James Bond 007 - Skyfall

Skyfall (2012), GB/US Laufzeit 143 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Abenteuerfilm, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 01.11.2012

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7.4
Kritiker
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7.5
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von Sam Mendes, mit Daniel Craig und Javier Bardem

Daniel Craig ist in James Bond 007 – Skyfall bereits zum dritten Mal im Dienste seiner Majestät unterwegs. Diesmal wird der MI6 selbst Ziel der Angriffe des Bond-Schurken Javier Bardem.

In James Bond 007 – Skyfall gerät James Bond (Daniel Craig) im Geheimdienst Ihrer Majestät in die Schusslinie. Diesmal wird seine Loyalität auf die Probe gestellt, denn seine Auftraggeberin M (Judi Dench) ist in arger Bedrängnis. Eine Liste mit den Namen verdeckter Agenten in verschiedensten Terrororganisationen wurde gestohlen. Jetzt wird schrittweise deren Inhalt veröffentlicht und der MI6 mit weiteren Veröffentlichungen erpresst. Die Konsequenzen der Enttarnung sind tödlich. M ist jedes Mittel recht, die Liste zurück in die Tresore des MI6 zu befördern, auch wenn dies bedeutet, einen ihrer besten Agenten zu opfern. Dennoch nimmt 007 die Ermittlungen auf, die ihn bald auf die Spur des zwielichtigen Silver (Javier Bardem) führen. Wie hoch wird der Preis sein, den James Bond in Skyfall dafür zahlen muss, den MI6 gegen die neue Bedrohung zu verteidigen?

Hintergrund & Infos zu James Bond 007 – Skyfall
Lange waren kaum Details über den Inhalt des neuen Bond-Films bekannt. Laut eigener Aussage hatte Daniel Craig zunächst nicht vor, nach Skyfall den Agenten-Smoking noch einmal anzuziehen. Zwar habe er der Rolle viel zu verdanken, doch habe er keine Lust, ständig in absoluter Top-Form zu sein, um regelmäßig in die Rolle des James Bond zu schlüpfen. Doch zum Drehbeginn von Skyfall gab Craig Entwarnung und meinte, auch in den nächsten Jahren gerne weiter den Agenten mit der Lizenz zum Töten zu spielen. Sam Mendes deutete jedoch an, dass Skyfall der letzte Film für einen anderen Star des Franchises werden könnte: Judi Dench (M) ist bei Skyfall wohl das letzte Mal dabei.

Der Oscar-Gewinner Sam Mendes (American Beauty) übernahm die Regie bei James Bond 007 – Skyfall. Zu den Stars des Films gehören neben Ralph Fiennes und Albert Finney auch Ben Whishaw. Mit Bérénice Marlohe und Naomie Harris (28 Days Later) ist auch für die schönen Bondgirls an der Seite von 007 gesorgt.

Bei den Academy Awards 2013 gewann Skyfall den Oscar für den Besten Ton-Schnitt (bei Stimmengleichheit mit Zero Dark Thirty) und den Besten Filmsong ‘Skyfall’ von Adele. (AK)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (44) — Film: James Bond 007 - Skyfall

Arthur A.: www.filmfutter.com

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9.5Herausragend

Action, Humor, Emotionen und ein fantastischer genial-verrückter Bösewicht. Skyfall ist ein großartiger Blockbuster und ein grandioser James Bond-Film, der die klassischen Bond-Elemente mit dem neuen, ernsthafteren Einschlag der Serie in eine perfekte Balance bringt.

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sushi25: movie-fan.de

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7.0Sehenswert

Skyfall ist ein untypischer Bondfilm. Es geht weniger darum die gesamte Welt zu retten, als - wie schon aus der Betrailerung bekannt, Angriffe auf den MI6 abzuwehren. So gipfelt der Film nicht in einer Hightech-Schlacht in einer ausgeflippten Komandozentrale des Bösewichts, vielmehr wird der Spieß umgedreht und die Bösen kommen zu dem Guten.

