Shutter Island - Kritik

Shutter Island

US · 2010 · Laufzeit 138 Minuten · FSK 16 · Thriller, Drama · Kinostart
Du
  • 9 .5

    Brillianter Mindfuck, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

    1
    • 10

      So, zum zehnten Mal gesehen, zum neunten Mal geliebt. Martin Scorseses Filme waren schon immer Hommagen an das Kino und die Kunst des Filmemachens. Mit Shutter Island erreicht dieses passionierte Tribut Zollen aber eine neue Dimension. Von der ersten Minute an nämlich baut der Großmeister hier auf den durch unsere Sehgewohnheiten ankonditionierten Erfahrungsschatz, der uns weismachen will, in Shutter Island gäbe es tatsächlich ein großes Geheimnis, welches es unbedingt zu lösen gilt. Gibt es nicht. Gab es nie. Shutter Island ist vielmehr ein Werk, welches die Dunkelkammer des Lichtspielhauses bis zuletzt als apparaturerzeugte Realität des Sehens definiert. Und wir, die Zuschauer, sind die größten Idioten in diesem (augenscheinlichen) Labyrinth der Psychosen, welches sich dort auf der Leinwand entlädt. Keine Frage, Shutter Island funktioniert blendend als düsterer Thriller, dafür ist der Charakter und der stetige Wandel des Teddy Daniels zu einnehmend, dafür ist das Setting zu wuchtig und der sich hier merklich köstlich amüsierende Martin Scorsese ein zu begnadeter Geschichtenerzähler. Unfassbar, wie viele memorable Augenblicke dieser Film aneinanderreiht. Die wahre Meisterschaft von Shutter Island aber liegt auf der Meta-Ebene: Dort, wo tradierte Wahrnehmungs- und Bewusstseinsstrukturen entlarvt und aufgebrochen werden; Dort, wo unsere mediale Wohlfühlzone auch einmal zusammenbrechen darf, weil wir uns unserer Sache einfach zu sicher waren.

      31
      • 9

        Ein Film, den ich mir immer wieder ansehen könnte. Einfach ein Meisterwerk und einer meiner Lieblingsfilme!

        2
        • 9 .5

          Bester Psychothriller überhaupt! Ganz großes Kino!

          2
          • 9

            Ganz grosses Kino! Das einzige was ich an diesem Film auszusetzen habe, ist dass man ihn nicht ungesehen machen kann um ihn nochmal einmal unwissend schauen zu können :)

            6
            • 9

              wenn du ihn nicht kennst verpiss dich und guck ihn dir komplett ohne infos an um eines der juengsten instantclassicmeisterwerke bestmoeglichst zu geniessen

              2
              • 8 .5

                Ja was kann man da schreiben, ich bin sprachlos und es ist schwer euch nichts zu verraten, es würde einiges versauen Ein ausgezeichneter Psychothriller mit toller Besetzung - damit wäre das Wesentliche auch schon gesagt. Aber trotzdem ein paar Worte mehr: Hier stimmt einfach alles, sehr schönes Set, überzeugend gespielt und vom ersten Moment an fesselnd. Großes Kino, welches man als Thrillerfan nicht verpassen darf!
                Der Film ist zu keinen Zeitpunkt langweilig.

                11
                • 10
                  diana.schmidt 26.04.2017, 16:54 Geändert 26.04.2017, 17:09

