Sinister - Kritik

Sinister

US · 2012 · Laufzeit 114 Minuten · FSK 16 · Horrorfilm, Kriminalfilm, Thriller · Kinostart
  • 6 .5

    Altbekannte Story, unheimliche Atmosphäre, Gänsehaut, beschissenes Ende.

    • 7 .5

      Jup, Sinister ist brauchbarer Gruselspaß, der seine Inspiration unverkennbar aus Stephen Kings Shining zieht. Jetzt nicht ausrasten! Shining ist dann doch noch mal eine ganz andere Hausnummer und dennoch, scheinen auch hier Leute am Werk gewesen zu sein, die ihr Handwerk verstehen.
      Der Fokus liegt ganz klar darauf, dem Zuschauer den einen oder anderen Schauer über den Rücken zu jagen anstelle diesen zu ekeln; dafür spricht der Verzicht auf übermäßige oder gar explizite Gewaltdarstellung. Vielmehr setzen die Macher auf eine durchgehend unheimliche und düstere Atmosphäre, einen finsteren und knarzenden Sound sowie manch wirklich gut getimten Shock-Moment. Gelegentlich vielleicht etwas zäh und deshalb vielleicht ein paar Minütchen zu lang, aber insgesamt absolut sehenswert.

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      • 2

        nach der hälfte des films abgeschaltet. weder richtige spannung noch so ganz klare handlung. hoffe ich hab da nix versäumt beim letzten teil. aber die 60 prozent die ich geschätzt sah, "reichten" mir. danke.

        • 5
          RoboMaus 15.06.2016, 07:49 Geändert 15.06.2016, 11:45

          Zäher als gedacht - Ethan Hawke schreibt Bücher über ungeklärte Familien-Mordfälle und zieht zur Recherche in das Haus eines solchen Ereignisses. Dort stellt ihm ein übler Dämon eine Kiste mit Snuff-Filmchen auf den Dachboden, in denen er seine Morde dokumentiert.....

          'Sinister' ähnelt eher einem Detektiv- als einem Horrorfilm: Hawke sammelt akribisch Informationen zu den Morden auf den Filmchen, und kommt langsam hinter das Werk des Dämons. Ansonsten passiert lange Zeit so gut wie nichts, ausser dass Hawkes Frau alles andere als glücklich ist, wieder einmal in einem Haus zu wohnen, in dem eine Familie ermordet wurde. Ehestreit ist ja auch eine Form von Grauen, aber wenn das alles ist?

          Etwa zwanzig Minuten vor Schluss wurde es so langweilig, dass mir der Ausgang egal war. Aus. Vielleicht habe ich dadurch einen Showdown verpasst, der für manches entschädigt hätte, aber wenn sich die Gruselqualität eines Horrorfilms nur auf das reduziert, kann man auch darauf verzichten.

          Als Detektivfilm brauchbar, daher noch ein 'geht so'.

          9
          • 7
            jotha84m 15.06.2016, 04:24 Geändert 15.06.2016, 04:25

            Zum allein mitten in der Nacht gucken doch etwas gruselig....frei mir schon auf Conjuring2.ggggrrrrrrussssselllll

            • 4 .5

              vom konzept her ganz ok aber leider wird daraus kaum was.
              Und scare jumps gibt es jetzt auch kaum welche naja.
              Kann man sich anschauen.

              • 7 .5

                Der war wirklich ziemlich beunruhigend, aber spannend bis zum Schluss. Vor allem Ethan Hawke sehe ich in solchen Filmen immer wieder gerne. War damals sogar im Kino und wurde in kleinster Weise enttäuscht. Ganz klare Empfehlung für Freunde des gepflegten Grusels.

