Shining - Kritik

GB/US 1980 Laufzeit 146 Minuten, FSK 16, Thriller, Horrorfilm, Kinostart 16.10.1980

Kommentare zu Shining

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    brucelee76 21.11.2014, 04:05 Geändert 21.11.2014, 14:29

    Hi Leute,

    für mich ist Shining absolut die Nr.1 im Horror/Abgrund/Böse-Genre.
    Ich bin 38 und habe immer noch Schiss wenn ich ihn sehe. Mehr Psycho-Alptraum-Horror geht nicht!

    Mein Fazit: Der Meister zeigt uns gekonnt perfekt die Ur-Angst, die in unseren verdammten Seelen tief verwurzelt liegt. Nämlich das unfassbar unvorstellbare. Seine Liebsten umzubringen und zu zerstückeln.

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    • 9 .5
      AshEvilDead 17.11.2014, 19:34

      Das Overlook Hotel wird für mich, nach dieser Sichtung, wohl immer zur mit grußeligsten Location aller Zeiten gehören. Ein Ort in dem es nur so vor Isolation und Einsamkeit wimmelt. Und dieser Isolation und Einsamkeit verfällt Jack Torrance, als er für einen Winter lang als Hausmeister das Hotel hütet. Der Plot, den ich hier beschreibe, müsste wohl jedem bekannt sein, gibt aber nur Bruchstücke von dem wieder was eigentlich gezeigt wird. Eine komplette Interpretation würde den Rahmen sprengen. Deswegen sei jedem diese Seite ans Herz gelegt, die der gute Sam unter dem Kommentar von Ioosh gepostet hat:http://www.welt.de/kultur/kino/article120082143/Im-Shining-Teppich-ist-ein-Geheimnis-versteckt.html.
      Ich kann mich noch erinnern wie ich vor ein paar Jahren Ausschnitte von Shining im Fernsehen sah. Ein Kumpel und ich, wir waren vielleicht 12, zappten durch die Flimmerkiste und sahen auf Kabel1, dem Sender der noch am ehesten wirklich gute Filme im Fernsehen bringt, obwohl die schon relativ rar geworden sind, eine glubschäugige Frau, die uns schon allein von ihrem Aussehen her Angst einjagte, einen Junge dessen Zunge ein Tony innewohnte und einen Mann dessen Synchro verdächtig nach Benjamin Blümchen klang(die Rede ist von Hallorann). Die Musik war für uns damals das Schrecklichste. Die Szenen die wir geschaut hatten erfolgten ohne Ton und mit den Händen vorm Gesicht und seitdem habe ich immer einen kleinen Bogen um den Streifen gemacht. Ein paar Jahre sind ins Land gegangen und da dachte ich mir, wieso schaust du ihn dir nicht einfach nochmal an. Dein Filmgeschmack hat sich ja mit der Zeit geändert. Die Gelegenheit kam dann auch und ich kaufte mir ihn am Samstag als ich mit Freunden zu Interstellar war. Er landete auch am Tag danach im Blu-Ray-Player und ich war hellauf begeistert. Mir wurde zwar schon das Ende vor einiger Zeit gespoilert(ich glaube ich war es sogar selber), aber seine Wirkung hat er nicht verfehlt. Nur im O-Ton genießbar, entfacht er eine Atmosphäre, die so intensiv wie lange nicht mehr war.
      Als allererstes sind hier die Darsteller zu erwähnen: Shelley Duvall spielt meiner Meinung nach erschreckend gut, trotz ihrer Glubschaugen die wahrscheinlich auch einen gewissen eigenen Horror erzeugen, und lobenswert ist auch die Besetzung von Danny Lloyd als Danny Torrance. Dieser fängt nicht an zu nerven, im Gegenteil, er spielt seine Rolle außerordentlich gut. Aber am beeindrucksten ist Nicholson: Seine Darbietung als krankhafter und labiler Jack gehört für mich zum wohl Besten was ich je auf der Leinwand gesehen habe.
      Gepaart werden diese Darstellerleistungen mit einer wirklich PERFEKTEN Inszenierung von Kubrick, wo man sieht, dass ER, und nur ER der Gott der einzigartigen Inszenierung ist.
      Es gibt da zwei Szenen die ich besonders hervorheben will: Zum einen wäre da die "Here is Johnny"-Szene, die ja jeder kennt und jeder liebt. Und sein "Wendy, I'm home." übertrifft sogar das allseits bekannte "Here is Johnny."
      Zum Anderen wäre da die Szene in der Wendy, mit einem Baseballschläger bewaffnet, von Jack für ca. 4 Minuten "bedrängt" wird indem er einfach nur seelenruhig auf sie zuläuft und, in einem der einschüchtersten und krankhaftesten Monologe, DIE großartigste Darstellerleistung des Horrorgenres hervorbringt.
      Einzig die Musik konnte mir nicht so recht zusagen.