                  Eindeutig Scorsese's Meisterwerk und einer meiner Lieblingsfilme! Die psychologische Betrachtung des Helden, verbunden mit den Filmszenen und Handlungen der anderen Charaktere (man muss genau darauf achten, was und wie sie etwas sagen), ist filmtechnisch einfach sensationell umgesetzt. Den ersten Hinweis, dass etwas sonderbares vor sich geht, erkennt man beim ersten Gespräch zwischen Marshall Daniels und Dr. Cawley, als sie über die Erkrankungen der Insassen reden und Dr. Cawley darüber berichtet, dass eine frühere Heilungsmethode darin bestand, dass man die Patienten einfach in Wasser tauchte. Sein darauffolgender Blick auf Daniels ist dabei der wichtige Hinweis. Im weiteren folgen weitere Hinweise, die bis zum Finale immer deutlicher werden. Genau das passiert auch im Innern von Marshall Daniels. Nach und nach wird ihm immer klarer, dass die ganze Situation nicht normal bzw. real ist. Das langsame Zerbrechen der "Wirklichkeit" und die Erkenntnis, dass letztlich die Anomalie das Wahre ist, entpuppt sich in einem tollen Finale. Aber Scorsese setzt auch hier noch einen drauf. Aber ich will ja nun auch nicht zuviel verraten....
                  Fazit: wer auf komplexe Psychofilme steht, muss diesen sehen!!! Nebenbei hätte DiCaprio für diesen Film einen Oscar verdienen können...seine Meisterrolle!

                  3
                  • 8

                    Who is 67 ?

                    Martin Scorsese versucht sich im Mystery-Bereich und überzeugt vollends. SHUTTER ISLAND begeistert vor allem durch seine dunkle Atmosphäre, die Musik und Kamera (Robert Richardson) hervorragend einfangen. Diese Insel ist wie ein Gefängnis, immer grau, ständig Unwetter, Zäune, Mauern und einsame Seelen. Nur die Halluzinationen Dicaprio 's scheinen in Farbe zu sein, aber mit Ascheregen... Dieser Film schaut sich wie eine schaurige Poe-Novelle oder wie "Der Name der Rose". Definitiv sehenswert, auch wenn der Plot Twist und die Länge ein wenig stören.

                    2
                    • Enttäuschend.
                      Ein so genial in Szene gesetzter Film, mit klasse Drehort und überragenden Schauspielern, wird mal wieder durch ein “Ups, das war ja alles gar nicht echt“ Ende komplett versaut.
                      Fesselnd von Anfang bis kurz vor Schluss, die beiden Marshalls erreichen Shutter Island und man taucht direkt in den Alltag von Häftlingen/Patienten, Personal und Wachdienst ein. Die Spannung baut sich praktisch mit Betreten der Insel auf, die unberechenbaren Patienten wecken ein mulmiges Gefühl. Schon der Anblick von Trakt C (natürlich mit Info das dort die gestörtesten Jungs verweilen) lässt einen schaudern. Die Träume und Erinnerungs Rückblenden von Leo sind sehr verstörend, fügen sich klasse in die Atmosphäre der ohnehin schon schaurigen Insel ein.
                      Sobald sich anbahnt, das die Leitung der Anstalt möglicherweise menschliche Experimente aus Kriegszeiten auf Shutter Island fortführt, sitzt man endgültig mit offenem Mund und ungläubigem Blick vor dem Bildschirm. Auch der umzäunte Leuchtturm passt sehr gut zum Umfeld (auch wenn dann die ersten Zweifel kamen, wie man ausgerechnet dort genug Platz für Experimente an Menschen mit entsprechender Gerätschaft und allem drum und dran aufbringen sollte).
                      Gegen Ende verflog die anfängliche Begeisterung dann mehr und mehr, zumal Leo`s halluzinogene Frau gefühlt alle 5 Minuten auftauchte und ständig mit ihrem Geschwafel auf ihn und die Nerven meinerseits einquasselte. Schon die grellen Farben ihres Kleides aus dem Augenwinkel wahrgenommen reichten aus, da kam wieder der Gedanke “die Alte nervt einfach nur noch“; auch ihre anfangs mysteriöse Art ging dadurch vollständig zunichte. Die Sprengung des roten Wagens, die dann irgendwann folgte, habe ich bis heute nicht verstanden. Bewirkte einzig und allein die Aufmerksamkeit sämtlicher Wachen, vor denen er sich ja weiterhin verstecken musste. Kann man aber drüber wegsehen, der Film blieb bis dahin frei von Logiklöchern.
                      Als Leo dann mit dem Gewehr im Anschlag den Leuchtturm stürmt, die letzte finale Tür öffnet, und man statt einem OP Saal, Gerätschaft und sonstigem Grauen für die Experimente nur den Dreikäsehoch Professor hinter seinem Schreibtisch vorfindet, wird einem klar worauf das Ganze raus laufen wird und man kommt sich einfach komplett verarscht vor. Die 10 minütige Erklärung samt Pistolen Show hätte es auch nicht mehr gebraucht. Er ist also selbst wahnsinnig, hat vom Krieg nen Riss in der Schüssel und sich die Marshall Nummer, die Experimente, in die von A bis Z alle Insel Bewohner involviert waren, plus `die echte` Rachel einfach nur ausgedacht. Mit dieser letzten Seite des Drehbuches hat man, meiner Meinung nach, die komplette Spannung, die während des Films immer weiter und weiter aufgebaut wurde, mit einem Schlag dem Erdboden gleich gemacht.
                      Mehr gibt's dazu dann auch nicht zu sagen. Der Film hätte ein Meisterwerk werden können, aber mit diesem ausgelutschten 360 ° Schluss ist's eben nur ein weiterer, der für immer ganz unten in der Schublade begraben liegen bleibt.

