Shine a Light
Shine a Light (2008), US Laufzeit 122 Minuten, FSK 0, Musikfilm, Dokumentarfilm, Kinostart 04.04.2008
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von Martin Scorsese, mit Mick Jagger und Keith Richards
Im Herbst 2006 gaben die legendären Rolling Stones in der fast intimen Atmosphäre des New Yorker Beacon Theatre zwei unvergessliche Konzerte. Mit Leidenschaft, Dynamik und Sexappeal ließen sie die Stimmung in dem ehrwürdigen Gemäuer überkochen und bewiesen einmal mehr, warum sie als die beste Rockband der Welt gelten. Regiemeister Martin Scorsese – im Filmgeschäft selbst eine Legende – hat die phänomenale Rockshow der Musikgiganten auf Film gebannt und dafür die besten Kameramänner Hollywoods verpflichtet. Ergebnis ist ein mitreißendes Hör- und Seherlebnis der Superlative. Unvergessliche Bilder zu legendärer Musik – “Shine a Light” zeigt die Stones in Bestform. Garniert wird das spektakuläre Musikhighlight durch Gastauftritte von Christina Aguilera, Blues-Legende Buddy Guy und White-Stripes-Frontman Jack White sowie locker eingestreute Interviewschnipsel aus den Anfangsjahren der Band.
Der Film startet am 4.April 2008 in den deutschen Kinos.
Handlung
EinleitungIm Herbst 2006 gaben die Rolling Stones im Beacon Theatre in New York anlässlich des 60. Geburtstages von Bill Clinton zwei Konzerte. Regisseur Martin Scorsese (Martin Scorsese) entschloss sich dazu, diese beiden Auftritte zu filmen und daraus einen zweistündigen Musikfilm zu machen. Anhand eingefügter Interviewauszüge aus den letzten vierzig Jahren mit der Band gibt der Film zusätzlich einen dokumentarischen Einblick in den Werdegang der Band.
Die Band hautnah
Scorsese versah das Beacon Theatre mit zahlreichen Kameras und filmte dadurch die Auftritte der Band aus allen erdenklichen Blickwinkel. Dadurch ist es möglich, dem Zuschauer die Mitglieder der Band, Charlie Watts (Charlie Watts), Ron Wood (Ron Wood ), Keith Richards (Keith Richards) und insbesondere Frontmann Mick Jagger (Mick Jagger), ganz nahe zu bringen.
Gäste
Neben bekannten Songs spielen die Stones auch eher unbekanntere Stücke. Unterstützung finden sie bei ihrem Auftritt durch die Sängerin Christina Aguilera (Christina Aguilera), die Blues-Legende Buddy Guy (Buddy Guy) und Jack White (Jack White III) von den White Stripes.
Weiterführende Informationen
Weitere Informationen im Internet
Offizielle deutsche Website des Verleihs
Linksammlung unter filmz.de
Filmkritiken
Rezension unter outnow.ch
Artikel
Marty im Puppenhaus; Artikel unter faz.net
Quellen
Presseheft des Verleihs
Mehr Bilder (10) und Videos (3) zu Shine a Light
Cast & Crew
-
Martin Scorsese
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Mick Jagger
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Keith Richards
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-
Ron Wood
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-
Charlie Watts
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-
Jack White
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Christina Aguilera
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Regie
Schauspieler
-
Martin Scorsese
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-
Bill Clinton
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-
Hillary Rodham Clinton
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-
Bruce Willis
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- Genre
- Musikfilm, Dokumentarfilm
- Ort
- New York City
- Handlung
- Auftritt, Gast, Konzert, Kultfilm, Legende, Lied, Musik, Musikvideo, Publikum, Regisseur, Rockmusik, Rolling Stones, Theater
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Filmdetails Shine a Light
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- Shine a Light: critic.de
















Kritiken (6) — Film: Shine a Light
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenEin interessanter Einstieg, eine witzige Idee zum Schluss, dazwischen ein Konzertmitschnitt und ein paar gelegentlich eingefädelte Aufnahmen aus Interviews u.ä. Ich hab nichts gegen die Stones, aber die Musik im Film war nicht besonders gut und die Herren Jagger& Co. rocken einfach nicht mehr so, wie sie es vielleicht einmal taten. Die Chance, ein paar neue, interessante, kritische oder wie auch immer anders gelagerte Seiten der Stones zu zeigen, hat Scorsese jedenfalls nicht genutzt. So mag der Film vielleicht was für Fans sein, als Musik-Dokumentation versagt er jedenfalls total. Schade.
