Shining - Kritik

GB/US 1980 Laufzeit 146 Minuten, FSK 16, Thriller, Horrorfilm, Kinostart 16.10.1980

  • 10

    Immer wieder ein Highlight, Nicholson spielt den Wahnsinn absolut grossartig. Ich denke nicht, dass ihm da igendjemand so schnell das Wasser reichen kann.

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    • 10

      absoluter kult-horrorfilm und ich glaube er wäre nur halb so gut ohne Jack Nicholson gewesen! die mimik und gestik vom Jack ist einzigartig!

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      • 9

        Bei der Neusichtung fiel mir auf, dass THE SHINING die Frage der Erwerbsarbeit, des sozialen Status und des berufliches Scheiterns zwischen künstlerischem Traum und kapitalistischer Wirklichkeit auffällig deutlich thematisiert:

        VITA? Womit Jack bisher sein Geld verdient hat , erfahren wir nicht (im Buch war er Englischlehrer, hat diesen Job aber wegen einer persönlichen Verfehlung verloren).

        WIRKLICHKEIT: Jetzt ist er "Hausmeister". Wendy gegenüber spricht er einmal über die moralische und ethische Verantwortung, die er mit diesem Job angeblich übernommen hat, dabei ist seine Frau es, die sämtliche Arbeiten in dem Hotel macht. Auch als Hausmeister scheint Jack also unbrauchbar.

        ALPTRAUM: Jacks größte Angst ist es, Teller oder Autos zu waschen, wie er sagt. Das wäre für ihn der drohende soziale Abstieg.

        TRAUM: Jack will ein Schriftsteller sein, er ist aber kein Schriftsteller, sein schriftstellerischer Traum scheitert und endet in dem Satz „All work and no play makes Jack a dull boy“.

        Weiß jemand, ob es über das Thema Artikel gibt?

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        • 5
          Radagast07 16.01.2015, 23:07 Geändert 17.01.2015, 14:16

          Horror ist nicht mein Genre und so hat es "Shining" schwer bei mir und bekommt nur eine durchschnittliche Bewertung.

          Um ehrlich zu sein, dass Beste am Film ist zweifelsohne die Musik, bzw. die akustische Untermalung, die von sehr subtil bis bombastisch passend changiert und so für treffliche Horrormomente sorgt. Aber sonst? Nun gut, Nicholson spielt nicht schlecht und auch Danny Lloyd ist überzeugend.

          Es bleiben aber Fragen über Fragen: Warum wird zu Beginn der Indianerfriedhof erwähnt, der dann überhaupt keine Relevanz hat? Warum tauchen Personen im Hotel auf? Und wenn diese mit reinen Visionen der Protagonisten erklärt werden können, so wird aber keineswegs deutlich, in welchem Bezug sie zu den sie visualisierenden Personen stehen. Warum wird das Shining-Motiv (das mir an sich gefällt) so vernachlässigt, nachdem es zu Beginn einfühlsam eingeführt wurde? Warum taucht Torrance ganz am Ende auf einem 50 Jahre alten Bild auf? - Das sind letztendlich zu viele offene Fragen, die einen unbefriedigenden Geschmack hinterlassen.

          Dann doch noch ein Detail, das mir gefiel: Die Kamerafahrten zu Beginn hinter Danny, der mit seinem Tretauto durch die Flure und um die Kurven fährt. Der passende Score dazu hat diese in Horrorfilmen zu erwartende Ungewissheit erzeugt.

          -> 5 von 10 Punkten wird dem Film mMn gerecht.

          3
          • 10

            Einer der besten Horror Filme, die je entstanden sind.
            Jeder der nur im geringsten etwas mit dem Genre anfangen kann sollte sich dieses Glanzstück zu Gemüte führen.

            3
            • 10

              Diesen Film muss man gesehen haben, eine Grandioses Werk von Kubrick, obwohl King die Art und Weise von Nicholson gar nicht gut fand, aber so ist halt im Film 3 Genies fanden zusammen und schafften ein Kultfilm.

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              • 9 .5

                „Here is Johnny!“ .. naja zumindest fast.

                Man sagte mir immer, Stanley Kubricks Meisterwerk „Shining“ vor seinem Ableben nicht gesehen zu haben, sei eine unverzeihliche Bildungslücke. Da man ja nie weiß, was einen in der frühen Zukunft so alles erwartet und ich nach meiner ersten Kubrick-Erfahrung – nämlich „Full Metal Jacket“ - mehr als nur angetan von seinem Regiestil war, wurde dieser Faux-Pas in meiner noch nicht allzu lange andauernden Filmleidenschaft nun ausgemerzt.

