Shutter Island - Kritik

US 2010 Laufzeit 138 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Kinostart 25.02.2010

  • 10

    Diese Wendung am Ende. Poooow! Meisterwerk!

    • 10

      Schlicht und ergreifend: Meisterwerk. Punkt.

      2
      • 10

        Ach du meine Güte! Wie konnte ich diese Perle so lange ignorieren?
        Leo ist wie gemacht für die Rolle des Marshals und ein Film mit Leo ist prädestiniert verdammt gut zu sein. Die Story fängt konventionell an aber man ahnt gleich, da ist etwas im Busch. Die Spannung steigt in jeder Sekunde und auch die Story nimmt Fahrt auf. Gegen Mitte des Streifens wusste ich leider schon, was geschehen wird. Für jemanden der Filme glotzt, war das keine grosse Überraschung aber der grössere Twist war die Doppeldeutigkeit des Films bzw. die parallele Interpretationsmöglichkeit. Kein Film hat mich so gepackt, so sehr rätseln lassen wie Shutter Island und am Ende musste ich innerlich jubeln und applaudieren - fassungslos, ein wenig geschockt und unendlich begeistert. Grosses Kino!

        1
        • 6 .5

          "Shutter Island" macht eigentlich nicht viel falsch. Als Thriller funktioniert er. Er hat eine gute spannung und auch wirklich gute Schauspieler. Der Twist am Ende kam mehr oder weniger überraschend (war nicht der beste Twist, den ich je gesehen hatte, aber sicherlich auch nicht der schlechteste).
          Das einzige was meiner Meinung nicht gut funktioniert hat, war, dass es ein Scorsese-Film ist. Da hatte ich mir auf jeden Fall mehr erwartet. Nach Filmen wie "Goodfellas" oder "The Departed" hatte ich einfach eine Turmhohe erwartung, die nicht erfüllt wurde.
          Dazu kommt noch, dass ich Leo DiCaprio einfach seine Rolle nicht abkaufe. Er soll ja ein lang gedienter Polizist sein, aber er sieht immer aus, wie aus dem Ei gepellt (dazu muss ich sagen, dass ich Leo für einen der besten Schauspieler unserer Zeit empfinde und ich finde, dass die Rolle nicht zu ihm gepasst hat).

          • 8

            Als erstes dachte ich das die Nebenhandlung mit seiner Frau sehr an Inception erinnert und das tut es auch sehr aber letztendlich muss ich sagen, dass dieser Film echt empfehlenswert ist. Man fühlt sich voll in Teddy hineinversetzt (und das auch zum Ende hin).

            • 9

              Gott was für ein schräger Streifen. Irgendwie wie ein Punch von den Klitschko-Brüdern... Einer trifft dich von links, der andere von rechts....
              Ein Film den man gesehen haben sollte, falls man auch nur das mindeste mit Thrillern anfangen kann... ;-)

              2
              • 9 .5

                Ist mein absoluter Favorit dieser Art. Er ist zwar sehr lang und einigen sogar zu lang, doch ich war schon ein wenig betrübt, als er dann ende war. Man fiebert mit, man rätselt mit und man wird absolut in den Film einbezogen.

                1
                • 8

                  toller Mystery-Thriller ... meine Frau fand ihn aber langweilig ... muss aber gestehen ... ich kannte das Buch und war daher vielleicht auch zu voreingenommen.