      Alles in allem hat Kubrick DEN besten Horrorfilm gedreht, der durch eine grandiose Atmosphäre, einer tollen und interessanten Geschichte mit viel Interpretationsfreiraum und der besten Darstellerleistung aller Zeiten immer noch zu fesseln weiß. Danke Kubrick und Nicholson. Wir sehen uns in meinen Alpträumen wieder.

      PS: Eine kleine Frage hätte ich noch an die ehrenwerte Community und ich hoffe ihr könnt mir da aushelfen.
      Als Wendy wie von Sinnen die Treppe hocheilt um ihren Sohn zu suchen, sieht sie in einem anliegenden Raum einen Mann mit einem Schweins/Ochsen/...-Kostüm der einen anderen Mann oral befriedigt. Was hat es damit auf sich?
      Danke:=)

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      • 5
        sengin 16.11.2014, 16:54

        Absolut überbewertet, alle klischeehaften elemente wie fahrstühle zum beispiel werden hier benutzt ohne einfluss auf den inhalt/story zu haben. dazu kommen noch szenen die echt unnötig sind und keinen beitrag zur story haben wie die stelle mit der frau im bad!? wozu warum? wird nicht geklärt..
        der film lebt eigentlich nur vom schauspieler jack nicholson der seine rolle super gut macht aber das reicht noch lange nicht aus...die frau von ihm oh man wie schlecht kann man eigentlich schauspielern!? ich hatte nach der 2.ten kippe kein bock mehr auf die mal ehrlich.wie oft hat die geraucht? 100? 2000? in den 80ern war raucehn vielleicht ganz "cool" oder so ka warum aber muss die in jeder szene rauchen ? und dann statt mit dem messer den jonny zu töten/verletzten macht sie einfach NICHTS!? wtf..logiklöcher überall.
        Viele Szenen werden nicht geklärt(Bad,Fahrstuhl,....)
        Von 10 Punkten kriegt der film wegen der guten schauspielerischen leistung und der guten musikuntermalung 5 punkte.

        • 10
          easyrider69 08.11.2014, 01:35

          Jack Nicholson absolute Weltklasse! Hut ap!

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          • 8 .5
            Davki90 31.10.2014, 19:11

            Ein weiteres Meisterwerk mit Jack Nicholson. "Hier ist Jonny" ist so legendär, wie der Film selbst. Es gibt wohl kein Jahr, wo dieser Film nicht an Halloween läuft. Stanley Kubrick inszenierte hier einen wahren Gänsehautfilm, der manchmal doch ein paar Längen hat und trotzdem durch seine Bilder und technische Perfektion eine gewisse Faszination in mir weckte. Gucken und Gruseln!

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              dertyp 31.10.2014, 00:14

              Kultkino

              • 9 .5
                Troublemaker69 30.10.2014, 20:00

                TM and Wertikaner vs Evil - movie days on Halloween # 4

                Die meisten Sequels verlieren ja irgendwann an Reiz, ganz anders als bei uns.
                Wertikaner und TM are back und sie sind lustiger und kommentieren noch fleißiger denn je (das ist ungefähr so, wie wenn im Trailer steht „Das Schockierenste, was du je gesehen haben wirst“).
                Tja, ihr dachtet ihr freut euch dieses Jahr auf den dritten Panem oder Hobbit-Teil oder gar Interstellar?
                Tja, falsch gedacht, auf unsere nun mittlerweile dritte Fortsetzung habt ihr die ganze Zeit gewartet.
                Ich sehe es regelrecht vor mir, wie ihr alle seit gestern Abend vor dem Dashboard saßt und euch gefragt habt, wann Wertikaner und Ich unseren vierten Halloweenfilm auf euch loslassen.
                Bei mir wird es heute ein wenig klassischer, und zwar mit Shining von Stanley Kubrick aus dem Jahr 1980.

                Kubrick inszeniert mit Shining ein kleines Meisterwerk, das zweifellos zu den besten seines Genres gehört.
                Das waren noch Filme, wo der Horror nicht durch irgendwelche Jump-Scares herbeigezwungen wurde, sondern wo er noch ganz subtil hervorgerufen wurde.
                Wenn man sich diesen Streifen ansieht, dann fällt natürlich als Allererstes Jack Nicholson´s brillantes Schauspiel auf.

