Silver Linings - Kritik

US 2012 Laufzeit 122 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 03.01.2013

  • 10
    ju.ku.750 19.04.2015, 22:51 Geändert 20.04.2015, 12:43

    Bradley Cooper spielt diesen "wahnhaften Irren", der jeden Tag im Müllbeutel durch die Gegend joggt, echt genial...und dazu noch seine Ausraster...einfach herrlich, wie er sich über Hemingway aufregen kann:
    "There’s scenes of them dancing, which was boring, but I liked it, because they were happy. You think he ends it there? No! He writes another ending. She dies, dad! I mean, the world’s hard enough as it is, guys. It’s fucking hard enough as it is. Can’t somebody say, „Hey, let’s be positive? Let’s have a good ending to the story?”

    Jennifer Lawrence steht ihm mit ihren Macken in nichts nach. Die zwei haben sich gesucht und gefunden. Und dennoch wirken die beiden irgendwie noch am "normalsten" im Vergleich zu den anderen. Das macht den Film für mich so sympathisch...schließlich sind wir doch alle ein bisschen verrückt;-)

    Es gibt Filme, die man sich immer wieder anschauen kann...und "Silver Linings" fällt für mich in diese Kategorie.

    Verrückt, lustig und schräg!

    “Life is random and fucked-up and arbitrary, until you find someone who can make sense of it all for you— if only temporarily.”
    ― Matthew Quick, The Silver Linings Playbook

    7
    • 8

      ein modernes "dirty dancing" ;)

      • 8 .5

        Toller Film!
        Es dauert etwas bis man in den Film rein kommt aber dann ist er sehr mitreißend. Die Story spielt in einem normalen amerikanischen Leben, wo plötzlich einige Verrücktheiten auftauchen. Die Schauspieler sind durchweg gut. Cooper mach seine Sache gut, de Niro ist klasse und Lawrence super.
        Fazit: Für Leute die solche Art von Filmen mögen ein Muss, für andere wohl eher langweilig.

        • 7 .5
          Magnesium 12.03.2015, 16:52 Geändert 12.03.2015, 17:00

          Herrlich abgedreht und hebt sich deutlich von vielen Genrevertretern ab.Alleine schon durch die "Lawrence" und das Sahnehäubchen "De Niro"!
          Klasse ((-:

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            alexander.ziemann.71 09.03.2015, 20:38 Geändert 16.03.2015, 08:22

            Originelles Drama, das ich dem Genre "Psychatrie-Komödie" zuordnen würde. Das intelligente Drehbuch generiert angemessene Situationskomik, Wortwitz und alle Zutaten eines guten Films. Jennifer Lawrence spielt atemberaubend intensiv. Sie ist die psychatrie-erfahrene Frau, wie man das von einer Mittzwanzigerin kaum glauben kann. Und kann auch mächtig romantisch oder die sexy Schlampe machen, wenn das sein muss, wie etwa beim ersten Date im Fastfood. Zu Recht: Oscar! Auch Robert De Niro liefert eine reife Performance.

            Es ist Bradley Cooper, der mich den Film nicht mögen lässt. Der Mann ist einfach zu flach für diese Rolle. Gibt sich Mühe, aber wird mit jeder Minute mehr zum Loser.

