Sinister - Kritik

US 2012 Laufzeit 114 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 22.11.2012

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Kritiken (24) — Film: Sinister

Intergalactic Ape-Man: Intergalaktische Filmreisen

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5.5Geht so

[...] In Sinister wird erholsam wenig auf die Schreckpauke gepocht, aber so manche Bilder könnten ihre Gruselatmosphäre deutlich besser entfalten, wenn es nicht eine verstörende Distanz der Figuren zur Bedrohung geben würde. Dies könnte sogar ungemein spannend ausgebaut werden, würde uns eine hieraus wachsende Neugierde wirklich hautnah an das Böse führen. Die kriselnde Familiensituation scheint sich jedoch in einer allgemeinen Lethargie zu äußern, die unseren Einblick deutlich schmälert. [...]

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JackoXL: Die Drei Muscheln, Moviebreak

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5.5Geht so

Das alte Problem mit der vor Jahren neuentdeckten Massentauglichkeit von Horrorfilmen: Es wird fleißig produziert, doch Ideen scheint kaum jemand zu haben. "Sinister" fehlt es entweder am Mut, sich aus dem sicheren Bereich des oft und immer Gezeigten zu wagen, oder es ist den Machern schlicht und einfach nichts eingefallen. Das läuft so erschreckend nach Schema F ab, wer braucht denn diesen Film? Nein, das Rad lässt sich nicht neu erfinden, speziell im Haunted-House Bereich kaum. Handlung, Abläufe, Spannungsmomente, das kann und darf sich auch ruhig ähneln. Nur hier scheint doch tatsächlich ALLES schon dutzendfach gesehen, bis in Details. Ein Schriftsteller, ein neues Haus mit grausamer Vergangenheit, alte Super 8-Videos, die Sprößlinge schlafwandeln oder malen verstörende Bilder und natürlich kommen noch die Bibabutze-Kinder mit dem blassen Teint. Da ist schon mal gar nichts kreativ oder besitzt eigene Note, hier reiht sich soviel gut bekanntes und mehrfach sicher erprobtes aneinander, als Drehbuchautor hätte ich schon ein schlechtes Gewissen oder Angst vor Plagiatsvorwürfen.

Gut, Genrefilm halt, wenn der jetzt aber was kann, durch bedrohliche Spannung, Atmosphäre, gekonnte Schockmomente, also kurzgesagt mit dem WIE richtig punkten kann, alles klar. Leider auch nicht, oder kaum der Fall. Eine konstante Bedrohung, die sich bei guten Genrefilmen irgendwann einstellen sollte, hat "Sinister" nicht zu bieten. Die Momente, in denen der Zuschauer zum gruseln aufgefordert wird, sind klar abgesteckt, dazwischen dürfen sich das Publikum wie die Figuren ganz sicher sein, uns geschieht nichts. Und auch dann: Etwas durch dunkle Flure schleichen, ein Knarren hier, ein Geräusch dort, so richtig was zum Nägelkauen wird nicht aufgefahren. Das kann richtig effektvoll sein, nur die Inszenierung ist so beliebig und standardisiert wie die Story. Es fehlt der Pepp.

Das klingt jetzt wie ein totaler Verriss, dabei ist "Sinister" sicher kein schlechter Film. Wer noch niemals so was gesehen hat, hat bestimmt seinen Spaß. Es ist einfach totaler 08/15, von vorne bis hinten. Die einzigen überdurchschnittlichen Punkte: Ethan Hawke ist ein guter Darsteller und macht das Beste aus der Rolle. Die Musik ist einfach großartig, wenn bloß der Rest nur ansatzweise auf dem Niveau wäre. Da wird akustisch richtig Stimmung erzeugt, die leider angesichts des ganzen Einheitsbrei fast verpufft. Letztlich gibt es auch immerhin eine böse Note zum Ende, die, ganz im Gegensatz zum Gesamtbild, sogar leicht gewagt ist für einen Hollywoodstreifen von der Stange, zumindest in dem Produktionsrahmen (bei fiesen, waschechten Genrefilmen von Experten ist das Usus).

Deshalb auch 5,5, den halben Punkt will ich dem dafür anrechnen. Sonst kann ich auf so was auch verzichten, wer sich auch beim 200. Nachthemdkind mit Moder-Make-Up in die Hose scheißt, immer ran.

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pischti

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Ich sehe es wie lieber_tee, es gibt fast nichts mehr im Horrorgenre, was völlig neu ist, also warum nicht oldschool bleiben und dieses dann konsequent und gut durchziehen? Ich fande sowohl die Atmosphäre, die Schocker als auch die Story sehr gelungen. Was ich persönlich nicht mehr ertrage sind weiß-geschminkte asiatische Kinder, in den oftmals hochgelobten asiatischen "Horrorfilmen", die "angsteinflößend" durchs Bild hüpfen.


