Sinister - Kritik

US 2012 Laufzeit 114 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 22.11.2012

  • 6

    Ich weiß nicht so recht. Ethan Hawke spielt überzeugend und gegruselt habe ich mich auch einige male. Am Anfang zumindest. Zum Ende hin nahm der Gruselfaktor deutlich ab nur um dann diese äußerst lahme und fragwürdige Auflösung präsentieren. Gut gefallen haben mir die Super-8 Filme - tolle Atmosphäre!

    • 1

      Original erschienen auf: https://passionofarts.wordpress.com/

      "Sinister", Kanister ... mir fehlt die Idee um diesen Mumpitz kurz zu beschreiben ... genauso ideenlos wie der Film eben. Oh das ist es "Sinister" ideenloser Mumpitz mit dummen Charakteren und geringem Gruselfaktor, bis fast gar nichts, also gar nichts.

      Fünf Teenager fahren in den Wald ... ach halt Moment, das ist ja das Andere. Ich will einen Gruselfilm sehen, warum frage ich mich, warum hab ich jetzt Lust darauf? Naja, manchmal packt es mich halt und ich lass mir gerne was vorschlagen und wenn ich den Film auch noch vorgemerkt habe, dann muss mich irgendwas daran ja interessiert haben. Also eine Famile zieht in ein Haus, wo überraschenderweise Menschen ums Leben kamen. Egal ob man das weis, man zieht trotzdem da ein. Warum? Weil der Vater mal wieder Schriftsteller ist (was ganz was neues) und einen Roman darüber schreiben will. Yeah, soll er halt. Also eine nervige Teenagertochter gibt es nicht, dafür eine Grundschulschülerin, die in den ersten Minuten trotzdem schon nervt, einen Teenagerjungen, der nie da ist, außer er sitzt in einer Kiste und hängt sich nach hinten daraus heraus um zu schreien, weil er an der Nachtkrankheit leidet. Aha ... ich hab das mal gegoogeld, das GIBT ES NICHT ...
      Oder er sitzt im Busch und glotzt doof und schreit, weil er an der Nachtkrankheit leidet. Ist wohl schlafwandeln, aber er sitzt eben da wie ein Irrer und schreit. Warum? Hat er Schmerzen? Hat er Angst? Ist jetzt schlimmer, seit sie in dem Haus wohnen, wo Menschen ermordet wurden. Wieso denn auch nicht? Ich ziehe auch immer in Häuser ein, wo Menschen gestorben sind und wundere mich dann, dass komische Sachen passieren.
      Der Trailer hat mir eigentlich schon den ganzen Film erzählt - danke für den Spoiler - also warum guck ich weiter? Keine Ahnung, vielleicht aus Liebe zum Blog oder weil mich doch interessiert was wieso weshalb, aber am Ende weis ich doch schon alles, weils der Trailer ja gesagt hat. Mmh ...
      Der Film langweilt einfach ohne Ende. Gruselig ist eigentlich nichts, die Charaktere sind einfach nur dumm. Oh Moment, die haben gar kein Haustier, das zuerst von irgendwas zerfleddert wird. Schema F durchbrochen! Oh jeee!
      Und ganz klar, wenn ICH wüsste, dass die Familien in diesem Haus von einem Massenmörder ermordet worden wären und abgesehen davon erst gar nicht in das Haus eingezogen wäre ... aber sollte ich es spätestens jetzt wissen und der Strom fällt aus, da gehe ich ganz sicher mit der kleinsten Taschenlampe der Welt auf den Dachboden, anstatt meine Familie zu schnappen und zu sagen "Fick die Hanse, ich bin weg!"
      Oh, der Film ist fast zu Ende, da kommen ein paar gruselige Momente. Ach okay der Film ist zu Ende, na endlich.
      1 Punkt für die "bisschen", gruseligen Momente und den schönen Super 8 Kameraaufnahmen.
      Ist das eine konstruktive Kritik? Nein? Mir doch egal.