                      3
                      • 10

                        Mein Fazit:

                        Martin Scorsese’s Werk um Realitätsverlust, Tramatas und Kampf um Wahrheit ist ein wahres Feuerwerk an Spannung und Nervenkitzel.

                        Daniels, wieder mal grandios gespielt von Leonardo DiCaprio, erklärt schon gleich zu Anfang seinem Kollegen, das seine Frau verstorben ist. Ebenso erkennt der Zuschauer an kurzen Rückblicken, das er bei der Befreiung der Juden in Dachau dabei war und ihm den Anblick der vielen Toten und ausgemergelten Menschen mehr als nur erschreckt hat. Im weiteren Verlauf des Films wird klar, das er aufgrund seiner Kriegs-Erfahrungen zu trinken begonnen hat.
                        Leonardo hat wieder einmal unter Beweis gestellt, wieviel in ihm steckt. Nicht eine Sekunde hatten wir das Gefühl, er würde von der Figur abweichen. Vom Scheitel bis zur Sohle war er Teddy Daniels, als ob er es höchstpersönlich wäre. Intensiv und überzeugend und ohne irgendwelche Patzer.

                        Die Atmosphäre auf Shutter Island ist von Anfang an düster und mysteriös. Man spürt zum Greifen nah die Geheimnisse um diese Insel, von der es kein Entkommen gibt. Die Ärzte und Pfleger, allen voran Dr. Cawley (Ben Kingsley) sind betont liebenswürdig, doch genau darin liegt die Gefahr: Er klingt glaubhaft, aber hat er nicht doch etwas zu verbergen?

                        Der Film bietet dem Zuschauer zwei Versionen der Geschichte und somit auch viel Stoff für Diskussionen. Insgesamt gesehen haben wir zwei Stunden vor dem Fernseher gesessen und teilweise konnten wir vor Spannung nicht atmen. Selten hat uns ein Film so gefesselt und die musikalische Untermalung und die grandiose Darstellung runden das Bild von einem spannenden Thriller ab, von mir gibt es dafür 100%.

                        Anmerkung: Die Rezension stammt vom 21.12.2010.

                        2
                        • 5
                          WithOpenEyez 25.02.2017, 00:56 Geändert 25.02.2017, 01:08