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            • 5 .5

              Das Subgenre der Tragikomödie hat schon so viele unvergessliche Meisterwerke hervorgebracht. An dieser Stelle seien nur Filme wie "Einer flog über das Kuckucksnest", "Forrest Gump", "Mary and Max", "Rain Man", "Big Fish",
              "Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa" oder "Das Leben ist schön" genannt.
              In diese illustre Schar kann man "Silver Linings" zwar verordnen, aber definitiv nicht mit dem Zusatz Meisterwerk. "Silver Linings" erinnerte mich ein wenig an den ebenfalls gehypten "The Fighter", der bei mir nur die Frage hinterließ, warum dieser Film denn so viel besser als vergleichbare Werke sei. Und tatsächlich stellte ich fest, dass beide Filme von Regisseur David O. Russell inszeniert wurden. Sowohl "The Fighter" wie auch "Silver Linings" kommen äußerst dialoglastig daher, was zunächst einmal nichts Negatives bedeuten muss. Geht dieser Schwall an Worten aber damit einher, nur wenig zu erzählen, bleibt ein fader Beigeschmack.
              Die Charaktere bleiben mir in beiden Filmen fremd, Empathie entwickelt man kaum für sie, wenngleich sie von einigen Kritikern als "liebenswert" bezeichnet werden. Der Grundton beider Filme ist nüchtern und einzig die Art und Weise, wie Russell die Geschichten aufbereitet, ist ungewöhnlich. Sieht man davon ab, gibt die letztlich vorhersehbare Geschichte nicht viel her und sie zieht sich mit Mittelteil mit einigen Handlungssträngen, die mehr gewollt wie gekonnt wirken, sogar wie Kaugummi. Kaputte Charaktere, die schließlich wie in jeder x-beliebigen Romantikkomödie nach einigen Irrungen und Wirrungen zueinanderfinden, sind für mich jedenfalls noch kein Grund, in Euphorie zu verfallen und die Geschehnisse samt Tanzwettbewerb und abgeschlossenem Selbstfindungstrip, der die beiden am Ende zusammenführt, sonderlich originell zu finden.
              Schauspielerisch überzeugen konnte mich einzig Jennifer Lawrence, die für ihre Performance den Oscar bekam, den sie eigentlich ein jahr zuvor für "Winter’s Bone" verdient gehabt hätte, dort aber an Natalie Portman (Black Swan") abtreten musste. Bradley Cooper ist nun nicht gerade der charismatischste aller Schauspieler und konnte mich daher auch nicht restlos begeistern. Warum diese Leistung der Oscar-Jury eine Nominierung wert war, bleibt mir ebenso ein Rätsel wie jene für Robert de Niro, den ich spontan in 20 anderen Filmen schon besser gesehen habe.
              Wie dem auch sei, "Silver Linings" hat mich gemessen an den Erwartungen, die ich im Vorfeld an das Werk hatte, eher enttäuscht. Ein durchschnittlicher Film mit einer guten Hauptdarstellerin, aber eben nicht viel mehr. Leider muss ich sagen....

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              • 4
                brucelee76 07.03.2015, 17:40 Geändert 08.03.2015, 18:15

                Hi Leute,

                noch so ein Schwachsinn aus Hollywood!
                Kann mir einer mal sagen was Bradley Cooper in der A-Liga zu tun hat?! Und der große de Niro wieder mal in einem B-Film?
                Es gibt möchte gerne Schauspieler und welche die besitzen das Talent einfach.
                Gell Mr. Cooper, bei ihm habe ich den Anschein der nimmt seinen Beruf nicht ernst. Im Gegensatz im Vergleich zu diCaprio oder Cruise. Letztere haben wenigstes in einige ihrer Rollen überzeugen können. Was ich vom einst Sexiest Man alive 2011 noch nicht behaupten kann!

                Mein Fazit: Unterhaltung aus New Hollywood, die mich nicht unterhalten hat! Eher genervt haben mich die beide Irren (Er und Lawrence).

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                • 10

                  Lustig,top Schaupsieler,irgendwie auch n Feel-Good-Movie, kann man immer wieder anschaun und aus

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                  • 7 .5

                    Der Film lebt von seinen Schauspielern und den bissigen Dialogen. Cooper, Lawrence, DeNiro nehmen sich da kaum etwas.

                    • 8

                      Mein Fazit:

                      Endlich konnte ich mir diesen Film ansehen. Eine gewisse Erwartungshaltung hatte ich schon.

