Sindbad und der Minotaurus

Sinbad and the Minotaur (2011),
Laufzeit 90 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Actionfilm

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von Karl Zwicky, mit Manu Bennett und Lily Brown

Sindbad ist einer der größten Abenteurer aller Zeiten. Er kämpfte gegen Zyklopen und tödliche Monster. Doch sein größtes Abenteuer liegt erst noch vor ihm. Er sucht nach einem alten Schatz und dringt dabei in das Lager des bösen Zauberers Al-Jibar ein. Unter den dort angehäuften Reliquien findet er eine Schriftrolle, die das Logbuch des Piratenkapitän Minos enthält. Sie benötigt Sindbad, um den goldenen Kopf des Koloss von Rhodos finden zu können. Doch Al-Jibar ist ein formidabler Gegner und stellt Sindbad nach …

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Rukus

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Bewertung4.0Uninteressant

Zombieminotauren! Anders kann ich es nicht nennen, was sich die Macher dieses Werkes haben einfallen lassen. Die komplette Story ist so dermassen überzogen, dass es schmerzt. Allerdings funktioniert innerhalb der strangen Logik dieses Films alles irgendwie. Dass es so ein Film ins Fernsehen schafft, ist ausnahmsweise nicht Tele 5 zu verdanken, sondern SyFy. Sonst würde auch keiner so etwas ernsthaft produzieren, denn für Asylum ist der Film irgendwie doch zu unterhaltsam. Das liegt aber weniger an der Story oder etwas, das unter normalen Umständen einen Film gut machen würde. Es ist die wohl unfreiwillige Komik, denn ich glaube nicht, dass SyFy das alles beabsichtigt hat. Die Charaktere sind derart überzogen, dass es auf keine Kuhhaut passt. Oder sollte ich sagen Minotaurenhaut? Dazu ein unglaublich penetrantes Overacting, dass es einem die Sprache verschlägt. Ich hab mich mehrfach an Stellen, die vermutlich irgendwie ernst gemeint waren, schlapp gelacht. Die Synchro tut ihr übriges, um genau dies zu unterstützen. Würde ich den Film so bewerten, wie er wohl sein sollte, müsste ich schwer überlegen, wofür er Punkte bekommen könnte. Sehe ich ihn aber als B-Movie mit Augenzwinkern und bewerte den effektiven (auch ungewollten) Unterhaltungswert, ist da deutlich mehr drin, denn eines steht fest, ich habe mich deutlich mehr amüsiert und unterhalten gefühlt, als es bei diversen Filmen großer Studios der Fall war und ist. Sollte es einen Filmpreis für Overacting geben, sollte sich die Jury diesen Film hier in jedem Fall mal ansehen.

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guggenheim

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Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieses Werk auch irgendwann auf Tele5 zu bewundern sein wird :D


Rukus

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Tja, kann gut sein, dass Tele5 sich die Rechte sichert, wenn SyFy den oft genug gezeigt hat. Sowas darf ein verantwortungsbewusster Senderchef halt der Öffentlichkeit nicht vorenthalten. :D
Wenn man "Freunde" hat, die einem sowas zeigen, braucht man keine Feinde mehr. ;p


guggenheim

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Bewertung3.0Schwach

Mir ist der Minotaurus als Wesen mit Menschenkörper und Stierkopf bekannt. Die Macher dieses B-Films sahen darin wohl keine Herausforderung, möglicherweise war es ihnen auch scheißegal, weshalb sie eine Mischung aus Büffel, Stier und Stegosaurus kreierten. Ebenso lächerlich wie dieses Ding ist auch Sindbad. Der stets ordentlich gegelte Manu Bennett wirkt nicht wie ein abenteuersuchender Seefahrer, sondern wie ein Pornodarsteller auf Abwegen. Die restlichen Schauspieler sind auch nicht wirklich besser.
Allerdings gibt es dutzende schlechtere Fantasyfilme aus der B-Ecke, die weit weniger Unterhaltungswert als "Sindbad und der Minotaurus" besitzen. Und wie in der Schule, wo der Notenspiegel verändert wird, wenn die Pennäler zu doof sind, profitiert auch dieses Werk davon, dass andere den Schnitt zu sehr verwässern.

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simvlacrvm

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine Perle des Trashfilms! Die Zweitbesetzungen schlechter Serien und Filme vereinen hier ihr Talent für Overacting, welches von genauso schlechtem Drehbuch und Kamera begleitet wird. Doch auch wir Deutschen haben unseren Anteil daran, in der grottigsten Synchro seit... ääh... ever! Etappenweise sogar Lippensynchron!
Trotzdem hat der Film seine längen, ich empfehle Freunde, Alkohol und Gras für dieses Spektakel.

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