Und wieder anders als wir das von Bondfilmen gewähnt sind, bringen die Bösen nicht die große Artillerie mit, sondern - bis auf einen Transporthubschrauber mit MG - nur "Personal Weapons", ein Schwank des Drehbuchs, damit die an das "A-Team meets Kevin home alone, featuring MacGuyver" erinnernden Vorbereitungsmaßnahmen, nicht zur Lächerlichkeit verkommen. Insgesamt schmeckt die Endkampfsequenz weniger nach Bond, als vielleicht nach Bourne. Und bei der ganzen Planung des Rachfeldzug des Bösewichts, ist das Scheitern wenig überzeugend und verhindert damit, dass der Film rund läuft.

Wirklich Druck macht der aktuelle Bond eigentlich nur in der Teasersequenz. Dumm, dass der Zuschauer, der den Trailer kennt, bereits weiss, wie die Verfolgungsjagt ausgeht, was die Spannung etwas bremst. Wenigstens besinnt sich der Film wieder auf die klassischen Bond-Elemente, geschüttelter Martini im Casino, ein Nostalgieauftritt des Austin Martin incl. rotem Knopf im Lenkrad und der Originalmusik aus den 60-Jahren.

Der neue Q (quartermaster), der Bond mit den Sprüchen seines Vorvorgängers auf dem Lippen ausrüstet, ist nicht der einzige, der den Staffelstab an die nächste Generation weiterreicht.

Der Ansatz ist nicht verkehrt, an die Bond-Klassiker kommt Skyfall nicht heran.

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Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.wordpress...

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8.5Ausgezeichnet

[...] Wie in einem Kunstwerk gliedern sich die ereignisreichen sowie kreativen Action-Szenen in das Gesamtwerk ein und Figuren sowie Handlungsstränge verschmelzen in einer stimmigen Symbiose. Nicht zuletzt entfacht das perfekt abgestimmte Timing in den besten Momenten von ‘Skyfall’ ein Feuerwerk, das mit unzähligen Reizen beeindruckt und sich vor allem von Minute zu Minute steigern kann.

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Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

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8.0Ausgezeichnet

Skyfall ist über und über gespickt mit Anspielungen und Referenzen aus dem Bond Universum. Seien das 47 Jahre alte Satzformulierungen oder One Liner, die dem bedachten Kenner der Filmfranchise sofort auffallen, offensichtliches Geräte- und Gefährtdesign, Bild-Kompositionen, Verwendung der Originalmusik von 1962 oder bewegende Ansprachen einer Hauptfigur, hier liegt kontinuierlich eine auf der Meta Ebene geschehende, mehr oder minder reflektierende Auseinandersetzung mit der Bond Geschichte vor, ein sentimental freudig strahlendes Zurückblicken, ein steter Ausruf, der gleichsam als zentrales Motiv im Film dient: „Seht her, (das) James Bond (Konzept) ist universal und hat nichts von seiner Verlockung eingebüßt!“

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ComancheMan: filmmonster.de

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7.5Sehenswert

Einfach einzuordnen ist der neue Bond nicht, die erste Reaktion kann verwirrend sein. Ist der Film nun Neuanfang, Reset, Rückschritt, Neuausrichtung oder gar ein Reboot innerhalb eines größeren Reboots? Im Endeffekt wird man darüber keine allgemeine Übereinstimmung herstellen können. Sicher ist nur, dass „Skyfall“ eine Art Abschied und einen Übergang darstellt. Immerhin hat man wohl die Probleme der letzten beiden Filme erkannt. Dafür wurde diese leichte Retro-Lösung gefunden, die eigentlich Freude bei Fans auslösen sollte. Auf der anderen Seite ist der Film nicht ganz Fisch und nicht ganz Fleisch. Und ob dieser Ansatz aber zukunftsfähig ist, weckt zumindest bei mir Zweifel. Spannend wird, was man im nächsten Film daraus macht.
Ansehen sollte man sich Skyfall aber sowieso, einerseits weil es eben James Bond ist und ansonsten dann auch nur schon für die geniale Rolle des Silva, der schon ein bisschen ikonografisches Potenzial hat. Skyfall ist als Gesamtwerk ein ziemlich guter Bondfilm, der mal wieder etwas zu lang ist und dem ein paar weniger Szenen in der ersten Hälfte gut getan hätten. Es war auch endlich wieder mal kurzweiliges Entertainment, das meine niedrig gehaltenen Erwartungen nicht groß enttäuscht hat. Wenn Skyfall doch nur etwas stringenter wäre….