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Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...
Kommentar löschenIn Kenntnis der anderen Musikfilme von Martin Scorsese wie "The Last Waltz" (1978), "The Blues: Feel Like Going Home" (2003) und "No Direction Home: Bob Dylan" (2005) wird man auch von dem Rolling-Stones-Konzertfilm "Shine A Light" keine allzu großen Wunder erwarten dürfen. Hat Scorsese Musiker vor der Kamera, verwandelt sich der große Filmvisionär augenblicklich in einen aufmerksamen Fan. Allein sein Musikvideo zu Michael Jacksons "Bad" bewies eine gewisse visuelle Kraft, wahrscheinlich weil es eine Auftragsarbeit war und Jackson ihn nicht weiter interessierte.
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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...
Kommentar löschenScheußliche Musik wird nicht besser, wenn man sie sieht. Scorsese kennt keine Gnade, das zeichnet alle seine Filme aus. Das Schlimme ist auf keinen Fall, dass alte Leute hier Musik machen, im Gegenteil: Alte Leute machen ganz toll Musik, sie machen ja schon sehr lange Musik. Aber diese hier haben gar kein Vergnügen an der Musik, sonst würden sie mehr damit anstellen. Die Rolling Stones sind ihre eigene Cover-Band, sie entwickeln sich nicht. Das zentrale Moment der Musik, das Spiel, das findet bei ihnen nicht statt. Die Bildregie haut in diese Kerbe.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
carlos-eigenbrodt 2011/01/20 22:35:28
Antwort löschenIch bitte dich ! Wenn man die Musik nicht mag, guckt man den Film noch nicht. Wenn Tokio Hotel einen Konzertfilm macht guck ich mir den auch nicht ein, weil ich weiß, dass er mir nicht gefallen wird
Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenNach dem Oscar-Gewinn für "Departed - Unter Feinden" schwenkt Regisseur Martin Scorsese die Kameras auf die erfolgreichste Rockband der Welt: Die Rolling Stones...
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenHeraus gekommen ist ein ebenso grandioses wie intensives Konzerterlebnis, bei dem man den Eindruck hat, mitten im Publikum stehend dabei zu sein, während die Stones direkt vor der eigenen Nase das Haus rocken. Und während die Stones ungeniert ihre von zuviel Sex, Drogen und Rock’n’Roll zerfurchten Gesichter in die grellen Scheinwerfer halten, versucht Martin Scorsese sich selbst(ironisch?) ebenfalls ins rechte Licht zu rücken, was immer ein wenig eitel bis peinlich wirkt. Interessanter wäre es gewesen, Scorsese hätte seine Idee vom Filmbeginn weiter verfolgt und nicht nur einen reinen Konzertfilm gedreht, sondern zugleich eine Dokumentation über das Produzieren eines Konzertfilms, was sicherlich noch ein wenig spannender gewesen wäre. Vor allem für jene Menschen, die nicht nur wegen der Stones ins Kino pilgern wollen. Denn so werden hier in erster Linie Freunde des gepflegten Konzertfilms und natürlich Stones-Fans bedient. Dies jedoch auf allerhöchstem Niveau mit echtem Rock’n’Roll-Kino!