                      Ja, da prallen zwei durchgeknalle Persönlichkeiten aufeinander. Pat, gerade aus der Klinik entlassen und mit einer schlechten Impuls-Kontrolle, macht seiner Familie ein wenig das Leben schwer. Z. B. wirft er mitten in der Nacht ein gerade ausgelesenes Buch durchs geschlossene Fenster, um gleich darauf dann eine Diskussion mit seinen verschlafenen Eltern zu führen (die das Buch selbstverständlich nicht gelesen haben). Der Vater, toll gespielt von Robert de Niro hat ja selbst so seine Macken, ist hoch abergläubig und sucht die Gründe der Erfolge seiner Mannschaft nicht etwa in deren Leistung, sondern in anderen “kosmischen” Begebenheiten.

                      Tiffany hat ihren Mann vor einigen Monaten verloren und weil sie wegen dem Kinderwunsch ihres Mannes kein Sex mit ihm wollte, hat sie lieber mit seinen Kollegen geschlafen. Sie beteuert gleich, das sie es nicht mehr macht, das hindert aber den einen oder anderen Kollegen nicht daran, es noch mal bei ihr zu versuchen (klingelt sogar an der Haustür, um zu fragen, ob sie da wäre). Sie mag Pat von Anfang an, jedoch bringt er sie mit seinen unbedachten, aber sehr verletztenden Äußerungen an den Rand des Wahnsinns. Und weil sie nicht völlig uneigennützig den Boten spielen will, fordert sie Pat auf, mit ihr für den Tanz-Wettbewerb zu trainieren und dort mit ihr zu tanzen. Nur widerwillig geht er darauf ein.

                      Ehrlich gestanden hatte ich anfangs etwas Mühe, in die Geschichte reinzukommen. Das lag daran, das für mich die Magie des Films nicht ganz eingefangen werden konnte. Das entwickelte sich erst so mit der Zeit. Auch fand ich den Film an einigen Stellen etwas zu harmlos. Nun, es ist ja schon mal gut, das eine solche psychische Erkrankung wie Bipolar-2 überhaupt in einem solchen Film so dargestellt wird. Aber das Thema wird meiner Einschätzung nach nicht richtig deutlich.

                      Die Liebesgeschichte zwischen Tiffany und Pat kommt auch erst am Schluss so richtig zum Tragen. Ich persönlich fand sie nicht passend. Beide einzeln finde ich durchaus sympathisch, aber zusammen ergaben sie irgendwie kein stimmiges Paar. Die schauspielerischen Leistungen hingegen sind durchweg positiv zu bewerten. Gerade Jennifer Lawrence hat meiner Einschätzung nach den Oscar schon zurecht erhalten.

                      Insgesamt gesehen ist es ein solider Film, der auch Unterhaltungswert hat. Aber es ist kein Film, der mich nun vom Hocker gerissen hat. Daher bekommt er nur 80%.

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                        Ganz nette Liebeskomödie aber warum Jennifer Lawrence gerade für diese Rolle den Oscar bekommen hat konnte ich leider nicht nachvollziehen.

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                          RoboMaus 26.02.2015, 11:13 Geändert 26.02.2015, 15:36

                          'Gib mir mal deinen IPod - ich kann in allen Zimmern Musik für's Baby spielen'
                          'Hast du auch Ride the Lightning von Metallica?'
                          Led Zeppelin im Score, ein paar herzhaft-witzige Szenen, aber die Story konnte mich nicht packen - erst gegen Ende wird es interessant. Zwei mit auffälligen psychischen Problemen finden sich und machen ihre Umgebung verrückt, Collateralschäden inbegriffen. Dass der Plot überkonstruiert und stellenweise absurd wirkt, wäre noch o.k., aber die Dialoglastigkeit und die oft hektisch, aggressiv geführten Gespräche sind überhaupt nicht mein Ding. Ich erinnere mich, dass ich das schon ein paarmal bei De Niro-Filmen geschrieben habe (Raging Bull, Casino), aber diesmal liegt es nur zum kleinen Teil an ihm. Allein die 10 Minuten-Sequenz nach den Vorfällen beim Footballspiel und über die Wette enthält für mich schon genug Nervpotential für einen ganzen Film. 'Silver Linings' hat aber auch Charme und eine einnehmende Art, mit der die Charaktere zusammengeführt werden und die Dinge sich zum Guten wenden. Leute, die weniger mimosenhaft als ich auf hektische Streitgespräche reagieren, könnten das richtig gut finden.