JackoXL

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Ich gönne ja jedem dem Spaß mit dem Film, ich hatte ihn leider kaum. :/


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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5.5Geht so

„Sinister“ ist massentauglicher, strikt solider Grusel von der Stange. Er variiert aber Elemente von Besessenheits-, Found Footage- und Okkult-Horror auf ansprechende Weise und erzeugt durchaus eine standhaltige Gänsehaut. Das hat allerdings den Preis, dass man nicht länger über die Geschichte nachdenken sollte, denn dann offenbart sich mit wie vielen kruden oder vor allem arg repetitiven formalen Punkten Scott Derrickson, bei seinem ersten Film nach dem kapitalen Remake-Flop „Der Tag, an dem die Erde still stand“ von 2008, hantiert. „Sinister“ reizt sich selbst aus. Nach der gefühlt vierten oder fünften spukvollen Nacht, die nach und nach zur inszenatorischen Routine für Derrickson wird sowie für den Zuschauer zur gewohnten Schreckensschau verkommt, verliert der Horrorfilm viel von seinen zuvor geernteten Lorbeeren und endet schließlich zwar mit starken Bildern, aber mit dem Gefühl dann doch keinen Horror erlebt, sondern lediglich gesehen zu haben. Zumindest aber keinen richtig schlechten.

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JackoXL

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Richtig, Sinister ist hochintelligent und sehr...äh...ach so...falscher Komentar, liegt wohl an mir. Weiter machen.


stuforcedyou

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Haha, Jacko führt Selbstgespräche. ;)

Ach ja, "Sinister" ist echt okay. Der könnte dir gefallen.


Julio Sacchi: Das Manifest

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6.0Ganz gut

Ist alles ganz okay, Hawke ist super, die Musik erstklassig (ausgewählt) und die Super 8-Videos sind schön fies, besonders das mit dem Gartengerät. Aber der Film stagniert mir einfach zu sehr, ziemlich schnell stellt sich die immergleiche Abfolge von Standardsituationen - nachts schaut Hawke Super 8-Filme oder sitzt am Macbook, tags streitet er mit seiner Frau, nachts machts "buh" - und damit Redundanz ein. Das Haus ist außerdem schmucklos und häßlich und der Film mitunter auch. Ausgerechnet das vielgescholtene Ende hat mir gut gefallen, da wurde man doch noch mit einer ziemlich finsteren Auflösung belohnt - aber dem ungleich besseren INSIDIOUS kann SINISTER mal sowas von gar nicht das Wasser reichen.
Grundsätzlich aber in der Tat ein begrüßenswerter Trend im Horrorgenre.

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Mr.Film: City of Cinema

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5.5Geht so

"Sinister" ist einer dieser Filme, denen man es vorwerfen kann, auf einen bestimmten Zug mit aufgesprungen zu sein. Dieser Zug fährt Richtung "Hier, wo alle Genreideen die gleichen sind" und heizt nonstop durch die ausgedürsteten Ländereien. Ja, man kann. Denn "Sinister" ist einfach nichts besonderes in seiner Ideenvielfalt, bietet nichts wo man sich die Augen reibt und denkt, "Geil, dass noch nie jemand auf sowas gekommen ist!". Irgendwie traurig. Denn der Film hätte mit einem so klasse Typen wie Ethan Hawke an der Front einiges im Genre bewegen können. Doch "Sinister" hat trotzdem etwas. Etwas das einen kurz überlegen lässt, das einem den Gedanken "Wie zum Teufel fand ich den Film jetzt eigentlich?!" durch den Kopf schießen lässt. Warum das so ist, lässt sich leicht erklären: Man fühlt sich ab dem Zeitpunkt, in dem die Familie in das "Mordhaus" einzieht, verdammt unbehagen. So etwas soll ein Film auslösen, doch Spaß oder gar Freude widerfährt einem da nicht unbedingt. Klar, soll ja auch nicht so sein. Aber es gibt auch Streifen, die in so eine Richtung abzielen und trotzdem einen aufregenden, leicht angenehmen Nervenkitzel hinterlassen.

"Sinister" lässt den Zuschauer also in einer durchgehenden Qual, man sitzt dort mit dem guten Mr. Hawke und schaut also die Filmrollen, die er auf dem Dachboden gefunden. Sie zeigen verstörende Szenen in denen eine Familie nach der anderen auf grausame Art und Weise ins Jenseits befördert wird. All das tut er für sein Buch, das er mit dem ganzen Material wohl auch hoffentlich geschrieben bekommt. Der Zuschauer kriegt einen kalten Gänseschauer.

Ja, ich weiss, bisher beschreibe ich einen eigentlich perfekten Gruselfilm den wohl jeder Genreliebhaber mal gesehen haben sollte, doch ungeschoren kommt der Film leider nicht davon. Obwohl "Sinister" das bereits erfundene Rad in einem noch schönerem Lack angemalt hat, gibt es einige Stellen die nicht ins Konzept passen wollen und einfach die Gruselpassagen so dermaßen unterbricht, das man zeitweise wirklich genervt ist. So gibt es auch in diesem Horrorfilm Protagonistenhandlungen, wo man einfach irgendwo reinbeißen und schreien möchte, so gibt es auch hier ein paar Klischees die man auf dem Dachboden hätte lassen können. Außerdem wird die eigentlich für einen genialen Auftritt prädestinierte Figur "Mr. Boogie" bösartig von kleinen, nervigen, nicht wirklich gruseligen Geisterkids beiseite gedrängt. So bleibt "Sinister" leider nur im oberen Mittelfeld liegen, man kann einfach nicht darüber hinweg sehen wie viel Potenzial verschenkt wurde, auch wenn einiges in die richtige Richtung geht.