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                Eine dicht bewaldete Berglandschaft in den Rocky Mountains. Schroffe Felswände, Serpentinen, Tunnel. Ein VW Käfer schlängelt sich durch das magische Panorama. Im Hintergrund: mittelalterliche Klänge, dies irae. Ein Schriftzug erscheint: A STANLEY KUBRICK FILM – WITH JACK NICHOLSON – SHELLEY DUVALL – THE SHINING

                Schon mit der Einstiegsszene schafft es Kubrik, mich voll in den Bann seines hochgelobten Horrorthrillers, welcher übrigens unverständlicherweise für die Goldene Himbeere (Schlechteste Regie) nominiert wurde, zu ziehen. Und um es vorweg zu nehmen: Meine Begeisterung flachte in den knapp zwei Stunden der europäischen Fassung auch nicht ab.

                Schriftsteller Jack Torrence (Jack Nicholson) übernimmt in den Wintermonaten einen Hausmeister-Job im verwaisten „Overlook Hotel“, das außerhalb der Saison weiterhin in Schuss gehalten werden soll, und quartiert sich dort mit seiner Frau Wendy (Shelley Duvall) und seinem Sohn Danny (Danny Lloyd) ein. Doch die Einsamkeit reißt tiefe Gräben in das Familienkonstrukt und zehrt nach und nach an der Wahrnehmungsfähigkeit der Protagonisten. Vor allem Jack treibt die prekäre Situation im verlassenen Hotel immer mehr in den Wahnsinn…

                Ein Wahnsinn, den wohl keiner so gut auf den Bildschirm transportieren könnte, wie Jack Nicholson. Er mimt ja des Öfteren psychotische Charaktere, aber mit dieser unglaublichen Performance hat er sich ein einzigartiges Denkmal gesetzt. Für mich ist Nicholsons Auftritt in „Shining“ mit das Beste an Schauspielkunst, das ich bis jetzt erleben durfte. Dieser Blick: Der Mund halb offen, der Kopf leicht geneigt, die Augenbrauen gekrümmt – Gänsehaut pur. Da hat es auch der kleine Danny Lloyd schwer, sich in den Vordergrund zu spielen, wenngleich auch er wirklich überzeugend ist. Duvall hingegen ist sowohl optisch als auch schauspielerisch alles andere als ein Augenschmaus.

                Bei all den anderen Schauwerten, die „Shining“ zu bieten hat, fällt dieser Schwachpunkt aber kaum ins Gewicht. Denn Kubrick weiß, was er tut, wie er seine Geschichte zu erzählen hat. Er kommt hier ohne jegliche Schockmomente, ohne großes Tam-Tam, ohne aufwendige Effekthascherei aus und generiert durch eine eindringliche und zugleich nervtötende Musik, die allgemein bedrohliche Situation und eindrucksvolle Kameraperspektiven eine wahrlich bedrohliche und schauderhafte Atmosphäre, in der die Isolation der Hauptcharaktere wirklich perfekt zur Geltung kommt.

                Gerade die Kameraarbeit perfektioniert Kubrick wirklich bis ins kleinste Detail. Ob großartig eingefangene Landschaftsaufnahmen oder spektakuläre Fahrten mit der Steadicam: In „Shining“ wurde der optische Aspekt revolutioniert. Das Perspektivspiel ist dermaßen gut, dass es sich auch heute – knapp 35 Jahre später – vor wirklich keinem Film der Welt zu verstecken braucht.

                Dabei merkt man „Shining“ wirklich an, dass er aus einer Zeit stammt, in der Filme noch anders gedreht wurden. Natürlich nicht audio-visuell, das habe ich glaube ich schon überschwänglich dargelegt. Aber das Erzähltempo ist ein ganz anderes als heutzutage. Kubrick lässt sich Zeit, führt langsam in die Geschichte ein, zelebriert einzelne Szenen bis ins letzte Detail (Die Badezimmer-Szene wurde ganze 127-Mal gedreht – Weltrekord) und trotzdem kommt es beim Zuschauer nie langweilig rüber, weil einfach keine Minute entbehrlich zu sein scheint.
                Die Spannung ist mitunter wirklich schweißtreibend und erreicht gegen Ende des Films einen unermesslichen Höhepunkt.