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                          • 8
                            hallidalli 25.02.2015, 23:44 Geändert 25.02.2015, 23:58

                            Wow ist hier Jennifer hübsch, ein wirklich heisser Feger. Sie ist in ihrer Rolle herrlich durchgedreht und zugleich mega symaptisch. Bin schon froh das es Lawrence getroffen und nicht u.a. Olivia Wilde oder Kirsten Dunst. Ebenso bin ich froh das Bradley Cooper Jennifer zur Seite gestellt und nicht Mark Wahlberg, bei ihm wäre das ganze vermutlich nicht so glaubwürdig gewesen. Alles in allem ein echt entzückender Film der etwas anderen Art.

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                            • 6 .5

                              Im Rahmen der Oscar-Nacht lief dieser Film als Free-TV-Premiere im Fernsehen und dabei wurde man bei der Oscar-Verleihung 2013 schon mit grandiosen Kritiken zu diesem Machwerk überhäuft.

                              Immerhin wurde er in den wichtigsten Kategorien (Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller, Beste Hauptdarstellerin, Bester Nebendarsteller, Beste Nebendarstellerin, Bestes adaptiertes Drehbuch) nominiert, und Jennifer Lawrence konnte den Goldjungen dann auch mit nach Hause nehmen.

                              Bei diesen Vorraussetzungen sollte man von einem Topfilm ausgehen, oder nicht?
                              Meine relativ hohen Erwartungen konnte Silver Linings leider nicht erfüllen.
                              Wieso? Darum:

                              Die grundlegende Idee ist eine interessante. Der aufbrausende Pat kommt nach fast einem Jahr Aufenthalt in einer psychiatrischen Anstalt wieder nach Hause, auf Wunsch seiner Mutter und nur unter strengen Auflagen des Gerichts.
                              Er will seine Frau zurückgewinnen, die er beim Fremdgehen erwischt hat, daraufhin ausgeflippt ist und den Liebhaber verprügelte.
                              Wegen seiner Beherrschungsprobleme wird er vom Gericht zu einer Therapie verdonnert, mit dem einzigen Lichtblick seine Frau zurück zu erobern.

                              Als er jedoch nach Hause kommt, ist die Eingewöhnung nicht leicht. Die Leute haben Vorurteile gegenüber Pat, ihm fällt es schwer sich einzufügen und anzupassen.
                              Und dann lernt er noch die vorlaute, ebenfalls etwas verrückte Tiffany kennen, die ihm anbietet, zwischen Pat und seiner Noch-Frau zu vermitteln – aber nur, wenn er dafür mit ihr an einem Tanzwettbewerb teilnimmt.

                              Ich versprach mir einiges von diesem inhaltlichen Konstrukt; dramatische Momente, witzige Episoden, gut geschriebene Figuren, vielleicht auch ein bisschen Romantik zum Schluss.
                              Das Problem für mich war nur, es kratzte alles zu sehr an der Oberfläche.
                              Wieso ist Pat so, wie er ist? Was treibt ihn an, wieso ist er so ungestüm, war er auch vor dem Aufenthalt in der Anstalt so oder hat dieser ihn verändert?
                              Wer genau ist er, was denkt er, was fühlt er? All das blickte für mein Empfinden nicht genug durch; man mag Pat zwar, aber hat teilweise Schwierigkeiten, ihm zu folgen.