20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten

Zimtmond

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Mir ging es bei dem Film ganz genauso!


MurmelTV

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Absolute Zustimmung, doch dank des konsequenten Endes musste bei mir die 6,0 stehen.


Jörg Gerle: Filmdienst Jörg Gerle: Filmdienst

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2.0Ärgerlich

Weitgehend überforderte Darsteller [...] und ein nervtötender Sounddesign-Mix [...] machen dem interessanten Ansatz endgültig den Garaus.

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Homunculus

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Hehe, jupp, unser "Filmdienst" muss beim Sichten des Films weitgehend überfordert gewesen sein..


ProfessorAbronsius

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Ich muss sagen der "Sounddesign-Mix" war echt außergewöhnlich gut.


Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

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7.0Sehenswert

Sinister ist auch eine dunkle Variation auf Kubricks Klassiker The Shining. Hawke überzeugt als Autor, der an einem unheimlichen Ort zusehends aus der Fassung gerät und psychisch entgleist.

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C. Horn: fluter, kino-zeit C. Horn: fluter, kino-zeit

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8.0Ausgezeichnet

Mit seinen nächtlichen Gruselszenen und der schauerlichen Tonspur inszeniert Scott Derrickson einen herrlich altmodischen Horrorfilm. Durchweg spannend steigert sich das Grauen, wobei die Soundgestaltung entschieden zum Gelingen des Films beiträgt.

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Ulrike Frick: BR Ulrike Frick: BR

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7.5Sehenswert

Herrlich gruseliger, superb gespielter Horrorfilm über einen Schriftsteller, der für einen Bestseller über Leichen gehen würde [...].

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SoulReaver: CinemaForever;DieDreiMusche...

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6.0Ganz gut

[...] Die Mixtur aus Found-Footage-Elementen und der altehrwürdigen Haunted-House-Story lässt sich sicher nicht als Neudefinition verstehen, aber sie schafft es, frischen und wirkungsvollen Wind in den elendigen Genre-Alltag zu bringen. Würde sich „Sinister“ nicht so offensichtlich an den gleichen Stellen festklammern, nur um zu verheimlichen, das die eigentliche Handlung längst erzählt ist, hätte Derrickson ein echtes Highlight inszenieren können und dem seelenfressenden Wahnsinn so einen ganz besonderen Platz in der Jahresauswertung verschaffen. Unter dem Strich bleibt ein spannender, wenn auch nicht unbedingt innovativer Horror-Streifen, der durchaus sehenswert ist, aber sicher nichts Weltbewegendes darstellt.

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Christina Freko: Radio Köln Christina Freko: Radio Köln

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6.5Ganz gut

Die Nerven der Zuseher bleiben nicht zuletzt dank des effektreichen Scores bis aufs Äußerste gespannt - zumindest bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Showdown vorhersehbar wird.

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Markus Müller: Movie Maze Markus Müller: Movie Maze

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7.5Sehenswert

Trotz einiger Abstriche ist er dennoch ein sehr spannender und atmosphärischer Horrorstreifen, der definitiv sehenswert ist.

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Mr Vincent Vega: Kino-Zeit, Perlentaucher, D...

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5.0Geht so

[...] Manchmal wünscht man sich dann doch, dass der obligatorische Aus- bzw. Umzug in Schreckenshausfilmen auch einfach mal der erste – und nicht immer der letzte Schritt sein muss. [...]

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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

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8.0Ausgezeichnet

Ein Meilenstein des Horror-Genres ist Sinister zwar noch lange nicht. Ein durchweg fesselnder, fieser kleiner Erschrecker aber auf jeden Fall, und wohl mit der meiste Spaß, den man als Freund gepflegten Horrors dieses Jahr im Kino haben kann.

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BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...

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7.0Sehenswert

"[...]Regisseur Derrickson verschont uns hier zum Glück mit inflationären Trends wie der wackeligen Handkamera (abgesehen von den Super 8-Aufnahmen, freilich) oder 3D, die Gewalt wird angenehmerweise nicht platt vor den Zuschaueraugen ausgewalzt, sondern findet ihren Ausdruck weitgehend im puren Entsetzen des Protagonisten und einige der Schocks erwischen glatt noch manch eingefleischten Genrekenner eiskalt (Stichwort: Rasenmäher). Eine Tür für ein mögliches Sequel (oder vielleicht gar ein Franchise?) lassen die Verantwortlichen zum Schluß außerdem weise offen. Wer gerade jetzt einen aktuellen wie potenten Leinwandschrecken sucht, liegt mit „Sinister“ wohl nicht unbedingt daneben."

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Mark Olsen: Village Voice Mark Olsen: Village Voice

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8.0Ausgezeichnet

Im Gegensatz zu vielen anderen Horrofilmen, nutzt Sinister das Übernatürliche um die menschliche Schwäche, Angst und Selbstsucht zu unterstreichen.

