Shiver - Die düsteren Schatten der Angst

Eskalofrío (2008), ES
Laufzeit 91 Minuten, FSK 16, Horrorfilm

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5.6 Kritiker
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.1 Community
90 Bewertungen
17 Kommentare
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von Isidro Ortiz, mit Junio Valverde und Blanca Suárez

Santi ist ein eigenbrötlerischer Teenager, der mit seiner Mutter in ein abgelegenes Dorf in den Bergen zieht. Doch dann geschehen in dem Ort einige mysteriöse Ereignisse, für die Santi verantwortlich gemacht wird. Die einzige Chance, seine Unschuld zu beweisen, besteht darin, das schreckliche Geheimnis in den Wäldern zu lüften…


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Shiver - Die düsteren Schatten der Angst

TheCorey: MovieMaze

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7.0Sehenswert

Im Laufe des Filmes stellt sich heraus, dass Santis Photophobia von Regisseur Isidro Ortiz lediglich als Aufhänger für seine Geschichte benutzt wurde. Sie bildet kaum mehr als den Stein des Anstoßes in "Shiver", da sie im Bergdorf kaum thematisiert wird. Lediglich in ein, zwei Szenen muss sich Santi nochmals mit seinem "Erzfeind", der Sonne, auseinandersetzen, der Rest der Geschichte spielt immer im Dunkeln oder Schatten. Vielmehr erzählt Ortiz eine mysteriöse Monstergeschichte, die Züge eines Dramas, Thrillers und Horrorfilmes trägt. Dabei beinhaltet "Shiver" auch viele coming-of-age-Elemente, die der jugendliche Protagonist durchleben muss. Die Akzeptanz seiner Mitschüler, einen besten Freund, der zu einem hält, oder die erste wahre Zuneigung zu einem Mädchen. All diese Bewährungsproben muss Santi praktisch nebenher durchlaufen, während er ein ums andre Mal über zerfetzte Leichen stolpert. Dass der Zugezogene für die Einwohner zur wandelnden Bedrohung verkommt, ist da nur normal und wird von Ortiz auch entsprechend glaubwürdig umgesetzt. Wie der Spanier diese verschiedenen Genre-Elemente gekonnt miteinander verwebt, meist mühelos vom Mystery-Thriller zum Horrorfilm wandert, nötigt einem durchaus etwas Respekt ab. Da stört es auch nicht, dass die Geschichte zum Ende hin ziemlich an Fahrt verliert, da zuvor ziemlich viel perfekt gehandhabt wurde.

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Kommentare (15) — Film: Shiver - Die düsteren Schatten der Angst

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VisitorQ

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Bewertung6.0Ganz gut

Am Anfang hat er mir nicht wirklich gefallen, doch so mit der Zeit hat sich dieses spanische Gruselfilmchen gesteigert und letztendlich bleibt ein positiver Gesamteindruck. yoyoyo.

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JackoXL

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Bewertung5.0Geht so

Der Anfang verspricht viel mehr, als effektiv dabei rumkommt. Die erste Szene ist eine Traumsequenz, in der unter einer Sonnenallergie leidende jugendliche Protagonist träumt zu verbrennen. Das weckt ja schon die Erwartung, dass diese Krankheit eine entscheidende Rolle in der Geschichte spielt. Wenn man so was schon einbaut, bitte auch nutzen, wird es praktisch aber kaum. Auch sonst machte sich am Ende eher Entäuschung breit. Der Film ist gut gefilmt, ordentlich gespielt und vermag in einigen Szenen zu überzeugen. Die Geschichte kommt leider ohne besonders tolle Momente daher, kann weder als Thriller oder Gruselfilm richtig überzeugen und ist genau genommen ziemlicher Quatsch. Die handwerkliche Umsetzung und die ein, zwei gelungenen Momente machen das für mich gerade noch so ansehbar, mehr auf keinen Fall.

