Moores Reportagen wie Fahrenheit 9/11, Bowling For Columbine oder Roger & Me sind tendenziös, ideologisch höchst einseitig, und Moores Argumentationsstil eine perfide Mischung aus gespielter Naivität und cleverer Faktenverdrehung. Aber sie sind vor allem auch eins: sehr gute Unterhaltung.
Praxisgebühren, Brillen, Zahnersatz, Vorsorge, Präventivbehandlungen sowie eine Vielzahl von Medikamenten: Die Gesundheitsreform hat drastische Verschlechterungen im Katalog kassenärztlicher Leistungen mit sich gebracht, immer mehr muss der Patient aus eigener Tasche berappen. Dass in den USA alles noch viel schlimmer ist, wie Michael Moores Film Sicko nun zeigt, sollte uns allerdings weniger trösten als mobilisieren.
Weil er es dieses Mal jedoch mit einem ganzen System und keinem einzelnen Antagonisten aus Fleisch und Blut zu tun hat, den er in der direkten Konfrontation oder über zusammengeschnipselte Archivaufnahmen der Lächerlichkeit preisgeben kann, mangelt es "Sicko" an echten Reibungspunkten. Die meisten Menschen, die Moore zu Wort kommen läßt, haben Schreckliches erlitten.
Arm dran, wer krank ist im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Fast 50 Millionen Amerikaner sind nicht krankenversichert. Obgleich Brachialdokumentar Michael Moore mit ihnen in seinen Drittling "Sicko" einsteigt, geht es die kommenden zwei Stunden vielmehr um die übrigen 250 Millionen. Denn sie sind nur vermeintlich besser dran.
Moores Filme machen es dem europäischen Publikum in gewisser Weise leicht: Man kann sich mit Moore über die amerikanischen Waffengesetze ("Bowling for Columbine"), die Außenpolitik der USA ("Fahrenheit 9/11") oder nun eben das Gesundheitssystem auf der anderen Seite des Atlantiks echauffieren und dabei seinem Antiamerikanismus freien Lauf lassen. Oder aber man echauffiert sich stattdessen über Moore selbst und dessen unseriöse, populistische Rhetorik. Oft ist eine solche Reaktion jedoch mindestens genauso fragwürdig.
Michael Moore gibt sich in „Sicko“ seriöser als zuvor, wählt ein Thema, bei dem ihm kaum jemand widersprechen wird. Der amerikanische Patriot, der sein Land tatsächlich liebt, kriegt trotzdem die Kurve, weil er seinem Publikum das gibt, was es erwartet: Unterhaltung, Satire, Polemik und Sarkasmus mit gesellschaftspolitischem Hintergrund. Das Szenario, das Moore vor Augen führt, könnte nicht besser sein für deutsche Zuschauer, denn hier wird vorgeführt, was passiert, wenn tatsächlich die Krankenversorgung in private Hände gelegt werden, wie von einigen bürgerlichen Parteien auch für unser Land gefordert...
Michael Moore ist der unverschämteste Propagandist der Gegenwart, er inszeniert brutal, schwarzhumorig und ohne streng dokumentarischen Anspruch - viel eher agiert er wie ein politischer Kabarettist, und seine Kernbotschaft wird durch manipulative Bilder und suggestive Fragen nicht weniger wahr.
Der übergewichtige Robin Hood und sein Kuriositätenkabinett sind zurück: In der üblichen "Die Sendung mit der Maus" für Erwachsene-Art, die für Amis, welche nie eine Tageszeitung in der Hand hielten, gedreht wurde, fantasiert Moore über die angeblich glänzenden Gesundheitswesen der einzelnen Länder fern der USA. Mitleid heuchelnd schleicht er sich wieder bei Rotz und Wasser heulenden Familien ein und weidet sich mit den üblichen Suggestivfragen an deren Einzelschicksalen. Daneben gibt es noch einen geschichtlichen Exkurs in das amerikanische Gesundheitswesen der letzten 30 Jahre. Vielleicht ist "Sicko" in Alabama und West-Virgina ein Augenöffner. In Europa lockt Moore mit seinen altbackenen und schamlos populistischen Scoops niemanden mehr ins Kino. Außer Amerika-Hassern, die hier wieder genug Futter finden und über die dämlichen Amis mit ihren Freedom Fries lästern können, dürfte dieser gewollte und voller Patriotismus triefende Tearjerker keine Zuschauer finden.
