Sinister - Kritik

US 2012 Laufzeit 114 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 22.11.2012

  • 7 .5

    Was Sinister wirklich auszeichnet ist ganz simpel - man kann diesen wirklich gut gemachten und beinahe gut zu ende gedachten Film auch nochmal schauen. Übliche Jump-Scare Attacken sind nicht im Übermaß gestreut und der gut in Fahrt kommende Plot versprüht nach wie vor ein wohliges Finster-Feeling.

    Was Sinister darüber hinaus noch richtig macht? Der sehr gute Ethan Hawke. Vergleichbare Produktionen können da nicht mal im Grund mithalten. Dann dieser famose Soundtrack...hach. Da bekommt man sofort Lust einen der ersten Silent Hill Teile in die Playstation zu packen. Diese paar Stummfilmpassagen und der ausgeprägte Score scheren sich auch nicht um das beliebte PG-13 Rating. Sinister ist ganz und gar ein grandioser und fieser Film, bei dem die Urängste stimmig gebunden werden. Das Ende ist hervorragend.

    Die "Ursache" des Bösen und dessen affine zu Medium 8mm-Film sind vielleicht Knackpunkte in der Sache selbst, um es mal so spoilerfrei wie möglich auszudrücken, da wankt der Film etwas in ulkige Gedanken. Mal sehen was Teil zwei aus dem Grund macht. Wie man hört etwas ganz anderes. Da darf man gespannt bleiben...7.5

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    • 6 .5
      DrunkenCherry 14.07.2015, 12:00 Geändert 14.07.2015, 12:01

      Oh ja, hier kommt Grusel auf. Das kann man sich aber gleich denken, wenn man erfährt, dass hier Kinder mitspielen. Ich glaube, Kinder sind immer noch das fieseste Stilmittel, das die Horrormacher zur Verfügung haben. Und ich hasse es, beim Fernsehen der ständigen Gefahr eines Herzinfarktes ausgesetzt zu sein :D
      Hier wird stimmig mit Atmosphäre gearbeitet, aber natürlich auch verstärkt auf Jumpscares gesetzt. Ethan Hawke spielt seine Rolle natürlich hervorragend- ich glaube gar nicht, dass dieser Mann jemals schlecht gespielt hat. Man nimmt ihm den von Kriminalfällen besessenen Schriftsteller und Familienvater auf jeden Fall ab.
      Die Super-8-Filmchen waren auch cool gemacht und haben für die nötige Spannung gesorgt.
      Wenn man den Schock allerdings erstmal überwunden hat und sich das Herz wieder beruhigen konnte, man den Film und seine Story nüchtern betrachtet, ist die Geschichte schon ganz schön blöd.
      Spoiler-Alarm!
      Ein Dämon der seine Gräueltaten auf Film bannt, um weiter leben zu können? Und Kinder, die ihre komplette Familie abschlachten? Ich hätte zu gerne gesehen, wie die Kleine die Eltern auf die teppichschonenenden Plastikplanen gehieft hat. Und wenn ich bedenke, wie schwer eine Axt ist, hätte ich das Kind gerne damit umgehen sehen. Oder hatten sie durch die Anwesenheit des Dämons super böse Superkräfte? Weil soe wie ich das verstanden habe, ist der Dämon ja nicht in sie gefahren, sondern hat nett daneben gestanden und zugeschaut, bevor er die Kinder dann mitgenommen hat.
      Und was würde passieren, wenn man sich die Filme einfach nicht anschaut, sobald man die Kiste findet? Würde sich der Projektor dann irgendwann selbst aufbauen und die Filme abspielen?
      Klar, ich analysiere den Film zuviel, aber Hollywood legt es ja gradezu drauf an :D

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      • 6 .5

        Auf keinen Fall ansehen wenn man am nächsten Tag a)Nachtschicht arbeiten muss b)ins Zeltlager fährt oder c)alleine Zuhause ist. Nichts für schwache Nerven.

        • 6 .5

          Durchweg spannend anzuschauen, einmal reinschauen lohnt sich.

          • 9 .5

            richtig geiler Horrorfilm der punktet ohne sich in Ekelszenen zu weiden ala Saw oder Hostel.
            Die Spannung entsteht im Kopf durch geniale Kamera und Supersound.
            Nur zu empfehlen und einer meiner Lieblinge des Jahres.

