Shutter Island - Kritik

Shutter Island

US · 2010 · Laufzeit 138 Minuten · FSK 16 · Thriller, Drama · Kinostart
  • 10

    Mein absoluter Lieblingsfilm !!

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    • 9

      Ein weiteres mal zeigt uns Meisterregisseur Martin Scorcese mit ''Shutter Island'', dass er nach all den Jahren, die er nun schon im Filmgeschäft tätig ist, nichts verlernt hat. ''Shutter Island'' ist wohl so ein Name, den jeder Filmliebhaber kennt, deshalb dachte ich mir gestern auch mal, dass ich den jetzt mal unbedingt sehen muss. Doch bevor ich mit den Lobpreisungen anfange, fasse ich, wie immer, mal kurz die Story zusammen.
      Also: U.S. Marshal Teddy Daniels soll auf ''Shutter Island'', wo eine Irrenanstalt gebaut ist. Dort ist jedoch ärgerlicherweise jemand ausgebüxt und der olle Teddy soll natürlich diese ''gefährliche'' Frau wieder einfangen. Doch langsam aber sicher merkt er, dass es auf Shutter Island nicht gerade normal zugeht.

      So, das müsste eigentlich zuerst einmal an Story genügen, denn bei dem Film ist es gar nicht so einfach eine kleine Zusammenfassung zu schreiben, ohne zu spoilern, denn da gibt es so einiges. Doch bevor ich es vergesse möchte ich Leonardo Di Caprio ein dickes Lob aussprechen, denn er sticht aus allen Darstellern ziemlich klar heraus. Wie er seine Rolle spielt ist echt oscarwürdig und mich wundert es, dass er nicht einmal nominert wurde. Doch kenne ich die anderen Nominerten auch alle nicht, somit kann ich das natürlich nihct vergleichen. Doch auch Mark Ruffalo und besonders Ben Kingsley spielen super und wirken sehr authentisch. Man sieht, dass dies keine simple Auftragsarbeit für Scorcese war, sondern, dass er sich ziemlich viele Gedanken bei dem Drehbuch gemacht hat, was man ja zusätzlich auch noch berücksichtigen muss. ''Shutter Island'' ist eigentlich so etwas wie ein Horror-Mystery-Krimi, nur doch ein bisschen anders. Denn es gibt recht gute, doch nicht allzu viele, Schockmomente, doch auch etwas mysteriöse Eigenschaften, die der Film hat. Die Location auf der Insel in einer Irrenanstalt ist ziemlich gut gewählt. Der Soundtrack ist auch wunderbar gewählt und kommt immer an den richtigen Stellen.

      ''Shutter Island'' ist einfach ein großartiger Film von Meister Scorcese. Doch irgendwie fehlt mir noch das gewisse Etwas, um dem Film eine 10 geben zu können.

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      • 9 .5

        Teddy Daniels: "An diesem Ort frage ich mich..."
        Chuck Aule: "Was denn Boss?"
        Teddy Daniels: "Was wäre schlimmer, zu leben wie ein Monster, oder als guter Mann zu sterben?"

        So Spoilerfrei wie es geht, weil es gerade hierbei absolut wichtig ist und einiges am Gesamteindruck des Films ändern würde.

        "Shutter Island" bietet eine wahrlich sehr interessante Grundthematik, die im weiteren Verlauf durch weiter hinzustoßende Elemente immer ergreifender und spannender wird. Man hat es hier wahrlich geschafft atmosphärisch das Maximum aus dem Setting herauszuholen.
        Es ist förmlich greifbar, wie Shutter Island schließlich einem Verlies für Marshall Teddy Daniels gleicht, aus dem es wahrlich kein Entkommen gibt, als er langsam aber sicher dahinter kommt, dass so einiges auf dieser Insel nicht stimmen mag. Eben jener wird hier geradezu mehr als erstklassig von Leo dargestellt. Ein Mann, der das ein oder andere prägende schreckliche Ereignis in seiner Vergangenheit erleben musste, der auch in der Gegenwart (des Films natürlich) noch von diesen Ereignissen in Form von Albträumen heimgesucht wird und scheinbar langsam aber sicher auch leicht dem Wahnsinn verfällt.
        Mit diesem steigenden Wahn und der scheinbar immer auswegloser erscheinenden Situation baut der Film eine derartige Spannung auf, die ihresgleichen sucht. Man hat vielleicht eine kleine Ahnung, wohin dass ganze führen KÖNNTE, wird jedoch zum "Showdown" relativ überrascht sein mit einem mehr als schlüssigen und ausgezeichneten Twist, welcher den ganzen Film in einem total anderen Licht darstellt (absolut im positiven Sinne) und den Zuschauer auch recht schockiert und nachdenklich zurück lässt.
        Das richtige Ende des Films ist dann noch einmal sehr stark geglückt, weil es auf eine intelligente Art und Weise offen gestalten wurde und einem einiges an eigenen Interpretationsmöglichkeiten offen legt.

