Sinister - Kritik

US 2012 Laufzeit 114 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 22.11.2012

  • 6
    mistah.barny 23.01.2015, 12:43 Geändert 23.01.2015, 12:46

    Ich möchte dazu gar nicht viel schreiben.....

    Das Ende bzw. die Auflösung ist meiner Meinung nach nicht schlecht, nur macht es den ganzen Spannungsaufbau etwas kaputt und reisst Logiklöcher in den Raum. Schade, da hätte man definitiv mehr rausholen können. Ich denke auch dass sich die Geschichte auf Papier wirklich gut angehört hat, evtl. hätte man da aber noch etwas an der Glaubwürdigkeit feilen müssen.

    Dazu ist das Verhalten der Hauptfigur nicht immer nachvollziehbar und gewisse Ereignisse haben null Auswirkung auf die Story. Dafür bietet der Film einige nette Stimmungen, die Story fand ich grundsätzlich interessant, die Schauspieler sind alle gut gewählt.
    Es kam an vielen Stellen auch gute Gruselatmosphäre auf, nur waren viele Szenen (für mich) sehr vorhersehbar, und ich wusste genau an welchen Stellen jetzt der Scare kommt und in welcher Form dieser aufgebaut und präsentiert wird. Kurz gesagt, man hat vieles einfach schon oft genau so gesehen, und Sinister erfindet das Rad sicher nicht neu. Die Location bzw. das "Spukhaus" fand ich jetzt sehr bodenständig und weniger Atmosphärisch. Selbst die Backstory erzeugte bei mir nicht einen wirklichen Schauer. Die Geschichte mit den Filmrollen ist dafür um so spannender und bietet einen extrem starken Spannungsaufbau, auch wenn ich die Musikeffekte beim abspielen von Stummfilmen ein wenig zu aufdringlich fand, nur, Horrorfilme leben ja zum grössten Teil von der Musik und den Soundeffekten, es sei Dir verziehen.

    Das einzige was ich wirklich störend fand....einige Make Ups wirken extrem billig. Da hab ich an Halloween schon besser gemachte "Schminke" gesehen!

    Fazit:
    Für mich ein 0815 Grusler, nicht wirklich schlecht aber auch nicht wirklich über dem Durchschnitt. Vor allem die Auflösung ist nicht ganz so gelungen.
    6 von 10 Super 8 Filmchen

    1
    • 8 .5

      Sehr sehr guter Horrorfilm. Licht aus Film an und die Atmosphäre baut sich von ganz allein innerhalb Sekunden auf und hält bis zum bitteren Ende an. Schöner Streifen für nen kleinen Adrenalinstoß!

      1
      • 8 .5

        so muss das sein - ein wirklich guter horrorstreifn mit einem aber etwas zu vorhersehbaren ende - ps schaut euch nicht den trailer an - am besten zu gar keinem film - ihr nehmt euch selber die guten momente

        • 7 .5
          keinetoleranz 13.01.2015, 01:42 Geändert 13.01.2015, 01:44

          Guckt ihn euch alleine im dunklen zimmer an und
          der film erzeugt eine gruselige atmosphäre
          das ende ist jetzt keine riesen überraschung aber trotzdem gut gemacht
          Der sound im film ist gut gewählt

          • 6 .5

            Routinierter Geister-Grusel: eine Familie im verfluchten Haus und im Dachboden ein Haufen obskurer Filmrollen aus vergangenen Zeiten. Inhaltlich bieter der Film nur wenig Neues und verlässt sich auf Altbewährtes, doch dank der fiesen Super 8 Filme und dem geilen Soundtrack sticht der Genrebeitrag letzten Endes doch noch aus der Masse hervor. Teilweise schon ziemlich gruselig, für Genrefans 'ne glasklare Empfehlung.

            4
            • 6

              Der einst erfolgreiche Schriftsteller Ellison zieht mit seiner Familie in ein Mordhaus, um einen Mord aufzurollen den die Polizei nicht lösen konnte. Das Buch das er über den Fall schreiben will, soll ein neuer Bestseller werden und die Familie endlich wieder zu Wohlstand verhelfen. Doch als er mit den Recherchen im Killerhaus anfängt, beginnen auch die merkwürdigen Vorfälle. Auf dem Dachboden des Hauses findet er einen alten Super-8 Projektor mit dazugehörigen Filmen. Diese enthalten verstörendes Material.

