Shining - Kritik

GB/US 1980
Laufzeit 146 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Thriller, Drama, Kinostart 16.10.1980

Kritiken (3) — Film: Shining

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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7.0Sehenswert

Dadurch, dass ich die literarische Vorlage in- und auswendig kenne und die Unterschiede beider Medien beträchtlich, sprich: hochinteressant, sind, konnte ich es mir nicht nehmen lassen (zumindest in den ersten beiden Absätzen vermehrt), auf diese einzugehen. Eventuelle Spoiler. Keine Filmkritik oder Analyse. Eine willkürliche Ansammlung von Notizen und Beobachtungen, die sich auf die verkürzte, internationale Fassung beziehen.
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Stephen Kings gleichnamiger Gruselroman war das persönliche Vorzeigeexemplar dessen, den Horror des Augenblicks aus der Trivialität des Alltags zu entfesseln. "Shining" war darüber hinaus übernatürliches, ganz und gar ausschweifendes Erzählhandwerk, rational nachvollziehbar(er), da hunderte Seiten zur Charakterisierung der kaputten Figuren zu Beginn als melodramatisches Erklärungsmuster herhalten mussten, um die mysteriösen Geschehnisse zwischen Kontrolle und Wahnsinn, Mystik und Dämonie im Hotel zu erklären. Nicht weniger…

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Timo K.

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Großen Dank für das gleichermaßen große Lob und die informative Ergänzung. :) Hast Recht, mir gefallen beide Versionen in ihren unterschiedlichen Visionen und Ausführungen ausgesprochen gut, obwohl ich mich mit dem Roman, speziell als ich ihn das allererste Mal gelesen hatte, vorerst noch nicht anfreunden konnte (teilweise zu langatmig; unnötig apokalyptisches Finale). Erst danach reifte die King-Geschichte und ich kam eigentlich erst so richtig dahinter, wie radikal Kubrick die Vorlage zu seinen Gunsten verdreht. Dass King davon nicht begeistert war, kann ich nachvollziehen, aber dass er dann seine eigene Vorstellung inszeniert (die sowieso überflüssig ist), während er pausenlos über den Kubrick-Film herzieht, kann wiederum nur ein Anflug von gekränktem Narzissmus bedeuten. Etwas hätte ich trotzdem ganz gern im Film gesehen: den selbstständig fahrenden Fahrstuhl, meines Erachtens die besten, da gruseligsten Stellen im Buch.

Ach, SHINING ist ein sehenswerter Film, also sieben Punkte.^^ Nach Mehrfachsichtung konnte mich die Atmosphäre leider nicht mehr derartig beeindrucken wie zuvor, deshalb die Abwertung. Das ist wohl die Gefahr von unzähligen Sichtungen. Außerdem bewertete ich Kubrick-intern, sprich: Die persönlichen Lieblingsfilme des Regisseurs mussten punktetechnisch vor denen platziert werden, die "nur" gut sind. Früher zählte SHINING (nach Erstsichtung) auch zu meinen Lieblingen, aber da hatte ich auch erst zwei, drei weitere Kubricks gesehen.


The_Comedian

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Oh ja, jetzt nachvollziehbar, mit den Sichtungen und der Berücksichtigung des restlichen Schaffens Kubrick´s:-) ... und stimmt: Der fiese Fahrstuhl hätte einen Auftritt verdient gehabt;-)


Flibbo: wieistderfilm.de

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8.0Ausgezeichnet

Nach dem geradlinigen Historienfilm „Barry Lyndon“ vereint Regisseur und Autor Stanley Kubrick wieder all seine unkonventionellen Markenzeichen, hebt sie auf die Horror-Ebene und vollzieht damit den Spagat zwischen künstlerischem Anspruch und kommerziellem Erfolg. Die Kälte und Sterilität, die sich durch viele von Kubricks vorangegangenen Filmen zieht, ist wie gemacht für einen Horrorfilm. Dennoch ist „Shining“ alles andere als ein typischer Genrebeitrag geworden, da auf typische Stilmittel wie knarrende Türen, lange Schatten oder Nebelschwaden verzichtet wird. Gerade deswegen hat Perfektionist Kubrick damit einen originellen, übermäßig einflussreichen Meilenstein des verstörenden Films geschaffen. [...]

