Sing! Inge, sing!
Sing! Inge, sing! (2011), Laufzeit 117 Minuten, FSK 12, Musikfilm, Dokumentarfilm, Drama, Kinostart 27.10.2011
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von Marc Boettcher, mit Klaus Doldinger und Udo Jürgens
Der Jazz in Deutschland hatte eine Stimme: Inge Brandenburg. Aufgewachsen in schwierigen Verhältnissen, frühzeitig gewohnt, auf eigenen Beinen zu stehen, Ende der 1950er Jahre plötzlich als beste europäische Jazzsängerin gefeiert, vom Time Magazin mit Billie Holiday verglichen, auf Händen getragen von den Musikern – und ignoriert und (erfolglos) auf Schlager reduziert von der deutschen Plattenindustrie… Ein Frauenschicksal der 1950er und 60er Jahre, einer Zeit, in der es in Deutschland keinen Platz gab für selbstbewusste Frauen mit überregionalen Träumen, mit dramatischem Interpretationsstil und einer emanzipierten Erotik.
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Cast & Crew
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Marc Boettcher
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Klaus Doldinger
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Udo Jürgens
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Max Greger
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Paul Kuhn
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Ottokar Runze
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George Tabori
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Regie
Schauspieler
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Caterina Valente
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- Genre
- Musikfilm, Dokumentarfilm, Biopic
- Zeit
- 1950er Jahre, 1960er Jahre
- Ort
- Deutschland
- Handlung
- Durchsetzungskraft, Erotik, Frauenpower, Gesang, Jazz, Künstlerszene, Musik-Produzent, Plattenfirma, Plattenvertrag, Schicksal, Selbstbewusstsein, Starke Frau, Sängerin
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Kritiken (2) — Film: Sing! Inge, sing!
Ulrich Kriest: film-dienst Ulrich Kriest: film-dienst
Kommentar löschenEine detail- und materialreiche Dokumentation, die über die Biografie Brandenburgs hinaus ein vielsagendes Porträt der Nachkriegsgesellschaft zeichnet.
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Silke Kettelhake: fluter Silke Kettelhake: fluter
Kommentar löschenMarc Böttcher macht alles richtig, arbeitet mit den Mitteln des Dokumentarfilms die deutsche Geschichte auf, zeigt großartige Filmausschnitte mit Inge Brandenburg und ergänzt mit abgefilmten handschriftlichen Notizen. Doch trotz der Überlänge und dem Verdienst der Wiederentdeckung eines großen Stars stellt sich das Gefühl ein, Inge Brandenburg und ihrer Suche nach Liebe nicht wirklich nahe gekommen zu sein.
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Kommentare
Kommentar schreibenMarkbln 2012/04/13 19:30:22
Kommentar löschenMarc Boettcher hat sich zur absoluten Nr. 1 der deutschen Musikdokumentaristen entwickelt. Nach den faszinierenden Dokus über Bert Kaempfert, Alexandra und Gitte setzt er hier noch eins drauf. Inge Brandenburg war offenbar ihrer Zeit in Deutschland um Lichtjahre voraus und auch ich gestehe, obwohl tausende von Vinyls mein eigen nennen zu können, nicht ihr großes Talent als Jazzsängerin gekannt zu haben. Fast ein Tragödie, sie war wirklich ein hochbegabte Sängerin, die heute sicher andere Chancen hätte, ihren Weg zu gehen. Traurig und als Künstlerdoku absolut sehenswert.
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