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Peter Debruge: Variety Peter Debruge: Variety

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8.0Ausgezeichnet

Die Schockmomente sind nicht nur intensiv, sondern stehen Scott Derricksons 'Exorzismus der Emily Rose' in keinem Sinne nach.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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7.5Sehenswert

Besonders das Ende ist unglaublich entsetzlich aber zum Glück glaube ich ja nicht an das Übernatürliche. Zumindest bin ich mir ziemlich sicher, dass ich das nicht tue.

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Eric Kohn: indieWIRE Eric Kohn: indieWIRE

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7.5Sehenswert

'Sinister' kann die wackligen Dialoge und schnellen Themawechsel durch schier erschreckende Bilder wieder ausgleichen.

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John DeFore: The Hollywood Reporter John DeFore: The Hollywood Reporter

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7.0Sehenswert

Stellenweise völlig dumm aber trotzdem gruselig. 'Sinister' sollte Horror-Fans gefallen.

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Steve Persall: St. Petersburg Times Steve Persall: St. Petersburg Times

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4.5Uninteressant

Im Grunde ist Sinister eine Zusammensetzung eines Haufens Snuff-Filme, gemischt miz typischen Gruseltricks.

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sebastian-boldt

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Mimimimi.


Mary Pols: TIME Magazine Mary Pols: TIME Magazine

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4.0Uninteressant

'Sinister' ist überfüllt mit Schock-Szenen und überragend perversen Gewaltmomenten. Doch nichts daran ist neu oder innovativ genug, um uns nachts noch zum Schaudern zu bringen.

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Co-Pilot

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Das frage ich mich aber auch(!)
Die schreiben hier alle von Snuff/Gewlt & Perversion - müssen wohl wirklich einen anderen Film gesehen haben...


A.Mendes86

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Tja, da ist die gute Mary wohl nicht viel gewohnt ...


Peter Bradshaw: Guardian Peter Bradshaw: Guardian

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4.0Uninteressant

Die Ästhetik lässt den Film vielleicht wie ein realistisches Drama aussehen, doch als das Übernatürliche dazu geworfen wird, verliert der Plot jeden Anker.

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Michael O'Sullivan: Washington Post Michael O'Sullivan: Washington Post

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3.0Schwach

Der Protagonist in 'Sinister' ist uneingeschränkt dumm, somit leider auch der ganze Film.

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Kommentare (283) — Film: Sinister


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Batcat

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Den hatte ich vor einiger Zeit bereits auf YT gesehen und war total positiv überrascht. Habe schon lange nicht mehr so einen spannenden und fesselnden Film gesehen. Tolle Story, die sehr gut umgesetzt wurde. Die gute Leistung der Schauspieler und das unerwartetet Ende, dass die Möglichkeit für eine Fortsetzung offen lässt. Den werde ich mir irgendwann noch einmal ansehen.

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badabing44

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Bewertung9.0Herausragend

BAAAAM, was für ein geiler film, absolute Empfehlung.
Must See !!!

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Marc_McFly

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Bewertung5.5Geht so

verlässt sich meiner meinung nach einfach zu stark auf soundeffekte. man hört immer schon im vorraus, wann man sich erschrecken soll. ethan hawke ist aber ein guter schauspieler und ist solide, das mysterium an sich auch erstmal ganz interessant. hätte aber deutlich besser sein können.

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SchorschDiego

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Bewertung6.5Ganz gut

[Dieser Kommentar enthält Spoiler]

Ich hatte meinen Spaß beim Schauen, auch wenn die Story mit dem "Familie zieht in ein Haus, es passieren merkwürdige Sachen, verloreren Seelen tauchen auf, das jüngste Kind spricht mit Geistern etc." nichts Neues ist. Ganz im Gegenteil, ich bin erschrocken wie oft und mit welcher Konsequenz dieses Szenario immer wieder verwendet wird. Zudem wurden auch viele Klischee-Bilder, die sich einfach in diesem Genre einfach abgenutzt haben: Ein Kind macht die "Tsschhhh!" Geste, ein Kind spricht mit Geistern und die üblichen plumpen Schock-Momente.

Nichtsdestotrotz habe ich mich hier und da gegruselt. Insbesondere bei den Filmrollen enstand eine unheimliche, verstörende Atmosphäre. Wie aber bereits einige Vorredner sagten, ensteht der größte Grusel, wenn das Böse kein "Gesicht" hat. Es muss für einen Regisseur unglaublich schwierig sein, das richtige Maß an Gruselelemente umzusetzen, ohne den Spielraum für die Vorstellungskraft zu rauben. Das Sinister meiner Meinung nach oft, aber nicht immer geschafft. Das Schauen der Filmrollen und die Entdeckung des bösen Geistes/heidnische Gottheit auf den Videos allein, hat mich total gefesselt. Aber wie so oft, geht die anfängliche Atmosphäre verloren, wenn das Böse zum Ende des Films zu deutlich visualisert wird. Bei Sinister war das meiner Meinung nach, als die Geister der Kinder in Zeitlupe durch das Haus hechteten.