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      • 7

        Hätte gruseliger sein können...

        • 4

          Der Film ist wie eine Geisterbahnfahrt auf einem Jahrmarkt. Er basiert eigentlich ausschließlich auf dem Prinzip des kurzen Erschreckens. Einfach eine Fratze in die Kamera halten plus gigantischem Soundgetöse. Jumpscares eben...
          Wer braucht schon eine logische Handlung, Spannungsbögen, eine Atmosphäre, die nicht ausnahmslos durch akustischem Overkill erzwungen wird?
          Nein, nein - einfach BUH! und fertig.

          • 8 .5
            drahdinedum 21.04.2015, 13:35 Geändert 21.04.2015, 13:36

            Normalerweise schaue ich nicht mehr so viel Horror wie noch vor Zehn Jahren! Aber von diesem Horrorfilm hatte ich viel gutes gehört und wußte, dass er eher in Richtung Psyche geht, was ich gegenüber Splatter deutlich bevorzuge!

            Fazit:

            Es stimmt! Sehr geil!

            Wunderbare Gänsehaut! So wie ich's mag! ;-)

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            • 8

              Seit Sinister kann ich mir keine Horrofilme mehr anschauen. Er ist zu gut und hat mich irgendwie traumatisiert. Im Kino wars eine Qual von Szene zu Szene!

              • 10

                "Sinister" ist einer der besten Horrorfilme überhaupt - denn dieser wahrhaftige Albtraum ist einer der schlimmsten Filme, die es gibt.
                Ethan Hawke spielt cool, die Musik mitsamt Soundeffekten haut ordentlich rein und besonders die Super 8-Aufnahmen sind sehr creepy. Schauriges Schmuckstück mit absoluter Gänsehautgarantie und deshalb:
                Unbedingt empfehlenswert!

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                • 8
                  Foxx87 06.04.2015, 11:07 Geändert 06.04.2015, 11:08

                  Ein düsterer und bedrückender Film, der einer der besten Horrorstreifen der letzten Jahre ist. Die Musik gepaart mit den Super8 Aufnahmen schaffen eine fantastische Atmosphäre um in den Film einzutauchen. Zugegeben verliert sich der Film an einigen wenigen Stellen ein wenig, dies hätte man vllt etwas anders machen sollen um die Intensität hochzuhalten. Das hätte Sinister dann auch eine noch höhere Bewertung eingebracht....Spreche trotzdem jeden meine Empfehlung aus, der auf gruselige Horrorfilme steht. Bei meiner Freundin hat es gewirkt, sie hatte Probleme danach einzuschlafen :D

                  • 8

                    Für mich ein überraschend effektiver Horrorfilm mit einigen stark inszenierten Schockmomenten und einem gut aufspielenden Ethan Hawke. Aus dem Ende hätte man jedoch mehr machen können.

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                    • 6
                      BattlemasterIZ 19.03.2015, 20:58 Geändert 19.03.2015, 21:01

                      Der Film entwickelt schnell eine spannende Grusel-Atmossphäre, konnte mich jedoch nicht zwingend in seinen Bann ziehen. Ich glaub um Sinister wirklich sehr gut zu finden, dafür brauch es gerade diese Art der "Hypnotisierung". Der Horror-Thriller ist vielleicht auch ein bischen zu "schablonenhaft" inszeniert, sodas das nervenaufreibende Szenario bei mir nicht ganz angeschlagen hat. Das ich am Ende jedoch trotzdem mit offenen Mund da saß, beweist das der Film trotzdem einiges gut gemacht hat.

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                      • 9

                        Spannend gemacht.

                        • 3 .5

                          Ich fand Sinister einfach langweilig. Es gab zwar einige Momente, an denen ich mich erschrocken habe, am im Vergleich zu anderen Horrorfilmen war es für mich als Horrorfan einfach nicht gruselig genug.