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenEine dreifache Strategie konnte, durfte man sich versprechen: die Stones auf der Bühne, backstage – und die Stones von damals, aus Archivmaterial zusammengepuzzelt. Doch der Blick hinter die Bühne beschränkt sich auf wenige Minuten, die Ausschnitte von einst ergeben kein neues Bild, keine andere Sicht. Sieben Achtel des Films sind ein bloßer, reiner Konzertmitschnitt. In dem die Stones immerhin neben leidlich Bekanntem auch Titel spielen, die sie lange nicht oder noch nie live vorgetragen haben.
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Kommentare (18) — Film: Shine a Light
Kommentar schreibenGremlin 2012/02/14 18:11:14
Kommentar löschenScorsese und die "Stones"! Besser geht nimmer...
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Kreaexo 2012/01/13 00:31:58
Kommentar löschenKreaexo hat Langeweile und vergleicht Musik-DVDs...
...Heute zum ersten und wohl auch einzigen Mal.
"Shine A Light" von den Stones und "Stage Fright" von Motörhead. Wieso ich genau diese beiden DVDs miteinander vergleiche liegt für mich auf der Hand, werde ich jetzt aber doch näher erläutern.
Es gibt mit Sicherheit kein volljähriges Individuum auf der Welt, welches noch nie etwas entweder von den Stones oder von Motörhead gehört hat. Darüber hinaus sind die beiden Bands unbestrittene Giganten des [Hard] Rocks und liefern live großartige Performances ab.
Lemmy Kilmister und Mick Jagger sind Granaten, einer von den beiden stirbt auf der Bühne. Das wäre der einzige würdige Tod, welchen ich mir für die vorstellen könnte.
Doch auch die anderen Bandmitglieder sind nicht zu verachten. Philip Campbell schafft bei Motörhead das alleine, wofür die Stones Keith Rchards und Ron Wood benötigen. Nämlich ein furioses Gitarrenspiel abzuliefern. Natürlich haben die Stones aufgrund der Tatsache, dass sie 2 Gitarristen haben eine höhere Möglichkeit sich zu entfalten und ihr Spiel wirkt dadurch virtuoser, aber da Lemmy seinen Bass wie eine Akustikgitarre spielt, fällt das nicht so ins Gewicht.
Der gravierendste Unterschied sitzt am Schlagzeug. Mikkey Dee, welcher von Lemmy gerne als „the best drummer in the world“ vorgestellt wird und er hat damit zumindest im Großteil verdammt recht. Natürlich ist die Leistung von Charlie Watts bei den Stones nicht schlecht, bei dem Konzert hat er nicht einmal daneben gelangt, aber um an Mikkey Dee ranzukommen reicht es nicht.
Genug des Vorgeplänkels, kommen wir nun zum Wesentlichen.
"Shine a Light" wurde 2006 New Yorker Beacon Theatre aufgenommen.
"Stage Fright" 2004 in der Düsseldorfer Philipshalle. Beide Bands finden zum bersten volle Hallen vor und legen los. Während die Stones, wie für sie üblich, bereits spielend auf die Bühne kommen, lassen es die Jungs von Motörhead locker angehen. Gehen auf die Bühne, stellen sich vor und legen dann sofort mit 'Dr. Rock', gleich danach 'Stay Clean' und 'Shoot you in the Back' los. Pausen Fehlanzeige. Die Stimmung war ab dem ersten Takt meinem Eindruck nach besser als bei den Stones. Hier reckt sich nicht nur eine Faust in die Höhe.
Doch die Stones sind nicht auf dem Kopf gefallen. Nahezu nach jedem Song machen sie eine kurze Pause und nehmen sich Zeit für das Publikum. Entertainmentfaktor sehr hoch. Was Lemmy und Konsorten mit knallharter Hard Rock-Musik vorlegen, machen die Stones mit Sympathie wieder wett. Doch, ob eine Rock Band wirklich Symapthiepunkte sammeln soll, bzw. ob man das sehen will, ist eine andere Frage und soll bitte jeder für sich entscheiden.