        Ich finde hier nahezu nichts, was ich aussetzen könnte.
        Ein absolut intelligenter, spannender und auch sehr ergreifender Film, der einen zwar auch bedrücken mag, aber für einige Zeit auf jeden Fall im Kopf hängen bleibt!

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        • 9 .5

          Das ist wieder ein Film den man sich immer wieder anschauen kann.
          Beim zweiten Man gucken noch besser
          Ich bin wirklich von Leo überrascht was er alles für Leistungen in solchen Filme gebracht hat.
          Die Soundtracks im Film auch optimal und sehr passend
          Ich freu mich jedes Mal wenn er wieder im Fernsehen lauft
          Unendliche Spannung bis zum Schluss,
          sehr empfehlenswert

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          • 8

            Hab den heute das erste Mal gesehen und bin überrascht wirklich spannend und überraschend am Ende

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            • die letzten 45minuten versteh ich irgendwie nicht Ich glaub ich muss mir den Film noch öfters anschauen ^^

              • 9

                Der Film ist beim zweiten Anschauen noch besser. Unglaublich, was Scorsese hier abgeliefert hat!

                • 10
                  Road-Pilot 05.02.2016, 02:06 Geändert 05.02.2016, 02:08

                  Einer meiner absoluten Lieblingsfilme, auch wenn ich vermutlich nicht alleine damit bin. Dieser Film ist packend und spannend bis zum Schluss und ich hatte eigentlich nie das Gefühl, eine Szene sei zu langatmig.
                  Selten habe ich einen Film gesehen, bei dem meiner Meinung nach wirklich alles gepasst hat.
                  Leonardo DiCaprio hat hier definitiv einen seiner besten Auftritte und es ist mir absolut unverständlich, weshalb er immer noch nicht mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Spätestens für diese Rolle hätte er ihn definitiv verdient gehabt.
                  Das Setting auf der düsteren Insel mit der Psychiatrie ist perfekt umgesetzt und der Film bringt diese Stimmung auch durchgehend glaubwürdig rüber.
                  Musik und Kameraführung sind auch optimal.
                  Der Film ist so facettenreich, dass einem nach jedem weiteren Ansehen wieder neue Aspekte auffallen, die man vorher noch nicht bemerkt hat, oder warum Figuren so handeln, wie sie es tun. Obwohl ich mir beim vorherigen Mal dachte, warum?!

                  Klare Kauf- und Schauempfehlung, nicht nur einmal.
                  Diesen Film kann man ruhig häufiger sehen.

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                  • 10

                    Absolut überragender Film mit überragendem Leonardo DiCaprio!!! Habe den Film bereits mehrmals angesehen und finde ihn jedes Mal noch brillanter!!

                    • 9

                      Psychothriller mit einem sehr gut aufgelegten Leo und einer Location, die besser nicht sein könnte.

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                      • 9

                        Was für ein Film. DiCaprio spielt die Rolle einfach brilliant, ebenso wie die nicht weniger überzeugenden Leistungen von Kingsley und Sydow. Ruffalo hier eher als kleine Randfigur vorkommend, kann also gar nicht wirklich großartig herausstechen.

                        Ohne zu spoilern wird der Film beim zweiten Mal schauen noch besser, da man ihn aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet. Super Ende mit Spielraum für Interpretationen ist ebenfalls vorhanden.

                        Wer Thriller mag, auch schon eher in die Richtung Psycho Thriller, kann mit diesem Film absolut nichts falsch machen.