                          • 7

                            "Sinister" bleibt durch seine drückende und düstere Atmosphäre, seinen Suff-Motiven und den Found-Footage-Elementen ein beeindruckender Horrorfilm, der durch seine subtile Darstellung an Gewalt und der verstörend, körnigen Super 8-Opik an einigen Passagen, weniger auf den Magen- als auf die Psyche des Menschen schlägt. Scott Derrickson spielt mit der Konfrontation von okkulten bzw Ritualmorden in einer authentisch- bekannten Umgebung. Durch die Muster des Found-Footage wird diese Ambition abermals unterstrichen und dadurch wirkt eine sonst so ferne (bspw in einer totalen Kameraoptik) Abschlachtung als unfassbar tastbar; und wegen der Grausamkeit und den abstrakten Ideen der Morde, selbstverständlich umso verstörender, was prägt, und einen Horrorthriller ausmacht. Mit einem alternativeren Ende hätte es "Sinister" tatsächlich zu einem Genreklassiker bringen können.

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                            • 8

                              Bin ein Horrorfilm Fan und muss sagen Sinister gehört für mich auf jeden Fall zu den besseren Horrorfilmen! Fand ihn ziemlich gruslig und hatte auf jeden fall ein paar Schreck und Gänsehaut Momente!

                              • 7 .5

                                Lange Zeit sehr spannend.. aber irgendwie wartet man vergeblich auf das "Aha"-Erlebnis... Das kommt aber nicht, und schon ist der Film dank eines platten Endes vorbei...
                                Im übrigen hat mich Hawkes eintöniges Mimikspiel ziemlich genervt..

                                • 9

                                  Spannend bis ende.

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                                  • 7

                                    Ich dachte am Anfang dass Sinister anstrengend wird. Aber nein, Ethan Hawke mit seiner Art jede Szene zu etwas besonderes, düsteres zu machen war nicht nur interessant, sondern lenkte auch vom Endtwist ab. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Horrorfilm, der auf alte Klischees eingeht mich noch so gut unterhält. Das schaffen derzeit nicht mehr viele Filme ausnahme ist hierbei Conjuring.

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                                    • 4

                                      Ethan Hawke als Schriftsteller in der Krise, der ein Haus bezieht, das Ort schrecklicher Verbrechen war. In tiefes Dunkel getauchte Angstmachbilder beschwören ein derart willkürlich herbeigeholtes dämonisches Verhängnis, dass die Geschichte jeden Boden unter den Füßen verliert. [Rainer Gansera]

                                      • 6
                                        mistah.barny 23.01.2015, 12:43 Geändert 23.01.2015, 12:46

                                        Ich möchte dazu gar nicht viel schreiben.....

                                        Das Ende bzw. die Auflösung ist meiner Meinung nach nicht schlecht, nur macht es den ganzen Spannungsaufbau etwas kaputt und reisst Logiklöcher in den Raum. Schade, da hätte man definitiv mehr rausholen können. Ich denke auch dass sich die Geschichte auf Papier wirklich gut angehört hat, evtl. hätte man da aber noch etwas an der Glaubwürdigkeit feilen müssen.

                                        Dazu ist das Verhalten der Hauptfigur nicht immer nachvollziehbar und gewisse Ereignisse haben null Auswirkung auf die Story. Dafür bietet der Film einige nette Stimmungen, die Story fand ich grundsätzlich interessant, die Schauspieler sind alle gut gewählt.
                                        Es kam an vielen Stellen auch gute Gruselatmosphäre auf, nur waren viele Szenen (für mich) sehr vorhersehbar, und ich wusste genau an welchen Stellen jetzt der Scare kommt und in welcher Form dieser aufgebaut und präsentiert wird. Kurz gesagt, man hat vieles einfach schon oft genau so gesehen, und Sinister erfindet das Rad sicher nicht neu. Die Location bzw. das "Spukhaus" fand ich jetzt sehr bodenständig und weniger Atmosphärisch. Selbst die Backstory erzeugte bei mir nicht einen wirklichen Schauer. Die Geschichte mit den Filmrollen ist dafür um so spannender und bietet einen extrem starken Spannungsaufbau, auch wenn ich die Musikeffekte beim abspielen von Stummfilmen ein wenig zu aufdringlich fand, nur, Horrorfilme leben ja zum grössten Teil von der Musik und den Soundeffekten, es sei Dir verziehen.