                Wenn man „Shining“ neben der Leistung Duvalls überhaupt noch spitzfindig etwas ankreiden will, dann betrifft das eher meinen persönlichen Geschmack: Jacks Psychosen werden an manchen Stellen etwas zu konfus – so zum Beispiel sein Gespräch mit Delbert Grady. Aber wie gesagt: Das ist nur mein eigenes Empfinden und keineswegs allgemeingültig.

                Unterm Strich steht nämlich einfach ein Meisterwerk, das man in der Tat gesehen haben MUSS. Zufrieden abdanken kann ich zwar noch nicht, dafür stehen noch zu viele Klassiker auf meiner Watchlist (u.a. Pate, GoodFellas, Psycho), aber froh bin ich auf jeden Fall, mir Kubricks drittletzten Film endlich angesehen zu haben.

                „All work and no play makes Jack a dull boy.“

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                • 7 .5

                  Während man die meisten Romanverfilmungen von Stephen King ohne Zweifel in der Tonne rauchen kann, ist "The Shining" eines der besseren filmisch umgesetzten Werke. Die klaustropobische Enge, die sich trotz der Weitläufigkeit des Hotels auftut, wurde sehr gut eingefangen. Auch ist die Isolation hoch oben in den eingeschneiten Bergen gut spürbar.
                  Ich muss Pardo weiter unten aber durchaus zustimmen, dass die Nähe zum Roman hier und da doch arg gelitten hat - wir erfahren nichts über Jacks Vergangenheit als Alki, was die Bar-Szene erst wirklich begreifbar macht (dass das Hotel bzw. die darin wohnenden Geister sich die mental Schwachen Menschen als Marionetten herauspickt und gegen die anderen Bewohner aufhetzt. Hier wurde Jack erst durch die Rückführung zu seinem Alkoholismus gefügig gemacht). Nun kann man sich streiten, ob Jack Nicholson die Rolle wirlich mit Bravour gespielt hat. Auch ich sehe es ähnlich wie Pardo als eine eher schwache Vorstellung - oftmals zu theatralisch dargestellt, ein Grinsen hier - ein böser Blick da. Das macht noch keinen guten Schauspieler aus und ist vom Roman doch ein gewaltiges Stück weit entfernt.

                  Shelley Duvall als Wendi nervt den gesamten Film über. Die hätte ich persönlich auch eine Affäre mit der Wasserleiche aus Zimmer 237 vorgezogen. :/

                  • 10
                    Fando_Y_Lis 01.01.2015, 13:19 Geändert 01.01.2015, 13:24

                    Einer meiner absoluten Lieblingsfilme, dazu von einem meiner drei Lieblings-Regisseure! Das ist "The Shining". Mit 12 hab ich einen Trailer (es war eher ein Teaser) im Fernsehen erlebt, und ich war von dem Moment an davon besessen, diesen Film zu sehen. Natürlich dauerte es noch etliche Jahre, damals gab es keine Videos und keine DVDs, ich lebte auf dem Land, und in irgendeinem Kleinstadt-Kino lief dann mal eine Woche lang "The Shining", als ich 19 war. Mit meiner damaligen Freundin und dem Auto (von den Eltern geliehen) fuhren wir aufgeregt zu diesem Kino und ich kann mich genau erinnern, mit welcher Wucht dieser Film auf uns einwirkte.

                    Bis zum heutigen Tag ist das nicht anders. Gestern hab ich den Film in schillernder Blu-Ray-Qualität genossen, und auch nach dem ungefähr dreissigsten Anschauen in Kinos, auf Videos, auf DVDs und jetzt auf herausragender (muss ich echt sagen) Blu Ray knallt der Film immer noch ohne Ende. Die Atmosphäre! Die Musik! Die Darsteller! Die Ausstattung! Die Kamerafahrten! Nicht umsonst ist ein Audio-Kommentar des Steadycam-Operators auf der Blu Ray mit drauf...!