Außerdem dachte ich, es wäre dem Vater und dem Polizisten direkt klar gewesen, dass wenn sie aus dem Haus ausziehen, sie die nächste Familie sind, die massakriert werden würden. Ich finde es enttäuschend, wenn der Zuschauer mit den gleichen Informationen klare Schlüsse ziehen kann, aber die Protagoisten tuen es nicht.

Insgesamt hat er mir aber gefallen. Die Kern-Idee mit den Filmrollen war für mich zumindest neu und daher total aufregend. Diese schöne Grundidee wurde aber zu stark mit altbekannten und abgedroschenen Stilmitteln beschmückt.
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Habe ihn jetzt in kürzester Zeit zum zweiten Mal gesehen. Und ich fand ihr auf einmal wesentlich schwächer. Das ist beim zweiten Mal Gucken wohl häufig der Fall, aber so einen Diskrepanz zwischen dem ersten und zweiten Mal Schauen, habe ich wohl noch nie erlebt.

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Codebreaker

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Bewertung5.0Geht so

SINISTER ist ein Horrorfilm. Doch was genau ist denn überhaupt ein "Horrorfilm"? Wie definiert man den Begriff "Horror"? Was genau, jagt den Menschen Angst ein?
Ich liebe dieses Genre, eben weil es so schwierig ist, auf diese Fragen eine Antwort zu finden. Ich kann deshalb natürlich nicht sagen, was am besten geeignet ist, einen Horrorfilm wirklich gut zu machen, eben weil sich jeder vor etwas anderem fürchtet. Ich kann nur sagen, was ich persönlich, am "gruseligsten" finde. Und das lässt sich sehr schwer beschreiben. Am besten vielleicht mit dem Spruch: "Weniger ist mehr".

Das mag oft sehr dahergesagt klingen, aber genau so ist es. Ich finde es tausendmal schlimmer nicht zu wissen, woher das Geräusch auf dem Dachboden kommt, als einfach da hin zu gehen und irgendein Monster zu sehen. Nicht falsch verstehen, würde es so etwas geben und würde ich dem dann entgegenblicken, so wäre das natürlich schlimm. Aber angenommen ich liege abends in meinem Bett, höre diese Geräusche und weiß genau: es ist niemand zu Hause, dann ist das doch wesentlich unheimlicher. Woher kommen die Geräusche? Was kann das sein? Sind meine Eltern doch schon eher zurück? Ist es die Katze? Oh, halt, die habe ich ja gar nicht.

Ich finde es wesentlich gruseliger, wenn mir ein Horrorfilm einiges selbst überlässt, wenn das Kino in meinem Kopf angeregt wird und vor allem, wenn es vorstellbar ist. Viele Horrorfilme verlaufen heute nach dem gleichen Schema: meist ist es eine Familie mit Vater, Mutter und mehreren Kindern, dazu noch irgendein Haus und dann passiert irgendetwas, bspw. dem Grundproblem der Geschichte wird nachgegangen, dann meistens in der Nacht. Irgendetwas wird dann lang gezeigt und BÄM! Irgendeine Fratze wird dir ins Gesicht geworfen oder es ist eben doch nur die Katze, die ins Bild springt. Jump Scares, Schockeffekte, alles gut und schön. Aber ist das Horror? Ist es einfach "Horror" jemanden irgendwie zu erschrecken?

SINISTER, so habe ich gehört, soll ja nun doch etwas anders sein. Viele positive Reaktionen habe ich gehört/gelesen, sodass ich mich schon auf einen besseren, neuen Horrorfilm eingestellt habe. Aber schließlich war SINISTER dann doch nichts mehr als das, was man immer so geliefert bekommt. Familie, Haus mit Vorgeschichte, Mann der dem auf der Spur ist, bei Nacht und eben diese typischen Schockeffekte. Nichts besonderes, nichts was mir Angst macht. Wenn ich einen Horrorfilm sehe, dann erwarte ich eben schon so einige Dinge. Zum Beispiel will ich, nach dem Film, vor Angst in meinem Bett liegen und nicht einschlafen können, weil ich nach wie vor über das Gesehene nachdenke. Ich will eine gruselige Atmosphäre, in die ich hereingezogen werde. DA kann ich dann gerne auch mal erschreckt werden. Aber eine Atmosphäre entsteht nun mal nicht allein deshalb, weil alles in der Nacht spielt. Musik, Kamera, Feeling, all sowas zählt mit rein. Das hat ab und an sogar mal gut geklappt bei SINISTER, aber eben nicht so gut, dass es lange hängen bleibt.

Das soll jetzt aber auch nicht zu sehr nach Verriss klingen, denn im Endeffekt ist SINISTER sicherlich kein schlechter Film. Er hat schon seine Momente und vor allem sind hier Videosequenzen drin, die echt etwas creepy und schaurig sind. Auch das Ende ist ganz gut gemacht. Zudem spielt Hauptfigur Ethan Hawke ziemlich ordentlich. Der Film ist schon ganz nett, aber richtig Angst hatte ich nie und ich habe extra drauf geachtet, dass ich den Film im Dunkeln gucke, abends und allein im Haus. Vielleicht sind meine Erwartungen, die ich oben beschrieben habe, einfach zu hoch gesteckt, vielleicht sollte ich eben nicht ganz so viel voraussetzen, aber so ist es nun mal und das wurde schlicht und ergreifend nicht erfüllt.

