Sinister - Kritik

Sinister

US · 2012 · Laufzeit 114 Minuten · FSK 16 · Horrorfilm, Kriminalfilm, Thriller · Kinostart
  • 7 .5

    Atmosphärisch dichter und mit toller Optik ausgestatteter Gänsehaut Gruseler.
    Hier muss nicht immer das Blut bis an die Decke spritzen um einen zu schocken, die Bildsprache von Sinister ist einfach fesselnd und Klasse.
    Ganz starker Ethan Hawke.
    Wirkt fast wie ein Suspense Horrorkrimi!

    11
    • 6

      Naja, naja, ich habe mir mehr erhofft. Auch nach für mich wirklich guten Start. Man wird langsam in die Handlung eingebunden und auch die Familie war interessant. Nachdem man erkannt hat, dass die 2 Töchter eine Tochter und ein Sohn sind geht es laaaangsam los. Ich hatte noch bisschen auf Richtung "Roter Drache" gehofft, aber es wurde eben eine kleine Reise zu "Insidious". Man macht nix falsch auf jeden Fall. Irgendwie fand ich, der Film wollte am Ende wirklich das Finale auf Krampf einläuten. Der Sohn und die Mutter wurden gar nicht mehr gezeigt, nur auf der Kartonzeichnung der Tochter.

      • 8

        Den fand ich echt gut, Spannend und Gruselig. Vor allem bei der Szene mit dem Rasenmäher hab ich fast nen Herzinfarkt bekommen :D

        • 5 .5

          Die Rohheit der Materialien und die schaurige Soundkulisse kreieren in ihrer Gesamtheit eine teuflische Atmosphäre, die durchweg zündet. Von dort an wird mit der Furcht des Zuschauer überaus fies gespielt, was eine Reihe von Jump-Scares mit sich zieht. Deren Einsätze weisen üblich auf die nicht besitzende Fähigkeit des Filmemachers hin, qualitativen Horror inszenieren zu können – wie es bei fast jeder Blumhouse Produktion der Fall ist. Doch bei Sinister ist ihr Gebrauch oft anders als erwartet. So füllen die „Jumps“ gar das gesamte Bild und kosten ihre Böswilligkeit in vollen Zügen aus. Analog wird mit dem Soundpegel nicht zögerlich umgegangen, wodurch das Format wiederum recht transparent wird.

          Durchaus zerrt der Horror-Thriller oft an den Nerven und zeigt dies bereits anhand seines subtilen Vorspannes. Auch die beginnenden Elemente des Okkultismus behalten die dichte Atmosphäre bei. Nur leider mündet die Geschichte in einem -für die heutigen Mittel- zaghaften Twist, der aufgrund seiner Inszenierung enttäuschend unseriös ist. Statt totalem Terror oder bösartigem Splatter klingt das Geschehen mit Fantasy-Grusel aus, das in seiner unverblüffenden Form zu wenig Konsequenz und Charakter erweist. Entschädigender Weise glänzt Ethan Hawkes intensives Schauspiel über die Dauer des Filmes hinweg.

          Die komplette Kritik: https://inglouriousfilmgeeks.com/2016/10/22/sinister/

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          • 6
            Ecto1 20.10.2016, 11:09 Geändert 20.10.2016, 11:10

            Das Ende bzw. die Auflösung ist meiner Meinung nach nicht schlecht, nur macht es den ganzen Spannungsaufbau etwas kaputt und reisst Logiklöcher in den Raum.

            Das Verhalten der Hauptfigur ist nicht immer nachvollziehbar und gewisse Ereignisse haben null Auswirkung auf die Story.

            Immerhin kam stellenweise ganz gute Gruselatmosphäre auf, nur sind viele Szenen für Vielseher vorausschaubar. Dies liegt daran dass sich der Film total ausgelutschten Mustern bedient, die zwar noch immer funktionieren, aber eben auch nicht wirklich überraschen.

            Die Backstory der Location erzeugte bei mir auch nicht einen wirklichen Schauer. Die Geschichte mit den Filmrollen ist dafür um so spannender und bietet einen durchaus starken Spannungsaufbau, auch wenn ich die Musikeffekte beim abspielen von Stummfilmen ein wenig zu aufdringlich fand. Nur, Horrorfilme leben ja zum grössten Teil von der Musik und den Soundeffekten, es sei Dir verziehen.

            Sinister erfindet das Rad ganz sicher nicht neu, im Gegenteil. Aber er passt immerhin dank der guten Atmosphäre für einen kuscheligen Horror-Abend.

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            • 6

              Sinister... Neben Subgenre Zugpferd Conjuring und Insidious bildet Sinister das dritte Gespann, wenn es um Geister / Dämonen Horror geht, wo Jumpscares eine primäre Funktion aufweisen. Altbekannte Story hier umschrieben um die dämonische Gottheit Bughuul. (wie originell) Netter kleiner Grusler der aber an Überschwemmung was der Markt bietet, kaum noch innovativ zündet.