                    Noch mehr als bei seinen anderen Filmen ist es Kubrick hier gelungen, wahnsinnig schöne (und natürlich auch schaurige) Bilder zu produzieren. Ich hab öfter auf die "Pause"-Taste gedrückt, und jedes dieser "Standbilder" könnte man sich im Grossformat eingerahmt ins Wohnzimmer hängen - Wahnsinn! Allein schon die Pullover von Danny mit den seltsamen Motiven (Apollo-Rakete sag ich nur!) sind ein richtiger Hingucker. Auf der Blu Ray sind mir Kleinigkeiten aufgefallen, die ich vorher nicht bemerkt hatte. Mit welcher Fülle und Akribie zum Beispiel die Speisekammern "beladen" sind....! Unbedingt genau hinschauen! Und die Augen des Küchenchefs leuchten auf Blu Ray in wenigstens dreihundert Farben....der Flurteppich auf dem Danny mit dem Kettcar fährt hat ein dermassen seltsames und bizarr leuchtendes Muster, dass einem fast schwindlig wird...

                    Zju dem Filim lässt sich anmerken, dass es sich selbstverständlich um eine sehr freie Stephen-King-Buch-Adaption handelt. Ich mag sowohl das Buch wie auch den Film, wenn auch teilweise aus unterschiedlichen Gründen. Stephen King ist bekanntermassen kein grosser Freund von der Kubrick-Verfilmung, weil dieser einige Begebenheiten des Buchs deutlich verändert hat. So kommen die Hecken-Tiere nicht vor, welche im Buch wirklich gruselig wirken, allerdings ist visuell gesehen das Hecken-Labyrinth ja wohl eindeutig der Punktsieger...!

                    SPOILER!

                    Viel Kritik gab es an der Änderung, dass der Koch im Film stirbt und im Grunde genommen die Funktion des Fluchtfahrzeug-Ranbringers inne hat, während er im Buch überlebt und gemeinsam mit Danny und seiner Mutter flüchten kann. Natürlich bezieht sich die Kritik (wohl nicht ganz unberechtigt) auch darauf, dass mit dem Chief eh nur ein schwarzer Hauptdarsteller in dem Film zu sehen ist, und der wird dann auch noch umgebracht! Fühle mich auch nicht ganz wohl damit, trotzdem ist "The Shining" aus meiner Sicht unbestritten ein zeitloses, absolutes Meisterwerk. Kubrick fährt hier das breite Spektrum seines genialen Könnens voll auf.

                    Ich freu mich schon aufs nächste Anschauen und bin gespannt, ob mir nach wie vor kleine Details auffallen, die ich vorher nicht bemerkt hatte. Ging mir bis jetzt jedes Mal so....!

                    8
                    • 9 .5

                      Ich hatte die Blu-ray von "Shining" hier schon etwas länger rum liegen und habe mich dann gestern Abend spontan dazu entschieden mir den Film anzusehen.
                      Ich wusste gar nicht mehr um was es in dem Film geht oder sonstiges. Der Film hat mich wirklich umgehauen, diese Atmosphäre war wirklich einzigartig, DAS ist richtiger Horror! "Shining" war durchgehend spannend und mitreißend und hat es geschafft mich danach noch über den Film nachdenken zu lassen, ich hab mir da Bonusmaterial angesehen, mich im Internet informiert und Kritiken gelesen etc.
                      Ich werde mir nun auch noch die anderen Werke von Stanley Kubrick ansehen, bin echt gespannt drauf.

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                      • 2

                        Ein Film, den ich wohl nie wieder anschauen werde! (Enthält Spoiler)
                        Es fängt schon damit an, dass Jack Nicholson überhaupt nicht in die Rolle des Jack Torrance passt: Er wirkt nicht wie ein liebender Vater, von Anfang an hat man das Gefühl, der würde am liebsten Frau und Kind aus dem Auto schmeißen und alleine weiter fahren. Nicholson spielt die Figur zu oberflächlich, wenn man das so sagen kann, der gibt ihr keine tiefe, nur zuckende Augenbrauen und ein breites Grinsen.
                        Den ganzen Film über habe ich mich gefragt, wann endlich ein Rückblick kommt, aber da kam keiner. Es wird nicht darauf eingegangen, dass Jack ein Alkoholiker ist, mit seinem Kumpel auf Sauftouren war und einen Schüler gedemütigt hat. Hätte ich das Buch nicht gelesen, hätte ich den Film wahrscheinlich nicht von Grund auf verstanden. Dadurch, dass eben diese Infos weggelassen werden, ist unklar, warum Wendy ihren Mann verdächtigt.
                        Kubrick stellt Jack als geisteskranken Mann dar, er stellt es so dar, als würde er es ganz freiwillig tun, das Hotel ist im Film nicht das Böse.
                        Aber am wichtigsten: Danny rückt in den Hintergrund! Der Film wurde mit "Shining" betitelt, aber so richtig darauf eingegangen wird es nicht. Er weiß Dinge, die andere nicht wissen und das ist die ganze Definition. Seine "Gabe" ist ein wichtiger Bestandteil der Handlung, der Grund, warum das Hotel Jack zu seinen Taten verleitet.
                        Zum Schluss noch ein paar Dinge, die mir nicht ganz klar sind:
                        Warum in Gottes Namen stirbt Hallorann? Labyrinth? Overlook steht am Schluss noch? Wendy ist kerngesund? Warum ist man nicht mehr auf die Geschichte des Hotels eingegangen, auf die Gestalten, die in ihm gefangen sind?
                        Insgesamt nicht mehr als zwei Punkte wert. Einen für den Typen im Hundekostüme, einen halben für Lloyd und noch einen halben für den Versuch, einen guten Film zu drehen.