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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6.0Ganz gut

Persönlicher Rachefeldzug statt Weltherrschaft und wer modern rüberkommen will, muss anscheinend zwingend mit dem Internet-Zeitalter gehen. Der blondierte Bardem gibt wie schon in „No Country For Old Men“ einen wunderbar neurotischen Bösewicht, Regisseur Sam Mendes kultiviert das Gunbarrel-Intro am Ende, bringt die zwei Filme pausierenden Moneypenny und Quartiermeister Q, einen echten Titelsong, den silbernen Aston Martin DB5 und Bond-Traditionalisten einen Teil ihres 007 zurück. Der weiß sich trotz deplatzierter Tauglichkeitsdiskussionen mit seinen Methoden zu behaupten; aber dieser James ist und bleibt ein verkniffenes Raubein ohne Glanz und Gloria vergangener Tage, der zu seiner Rolle ebenso gut passt wie Markus Lanz zu „Wetten, dass..?“.

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der cineast

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hihi.


_Garfield: Blogbusters

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6.0Ganz gut

Schlecht ist er ja nicht - dieser neue, analoge Bond. Aber eben auch so weit entfernt von jenem filmischen Großereignis, als dass er von Presse und Publikum bislang weitläufig und vielfältig gefeiert wurde. Vielleicht ist es ja wirklich die Nostalgie, die diesen 23. Bond für viele zu einem solch herausragenden Erlebnis werden ließ. Mendes spart nämlich nicht mit allzu offensichtlichen Querverweisen, unzähligen Verbeugungen und der Reanimation einer ganzen Reihe ikonischer Franchise-Elemente. Mendes' „Skyfall“ schwelgt so sehr und so genüsslich in den Erinnerungen einer nun schon 50 Jahre währenden Filmreihe, dass er dabei vergisst eine gute Geschichte zu erzählen. Denn wirklich etwas zu erzählen hat Mendes eigentlich nicht und das, war er uns schließlich in akuter Überlänge zu erzählen gedenkt, ist ausgesprochen schwach. Daran weiß auch ein guter, aber ebenfalls nicht herausragender Javier Bardem wenig zu ändern.

Pluspunkte gibt es derweil für die sparsam eingestreuten und…

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fabel

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Du warst zu gnädig!


_Garfield

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Mag sein.


dangro: Critic.de dangro: Critic.de

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7.0Sehenswert

Bin unentschieden. Einerseits fehlt mir mit diesem äußerst singulär etablierten und sehr körperlich inszenierten Gegenspieler die letzte Konsequenz: mit dieser sollte bond eigentlich wirklich nur noch gegen einen Computer (ein computer-system), mit vielleicht noch einer vorrangig anonym bleibenden Hacker-Community im Hintergrund, antreten müssen. Das Digitale als feindliche Nicht-Form gewissermaßen. Gleichzeitig ist Raoul Silva natürlich auch eine überragende Figur, trotzdem es immer wieder stark nach Joker und Lecter riecht. Anfangs- und Endsequenz sind ganz groß.

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Lars Tuncay: Filmtabs, Intro Lars Tuncay: Filmtabs, Intro

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8.5Ausgezeichnet

'Skyfall' ist exzellentes Schauspielerkino. Hart, schnörkellos und traditionsbewusst.