              Im Grunde ist da nichts durchschlagend neues, aber Sinister versteht es heftig zu gruseln. Alte Story in neuen – aber durchaus ansprechendem Gewand. Das was dann noch kommt, hat Potential für Fortsetzungen, Teil 2 ist schon in Planung.

              • 4 .5

                Für meinen Geschmack zu viel Tamtam bis endlich mal etwas passiert. Der zweistündige Film braucht fast 90 Minuten bis er endlich mal in Fahrt kommt.

                Irgendwie ist dieses Familien-Haus Szenario auch ausgelutscht. Immer dasselbe. Passiert zu wenig für einen Horrorthriller.

                Die S8-Tapes sind zwar ganz amüsant, retten den Film aber wortwörtlich auch nicht mehr.

                • 8
                  moviesforlife 29.12.2014, 18:10 Geändert 29.12.2014, 18:47

                  "Sinister" (zu deutsch "finster"/"unheilverkündend") ist für mich einer der gruseligsten Filme übehaupt. Als Fan von "Paranormal Activity", "Insidious" und "Conjuring" musste ich mir natürlich auch diesen Film geben. Ich erwartete aber nichts Besonderes (vielleicht ein paar gruselige Szenen, aber sonst...). Umso positiver war ich überrascht:
                  "Sinister" bleibt keinesfalls hinter den anderen Größen des Genres zurück, übertrifft vielleicht sogar einige!
                  Es fängt schon mit der Anfangsszene an: eine Familie wird an einem Baum erhängt. Zuerst winden sich die Körper noch, dann hängen sie still. Ein ziemlich netter Einstieg, finde ich.
                  Danach geht der Film erst langsam weiter, nimmt aber immer mehr Fahrt auf.
                  Von Nacht zu Nacht wird es gruseliger und auch einige Schockmomente sind garantiert-was kann man sich mehr wünschen?
                  Die Story nimmt einen interessanten Verlauf und das Ende kommt ziemlich cool und unerwartet. Den Twist konnte ich auch nicht wirklich vorhersehen.
                  Auch schauspielerisch wird uns hier genug geboten.
                  Und noch etwas ist verblüffend: der Film ist böse-ZIEMLICH böse! Wer den Film kennt, weiß was ich meine. So zeugen doch Titel wie "Familie beim Abhängen" von einen ziemlich schwarzen Humor. Und auch was die Darstellung von Gewalt angeht ist "Sinister" um einiges heftiger als "Isidious" und Co.
                  Und dann kommt noch das Ende. Wow...ich war ziemlich verstört. Fünf Minuten Hochspannung mit viel zu hoher Pulsfrequenz, die in einem krassen Jumpscare enden. Nich besonders originell, aber sehr effektiv. Die Kritiken, dass das Ende den Film irgendwie verdierbt kann ich auch nicht nachvollziehen.
                  Zusammenfassend ist "Sinister" ein mehr als solider Gruselfilm, der viel Atmosphäre aufbaut, gruselige Schockmomente hat und teils auch bitterböse ist.
                  Das Ende ist dann noch das Sahnehäubchen und bleibt sicher im Gedächtnis.
                  Wer also ein Fan von Horrorfilmen dieser Richtung ist so wie ich, wird garantiert auf seine Kosten kommen.

                  • 7 .5

                    Atmosphärisch dichter und mit toller Optik ausgestatteter Gänsehaut Gruseler.
                    Hier muss nicht immer das Blut bis an die Decke spritzen um einen zu schocken,die Bildsprache von Sinister ist einfach fesselnd und klasse.
                    Wirkt fast wie ein Suspense Horrorkrimi!

                    • 9 .5

                      Für alle die keine Berührungsängste mit paranormalen Ereignissen haben ist dieser Film genau richtig! Sehr coole Story, die überrascht und fesselt. Nicht überzogen und ideenreich. Hat teilweise Kiminalfilmcharakter und überzeugt von Anfang bis Ende!

                      • 10

                        Was soll ich sagen, dieser Film hat mich mega überrascht.
                        Vorweg muss man sagen, schaut euch am besten nicht den Trailer an.
                        Sinister hat mich nach Jahren mal wieder richtig das Gruseln gelehrt, diese Idee mit den Projektor fand ich erfrischen und Ethan Hawke spielt meiner meinung nach Super was ich noch gut heißen muss ist der Soundtrack und die bedrückende Atmosphäre die der Film erzeugt.
                        Ich weiss nicht so recht was ich sagen soll dieser Film hats mir einfach angetan.