                        • 7 .5

                          Atmosphärisch dicht inszeniert, ruhig aber spannend erzählt und klasse gespielt. Man merkt vielen Szenen Kubricks Perfektionismus bei Kameraeinstellungen und -fahrten förmlich an. Leider bleiben die Figuren den gesamten Film über sehr oberflächlich, weshalb mich ihr Schicksal am Ende auch ziemlich kalt gelassen hat.

                          • 9 .5

                            Das tollste an diesem Film ist selbstverständlich die gruselige Atmosphäre, die nicht zuletzt durch die wirklich gute Musik entsteht. Aber auch die Kamerafahrten durch das Hotel und die wunderschön langsame Erzählweise von Kubrick machen den Film so genial. Am Ende noch ein furioses Finale - was will man mehr?

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                            • 4

                              gute schock-momente und ein toller jack nicholson...
                              aber das wars dann auch schon. was mir nicht gefallen hat ist das man keine entwicklung der charaktere sieht... jack torrance scheint ja schon geistesgestört zu sein als er das hotel zum ersten mal betreten hat. Man fühlt nicht wirklich mit und so waren mir die protagonisten des films eigentlich herzlich egal. Und diese Musik... Ich meine es war vielleicht die beste gruselmusik die ich je gehört habe aber sie wird immer und immer wieder eingespielt und so hat sie bei mir auch mit der zeit ihre wirkung verloren. Und außerdem: Wenn man schon mit einem nervenzehrenden musikalischen Tusch einen Wochentag im Film ankündigen muss dann doch bitte den "Montag" - wäre doch viel authentischer ^^
                              Schade um das gute Buch.

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                              • 10
                                MaceWindu1998 21.12.2014, 17:43 Geändert 21.12.2014, 17:43

                                Dieser Kommentar ist ein Wichtelkommentar im Rahmen der User-Wichtel-Aktion-2014 für Quaid_Hauser, der mich bat, für ihn am 4. Advent eine totale Erinnerung zu Shining zu schreiben.
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                                Meine erste Begegnung mit Shining war vor knapp 18 Monaten. Damals, als Blockbuster-liebender, Kunstkino-verachtender Bursche mit gerade mal 14 Jahren auf dem Buckel, konnte Shining mich weder wirklich fesseln noch gruseln. Nach meiner Erstsichtung ging ich also enttäuscht zu Bett, und dachte die nächsten 3 Monate nicht mehr über den Film nach.
                                Ehe ich, es muss ungefähr Mitte Oktober gewesen sein, unsanft aus dem Schlaf gerissen wurde. Ist ja nicht weiter verwunderlich, wenn ein Jack Nicholson dich mit einer Axt durchs Haus verfolgt um deinen Schädel zu Brei zu verarbeiten.
                                Ab diesem Moment konnte ich an nichts anderes als an Shining denken. In der Schule, zu Hause, auf dem Klo; ich musste diesen Film ein zweites Mal sehen! Und so schmiss ich 5,99 meines kostbaren iTunes-Guthabens in Steve Jobs „Äbbelkässel“, um Big Jack noch einmal in Aktion zu erleben.
                                Und was soll ich sagen; ich war schlichtweg begeistert! So begeistert, dass ich überhaupt nicht verstehen konnte, wie ich diesen Film nur „sehenswert“ finden konnte. So begeistert sogar, dass ich am Tag darauf erneut Shining ansah, und meine vorherige 7er-Wertung auf eine glatte 10 aufwertete.