                                        Das einzige was ich wirklich störend fand....einige Make Ups wirken extrem billig. Da hab ich an Halloween schon besser gemachte "Schminke" gesehen!

                                        Fazit:
                                        Für mich ein 0815 Grusler, nicht wirklich schlecht aber auch nicht wirklich über dem Durchschnitt. Vor allem die Auflösung ist nicht ganz so gelungen.
                                        6 von 10 Super 8 Filmchen

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                                        • 8 .5

                                          Sehr sehr guter Horrorfilm. Licht aus Film an und die Atmosphäre baut sich von ganz allein innerhalb Sekunden auf und hält bis zum bitteren Ende an. Schöner Streifen für nen kleinen Adrenalinstoß!

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                                          • 8 .5

                                            so muss das sein - ein wirklich guter horrorstreifn mit einem aber etwas zu vorhersehbaren ende - ps schaut euch nicht den trailer an - am besten zu gar keinem film - ihr nehmt euch selber die guten momente

                                            • 7 .5
                                              keinetoleranz 13.01.2015, 01:42 Geändert 13.01.2015, 01:44

                                              Guckt ihn euch alleine im dunklen zimmer an und
                                              der film erzeugt eine gruselige atmosphäre
                                              das ende ist jetzt keine riesen überraschung aber trotzdem gut gemacht
                                              Der sound im film ist gut gewählt

                                              • 6 .5

                                                Routinierter Geister-Grusel: eine Familie im verfluchten Haus und im Dachboden ein Haufen obskurer Filmrollen aus vergangenen Zeiten. Inhaltlich bieter der Film nur wenig Neues und verlässt sich auf Altbewährtes, doch dank der fiesen Super 8 Filme und dem geilen Soundtrack sticht der Genrebeitrag letzten Endes doch noch aus der Masse hervor. Teilweise schon ziemlich gruselig, für Genrefans 'ne glasklare Empfehlung.

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                                                • 6

                                                  Der einst erfolgreiche Schriftsteller Ellison zieht mit seiner Familie in ein Mordhaus, um einen Mord aufzurollen den die Polizei nicht lösen konnte. Das Buch das er über den Fall schreiben will, soll ein neuer Bestseller werden und die Familie endlich wieder zu Wohlstand verhelfen. Doch als er mit den Recherchen im Killerhaus anfängt, beginnen auch die merkwürdigen Vorfälle. Auf dem Dachboden des Hauses findet er einen alten Super-8 Projektor mit dazugehörigen Filmen. Diese enthalten verstörendes Material.

                                                  Im Grunde ist da nichts durchschlagend neues, aber Sinister versteht es heftig zu gruseln. Alte Story in neuen – aber durchaus ansprechendem Gewand. Das was dann noch kommt, hat Potential für Fortsetzungen, Teil 2 ist schon in Planung.

                                                  • 4 .5

                                                    Für meinen Geschmack zu viel Tamtam bis endlich mal etwas passiert. Der zweistündige Film braucht fast 90 Minuten bis er endlich mal in Fahrt kommt.

                                                    Irgendwie ist dieses Familien-Haus Szenario auch ausgelutscht. Immer dasselbe. Passiert zu wenig für einen Horrorthriller.

                                                    Die S8-Tapes sind zwar ganz amüsant, retten den Film aber wortwörtlich auch nicht mehr.

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