                              Versteht mich nicht falsch, Bradley Cooper spielt die Rolle durchaus sehr gut, auch seine Oscar-Nominierung fand ich gerechtfertigt. Aber um wirklich 100%ig mit ihm zu fühlen, hat es mir nicht gereicht.

                              Genau so, bei seinen Eltern, deren finanzielle Probleme zwar angeschnitten werden, aber irgendwie sehr hektisch erzählt und nicht wirklich aufgearbeitet werden.
                              Viele Konversationen, viel Durcheinandergerede, wenig (spannender) Inhalt.

                              Wirkliche Würze kommt erst mit dem Auftauchen von Tiffany ins Spiel, dargestellt von Jennifer Lawrence.
                              Ihre Figur fand ich sehr interessant und entgegen meiner Erwartung auch erfrischend anders. (Absolut verdienter Oscar!)
                              Die etwas zu direkte, forsche Tiffany, im Wortgefecht mit Pat, das machte Spaß.
                              Für eine Hauptrolle kam mir ihre Rolle aber zu kurz; auch sie hatte zwar eine Hintergrundgeschichte, die ihr aber irgendwie nicht den nötigen Tiefgang zu verleihen schien.

                              Die Handlung plätschert ohne wirklichen Spannungsbogen dahin – ab und an mal in die Küche gehen oder ähnliches war während des Films nichts schlimmes, da einen das Ganze ohnehin nicht gebannt am Fernseher hängen ließ.

                              / Achtung, Spoiler /

                              Und dass sich die beiden am Ende kriegen, war zwar irgendwie klar, fiel aber so abrupt, ohne Erklärung, ohne ein Anbahnen aus, dass es mir so vorkam, als hätte das noch in die letzten 5 Minuten gemusst, weil keine Zeit mehr übrig war.

                              / Spoiler Ende /

                              Das klingt nun so, als würde ich Silver Linings ganz schrecklich finden – aber das stimmt nicht.
                              Es ist ein guter Film, schön in Szene gesetzt und er unterhält auch.
                              Wirklich zu loben sind vorallem die schauspielerischen Leistungen, allen voran Cooper und Lawrence.

                              Meiner Meinung nach krankt er nur einfach an seinem fehlenden Tiefgang, seiner fehlenden Spannung.
                              Gerade mit den hohen Erwartungen, die die Kritiker schürten, sowie dem sehr ansehnlichen Einspielergebnis an den Kinokassen, war der Film für mich nicht der Hammer, den ich erwartet habe.

                              Höheres Mittelmaß, ein gut gemachter, aber kein grandioser Film.
                              Man kann ihn sich durchaus ansehen, vielleicht sogar öfter, aber mehr als ein schöner Film, mit etwas zu viel verschenktem Handlungspotenzial ist Silver Linings für mich leider nicht.

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                                hab mir viel von dem film versprochen, leider sass ich vor dem fernseher und hab mich gelangweilt... die story fand ich lahm und viele dinge ergaben nicht sinn. bradley cooper war für mich das beste am ganzen film.. warum jennifer lawrence den oscar für ihre rolle bekam, kann ich nicht ganz nachvollziehen. fand ihre rolle ziemlich öde. aber das ist geschmacksache!!!!

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                                  PrettyLittleLiar 24.02.2015, 18:08 Geändert 24.02.2015, 18:23

                                  "Silver Linings" wollte ich schon länger sehen, da ich viel Gutes darüber gehört hatte. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen und dementsprechend war ich auch etwas enttäuscht. Der Film ist ganz nett und witzig, mehr aber leider auch nicht. Die Story ist wirklich flach, genauso die Charaktere, das einzig wirklich Sehenswerte an diesem Film ist JENNIFER LAWRENCE. Ich liebe diese Frau! Ihre Rolle ist wirklich erfrischend und sie stellt einmal mehr ihr schauspielerisches Talent unter Beweis - der Oscar ist wirklich hochverdient! Film: 5,5 Punkte, für Jennifer Lawrence gibt es einen Punkt extra.