                  • 9

                    Ich bin ein großer Fan dieser Psychiatrie-Filme, habe ich doch mit Stonehearst Asylum und Co schon einen sehr guten Vertreter dieses Genre bewertet.
                    Shutter Island ist nicht der Neueste, dank eines Tipps auf moviepilot habe ich ihn überhaupt entdeckt.
                    Angeschaut und direkt begeistert. Eine wahnsinnig gute Story, überzeugende Darsteller. Der Kingsley sollte nur noch Anstaltsleiter von Irrenanstalten spielen, DiCaprio ganz stark, genau wie der Rest des Sets. Die Gefängnisinsel ist eine tolle Location, generell ist die komplette Grundaura des Films düster und in den Bann ziehend. Man möchte wirklich förmlich wissen, was als nächstes passiert. Besonders toll das Ende, wo einem offen gelassen wird, welche Seite man nun vertritt. Die Handlung treibt einen oft in die Irre, immer wieder denkt man, aha, aber wird dann eines Besseren belehrt.
                    ACHTUNG SPOILER
                    Ich hätte definitiv gedacht, dass es zum Showdown zwischen Teddy Daniels und Dr. Cawley im Leuchtturm kommt, wo entweder "Gut" oder "Böse" triumphieren. Ein ähnlich tolles Ende wie in Orphan- Das Waisenkind.
                    Ich vergebe nur keine Höchstpunktzahl weil ich gern noch etwas mehr Einblick in die Psychiatrie mitsamt ihrer Patienten erhalten hätte.

                    5
                    • 9

                      WOW das ende hat es in sich.

                      • 9 .5

                        So ein böser Film.

                        • 8 .5

                          Ein mitreisender Film - vom Anfang bis zum Ende

                          1
                          • 8 .5

                            Hab den Film erst jetzt zum ersten Mal gesehen und spielte zur Halbzeit mit dem Gedanken, dass er der Insasse und nicht der Detektiv ist. Doch nach dem Beginn des Abspanns, als alles klar zu seien scheint, geht mir der Gedanke nicht aus dem Kopf, dass alles genau so ist, wie wir es vor Leo's Eintritt in den Leuchtturm präsentiert bekommen haben. Dafür sprechen würde die Szene in der Höhle und sein letzter Satz. Diesen kann man nur leider auch als Beweis für die offensichtlichere Version der Geschichte sehen. Doch vor allem die Anagramme sind leider sehr erdrückende Indizien für die psychische Erkrankung des Protagonisten. Wie man es dreht und wendet, Scorsese hat uns die Entscheidung überlassen und dafür bin ich dankbar, denn ich liebe Filme über die ich mir noch Tage lang den Kopf zerbreche, vor allem wenn sie so brillant umgesetzt wurden. Inception erreicht nicht ansatzweise das Niveau von Shutter Island.

                            2
                            • 8 .5

                              Hammer!!! Von Anfang bis Ende wird man als Zuschauer in die Irre geführt, super Ende, Super Besetzung, Super Story.

                              2
                              • 9

                                Leonardo DiCaprio in hochform. Klasse Streifen der von Anfang an fesselt. Das Ende war richtig stark.

                                • 8

                                  Shutter Island ist ganz solide. Leonardo DiCaprio, Mark Ruffalo und Ben Kingsley in einem Film von Martin Scorsese - das kann nicht schlecht werden. Um das klar auszudrücken: Der Film lebt nicht nur von seinen Darstellern. Die Story ist ganz okay, allerdings fand ich schon ziemlich schnell den ein oder anderen Filmfehler. Das ist aber nicht das Problem. Das Problem ist das Ende, das diesen Film in meinen Augen zumindest zerstört hat - es machte aus Teddy Daniels, den ich während des Films so bewundert hatte und mit dem man mitgefiebert hat einen ... naja. Und die bedrohliche Atmosphäre zerstörte er auch. Ebenfalls etwas problematisch war der Anfang. Die Story kam nur etwas leicht in Fahrt. Ansonsten ist Shutter Island aber ein ganz guter Film, den man sich, gerade als Fan von DiCaprio, ansehen sollte.

                                  • 8

                                    Martin Scorsese gehört einfach, und das sei schon zu Beginn so direkt gesagt, zu den wenigen Regisseuren, die es verstehen Filme aus den verschiedensten Genres zu inszenieren und sich dabei immer wieder selbst übertreffen.
                                    SHUTTER ISLAND ist somit definitiv eine erneute Bestätigung dafür, das Regielegende Scorsese auch nach etlichen Jahrzehnten im Filmgeschäft noch nichts von seinem ganzen einmaligen Können eingebüßt hat, im Gegenteil. Während es andere heutzutage ( verständlicherweise) etwas ruhiger angehen wollen, bleibt Scorsese, wenn auch in Abständen, dem Film treu. Und das ist gut so!