                „Here´s Johnny!“

                Diese Szene hat nicht umsonst mittlerweile Kultstatus erreicht und gehört auch zu den Sequenzen, die man sich immer wieder ansehen kann und jedes Mal aufs Neue ein breites Grinsen auf dem Gesicht hat.
                Was Shining aber vor allem auszeichnet, ist neben Nicholson´s brillantem Schauspiel, Kubrick´s atemberaubende Inszenierung.
                Man merkt dem Film zu jeder einzelnen Sekunde an, dass hier ein Meister des Faches am Handwerk ist.
                Stanley Kubrick ist ein einzigartiges Phänomen und auch hier drückt er dem Streifen wieder seinen unverwechselbaren Siegel auf.
                An dieser Stelle ist natürlich fraglich, ob einem dieser metaphorische „Siegel“ gefällt, Stephen King war ja da eher unzufrieden, was ich aber beim besten Willen nicht nachvollziehen kann, denn Kubrick holt aus der Story alles raus, was nur geht und schafft es einen Gänsehautmoment an den nächsten zu reihen und das ist das, was einen guten Horrorfilm auszeichnet.
                Es ist nicht wichtig, ob man alle zwanzig Sekunden zusammenzuckt oder angeekelt ist, sondern viel mehr, dass einen die Atmosphäre in ihren Bann zieht, dass man in den Film eintaucht und bis zur letzten Sekunde gespannt ist und das schafft Shining wie kein anderer Film und das bei jeder erneuten Sichtung, da schlägt mein Filmliebhaberherz höher.
                Faszinierend finde ich auch, dass er auf mich zu jeder Tageszeit anders wirkt, nicht besser oder schlechter, sondern eben einfach anders.
                Schaut man Shining zum Beispiel mitten am Tag, dann hat er die Wirkung eines packenden Thrillers.
                Am Abend wirkt er wiederum ungemein spannend und aufregend, währenddessen er nachts vor allem atmosphärisch auf den Zuschauer einwirkt.
                Wenn man sich Shining in der Nacht ansieht, dann kommt dieses Ambiente aus langen Hotelfluren und des großen verlassenen Gebäudes noch besser rüber.
                Faszinierend ist auch, wie gut dieser Streifen gealtert ist, er ist tatsächlich ein zeitloser Klassiker, den man gar nicht oft genug gesehen haben kann.

                Für mich ist das ein Film, den ich mir jedes Halloween immer wieder gerne ansehe, was vor allem an seiner Effektivität liegt und irgendwie gelingt es Kubrick, dass jede Sichtung einzigartig bleibt und man bei jeder Sichtung neue kleine Details entdeckt, aber egal, wie die Sichtung wirkt, zu Halloween passt es immer.

                Unterm Strich ist Shining von Stanley Kubrick für mich ein absolutes Meisterstück der Filmkunst und einer der besten Filme seines Genres.
                Wer den noch nicht gesehen hat, der lässt jetzt alles stehen und liegen und rennt zur Videothek und holt sich den, für mich darf er an Halloween nicht fehlen…

                Morgen quälen Wertikaner und Ich euch dann zum letzten Mal, zu unserem großen Finale: Blut und Spaß garantiert!

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                • 9
                  inceptionfan 29.10.2014, 11:43

                  Halloween-Woche #5
                  "Shining" gehört definitiv zu den besten Horrorfilmen aller Zeiten, zu dem man gar nicht mehr viel sagen muss! Das Glanzstück des Films ist ganz klar Jack Nicholson, der hier eine Performance abliefert, die einem gehörig Albträume besorgen kann! In meinen Augen bietet er hier sogar eine der besten schauspielerischen Leistungen, die ich überhaupt jemals in einem Film gesehen habe. Nicht so ganz einverstanden war ich mit Shelley Duvall, die hier leider eher etwas schwach und übertrieben spielt und deren Figur auch ziemlich unlogisch handelt. Das ist auch einer der Gründe für den Punktabzug, denn sie sollte ja eigentlich die Person sein, mit der man mitfiebern soll. Nichtsdestotrotz iist "Shining" einfach Kult! Das geht bei den vielen kleinen Geschichten rund um den Dreh los und endet bei der meisterhaften Inszenierung von Stanley Kubrick! Kubrick weiß genau, wie man Spannung und Atmosphäre (auch mit dem atmosphärischen Score) erzeugen kann und daher ist "Shining" in vielen Momenten unglaublich intensiv. Und auch wenn es gar nicht so viele "klassische" Horrormomente gibt, sind die wenigen, fast schon surrealistisch anmutenden Szenen großartig gelungen. Loben muss man auch unbedingt die geniale Kameraführung, die eigentlich zu den besten zählt, die man im Horrorgenre überhaupt jemals gesehen hat. "Shining" zeigt hier wieder, dass man in einem Horrorfilm mit einer guten Kameraführung mehr erreichen kann als mit plumpen Schockeffekten. Besonders gut gefällt mir auch, dass man hier bei der Story noch etwas Raum für eigene Interpretationen lässt. Mein zweiter Kritikpunkt ist aber, dass sich "Shining" in einigen Momenten etwas hinzieht, die man definitiv hätte straffen können.
                  Fazit: "Shining" ist ein wahres Horrormeisterwerk! Wenn die kleineren Längen nicht gewesen wären, dann wäre er sogar der zweite Horrorfilm überhaupt gewesen, dem ich die Höchstpunktzahl gegeben hätte.

