Sie liebt ihn – sie liebt ihn nicht

Sliding Doors (1998), GB/US
Laufzeit 98 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 19.11.1998

5.8 Kritiker
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.6 Community
242 Bewertungen
6 Kommentare
Sie liebt ihn – sie liebt ihn nicht - Bild 5738407
  • DVD
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Peter Howitt, mit Gwyneth Paltrow und John Hannah

Ein kleiner Vorfall, der ein ganzes zukünftiges Leben beeinflussen kann: Das ist nicht Helens Woche. Gerade wurde die junge PR-Managerin gefeuert, dann verpasst sie auch noch ihre U-Bahn. Doch was wäre passiert, wenn sie diese noch erwischt hätte? Sie wäre nicht von einem Taschendieb verletzt worden und im Krankenhaus gelandet. Und sie hätte ihren untreuen Freund Gerry bei einem Schäferstündchen mit seiner Geliebten Lydia erwischt. Oder sie hätte im Zug den charmanten James kennen gelernt. Was wäre wenn?

  • 37795279001_1035549975001_21588-thumb-square
  • Sie liebt ihn – sie liebt ihn nicht - Bild 3921966
  • Sie liebt ihn – sie liebt ihn nicht - Bild 3921979
  • Sie liebt ihn – sie liebt ihn nicht - Bild 6419471
  • Sie liebt ihn – sie liebt ihn nicht - Bild 6419485

Mehr Bilder und Videos zu Sie liebt ihn – sie liebt ihn nicht


Cast & Crew


Kommentare (6) — Film: Sie liebt ihn – sie liebt ihn nicht

Kommentar schreiben
Sortierung

Tina Scheidt

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Was wäre wenn..." Wie oft ertappen wir uns selbst nicht bei diesem Gedanken und der Überlegung, dass womöglich unser ganzes Leben anders verlaufen würde.
Mit dieser Idee spielt der Film und lässt Helen (Gwyneth Paltrow) durch das Erwischen bzw. knapp Verpassen der U-Bahn das weitere Leben in zwei parallelen Möglichkeiten erleben, die wirklich gelebt zu werden scheinen.
In der einen Version erwischt Helen ihren Freund Gerry mit einer anderen und krempelt daraufhin ihr Leben um und verliebt sich in James Hammerton (John Hannah), den sie gerade kennengelernt hat. In der "normalen" Realität erwischt Helen ihren Freund nicht, doch der Zuschauer weiß darum. Ihr Leben verläuft weiter wie gewohnt, doch die Beziehung hinterfragt sie immer mehr, wie auch der Zuschauer.
Mehr noch, ich frage mich, kann es denn sein, dass Bruchteile von Sekunden über Glück und Unglück entscheiden, und bist du zu spät verpasst du quasi dein Leben und die glücklichere Wendung? Wie hier ihre eigene positive Entwicklung und den neuen Freund, der weitaus besser zu ihr passt?
Der Film bleibt die Antwort in dem Moment schuldig. Doch dann passiert es, dass Helen im Krankenhaus landet (in beiden "Versionen"), nur mit anderen Menschen um sich herum. In der "besseren" Möglichkeit stirbt sie im Arm von James, es gibt nur noch die andere Realität von Helen, die sich aber jetzt von ihrem Freund Gerry trennt. Sie hat endlich gemerkt, dass sie nicht zueinander passen.
Beim Verlassen vom Krankenhaus gibt es wie zuvor in der anderen Realität einen ähnlichen magischen Augenblick mit James, die beiden sind gemeinsam im Aufzug, ein sichtbares Band verbindet sie. Die Tür vom Aufzug schließt sich und entlässt Helen und James in ihr gemeinsames Leben, von dem wir als Zuschauer bereits wissen.
Es hängt wohl doch nicht von wenigen Sekunden ab und alles ist gelaufen. Lebe dein Leben und sei offen für Veränderungen, nutze die Chancen, die sich dir bieten. Wer weiß, was sich daraus ergibt. Ein mutmachende Botschaft verpackt in ein modernes Märchen, das immer wieder aufs neue berührt.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

agynessa

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Schon ganz interessant, daß was wäre wenn Spiel mal in allen Varianten durchzuspielen!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

AndreasG

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wer eine "romantische Komödie" erwartet (so von Moviepilot kategorisiert!), wird wohl enttäuscht sein. Vielleicht ein Grund für die mittelmäßigen Bewertungen? Oder liegt es daran, dass "Sliding Doors" im Rennen um den bescheuertsten deutschen Titel (der zudem irreführend ist) ganz weit vorne liegt? Ich finde das Spiel mit alternativen Realitäten und die Frage, wie Zufälle und Entscheidungen das Leben beeinflussen interessant. Wem es ähnlich geht, dem sei auch "Mr. Nobody" empfohlen -- jedoch nicht ganz ohne Warnung, denn abgesehen vom Grundthema haben die Filme nichts gemeinsam.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

annaberlin

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Netter Film, der mit dem Zufall spielt. Sehenswert!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Pardus

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Und immer diese Frage: Was wäre, wenn... tolle idee mit ausführlicher Beleuchtung der möglichen Antwort.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

loewenzahn

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die klassische "Was wäre wenn...?"-Geschichte. Gut umgesetzt. Sehenswert.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben

Fans dieses Films gefiel auch