            • 5 .5

              Eine exzellente Soundkulisse und eine super spannende erste Hälfte versprachen ein wahres Genrehighlight. Nur leider verfährt man sich danach wieder in die altbekannten Ortschaften (unnötige abstruse Aufklärungen des Übernatürlichen/Mystischen + kleine Kinder in Schlafanzügen) und es wirkt als wäre der Film, nach zwei Dritteln tatsächlich schon zu Ende erzählt worden. Unter'm Strich also auch nicht viel besser als Insidious, Conjuring und Konsorten.

              • 6

                Fieser Schocker, in dem Ethan Hawke vom Slipknot-Drummer heimgesucht wird. Stresst über weite Strecken mit knackigen Schocks, hat ein paar effektive Einfälle (der Hund im Garten, die Filme sowieso) und erlaubt sich sogar ein richtig unschönes Ende. Darüber hinaus zerfasert und unambitioniert.

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                • 9 .5

                  Fazit: Ein Film der fesselt und gute Shockmomente hat und auf groben Splatter verzichten kann. MMn einer der Besten Horrorfilme!

                  Mache reden hier von Trailern....ich schaue mir mittlerweile keine Trailer mehr an, weil diese entweder fast den Ganzen Film erzählen oder die Erwartungen einfach zu hoch schrauben. Meine Tipp: Überraschen lassen, egal von Horror über Action bis zu Komödien!

                  Ja es ist alles irgendwie bekannt, doch das ist bei jedem Horrorfilm so - welchen Film gibt es der wirklich 100% Story hat die unvergleichbar ist?

                  *SPOILER*
                  Horrorfilme "leben" davon das man eintaucht - der gruseligste Film kann nicht wirken wenn man mit 10 Leuten nebenbei Trinkspiele spielt o.ä..mMn gelingt dem Film das vortrefflich. Zu Beginn lässt einen der Film nämlich auch im Glauben das es sich um "menschliche" Verbrechen handeln könnte. Klar die Super 8 Filme könnten mehr Blut zeigen, aber v.a. die Szene mit dem Kind das im Bett ermordet wird ist grandios inszeniert. Es braucht nicht immer literweise Blut um einen Film gutzumachen - oft ist es besser dem Zuseher das unvermeidliche zu zeigen um dann den Rest der Vorstellung zu überlassen. Die Shockmomente sind gut verteilt und haben mich doch zweimal gut mitgenommen(Als die Kinder am Dachboden Film kucken, als er das Bild vors Fenster hält) - normalerweise lässt mich sowas eher kalt aber die Shocker lassen hier wirklich schön Gänsehaut aufkommen.

                  Gute Schauspieler, für einen Horrorfilm eine gute Story die sich erst am Ende auflöst ohne einen gewaltigen Showdown zu brauchen, spitzen Sound, gute Kamera und eine tolle düstere Atmosphäre....

                  Was will man mehr?

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                  • 4 .5
                    kid charlemagne 23.06.2015, 15:41 Geändert 23.06.2015, 18:55

                    Der Autor und Regisseur Scott Derrickson hatte ein paar echt schlimme Einfälle, wie man eine Kleinfamilie ermorden könnte. Die eindrucksvollste Idee, weil am längsten gezeigte, ist gemeinsames Erhängen, und ist auch gleich die Eröffnungsszene des Films. Bei dieser Szene kann man schon den Appetit verlieren. Aber keine Sorge, sie wird im Laufe des Films noch ein paar Mal wiederholt.
                    Die anderen Methoden des Kleinfamilienmordes sind kürzer gehalten. Vielleicht hat Derrickson da der Mut zur Vorstellung und Darstellung verlassen.
                    Der Rest von SINISTER ist eigentlich um diese Mordphantasien herum konstruiert. Eine gut gestylte Horror-Konfektionsware mit einem, mal wieder, überzeugenden Ethan Hawke und einem auffallend guten Score.
                    Ansonsten - lange dunkle Korridore; fiese untote Kinder; lebende Kinder mit seherischen Fähigkeiten, die sich in ihren Zeichnungen ausdrücken; Dämonen, die nur auf Fotos sichtbar werden; und einem Dachboden, auf dem sich das Böse verschanzt hat. Gähn !
                    Aber es wird das Phänomen der Nachtkrankheit zum ersten mal ausführlich geschildert (s.u. *frenzy_punk<3).

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                    • 7

                      Ist auf jeden Fall einer der besseren Horrorfilme
                      Bis zur Mitte hab ich mich auch gegruselt ..
                      Aber dann immer weniger

                      Am meisten Enttäuscht hat mich das Ende.
                      Ging mir dann doch zu schnell
                      Damit konnte ich dann nichts mehr anfangen..
                      Bin aber gespannt auf den 2ten Teil :))

                      • 7 .5

                        Einer der besten Gruselfilme der letzten Jahre finde ich. Die Story an sich ist nichts Besonderes, aber das machen die guten Schauspieler und die spannende inszenierung wieder wett. Empfehlung an Gruselfans.