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mad02

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Bewertung6.5Ganz gut

Wie soll man Shiver nun bewerten. Eigentlich hat der Film bei mir genau das erreicht was ein Horrorfilm erreichen soll, er hat eine gruselige Stimmung erzeugt. Die Kamera und die Zwischensequenzen waren die schönsten, welche ich seit langem in einem Horrorfilm gesehen hab. Die Naturkulisse der spanischen Pyränenen ist einfach nur beeindruckend.
Die Story ließ dann aber teilweise zuviel Warum?Wie?Häh? Weshalb jetz- Fragen? offen.
Bei Horrorfilme ist man es schon gewohnt Logikfehler zu verzeihen, da diese die Story voran treiben. Bei Shiver gab es aber teilweise so viele Wiedersprüche, Ungeklärtheiten und schauspielerische Defizite das man einfach nicht darüber hinwegsehen konnte. Das hat für mich ein bisschen die schöne Stimmung verdorben. Durchaus sehenswert und ich hoffe nun auf mehr gute spanische Horrofilme.

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Tom Friedel

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr gelungener Spain Grusler in einer tollen Optik. Besonders gefallen haben mir bei diesem Film die Kameraeinstellungnen, die wirklich erstklassig gelungen sind. Viel Zeitraffer und nette Spielereien mit dem Focus tragen hier enorm zur Atmosphäre bei. Die Story ist zwar recht einfach gestrickt, und man durchschaut das Ganze Morden auch recht schnell, aber dennoch bleibt der Spannungsbogen recht weit oben, da allein schon die zwei Besuche des Mädchens bei unserem kleinen 'Vampir' sehr spannend insziniert wurden. Man hat auf jeden fall mehr aus der Story geholt, wie die meisten Anderen Filme dieser Art. Der Rest (Mutter-Sohn-Beziehung etc...) sind auf einem eher typischen Level für spanische Horrorkost.

Dank hervorragender Kameraarbeit und einer einfachen, aber gut ausgearbeiteten Story, baut der Film eine schön gruselige Atmosphäre auf.

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statist

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Bewertung3.0Schwach

Ach herrje, warum hat man nur ein Superteam von Kamera bis FX - und nutzt sie dann nicht, um den ganzen Stil eines Films zu prägen? Das Intro von Shiver zeigt sehr wohl, dass hier Großes hätte entstehen können. Aber sobald Mutter und Sohn im Bergdorf angelangt sind, geht die filmische Routine ihren gewohnten Gang. Ein Erfolgsrezept, was in vielen guten Horror-Drehbüchern steckt, wurde hier einfach komplett übersehen: Eine Verbindung zwischen dem Medium (in dem Fall der sonnenscheue Outsider) und dem paranormalen Wesen (das im übrigen leider eher lächerlich daherkommt, schade!). Es wird nicht klar, warum das Wolfskind nach Jahren auf einmal anfängt, Leute anzufallen - wovon hat sie sich denn bisher ernährt? Ok, von Schafen stimmt! Schön ist, dass auch eine Coming-of-Age Geschichte erzählt wird, allerdings kann es sich das Drehbuch nicht verkneifen, den ersten Kuss ausgerechnet in der Szene der höchsten Gefahr reinzubrettern - bitte nicht schon wieder!!! Leider gelangt auch der Darsteller des Hausbesitzers schauspielerisch an seine äussersten Grenzen, wenn er fies sein soll. Die Schlusssequenz macht wieder klar, dass die Leute, die sich mit der Optik befasst haben, vielleicht mehr ihre Ideen hätten einbringen sollen - dann wäre zumindest das Wesen aus dem Wald etwas interessanter geworden! Sei's drum: Ein süsser Hauptdarsteller ist allemal zu bewundern.

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et7

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Bewertung2.0Ärgerlich

Kinderquatsch mit Michael... eine Mischung aus Twilight und irgendwas, was auf jeden Fall nicht gruselig war. Die Location war sehr schön und bestimmt einen Urlaub wert, aber Story und Charaktere wirken unrealistisch und teilweise nahezu albern. Two thumbs down!

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sikkmeidack

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Bewertung3.5Schwach

Da denkt man, hier kommt einem mal was richtig Innovatives rein und dann wird der Plot immer dämlicher. Die Qualität der Bilder ist hervorragend, ebenso die schauspielerischen Leistungen... - aber hey,... eine mordlustige, verwilderte "Jodie-Foster-Nell" (kotz), die dann beim Erscheinen eines lichtaversiven underdog-Jungen plötzlich loslegt zu metzeln...Ich mein,... geht´s noch?