                                    In SHUTTER ISLAND, der damals vierten Zusammenarbeit zwischen Martin Scorsese und seinem momentanen Lieblingsschauspieler Leonardo DiCaprio, schickt ersterer den Zuschauer auf einen Psychotrip der Extraklasse. Scorsese wendet sich hier deutlich von Mafiaepen, knallharten Gangsterstreifen oder Biopics ab, und begibt sich auf ein spürbar anderes Gebiet, in welchem er ebenfalls verdammt gut funktioniert.

                                    Was in SHUTTER ISLAND zu Beginn noch wie ein gewöhnlicher Krimi vor atemberaubender Kulisse beginnt, entpuppt sich dann schließlich langsam aber sicher zu einem beängstigenden und atmosphärisch unheimlich dichtem Psychothriller. Was Scorsese hierbei bestens gelingt, ist die Einführung seiner Charaktere und der Geschichte. Es ist förmlich wie ein Sog, in den man gezogen wird. Das Geschehen wirkt von Beginn an interessant und geheimnisvoll, sodass man als Zuschauer stets ein unstillbares Verlangen nach mehr verspürt.
                                    Die Geschichte um US-Marshall Daniels, der mit seinem Kollegen auf der Insel, auf welcher sich eine Anstalt für psychisch schwer geschädigte Patienten befindet, einen mysteriösen Fall aufklären soll, erscheint anfangs nicht besonders überraschend oder gar wegweisend. Man folgt den beiden vermeintlichen Marshalls bei ihren Ermittlungen, den Befragungen verschiedener Mitarbeiter oder diversen Erkundungen auf der Insel. Das ganze Treiben ist zwar auch hier schon spannend anzusehen, deutlich abheben konnte sich SHUTTER ISLAND bis zu diesem Zeitpunkt von der breiten Masse jedoch nicht. Doch Scorsese wäre nicht Scorsese, wenn er nicht ein gewaltiges Ass im Ärmel hätte...
                                    Denn nach einer gewissen Zeit schlägt der Film dann schließlich eine beeindruckende Wendung in Richtung Psychothrill, Angst , Suspense oder gar Mindfuck ein.
                                    Plötzlich wird Marshall Daniels aufgrund seiner vielen psychischen Beschwerden praktisch selbst vom Jäger zum gejagten, in einem Spiel, in dem ER nichts ausrichten kann. Er wird zum Spielball auf der Suche nach seiner eigenen Vergangenheit, der wirklichen Wahrheit über seine Person und seine Rolle in der ganzen Geschichte.
                                    Ein hervorragender Spagat den Martin Scorsese hier eingeschlagen hat. Eine wahrlich nervenaufreibende Suche nach der Wahrheit, getragen von einer bedrückenden Atmosphäre und den allesamt famosen Schauspielern.
                                    Vor allem Leonardo DiCaprio zeigte hier einmal mehr eine beachtliche Leistung! All die seelischen Leiden und die sich im Laufe des Filmes ins unermesslich steigende Verzweiflung seines Charakters auf der Suche nach Antworten bringt DiCaprio in einer verdammt eindringlichen Performance rüber. Ganz groß! Neben ihm überzeugen auch Ben Kingsley , der seinen Zenit meiner Meinung nach trotzdem schon lange erreicht hat, Max von Sydow, Michelle Williams oder Mark Ruffalo ( eine seiner besseren Rollen !).
                                    Auch der Soundtrack kann sich hören lassen und passt zum ernsten, düsteren und geheimnisvollen Flair der Insel in jeder Sekunde. Was aber auch noch zu erwähnen ist und fast schon eine kleine Offenbarung darstellt, ist die herausragende Kameraarbeit von Robert Richardson , der hier wirklich durch die Bank weg faszinierende Bilder auf den Bildschirm zaubert!

