Shining - Kritik

GB/US 1980 Laufzeit 146 Minuten, FSK 16, Drama, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 16.10.1980

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Kritiken (5) — Film: Shining

_Garfield: Blogbusters

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7.5Sehenswert

Alptraumhafte Psychostudie, exzessives Terror-Kino, verzerrter Fiebertraum, psychedelische Roman-Adaption, Haunted-House-Horror im Winterkleid, sprich: ein etwas anderer Familienausflug. Stanley Kubricks ebenso eigenwillige, wie tendenziell etwas zur Oberflächlichkeit neigende Verfilmung (eigentlich besser: Interpretation) des berühmten King-Romans. Formal nahe der Perfektion, mit einigen unfassbaren Plansequenzen (das Intro, der Dreirad fahrende Danny Lloyd) bestückt und das Horror-Genre um einige ikonische Momente bereichert (Blut-überfluteter Korridor, „Here's Johnny!“). Leider ist Kubrick zu sehr damit beschäftigt, dem Zuschauer alles restlos auszubuchstabieren. Die Fantasie, der ungreifbare Horror, dessen Ursprung eindeutig in den Gemäuern des Hotels zu verorten ist, kommt zu kurz. Stattdessen wird alles gezeigt, was es zu zeigen gibt und fast alles gesagt, was es zu sagen gibt. Kubrick's „The Shining“ ist ein Psychotrip, der Amoklauf eines verwirrten Geistes (engagiert und sichtlich Spaß habend: Jack Nicholson) und weiß fast alle fantastischen Komponenten seiner ursprünglichen Geschichte gänzlich zu eliminieren. Überhaupt erscheint das Abgleiten in den Wahnsinn nach der ausführlichen Einleitung zu abrupt, das Finale zu plötzlich und die Horror-Momente zu sehr mit der Brechstange inszeniert. Und doch hinterlässt „The Shining“ nach wie vor einen ungeheuren Eindruck – vor allem audiovisuell. Vorlagen-Differenzen und Kubrick'sche Exzentrik inklusive.

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Brom-Barium

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Wie würdest du punktemäßig die Buchvorlage einordnen?


_Garfield

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Vermutlich höher. Vielleicht schreibe ich dazu demnächst noch etwas.


SoulReaver: CinemaForever

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9.0Herausragend

[...] Wenn uns der Film mit seinen wunderschönen Landschaftsaufnahmen empfängt, dann ist ab dem Moment klar, dass man nie nur das sieht, was man fühlt. 'Shining' mischt direkt den unterschwelligen Bedrohungston unter die Aufnahmen, der zu Anfang sicher nur im Ansatz spürbar ist, aber immer weiter und weiter aufbauen kann und immer größere und nachhaltigere Wellen schlägt. Wellen, die voller hypnotischer Wucht und zitternder Elektrizität stecken, die wirklich jeden erreichen und das Fürchten lehren werden. [...]

Kritik im Original 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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7.0Sehenswert

Dadurch, dass ich die literarische Vorlage in- und auswendig kenne und die Unterschiede beider Medien beträchtlich, sprich: hochinteressant, sind, konnte ich es mir nicht nehmen lassen (zumindest in den ersten beiden Absätzen vermehrt), auf diese einzugehen. Eventuelle Spoiler. Keine Filmkritik oder Analyse. Eine willkürliche Ansammlung von Notizen und Beobachtungen, die sich auf die verkürzte, internationale Fassung beziehen.
---
Stephen Kings gleichnamiger Gruselroman erweist sich als das Vorzeigeexemplar dessen, den Horror des Augenblicks aus der Trivialität des Alltags zu entfesseln. "Shining" ist vor allem übernatürliches, ganz und gar ausschweifendes Erzählhandwerk, rational nachvollziehbar(er), da hunderte Seiten zur Charakterisierung der Figuren zu Beginn als melodramatisches Erklärmuster herhalten müssen, um die mysteriösen Geschehnisse zwischen Kontrolle und Wahnsinn, Mystik und Dämonie im Hotel zu erklären. Nicht weniger als die soziopsychologische Dekonstruktion…

32 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 12 Antworten

Timo K.