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waschoi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

klassisch gruselig inszeniert. gefällt mir :D

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Sanylein

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Bewertung6.0Ganz gut

Netter Film mit meist guten Schockeffekten, aber die waren eben nicht immer so gut gemacht. Es empfielt sich den Film aufjedenfall ohne Licht zu gucken, dann ist die atmosphäre gleich viel besser( was aber natürlich bei den meisten Horror-Filmen so is).

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Gutschi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Guter Film. Mit guten Schokmomenten. Perfekt für nen grusligen Samstag abend !

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Beejay

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Bewertung6.5Ganz gut

'Shiver' beeindruckte mich vor allem optisch, da das spanisch-ländliche Flair in einigen sehr schönen Bildern eingefangen wurde.

Abseits davon bietet Shiver leichte Horrorkost, die man irgendwie in abgewandelter Form schon sehr oft gesehen hat. Wieder mal haben wir es mit einem Außenseiter-Teenager zu tun, wieder mal ist ein gruseliges, zotteliges, die Augen verdrehendes Mädchen die Verkörperung des Bösen.

Schön, dass der Protagonist anfangs etwas in die Vampirecke gerückt wird, nur um diese Idee dann anschließend nicht wieder aufzugreifen. Dieses - wohl absichtliche - Verwirrspiel hat gut funktioniert.

Shiver ist ein 'angenehmer' Horrorfilm, der ein bisschen gruselig, ein bisschen mysteriös und ein bisschen überraschend ist.

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zoulwags

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Bewertung7.0Sehenswert

Shiver ist ein schön gemachtes Grusel-Mystery-Coming-of-Age-Thriller-Drama, das mich wunderbar unterhalten hat. Zwar beginnt die Geschichte um den lichtallergischen Teenager Santi, der mit seiner Mutter in ein verregnetes Pyrenäen-Dorf umzieht, um die Anzahl der täglichen Sonnenstunden zu minimieren, etwas schleppend los, doch etwa ab der Hälfte kommt der Film dank der nötigen Prise Tempo und Humor in Fahrt. Logikfanatiker raufen sich zwar zunehmend die Haare, aber die Frage, wieso jemand auf die Idee kommt, in einer Gefahrensituation nachts im Wald die Gruppe zu verlassen, um sich allein durchzuschlagen, hat mich noch nie umgetrieben. Ein Horrorfilm braucht Kanonenfutter und wenn ich Logik will, schaue ich in eine Formelsammlung.
Shiver ist einfach ein sympathischer Film mit guten Darstellern, schönen und effektvollen Bildern und einem geschmackvollen Production Design. Dass hier das Rad nicht neu erfunden wird, war abzusehen. Wer aber solide Genrekost schätzt, wird hier gut bedient.

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HagX

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein ziemlich Intelligenter Film, der durch seine Geschichte und Atmosphäre punkten kann. Leider ist die Verfolgung im Wald zu dunkel und unerkennbar aufgenommen worden, was sehr schade ist, da es einen wichtigen Wendepunkt in dem Film darstellt. Dennoch bleibt es ein guter Grusel Thriller, den man sich auf jeden Fall mal anschauen kann.

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annaberlin

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Bewertung6.0Ganz gut

Mäßiger Horrorfilm mit ziemlich verfahrener Story. Schade, dass die Vampirelemente kaum noch Beachtung finden und die Themen wie Wolfskind, Werwolf und Kannibale wahllos durcheinander geworfen werden. Der Film hatte mehr Potential.

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AylaView

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Bewertung6.0Ganz gut

Shiver besitzt eine interessante Ausgangsidee und kann bis zum 2. Filmakt eine gute Atmosphäre aufbauen. Doch auf der Jagd nach dem "Wesen aus dem Wald" kommt aufgrund eines Charakters plötzlich Witz durch, es wird auf Sequenzen mit Wackelkamera umgestiegen. Das passt nicht ganz zur bis dahin gezeigten Erzählstruktur, das Finale hingegen stimmt. Netter Grusler ohne große Aufreger.

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