                                    SHUTTER ISLAND ist für meinen Geschmack zwar bei weitem nicht perfekt, aber unter den eher mäßigen Filmen der Filmlandschaft der letzten Jahre ist dieses Werk schon wie ein kleines Meisterwerk unter den großen Streifen Scorseses.
                                    Eine nach einem etwas zu routiniert beginnenden Auftakt in allen Belangen großartig inszenierte Geschichte, welche bis zum Schluss fesselt und ein schlichtweg kongeniales Ende aufweist, was einen mit offenen Mund vor dem Bildschirm verweilen lässt!

                                    10
                                    • 8
                                      Alice.Pan 17.05.2015, 19:26 Geändert 24.05.2015, 17:49

                                      Ein Film, an wessen Ende man sich nur denkt: What the fuck did just happen?! Absolut super, ich kann ihn nur empfehlen!

                                      2
                                      • 9 .5

                                        ,,AUCH WIR HABEN FRÜHER GELEBT, GELIEBT UND GELACHT!"
                                        Kennt ihr auch das Gefühl, dass es heutzutage an originellen Filmen fehlt?
                                        Dass es es kaum was Neues gibt?
                                        Man immer mit dem selben Schund immer und immer wieder überrannt wird?
                                        Und man sich mal was Neues wünscht?
                                        Ich hätte nie gedacht, dass ein so nichtssagender Film mit dem Titel ,,Shutter Island" einer dieser vollkommen neuen Filme sein wird.
                                        Natürlich haben wir einen brillianten Cast mit Leonardo DiCaprio, der zum was weiß ich wievielten Mal den Oscar schon verdient hat.
                                        Wir alle wissen, was ein Plot-Twist ist. Eine Wendung der Ereignisse, etwas vollkommen Unerwartetes, dass die Zuschauer mit einem richtigen ,,Oh mein Gott"-Gesicht zurücklässt. Solche großen Kandidaten waren schon ,,Psycho" oder ,,The Sixth Sense".
                                        Doch was wenn es von einem Plot-Twist zu einem weiteren Plot-Twist wechselt und das immer so weiter?
                                        So ein Kandidat ist ,,Shutter Island". (Achtung Spoiler!!!)
                                        Der Film fängt erst sehr ruhig an, die erste 3/4 Stunde des Films ist noch eine wahre Ruhe vor dem Sturm, ähnlich wie der Hurrican, der bald auf der Insel aufzieht.
                                        Denn nicht umsonst hat der Film ein FSK16-Rating.
                                        Dies wird aber nicht nur mit Gewalt ausgelöst, sondern mit wahren Gruselelementen zusammen vermischt mit der Psyche eines Menschen und der unheimlichen Paranoia.
                                        Der Film fühlt sich zu Anfang wie ein Sherlock 2.0 an.
                                        2 Leute(hier der Marshal Teddy Daniels und sein Partner Chuck Aule) untersuchen einen seltsamen Fall, wo eine Frau namens Rachel aus einer Zelle einer Nervenanstaltsklinik auf einer Insel entkommen konnte in einem verschlossenen Raum. Sie hat ihre eigenen 3 Kinder ertränkt. Im ersten Drittel des Films dreht es sich nur darum. Doch schließlich nimmt der Film an Tempo zu, als nach und nach unser guter Teddy merkt, dass irgendwas mit dieser Insel nicht stimmt und der liebenswerte Dr. Cawley vielleicht doch nicht so liebenswert ist wie gedacht. Seltsamerweise erscheint nie die Fähre, die ihn abholen soll.
                                        Und eine Medizin, die ihm immer wieder verabreicht wurde löst in ihm Halluzinationen aus über seine tote Frau und über Rachel mit ihren toten Kindern. Diese Szenen werden so unheimlich wegen einer Blutorgie oder Jumpscares, sondern durch die drückende Atmosphäre über die Psyche einer wahnsinnigen Person und die brilliante musikalische Untermalung. Doch erst als Teddy mit einem Gefangenen aus der Anstalt C redet wird ihm klar, dass er diese Insel vielleicht niemals verlassen würde und sie ihn wahnsinnig machen möchten mit ihren Medikamenten. Diese Anstalt C hat mich ein bisschen an das Horrorspiel ,,Outlast" erinnert, was die Atmosphäre noch gruseliger macht.