Moore wie gehabt. Emotionen statt Fakten und wieder einmal stilisiert sich der selbsternannte Held des Volkes zu einer Ikone. Besonders schmierig: Wenn er sich damit brüstet seinem ärgsten Kritiker Geld für eine dringend benötigte Operation seiner Frau gespendet zu haben. Egal ob Moore "tendenziell" recht haben mag, wer so arbeitet verspielt seine Glaubwürdigkeit und schadet dem Thema mehr als er ihm nützt.
Ein eher schwacher Michael Moore-Film. Die Gesundheitssysteme in Großbritannien und Frankreich werden darin im Vergleich zu den USA als geradezu "paradiesisch" gepriesen. Aber das ist viel zu simpel, plakativ und einfach nicht gut recherchiert. Michael Moore verkauft hier seine "eigene Wahrheit". Schlimm ist, und selbst wenn das nur ironisch gemeint sein sollte, ausgerechnet Guantanamo als ein positives Beispiel anzuführen. Bekanntlich wurden dort Häftlingen bei Besuch der Krankenstation vollkommen gesunde Gliedmaßen amputiert. Nach so einem Vorfall die Behandlung dort als "erstklassig" zu bewerten, ist komplett geschmacklos.
Toller Film der Spass macht und schockiert. Man muss schon vorher wissen, wie man Michael Moore nehmen muss: er übertreibt und spitz zu und versucht dadurch die grauen Zellen der Durchschnittszuschauer zu stimulieren.
Klar: Oberflächlich. Klar: Gestellt. Klar: Polemisch. Doch: rückt damit die Frage des Gesundheitssystem noch einmal ins Gedächtnis. Und natürlich ist es gewagt zu behaupten in Kuba sei alles besser; Es gibt Gründe dafür, dass die Medikanente nur einen Bruchteil von dem Kosten was man in den USA bezahlt. Aber dass darf man sich freilich kritisch dazudenken.
Für mich eine gelungene "doku" im üblichen Moore Stil. Klar erzählt er nur seine Sicht und verschweigt sicher auch manches. Aber macht das die Gegenüberliegende Seite nicht genauso? Jeder verschweigt doch gern sachen wenn sie nicht mit dem übereinstimmen was man vermitteln möchte. Mir hat der Film vermittelt dass viel in den Gesundheitssystemen der Welt nicht stimmt und es verwunderlich ist wie das sein kann wo wir doch alle in der westlichen Welt im "wohlstand" leben.
Leider ein ziemlich oberflächiger Film mit viel gestellten Szenen. Da wird das NHS in England als supertoll angepriesen... LÄCHERLICH!
Schon hierzulande beschweren sich die Krankenversicherten über die schlechte Versorgung und bei allem Spott gegen unsere Gesundheitsministerin mit ihren hanebüchenen Ideen ist es im mom auch noch das beste System.
Aber diese Schwarzweiß Malung von Moore ist einfach zum kotzen. So kann man keinen Doku Film drehen.
Wer mal in den Staaten gelebt hat, wundert sich nicht über die eindimensionale Sichtweise der Amis auf den Rest der Welt. Es ist Normalität.Und Moore und Al Gore sind (unperfekte) Helden. und sind wir nicht genauso? eindimensional?
Klar, Moore ist ein Polemiker, aber ein verdammt guter. Die reine Wahrheit darf man von solchen Propagandafilmen nicht erwarte, die Wirklichkeit ist doch wesentlich komplexer. Nur bringen faktenüberladene Dokus keine Zuschauer in die Kinos.
Absolut peinlich. Es gipfelt als er mit 9/11 Angehörigen nach Guantanamo Cuba fährt, da dort die kommunistische Gesundheitsfürsorge 100% zahlt und Sie dort vor der Kamera behandeln läßt. Denkt daran, Michael Moore hates America!
Aus deutscher Sicht wirkt der Film recht merkwürdig: Er zeigt Amerikaner, die es nicht fassen können, dass in England, Frankreich oder Kuba die medizinischer Versorgung - im Gegensatz zu den USA - kostenlos und dabei nicht schlecht ist. Hinzu kommt viel 9/11-Pathos, der eigentlich nicht zum Thema passt. Eher was für harte Michael Moore Fans.
Kritiker — Geht so 5.9
Der Film Sicko wurde von 21 Kritikern bewertet.
Enk: Mental Savage
Moores Reportagen wie Fahrenheit 9/11, Bowling For Columbine oder Roger & Me sind tendenziös, ideologisch höchst einseitig, und Moores Argumentationsstil eine perfide Mischung aus gespielter Naivität und cleverer Faktenverdrehung. Aber sie sind vor allem auch eins: sehr gute Unterhaltung.
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Kirsten Liese: BR Online, Kinofenster, Dar...