                          Manchmal hab ich das Gefühl, ich würde andere Versionen von den gleichen Filmen anschauen. Aber dann merke ich wieder, dass ich einfach anders denke und bin und komm damit klar. Ein Film über den Wahnsinn. Reden wir darüber, dass Leonardo DiCaprio wahnsinnig gut gespielt hat. Oder, dass es Wahnsinn ist, etwas was man auch in einer halben Stunde erzählen kann, in zwei Stunden zu verpacken. Oder wie wahnsinnig unpassend die Filmmusik ganz am Anfang war, und nur dort, danach war sie sehr passend. Was soll ich noch groß sagen? Das hier ist zwar eine Art leicht mysteriöses Thriller Drama, allerdings hatte ich was etwas anderes erwartet. Mehr so Mindfuck mäßig denke ich. Für mich hätte man aus der ganzen Sachen auch mehr machen können, als dann so 20 Minuten vor Ende komplett aufzugeben und schlichtweg alles schonungslos und detailliert zu erklären. Denn das was alles hätte sein können, hatte echt Potenzial richtig reinzuhauen. So kam dann die Auflösung und ich dachte mir nur so: Aha, okay, nett halt. Für mich war die sagen wir erste Hälfte noch durchaus spannend, ab einem gewissen Punkt kippte diese Stimmung und es kam für meinen Geschmack nichts Besonderes mehr. Immerhin ist der Film ganz gut gemacht, teilweise durchaus stimmig, Leo wie gesagt super. Letztendlich lässt mich das hochgelobte "Shutter Island" aber recht gleichgültig zurück. Eine Zweitsichtung wäre sogar gänzlich sinnbefreit, weil dann das letzte Hemd fallen würde.

                          1
                          • 10
                            Bruno Morbitzer 12.02.2017, 23:08 Geändert 12.02.2017, 23:30

                            Großartig, grandios, genial, - was für ein Film! Schon für "Shutter Island" hätte Leonardo DiCaprio einen Oscar verdient gehabt, denke ich. Nach dem Film war ich derartig verstört, dass ich sofort eine Lobotomie mit einem rostigen Korkenzieher an mir durchgeführt habe. Ahh, das tat gut.

                            4
                            • 10

                              Wer auf Mind-Fuck Filme steht muss ihn gesehen haben .

                              • 10

                                In meinen Augen ein Meisterwerk! Einfach von der ersten bis zur letzten Minute hochspanned.Der Film hat mich vollsten Unterhalten,zudem mag ich das Setting.Der Film bietet ein überragendes Ende sowie eine tolle schauspielerische Leistung aller Beteiligten.

                                1
                                • 5

                                  [Vorsicht: enthält massive Spoiler]
                                  So wirklich zünden konnte "Shutter Island" bei mir leider überhaupt nicht. Vielleicht, um nicht sämtliche Schuld dem Streifen in die Schuhe zu schieben, liegt es aber auch an den Umständen meiner Sichtung. Nicht nur ist der große Plot-Reveal von Scorseses Film mittlerweile ein Tratschthema sämtlicher Spatzen auf den Dächern und steht somit dem T-Shirt mit der Aufschrift "Tyler Durden isn't real" in nichts nach. Ich habe mir den Film auch noch auf einer Busfahrt heimwärts angeschaut und hinter mir saß eine Frau mit Kleinkind und etwa 6-jähriger Tochter auf den SItzen. Das Kleinkind klopfte mit einer Nuckelflasche in Abständen immer wieder laut an die Fensterscheibe, was den Creepiness-Effekt in einigen Szenen mit überraschend gutem Timing verstärkte und mich zunächst wundern ließ, ob es sich dabei nicht um die Tonspur des Films handelte. Das 6-jährige Mädchen allerdings schielte in regelmäßigen immer wieder über den Sitz und wollte den Film wohl gerne mitschauen. Während der Gesprächsszenen zwischen Leonardo DiCaprio und Mark Ruffalo war mir das egal; aber sobald KZ-Szenen und blutüberströmte Kinder auf dem Bildschirm zu sehen waren, hatte ich irgendwo doch die mulmige Erwartung, dass die Dame hinter mir jeden Moment mit dem Finger auf meine Schulter tippen könnte. Derartiges Schauen unter Stress ist nicht immer die Idealbedingung für einen solchen Film - insbesondere dann nicht, wenn obendrein die Auflösung des Films nicht auch nur ein einziges neugieriges Pferd hinter der Weide mehr hervorlockt.