                • 7

                  Wieder mal so ein Film, wo es weder Lichtschalter noch tageslichtdurchlässige Fenster gibt und Zimmerlampen ein Gebiet von maximal 30 Zentimetern ausleuchten. Na ja... drauf geschissen. Man sollte sich einen gelungenen Film nicht durch Kleinlichkeiten zerstören. Denn gelungen ist Sinister in jedem Fall. Die Handlung ist zwar nicht gerade neu, wird aber wirklich gruselig präsentiert. Atmosphäre und Spannung passen wie die Faust aufs Auge. Lediglich am Ende schwächelt die ganze Sache etwas. Man sieht wieder mal mehr als nötig wäre, das obligatorische fiese Ende überrascht nicht und es gibt nochmal einen völlig unnötigen Buh-Effekt.

                  • 9

                    9 Punkte
                    Habe den Film zeitgleich mit Insidious und Conjuring gesehen und Sinister hat mir am besten gefallen
                    Fand ich großartig, außerdem liebe ich Horror und Krimis und ein Film, der Beides so gut kombiniert kann daher bei mir nur hohe Punkte kriegen

                    • 8

                      Eigentlich bin ich eher abgeneigt Videofilme zu schauen doch mit paar Freunden kann man sich auch gern mal gruseln. Von sinister bin ich wirklich überzeugt (auch wenn ich erst ein paar horrorfilme gesehen habe) da er wirklich so einige sehr gute Schock Momente auf Lager hat und im Laufe des Films immer mehr Spannung aufbringt. Wirklich überzeugt hat mich die Atmosphäre und die Filmmusik sie haben den Film zu einem höheren Gruselfaktor gebracht...Zum Ende sag ich nur das dies zwar überraschend aber sehr schaurig und gut dargestellt wurde...besonderes Lob an Ethan Hawke der meiner Meinung nach die Rolle gut interpretiert und gut rübergebracht hat.

                      • 6

                        Ganz gut...

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                        • 10

                          Bedrückende unheimliche Atmosphäre. Guter Film,den man sich öfter anschauen kann.

                          • 9

                            Genrespezifische 9 Punkte von mir für diesen super Horrorfilm.Besonders die Super 8 Videos in Verbindung mit der schaurigen Musik,wirklich Erstklassig und unter die Haut gehend.
                            Wer sagt,der Film sei vorhersehbar,dem kann ich nur sagen,dass ich überhaupt nichts vorhersehen konnte.

                            • 8 .5

                              Schockierender Film, der sehr gut Spannung aufbaut. Exzellentes Gruselkino das Albträume verursachen kann.

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                              • 7

                                Die Atmosphäre müsste eigentlich super sein, denn von der Umsetzung her seh ich da wenig Mängel. Die gruseligen Bilder waren visuell gut gemacht, es gab auch kein Jumpscare-Fest, aber irgendwie war der Film nicht so ganz einnehmend, weswegen er mich etwas kalt gelassen hat. Vielleicht lag es an Ethan Hawkes Charakter, der sehr unsympathisch ist. Der Twist am Ende ist bisschen doof, der Film verschenkt viel Potential im Gruselfaktor. Für Genrefans immer noch sehenswert

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                                • 6 .5

                                  sehr guter soundtrack

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                                  • 6 .5

                                    Vom Prinzip her recht spannend gemacht, aber der Film verschenkt viel Potenzial. Im Endeffekt war er nicht sonderlich gruselig aber dennoch unterhaltsam. Kann man auf jeden Fall mal anschauen.

                                    • 6 .5

                                      Familie zieht in Haus wo vorher ein Verbrechen geschehen ist. Und dann dürfen besondere Vorkommnisse natürlich nicht fehlen. Soweit also nicht viel Neues für einen Horrorfilm.
                                      Aber Hawke spielt gut und ein paar gezielte Schockmomente regen den Puls hoch.
                                      Insgesamt gelungener Gruselfilm der bei mir vor allem noch mit seiner Auflösung am Ende punktet.

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                                      • 6 .5

                                        Netter Gruselschocker, leider mit vielen Jumpscares. Die Idee mit den Super-8-Filmen ist aber genial, sie schockieren und ziehen den Zuschauer auf merkwürdige Art und Weise in ihren Bann. Das viel kritisierte Ende finde ich recht gelungen.