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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10.0Lieblingsfilm

In jungen Jahren gibt man sich ja gerne abgeklärt. Natürlich war auch ich im Irrglauben, alles schon gesehen und sämtliche cineastische Mutproben bestanden zu haben. Mich konnte nix mehr schocken. Mit Anfang Zwanzig schaute ich mir dann Abends eher zufällig zum ersten mal Kubricks "Shining" an, um nach Filmende wie ein verschrecktes Mädchen überall im Haus das Licht anzumachen - das Ding hat mir eine Scheissangst eingejagt!
Nun hat also auch die Special Edition in meiner DVD-Sammlung ihren Platz gefunden und begeistert mich noch immer mit seiner Tiefe, seinem Einfallsreichtum und seiner Zeitlosigkeit. In der Gestaltung halte ich "Shining" immer noch für Kubricks spannendesten Film.
Ein Großteil des Horrors bezieht sich da aus seiner Unberechenbarkeit. Als erstes fällt seine übertrieben strenge Bildgestaltung auf, die fast nur aus zentralen Bildkompositionen besteht. Die zusätzlichen Fluchtperspektiven verleihen dem Hotel eine regelrecht surreale…

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Kommentare (206) — Film: Shining

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based_god

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Bewertung9.5Herausragend

Stephen King mochte den Film nicht, ich liebe ihn – Kubrick [5/7]

"Shining" ist Horror von der mysteriösesten, ästhetischsten und gruseligsten Sorte. Nie ist klar inwieweit das Gesehene wirklich existiert und ob es wirklich Geister geben soll bleibt auch bis kurz vor Schluss unbeantwortet. Ansonsten ist der Film spannend und mit stimmiger Musik unterlegt, die das Geschehene noch schrecklicher macht. Und die Idee mit dem Irrgarten ist grandios. Eines der besten Szenenbilder der Kinogeschichte.

"All work and no play makes Jack a dull boy. "

Gehört zu den besten Kubricks, nominiert für zwei goldenen Himbeeren – Ein Beweis dafür, dass Kubrick zu Lebzeiten nicht verstanden wurde.

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Jack_Torrance

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

*Login* Hey, ich bin Jack Torrance; ihr habt bestimmt viel von mir gehört; ja, ich bin der Typ, der im Hotel ein bisschen ausgeflippt ist. Aber hey, das kann doch mal passieren ! "We go all a little bit mad sometimes..." Stimmt's Norm ? Oh, der hat mir den Finger gezeigt, der Arme...kommt immer noch nicht über... Ach so, ja, klar, wir haben hier ja ein paar "SPOILERfetischisten", aus dem Grund halte ich jetzt mal die Füße still. Ja wo waren wir, ach ja, ich wollte ja einen kurzen Kommentar zu meinem persönlichen Biopic verfassen... Ein Biopic über mich selbst...Geil, oder ? Ich bin momentan so berühmt, dass irgendsoein Nerd meinen Namen auf einer dubiosen "Cineasten-Page" übernommen hat, dieser verdammte...ganz ruhig, Jack, ganz ruhig... Naja, man merkt jedenfalls, dass ich nicht der Jack Torrance bin, den ihr euch vorgestellt habt: wahnsinnig, skrupellos, ausgeflippt, vielleicht auch so cool wie Jack Nicholson; apropos Jack Nicholson, findet ihr nicht auch, dass er mich genial gespielt hat ? So richtig schön exzentrisch und...und... naja, ihr wisst schon genial einfach. Schade, dass mein Sohn und meine Frau es nicht gesehen haben,...aber die haben es so gewollt. Man stört einen Künstler nicht bei der Arbeit, verdammt noch...Ganz ruhig, Jack, du bist kein Dull Boy, ich wiederhole: KEIN Dull Boy. Naja, egal, ihr verzeiht hoffentlich meine Ausbrüche... Hey, wisst ihr, wo ich mich befinde ? Auf einer Filmcharaktere-Versammlung, ist das nicht geil ? Von dort aus schreibe ich... Hey, Donny ! Zeig mir doch mal den Skill mit der Orange ! Hahaha, der Typ ist echt genial. Wo wir beim Punkt wären: Genial ist auch Kubricks Inszenierung; so richtig schön creepy und meisterhaft, aber richtig meisterhaft, aber RICHTIG meisterhaft... WAAAAAAS, da will jemand 'ne Begründung, ich geb dir gleich 'ne Begründung, schau dir den Film an, du Noob, da hast du deine Begründung. Diese ganzen aufdringlichen Streber. Eigentlich hätte ich denen die Birne einschlagen sollen, damit ganze Blutfontänen entstehen, ihr wisst was ich meine, oooooder, na ja, egal, hab ich zu dem Film alles gesagt ? Dass er perfekt ist ? Dass er geil ist ? Dass er unbeschreiblich ist ? Hab ich ? Gut, dann war' das ! Ich geh jetzt mal, mit Vincent und Jules über Hamburger und Pommes Frites in Holland philosophieren... Ciao, miteinander ! *Logout*