                                  Was mein Problem mit "Shutter Island" ist, vermag ich so recht auch nicht zu beschreiben. Der Film funktioniert im Grunde nach ähnlichen Regeln wie sämtliche anderen Filme, welche sich darauf verstehen, ein Geheimnis zu kreieren, Brotkrumen an Informationen zu liefern und alles in einer finalen Wendung noch einmal zu drehen. Der Film lockt den Zuschauer bewusst auf falsche Fährten und versucht, die Details und Hinweise, die ihm direkt vor seinen Augen bereits auf das eigentliche Geschehen hinweisen, geschickt zu verschleiern. Als aufmerksamer Zuschauer weiß man allerdings bereits, worauf man achten musss.

                                  Die Inszenierung hingegen ließ mich überraschend kalt. Ich bin nicht sicher, ob Martin Scorsese zuvor bereits einen Horrorfilm gedreht hat, jedoch hatte ich hier den Eindruck, dass er sich zwar bemüht, mit den Genre-Formalien zu arbeiten, jedoch stellte sich bei mir selten eine unheimliche Stimmung oder gar ein Gruseleffekt ein. Es wimmelt vor Motiven aus der Gothic-Tradition: Regen, Sturm, Irrenanstalten, Leuchttürme, melancholische Landschaftsaufnahmen und verwinkelte, labrinthartige Strukturen ziehen sich durch den ganzen Film; doch trotz der beeindruckenden Ästhetik kam bei mir selten die intendierte Stimmung auf. Vielleicht hatte ich allerdings auch zu viel Angst vor der Dame auf dem Rücksitz.

                                  Auch erscheint mir der Verlauf der Geschehnisse teilweise zu konstruiert und glatt durchkomponiert. Manche Szenen wirken im Nachhinein wenig natürlich. Wenn der vernarbte Insasse in der Mitte des Films zu Leo sagt, er habe ihm diese Schnitte im Gesicht zugefügt, wirkt es konstruiert. Was wäre passiert, wenn er gesagt hätte, Leo saß als irrer Insasse mit ihm in der Zelle und habe ihn wütend angegriffen. Warum sollte zudem ausgerechnet der Arzt seinen 'frischen Partner' spielen, obwohl dieser ihn schon seit 2 Jahren betreut? Könnte das ganze Unternehmen dann nicht Gefahr laufen, nicht zu funktionieren, wenn unsere Hauptfigur plötzlich seinen Psychiater wiedererkennt. Was mich allerdings eher nervt, ist dass der Film sich unnötig in die Länge zieht, wenn Leo eigentlich den Leuchttum untersuchen möchte, zuvor allerdings noch einmal eine Spritztour zum Anwesen zurück macht und nebenbei ein seltsames Gespräch mit einem Wärter in einem Auto führt, anstatt einfach zu warten, bis die Flut verschwindet und der Weg endlich frei ist.

                                  Im Endeffekt hatte ich den Eindruck, dass "Shutter Island" im Grunde nicht mehr ist, als eine aufgeblähtere Version von Filmen der Marke Am-Ende-war-Alles-Einbildung. Der Twist ist zwar von einer etwas anderen Art, der Gang der Geschehnisse ähnelt aber anderen Filmen, die ich aus Spoilergründen leider nicht nennen kann. Das Ganze ist mit mehr visueller Pracht und doppelt sovielen Plotfacetten versehen, doch ließ mich der Film stimmungstechnisch - wie bereits gesagt - seltsam kalt und das aufwendige Spiel mit dem Legen falscher Fährten nahm dem ganzen die Einfachheit, die ich gerade in solchen Geschichten eher zu schätzen weiß. Für mich bleibt "Shutter Island" damit bisher leider nur ein Film, der gut aussieht, darüber hinaus allerdings nur routiniert zu unterhalten weiß.

                                  3
                                  • 10

                                    Ein makeloser Streifen :)
                                    MEEEHR!

                                    • 8

                                      gar nicht mein genre so ohne comfort zone.... davon abgesehen beklemmend und spannend bis zum schluss.... top.

                                      • 8

                                        Sehr sehr geiler Film ! Interessante Geschichte super gut umgesetzt und mit Di Caprio unbedingt ein MUSS !