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                                    odie.holzmann 24.02.2015, 01:53 Geändert 27.02.2015, 12:52

                                    Bisher kannte ich Jennifer Lawrence nur aus "Tribute von Panem" und meine Meinung über sie war nicht wirklich gut, wieder mal ein hübsches Möchtegern-Sternchen, das nicht viel auf der Pfanne hat.
                                    Wie voreilig von mir, denn als ich Silver Linings sah, war da plötzlich eine hochtalentierte Vollblut-Schauspielerin die mich auf ganzer Linie überzeugte.
                                    Oscar? Total verdient!
                                    Doch nun zum Film: Auch die anderen Darsteller legen eine nahezu perfekte Performance aufs Parkett und bringen den Film weit nach vorn. Es handelt sich dabei zwar "nur" um einen Liebesfilm mit Dramatik-Anleihen, aber die Herangehensweise wirkt so erfrischend anders, das es eine Freude ist, zu zuschauen. Doch nun genug gelobhudelt. Schwächen gab es da nämlich auch. So bewegt sich die Story zum Beispiel auf überschaubarem Niveau und nicht alle Dialoge zünden richtig. Ausserdem war der Auftritt von Julia Stiles viiiieeel zu kurz :-) Alles in allem aber dann doch durchaus sehenswert.
                                    Fazit: Dieser Film könnte in den Grundlehrstoff jeder Schauspielschule aufgenommen werden.

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                                      ui, war der langweilig. beide Hauptdarsteller waren super sympathisch, aber die story war einfach öde.hatte zu tun, bis zum Ende durchzuhalten. wenigstens war das schön....

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                                        Gerade wieder angeschaut!
                                        Ich liebe diesen Film!
                                        Oscar zu recht für Jennifer!

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                                          Ich gehöre jetzt auch endlich zu den Leuten, die diesen Film gesehen haben. Und ich hab ihn sofort ins Herz geschlossen!
                                          Das ist auch der erste Film, wo mich die Lawrence nich genervt hat. Zwar sieht sie total albern aus, wenn sie wütend auf jemanden zu marschiert, aber trotzdem sehr sympathisch. Und obwohl ich die Konstellation zwischen ihr und dem Cooper seltsam fand, hat es doch erstaunlich gut funktioniert.

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                                            Solche Filme sind eigentlich gar nicht so meins, aber nachdem ich ihn eben im FreeTV begutachtet habe, muss ich gestehen, dass er gar nicht übel ist.
                                            Die psychischen Erkrankungen die den Anfang des Films sehr gut prägen, werden bei der aufkommenden Liebesgeschichte schnell zur Nebensache, was den Film insgesamt in meinen Augen nicht von anderen Filmen gleichen Genres abhebt. Warum der Film jetzt so ungeheuer Oscar-gehyped ist, versteh ich daher nicht wirklich. Dennoch sind die Figuren gut dargestellt und der Film ist akzeptabel.
                                            Wenn die Freundin also mal etwas mit Gefühl gucken möchte und ihr kein Mitspracherecht bei der Genre-Auswahl habt, wählt SilverLinings. Ist definitiv einer der besseren seiner Art, aber trotz Hype immernoch ein total durchschnittlicher Film.

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                                              • 8

                                                Für mich war überraschend, dass ich den Film überhaupt mochte. Normalerweise sind Rom-Coms so überhaupt gar nicht meins, schon gleich 10x nicht, wenn es dann auch noch etablierte Schauspieler-Kombinationen sind. Gegen den inneren Widerstand trotzdem geguckt und fühlte mich sofort gut unterhalten. Die Verbindung Lawrence/Cooper funktioniert einfach irgendwie, ich kann es mir auch nicht erklären, und dann noch Robert De Niros umwerfendes Minenspiel dazu... ich fand es großartig, und ich gebe 8 verdiente Punkte.