Motörhead sind nur zu dritt auf der Bühne und verlassen sich auf ihre hörenswerte Setlist, welche nicht nur eine kleine Überraschung enthält. Ganz anders die rollenden Steine. Sie präsentieren ein großes Aufgebot an Backgroundsängern, Blechbläsern und haben sogar den einen oder anderen Stargast, wie zum Beispiel Christina Aguilera im Petto, die einfach eine atemberaubende Stimme hat und verdammt geil aussieht.
Nach 'Love me like a Raptile' kurze Trinkpause. "Thank you!" - "Cheers everyone, thank you!", kurz erkundigt, wer sich das Album 'Inferno' gekauft hat und los geht's mit 'Killers'. Doch halt. Mikkey meint, das Publikum wäre noch nicht in der richtigen Stimmung. Dies ändert er durch kurze Anfeuerungsbewegungen. Gesagt, getan, gebracht hat's viel. Das Publikum brüllt und los geht's.
Schauen wir zu den Stones, was machen die? Haben die doch glatt ihren ersten Stargast auf die Bühne gebeten: Jack White. Performt wird das erste Akustikstück des Abends: Loving Cup. Sehr nett, aber im Vergleich zu 'Killers' nichts Weltbewegendes.
Mal schauen was der Abend noch so bringt.
Es fällt schon jetzt auf, sowohl Motörhead, als auch die Stones haben Bock und das sieht man. Vor allem Mick Jagger ist auf der Bühne kaum zu halten. Bewegt sich und springt rum wie ein junges Fohlen, dabei ist er bei der Aufnahme bereits 63 Jahre alt. Doch richtigen Rockstars merkt man das Alter nicht an.
Da ich aber nicht zu jedem Lied der jeweiligen Setlist etwas schreiben will - und ihr das bestimmt nicht lesen wollt - fasse ich mich jetzt kürzer.
Motörhead haben eine gute Mitte zwischen Entertainment und atemberaubender musikalischer Leistung gefunden, was ich von den Rolling Stones leider nicht behaupten kann. Hier sind es doch zu viele Pausen und zu wenig Rock n' Roll. Darüber hinaus haben Motörhead mit ihrer Setlist die Nase etwas vorn.
Besonders hervorzuheben bei Lemmy und Konsorten sind noch 'In the Name of Tragedy' (Dee macht sich vorher warm, ist nötig gewesen), 'Sacrifice' (inklusive Drumsolo) und die letzten 3 Titel 'Whorehouse Blues', 'Ace Of Spades', 'Overkill', letzterer in der Langspielfassung.
Bei den Stones wären das 'Champagne & Reefer' (feat. Buddy *Motherf...* Guy), 'You Got the Silver' & 'Connection' (welche beide von Keith Richards gesungen werden), 'Live With Me' (feat. Christina Aguilera) und die beiden letzten Lieder 'Brown Sugar', '(I Can’t Get No) Satisfaction' welche bei keinem Stones-Konzert fehlen dürfen.
Ein sehr wichtiger Punkt für gelungene Konzertaufnahmen ist für mich das Publikum - die Location muss brodeln!
Bei Motörhead ohne Zweifel der Fall, spätestens nach 'R.A.M.O.N.E.S.' ist selbst die Schlafmütze in der letzten Reihe aufgewacht und voll dabei.
Etwas enttäuscht hat mich hier das Publikum von den Rolling Stones - aber was will man auch erwarten, wenn es zum Großteil aus der Familie von Bill Clinton besteht (hier konnte ich mir ein Zwinkern während des Schreibens nicht verkneifen). Die Stones haben es leider erst gegen Ende geschafft, das ganze Publikum ins Boot zu holen, sehr schade.