SINISTER ist also, wie gesagt, kein schlechter Film. Er funktioniert hier und da schon recht gut, hat eine nette Ausgangslage, ist recht gut gespielt und hat eben seine Momente. Aber er hebt sich nicht von der Masse ab, jagt mir nicht wirklich Angst ein und bedient sich altbewährter Konventionen. Er ist okay, keine Frage, aber mehr nicht.

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Codebreaker

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Gut, diesen Slogan habe ich komplett ausgeblendet, da hast du natürlich recht. Und ich meine so war es ja auch bei mir, ich habe im Prinzip eben einen wahrhaftig schaurigen Horrorfilm erwartet und das dann eben nicht bekommen. Ich will den Film ja auch gar nicht verteidigen, wie gesagt, ich fand den selbst riesiger Müll, nur wenn man ihn mag, dann soll es halt so sein. Aber damit wären wir ja wieder bei dem "Alles ist subjektiv" - Argument, für mich ist aber definitiv auch sicher: EVIL DEAD ist schlecht.

FINAL DESTINATION fand ich auch immer sehr unterhaltsam, witzig und irgendwie hatten diese Filme ein eigenes Feeling, sehe das also auch komplett so wie du!


TerracottaPie79

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Keine Sorge, es kommt nicht rüber, als würdest du den Film verteidigen - ich weiß ja (inzwischen), dass du ihn nicht magst :D Und selbst wenn, wäre das natürlich nicht schlimm.
Ich möchte den Film ja auch nicht unbedingt schlechter machen als er ist...ich würde ihn ja sogar gern loben...nur ist er dafür eben zu schlecht xD

Absolut. Final Destination hat einfach seinen ganz eigenen Charme :)


Erlkoenig

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bis zum letzten Drittel ein guter und solider Horrorfilm, der durch die brutalen Morde auf den gefundenen Filmen Beklemmung und Grusel erzeugt. Passend hierzu ist auch der dumpfe Soundtrack, der durch Bässe und Verzerrte Melodiefetzen für die passende Stimmung sorgt.
Im letzten Drittel, bzw. ab dem Punkt, wo sich "Ethan" die Directors Cut-Versionen ansieht, wird es leicht unrealistisch und übertrieben. Bis dahin wurde alles richtig gemacht und wäre dem Film ein anderes Ende geschenkt worden (z.B. Filmrollen werden vernichtet und die Familie verlässt die Stadt - findet im neuen Heim die Kiste auf dem Dachboden und dann Ende!), wäre meine Benotung noch besser ausgefallen.

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rockadude

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Bewertung7.0Sehenswert

Spannender, gut gemachter und auch vor allem von Hauptdarsteller Ethan Hawke sehr gut gespielter Horrorthriller. Allerdings habe ich mich nicht all zu offt gegruselt und auch erschreckt habe ich mich vielleicht einmal.
Trotzdem war der Film aber von der Handlung her spannend und die Atmosphäre gefiel mir sehr gut. Auch das Ende war schön fies und somit komme ich zusammen mit den anständigen Darstellern zu einer überdurchschnittlichen Wertung.
Kann man sich definitiv für einen spannenden DVD-Abend mal vormerken!

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Nagelfar

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

http://www.youtube.com/watch?v=abOFFKy6HEc

Das ich diesen Song / diese Band nochmal in einem Mainstreamfilm hören darf, awesome. Dazu noch mit das ausgewöhnlichste Stück Musik, das ich kenne.
Der creepy Soundtrack trägt unglaublich zur Atmosphäre des Films bei, der aber auch so einer der besten seines Genres ist.

Hier noch ein schönes Review zum Song, auch wenn es nicht unbedingt hierher gehört:
http://www.metal.de/progressive-metal/review/ulver/2314-silence-teaches-you-how-to-sing/

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fat_jacK

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gut: Tolle Atmosphäre, die den ganzen Film über hält. Ein toller Ethan Hawke. Sitzende Schocks. Ein Ende, was mal ein wenig gegen den Strich geht.
Nicht so gut: Dieser vermeintliche Twist am Ende. Ich persönlich konnte mir den schon aus dem Lesen der Inhaltsangabe auf der DVD zusammenreimen. Auch find ich es nicht so clever den Bösewicht hinten auf das Cover zu packen, lebt doch der Film sehr gut davon, dass dieser sich dezent zurück hält und selten mal wirklich gezeigt wird.

Aber das sind verhältnismäßig nur Abzüge in der B-Note. Das Gute überwiegt. Reiht sich wunderbar zu Filmen wie Conjuring oder Insidious ein. D'onofrio in einer kleinen Rolle zu sehen war auch sehr gut.