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                    Val Vega 26.10.2014, 18:27

                    Wenn auch Stanley Kubrick den Groll Stephen Kings mit dieser Verfilmung seines Romanes auf sich zog, so ist „Shining“ bis heute ein unbestrittener Klassiker des Horror-Genres. Viele Stellen des Films wurden oftmals zitiert und es gibt wohl keinen, dem das Zitat „Here’s Jackie!“ nichts sagt. Stanley Kubrick, seinem Ruf als einer der besten Regisseure aller Zeiten auch in diesem Werk in nichts nachstehend, erweist sich wahrhaftig als ein Meister des Makabren. Selten gelingt es einem Regisseur die Daumenschraube des Mysteriös-Grusligem so gut anzuziehen, wie Kubrick hier. Das Gefühl der Isolation und des Gefangenseins mit nichts als purem Wahnsinn wird dem Zuschauer mit absoluter Raffinesse vermittelt, dabei lässt es Kubrick eigentlich bis zum Ende hin offen, ob das Gesehene alles nur aus dem labilen Zustand der Familie hervorging oder ob wir es tatsächlich mit Paranormalität zu tun bekommen haben.
                    Die schauspielerische Leistung aller Beteiligten unerwähnt zu lassen, wäre ein Frevel. Shelley Duvall und der kleine Danny Lloyd spielen auf Augenhöhe – wahnsinnig überzeugend, man nimmt ihnen alles ab. Doch übertroffen werden sie alle bei weitem noch einmal von Jack Nicholson. Viele Lobeshymnen wurden auf ihn in Bezug auf diesen Film schon gesungen. Und das vollkommen zu Recht: Sein Spiel ist so wahnsinnig intensiv, dass man sich als Zuschauer zwangsläufig die Frage stellt, woher er denn diese unerbittliche Energie und diesen mörderischen Wahnsinn nahm um so derbe auf die Kacke zu hauen.
                    „Shining“ ist klassischer Psychoterror im Horrorgewand par excellence! Kubrick verzichtet gänzlich auf billige Schockeffekte, wie sie in heutiger Zeit beinahe unabdingbar für Genrevertreter scheinen. Mit viel Verstand aber auch Feingefühl geht er an Kings Romanvorlage heran, der diesen Film zwar später verteufelte. [...]

                    Vollständige Kritik: http://inglouriousfilmgeeks.wordpress.com/2014/10/26/shining/#more-1595

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                    • 5
                      moviereporter 13.10.2014, 21:57

                      Absolut überbewertet, für sich gesehen noch ein netter 80erJahre Psycho-Grusel, aber als Buchverfilmung ein Reinfall! 4 Punkte für Nicholson 1 für die schöne Kamera.... 5 Punkte Abzug für grottiges Drehbuch, billige Ausstattung und die restlichen, untalentierten Laiendarsteller....

                      • 7 .5
                        sushi97 11.10.2014, 13:53

                        Shining, lange Zeit habe ich diesen Film vor mir her geschoben. Zum einen, weil er auf mich einen sehr einschüchternden Eindruck gemacht hat und zum anderen, weil ich so ein großes Interesse an ihm hatte (da kam wieder das "Aufheben-Prinzip" bei mir hervor).
                        Und dann, nach Sichtung des Films, war ich wirklich ein bisschen enttäuscht. Ich hatte mir mehr Wirkung auf mich selbst erhofft. Ich wollte selbst verrückt werden. Ich wollte in dem Film aufgehen. Leider konnte er dies nicht erreichen. Die Atmosphäre wollte nicht komplett auf mich überspringen. Vielleicht war es der falsche Tag, um ihn sich anzuschauen...
                        Die Einführung in den Film fand ich sehr gelungen man merkt schon von Beginn an, dass hier irgendetwas in der Luft liegt. Auch diese angespannte Grundstimmung ist sofort eindeutig zu vernehmen. Besonders beeindruckend fand ich die Landschaftsbilder, in denen, mit toller Musik untermalt, dieses einzige Auto fährt - als tolles Zeichen der Isolation. Anschließend diese großen, hohen Gänge im Hotel. Das hat schon die ersten Eindrücke gemacht. Als dann auch noch alle Leute weg waren und das Kind mit seinem Spielzeugauto durch die endlosen Gänge fährt, da fing es an bei mir zu kribbeln. Auch Raum 237 hat faszinierende Wirkung auf den Zuschauer. Was verbirgt sich hinter dieser Tür?
                        Man spürte regelrecht, wie die Abgeschiedenheit von der Gesellschaft auf die Personen wirkte. Aber von da an fehlte mir etwas; es kam nichts Überraschendes. Je länger der Film dauerte, desto mehr verließ sich Kubrick auf den großartigen Jack Nicholson. SPOILER: Beispiel: Der Farbige, der hoch zum Hotel gefahren ist. Wer hat denn bitte nicht damit gerechnet, dass er nur da hoch fährt, um von Jack Torrance umgelegt zu werden? Das ganze lief unspektakulär und unüberraschend ab.
                        Aber Jack Nicholson liefert einem hier ein paar tolle Momente. Beispielsweise, wie er über den Flur schleift mit diesem grandiosen Ausruck im Gesicht. Oder das bekannte Bild, wo er den Kopf durch das Loch in der Tür steckt. Allerdings hat der Film so irreale Bilder, wie der von Blut überflutete Gang nicht nötig. Das Ende im Irrgarten hat mir auch ganz gut gefallen; da wurde ich auch noch mal von der Spannung gepackt. SPOILER ENDE