Bedauerlich finde ich außerdem, dass das Stones-Konzert in den USA aufgenommen wurde. So bekommt man das berühmt F-Wort nur einmal im Ansatz zu hören. Lemmy scheut sich in Deutschland nicht, "Fuck!" bei jeder Gelegenheit während den kurzen Pausen zwischen den Liedern zu brüllen. Ja, so was gehört eben dazu.
Aber jetzt wirklich genug von den Bands selbst, hin zu der Machart. So bestechen beide Auftritte durch gelungene visuelle Effekte und hervorragenden Sound. Bei beiden Konzerten wurde auf Feuerwerk verzichtet. Schadet aber nicht, so stehen die Bands + das Publikum im alleinigen Mittelpunkt.
Was mir bei "Shine A Light" sehr zusagt und bei "Stage Fright" extrem stört sind die Schnitte und die Kameraarbeit. Man merkt wirklich, dass bei "Shine A Light" sehr gute Kameramänner aus Hollywood beteiligt und Martin Scorsese für die Regie verantwortlich war/en. Kamerafahrten, die so wirken, als wäre der Zuschauer zu Hause selbst live dabei, hat "Stage Fright" leider nicht zu bieten. Auch hier sind die Kamerafahrten zwar gut, diese haben aber eben nicht diesen speziellen Effekt. Mich stört allerdings eine Sache mehr und zwar sind es die viele, kurzen Schnitte. Was die Macher von "Shine A Light" wirklich toll machen und zwar den Fokus mehrere Sekunden lang auf ein Bandmitglied (meist Mick Jagger) zu legen, haben die Macher von "Stage Fright" falsch gemacht. Hier wird versucht jedes Bandmitglied in schneller Abfolge zu zeigen und das nervt. Da kommt kein richtiges Konzert-Feeling rüber, wenn jedes Bandmitglied nur gut 2-3 Sekunden lang von der Kamera eingefangen wird.
Einen kleinen Einblick in die Bandgeschichte und Hintergrundinformationen bekommt der Interessent sowohl bei den Stones, als auch bei Motörhead geliefert. Bei "Shine A Light" werden zwischen den Liedern Archivaufnahmen gezeigt und bei "Stage Fright" befinden sich auf der 2. DVD einige Extras. Unentschieden.
[Jeder, der sich das alles durchgelesen hat, hinterlässt bitte einen Kommentar, danke.]
Mein Fazit:
"Shine A Light" ist kein Muss und sicher auch nicht perfekt. Die Stones haben ihr Zenit bereits vor Jahren erreicht und befinden sich auf dem Abstieg.
Über Motörhead könnte man Dasselbe sagen, aber dafür haben die zur Zeit einfach noch mehr Eier in der Hose!
Also, kurzum, "Shine A Light" höchstens für Fans der Band zu empfehlen.
"Stage Fright" für Fans der harten Klänge.
PS: 2 Tipps der jewiligen Konzerte, könnten einer Kaufempfehlung dienlich sein:
Motörhead - Sacrifice http://www.youtube.com/watch?v=YyB8KCvSC7o
Motörhead - Overkill http://www.youtube.com/watch?v=HZL8y7_I9zY
The Rolling Stones - Champagne And Reefer http://www.youtube.com/watch?v=cBALF4Xz6XA
The Rolling Stones - Live With Me http://www.youtube.com/watch?v=FQkUTHWAVHw
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Coach T 2012/01/13 08:20:19
Antwort löschenGute Analyse. Bin großer Stones-Fan, aber die DVD soll jetzt echt nicht sooo der Hit sein. Dann lieber "Gimme Shelter". Ist auch übrigens eines meiner Lieblingslieder von Jagger & Co. :)
Mr. Pink 2012/01/13 11:11:25
Antwort löschen"Lemmy Kilmister und Mick Jagger sind Granaten, einer von den beiden stirbt auf der Bühne." Gut möglich, ja. Aber wenn dann erst in ferner ferner ferner Zukunft, denn Alkohol konserviert bekanntlich. :)
Blonder 2011/12/31 12:21:45
Kommentar löschenWenn man die Rock Opas auf der Bühne sieht kann man kaum glauben, dass die Jungs in ihrem Alter noch eine solche Energie haben. Genau diese Energie springt auch sofort auf einen über. Die Konzertmitschnitte sind schön gefilmt und werden gekonnt mit kleinen Archivszenen gepaart.