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              • 6

                Für mich etwas vorhersehbare Story und viel zu guter Schlaf danach. Der Film hat nicht an mir genagt. Das Ende fand ich nicht sehr gut - es hat die Spannung gelöst, wodurch ich mich entlastet gefühlt hab und einfach eingeschlafen bin. Meine gesamte, schön aufgebaute Angst vor der Fratze war verloren. Die fand ich erst ganz cool und hab mich auch ziemlich gegruselt, aber am Ende fehlte mir die Präsenz dieser Fratze. Bzw. ihr "großer Auftritt", wie auch immer der Aussehen mag...
                Der Protagonist hat mir zu selten das Licht angemacht - bzw. haben sich die Szenen in denen er im Dunkeln rumtappt zu oft wiederholt, waren nicht abwechslungsreich und haben den Film in die Länge gezogen.
                Ich fand aber die Kombination aus Krimi und Horror sehr nice und dachte auch zunächst, ich hab es weniger mit Übernatürlichem zu tun, sondern mal mit etwas anderem, aber war dann ja dochn Dämon undso. Es fällt mir schwer diesen Film mit Insidious oder Conjuring etc. zu vergleichen, aber ich muss sagen, dass ich bei Conjuring ziemlich gelangweilt war und Insidous ziemlich stark an mir genagt hat (ich war aber auch noch ein paar Jahre jünger) - also ist dieser Film die Mitte - mittelmaß.

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                • 5 .5
                  MichaelJ 08.09.2016, 17:14 Geändert 08.09.2016, 17:23

                  Guten Abend!

                  Bissu jeck?

                  Möchte man den Charakter von Ethan Hawke fragen, für den "Nachtangst" wohl auch im Pschyrembel steht. Der Schriftsteller glaubt ernsthaft, dass er mit dieser Geschichte nationale Buchpreise absahnt. Er übersieht aber, dass es Lichtschalter gibt, die jedem feuchten Feuilletontraum vom nackten Grauen einen Strich durch die Rechnung machen (könnten!). Wer nix wird, wird sinistriert, muss man über den Regisseur mutmaßen, der zwar gerne Filmrollenklackern und Trinkvorgänge zum Bersten, aber sonst nix rüberbringt.
                  Ok, gruselig ist der Film zwischendurch ja schon, und ich bin vielleicht der falsche Mann, um einen Horrorfilm zu bewerten.

                  MichaelJ

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                  • 7

                    Der Film ist viel zu lang, vor allem die erste Hälfte. Ich muss ja nicht tausendmal sehen, wie Hr.Hawke ein Glas zum Mund führt, einen Projektor einschaltet oder erschrocken durchs Haus stolpert, vom nervigen Ehekrach mit Mutti ganz zu schweigen. Hätte mindestens um 20-25 Minuten gekürzt werden können und müssen! Kein guter Job vom Regisseur!

                    • Mir hat der Film sehr gefallen wer in einem Haus wohnt nicht hat ihn einer Wohnung wird nachts nicht schlaffen können weil man die ganze zeit denkt das Mister Boogie dich kommen kommt der Film ist sehr gelungen

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                      • 3

                        Viele Jumpscares wurden schon im Trailer verraten. Meiner Meinung nach war dieser Film auch nicht wirklich gruselig.

                        • 6 .5

                          Altbekannte Story, unheimliche Atmosphäre, Gänsehaut, beschissenes Ende.

                          • 7 .5

                            Jup, Sinister ist brauchbarer Gruselspaß, der seine Inspiration unverkennbar aus Stephen Kings Shining zieht. Jetzt nicht ausrasten! Shining ist dann doch noch mal eine ganz andere Hausnummer und dennoch, scheinen auch hier Leute am Werk gewesen zu sein, die ihr Handwerk verstehen.
                            Der Fokus liegt ganz klar darauf, dem Zuschauer den einen oder anderen Schauer über den Rücken zu jagen anstelle diesen zu ekeln; dafür spricht der Verzicht auf übermäßige oder gar explizite Gewaltdarstellung. Vielmehr setzen die Macher auf eine durchgehend unheimliche und düstere Atmosphäre, einen finsteren und knarzenden Sound sowie manch wirklich gut getimten Shock-Moment. Gelegentlich vielleicht etwas zäh und deshalb vielleicht ein paar Minütchen zu lang, aber insgesamt absolut sehenswert.

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                            • 2

                              nach der hälfte des films abgeschaltet. weder richtige spannung noch so ganz klare handlung. hoffe ich hab da nix versäumt beim letzten teil. aber die 60 prozent die ich geschätzt sah, "reichten" mir. danke.