                        Unterm Strich muss ich sagen, dass der Film echt empfehlenswert ist und man ihn sich anschauen sollte. Allerdings fehlt mir hier zu großen Teilen etwas Überraschendes, etwas wo du dir als Zuschauer auf die Zunge beißt. Aber allein wegen Jack Nicholson lohnt sich eine Sichtung.

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                          Amazing 09.10.2014, 13:35

                          Jack Nicholson als Jack Torrance ist natürlich kult. Stephen King selbst kann die Verfilmung seines Buches bekanntermaßen ja nicht gut heißen. Kann man sogar verstehen da der Film derbe von seinem Buch abweicht. Im Buch ist praktisch das Hotel der Hauptcharakter, während im Film Jack Torrance diesen Part übernimmt. Aber seien wir mal ehrlich...kein gruseliges und verrücktes Hotel kann es mit einem wahnsinnigen Jack Nicholson aufnehmen.

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                            Fleischfresserin95 28.09.2014, 13:46

                            Dieser Film gehört einfach für mich zu den aller besten. Und warum? 1. Stephen King 2. Dieser Film besitzt so viele Horror/Thriller Elemente ohne überhaupt überladen rüber zukommen (passiert ja oftmals und dann wird es einfach nur nervig und künstlich) 3. Die Besetzung, ja die Besetzung ist Perfekt. Ganz besonders der/die Hauptdarsteller/rin, also ein geniales Cast. Und ja, dieser Film bereitet mir auf jedes Gänsehaut, weil er zynisch und gespalten zugleich ist. Ich finde, jeder ''Horrorfilm'' Produzent, sollte sich eine kleine Scheibe von abschneiden.

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                              dominik.weiss.509 16.09.2014, 18:14

                              Shining beginnt grandios und weiss durch gekonnten Einsatz von Musik zu schocken.
                              Der Film verliert jedoch in der letzten halben Stunde seine Genialität durch übermäßigen Einsatz von übernatürlichen Szenen.

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                                Kalleyeti 14.09.2014, 21:58

                                Der Film beginnt eine lange kamerafahrt durch ein Tal ,ein Fluß und im Hintergrung ein Berg . Dann ein Satz wie er in dieser Form in jedem Film vorkommt : " A Stanley Kubrick Film " . Nur hier sagt er viel mehr. Das mag jetzt Haarspalterei sein aber "Shining" ist keine King Verfilmung mit Kubrick als Regiseur ,sondern ein Kubrick-Film der auf einen Roman von King basiert ! Von der ersten Sekunde erkennt man die Handschrift Kubricks . Seine Bildsprache . Dem Zuschauer ergeht es dabei nicht besser als Jack ,der am Anfang noch beteuert das Einsamkeit ihm nichts ausmacht . Wem man den Film zum ersten mal sieht denkt man auch das man genug Horrorfilme gesehen hat und es einem nichts ausmacht . Doch dann zieht der Film die Schlinge immer enger . Man spürt fast die Einsamkeit des Hotels . Der Horror packt einem . Das ganze mit schauspieler die auf höchstem Niveau spielen . Besonders Danny Lloyd überrascht mit einer nicht nur für sein alter überragenden Leistung .