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Troublemaker69

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

In letzter Zeit habe nicht viele gute Streifen in diesem Genre gesehen, Sinister beendet endlich diese Durststrecke und das, obwohl ich den hier nie so richtig auf dem Schirm hatte. Beim Kinostart habe ich ihn verpasst und hatte auch nie Interesse ihn mir anzusehen, erst durch verschiedene Umstände habe ich ihn mir schließlich ausgeliehen und war begeistert. Endlich wieder ein Horrorfilm, der den Namen verdient.

Sinister kommt ohne viel Blut und Effekte aus, sondern setzt auf diese kleinen subtilen Schocker, die sich aus Momenten entwickeln, die wir alle kennen.
Ein dunkler Gang und auf einmal ertönt von irgendwoher ein Geräusch, das nicht so direkt definierbar ist.
Der Bagul lehrt einen regelrecht das Fürchten, nicht nur durch seine gruselige Fratze, sondern auch durch die Art und Weise, wie er eingesetzt wird.
Man merkt, dass die Macher hier wissen, was sie tun, denn sie zeigen ihn sehr selten, aber wenn, dann sehr wirksam in Szene gesetzt, so verliert er bis zum Ende hin nie seinen Schrecken.
Sinister ist ein atmosphärisch herausragender Film, der ein bedrückendes Gefühl schafft, eine Anspannung, die die komplette Lauflänge über hält.
Ethan Hawke, der mich auch schon in The Purge sehr überzeugt hat, passt hier perfekt in die Rolle des Autors, der seine fünf Minuten eigentlich schon hinter sich hat, aber es nochmal wissen möchte und dabei auch nicht davor zurückschreckt, mit seiner Familie in ein Haus zu ziehen, in dem es zu einem Mord kam.
Zudem muss ich sagen, dass das hier ein ziemlich harter Film ist, nicht von der Gewalt her, sondern von den Videosequenzen, die ohne viel Brutalität sehr anspannend wirken.
Schon am Anfang zeigt uns der Streifen mit dem Videoausschnitt "Familie beim Rumhängen", dass das hier nicht gerade ein Karnevalsbesuch wird. Solche Teekässelchen kommen öfter vor. Wer den Film kennt, weiß , was ich meine.
Wir bekommen hier Bilder vorgestellt, die wir so nicht allzu schnell vergessen werden.
Ohne lange Anlaufzeit kommt der Film sofort zur Sache und hört damit auch nicht mehr auf, er bleibt über die komplette Lauflänge hinweg spannend und gruselig und das Ende ist dann nochmal richtig überraschend und sorgt für Gänsehaut.

Sinister ist Nichts für schwache Nerven, aber wer den kleinen und subtilen Horror mag, dem sei der Film wärmstens ans Herz gelegt, ist seit langem der beste Horrorfilm, den ich bewundern durfte.

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Martin Oberndorf

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Ich komm mit vielen Fratzen nicht zurecht.
Der sieht aber eh noch fast normal aus im Vergleich zu dem, was die Trashwelt hin und wieder bietet.


Troublemaker69

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Das stimmt wohl...wollte trotzdem nur nochmal sicher gehen ;)


expendable87

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

originell verpackter gruselschocker welcher einem mit seiner unablässigen und reißerischen spannung von beginn an bis hin zum heimtückischen finale den atem raubt...zudem verdichtet sich die beklemmende atmosphäre mittels bedrohlicher klänge und ethan hawke (training day, daybreakers), welcher den zielstrebigen buchautor ellison oswalt spielt, überzeugt in der hauptrolle...allerdings wenn mich derartige mysteriöse und horrende vorkommnisse plagen würden, würde ich fluchtartig das weite suchen und nicht noch dem spuk auf den grund gehen... :)
wer auf diesen okkult-kram steht...so wie ich, dem ist 'sinister' von scott derrickson (der exorzismus von emily rose) wärmstens zu empfehlen!!!

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RobMatthews

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einer der wenigen Filme, die ich immer und immer wieder sehen könnte.
Mir gefällt die Idee einen Episodenfilm als Handlung für die Figuren zu schaffen.
Herrlich grausam und doch dezent gehalten. Vorallem, dass es die Kinder sind, die dazu getrieben werden zu morden.

Die Szene mit dem Computerbildschirm im Hintergrund (auf die ich jetzt nicht weiter eingehen werden, um es den anderen nicht vorweg zu nehmen) gehört definitiv zu den Szenen, die ich in Erinnerung an diesen Film behalten werde.

Man kann sagen was man will, aber so sieht ein Horrorfilm aus, der wirklich zeigt, was man erwartet und auch sehen will.

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Bubgar

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Bewertung5.0Geht so

Eine Familie zieht in ein Haus ein, indem vorher eine Familie grausam ermordet worden ist und das/die Kind/er spurlos verschwunden sind.
Ein Anfang wie es im Moment viele Filme machen. Entweder spukt es dort oder jemand wird ermordet...

Vielleicht bin ich zu abgehärtet für den Film, aber gegruselt habe ich mich nicht.
Die Schockmomente waren mir zu offensichtlich (vielleicht weil diese größtenteils im Trailer vorkamen?)

Trotzdem stimmte die Atmosphäre und die Mordvideos waren durchaus "creepy" gemacht.