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J_Universe

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Jack, du alter Haudegen, dir möchte ich nicht im Dunklen begegnen :-). Die beste Stephen King-Verfilmung (und die sind leider selten), auch wenn es dem King of Horror weniger gefallen hat. Absolut sehenswert!!!

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based_god

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Und Zimmer 1408... Der war zwar gut aber nicht so gut wie Shining...


J_Universe

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Joa, der war auch unterhaltsam (muss ich glatt mal noch bewerten) ;-), aber zwischendurch war auch mal die Luft raus, anders als bei Shining oder Misery zum Beispiel.


Nokio84

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Bewertung10.0Herausragend

zu diesem film muss man nicht viel sagen...
schauspielerische höchstleistung von nicholson, grandiose atmosphäre, kameraeinstellungen vom feinsten (die szenen mit dem dreirad im gang machen mir heute noch angst)...

shining ist für mich der film an dem sich jeder psychothriller messen muss!

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CoOLik

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Bewertung9.0Herausragend

http://d24w6bsrhbeh9d.cloudfront.net/photo/1111387_700b.jpg

!!!

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Drogba11

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Jetzt weiß ich auch, warum mir das Bild auf Wikipedia immer Angst gemacht hat! Und das ist nichtmal gelogen.


Toblerone

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Bewertung9.5Herausragend

Wenn Kubrick einen Horrorfilm inszeniert kann das nur gut werden. Da kann der Stephen King heulen wie er will, das ist die beste Verfilmung im Gegensatz zu "The Mist" oder "The Green Mile" mal was gutes. Jack Nicholsons overacting könnte nicht passender sein und die Schock-Elemente sind so perfektioniert, dass man weiß, man hat es hier mit hochergeizigen Inszenierungs-Fanatiker himself zu tun, der Aufnahmen zigmal wiederholen will.

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HauntedSaint

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Guter, "alter" Horror, so wie ich ihn gern habe. Das dieser Film einen großen Beitrag zum modernen Horrorgenre geleistet hat, ist nicht nur Stanley Kubrick zu verdanken, der für die perfekte Inszenierung (für mich persönlich am wichtigsten: Musik) verantwortlich ist, sondern letzendlich auch Jack Nicholson (nebenbei einer meiner Lieblingsschauspieler). Ich könnte mir niemanden vorstellen, der die innere Zerissenheit eines Menschen wie Jack Torrence besser hätte darstellen können, als er. Für mich ist ein Horrorfilm gut, wenn man als Zuschauer die Bedrohung wirklich spüren kann und das ist in "Shining" eindeutig der Fall.
Zu diesem Film gibt es noch viel mehr zu sagen, ich will es aber hierbei belassen.

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Jeff Lebowski

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Meilenstein für das Genre, und ganz großes Kino. Mein Lieblingsschauspieler und mein Lieblingsregisseur in einem Film. Damit wär alles gesagt.

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NovaTime

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Bewertung9.0Herausragend

In meinem Zimmer hängt ein Poster mit dem Titel "The Greatest (bady drawn) Movie Scenes of all time". Neben Scarface, Sieben, Pulp Fiction, King Kong (und anderen) reiht sich seit jeher auch THE SHINING ein. Auf dem Bild zu sehen ist ein Mann, der samt Axt verstört durch eine zerschlagene Tür schaut, eine Sprechblase verlässt seinen zähneknirschenden Mund: "Heeeeere's Johnny!". Eine mit einem Messer bewaffnete Frau, schreit, doch nur ihre Lippen sind geöffnet, ein Geräusch ertönt nicht. Über ihr steht in roter Farbe REDRUM, kurioserweise sind die Buchsaten D und R falschherum geschrieben.