Alles in allem eine gelungene Konzertdoku, da bleibt nur noch zu sagen: Lets Rock!
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kronenhummer 2011/12/21 16:46:18
Kommentar löschenAlt sind sie geworden, die Männer um Mick Jagger. Die Musik rockt trotz alledem noch, auch wenn ich diesen Konzertfilm reichlich unspektakulär fand. Gezeigt wird nicht viel mehr als ordentlich gefilmte Konzertszenen. Die sind zwar ganz nett, aber von einem Scorsese erwartet man einfach mehr, auch wenn es nur ein Konzertfilm ist. Aber auch ein solcher soll vor allem eines erreichen: er soll einen begeistern, dass gerade gesehene immer wieder sehen zu wollen, am besten natürlich live. Das ist „Shine a Light“ nicht gelungen. Eher im Gegenteil, schade.
Zugegeben, „Shine a Light“ ist auch kein lupenreiner Konzertfilm, doch die dokumentatorischen, historischen Ausschnitte sind nicht viel mehr als Fragmente, die nicht viel an der Tatsache ändern, dass dieses Werk vor allem etwas für Fans ist.
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littledrummerboy01 2011/08/21 18:45:11
Kommentar löschenMacht einfach Laune ohne Ende!
Die alten Säcke rocken total und Scorsese fängt es hochklassig ein. Und dass nicht alles ganz perfekt ist... tja, das ist Rock 'n Roll!
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Dachsman 2011/04/20 15:48:39
Kommentar löschenScorsese auf Rob Reiners Spuren. Wie "Spinal Tap" irgendwo zwischen frecher Parodie und liebevoller Hommage angesiedelt. Eine Geschichte über alte Männer die den Traum des Rock'n'Roll nicht los lassen wollen. Versoffen auf der Bühne stehen, sich mit coolen Jungspunden und heißen Nachwuchssängerinnen umgeben, und Spaß an der Musik haben. Nur mit dem Make-Up hat man es schon recht derbe übertrieben, ich meine, so alt sieht doch keiner aus.
Die eingesprengselten Interviewausschnitte und Szenen der Drehvorbereitungen sind nett, aber nicht sonderlich wichtig und das die Inszenierung dann doch ein bisschen einfallslos ist, enttäuscht schon, wenn man auf den Regiestuhl schaut.
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maslobojew 2011/04/07 23:48:00
Kommentar löschenAlso da bin ich hier wohl wesentlich anders eingestellt als viele meine Mitkommentatoren: Das ist für mich ein origineller und durchgehend intensiver Konzertfilm: aussagekräftige Einsprengsel aus dem Archiv, guter Rythmus zwischen schnellen und ungewöhnlich langen Einstellungen, die Charakter und Zustand der Bandmitglieder nachfühlen lassen können. Hier geht es ja um den Kommentar zu einem Film, nicht ob mir die Musik dieser Band jemals gefiel, immer noch gefällt oder gar nie ins Gemüt ging. Wenn es darum geht muss ich allerdings zugeben: von mir aus können die Stones auch irgendwelche Telefonfreizeichen spielen - ich würde es wahrscheinlich immer noch geil finden.