                                        Sogar wir als Zuschauer haben das Gefühl, dass auch mit Teddys Partner Chuck etwas nicht stimmt. Und als man ihn schließlich tot am Boden einer Klippe sieht, fließt die Angst durch unseren ganzen Körper.Und selbst die Tatsache, dass Teddy nachher sieht, dass es nur eine Attrappe war, erhöht unsere Besorgnis.
                                        Die Insel entwickelt sich zu einem wahren Albtraum und wir betteln förmlich, dass Teddy diese Insel verlässt.
                                        Denn als Teddy in einer Höhle die echte Rachel sieht und sie ihm alles erklärt, was geschehen ist und was sie vorhaben, wird uns die Wahrheit erschreckend bewusst und jede Sekunde auf der Insel ist ein Adranalinstoß für die Zuschauer, da man sich wirklich Sorgen um Teddy macht und alle von der Anstalt hasst, da sie nur so tun, als wären sie freundlich. Wir als Zuschauer teilen dieselbe Gedanken wie Teddy, was ihn zu einem der besten mitfühlenden Charakteren des Kinos macht, denn ich habe noch nie mit so einer Figur mitgefiebert.
                                        Man denkt sich in jeder Sekunde, wo Teddy einen Mitarbeiter der Anstalt trifft:,,Stech ihn ab! Du musst es, sonst kommst du nie wieder heim!"
                                        Und genauso dreht es ich im Rest vom Film, bis es zum Showdown auf dem Leuchtturm gibt...aber nicht den Showdown, den wir erwartet hätten.
                                        Im mysteriösen Leuchtturm wartet Dr. Cawley auf ihn und es stellt sich raus, dass sein Partner immer mit ihnen gearbeitet hat. Wir fühlen uns als Zuschauer schockiert und betrogen.
                                        Und genau wie Teddy wollen wir die ,,Wahrheit" über ihn nicht wahr haben.
                                        Man denkt sich:,,Haltet die Klappe! Ihr versucht nur, Teddy falsch zu beeinflussen, damit er auch ein Irrer in ihrer grausamen Anstalt wird!"
                                        Und das tun wir die ganze Zeit, obwohl wir immer unsicherer werden, als Dr. Cawley Teddy seine echte Identität offenbart und dass er in Wirklichkeit nicht Teddy sondern Andrew hieß und dass Rachel nicht die Mörderin ihrer eigenen Kinder war, sondern die Frau von Teddy seine Kinder umgebracht hat und er nachher aus Verzweiflung sie. Teddy hat sich eingeredet, dass ein anderer sie alle umgebracht hätte und ist deshalb ein 2-Jähriger ,,Patient" auf dieser Nervenheilanstalt. Natürlich glauben wir erst kein Wort, wir sind ja auf Teddys Seite, aber beim Ende, als Teddy sich wieder erinnert und er nie in Gefahr gewesen ist und das alles nur ein Test war, um zu sehen, ob er geheilt ist haben wir eine Schockstarre, da das einfach nur unglaublich ist. Und als wir dann auch noch hören, dass sie dieses Experiment mehrere Male gemacht haben und er sich immer noch einredet er hätte nicht seine Frau getötet, sind wir absolut sprachlos. Und besonders deprimierend wird es, als man sieht, dass Teddy am Ende doch nicht geheilt ist und sie ihn zum Leuchtturm transportieren um ihn eine Gehirnwäsche zu geben, um wieder alles von vorne zu starten.
                                        Wenn man sieht wie Teddy dorthin gebracht wird, man den Leuchtturm nochmal sieht und die unheimliche Musik nochmal hört, kommt dem Zuschauer ein wahrer Schauer über den Rücken.
                                        WAS FÜR EINE UNERWARTETE WENDUNG!!!!!
                                        Ich dachte mir, ich könnte mich nie wieder überraschen lassen bei einem Film, aber das ist die Krönung aller Überraschungen!!!
                                        U-n-g-a-u-b-l-i-c-h!!!!
                                        Der Film war fast perfekt, ich hätte ihm fast eine 10 gegeben, aber eine 9.5 ist der Film absolut würdig!
                                        Schaut ihn euch unbedingt an! Lasst euch überraschen!!!
                                        LASST DIE PARANOIA DURCH DEN KÖRPER FLIEßEN!!!!