                        • 6

                          Ich weiß nicht so recht. Ethan Hawke spielt überzeugend und gegruselt habe ich mich auch einige male. Am Anfang zumindest. Zum Ende hin nahm der Gruselfaktor deutlich ab nur um dann diese äußerst lahme und fragwürdige Auflösung präsentieren. Gut gefallen haben mir die Super-8 Filme - tolle Atmosphäre!

                          • 1

                            Original erschienen auf: https://passionofarts.wordpress.com/

                            "Sinister", Kanister ... mir fehlt die Idee um diesen Mumpitz kurz zu beschreiben ... genauso ideenlos wie der Film eben. Oh das ist es "Sinister" ideenloser Mumpitz mit dummen Charakteren und geringem Gruselfaktor, bis fast gar nichts, also gar nichts.

                            Fünf Teenager fahren in den Wald ... ach halt Moment, das ist ja das Andere. Ich will einen Gruselfilm sehen, warum frage ich mich, warum hab ich jetzt Lust darauf? Naja, manchmal packt es mich halt und ich lass mir gerne was vorschlagen und wenn ich den Film auch noch vorgemerkt habe, dann muss mich irgendwas daran ja interessiert haben. Also eine Famile zieht in ein Haus, wo überraschenderweise Menschen ums Leben kamen. Egal ob man das weis, man zieht trotzdem da ein. Warum? Weil der Vater mal wieder Schriftsteller ist (was ganz was neues) und einen Roman darüber schreiben will. Yeah, soll er halt. Also eine nervige Teenagertochter gibt es nicht, dafür eine Grundschulschülerin, die in den ersten Minuten trotzdem schon nervt, einen Teenagerjungen, der nie da ist, außer er sitzt in einer Kiste und hängt sich nach hinten daraus heraus um zu schreien, weil er an der Nachtkrankheit leidet. Aha ... ich hab das mal gegoogeld, das GIBT ES NICHT ...
                            Oder er sitzt im Busch und glotzt doof und schreit, weil er an der Nachtkrankheit leidet. Ist wohl schlafwandeln, aber er sitzt eben da wie ein Irrer und schreit. Warum? Hat er Schmerzen? Hat er Angst? Ist jetzt schlimmer, seit sie in dem Haus wohnen, wo Menschen ermordet wurden. Wieso denn auch nicht? Ich ziehe auch immer in Häuser ein, wo Menschen gestorben sind und wundere mich dann, dass komische Sachen passieren.
                            Der Trailer hat mir eigentlich schon den ganzen Film erzählt - danke für den Spoiler - also warum guck ich weiter? Keine Ahnung, vielleicht aus Liebe zum Blog oder weil mich doch interessiert was wieso weshalb, aber am Ende weis ich doch schon alles, weils der Trailer ja gesagt hat. Mmh ...
                            Der Film langweilt einfach ohne Ende. Gruselig ist eigentlich nichts, die Charaktere sind einfach nur dumm. Oh Moment, die haben gar kein Haustier, das zuerst von irgendwas zerfleddert wird. Schema F durchbrochen! Oh jeee!
                            Und ganz klar, wenn ICH wüsste, dass die Familien in diesem Haus von einem Massenmörder ermordet worden wären und abgesehen davon erst gar nicht in das Haus eingezogen wäre ... aber sollte ich es spätestens jetzt wissen und der Strom fällt aus, da gehe ich ganz sicher mit der kleinsten Taschenlampe der Welt auf den Dachboden, anstatt meine Familie zu schnappen und zu sagen "Fick die Hanse, ich bin weg!"
                            Oh, der Film ist fast zu Ende, da kommen ein paar gruselige Momente. Ach okay der Film ist zu Ende, na endlich.
                            1 Punkt für die "bisschen", gruseligen Momente und den schönen Super 8 Kameraaufnahmen.
                            Ist das eine konstruktive Kritik? Nein? Mir doch egal.

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                            • 7

                              Hätte gruseliger sein können...

                              • 4

                                Der Film ist wie eine Geisterbahnfahrt auf einem Jahrmarkt. Er basiert eigentlich ausschließlich auf dem Prinzip des kurzen Erschreckens. Einfach eine Fratze in die Kamera halten plus gigantischem Soundgetöse. Jumpscares eben...
                                Wer braucht schon eine logische Handlung, Spannungsbögen, eine Atmosphäre, die nicht ausnahmslos durch akustischem Overkill erzwungen wird?
                                Nein, nein - einfach BUH! und fertig.