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                                  JackoXL: Die Drei Muscheln, Moviebreak 14.09.2014, 02:01

                                  [...] Kubrick entschied sich ganz bewusst, den übernatürlichen Anteil auf ein Minimum zu reduzieren und ihn erst kurz vor Schluss als nicht zu leugnenden Part der Handlung klar zu definieren. Vorher lässt er lange offen, ob es im majestätisch-schauderhaft in Szene gesetzten Overlook-Hotel überhaupt mit paranormalen Dingen zugeht. Genau genommen könnte man auch am Ende noch einen letzten Restzweifel behalten, selbst eindeutige Details wären noch unter dem Aspekt der extremen, psychischen Belastung der Figuren eventuell noch „rational“ erklärbar bzw. als Halluzinationen gerade so durchgängig. Das Hotel und seine bewegte Vergangenheit sind natürlich weit mehr als imposante Kulisse, wird auch bei Kubrick zur manipulativen Triebfeder des Geschehen, jedoch deutlich subtiler als bei King, der das Overlook als eindeutig böse Kraft, als eigentlichen Antagonisten verstand. Jack Torrance – fast schon bedenklich intensiv dargestellt von Jack Nicholson in seiner absoluten Höchstphase - gehört die Bühne. [...]

                                  [...] Kubrick’s berühmt-berüchtigter Perfektionismus ist in jedem Frame zu sehen, bald zu spüren. Nichts, rein gar nichts scheint willkürlich, zufällig, den Bedingungen angepasst, improvisiert oder belanglos. Das Overlook wird in sagenhaften Bildern als wahrhaftiges Labyrinth präsentiert, nicht nur in der Außenanlage. John Alcott vermittelt mit seinen Einstellungen ein Gefühl von Weite, unergründlich-unheimlicher Tiefe, Endlosigkeit. Unterstützt von den wegweisenden Steadycam-Aufnahmen eines Garrett Brown entstanden damals ungeahnt faszinierende Kamerafahrten- und Bewegungen, die auch heute noch beeindrucken. [...]

                                  [...] Vorlagen-Autisten und King selber können sich gerne noch 100 Jahre über die „Unverschämtheit“ aufregen, dass einer der besten Regisseure überhaupt es gewagt hat, sich nicht nur als reiner Abfilmer zu betätigen. Wer ein Gespür und Herz für große, außergewöhnliche Filme hat, kann darüber nur lachen. King konnte ja bei der TV-Version zeigen, was Kubrick alles „falsch“ gemacht hat. Tja…

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                                    Mogwai91 02.09.2014, 14:33

                                    Unterirdische Buchverfilmung, die einzig und allein von Jack Nicholson's Schauspielkunst lebt.

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                                      TheBosshammer 19.08.2014, 23:48

                                      Einer der stärksten von Kubrick: Ein herrlich psychopathischer Jack Nicholson und eine naiv, unschuldige Shelley Duvall wohnen mit ihrem hellsichtigen, aber auch ängstlichen Sohn über Winter in einem einsamen Hotel. Perfektion in jeder Szene, aber nichts für schwache Nerven. Psychospielchen en masse machen das Ganze absolut sehenswert.

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                                        Bleecher 13.08.2014, 18:22

                                        SPOILER Eine Familie zieht über den Winter in einen riesigen Hotelkomplex. Der Familienvater hat dort einen Job angenommen und muß sich während der Jahreszeit um das Hotel kümmern.
                                        Was sich anfangs gut anläßt, entwickelt sich immer mehr zu einem Horrortrip.
                                        Jack Nicholson, Shelly Duval mit ihren besonderen Augen, (beide absolut brilliant) Danny Lloyd als der Junge mit dem Shining als Gabe, Scatman Crothers als farbiger Hotelkoch, der noch versucht zu retten, was zu retten ist und auch die anderen Schauspieler lieferten eine erstklassige Performance ab.
                                        Score und Geräuschkulisse sind einmalig und machen einen erheblichen Teil des Horrors in diesem Film aus.
                                        Der ganze Streifen hat von Anfang an eine geradezu beängstigende Ausstrahlung, die bis zum Schluß nicht endet. Horror ohne besondere Effekte. Zurecht ein Klassiker.
                                        Stanley Kubrick at it`s best!

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                                          sachsenkrieger 30.07.2014, 22:57

                                          Ich habe diesen Film noch nie zuvor gesehen! Warum? Ich weiß es nicht, aber im nachhinein könnte ich es als eine Art "Shining" bezeichnen, denn jetzt bin ich fast gezwungen, mich zwischen einem der genialsten Regisseure und einem der genialsten Schriftsteller aller Zeiten entscheiden zu ... dürfen. Denn nach anfänglicher Zusammenarbeit, King sollte das Drehbuch beisteuern und mitproduzieren, verwarf Kubrick das Drehbuch und ließ Diane Johnson ein neues schreiben.

                                          Wie eigentlich vorrauszusetzen, ist "Shining" von Stanley Kubrick ein audio-visuelles Erlebnis der Extraklasse geworden. Der nahezu hypnotisch wirkende Soundtrack, die Kameraflüge über die Einsamkeit der Bergwelt, die Fahrten hinter Dannys Dreirad, die Verfolgung im Labyrinth und vieles mehr ... meisterhaft inszeniert, wie man es von Kubrick gewohnt ist ... aber!