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Großen Dank für das gleichermaßen große Lob und die informative Ergänzung. :) Hast Recht, mir gefallen beide Versionen in ihren unterschiedlichen Visionen und Ausführungen ausgesprochen gut, obwohl ich mich mit dem Roman, speziell als ich ihn das allererste Mal gelesen hatte, vorerst noch nicht anfreunden konnte (teilweise zu langatmig; unnötig apokalyptisches Finale). Erst danach reifte die King-Geschichte und ich kam eigentlich erst so richtig dahinter, wie radikal Kubrick die Vorlage zu seinen Gunsten verdreht. Dass King davon nicht begeistert war, kann ich nachvollziehen, aber dass er dann seine eigene Vorstellung inszeniert (die sowieso überflüssig ist), während er pausenlos über den Kubrick-Film herzieht, kann wiederum nur ein Anflug von gekränktem Narzissmus bedeuten. Etwas hätte ich trotzdem ganz gern im Film gesehen: den selbstständig fahrenden Fahrstuhl, meines Erachtens die besten, da gruseligsten Stellen im Buch.

Ach, SHINING ist ein sehenswerter Film, also sieben Punkte.^^ Nach Mehrfachsichtung konnte mich die Atmosphäre leider nicht mehr derartig beeindrucken wie zuvor, deshalb die Abwertung. Das ist wohl die Gefahr von unzähligen Sichtungen. Außerdem bewertete ich Kubrick-intern, sprich: Die persönlichen Lieblingsfilme des Regisseurs mussten punktetechnisch vor denen platziert werden, die "nur" gut sind. Früher zählte SHINING (nach Erstsichtung) auch zu meinen Lieblingen, aber da hatte ich auch erst zwei, drei weitere Kubricks gesehen.


The_Comedian

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Oh ja, jetzt nachvollziehbar, mit den Sichtungen und der Berücksichtigung des restlichen Schaffens Kubrick´s:-) ... und stimmt: Der fiese Fahrstuhl hätte einen Auftritt verdient gehabt;-)


Flibbo: Wie ist der Film?

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8.0Ausgezeichnet

Nach dem geradlinigen Historienfilm „Barry Lyndon“ vereint Regisseur und Autor Stanley Kubrick wieder all seine unkonventionellen Markenzeichen, hebt sie auf die Horror-Ebene und vollzieht damit den Spagat zwischen künstlerischem Anspruch und kommerziellem Erfolg. Die Kälte und Sterilität, die sich durch viele von Kubricks vorangegangenen Filmen zieht, ist wie gemacht für einen Horrorfilm. Dennoch ist „Shining“ alles andere als ein typischer Genrebeitrag geworden, da auf typische Stilmittel wie knarrende Türen, lange Schatten oder Nebelschwaden verzichtet wird. Gerade deswegen hat Perfektionist Kubrick damit einen originellen, übermäßig einflussreichen Meilenstein des verstörenden Films geschaffen. [...]

Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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10.0Lieblingsfilm

In jungen Jahren gibt man sich ja gerne abgeklärt. Natürlich war auch ich im Irrglauben, alles schon gesehen und sämtliche cineastische Mutproben bestanden zu haben. Mich konnte nix mehr schocken. Mit Anfang Zwanzig schaute ich mir dann Abends eher zufällig zum ersten mal Kubricks "Shining" an, um nach Filmende wie ein verschrecktes Mädchen überall im Haus das Licht anzumachen - das Ding hat mir eine Scheissangst eingejagt!
Nun hat also auch die Special Edition in meiner DVD-Sammlung ihren Platz gefunden und begeistert mich noch immer mit seiner Tiefe, seinem Einfallsreichtum und seiner Zeitlosigkeit. In der Gestaltung halte ich "Shining" immer noch für Kubricks spannendesten Film.
Ein Großteil des Horrors bezieht sich da aus seiner Unberechenbarkeit. Als erstes fällt seine übertrieben strenge Bildgestaltung auf, die fast nur aus zentralen Bildkompositionen besteht. Die zusätzlichen Fluchtperspektiven verleihen dem Hotel eine regelrecht surreale Dimension…

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Kommentare (284) — Film: Shining


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Mr.Queeqeq

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Flood of Blood in thy psych, ruins your fucking mind"

Well, well, ziemlich geiler Horrorfilm, hier gibt es keine Monster und keinen Gore, hier wird noch mit der puren Angst gearbeitet! Kubrick hat mit Jack Nicholson einen Goldgriff gelandet, seine besessenheit bei der legendären Axt zerspaltet Tür Szene nimmt man ihm wirklich ab, allein sein Gesicht jagt mir persönlich mehr Angst ein als all die Hostels, Serbian Films und was es sonst noch an verfilmter Scheiße gibt, zusammen.