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                                  drahdinedum 21.04.2015, 13:35 Geändert 21.04.2015, 13:36

                                  Normalerweise schaue ich nicht mehr so viel Horror wie noch vor Zehn Jahren! Aber von diesem Horrorfilm hatte ich viel gutes gehört und wußte, dass er eher in Richtung Psyche geht, was ich gegenüber Splatter deutlich bevorzuge!

                                  Fazit:

                                  Es stimmt! Sehr geil!

                                  Wunderbare Gänsehaut! So wie ich's mag! ;-)

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                                  • 8

                                    Seit Sinister kann ich mir keine Horrofilme mehr anschauen. Er ist zu gut und hat mich irgendwie traumatisiert. Im Kino wars eine Qual von Szene zu Szene!

                                    • 10

                                      "Sinister" ist einer der besten Horrorfilme überhaupt - denn dieser wahrhaftige Albtraum ist einer der schlimmsten Filme, die es gibt.
                                      Ethan Hawke spielt cool, die Musik mitsamt Soundeffekten haut ordentlich rein und besonders die Super 8-Aufnahmen sind sehr creepy. Schauriges Schmuckstück mit absoluter Gänsehautgarantie und deshalb:
                                      Unbedingt empfehlenswert!

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                                        Foxx87 06.04.2015, 11:07 Geändert 06.04.2015, 11:08

                                        Ein düsterer und bedrückender Film, der einer der besten Horrorstreifen der letzten Jahre ist. Die Musik gepaart mit den Super8 Aufnahmen schaffen eine fantastische Atmosphäre um in den Film einzutauchen. Zugegeben verliert sich der Film an einigen wenigen Stellen ein wenig, dies hätte man vllt etwas anders machen sollen um die Intensität hochzuhalten. Das hätte Sinister dann auch eine noch höhere Bewertung eingebracht....Spreche trotzdem jeden meine Empfehlung aus, der auf gruselige Horrorfilme steht. Bei meiner Freundin hat es gewirkt, sie hatte Probleme danach einzuschlafen :D

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                                          Für mich ein überraschend effektiver Horrorfilm mit einigen stark inszenierten Schockmomenten und einem gut aufspielenden Ethan Hawke. Aus dem Ende hätte man jedoch mehr machen können.

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                                          • 6
                                            BattlemasterIZ 19.03.2015, 20:58 Geändert 19.03.2015, 21:01

                                            Der Film entwickelt schnell eine spannende Grusel-Atmossphäre, konnte mich jedoch nicht zwingend in seinen Bann ziehen. Ich glaub um Sinister wirklich sehr gut zu finden, dafür brauch es gerade diese Art der "Hypnotisierung". Der Horror-Thriller ist vielleicht auch ein bischen zu "schablonenhaft" inszeniert, sodas das nervenaufreibende Szenario bei mir nicht ganz angeschlagen hat. Das ich am Ende jedoch trotzdem mit offenen Mund da saß, beweist das der Film trotzdem einiges gut gemacht hat.

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                                            • 9

                                              Spannend gemacht.

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                                                Ich fand Sinister einfach langweilig. Es gab zwar einige Momente, an denen ich mich erschrocken habe, am im Vergleich zu anderen Horrorfilmen war es für mich als Horrorfan einfach nicht gruselig genug.

                                                • 7

                                                  "Sinister" bleibt durch seine drückende und düstere Atmosphäre, seinen Suff-Motiven und den Found-Footage-Elementen ein beeindruckender Horrorfilm, der durch seine subtile Darstellung an Gewalt und der verstörend, körnigen Super 8-Opik an einigen Passagen, weniger auf den Magen- als auf die Psyche des Menschen schlägt. Scott Derrickson spielt mit der Konfrontation von okkulten bzw Ritualmorden in einer authentisch- bekannten Umgebung. Durch die Muster des Found-Footage wird diese Ambition abermals unterstrichen und dadurch wirkt eine sonst so ferne (bspw in einer totalen Kameraoptik) Abschlachtung als unfassbar tastbar; und wegen der Grausamkeit und den abstrakten Ideen der Morde, selbstverständlich umso verstörender, was prägt, und einen Horrorthriller ausmacht. Mit einem alternativeren Ende hätte es "Sinister" tatsächlich zu einem Genreklassiker bringen können.

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                                                    Bin ein Horrorfilm Fan und muss sagen Sinister gehört für mich auf jeden Fall zu den besseren Horrorfilmen! Fand ihn ziemlich gruslig und hatte auf jeden fall ein paar Schreck und Gänsehaut Momente!