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Timo K.: Blockbuster Entertainment

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6.0Ganz gut

Ziemlich genau die zweite Hälfte ist es endlich, an der Christopher Nolan keinen Einfluss mehr zu haben scheint, seine festgekrallten Finger öffnen sich, "Skyfall" bremst die dahinratternde inhaltliche Scheinbedeutsamkeit der ersten, etwas drucklosen und totgequatschten ersten Hälfte ohne einen erschlagenden Moment, ohne ein Bond-Girl, das nicht steif lächelnd im Weg steht. Wenn Javier Bardem allerdings irgendwann den Film an sich reißt, über seine fratzenhaften Gesichtslandschaften – dies geschieht mit einer Mixtur aus bisexueller Heiterkeit und zappeliger Bockigkeit –, dann jedoch überwiegt ein Subtext, der auf eine penibel ausgearbeitete Bildebene trifft. Und es ist auch die hypnotische Bildebene, die sich irgendwann vollständig in jene Einheiten aufspaltet, die Daniel Kleinman im organisch-blutigen Vorspann kontrastierte: Das innerfamiliäre Finale gerinnt zum unsichtbaren, zum versteckten Ringkampf der Silhouetten und der Schatten um die Mutter der Betrogenen, der altmodischen und der hochmodernen Zeit, der Bond-Vergangenheit, der Bond-Zukunft, und deren Bedeutung im Weltzusammenhang. Es sind die Figurenlichter, die ins Schwarz gestoßen werden, kein transparent-fluoreszierendes Farbenmeer, nur ein lichterloher Hintergrund; Schwarz vor Rot, ein Ringkampf in der Hölle. Der Sieger? Das Messer. Der Verlierer? Der Computer. Die Vergangenheit, nicht die Zukunft. Bond fliegt wieder in die Vergangenheit, obwohl er sich nicht gegen die Psychoanalyse wehren konnte. Nach 50 Jahren.

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TheDrPepperPower

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Toll geschrieben, aber ich glaube du siehst hier doch ein wenig mehr Essenz, als denn auch tatsächlich da war.


Hexemina

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Wau ja klasse geschrieben aber auch ich glaube das du in den Film mehr reinintepretiertst als wirklich drin war.


Flibbo: Wie ist der Film?

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8.0Ausgezeichnet

Im Anschluss an die obligatorische Eröffnungs-Action und eine schöne, etwas unschlüssige Titelsequenz mit angenehm klassischem Bond-Song liefert „Skyfall“ dem Publikum hingebungsvoll das, was bei „Ein Quantum Trost“ gefehlt hatte. Das 23. Abenteuer von 007 (diesmal übrigens ohne inhaltlichen Bezug zum Vorgänger) steht für das Kennenlernen der Figuren, denen man nun schon eine ganze Zeit lang bei der Arbeit zugesehen hatte, setzt mal ganz eigene Schwerpunkte, ist gleichzeitig aber auch stets darum bemüht, dem Bond-Label gerecht zu werden. Ein Spagat, der zwangsläufig nicht immer aufgeht, letztlich aber einen tiefsinnigen, erfrischenden, eleganten und mehr als würdigen Eintrag in die am längsten laufendende Filmreihe der Kinogeschichte darstellt. [...]

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José Garcia: Textezumfilm

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8.5Ausgezeichnet

Regisseur Mendes verknüpft die Rückkehr zu den Ursprüngen, die sich etwa in einigen nostalgischen Momenten wie dem Auftritt des Aston Martin aus „Goldfinger“ (1964) niederschlägt, sowie die sorgfältige Figurenzeichnung und die damit verbundenen menschlichen Konflikte mit genretypischer Action. Bereits die 20-minütige Eingangssequenz ist eine furiose Verfolgungsjagd auf Motorrädern über den Dächern von Istanbul, die mit einem Zweikampf auf einem fahrenden Zug fortgesetzt wird. Die Sequenz geht in einen kunstvoll, ebenso nostalgisch wie gleichzeitig modern wirkenden Vorspann über, der von Adeles schönem Bond-Thema „Skyfall“ („This Is the End“) unterlegt wird, so dass die sogenannte „Gun Barrel Sequence“ – James Bond läuft mit einer Pistole durch das Bild, während im Hintergrund die klassische James-Bond-Theme zu hören ist, bis Bond in die Richtung der Zuschauer schießt – für den Nachspann aufgehoben wurde.