Zu Weihnachten habe ich dann überraschender Weise "The Shining" bekommen.
Und natürlich angesehen.

Ich bezeichne diesen Film als 146-minütigen Albtraum, der durch grausig-stimmungsvolle Musik, klasse Kamerafahrten, tollen Schauspielern, einem furchteinflößendem Ambiente, und durch verstörende Szene zu unterhalten weiß.

Für mich einer der besten Horrorfilme aller Zeiten.

In dem Hotel, welches für den Film das "Overlook Hotel" darstellt, ist bis heute das Dreiradfahren in den Fluren verboten.

Hier das Poster: http://pixcdn.posterrevolution.com/pr/1/552080f.jpg

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Nicki Minaj Lover

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr gute Kameraführung
Gute Schauspieler
aber so richtig durchblicken tut man nicht in diesem Film
aber trotzdem ein guter Film

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Mahboob

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

All work and no play makes Jack a dull boy.
All work and no play makes Jack a dull boy.
All work and no play makes Jack a dull boy.
All work and no play makes Jack a dull boy.
All work and no play makes Jack a dull boy.
All work and no play makes Jack a dull boy.
All work and no play makes Jack a dull boy.
All work and no play makes Jack a dull boy.
All work and no play makes Jack a dull boy.
All work and no play makes Jack a dull boy.

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kahaujiko

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

ein subtiler, liebevoll inszenierter und genail gespielter gruselthriller, wie man es heutzutage leider kaum noch sieht

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NWO@Movie

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Bewertung9.5Herausragend

Der Film stammt eindeutig von einem Meister.
Achtung: Ein tiefokkultistischer Streifen mit einem hohen Suchtfaktor!

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filmfreak23

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Bewertung9.0Herausragend

Das erste was ich dachte als der Abspann kam: "Ohne die unheimliche Filmmusik wäre der Film nicht mal halb so spannend"
Aber das war etwas voreilig von mir.
Ich mein, man könnte auch sagen ohne die exzellente Kameraführung oder ohne Jack Nicholson wäre der Film nur halb so spannend.
Wie so oft kommt es eben auf die Mischung an
Das Endresultat ist jedenfalls sehr sehr sehenswert.
Man muss sagen, dass er in technischer Hinsicht, und damit meine ich nicht unbedingt visuelle Effekte, sondern Schnitt, Ton und Kameraführung, den meisten Horrorstreifen und aus der heutigen Zeit hoch überlegen ist.

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

VisitorQ

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streiche das "so manchem" und ersetze es durch "allen" und ich stimme dir voll und ganz zu. ggyo :-)


filmfreak23

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nene es gibt auch heute noch gute Horrorfilme aber eben viiiel zu wenige.
Die Spanier habens drauf!!


xXFilmFreakXx

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Bewertung9.5Herausragend

Dieser Film ist genial,alleine der Satz "Hier ist Jackie" hat sich mir ins Gehirn gebrannt,das bei dem Film nicht allzuviel erklärt wird kann man nur als gut erachten da der Film so ohne logische erklärungen viel mehr spannung aufbaut,sodass man ihn ruhig mehrere male schauen kann da man im Gegensatz zu anderen Filmen dieses Genres nicht die Lösung kennt,sondern freien Raum für die eigene Fantasie entwickeln kann.

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pilotiker

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Shining ist einfach ein Alptraumhafter Film im gänzlich posetiven Sinne.
Einer der besten Horrorfilme der damaligen und heutigen Zeit.