                        1
                        • 7 .5

                          Gut gemachter Horror-Streifen. Hat mich zwar nicht so umgehauen wie andere Filme dieses Genres, aber auch dieser schafft es, eine widerlich, gruselige Atmosphäre zu erzeugen.

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                          • 8

                            "Sinister" lässt sich eigentlich recht gut neben der "Insidious"-Reihe einordnen und besticht dann vielleicht auch mit seiner eher realistischen Umsetzung, obgleich auch hier ein mystischer Unterbau lauert. Allerdings lässt man dann die fiktiven Snuff-Videos außer Acht und die lassen den Film vom Unterhaltungshorror nahe an die Grenze zum schwer verdaulichen Psychoterror kommen. Selbstverständlich muss man sich auch auf dieses Spiel mit Realität und Fiktion einlassen können, aber wenn man es tut, verfolgt einen der Film sicher länger, als es einem vielleicht lieb ist, daher hier auch eine dezente Warnung für alle Freunde des Unterhaltungsgrusels.

                            Dann möchte ich den Film dafür aber auch loben. Ich mag es ja generell sehr gern, wenn ein Film seine Genrezugehörigkeit ein bisschen auf die Probe stellt und mit seinen auferlegten Grenzen spielt. "Sinister" belässt es natürlich auch bei einem Spiel, geht dabei aber erstaunlich weit und bindet den Zuschauer in seinen Realitäts- und Fiktionsproben stark ein. Damit erhält die eher konventionelle Handlung teilweise unheimliche Implikationen, enttäuscht dann aber teils auch, denn das enorm Heftige der Snuff-Videos kann durch die Gesamtatmosphäre des Films kaum gehalten werden. Das muss zugunsten der Konsumierbarkeit wahrscheinlich so bleiben, führt aber zwangsläufig auch zu einem Auf-und-Ab in der Spannungskurve. Dennoch: Respekt für diesen krassen Schritt innerhalb des Mainstreamkinos.

                            • 8

                              schrecklicher Film, sehr gruselig,nichts für Anfänger, jedoch ein Muss für Stromverschwender, hier sieht man,dass sogar stärkste Angstgefühle nicht zum einschalten irgendeines Lichtes des Hauses veranlassen müssen,

                              • 8

                                Atmosphäre und Gruselfaktor sind wirklich gut - allerdings hätte das Ende besser sein können .

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                                • 4 .5

                                  Leider ist die Story Müll und der Film nimmt sich viel zu ernst. Die Familienstory nervt irgendwo auch. Dazu kommen die unvermeidlichen Logiklöcher. Da hilft dann auch die halbwegs gute Inszenierung nicht, insbesondere die netten S8-Sequenzen. Das Ende ist in der Aussage ok, aber auch schwach (mag aber auch keine Geistergeschichten). Insgesamt: Mehr Schein als Sein.

                                  • 5 .5

                                    Viel zu viele Jumpscares!

                                    • 6 .5
                                      Bruno Barista 31.10.2014, 12:04 Geändert 31.10.2014, 12:05

                                      Schade... Der Streifen erzeugt eine wunderbar düstere und beklemmende Atmosphäre mit einem sehr überzeugend aufspielenden Ethan Hawke. Leider werden diese Vorzüge aber von einem sehr schwachen Ende ad absurdum geführt und so verliert das Ganze leider in der letzten halben Stunde fast alles, was vorher eindrucksvoll aufgebaut wurde.

                                      Fazit: Lieber aufhören, wenn es am schönsten ist und den Zuschauer mit guten Fragen statt schlechten Antworten zurücklassen! Hat sich bewährt...

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                                      • 7 .5

                                        Hat mir gut gefallen! Fand ich viel gruseliger als zB "Insidious" und hatte mehr Atmosphäre!

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                                        • 9

                                          Sinister, Insidious 1+2, The Conjuring. immer wenn ich einen der 3 Filmennamen höre, muss ich zwangsläufig an die anderen beiden denken :)
                                          Sinister ist ein absolutes Schwergewicht im Genre und sollte jeder Horrorfan mal gesehen haben

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                                          • 8
                                            T.M.O. 26.10.2014, 21:52 Geändert 26.10.2014, 21:56

                                            Uhahaha... Da hab ich doch glatt 'ne Gänsehaut bekommen! Und das will was heissen, behaupte ich doch mal, dass das Meiste, was uns in jüngster Zeit als "Horror" vorgesetzt wird, zu 85 % alberner Unfug und kein bischen gruselig ist. Sinister aber ist gruselig. Und zwar richtig. Alleine die Szene zu Beginn, an welcher -Spoiler- man die Familie am heimischen Nußbaum baumeln sieht, erzeugt eine bedrückende Stimmung, die sich durch den ganzen Film hindurchzieht und in einem passenden Ende gipfelt. Es ist kein Splatter, es ist Horror. Psycho und stimmungsvoll. Gefällt mir richtig, richtig gut. Ob ich ihn mir gleich nochmal anschaue?...lieber nicht... es ist schon dunkel draussen und ich bin ganz alleine...