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Nayuma 2010/09/19 18:32:19
Kommentar löschenLeider leider leider sehr schwache Vorstellung. Hatte mir echt viel von versprochen, weil ich schon an Filmen wie "This Is It", "Walk The Line" oder "Control" Gefallen gefunden hatte, aber bei dem Streifen ist der Funke einfach nicht übergesprungen. Irgendwie dann doch einfach nur ein nettes Konzert gewesen ;)
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maslobojew 2011/04/16 01:02:31
Antwort löschenIch finde Shjine a light nur schwer vergleichbar mit Walk the line und Control. Ich finde die beide große klasse - auch wegen der Musik - aber es sind keine Konzertfilme.
filmschauer 2009/11/26 16:09:59
Kommentar löschenAuch wenn man nicht der größte Fan der Stones sein sollte, lohnt es sich, diesen Konzertfilm anzusehen und die Stimmung mitzuerleben. Regie führt kein Geringerer als Veteran Martin Scorsese, für den es sicherlich ein herausragendes Anliegen war, diesen Film zu machen. Zuerst wird kurz auf die Zusammenarbeit zwischen Band und Regisseur eingegangen, bevor schließlich die Show beginnt. Richtig toll wurde die Bühne eingefangen, obwohl sie eigentlich kleiner ist als es zuerst scheinen mag. Die Kameraleute schaffen es, auf unnötige Spielerei zu verzichten und dem Zuschauer an den Performances teilhaben zu lassen. Zudem wurde ältere TV-Interviews mit den Bandmitgliedern passend eingefügt. Insofern wird es wohl nicht allzu lange dauern, bis der Film ein nächstes Mal eingelegt wird!
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Filmpapst 2009/10/11 10:07:43
Kommentar löschenwirklich sehenswert , lief im TV ,auch die gekonnt eingespielten Interviews aus den vergangenen Epochen
passen a meines Erachtens da gut rein und bereichern
das Konzertgezappel von Mick ( fit ist der Mann ja noch 8) ).
Aber das Alter holt sie alle ein , dann ist es schön wenn sie
sich nochmal " wagen " , bevor es zu spät ist und man gar nichts mehr von der Vielseitigkeit und ihrer Musik live mitkriegt , ein grossartiger würdiger Abschluss mithilfe der Begleiter:
Jack White, Chr. Aguilera , dem Chor/Musiker und nicht zuletzt des
Regisseurs Martin Scorsese.
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cannibal83 2009/10/10 22:37:02
Kommentar löschen"Shine a Light" ist wirklich nur für Rolling Stones-Fans interessant, denn der Informationsgehalt dieser "Doku" hält sich mehr als nur in Grenzen. Scorsese streut zwar immer wieder Archivbilder (vornehmlich Interviews) zwischen das Konzert, doch der Werdegang oder die musikalische Bedeutung der Band bleiben dem Zuschauer verborgen. Es ist somit ernsthaft zu bezweifeln das ein Nicht-Stones-Fan, aus diesem Film auch nur irgendeinen neuen Aspekt mitnehmen kann.
Was bleibt ist ein, zugegebenermaßen gut gefilmter - aber für mich auch bocklangweiliger Konzertfilm über eine Band die irgendwann einfach den Zeitpunkt zum Aufhören verpasst hat. Keith Richards kann doch keiner mehr sehen. Und Mick Jagger macht sich einfach nur noch zum Affen... man hat zeitweise wirklich schon das Telefon in der Hand um dem Altenheim mitzuteilen, das ihnen anscheinend ein Insasse entlaufen ist, der jetzt bei einem Rockkonzert über die Bühne hüpft.
Im Nachhinein betrachtet klingen da Scorsese's Worte: "That's Rock n' Roll", am Anfang des Films, fast mitleidig. So als könne man sich alles erlauben solange man noch eine E-Gitarre halten kann und noch nicht im Rollstuhl an den Drums sitzt. Obwohl das wohl die nächste Stufe bei den Stones ist.
Als Highlights gehen jedoch zumindest die Gastauftritte von Buddy Guy (Bluesrock vom Allerfeinsten) und Christina Aguilera durch. Letztere ist zwar so viel Rock n' Roll wie ein Bausparvertrag, aber die männliche Fraktion wird mir zustimmen, wenn ich sage das sie durchaus gewisse Reize hat.