                                        5
                                        • 8 .5
                                          zaerah90 07.05.2015, 15:14 Geändert 07.05.2015, 15:33

                                          >Shutter Island< hat das geschafft, was bisher noch kein anderer Film bei mir geschafft hat: dass ich den Film mitten drin stoppe, zurückspule und die gleiche Szene immer und immer wieder angucke ohne vorher den Film zuende angeguckt zu haben. Und zwar war das keine andere Szene als die, mit dem Wasserglas! Ich kann mich noch gut dran erinnern...so aufreibend...mich vollkommen verrückt machend...sie trinkt und hat kein Glas in der Hand. Im Nachhinein hab ich mich gefragt, wieso mir das beim ersten Mal Gucken aufgefallen ist. Ich weiß es nicht und bereue es auch irgendwie, da mir das den Film miminal kaputt gemacht hat. Dennoch bin ich schwer begeistert...Dieser Twist am Ende kam für mich vollkommen überraschend und auch das irgendwie offene Ende. "Als Bestie zu leben oder als guter Mensch zu sterben" impliziert, dass Teddy doch vermutlich irgendwie begriffen hat, was vor sich geht, es aber irgendwie nicht wahrhaben möchte und lieber als guter Mensch darstehen will. Über das Ende könnte ich tagelang philosophieren, habe sogar eine Hausarbeit dazu geschrieben und weiß immer noch keine Antwort. DAS macht für mich unteranderem einen guten Film aus! Er beschäftigt mich auch noch Monate nachdem ich den geguckt habe - SO muss das! :)

                                          Auch wenn das Ende von >The Usual Suspects< für mich das beste Ende ist und bleibt, >Shutter Island< und >The Sixth Sense< bieten auch ganz schön was!

                                          4
                                          • 7

                                            Scorsese und DiCaprio können oder wollen wohl nur schwer ohneeinander Filme drehen.
                                            So setzt einer der besten Regisseure Hollywoods wieder auf einen der besten Schauspieler.

                                            Herausgekommen ist ein düsterer Psycho-Thriller, der den Zuschauer mit auf die abgelegene Insel Shutter Island nimmt, wo eine schwer gesicherte Nervenheilanstalt für Schwerverbrecher liegt. Dort sollen die beiden US-Marshals Teddy Daniels (Leonardo DiCaprio) und Chuck Aule (Mark Ruffalo) eine entflohene Patientin bzw. Insassin aufspüren und wieder einfangen.
                                            Doch die Untersuchungen vor Ort erweisen sich für die beiden Marshals als sehr schwierig, zumal Daniels immer wieder von schlimmen Albträumen und Halluzinationen geplagt wird. So treiben Teddy Daniels die Verschmelzung von Realität und Einbildung mehr und mehr in den Wahnsinn, denn auf der Insel ist nichts so wie es zunächst den Anschein macht...