Einziger Kritikpunkt ist die Frau von Jack, klar, ihre Rolle als besorgte und, später, verzweifelte und eingeängstigte Frau mus so gespielt werden, aber ich kann die frau einfach nicht sehen ohne wütend zu werden, sie nervt mich einfach.

Aber Jack Nicholson tröstet mich gut darüber hinweg, der Film schafft es außerdem klaustrophobisch zu sein, ohne eine wirkliche Enge zu haben, er schafft es Stück für Stück eine erdrückende Atmossphäre zu erschaffen ohne dabei langweilig zu sein, ein klasse Horrorfilm.

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BOW666

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Warum Stephen King mit diesem Psychoterror unzufrieden war, bleibt ein Rätsel?
Alles was Stanley Kubrick anfässt ist ein Meilelstein und er als Regiessure ist mit Abstand der beeindruckenste Macher der Film-Inzenierung.
Shining ist ein Werk das noch viele Jahre weiter ein Flüstern im Munde sein wird, niemand kann es besser Psyche so freizusetzten wie er.
Jack Nicholson war eine sehr gute Wahl, als hätte man Stanley und Jack das Talent in die Wiege gelegt, Jack spielt phantastisch und weitaus überzeugend das er sich regelrecht in diese Figur zurecht fand und sie liebte. Kubrick schien besessen zu sein von Nicholsons Einlage, immerhin sorgte er sogar für eine mehrfachen Wiederholeinstellung und brach sogar den Rekord.
1980 schien ein gutes Jahr, Stanley Kubrick hat was gezaubert was heute nur billig nachkopiert wird.

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SKURRIL

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Stanley Kubricks Verfilmung von Stephen Kings gleichnamigen Roman aus dem Jahre 1980 erwies sich für den Autor als so enttäuschend, dass er 17 Jahre später als Drehbuchautor und Produzent für das Remake in Form eines vierteiligem Fernsehfilms fungierte. Diese Enttäuschung bezieht sich vor allem darauf, dass Jack Nicholson, dadurch dass er in so genialer und verrückter Intensität aufspielt, den eigentlichen „Protagonisten“ des Films verdränge, nämlich das Hotel an sich. Diese Kritik ist wahrscheinlich für den Zuschauer, der „Shining“ gelesen hat, von Bedeutung, der Zuschauer ohne Vorkenntnisse wird jedoch mit einem der besten Psychothrillern ohne jeden Makel beglückt. Nicholsons besagte Intensität ist so immens wahnwitzig und perfekt gespielt, dass man sich neun Jahre später nicht über seine Rollenbesetzung als „Joker“ wundern brauchte. Er verkörpert einen Schriftsteller, der in einem Hotel in den Colorados außerhalb der Saison als Hausmeister arbeitet, um dort Ruhe für sein nächstes Projekt zu finden. Zusammen mit seiner Frau Wendy und seinem kleinen Sohn Danny bezieht er das Hotel, die erschreckende Einsamkeit schleicht schon im ersten Viertel auflauernd durch die hypnotisierenden Gänge. Illusionen, Halluzinationen, Ängste und Wahnsinn befallen die Familie und treiben sie obgleich der schier labyrinthischen Unüberschaubarkeit der Umgebung in die Enge. Das Gefühl der Klaustrophobie wird durch das Hotel evoziert, alles dort ist dubios, man spürt selbst als Zuschauer, wie unangenehm und verstörend es wirkt. Daher verstehe ich Kings Kritik nicht ganz, denn Kubrick gibt wirklich alles dafür, den Wahnsinn in Bildern zu zeigen. Er, der absolute Virtuose unterstützt jeglichen Inhalt durch sein exzellenten Einsatz von beweglicher Kamera und bedrohlicher Musik von Wendy Carlos, Béla Bartók, György Ligeti und Krzysztof Penderecki. Schon in „2001 - Odyssee im Weltraum“ beeindruckte Kubrick mit „Atmosphéres“ und „Requiem“ von Ligeti.
Die Spannung entsteht aber nicht nur durch Musik und Kamera. Alle Schauspieler, besonders auch der damals sechsjährige Danny Lloyd verleihen ihren Rollen den nötigen Feinschliff absoluter Verstörung. Auch die Hysterie von Wendy ist einfach nur unglaublich. Besonders hervorragend ist die Architektur und Einrichtung des Hotels. Das Detailreichtum der Bildlichkeit ist wie so oft bei Kubrick mit Malerei vergleichbar. Jedes Bild ein Gemälde - pure und wahre Kunst. Selten habe ich eine so passende Atmosphäre wie in „Shining“ gesehen/gespürt und selten lief mir so ein kalter Schauer über den Rücken wie hier. Ein Meisterwerk, aber etwas anderes kenne ich von Kubrick auch nicht.