Praxisgebühren, Brillen, Zahnersatz, Vorsorge, Präventivbehandlungen sowie eine Vielzahl von Medikamenten: Die Gesundheitsreform hat drastische Verschlechterungen im Katalog kassenärztlicher Leistungen mit sich gebracht, immer mehr muss der Patient aus eigener Tasche berappen. Dass in den USA alles noch viel schlimmer ist, wie Michael Moores Film Sicko nun zeigt, sollte uns allerdings weniger trösten als mobilisieren.
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Weil er es dieses Mal jedoch mit einem ganzen System und keinem einzelnen Antagonisten aus Fleisch und Blut zu tun hat, den er in der direkten Konfrontation oder über zusammengeschnipselte Archivaufnahmen der Lächerlichkeit preisgeben kann, mangelt es "Sicko" an echten Reibungspunkten. Die meisten Menschen, die Moore zu Wort kommen läßt, haben Schreckliches erlitten.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Arm dran, wer krank ist im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Fast 50 Millionen Amerikaner sind nicht krankenversichert. Obgleich Brachialdokumentar Michael Moore mit ihnen in seinen Drittling "Sicko" einsteigt, geht es die kommenden zwei Stunden vielmehr um die übrigen 250 Millionen. Denn sie sind nur vermeintlich besser dran.
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Lukas Foerster: critic.de / perlentaucher.d...
Moores Filme machen es dem europäischen Publikum in gewisser Weise leicht: Man kann sich mit Moore über die amerikanischen Waffengesetze ("Bowling for Columbine"), die Außenpolitik der USA ("Fahrenheit 9/11") oder nun eben das Gesundheitssystem auf der anderen Seite des Atlantiks echauffieren und dabei seinem Antiamerikanismus freien Lauf lassen. Oder aber man echauffiert sich stattdessen über Moore selbst und dessen unseriöse, populistische Rhetorik. Oft ist eine solche Reaktion jedoch mindestens genauso fragwürdig.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Michael Moore gibt sich in „Sicko“ seriöser als zuvor, wählt ein Thema, bei dem ihm kaum jemand widersprechen wird. Der amerikanische Patriot, der sein Land tatsächlich liebt, kriegt trotzdem die Kurve, weil er seinem Publikum das gibt, was es erwartet: Unterhaltung, Satire, Polemik und Sarkasmus mit gesellschaftspolitischem Hintergrund. Das Szenario, das Moore vor Augen führt, könnte nicht besser sein für deutsche Zuschauer, denn hier wird vorgeführt, was passiert, wenn tatsächlich die Krankenversorgung in private Hände gelegt werden, wie von einigen bürgerlichen Parteien auch für unser Land gefordert...
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Michael Moore ist der unverschämteste Propagandist der Gegenwart, er inszeniert brutal, schwarzhumorig und ohne streng dokumentarischen Anspruch - viel eher agiert er wie ein politischer Kabarettist, und seine Kernbotschaft wird durch manipulative Bilder und suggestive Fragen nicht weniger wahr.
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alviesinger: Frankfurter Stadtkurier
Der übergewichtige Robin Hood und sein Kuriositätenkabinett sind zurück: In der üblichen "Die Sendung mit der Maus" für Erwachsene-Art, die für Amis, welche nie eine Tageszeitung in der Hand hielten, gedreht wurde, fantasiert Moore über die angeblich glänzenden Gesundheitswesen der einzelnen Länder fern der USA. Mitleid heuchelnd schleicht er sich wieder bei Rotz und Wasser heulenden Familien ein und weidet sich mit den üblichen Suggestivfragen an deren Einzelschicksalen. Daneben gibt es noch einen geschichtlichen Exkurs in das amerikanische Gesundheitswesen der letzten 30 Jahre. Vielleicht ist "Sicko" in Alabama und West-Virgina ein Augenöffner. In Europa lockt Moore mit seinen altbackenen und schamlos populistischen Scoops niemanden mehr ins Kino. Außer Amerika-Hassern, die hier wieder genug Futter finden und über die dämlichen Amis mit ihren Freedom Fries lästern können, dürfte dieser gewollte und voller Patriotismus triefende Tearjerker keine Zuschauer finden.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Moore wie gehabt. Emotionen statt Fakten und wieder einmal stilisiert sich der selbsternannte Held des Volkes zu einer Ikone. Besonders schmierig: Wenn er sich damit brüstet seinem ärgsten Kritiker Geld für eine dringend benötigte Operation seiner Frau gespendet zu haben. Egal ob Moore "tendenziell" recht haben mag, wer so arbeitet verspielt seine Glaubwürdigkeit und schadet dem Thema mehr als er ihm nützt.