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GunSpeed 2009/10/05 17:29:22
Kommentar löschenDie Stones steigen aus dem Olymp ab um Martin S. einen Gefallen zu tun! Herausgekommen ist ein unterhaltender Konzertfilm... der die Realität fast einfängt! I´m satisfied!
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Haze 2009/06/18 16:14:21
Kommentar löschenIch bin ein großer Fan der Stones und auch Scorsese zähle ich zu meinen Lieblingen. Aber die Zeiten in denen die Jungs noch gute Musik machten ist schon lange vorbei.
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Muffin Man 2009/03/28 14:11:26
Kommentar löschenEnergiegeladener Konzertfilm, grossartig gefilmt.
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Punk 2008/06/21 15:22:33
Kommentar löschenMarty verwendet in seinen Filmen immer wieder Songs von den Rolling Stones, da war ich auch nicht verwundert, das er versucht, mit ihnen zusammen zu arbeiten. Er wollte nicht so eine 0815 Doku machen, wie er im Spiegel Interview meinte, viel mehr wollte er die Stones da zeigen, wo sie zu hause sind, nämlich auf der Bühne wo sie rocken. Ich habe 1998 die Stones auf dem Expo-Gelände in Hannover gesehen, was der echte Hammer war. Dieses Erlebnis vermittelt dieser Film nicht, er bringt aber ansatzweise diese Atmosphärisch rüber. Wer hier nur eine weitere Doku erwartet wird enttäuscht, Marty hat 2 Konzerte aus New York gefilmt und zu einem Film zusammen gefügt. Ein Schmanckerl für Rolling Stones Fans aber auch nicht Stones Fans kommen auf ihre kosten. In diesem Sinne, der Film rockt...
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father911 2008/05/28 20:22:04
Kommentar löschenBeeindruckende Arbeit der Schnitter und der Kameraleute, die dieses Konzert gefilmt haben. Auch auf mich wirkt der Film auch "WIE EIN MITGEFILMTES KONZERT". Ohne Zweifel sind die Stones incl. des "letzten lebenden Piraten auf dieser Welt" absolute Profis, Perfektionisten und Superstars. Nähergebracht hat mich dieser Film ihnen nicht - er hat lediglich meine bisherige Lebensdosis an Stones-Musik verdoppelt.
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alter.native 2008/05/26 16:14:35
Kommentar löschenIt's only Rock'n Roll, but I like it! Selbst wenn sich der große Filmregisseur mit der größten Rockband aller Zeiten einige Längen beim perfekten Abfilmen ihres Konzerts leistet, dass die Jungs nach 44 Jahren immer noch Spaß am Musikmachen haben, kommt gut rüber, und die Archivbilder bereichern den Film deutlich. Die jüngeren Gastmusiker (eigentlich selber Superstars) wirken wie die Schulkinder, lediglich Buddy Guy spielt mehr als souverän auf Augenhöhe mit.
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Bäda 2008/04/23 17:06:25
Kommentar löschenMal vorne weg. Für Rolling Stones Fans sicher ein genialer Film. Für mich als Normalo war die erste viertel Stunde mit Abstand das Beste des Films. Leider hat sich der Teil auf 10 - 15 Minuten beschränkt. Der Rest ist halt ein Konzert das gefilmt wird. Die Gastauftritte von Jack White (The Whitestripes) und Christina Aguilera brachten zwar ein wenig abwechslung rein aber das war meiner Meinung nach zu wenig. Das Archivmaterial das zwischendurch gezeigt wird ist interessant und witzig und man freut sich immer drauf wenn mal wieder 2 3 lieder am stück laufen. Was auch noch herrausragend ist, ist die letzte lange Kamerafahrt nachdem die Stones von der Bühne gehen. Die ist meiner Meinung nach WELTKLASSE!
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