                                        • 10

                                          Ganz ehrlich gibt es überhaupt einen schlechten Film von Leonardo Di Caprio?
                                          Der Film ist packend , er lässt wirklich die Haarnacken zur Spitze stehen , schöne Bilder wo man wiedermal merkt welch ein Genialer Regisseur doch der Martin Scorsese ist.
                                          Leonardo schafft es einfach seine Rolle so gut schau zu spielen das man einfach nur mitfiebert.

                                          Ich möchte einfach an der Stelle nicht Spoilern deswegen fällt es mir schwer den Film zu loben ohne wirklich die ganzen Fassaden des Filmes zu benennen.

                                          Ich kann nur sagen , JA ! Schaut es euch an ein MUSS !

                                          2
                                          • 9 .5

                                            Packender und wirklich unglaublich guter Mysterythriller, der den Zuschauer geradezu zwingt, die Zusammenhänge verstehen zu wollen. Da man immer alles aus Teddy's "Perspektive" sieht, kann man sich sehr in diesen Charakter hineinversetzen und seine Verwirrung mitfühlen, was die ohnehin düstere Stimmung des Filmes intensiviert. Oft finden sich auch starke Andeutungen auf eine psychische Erkrankung desselben wie PTBS und Cabin Fever, was das Ende geradezu bereits zu Anfang andeutet aber doch nicht wahr erscheinen lässt. Auch die "Auflösung" ist mehr als professionel gestalltet, doch leider schwächelt sie etwas in der Logik. So lassen sich viele der von Marshal Daniels beobachteten Ereignisse einfach nicht mit dieser Erklärung in Einklang bringen. Doch gleichzeitig ist dies umso gelungener, denn das Spiel mit der "echten" Realität zieht sich bereits durch den ganzen Film und lässt damit offen, ob es sich beim anscheinend echten Ende wirklich um die "echte" Realität handelt oder nicht vielmehr um eine Andeutung, dass dieses Ende so in Wirklichkeit doch nie eintrat. Schade dabei ist nur, dass die Szenerie aus Bild und Ton, sowie die Erklärungen so eingespielt werden, als ob es sich um die objektive Realität handle und das auch so von den Autoren gedacht sei. Dadurch wirkt es ein bisschen auf die Schnelle hingepfuscht, was wahnsinnig schade ist bei so einem Meisterwerk.

                                            Ein wirklich beeindruckender Mysterythriller den man auch auf jeden Fall gesehen haben muss. Einen kleinen Abzug gibt es dann aber trotzdem für das leicht misslungene Ende.

                                            • 8 .5
                                              RockyRambo 28.09.2016, 11:09 Geändert 28.09.2016, 14:05

                                              Packend, Intensiv, Spannend und am Ende wenn der Zuschauer
                                              hinter das Geheimnis von Shutter Island kommt das U.S. Marshal Teddy Daniels aufzudecken versucht und mehr ist als er zu glauben bereit ist einfach nur noch Traurig.

                                              Die U.S. Marshals ‘Teddy’ Daniels (Leonardo DiCaprio) und Chuck Aule (Mark Ruffalo) werden auf die Abgelegene Insel Shutter Island beordert um den Fall einer dort Verschwundenen Patientin einer Nervenheilanstalt zu untersuchen.

                                              Als Daniels in Dr. Jeremiah Naehring einen ehemaligen KZ Arzt aus Dachau wiederzuerkennen glaubt an dessen Befreiung er im Krieg beteiligt war und dabei das Grauen und Leid miterlebt hat und an den Wachen selbst verübt hat vermutet er das Naehring sein Werk an den Patienten auf der Insel weiterführt. Doch am Ende kommt alles ans Licht auch wenn das viel Schmerzhafter für den immer mehr dem Wahn zu verfallen drohenden Daniels wird als er es sich je zu träumen gewagt hätte. Das alles wird mit doppelt und dreifachen Boden präsentiert der den Blick auf die Realität, Wahn und Traum nicht immer gleich erkennen lässt.

                                              Neben Leonardo DiCaprio muss man allerdings auch die Performence von Michelle Williams noch mal sehr lobend erwähnen die besonders in der letzten Szene einem als Zuschauer einen richtigen Schauer verursacht hat.