Alles in allem trotzdem für mich ein mittelmäßiger Film aus den man hätte mehr machen können.

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Leveinard

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Geiles Ende.
Und die Rollen der Kinder bestärken mich (wie in fast jedem Film) in der Idee, niemals Kinder haben zu wollen.

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TheHunter

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Horrorfilm der mich in den letzten jahren erschreckt hat und das im positiven Sinne.

Gute und Spannende Story und vorallem das Ende

Schaut ihn euch auf jedenfall an

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benjamin.zahnd

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Bewertung5.5Geht so

Es ist nicht ein schlechter Film, aber einer den ich mir auch hätte sparen können... Die Story ist nicht schlecht. Doch ich finde es wiederholt sich an dauernd, um zu gruseln werden immer wieder Videos von Ermordungen gezeigt.

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Leechbath

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich weiß ja nicht wer mir das als Gruselstreifen auf den Spuren von 'Shining' verkauft hat, aber ich möchte mein Geld zurück!
Ne, aber mal im ernst- Sinister ist gar nicht so übel: Ein paar mal konnte er auch schön creepen, Ethan Hawke macht keine schlechte Sache und die Atmosphäre ist auch in Ordnung. Was mich an Sinister so stört, ist was er mit all dem restlichen Horror-Kram der letzten Jahre gemein hat. Neben Found-Footage Gedöns, gibts ein paar nervige Jump-scares und ne handvoll gruselige Kinder die einem Schweigen signalisieren. Das wird einem schließlich auf Basis von einer haunted-house-artigen Story serviert > fertig ist der etwas bessere Durchschnittshybrid.
Sinister kann man sich schon mal angucken. Man bekommt immerhin solide Genrekosten geboten, aber man sollte definitv nicht mit hohen Erwartungen rangehen. Besonders was die Auflösung betrifft! Zudem empfehle ich einen großen Bogen um den Trailer zu machen- der ist nämlich absolutes Spannungsgift!

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John3101

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Bewertung9.5Herausragend

Mal ein Horrorstreifen bei dem ich mir förmlich in die Hose gemacht habe.Die Macher der Paranormal Activity Reihe wissen wie man sein Publikum ins schwitzen bringt.Der Film verliert keine Sekunde an Unterhaltung und kann die Spannung ganze 2 Stunden lang aufrecht erhalten.Bin selbst kein besonderer Horror Fan,jedoch hat mich der Film allein schon vom Cover in seinen Bann gezogen.Also rein ins Laufwerk und Fernseher angeschaltet und los kann der Spaß b.z.w. die Tortur gehen.Ein Film für Leute die weder Alpträume bekommen,noch so schreckhaft sind wie ich.

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Christin237

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Bewertung6.0Ganz gut

Sinister ist seit langem der erste Film, der mir stellenweise ein ungutes Gefühl beschert hat. Die Videosequenzen, die musikalische Untermalung und die Reaktion des Vaters sind sehr überzeugend und mitreißend. Gerade die Musik verdient ein großes Lob. Die Story des Films ist nicht unbedingt neu, aber sie funktioniert. Die Besetzung ist bis auf eine Ausnahme in Ordnung. Sogar Hawke, den ich eigentlich nicht gerne sehe, hier hat er sich recht gut angestellt. Das kleine Mädchen von ihm ist etwas hölzern. Vielleicht hilft ihr die deutsche Synchro ja über den Berg, aber im Original ist es grenzwertig. Was den Spannungsbogen einknicken lässt, ist das Ende. Es war vorhersehbar, aber das ist nicht unbedingt das Problem. Was mich an den Rande der Verzweiflung getrieben hat, war dieser rasante Abfall in einen albernen Kindergruselfilm... dieses schlechte Jahrmarkts-Makeup, diese dämliche Haltung der Köpfe, das hohle Gestarre und der klischeehafte Finger auf den Lippen... nachdem ich das dann einmal gesehen hatte, war die Sache längst klar, aber nein, das wird dann so lange wiederholt, bis es auch den letzten Zuschauer mit einem Stirnrunzeln zurücklässt. Der Film überzeugte anfangs durch Atmosphäre und verliert durch dieses Theater am Schluss sämtlichen Gruselfaktor. Lächerlich... und ja, der woohoo-Moment, in dem der Dämon nochmal fürs Familienfoto in die Kamera starrt... hätte ich im Regelfall einfach hingenommen, aber hier hat es dem Ganzen nochmal die Krone aufgesetzt. Wieso konnte der Film nicht einfach enden, wie er begonnen hat? Etwas subtiler bitte... Dadurch hat er mal satte 3 Punkte verloren.

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doppelapfel

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Bewertung7.0Sehenswert

Empfehlenswerter Gruselfilm. Sinister zielt mit der düsteren Atmosphäre auf eine unheimliche Stimmung ab, die auch musikalisch gut untermalt wird. Trotz des etwas vorhersehbaren Endes, gelingt es Derrickson den Zuschauer hin und wieder zu erschrecken.
Ein schauriger Film, der mit wenig auskommt. 7 Punkte!

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