                                            'Shutter Island' wirkt optisch wie ein Klassiker aus den 50ern und überzeugt mit seiner unheimlichen Atmosphäre, tollem Setting und einer bis zum überraschenden Ende hin spannenden Handlung.
                                            Bei den Darstellern setzt Scorsese erneut auf einen erfahrenen und hochklassigen Cast, von dem sich sein Hauptdarsteller DiCaprio aber klar in den Vordergrund spielt. Alt-Stars wie Ben Kingsley oder Max von Sydow halten sich hier eher im Hintergrund.

                                            Es gab sicherlich schon bessere gemeinsame Filmprojekte der beiden Hollywood-Größen, doch 'Shutter Island' kann man durchaus als sehenswerten Psycho-Thriller bezeichnen, der mit seinen knapp 138 Minuten aber vielleicht ein wenig zu lang geraten und an der einen oder anderen Stelle etwas zu verwirrend ist.
                                            Möglicherweise ist es auch nicht ganz mein Genre...

                                            5
                                            • 9 .5

                                              Eine Insel. Eine Insel, die eine Nervenheilanstalt beheimatet. Ein Sturm zieht auf. 2 Marshals, die eine verschwundene Frau suchen sollen. Begleitet von Migräne artigen Kopfschmerzen, von Visionen und Alpträumen geplagt versuchen Teddy Daniels (überragend gespielt von Leo DiCaprio) und Chuck Aule (grossartig Mark Ruffalo) diesem Rätsel auf den Grund zu gehen. Ein Cast, wie er besser nicht sein könnte. Eine Story, die immer abgedrehter wird, eine Inszenierung par excellence und eine Musik, die so drückend und schwer ist, dass einem der Atem stockt. Ein absolutes Highlight, welches mich extrem mitgenommen hat, da eine gute Freundin von mir in einer psychatrischen Klinik sitzt und es geradezu unmöglich ist sie aus "Ihrer" Welt herauszuholen. "Ihre" Welt ist besetzt von Dämonen, dem Bösen und es ist erschütternd einen ehemals so glücklichen Menschen so zu sehen. Ruhiggestellt, fremdgesteuert. Dieser Film ist ein Meisterwerk, ein unglaublich spannendes Kunstwerk und Atmosphärisch gnadenlos. Herr Scorsese ist ein ganz grosser Film gelungen.
                                              "An diesem Ort frage ich mich..."
                                              "Was denn Boss?"
                                              "Was wäre schlimmer, zu leben wie ein Monster, oder als guter Mann zu sterben?"

                                              12
                                              • 8 .5

                                                Ein grandioser Thriller mit einer sehr überraschenden Wendung. Die Zeit, in welcher der Film spielt, die raue Küstenumgebung, das düstere Wetter. All das trägt seinen Teil durch den Aufbau einer stimmigen Atmosphäre zum Gelingen des Films bei. Ich bin wirklich kein DiCaprio-Fan aber ich muss zugeben, dass mir viele seiner Filme (trotz der Abneigung gegenüber seine Person) sehr gut gefallen.
                                                Mitunter ist "Shutter Island" ein wenig langatmig und verwirrend. Das tut der Spannung aber keine wirklichen Abbruch.

                                                1
                                                • 10

                                                  So richtig cool und so richtig spannend ihr müsst euch den Film angucken

                                                  • 8 .5
                                                    ju.ku.750 30.04.2015, 15:12 Geändert 30.04.2015, 15:15

                                                    -"An diesem Ort frage ich mich..."
                                                    - "Was denn Boss?"
                                                    - "Was wäre schlimmer, zu leben wie ein Monster, oder als guter Mann zu sterben?"

                                                    Ich mag Filme wie "Shutter Island", die sich mit den Abgründen der menschlichen Psyche befassen...gepaart mit einer düsteren Atmosphäre, Spannung pur und einem Ende, das mich etwas sprachlos zurückgelassen hat.

                                                    Aufgrund seiner Vielschichtigkeit hat man das Gefühl, beim zweiten Mal einen ganz neuen Film zu sehen, da man ihn unter ganz anderen Apsekten betrachtet.

                                                    Sehenswert!

                                                    12