                                          Stephen King sagte über Kubricks "Shining", das es eine kalte, häusliche Tragödie mit vagen übernatürlichen Andeutungen sei. Dem muss ich mich anschließen, da ich nicht eine Minute die Atmosphäre eines King-Romans empfand. Alles in schöne Bilder verpackt, aber ohne Gefühl, ohne Thrill, ohne Dramatik. Die langsame und stetige Wandlung Jack Torrance von einem normalen Mann zu einem durchgeknallten Irren ist überhaupt nicht spürbar. Er ist von Anfang an schräg und von einer Szene zur nächsten ist er durch mit der Welt. Wendy Torrance ist, wie schon vielfach geschrieben, nur eine dieser typischen Heulbojen und gehört damit ungewollt zum Nervenzehrendsten, was der Film zu bieten hat.

                                          Schade, das die beiden sich wohl nicht einig werden konnten. Bei zwei solchen Giganten hätte man ein zeitloses Meisterwerk erwarten können. Aber so ist das mit Giganten manchmal, wenn sie sich gegenseitig ins Gehege kommen.

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                                            Kamil90 26.07.2014, 19:21

                                            Ich habe noch nicht viel von Stanley Kubrick gesehen, bin jetzt aber auf dem Trip einiges nachzuholen und da stand dann natürlich dieser Horror-Klassiker an und ja, nach dem ersten Schauen, habe ich tatsächlich schon das Gefühl gehabt, einen Klassiker gesehen zu haben. Es gibt einfach so viele ikonische Momente, die man wohl schon tausendfach parodiert gesehen hat, aber das nun zum ersten Mal an eigener Haut zu erleben, war schon ein Ereignis für sich. Allein die Szene im Badezimmer hatte mich schon umgehauen und auch wenn die Entwicklung innerhalb des Hotels nicht unbedingt so schleichend vor sich geht, weil Jack Nicholson schon von vornerein bisschen diabolisch und "insane" wirkt, so ist es am Ende dennoch wirkungsvoll, wenn ihm am Ende endgültig die Sicherungen durchbrennen. Hinzu kommt, dass es Kubrick wirklich meisterhaft verstanden hat, das Hotel entsprechend in Szene zu setzen - man lernt durch die cleveren Kamerafahrten das ganze Haus kennen und gruselt sich dann doch vor den vielen dunklen Ecken. Nur das paranormale Element des "Shinings" hätte ich persönlich nicht gebraucht und war für mich etwas unnötig, aber okay - das konnte ich schon schlucken. Habe hier sofort wieder Lust ein zweites Mal reinzuschalten!

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                                              anna.bottcher.3 22.07.2014, 15:12

                                              Dieser Film ist einfach ein super Klassiker.

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                                                Es ist ein guter Film ok.
                                                Aber der Hype der um diesen Film gemacht wird kann ich dann doch so garnicht verstehen, ich wüßte soooviele andere gute Filme bevor ich diesen nennen würde.
                                                Kann man sich gerne anschauen und 10 Jahre später oder so nochmal aber sonst nichts besonderes.

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                                                  Ioosh698 19.06.2014, 20:44