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HannaLotta

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bewerten möchte ich den Film eigl. ohne das Buch mit einzubeziehen, denn dann würde er nur 6 Punkte bekommen.. Der Film ist meiner Meinung nach echt klasse nur leider nicht dem Buch entsprechend, was sehr schade ist denn dann hätte er sicher auch zehn bekommen.. Ein paar Szenen raus schneiden und durch andere ersetzen und VOILÀ :)

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headmusic

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wenn man das Buch von Stephen King völlig aussen vor lässt, kann man den Film uneingeschränkt empfehlen. Die bedrückende und sich immer weiter zuspitzende Atmosphäre ist einmalig. Ich bin immer wieder beeindruckt mit welch scheinbar geringen Mitteln Stanley Kubrick dies schafft. Und Jack Nicholson auf seinem Weg in die Paranoia zu begleiten ist zudem auch sehr eindrucksvoll und bleibt in Erinnerung.

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steffi.deffdeff

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich kann es nicht nachvollziehen, wie dieser Film ein Renner wurde. Jack Nicholson spielt verdammt gut. Das wars aber auch.
Wer das Buch kennt, weiß, dass der Film Schrott ist.
Das Buch hab ich verschlungen. Ich hab manchmal beim Lesen sogar gezittert, so gut war es. Die allerbeste Gruselszene aus dem Buch fehlt komplett im Film.
Und der Schluss ... Warum werden Stephen King Bücher immer so verstümmelt?

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centurio

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Bewertung4.0Uninteressant

Das war also Shining.
Es tut mir leid , jedoch kann ich die Begeisterung für diesen Film absolut nicht nachvollziehen.
Wäre ich 10 Jahre würde ich mich vll erschrecken, doch der Film hat einen Gruselfaktor von 0.Möglicherweise war der Film vor 20 Jahren ein Shocker, doch heutzutage läßt der Film wohl jeden kalt.
Habe 3 Tage gebraucht um ihn fertig zu schauen, weil er absolut tod langweilig war.
Die Kulisse ist ganz gut geworden, der Nicholson spielt seine Rolle auch ganz gut , aber die alte ging ja mal gar nicht und der Junge war mir auch nicht besonders sympatisch.
Schade ich habe viel viel mehr erwartet , aber rauskam leider ein richtig langweiliger Film.

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Chris Großöhmigen

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Hatte das selbe Problem als ich zuletzt "Der Exorzist" geguckt habe. Der Film schafft es zu keiner Sekunde gruselig zu sein.

Dann rennt halt das Mädchen auf dem Rücken die Treppe herunter...
Wird einfach nicht weiter drauf eingegangen ^^ lol


Max...

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"doch heutzutage läßt der Film wohl jeden kalt." - Mit solchen Allgemeinformulierungen wäre ich vorsichtig ;)
Und Shining ist auch nicht die Art Film, die ein "Schocker" sein möchte. Vielmehr ist der Film ein langsamer, aber abgründiger Psycho-Thriller. Das muss man mögen, aber wenn man sich da hineinversetzen kann, dann kann der Film durchaus spannend sein. Ich für meinen Teil hatte beim Schauen des Films ununterbrochene Unruhe in mir.


chris-danese

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Bewertung5.0Geht so

Vielleicht war der Film zu Entstehungszeiten großes Kino - als Angucker 2013 hat mich allein die virtuose Schauspielerei von Nicholson beeindruckt, dafür 5 Punkte.

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MrMonk

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Als großer Horrorfilm-Fan ( Horror, nicht Splatter ) war es jetzt soweit und ich habe mir „Shining“ angesehen. Und was soll ich sagen? Er hat mir sehr gut gefallen! Woran liegt das:
Der Film setzt nicht nur auf billige Schockeffekte und baut den Horror langsam auf. Desweiteren hat er starke Psycho- und leichte Mystery- Einschläge, was ich auch sehr lobenswert finde.
Und „Shining“ hat das, was einen Horrorfilm mehr oder weniger ausmacht: ein gutes Ende.
Anschauen !