                                                9
                                                • 7 .5

                                                  Während diese Zeilen verfasst werden, wird in Hollywood vielleicht schon ein Umschlag mit dem Namen Bradley Cooper als Oscar-Gewinner 2015 zum Öffnen bereit liegen. Was diese Nominierung mit "Silver Linings" zu tun hat?

                                                  Ganz einfach, David O. Russell's Drama-Romanze kann mit Fug und Recht als wichtige Etappe des Herrn Cooper auf dem Weg zur ernst genommenen Hollywood-Größe betrachtet werden. Und dafür bedurfte es nur der Rolle des bi-polar-gestörten Pat. Dessen unkontrollierten Ausbrüchen haben ihm den Job und die Ehe gekostet. Nach langer Behandlung zieht Pat wieder bei seinen Eltern ein und steht vor der Herausforderung, sein Leben zu neu zu ordnen. Aber weder die wöchentlichen Therapie-Stunden, Freunde und Familie erweisen sich als hilfreich für dieses Unterfangen. Ausgerechnet die Bekanntschaft mit der ebenfalls durchgeknallten Witwe und ehemaligen Teilzeit-Nymphomanin Tiffany (Jennifer Lawrence) stellt Pat das unmögliche Ziel in Aussicht, mit seiner Frau in Kontakt zu treten. Einzige Bedingung, er muss mit Tiffany an einem Tanz-Wettbewerb teilnehmen.

                                                  "Silver Linings Playbook", so der Original-Titel, ist natürlich etwas mehr als nur ein witzig gemeinter Film über mental derangierte. Es ist eine sich langsam anbahnende Romanze, die über mehr als nur das Minenfeld des alltäglichen Lebens hinüber tänzeln muss. Wer sich daran stören sollte, dass David O. Russell kein akribisches Krankheitsprofil und Charakterstudie vorlegt, betrachtet die Absicht hinter dem Film aus dem falschen Winkel. In "Silver Linings" geht es um eine Sinn- und Existenzkrise, die jeden erfassen kann. Genauso wie auch jeder vermeintlich geistig Stabile mit Menschen gestraft sehen kann, die es nur gut meinen und mit ihren Ratschlägen und Aktionen die Notlage nur verschlimmern. Natürlich wirken einige dieser Konflikte bei "Silver Linings" an der Oberfläche angekratzt. Klar ist die Beziehung von Cooper's Figur Pat zu seinen Film-Eltern Robert De Niro und Jacki Weaver so problematisch wie letztlich liebevoll. Es ist halt kein Streifen, der seinen Helden zu Grunde richten will, sondern ihn aufbaut. Im besten Sinne ein etwas anderes Feel-Good-Movie, das vielleicht sogar etwas vorhersehbar abläuft und doch in keiner Minute langweilt.

                                                  Damit reiht sich "Silver Linings" mühelos in den cineastischen Triumphzug ein, den Russell's Werk darstellt. Mit seinen Filmen, die immer noch klein und indie wirken, selbst wenn sie mittlerweile mit der Goldstatue im Zielsucher der Weinstein Company und anderer vertrieben werden. Es sind immer wieder interessante Geschichten mit Menschen, mal mehr, mal weniger wie du und ich. Nur in immer wieder neuen, unmöglichen Zwickmühlen und schwierigen Lagen. Was Russell hoffentlich noch lange so abwechslungsreich und mit tollem Gespür für die richtigen Dialoge, einen passenden Soundtrack und ein starkes Ensemble (bei "Silver Linings" begeistern unter anderem noch Julia Stiles, Chris Tucker und John Ortiz).

                                                  Unterm Strich ist dies genau der richtige Film für alle, die einen Liebesfilm ohne Schmonzetten-Charakter erwarten und ein Herz für Problemfälle haben. Ja, es ist schon Kitsch, aber doch auch herrlich anders.

                                                  5
                                                  • 8

                                                    Auch wenn die Story hauptsächlich aus unwichtigen Banalitäten besteht, überzeugt doch der Cast und die Inszenierung ungemein!

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