                                Doch was macht Shining eigentlich zu solch einem Meisterwerk?
                                Schwer zu sagen. Denn bei Shining stimmt alles! Keine Szene wirkt überflüssig oder langatmig. Kubrick zeigt in jeder Sekunde das, was seine Filme ausmacht: grandiose Kamerafahrten durch das Overlook-Hotel zum Beispiel, oder die erste Einsetzung der Steady-Cam, die es möglich macht, das der Zuschauer sich wirklich in den Film integriert fühlt. Das erzeugt, zusammen mit dem sehr gut geschnittenen Ton, eine Grusel-Atmosphäre wie sie nicht mal Hitchcock hinbekommen hätte!
                                Jack Nicholsons Schauspiel ist, wie nicht anders zu erwarten, der absolute Wahnsinn! Er kann Freaks einfach so überzeugend spielen wie kein anderer Darsteller (siehe: einer Flog über das Kuckucksnest, Easy Rider)! Der damals gerade mal 6-jährige Danny Lloyd, der erst Jahre nach Shining gesagt bekam, das er in einem der größten Horror-Filme aller Zeiten mitwirkte, weiß ebenfalls zu überzeugen.
                                Doch jetzt kommt der einzige Kritikpunkt am Film; Shelley Duvall. Ich habe selten eine hässlichere Frau gesehen, die noch dazu überhaupt nicht schauspielern kann! Sei‘s drum, die Shelley zerstört den Film jedenfalls nicht, sorgt sogar mit ihrer Pferdefresse für zusätzlichen (ungewollten) Gruselfaktor.
                                Natürlich lauern neben Duvall noch andere gruselige Gestalten im Overlook-Hotel, wie die legendären Zwillinge! Und auch wenn sie einfach nur dastehen und den Zuschauer beobachten, so läuft es einem dennoch eiskalt den Rücken hinunter!

                                Meine Liebe, meine Bewunderung, meine Faszination zu Shining hält auch bis heute an. Denn der Film ist für mich etwas ganz besonderes, und das nicht nur, weil er einer der besten Filme im Bereich Psychothriller ist.
                                Er markiert für mich den Anfang eines Weges. Den Anfang eines Weges, an dessen Ende sich ein Stanley Kubrick in seinem Grabe lächelnd umdreht, glücklich darüber, einen neuen Bewunderer gewonnen zu haben.

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                                • 9

                                  Dieser Film ist ein absolutes Monster und längst zu Recht ein Kultfilm. Die bedrohliche Atmosphäre ist wirklich beeindruckend und Jack Nicholson macht einem einfach nur noch Angst. Klassiker.

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                                  • 8

                                    Mir fehlen echt die Worte nach diesem Film. Definitiv beweist hier Kubrick das er ein Meister seines Fachs ist. Dieser Film liefert tolle Bilder und einen super Soundtrack was kombiniert einfach was ganz grosses gibt. Anzufügen ist hier noch das man einen Jack Nicholson erleben darf der so genial spielt das man es kaum in Worte fassen kann. Wer aber noch mehr beeindruckt ist Danny Lloyd, ich habe noch nie von einem Kind so eine gute schauspielerische Leistung gesehen.

                                    Ich kann diesen Film wirklich allen wärmstens empfehlen, natürlich muss man das Genre mögen. ;)

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                                      Dergestalt 10.12.2014, 01:38 Geändert 10.12.2014, 01:39

                                      Kubrick zeigt auch hier, dass er der Künstlertyp unter den Filmemachern ist. "Shining" ist weniger intellektuell aufgeladen wie andere seiner Filme und konzentriert sich vollends auf die Schaffung einer undurchdringlichen Atmosphäre. Das führt zu Bildern, die bis heute ikonisch sind.