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                                        • 6

                                          Horrorctober 2015 #1:

                                          Der Oktober hat endlich begonnen und mit ihm die wohl beste Zeit des Jahres für Horrorfilme. Den Auftakt in meinem ganz persönlichen Horroctober macht "Sinister", ein eher gewöhnlicher Gruselstreifen, der dennoch einige Überraschungen für mich parat hatte. Das beginnt schon bei der Besetzung des Protagonisten. Ethan Hawke als Hauptdarsteller in einem Horrorfilm, kann das funktionieren? Oh ja, sogar sehr gut. Denn seien wir mal ehrlich, der Mann ist einfach ein sympathischer Zeitgenosse und genau diese Tatsache macht ihn zu einer optimalen Identifikationsfigur für den Zuschauer. Gerade weil man ihn gut aus anderen Produktionen und völlig anderen Rollen kennt wirkt er in einem Gruselfilm erfrischend und unverbraucht. Dass er in einem Film wie "Sinister" natürlich nicht die beste Leistung seiner Karriere abliefert sollte klar sein, aber das was er macht funktioniert hervorragend. Die nächste Überraschung: "Sinister" ist wohl der erste Horrorfilm der Blumhouse Productions, der mich, zumindest stellenweise, überzeugt hat. Wer die Produktionsfirma nicht kennt, einfach mal googlen. Die stehen hinter gefühlt 75% der erfolgreichen Horrorfilme der letzten Jahre ("Paranormal Activity", "Insidious" & Co), die sich bei mir jedoch meistens zwischen Langeweile und Abneigung bewegen. Nicht so "Sinister", und das obwohl der Film eigentlich nicht viel anders macht als seine Kollegen.

                                          Zugegeben, "Sinister" braucht eine gewisse Zeit um in Fahrt zu kommen. Gerade in der ersten Hälfte funktioniert der Spannungsaufbau nur teilweiße und die vereinzelten Grusel- und Schockmomente bleiben vorhersehbar und wenig effektiv. Ab der Hälfte nimmt der Film jedoch zusehends Fahrt auf und baut bis zu seinem gelungenen Höhepunkt eine unheimliche Atmosphäre auf. Auch wenn in der zweiten Hälfte immer noch nicht alle Szenen funktionieren, so schafft es der Regisseur dennoch einige wirklich gruselige Momente zu erzeugen. Dabei sollte man auch den Härtegrad in den immer wieder gezeigten Snuff-Videos loben, denn die bekommt man in größeren Horrorfilmen eher selten zu Gesicht und schlagen dadurch auch auf den Magen des Zuschauers. Gerade in Sachen Jumpscares hätte sich Scott Derrickson etwas zurücknehmen können, aber die scheinen im modernen Horrorfilm ja unverzichtbar zu sein. Inszenatorisch und storytechnisch erfindet "Sinister" das Rad zwar nicht neu, das muss er aber auch gar nicht. Die eher generische Geschichte reicht in Kombination mit der soliden Machart des Films auf jeden Fall dazu aus den ein oder anderen unheimlichen Moment zu erzeugen. Der ganz große Wurf ist "Sinister" dabei zwar nicht, wirklich viel falsch kann man mit dem Streifen aber auch nicht machen.

                                          Hier geht's zur kompletten Liste:
                                          http://www.moviepilot.de/liste/horrorctober-2015-vitellone

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                                          • 7 .5

                                            Ich wusste gar nicht was ich am Anfang von Sinister denken sollte, ich zog schon ein kleines Fazit mitten im Film, denn der Aufbau solch einer Geschichte ist meist ziemlich Ausgelutscht und kennt man aus anderen Filmen, aber die zweite Hälfte des Films hat mich eines besseren belehrt.
                                            Sinister ist eigentlich nicht Schlecht, aber auch nicht wirklich gut, ein Film den man einmal gesehen hat und dann Jahre wieder im Regal verstauben lässt, denn die Anregung ihn nochmals zu schauen bedarf mir nicht.