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fkfilmkritik

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Bewertung10.0Herausragend

Kubrick war jemand der versuchte jede Kamerakurve zu zelebrieren. War bemüht daran jedes einzelne Element seiner häufig neu erforschten Genres kunstvoll gerecht zu werden. Er drehte Sci-Fi-Philosophien, Komponien, Surrealistisches, Krimis, Gesellschaftskritisches oder auch Anti-Kriegsfilme. Wichtige Bestandteile, die in jeder guten Film-Geschichte stehen. Er wollte Filme drehen, die auch in hunderten von Jahren ein Hochgenuss sind. Die immer noch hochaktuell wirken und für Ewigkeiten halten. Vor Jahren bevor das Folter-Zeug kam und die Slasher sich langsam breit machten, erschuf er diesen visionären, wichtigen und hochspannenden Horror. Die Kamerapositionen umhüllt von unglaublicher Musik, erzeugen die volle Zeit lang Nervenkitzel. Er lässt Blut aus den Aufzügen schwimmen. Ein Kind minutenlang beim Dreirad fahren filmen. Jack Nicholson hetzend durch ein Labyrinth rennen. Jack Nicholson merkwürdige Dinge in der Bar faseln. Jack Nicholson schreiben. Den Tennisball gegen die Wand werfen. Schreiben. Immer nur das Selbe. Er baut dies vor einer so grandiosen Kulisse. Ein riesiges, einsames Hotel. Alleinstehend mitten im dicker und kälter werdenden Schnee. Eiskalt läuft dies über die Atmosphäre. Aber selbst wenn man den Wagen fahrend umringt von Tannen durch den fein gestrichelten und völlig einsamen Straßenweg sieht und dazu die Musik ertönt wirkt das schwer bedrohlich. Wenn dann ruhig eingecheckt wird. Die Familie das umfangreiche Hotel zu Gesicht bekommt gibt es Unbehagen. Alles wirkt karg, kalt, böse. Man denkt, dass man gleich ein mordlustiges angsterfülltes Lärmen zwischen den Protagonisten sieht. Mit diesen Denken spielt Kubrick zynisch. Lässt spukig jede Szene mit einer gewissen Ungemütlichkeit den Zuschauer betrachten. Das liegt natürlich besonders an Jack Nicholson. Er hat die Mimik so großartig drauf, dass sein Grinsen einem fest in´s brennt. Trotzdem wirkt sich das nicht auf seine "netteren" Rollen in "One Flew Over the Cuckoo's Nest" aus. Was für ein wandlungsfähiger Schauspieler!
"Shining" ist... ein Meilenstein. Einer der nervenaufreibendsten und intelligentesten Schocker. Konstruiert gekonnt jedes einzelne Detail zu einem perfekten Stilmittel. Effektreiches und brillantestes Spiel mit dem Zuschauer. Das Finale lässt einen erstaunt zurück. Kurz: Das wofür Horror wirklich erfunden wurde. Nur perfektioniert.

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fkfilmkritik

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Sehr gut!


NWO@Movie

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Wie von einem Kritiker nach Beruf! Klasse!


RoosterCogburn

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Bewertung9.0Herausragend

Für mehr als 100 Kino- und TV Filme hat Stephen King bereits die Vorlage geliefert. Unter den vielen Bockmist der produziert wurde gibt es auch einige gute Filme. Und auch richtige sehenswerte Perlen. Stanley Kubricks Fassung von The Shining gehört mit Sicherheit zu dieser Kategorie. Ein Glück das sich Kubrick damals gegen Autor King durchgesetzt hat und Nicholson besetzt wurde. Er ist bravourös.

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Mr. Pink

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Bewertung9.5Herausragend

Ich halte Stephen King für einen der besten, wenn nicht sogar DEN besten Autor des modernen Horrors. Durch seinen unnachahmlichen Stil schafft er es immer wieder, den geneigten Leser in seinen Bann zu ziehen und ihn das Fürchten zu lehren.

Seine Romane filmisch umzusetzen ist daher nicht nur sehr schwierig, sondern beinahe unmöglich. Um ein literarisches Werk für die Leinwand adaptieren zu können, muss immer irgendetwas gekürzt werden. Einen mehrere hundert oder sogar mehrere tausend Seiten umfassenden Roman in einen zweistündigen Film zu verwandeln wäre ansonsten einfach nicht möglich. King arbeitet mit sehr ausführlichen, äußerst detaillierten Beschreibung seiner Figuren und Geschehnisse, um so eine eindringliche Atmosphäre zu erschaffen. Dass dies im Medium Film nicht funktioniert, weil es einfach nicht umzusetzen ist, ist ganz klar. Der psychische Horror, den die Bücher entstehen lassen, funktioniert eben wirklich nur in Buchform. Die meisten Filme, die auf einem Roman von Stephen King basieren sind deshalb einfach schlecht bis manchmal ganz okay.