                                              Auch mit Shutter Island zeigt Martin Scorsese das er besonders in der Kombination mit seinem Star Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle ein Meisterwerk nach dem anderem Abliefern kann.

                                              18
                                              • 8

                                                Nach einem eher zähen Beginn und einigen Timing-Unstimmigkeiten was Schnitt und Regie angeht, baut der Film langsam eine immer fesselndere Atmosphäre auf. Leonardo DiCaprio spielt zu Beginn solide, gegen Ende hin dann immer eindringlicher - ähnlich hält es die von Regisseur Martin Scorsese virtuos bebilderte Story.
                                                Auch der restliche Cast macht seine Sache ausgezeichnet gut und kommt vor allem im besten Teil des Films zu tragen: dem Ende. Das bietet eine geniale Wendung und gibt dem Thriller eine völlig neue Richtung. Positiv hervorzuheben in dieser überzeugenden Hollywoodverfilmung ist auch die exzellente Kameraarbeit von Robert Richardson. Absolut sehenswert!

                                                1
                                                • 10

                                                  Dieser Film reist einem ab der ersten Minute mit und beinhaltet einen unfassbar genialen Plot-Twist!
                                                  Von der Atmosphäre, über den Soundtrack, bis hin zu den Schauspielern (vor allem DiCaprio) stimmt hier alles!
                                                  Kurz gesagt: Ein Meisterwerk!

                                                  6
                                                  • 8
                                                    LIONS 12.08.2016, 01:05 Geändert 12.08.2016, 01:11

                                                    Ein gelungener Streifen, mit einem gewohnt guten DiCaprio.
                                                    Scorsese spielt hier diesmal sehr mit der Psyche. Richtig gut ist neben der interessanten Handlung vor allem die düstere Atmosphäre. Hier wird die Dramatik sowie die Realitätsverdrängung eindrucksvoll dargestellt. Auch das Ende hat mir sehr gefallen, auch wenn es einige Fragen offen ließ (aber gerade das machte es für mich interessant).
                                                    Öfter bekommt man auch spannende Szenen, sowie Interaktionen gezeigt. Es geht immer konsequent und spannend munter an jeder Stelle weiter, von der einen Szene in die nächste. Der Aufbau ist flüssig gestaltet, Zeit zum Aufatmen oder langweilen bleibt damit kaum. Leicht ist der Film dennoch nicht an jeder Stelle zu verstehen, da man nicht immer ganz genau weiß wann jetzt Realität und das Fiktive verschwimmen. Nach dem Film bleibt die Frage ob Daniels doch nicht verrückt war, und dass seine tragische Familiengeschichte vielleicht nicht der Wahrheit entsprach. Oder ob Dr. Cawley (Ben Kingsley) und die Anstalten nicht diejenigen sind die hier ein übles Spiel treiben. So oder so scheint der ehemalige Marshal Teddy Daniels (DiCaprio) gegen Ende des Films, nachdem er seinen Verstand nach seiner Bemerkung zu Dr. Lester Sheehan (Mark Ruffalo) für einen kurzen Moment wieder einschaltete, seinen Schicksal zu akzeptieren, welches damit den passenden Schlusspunkt für diese trostlose Geschichte setzt. Schon allein dass ich mir immer noch manche Fragen noch stelle, und diese Szene vor allem denkwürdig nochmal schildere zeigt dass Shutter Island bei mir funktioniert hat. Wenn man sich auf Scorseses Werk hier einlässt wird man auf seine Kosten kommen. Aus diesem Grund ist es für mich nicht als reines Horrorgenre zu bezeichnen, denn es befasst sich mit genauer paranoiden Fragen und Psychospielchen, dass auch den Zuschauer nicht entgehen wird. Der Einschnitt geht noch tiefer. Horrorelemente sind aber natürlich auch vorzufinden.

                                                    Für einen netten Abend vor allem sehr zu empfehlen wenn man nichts besonderes vor hat ;-)

                                                    1