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                                            • 8 .5

                                              Eine echte Überraschung. Die Geschichte gut, ein wenig flach, weil mal wieder ein Haus, mal wieder eine Familie, mal wieder ein Schriftsteller doch im Verlauf des Filmes ist man immer wieder extrem gefesselt. Sehr gute Szenen und die Spannung baut gut auf und bleibt auf einer Linie im gesamten Film.

                                              Bei einer Szene schrie das gesamte kino auf, als man den Ausschnitt mit dem Rasenmäher sah, man erahnte was kommt, aber das es so hart kommt, ganz krasse Szene, und das sage ich sehr sehr selten.

                                              Auch das Ende überzeugte sehr, auch wenn es sehr überraschend kam! Ich freue mich auf Teil 2

                                              • 8 .5

                                                Den hatte ich vor einiger Zeit bereits auf YT gesehen und war total positiv überrascht. Habe schon lange nicht mehr so einen spannenden und fesselnden Film gesehen. Tolle Story, die sehr gut umgesetzt wurde. Die gute Leistung der Schauspieler und das unerwartetet Ende, dass die Möglichkeit für eine Fortsetzung offen lässt. Den werde ich mir irgendwann noch einmal ansehen.

                                                • 5 .5

                                                  verlässt sich meiner meinung nach einfach zu stark auf soundeffekte. man hört immer schon im vorraus, wann man sich erschrecken soll. ethan hawke ist aber ein guter schauspieler und ist solide, das mysterium an sich auch erstmal ganz interessant. hätte aber deutlich besser sein können.

                                                  • 6 .5

                                                    [Dieser Kommentar enthält Spoiler]

                                                    Ich hatte meinen Spaß beim Schauen, auch wenn die Story mit dem "Familie zieht in ein Haus, es passieren merkwürdige Sachen, verloreren Seelen tauchen auf, das jüngste Kind spricht mit Geistern etc." nichts Neues ist. Ganz im Gegenteil, ich bin erschrocken wie oft und mit welcher Konsequenz dieses Szenario immer wieder verwendet wird. Zudem wurden auch viele Klischee-Bilder, die sich einfach in diesem Genre einfach abgenutzt haben: Ein Kind macht die "Tsschhhh!" Geste, ein Kind spricht mit Geistern und die üblichen plumpen Schock-Momente.

                                                    Nichtsdestotrotz habe ich mich hier und da gegruselt. Insbesondere bei den Filmrollen enstand eine unheimliche, verstörende Atmosphäre. Wie aber bereits einige Vorredner sagten, ensteht der größte Grusel, wenn das Böse kein "Gesicht" hat. Es muss für einen Regisseur unglaublich schwierig sein, das richtige Maß an Gruselelemente umzusetzen, ohne den Spielraum für die Vorstellungskraft zu rauben. Das Sinister meiner Meinung nach oft, aber nicht immer geschafft. Das Schauen der Filmrollen und die Entdeckung des bösen Geistes/heidnische Gottheit auf den Videos allein, hat mich total gefesselt. Aber wie so oft, geht die anfängliche Atmosphäre verloren, wenn das Böse zum Ende des Films zu deutlich visualisert wird. Bei Sinister war das meiner Meinung nach, als die Geister der Kinder in Zeitlupe durch das Haus hechteten.

                                                    Außerdem dachte ich, es wäre dem Vater und dem Polizisten direkt klar gewesen, dass wenn sie aus dem Haus ausziehen, sie die nächste Familie sind, die massakriert werden würden. Ich finde es enttäuschend, wenn der Zuschauer mit den gleichen Informationen klare Schlüsse ziehen kann, aber die Protagoisten tuen es nicht.

                                                    Insgesamt hat er mir aber gefallen. Die Kern-Idee mit den Filmrollen war für mich zumindest neu und daher total aufregend. Diese schöne Grundidee wurde aber zu stark mit altbekannten und abgedroschenen Stilmitteln beschmückt.
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