Es gibt allerdings durchaus Ausnahmen. "Carrie" wäre so ein Fall, genauso wie "Stand by me". Aber auch "The Green Mile" oder "The Shawshank Redemption" können sich sehen lassen. Und natürlich Stanley Kubricks "The Shining". Auch wenn Kubrick selbstverständlich keine reine 1:1-Übersetzung abliefert, sondern der Film vielmehr seine Interpretation des Buches darstellt, handelt es sich hier auf jeden Fall um eine gelungene, nein mehr noch, eine großartige, eine herausragende Adaption der Romanvorlage von Stephen King. Ein zeitloser Klassiker. Einer der besten Horrorfilme, die jemals gedreht wurden. Eines von Kubricks vielen Meisterwerken.

Die Story ist bekannt und schnell erzählt, Familienvater Jack Torrance erklärt sich bereit, samt Anhang, im Winter ein Hotel in den Bergen zu hüten und verfällt dort langsam aber sicher dem Wahnsinn.

Die Umsetzung dieser simplen Geschichte ist jedoch exorbitant und wie so oft bei Kubrick absolut einzigartig. Von der ersten Sekunde an, kreiert er eine unheimliche, düstere, gefährliche Atmosphäre und macht sofort klar, dass hier nichts Gutes im Gange sein kann. Im Hotel merkt man auf der Stelle, dass irgendetwas nicht stimmt. Anfangs jedoch bleibt dieses Unwohlsein eigentlich nicht mehr als eine Ahnung. Die Spannung wird noch nicht vollkommen auf die Spitze getrieben, sondern immer im letzten Moment zurückgeschraubt und die Situation beruhigend aufgelöst.

Nach und nach steigert sich dann aber alles ins Unermessliche, Schritt für Schritt ergreifen, die Geister des Hotels Besitz von Jack, lassen ihn vollends durchdrehen und zerrütten die Familie mit Terror, Chaos und Gewalt, bis schließlich alles im packenden Finale seinen schonungslosen Höhepunkt findet.

Der Fokus liegt dabei ganz klar einzig und allein auf Jack Torrance. Seine Frau Shelley, der frühere Hausmeister des Hotels, Mr. Grady, sowie Jack und Shelleys gemeinsamer Sohn, der wegen seiner besonderen Gabe, dem titelgebenden Shining, nicht nur in telepathischem Kontakt zum Koch des Hotels steht, sondern außerdem von schrecklichen, gruseligen Visionen und Bildern geplagt wird, sie alle sind zwar durchaus wichtig in "The Shining", bleiben aber dennoch nichts weiter als kleine Randfiguren.

Kein Wunder also, dass von den Darstellern dieser Figuren, trotz Kubricks hervorragender Schauspielführung, eigentlich niemand besonders großartig im Gedächtnis bleibt. Sie alle liefern definitiv sehr gute Leistungen ab, verblassen dann aber doch hinter dem Mann, der den besessenen, irrsinnigen und geisteskranken Schriftsteller Jack Torrance Leib und Seele verleiht und auf beeindruckende Art und Weise zum Leben erweckt.

Jack Nicholson. Er spielt Jack Torrance nicht nur, Jack IST Jack und lebt ihn geradezu. Er bringt den seelischen Verfall seiner Figur erschreckend glaubhaft rüber, wenn er durchdreht, dann ist da irgendetwas Finsteres, etwas komplett Irres in seinen Augen zu erkennen, und sein diabolisches Grinsen jagt mir auch heute noch einen kalten Schauer über den Rücken.