                                                  "Shining"
                                                  Dieses Werk von Ausnahmeregisseur Stanley Kubrick ist mal wieder so ein Film, ein Film den ich mir schon ungemein lange mal ansehen wollte, da ich dies schon viel zu oft versäumt hatte und meine "Bildungslücke" endlich schließen wollte...
                                                  "Shining" ist für mich ein Film, der es versteht mit Nerven des Zuschauers zu spielen, sie auf herausragende Weise zum Brodeln zu bringen und das von Anfang an. Denn schon die ersten Szenen dieses Streifens, man könnte zu Beginn denken es folge eine besinnliche Autofahrt durch idyllische Landschaften, sind, VOR ALLEM musikalisch gesehen, ein nicht gerade kleiner Vorgeschmack auf das was in den nächsten Stunden folgt: Perfekt ausbalancierter Psychothrill, gemischt mit einem gewissen Horroranteil und natürlich einer packenden Story.
                                                  Mit der Verfilmung des Romans von Kult Autor Stephen King bewies Kubrick wieder auf's neue warum er so besonders, ein wegweisender Visionär ist, warum jeder Film von ihm so grundlegend anders, sei es Genrespezifisch oder inszenatorisch betrachtet, aber dennoch so unglaublich faszinierend und stark ist!
                                                  "Shining" hat bei von Anfang an ein Gefühl der bedrängnis ausgelöst, was wohl wirklich hauptsächlich an dem verstörenden, sich einem in's Gehirn brennenden Soundtrack liegt, der den ganzen Film über ein tragendes Mittel zum Spannungsaufbau und allgemein zur angsteinflösenden Atmosphäre des Filmes beiträgt, so doll, wie ich es nur selten bei manch anderem Film erlebt habe. Man fühlt sich durch diese unglaublich dichte Filmmusik in sogut wie jeder Szene irgendwie bedroht, bedrängt und wird fast irre weil die intensiven Töne einfach nicht vorbeigehen, sondern stets weiter, egal wie krank die jeweilige Szene ist, auf einen eintrommeln. Das ist wirklich ganz große Klasse, SO erfüllt Filmmusik ihren ganzen Zweck! Und wie gesagt, dies alles wirkt im Zusammenspiel mit der Story und der teils gruseligen Atmosphäre noch besser. Die Story ist große Klasse, clever, spannend, durchdacht, verrückt, krank und unglaublich packend! Ich möchte an dieser Stelle auch gar nicht soviel mehr zur Geschichte des Filmes sagen, da ich mich persönlich bei Psychothrillern mit entscheidenden Wendungen dann doch recht schnell verplappere und wichtige Details verrate, was bei so einem Film meines erachtens fatal ist. Außerdem sollte man "Shining" sowieso komplett unvoreingenommen und ohne sich vorher groß damit beschäftigt zu haben genießen, da er so seine ganze Pracht entfaltet und einen noch mehr mitreißt. Nur noch soviel, "Shining" ist ein Film bei dem man als Zuschauer auch mitdenken muss, der viel Raum für eigene Interpretationen lässt und somit meinen Geschmack vollends getroffen hat. Trotzdem muss ich zugeben, das ich mir den Film sicher nochmal ansehen sollte um alles wirklich genau zu verstehen, oder dies zumindest besser, denn zu 100% durchgeblickt habe ich nach dem Abspann nicht. "Shining" ist für mich auch nicht ein reiner Horrorfilm, auch wenn er natürlich Horroanteil hat, sondern viel mehr ein Psychothriller über die tiefen menschlichen Abgründe, und vor allem über das menschliche Wesen selbst... Gegen Ende ist "Shining" auf alle Fälle unglaublich spannend und intensiv inszeniert, was nicht zuletzt an dem grandiosen Cast und den ausgetüftelten Charakteren liegt.
                                                  Jack Nicholson spielt als Jack Torrance eine seiner bekanntesten Rollen und liefert eine absolut einmalige und herausragende Leistung ab! Wie Nicholson hier sein ganzes können preisgibt, mit seiner Mimik faszinierende sowie verstörende Bilder auf den Bildschirm zaubert ist grandios und atemberaubend. Eigentlich habe ich an seiner Performance nicht's auszusetzen, einzig seinen Charakter, Jack Torrance, hätte man ein kleines bisschen besser darstellen können, denn einen gemeingefährlichen Psycho der Jagd auf seine Familie macht habe ich ihm schon direkt am Anfang zugetraut, da er bereits dort einen leicht verrückten Eindruck auf mich machte. Aber ansonsten gibt's hier nicht's auszusetzen. Auch Danny Llyod, der ja damals unglaublich jung war, liefert für sein damaliges Alter eine nicht minder bessere Leistung ab. Genau wie Shelley Duvall, die mir als Jacks Ehefrau ebenfalls ziemlich gut gefallen hat. Ihre Angst bzw. ihre Panik kommt wirklich erschreckend gut zur Geltung.
                                                  Auch die optische Inszenierung hat etwas ganz eigenes, das man einfach sehen muss um es vollständig zu beschreiben. Ich würde es ein wenig mit der visuellen Darstellung aus Kubricks "A Clockwork Orange" vergleichen"...

                                                  Fazit: "Shining" ist eine herausragende Regiearbeit von Stanley Kubrick, ein absolut mitreißender und spannender Film, der einen von der ersten bis zur letzten Sekunde in seinen Bann zieht. Jack Nicholson ist phänomenal gut und somit kann ich sagen das "Shining" einer der besten Psychothriller ist die ich jemals gesehen habe, und das sage ich vor allem, weil ich gegen Ende doch ein kleines bisschen Angst vor Jack Torrance bekam. Zurecht ein absoluter Klassiker!

                                                  "Hiiiieeeerrr ist Johnny.....!!!"

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                                                    MetalFan92 08.06.2014, 23:24

                                                    Stanley Kubricks Meisterwerk "Shining".
                                                    Ich weiß noch, nachdem ich den Film gesehen hatte, brauchte ich so an die - Tage um ihn erstmal zu verdauen. Genialer Psycho-Horror aus den 80er Jahren gespielt von einen einfach nur genialen Jack Nicholson.
                                                    Zu Anfang, als die drei sich noch im Fahrzeug befinden, baut der Film durch seine düstere Musik eine sehr starke und bedrohliche Atmosphäre auf.

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