                                            ( Spoiler )
                                            Das Ende fand ich ganz schön Hinterhältig für den Zuschauer, womit man nicht gerechnet hätte.
                                            ( Spoiler Ende )

                                            Aber sonst solide Kost.

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                                            • 6 .5

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                                              • 7
                                                Filmkenner77 20.09.2015, 14:54 Geändert 20.09.2015, 14:56

                                                "Sinister" ist nach langer Zeit endlich noch einmal ein Gruselfilm, der schockt und durch seine düstere Atmosphäre überzeugt. Dabei gelingt es dem Streifen, Spannung zu erzeugen und Genrevertreter, die in letzter Zeit mehr auf Wackelbilder gesetzt haben (Stichwort "Found Footage"), um eine künstliche Authentizität herzustellen, deutlich in die Schranken zu weisen.
                                                "Sinister" ist nicht allzuweit entfernt von "Insidious", der meiner Ansicht nach ein wenig zu sehr gehypt wurde und mir im Vergleich zu "Sinister" weniger gut gefällt.
                                                Regisseur Scott Derrickson, der mit Stoffen wie dem schwachen Remake "Der Tag, an dem die Erde stillstand" nicht immer ein glückliches Händchen bewies, erfindet das Rad nicht neu, kann sich aber auf den stark und absolut glaubwürdig aufspielenden Hauptdarsteller Ethan Hawke verlassen, der den Film mit seiner Präsenz zweifellos bereichert.
                                                Die Spannungsspitzen sind gekonnt gesetzt, die Stimmung durchweg gut mit Bild und Musik untermalt. Auf allzu plakative, derbe Effekte wird bewusst verzichtet, so dass sich vieles auch im Kopf des Zuschauers abspielt und deshalb umso wirkungsvoller erscheint. So sehr Hawke auch überzeugt, so stark werden die anderen Charaktere von seinem Spiel in den Hintergrund gedrängt und bleiben letztlich weitestgehend eindimensional. Die Story selbst ist nicht wirklich innovativ (Elemente von "Zimmer 1408" und anderen Geisterhausfilmen sind erkennbar), setzt die bekannten Puzzleteile aber so sorgsam zusammen, dass der Film ohne größere Längen bleibt und zu unterhalten weiss. "Sinister" entpuppt sich etwas überraschend als gelungenes, durchaus klug durchstrukturiertes Genrekino nach einer Reihe von Enttäuschungen in den letzten Jahren.

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                                                • 7 .5

                                                  spannender Horrorstreifen mit doch überraschend grausamen Ende

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                                                  • 6 .5

                                                    Sinister ist einer dieser Filme, bei denen doch ein wenig Potential verschenkt wurde.
                                                    So fängt er ziemlich gut und verstörend an mit dieser Sequenz der Ermordung einer Familie in ihrem eigenen Garten.
                                                    Viel Anlaufzeit benötigt es dann auch nicht. Der Spannungsbogen wird in der Folge wenig später gut angesetzt, hält dieses Level über den ganzen Film und steigert diesen immer wieder etwas an. Eigentlich ein Widerspruch, da eigentlich nicht so richtig viel über 3/4 der Laufzeit passiert, aber es der Film dennoch schafft über seine recht düstere Atmosphäre und über die Angst des Zuschauers "guten Grusel" zu erzeugen. Weniger ist eben doch manchmal mehr.
                                                    Extra-Lob gibt es dabei an Ethan Hawke, der seine Sache richtig gut macht und auch als einziger wirklich bleibenden Eindruck hinterlassen hat.
                                                    So eine Kleinigkeit hat mir jedoch noch im Großen und Ganzen gefehlt, dass ich den Film jetzt über die "ganz-gut-Grenze" hieven würde.
                                                    Dennoch muss ich sagen, dass Sinister wieder ein Lichtblick zwischen all diesen "Möchtegern-Gruselfilmen" ist, da er es definitiv schafft einen gewissen Thrill- und Gruselfaktor beim Zuschauer zu erzeugen und diesen auch recht lange aufrecht erhält!

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