Auch inszenatorisch ist der Film einfach großartig. Trotz des relativ weiträumigen Handlungsspielraums schafft Kubrick es, eine sehr beklemmende Atmosphäre zu erschaffen, die nach all den Jahren immer noch nichts von ihrer Wirkung eingebüßt hat. Das Hotel, in dem Familie Torrance den Winter verbringt, ist ein gefährlicher Ort. Ein mysteriöser, dunkler, unheimlicher Ort. Ein geheimnisumwitterter Ort, an dem seltsame Dinge vor sich gehen. Ein Ort, an dem man sich unwohl fühlt, ohne unmittelbar zu wissen, wieso. Diese geheimnisvolle und zugleich gefährliche Stimmung wird perfekt rübergebracht. Der nervenaufreibende Score und die exzellenten, finsteren und trotzdem sehr ästhetischen Bilder erschaffen etwas Unheilvolles, etwas Undurchsichtiges, dem man sich nicht entziehen kann.

Die einzigartige und sehr innovative Kameraführung, war Kubrick hier doch der erste, der auf den intensiven Einsatz einer Steadycam setzte, ist ebenfalls grandios. Bedrückende Bilder der winterlichen Berglandschaft, scheinbar endlose Kamerafahrten durch die menschenleeren, kalten, toten Gänge des altehrwürdigen Overlook-Hotels, sowie des angrenzenden, ausweglos erscheinenden Heckenlabyrinths, verstörende, brutale Darstellungen der grauenvollen Visionen des Jungen. An anderer Stelle pure Schönheit, reine Lebhaftigkeit, prächtiger Glanz. Fabelhafte Sets, gezielt eingesetzes Spiel mit bestimmten Farben. Gefährlich und doch wunderschön. "The Shining" ist optisch ein wahrer Hochgenuss.

"The Shining" ist vielleicht der beste Horrorfilm aller Zeiten (ganz ehrlich, "Der Exorzist" kann nach Hause gehen), gespenstisch, gruselig, gar schauderhaft und immer wieder aufs Neue faszinierend. Der Film ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch höchst intelligent. Man muss nachdenken, um alles zu verstehen. Und selbst dann kann man nicht alles aufnehmen, was "The Shining" zu bieten hat. Mit jeder Frage, die sich irgendwie beantwortet, stellen sich zwei neue. Vieles ist unbegreiflich, unerklärlich, einfach rätselhaft, und der Film lässt sich auf so vielen Ebenen auf so viele unterschiedliche Weisen interpretieren, sodass er immer wieder aufs Neue interessant ist und zu begeistern und zu fesseln weiß. Ein Klassiker. Ein Film, der niemals alt wird. Ein fantastisches Meisterwerk unter der Regie eines wahnsinnigen Genies.

All work and no play makes Jack a dull boy.
All work and no play makes Jack a dull boy.
All work and no play makes Jack a dull boy.
All work and no play makes Jack a dull boy.
All work and no play makes Jack a dull boy.

All work and no play makes Jack a dull boy.
All work and no play makes Jack a dull boy.
All work and no play makes Jack a dull boy.
All work and no play makes Jack a dull boy.
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All work and no play makes Jack a dull boy
All work and no play makes Jack a dull boy.

All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy.

All work and no play makes Jack a dull boy.
All work and no play makes Jack a dull boy.
All work and no play makes Jack a dull boy.
All work and no play makes Jack a dull boy..........

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KonTaicho

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Bewertung9.0Herausragend

ich kann mich einfach nicht entscheiden, vor wem ich mehr angst haben soll. vor jack nickolson etwa, der noch krasser als in "einer flog übers kuckucksnest" seine psychofratze aufsetzt und damit jedem echten psychokiller oder geisteskrankem psychopath die show stehlen würde; oder vielleicht der junge, dem ich nicht nachts begegnen wollte, mit seinen leeren augen und seinen visionen; oder vielleicht doch die frau, mit ihren riesigen, blutunterlaufenen glubschaugen, die von vorne herein aussieht, als hätte sie nicht alle latten am zaun. ( so dumm wie die sich verhält wäre ich als mann glaube ich auch durchgedreht^^ ). ich weiß es nicht.

Was ich weiß ist, dass dieser Film ein wahres Glanzstück ist, welches durch schrille Töne und eine markergreifende Tonspur unendliche Spannung aufbaut, durch seine Visionen und Illusionen teilweise wirklich verstörend ist und durch Jack Nickolsons abnormal furchteinflößende Fratze einfach ein muss für jeden Filmefreund darstellt.

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