                        Fazit: Shutter Island ist ein Film, welcher fast alles richtig macht. Es gibt hier und da ein paar kleine Logikfehler, über die man allerdings mit einem Augenzwinkern hinwegsehen kann, wenn man das Gesamtwerk betrachtet.
                        Dieser Film kratzt für mich nah am Meisterwerk. 9/10 Punkten.

                        • 4

                          Vorhersehbar und mit Erwartetem Ende. Typischer Leo Krampf.

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                          • 10

                            Scorsese & Leonardo brilliant!!

                            Nachdem ich bei der Erstsichtung eingeschlafen bin (Warum?!?!), und den Film schon fast als langweilig und nicht gut abgestempelt hätte, gab ich ihm glücklicherweise eine neue Chance.. Der FIlm ist meiner absoluten Lieblingsfilme. Finde ihn einfach Wahnsinnig gut inszeniert und gespielt.
                            Must see!

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                            • 10

                              Toller Film!! Sehr packend

                              • 8 .5

                                Sehr packend, dazu auch noch mit einer enorm guten Pointe ;) Trotzdem einige kleine Logikfehler, also etwa 8,5 Punkte

                                • 10

                                  Packender Psycho-Thriller, der an manchen Stellen mit einigen Schock-Momenten glänzt und im Verlauf des Filmes immer bedrohlicher und gruseliger wird. Auch der Drehort wirkt mit dem Leuchtturm und der Psychiatrie beklemmend und realistisch. Aber das Beste an dem Film ist Leonardo Di Caprio, der richtig herausragt und man deswegen richtig gut eintauchen kann in die Atmosphäre.

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                                  • 7 .5

                                    Scorsese hat einfach ein gutes Händchen für Thriller. Shutter Island führt uns in eine Klapsmühle und auch der Zuschauer wird mit zunehmender Filmlänge immer verwirrter. Der Plot hat einige Twists, bleibt unvorhersehbar und der Cast macht seine Sache gut. Settings und Kostüme sind gut gewählt und versetzen uns in eine vergangene Zeit. Auch schön zu sehen, dass Neo Noir Elemente im Film verarbeitet werden und Look und Stimmung aufpolieren.

                                    Schwächen sind der etwas übertriebene Plot, oder war alles doch nur eine Wahnvorstellung und gar nicht echt? Die Grenzen zwischen Fakt und Fiktion sind manchmal schwer zu ziehen. Auch Rachel, die sich Robinson style auf der Insel versteckt, wirkt doch etwas konstruirt. Abgesehen von diesen kleinen Plot und Charakterschwächen ist Shutter Island ein ansprechender Thriller, den ich durchaus empfehlen kann.

                                    • 9

                                      Bereits einige Male gesehen und immer wieder entdecke ich neue Facetten. Ein tolles Werk, welches vor allem aufgrund der ebenso intelligenten wie spannenden Inszenierung beeindruckt.

                                      Die Schauspieler grandios, allen voran DiCaprio in Höchstform. Aber auch Mark Ruffalo als zweiter Hauptdarsteller gelingt es, den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen.
                                      Das Setting auf der Insel schön anzusehen und ebenso bedrohlich zugleich. Die Kostüme und Masken wurden mit viel Liebe zum Detail hergestellt und vermitteln einen glaubwürdigen EInblick in das Jahr 1954.
                                      Es sind einige gelungene Schockmomente vorhanden, die zwar spärlich aber sehr effektiv eingesetzt wurden. Dennoch mitunter nichts für schwache Nerven.
                                      Des Weiteren ist die Soundkulisse, insbesondere der Soundtrack erste Sahne.

                                      Fazit: Ein nahezu perfekter Blockbuster, den man gesehen haben sollte.

                                      9
                                      • 10

                                        Brilliantes Stück Kino, ist dieser Thriller von Martin Scorsese.

                                        Die Hitchcockartige Suspense Atmosphäre ist bedrückend und faszinierend zugleich.
                                        Elegante Filmusik und ein atemberaubendes Insel Panorama eingefangen mit einer grandiosen Kameraarbeit von Robert Richardson.