                                      • 9

                                        Ich hatte den Film ja bereits gut in Erinnerung, aber so gut?
                                        Was 2 Jahre, eine Anmeldung auf Moviepilot und geschätzt 500-600 weitere gesehene Filme dazwischen so ausmachen können - ich war nach der erneuten Sichtung regelrecht überwältigt von diesem Werk, ja ich bin schon fast vor Ehrfurcht erstarrt.
                                        Dass Kubrick zum Kreis der besten Regisseuren gehört, steht für mich außer Frage. Ich habe gelesen, dass er manche Szenen sogar, wenn es sein muss, fünzig mal dreht - ein wahrer Perfektionist und das bewunder ich sehr. Was aber noch viel eindrucksvoller ist, ist die Tatsache, dass man das auch zu jeder Sekunde merkt - alle Einstellungen scheinen perfekt zu sitzen, jedes Bild spricht für sich.
                                        Würde man die Bilder in diesem Film mit Glückslosen auf dem Jahrmarkt vergleichen, wäre jedes davon ein Treffen, es gäbe nicht einmal Nieten. Dazu würde noch kommen, dass man jedesmal ausnahmslos direkt den Hauptpreis gewinnen würde - den Kuschelhasen für eigentlich unerreichbare 50.000 Punkte, doch Kubrick macht das Unmögliche möglich!
                                        Surreale Sequenzen, die einem wirklich nur imponieren können, Kamerafahrten, die einfach perfekt in Szene gesetzt werden und zum Schluss einen gnadenlos auftrumpfenden Jack Nicholson, der sich mit dieser Leistung verewigt hat.
                                        Auch der Score frisst sich in das Gehirn eines Jeden ein und lässt nicht nur den guten Jack verrückt werden.
                                        Und wäre das nicht schon genug, gipfelt alles noch in einem furiosen Finale, welches sich nahezu eine halbe Stunde lang auf allerhöchstem Spannungsniveau halten kann.
                                        Neben "2001" und "Clockwork Orange" zähle ich diesen hier also zu den stärksten Filmen von Kubrick, wenn gleich ich "Wege zum Ruhm" noch nicht gesehen habe. Voller Vorfreude kann ich diesem Ereignis allerdings entgegen blicken und erwarte nichts weniger als einen Ausnahmefilm eines leider nicht in meiner Zeit gelebten Ausnahmeregisseurs.

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                                          brucelee76 21.11.2014, 04:05 Geändert 21.11.2014, 14:29

                                          Hi Leute,

                                          für mich ist Shining absolut die Nr.1 im Horror/Abgrund/Böse-Genre.
                                          Ich bin 38 und habe immer noch Schiss wenn ich ihn sehe. Mehr Psycho-Alptraum-Horror geht nicht!

                                          Mein Fazit: Der Meister zeigt uns gekonnt perfekt die Ur-Angst, die in unseren verdammten Seelen tief verwurzelt liegt. Nämlich das unfassbar unvorstellbare. Seine Liebsten umzubringen und zu zerstückeln.

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                                          • 9 .5

                                            Das Overlook Hotel wird für mich, nach dieser Sichtung, wohl immer zur mit grußeligsten Location aller Zeiten gehören. Ein Ort in dem es nur so vor Isolation und Einsamkeit wimmelt. Und dieser Isolation und Einsamkeit verfällt Jack Torrance, als er für einen Winter lang als Hausmeister das Hotel hütet. Der Plot, den ich hier beschreibe, müsste wohl jedem bekannt sein, gibt aber nur Bruchstücke von dem wieder was eigentlich gezeigt wird. Eine komplette Interpretation würde den Rahmen sprengen. Deswegen sei jedem diese Seite ans Herz gelegt, die der gute Sam unter dem Kommentar von Ioosh gepostet hat:http://www.welt.de/kultur/kino/article120082143/Im-Shining-Teppich-ist-ein-Geheimnis-versteckt.html.
                                            Ich kann mich noch erinnern wie ich vor ein paar Jahren Ausschnitte von Shining im Fernsehen sah. Ein Kumpel und ich, wir waren vielleicht 12, zappten durch die Flimmerkiste und sahen auf Kabel1, dem Sender der noch am ehesten wirklich gute Filme im Fernsehen bringt, obwohl die schon relativ rar geworden sind, eine glubschäugige Frau, die uns schon allein von ihrem Aussehen her Angst einjagte, einen Junge dessen Zunge ein Tony innewohnte und einen Mann dessen Synchro verdächtig nach Benjamin Blümchen klang(die Rede ist von Hallorann). Die Musik war für uns damals das Schrecklichste. Die Szenen die wir geschaut hatten erfolgten ohne Ton und mit den Händen vorm Gesicht und seitdem habe ich immer einen kleinen Bogen um den Streifen gemacht. Ein paar Jahre sind ins Land gegangen und da dachte ich mir, wieso schaust du ihn dir nicht einfach nochmal an. Dein Filmgeschmack hat sich ja mit der Zeit geändert. Die Gelegenheit kam dann auch und ich kaufte mir ihn am Samstag als ich mit Freunden zu Interstellar war. Er landete auch am Tag danach im Blu-Ray-Player und ich war hellauf begeistert. Mir wurde zwar schon das Ende vor einiger Zeit gespoilert(ich glaube ich war es sogar selber), aber seine Wirkung hat er nicht verfehlt. Nur im O-Ton genießbar, entfacht er eine Atmosphäre, die so intensiv wie lange nicht mehr war.
                                            Als allererstes sind hier die Darsteller zu erwähnen: Shelley Duvall spielt meiner Meinung nach erschreckend gut, trotz ihrer Glubschaugen die wahrscheinlich auch einen gewissen eigenen Horror erzeugen, und lobenswert ist auch die Besetzung von Danny Lloyd als Danny Torrance. Dieser fängt nicht an zu nerven, im Gegenteil, er spielt seine Rolle außerordentlich gut. Aber am beeindrucksten ist Nicholson: Seine Darbietung als krankhafter und labiler Jack gehört für mich zum wohl Besten was ich je auf der Leinwand gesehen habe.
                                            Gepaart werden diese Darstellerleistungen mit einer wirklich PERFEKTEN Inszenierung von Kubrick, wo man sieht, dass ER, und nur ER der Gott der einzigartigen Inszenierung ist.
                                            Es gibt da zwei Szenen die ich besonders hervorheben will: Zum einen wäre da die "Here is Johnny"-Szene, die ja jeder kennt und jeder liebt. Und sein "Wendy, I'm home." übertrifft sogar das allseits bekannte "Here is Johnny."
                                            Zum Anderen wäre da die Szene in der Wendy, mit einem Baseballschläger bewaffnet, von Jack für ca. 4 Minuten "bedrängt" wird indem er einfach nur seelenruhig auf sie zuläuft und, in einem der einschüchtersten und krankhaftesten Monologe, DIE großartigste Darstellerleistung des Horrorgenres hervorbringt.
                                            Einzig die Musik konnte mir nicht so recht zusagen.