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gajer1978

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Meilenstein...kann diesen Film immer wieder schauen...King schrieb das Buch...Kubrick schuf ein Meisterwerk des Terrors...MUSS man gesehen haben!!! REDRUM

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Eixenxxl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Verstöhrender und schauriger Thriller der von Anfang bis Ende packt und mitreißt.
Jack Nichelson passt perfekt in die Rolle des gestörten Vaters.
Nur die Musik empfand ich stellenweise als etwas nervig.
Das Konzept kommt mir ein wenig bekannt vor aus Filmen wie z.B. "7 Days to Live", "Messengers" oder "The Amityville Horror".

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Eixenxxl

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Mir ist klar das Shining schon vor den von mir oben genannten Filmen existierte ^^
Ich meine ja auch nur das diese Filme gewisse Ähnlichkeiten mit Shining aufweisen und ich habe auch NIE behauptet das die aktuelleren besser sind :)
Man muss ja auch nicht gleich das ganze Rad neu erfinden wenn man einen Film dreht der wie z.B. bei "The Amityville Horror" auf einer wahren Begebenheit beruht... und JA ich weiß das Filme NIE exakt so erzählt werden wie es einst in der Realität der Fall war ;-)
Und Jigsaw zerstückelt keine "Leute" sondern die "Leute" sich selbst, indem er Schwachpunkte bzw. Geschehnisse/ Erlebnisse/ Taten seiner Opfer gekonnt ausnutzt, damit Diese sich gegenseitig ins AUS schießen :D


NWO@Movie

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Aber es gefällt mir dass der Film dir gefallen hat :D


KubrickCollector007

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Bewertung6.5Ganz gut

Hatte mir doch ein bisschen mehr erwartet. Die Schockeffekte saßen nur manchmal und so richtiger Grusel kam nur mit den zwei Mädchen (grandios gespielt) auf. Shelley Duvall spielt m. M. n. wirklich schwach, doch neben ihr macht Jack Nickolson einen eindrucksvollen Job. Sonst sind die Schauspielerischen Leistungen allesamt gut.
Weitere hervorragende Aspekte sind die Kamera mit ihren tollen Fahrten, das schauderhafte Overlook-Hotel und insgesamt die gesamte Kulisse.
Verdienter Kultfilm, der aber nicht insgesamt überzeugt.

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Cheekey

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Bewertung9.5Herausragend

"Als Horrorfilm-Freak muss man ihn schonmal gesehn haben"
Dieser Film glänzt vielleicht nicht auf dem ersten Blick, aber wenn man ihm die Chance lässt ist er doch ein ziemlich guter Horror Klassiker!

Jack Nichelson als Schriftsteller, der im Laufe des Films immer mehr und mehr den Verstand verliert, ist meiner Meinung nach eine Top Besetzung.
Die Storyline ist sehr übersichtlich und es wird nicht gerade mit blutigen Szenen gegeizt (Stephen King Flair halt ;D).

Ich kann ihn nur weiterempfehlen ^.^

[Kleines Negatives: Das Ende vom Buch hat mir persönlich besser gefallen!]

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NiboraC

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kult! Jack Nicholson in seiner BESTEN Rolle. Düsterer etwas Langatmig aufgebauter Horror/TerrorFilm mit brilliantem Ende. 8/10

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Jamo1138

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Bewertung4.0Uninteressant

Puuuh, ist ja als Stephen King Fan fast schon Gotteslästerung aber was solls. Shining ist ein Kultfilm und für viele die beste Stephen King Verfilmung, definitiv. Aber tut mir ja echt leid das so sagen zu müssen. Er ist unglaublich todlangweilig. Zwischendurch musste ich echt den Finger krampfhaft von der Fernbedienung weghalten um nicht auf den Aus-Knopf zu kommen. Selbst Jack mit seinem irren Blick und die teilweise guten Kamerafahrten konnten den Film nicht retten. Nur durch die Einstellung: Muss man mal gesehen haben, ist doch ein Klassiker habe ich bis zum Ende durchgehalten. Mag auch am betagten Alter des Films liegen dass er so wirkt. Aber da finde ich z.B. Christine oder Zimmer 1408 schon wesentlich besser. Daran sieht man mal wieder, dass ein Film immer stark von der subjektiven Wahrnehmung abhängig ist.

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Hom3r

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Bewertung4.0Uninteressant

Schauspielerische Leistung und Musik beiseite, bleibt für mich eigentlich nichts Lobenswertes übrig.
Ich fand den Film zwar recht atmosphärisch aber einfach kein bisschen gruselig. Und dabei bin ich nicht einmal hartgesottener Horror-Veteran oder sowas.
Das Ende hat mir auch nicht gefallen.