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Birgit Heidsiek: filmecho | filmwoche
Ein eher schwacher Michael Moore-Film. Die Gesundheitssysteme in Großbritannien und Frankreich werden darin im Vergleich zu den USA als geradezu "paradiesisch" gepriesen. Aber das ist viel zu simpel, plakativ und einfach nicht gut recherchiert. Michael Moore verkauft hier seine "eigene Wahrheit". Schlimm ist, und selbst wenn das nur ironisch gemeint sein sollte, ausgerechnet Guantanamo als ein positives Beispiel anzuführen. Bekanntlich wurden dort Häftlingen bei Besuch der Krankenstation vollkommen gesunde Gliedmaßen amputiert. Nach so einem Vorfall die Behandlung dort als "erstklassig" zu bewerten, ist komplett geschmacklos.
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Kommentare — Ganz gut 6.7
Der Film Sicko wurde von 244 Mitgliedern bewertet.
Dirty Harry 2009/08/23 18:12:50
Toller Film der Spass macht und schockiert. Man muss schon vorher wissen, wie man Michael Moore nehmen muss: er übertreibt und spitz zu und versucht dadurch die grauen Zellen der Durchschnittszuschauer zu stimulieren.
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Mr.Floppy 2008/07/20 12:38:45
Klar: Oberflächlich. Klar: Gestellt. Klar: Polemisch. Doch: rückt damit die Frage des Gesundheitssystem noch einmal ins Gedächtnis. Und natürlich ist es gewagt zu behaupten in Kuba sei alles besser; Es gibt Gründe dafür, dass die Medikanente nur einen Bruchteil von dem Kosten was man in den USA bezahlt. Aber dass darf man sich freilich kritisch dazudenken.
Kommentar gefällt mir 2 Antworten
nurleben 2009/07/12 19:01:17
WTF, er hat die Pharmakonzerne nicht thematisiert? FAIL!
Mr.Floppy 2009/08/07 17:39:30
seh ich ein! an meiner Wertung ändert das allerdings nix ;)
Bäda 2008/05/18 20:10:40
Für mich eine gelungene "doku" im üblichen Moore Stil. Klar erzählt er nur seine Sicht und verschweigt sicher auch manches. Aber macht das die Gegenüberliegende Seite nicht genauso? Jeder verschweigt doch gern sachen wenn sie nicht mit dem übereinstimmen was man vermitteln möchte. Mir hat der Film vermittelt dass viel in den Gesundheitssystemen der Welt nicht stimmt und es verwunderlich ist wie das sein kann wo wir doch alle in der westlichen Welt im "wohlstand" leben.
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Schisma 2008/04/13 16:46:22
Leider ein ziemlich oberflächiger Film mit viel gestellten Szenen. Da wird das NHS in England als supertoll angepriesen... LÄCHERLICH!
Schon hierzulande beschweren sich die Krankenversicherten über die schlechte Versorgung und bei allem Spott gegen unsere Gesundheitsministerin mit ihren hanebüchenen Ideen ist es im mom auch noch das beste System.
Aber diese Schwarzweiß Malung von Moore ist einfach zum kotzen. So kann man keinen Doku Film drehen.
Thema verfehlt herr Moore. 6 setzen!
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BUW_514_HE 2007/12/05 21:13:54
Wer mal in den Staaten gelebt hat, wundert sich nicht über die eindimensionale Sichtweise der Amis auf den Rest der Welt. Es ist Normalität.Und Moore und Al Gore sind (unperfekte) Helden. und sind wir nicht genauso? eindimensional?
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aikifreak 2007/11/17 15:02:04
Klar, Moore ist ein Polemiker, aber ein verdammt guter. Die reine Wahrheit darf man von solchen Propagandafilmen nicht erwarte, die Wirklichkeit ist doch wesentlich komplexer. Nur bringen faktenüberladene Dokus keine Zuschauer in die Kinos.
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GoodFella 2007/11/01 11:26:55
Absolut peinlich. Es gipfelt als er mit 9/11 Angehörigen nach Guantanamo Cuba fährt, da dort die kommunistische Gesundheitsfürsorge 100% zahlt und Sie dort vor der Kamera behandeln läßt. Denkt daran, Michael Moore hates America!
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holgerd 2007/09/15 00:06:17
Aus deutscher Sicht wirkt der Film recht merkwürdig: Er zeigt Amerikaner, die es nicht fassen können, dass in England, Frankreich oder Kuba die medizinischer Versorgung - im Gegensatz zu den USA - kostenlos und dabei nicht schlecht ist. Hinzu kommt viel 9/11-Pathos, der eigentlich nicht zum Thema passt. Eher was für harte Michael Moore Fans.
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