                                        Leonardo DiCaprio spielt hier wie entfesselt, überzeugend und Oscarreif.
                                        Auch der Rest der hochcharätigen Schauspiel-Cast ist sehr stark.

                                        Nach dem bombastischen Finale wird einem Schlagartig klar, warum gewisse Charaktere vorher so in bestimmten Situationen reagiert haben.

                                        Eine Filmreise in die Dunkelheit der Menschlichen Seele.

                                        Cineasten Feuerwerk, das ein Meisterwerk des großen Martin Scorsese geworden ist.

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                                        • 9

                                          Hi Leute,

                                          wenn der eigene Verstand aussetzt dann ist Schicht im Schacht.
                                          Paranoia, Schizoattacken und Wahnvorstellungen spielen Katz und Maus mit dem Verstand.

                                          Inspektor Leo ist auf einer Irren-Insel, auf Spurensuche seiner eigener Vergangenheit und dreht immer mehr durch …

                                          Mein Fazit: Scorsese kann auch Pyscho und wie. Menschenversuche an wahnsinnige Schwerverbrecher war und ist real.

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                                          • 8 .5

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                                            • 9

                                              dieser film ist echt hammer, bis zum ende hab war mir das alles gar nicht bewusst!!!!

                                              • 9 .5

                                                (Kann Spoiler enthalten!)

                                                Shutter Island ist einer dieser Filme, die hauptsächlich auf die unerwartete Wendung am Ende reduziert werden. Die einen werden davon umgenietet und sind dann zutiefst beeindruckt, die anderen sehen die Wendung schon zu Beginn kommen und sind dann enttäuscht, weil sie dann halt eben nicht umgenietet werden. Zugegeben, für Zuschauer, die sich schon einige Filme mit unerwarteten Wendungen reingezogen haben, kommt relativ rasch zumindest ein Verdacht auf, dass und ungefähr was da noch kommen könnte …

                                                Dieser Film ist aber so viel mehr als eine unerwartete Wendung in den letzten zehn Minuten! Gleich zu Beginn wird eine unheimlich bedrückende Stimmung erzeugt, die sich über den ganzen Film hinweg weiter intensiviert. Die musikalische Untermalung ist zurückhaltend, aber immer bedrohend und sehr passend; die Farben sind unterkühlt, das Wetter ist schlecht, alle «Bewohner», seien es die Ärzte, die Pfleger, die Insassen, die Wärter oder auch der ständig schief grinsende, neue Partner, sind irgendwie verdächtig. Jeder tischt irgendeine Geschichte auf, jeder hat seine Gründe, seine Ziele – aber was davon stimmt denn?

                                                Je weiter der Film fortschreitet, umso mehr dämmert es Teddy, dass er nicht einfach so wieder von dieser Insel runterkommen wird. Er ist auf die Fähre angewiesen, die zunächst wegen dem Sturm nicht fahren kann und später von den Machthabern auf der Insel befehligt wird, sodass Teddy auf deren Einverständnis, ihn wieder fahren zu lassen, angewiesen ist. So kommt Beklemmung auf, das Gefühl, eingesperrt zu sein und an der eigenen Lage nichts mehr ändern zu können – ausgeliefert zu sein. Teddy ist im Spinnennetz gefangen und je mehr er sich zu befreien versucht, desto mehr verstrickt er sich in dessen Fäden, bis jeglicher Handlungsspielraum verloren gegangen ist. Das wird so gekonnt rübergebracht, dass es mir beim Zusehen fast die Kehle zugeschnürt hat. Das Lob dafür geht an einen – einmal mehr – überragenden Leonardo DiCaprio, an die andern, ebenfalls überzeugenden Darsteller, an die phantastische Kulisse, an die geniale Musik und an die tolle Kamera- und Regiearbeit. Da spielt alles Hand in Hand.