                                            Alles in allem hat Kubrick DEN besten Horrorfilm gedreht, der durch eine grandiose Atmosphäre, einer tollen und interessanten Geschichte mit viel Interpretationsfreiraum und der besten Darstellerleistung aller Zeiten immer noch zu fesseln weiß. Danke Kubrick und Nicholson. Wir sehen uns in meinen Alpträumen wieder.

                                            PS: Eine kleine Frage hätte ich noch an die ehrenwerte Community und ich hoffe ihr könnt mir da aushelfen.
                                            Als Wendy wie von Sinnen die Treppe hocheilt um ihren Sohn zu suchen, sieht sie in einem anliegenden Raum einen Mann mit einem Schweins/Ochsen/...-Kostüm der einen anderen Mann oral befriedigt. Was hat es damit auf sich?
                                            Danke:=)

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                                            • 5

                                              Absolut überbewertet, alle klischeehaften elemente wie fahrstühle zum beispiel werden hier benutzt ohne einfluss auf den inhalt/story zu haben. dazu kommen noch szenen die echt unnötig sind und keinen beitrag zur story haben wie die stelle mit der frau im bad!? wozu warum? wird nicht geklärt..
                                              der film lebt eigentlich nur vom schauspieler jack nicholson der seine rolle super gut macht aber das reicht noch lange nicht aus...die frau von ihm oh man wie schlecht kann man eigentlich schauspielern!? ich hatte nach der 2.ten kippe kein bock mehr auf die mal ehrlich.wie oft hat die geraucht? 100? 2000? in den 80ern war raucehn vielleicht ganz "cool" oder so ka warum aber muss die in jeder szene rauchen ? und dann statt mit dem messer den jonny zu töten/verletzten macht sie einfach NICHTS!? wtf..logiklöcher überall.
                                              Viele Szenen werden nicht geklärt(Bad,Fahrstuhl,....)
                                              Von 10 Punkten kriegt der film wegen der guten schauspielerischen leistung und der guten musikuntermalung 5 punkte.

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                                              • 10

                                                Jack Nicholson absolute Weltklasse! Hut ap!

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                                                • 8 .5

                                                  Ein weiteres Meisterwerk mit Jack Nicholson. "Hier ist Jonny" ist so legendär, wie der Film selbst. Es gibt wohl kein Jahr, wo dieser Film nicht an Halloween läuft. Stanley Kubrick inszenierte hier einen wahren Gänsehautfilm, der manchmal doch ein paar Längen hat und trotzdem durch seine Bilder und technische Perfektion eine gewisse Faszination in mir weckte. Gucken und Gruseln!

                                                  • 9

                                                    Kultkino