                              • 5
                                RoboMaus 15.06.2016, 07:49 Geändert 15.06.2016, 11:45

                                Zäher als gedacht - Ethan Hawke schreibt Bücher über ungeklärte Familien-Mordfälle und zieht zur Recherche in das Haus eines solchen Ereignisses. Dort stellt ihm ein übler Dämon eine Kiste mit Snuff-Filmchen auf den Dachboden, in denen er seine Morde dokumentiert.....

                                'Sinister' ähnelt eher einem Detektiv- als einem Horrorfilm: Hawke sammelt akribisch Informationen zu den Morden auf den Filmchen, und kommt langsam hinter das Werk des Dämons. Ansonsten passiert lange Zeit so gut wie nichts, ausser dass Hawkes Frau alles andere als glücklich ist, wieder einmal in einem Haus zu wohnen, in dem eine Familie ermordet wurde. Ehestreit ist ja auch eine Form von Grauen, aber wenn das alles ist?

                                Etwa zwanzig Minuten vor Schluss wurde es so langweilig, dass mir der Ausgang egal war. Aus. Vielleicht habe ich dadurch einen Showdown verpasst, der für manches entschädigt hätte, aber wenn sich die Gruselqualität eines Horrorfilms nur auf das reduziert, kann man auch darauf verzichten.

                                Als Detektivfilm brauchbar, daher noch ein 'geht so'.

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                                  jotha84m 15.06.2016, 04:24 Geändert 15.06.2016, 04:25

                                  Zum allein mitten in der Nacht gucken doch etwas gruselig....frei mir schon auf Conjuring2.ggggrrrrrrussssselllll

                                  • 4 .5

                                    vom konzept her ganz ok aber leider wird daraus kaum was.
                                    Und scare jumps gibt es jetzt auch kaum welche naja.
                                    Kann man sich anschauen.

                                    • 7 .5

                                      Der war wirklich ziemlich beunruhigend, aber spannend bis zum Schluss. Vor allem Ethan Hawke sehe ich in solchen Filmen immer wieder gerne. War damals sogar im Kino und wurde in kleinster Weise enttäuscht. Ganz klare Empfehlung für Freunde des gepflegten Grusels.

                                      • 7

                                        Wieder mal so ein Film, wo es weder Lichtschalter noch tageslichtdurchlässige Fenster gibt und Zimmerlampen ein Gebiet von maximal 30 Zentimetern ausleuchten. Na ja... drauf geschissen. Man sollte sich einen gelungenen Film nicht durch Kleinlichkeiten zerstören. Denn gelungen ist Sinister in jedem Fall. Die Handlung ist zwar nicht gerade neu, wird aber wirklich gruselig präsentiert. Atmosphäre und Spannung passen wie die Faust aufs Auge. Lediglich am Ende schwächelt die ganze Sache etwas. Man sieht wieder mal mehr als nötig wäre, das obligatorische fiese Ende überrascht nicht und es gibt nochmal einen völlig unnötigen Buh-Effekt.

                                        • 9

                                          9 Punkte
                                          Habe den Film zeitgleich mit Insidious und Conjuring gesehen und Sinister hat mir am besten gefallen
                                          Fand ich großartig, außerdem liebe ich Horror und Krimis und ein Film, der Beides so gut kombiniert kann daher bei mir nur hohe Punkte kriegen

                                          • 8

                                            Eigentlich bin ich eher abgeneigt Videofilme zu schauen doch mit paar Freunden kann man sich auch gern mal gruseln. Von sinister bin ich wirklich überzeugt (auch wenn ich erst ein paar horrorfilme gesehen habe) da er wirklich so einige sehr gute Schock Momente auf Lager hat und im Laufe des Films immer mehr Spannung aufbringt. Wirklich überzeugt hat mich die Atmosphäre und die Filmmusik sie haben den Film zu einem höheren Gruselfaktor gebracht...Zum Ende sag ich nur das dies zwar überraschend aber sehr schaurig und gut dargestellt wurde...besonderes Lob an Ethan Hawke der meiner Meinung nach die Rolle gut interpretiert und gut rübergebracht hat.

                                            • 6

                                              Ganz gut...

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                                              • 10

                                                Bedrückende unheimliche Atmosphäre. Guter Film,den man sich öfter anschauen kann.

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                                                • 9

                                                  Genrespezifische 9 Punkte von mir für diesen super Horrorfilm.Besonders die Super 8 Videos in Verbindung mit der schaurigen Musik,wirklich Erstklassig und unter die Haut gehend.
                                                  Wer sagt,der Film sei vorhersehbar,dem kann ich nur sagen,dass ich überhaupt nichts vorhersehen konnte.

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                                                  • 8 .5

                                                    Schockierender Film, der sehr gut Spannung aufbaut. Exzellentes Gruselkino das Albträume verursachen kann.

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