                                                Besonders beeindruckt hat mich das Gespräch zwischen Teddy und Rachel. Was die beiden besprechen respektive was sie ihm erklärt, muss man sich mal so richtig auf der Zunge zergehen lassen. Stellt euch vor, ihr würdet euch in dieser Situation befinden! Ihr wärt hoffnungslos verloren. Die Erklärung von Rachel macht klar, dass sich das Spinnennetz, in das sich Teddy verfangen hat, nicht nur auf die Insel erstreckt. Hat man ihm einmal seine Glaubwürdigkeit genommen, indem man ihn für verrückt erklärt hat, gibt es kein Entrinnen mehr. Die Herkunft, die Ausbildung, die vergangenen Leistungen, alles ist vergeblich, nichts hilft. Wie sagt Rachel? Jeder Versuch, die Lüge aufzudecken, bestätigt nur das (Vor-) Urteil der Gesellschaft – und macht es damit noch umso schlimmer. Da kann einem wirklich angst und bange werden.

                                                Selbst das vermeintlich offene Ende hat mir sehr gut gefallen, wobei ich mich nur kurz gefragt habe, was denn nun damit sein soll. Meiner Meinung nach erklärt uns Teddy das Ende mit seiner Frage an Chuck selbst: «Was ist besser? Als Monster weiterzuleben oder als guter Mann zu sterben?» Ganz augenscheinlich hat er die zweite Variante gewählt.

                                                Auf einer zweiten Ebene verstehe ich den Film als ein Beispiel dafür, wie weit man gehen kann, um nicht nur seine Stellung in der Gesellschaft, sondern auch sein Selbstverständnis zu verteidigen. Wer von uns will schon ein Monster sein? Lieber tun wir es Teddy gleich und sterben innerlich ab, bevor wir uns eingestehen, dass wir im Innersten nicht so gut sind, wie wir es gerne hätten. «Zum Glück» stehen uns ja beispielsweise hunderte von Möglichkeiten zur Verfügung, jede Sekunde unserer freien Zeit mit irgendwas Belanglosem zu füllen, damit wir uns ja nie mit uns selbst beschäftigen müssen! Lieber laufen wir wie Lobotomierte, ununterbrochen auf unser Smartphone starrend, durch die Strassen, als uns umzusehen. Weil, wenn wir uns umsehen würden, müssten wir vielleicht erkennen, wie grundfalsch so ziemlich alles in unserer Gesellschaft läuft. Dann müssten wir uns vielleicht eingestehen, dass wir der negativen Entwicklung gegenüber völlig gleichgültig sind, dass wir nur auf unseren eigenen Vorteil bedacht sind, dass es uns nicht kümmert, wenn unser Nächster verreckt. Vielleicht müssten wir uns dann sogar eingestehen, dass wir einfach Mitläufer sind, die sich wie alle anderen auch mit panem et circenses, mit Brot und Spielen, mit allem, was der Körper braucht, und billiger Unterhaltung, zufrieden geben. Tja, wir haben es echt weit gebracht, nicht?

                                                Vielleicht erschreckt es uns, wenn Teddy lieber als guter Mann sterben denn als Monster weiterleben will. Aber machen wir das nicht auch?

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                                                  Lilendriel 14.11.2015, 23:03 Geändert 14.11.2015, 23:03

                                                  Durchaus sehr unterhaltend. Allerdings muss ich immer noch über den Film nachdenken. Ich glaube ihn muss ich noch einmal gucken...

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                                                    "Some places never let you go"

                                                    "Shutter Island" glänzt nicht nur durch schauspielerische Höchstleistungen und einem Geniestreich der Regie, sondern auch durch eine herausragende und unberechenbare, durchweg spannende und unterhaltsame Handlung.

                                                    -SPOILER-

                                                    Durchgehend lassen sich Andeutungen für beide Varianten der Realität ausmachen, sodass der verwirrte Zuschauer selbst gewissermaßen den Überblick verliert und die Lage des armen Teddy/Andrew gut nachvollziehen kann.
                                                    Handelt es sich tatsächlich um eine perfide durchgeplante Verschwörung der perversen Psychodocs und Hirnschnibbler oder versucht man auf "Shutter Island" wirklich nur nach besten Mitteln zu helfen? Humane Medizin oder Experimente am lebenden Objekt? Letzten (offenen) Endes bleibt diese Frage ungeklärt und wir fragen uns was schlimmer ist, als guter Mann zu sterben oder als Monster zu leben.

                                                    Mit "Shutter Island" hat das Duo DiCaprio und Scorsese mal wieder etwas großartiges hervorgebracht. Meiner Meinung nach einer der besten Filme unserer Zeit.

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