Werde vllt noch das Buch lesen, dass ich eigentlich sowieso zuerst lesen wollte.
Das ist ja möglicherweise besser.

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Hom3r

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*lesen, das (mann, bin ich dumm)


heiko.buschhaus

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mein erstes Aufeinandertreffen mit dem Großmeister Stanley Kubrick! Nachdem ich schon seid langem einmal gesagt habe, ich müsse seine Filme dringend gucken, ich habe ja noch nie einen gesehen, habe ich mir gestern eine Kubrick-DVD-Collection mit 7 seiner größten Filme für nur 13,50€ gekauft! Und da ich als großer Stephen King-Fan im Dezember 2012/ Januar 2013 das Buch zu 'Shining' gelesen habe, entschied ich mich, mit diesem Werk anzufangen! Und ich muss sagen, ich war verblüfft! Mir wurde schon so oft gesagt, Kubrick habe einen unverkennbaren, unkopierbaren minimalistischen Stil, der einfach unglaublich sein würde. Ich konnte mir bisher nie wirklich etwas darunter vorstellen; jetzt weiß ich, was es ist! Der Film ist von der ersten bis zur letzten Minute ein cineastisches Kunstwerk und treibt einem noch nach 33 Jahren den Puls in die Höhe! Jack Nicholson ist hier in seiner Paraderolle als Jack Torrance in Höchstform und ungeschlagen! In meinen Augen der Inbegriff des Psycho-Horror-Genres!
Doch nach all dem muss such ein kleines Manko an diesem Film zu Tage bringen: der Film hält sich nur sehr selten an seine Buchvorlage, viele im Buch toll beschriebene Horrorsequenzen wurden gar nicht oder stark verändert übernommen, und anders als im Buch, in dem Jack Torrance ein liebevoller Vater ist, der in kleinen Schritten zum Monster wird, ist er hier von Anfang an grantig und düster und steigert dies nur noch ins Unermessliche! Es schadet dem Film als Film nicht, aber dem Film als Buchverfilmung schon sehr, daher ich inhaltlich hier und da etwas enttäuscht war! Trotzdem: ich freue mich schon darauf, die anderen 6 Filme aus der Collection zu verköstigen!

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Martyman

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Bewertung9.0Herausragend

Wie jeder Kubrick-Film so ist auch "Shining" ein Happen. Aber was für einer!
Heutzutage müssen es meist riesige Effektschmieden reißen, doch richtig guten Horror kann man auch so einfach hinbekommen! Dazu braucht es den kranken Regisseur, die kranke Geschichte, die kranke Musik und die kranken Darsteller (das soll alles nicht negativ gemeint sein!).
All das ist bei "Shining" mehr als perfekt, viel mehr sollte man zu diesem Schocker nicht sagen müssen, da man voraussetzen kann, dass jeder ihn mindestens einmal gesehen haben sollte!
Also: Ein Must-See vom abgedrehten Kubrick mit einem brillianten Jack Nicholson, der wahrhaftig über Kräfte verfügt, die es so kein zweites Mal gibt! Allerdings ist in diesem Film die Axt eine bessere Leinwandpartnerin für Nicholson als Shelley Duvall, die ich irgendwie nicht mochte. Danny Lloyd macht uns hingegen auch mächtig Angst und durch die genialen Bilder bekommt man hier richtig schön was zu sehen - was für ein krasser Horrorfilm!

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muresan

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Bewertung9.0Herausragend

Trotz das ich die Buchvorlage nicht kenne ist das mit Abstand der beste Horrorfilm, denn ich je gesehen habe. Eine Schande von der Oscar-Jury die Hauptdarsteller ausser acht zu lassen. Wurden diese doch glatt vom Regisseur fast in den Wahn getrieben und mussten teilweise gewisse Szenen bis zu mehr als 80mal wiederholen.
Der Film fängt nur schon herrlich an mit einer ruhigen, kräftigen und doch unheimlicher Musik. Der Film hat auch sehr viel mit subtilem zu tun, ein Spuk in einer abgelassenen Gegend, welcher nicht einfach abgetan werden kann. Eine dramatische Legende wiederholt sich...und ereilt sich in schwächeren oder müden Charakteren.
So muss ein Horror sein: Dicke Story, wenig Action, passende Musik und eine handvoll Schauspieler, die was können...einfach Klasse!!!

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fabian.engelhardt.142

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Bewertung9.0Herausragend

Alles stimmig . Einzigartig. Kult . Punkt.

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