Was wäre ein James-Bond-Film ohne einen Superschurken? In „Skyfall“ übernimmt diese Rolle Silva, der allerdings kein Möchtegern-Weltherrscher ist, sondern ein ehemaliger Agent, der von „M“ fallen gelassen wurde und sich nun an ihr rächen möchte. Allein Silvas erster Auftritt, als er sich aus der Tiefe des Raumes kommend langsam auf Bond und damit auf den Zuschauer zu bewegt, zeugt von großer inszenatorischer Finesse. Durch „Skyfall“ zieht sich darüber hinaus als roter Faden eine gewisse Skepsis gegenüber der Technik. Im Unterschied zu den technischen Spielereien mancher James-Bond-Filme fallen die von Quartiermeister „Q“ bereitgestellten „Gadgets“ bescheiden aus: eine Pistole und ein Peilsender. Mehr bekommt Bond in „Skyfall“ von ihm nicht. Im Mittelpunkt des 23. Bond-Filmes steht der Mensch, nicht die Technik. Dazu passt ebenso „M“s Aussage, als ihr der Rücktritt nahegelegt wird: „Ich werde nicht in Würde gehen. Ich werde gehen, wenn die Arbeit getan ist.“

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Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

[...]
“Skyfall” könnte also die perfekte Symbiose sein, der Kompromiss zwischen den klassischen Bonds und den Sehgewohnheiten von heute. Insofern macht er seine Sache gut, vielleicht nicht perfekt, ist aber dennoch einer der besseren Bond-Filme. Bei der Vergangenheit der Filme, so wie man auf James Bond konditioniert wurde ist das vielleicht nicht “der” Bond wie man ihn kennt, aber auch früher war ja nicht jeder Bond wie der andere.
[...]

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goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...

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7.0Sehenswert

Mission erfüllt, die Verwandlung von James Bond der Filmikone in James B. den Jedermann ist abgeschlossen - mit Schwächen, Fehlern und diversen unverarbeiteten Mami und Papi Issues. Aber 90 Minuten lang zuzusehen wie Bond keinen hochkriegt (nur metaphorisch natürlich), dafür jedem das Ohr abkaut, ist dann doch etwas zuviel des Guten. Nur Prolog und Epilog von Skyfall bieten den Bond, den man sehen will. Keinen Übermenschen, aber stets Herr seiner Lage. Diverse Reminiszenzen an die frühen Bonds lassen das Herz höher schlagen und ganz am Ende werden sogar die Weichen für eine neue (alte) Filmikone gelegt. Als hätten die Macher selbst erkannt, dass Bond langsam wieder zu dem und nicht irgendeinem Geheimagenten werden sollte. 7/10

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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6.0Ganz gut

[...]Der Opener in Istanbul ist spektakulär[...]Die Titel Sequenz, umwoben von Adeles großartigem Theme Song, gibt (scheinbar) den Ton für das Folgende vor, Verwundung, Blut, Grabsteine, Totenschädel. Tatsächlich ist Bonds Schusswunde aus den Pre Credits nicht einfach ein paar Leinwandminuten später vergessen, sie wird mit in den Film genommen. Einem Bond, so sehr auf Physis und Agilität angelegt, wie es Craigs Inkarnation nun einmal ist, eben diese zu nehmen oder zumindest entscheidend zu handicappen, wirkt zunächst ganz interessant. Die Doppelnull hat Schwierigkeiten beim Fitnesstest, der ihn für den Außendienst requalifizieren soll, seine Zielgenauigkeit leidet unter einem zittrigen Arm, der Alkoholkonsum schlägt sich in den Furchen seines Gesichts ebenso nieder, wie in der Atemlosigkeit nach ein paar Klimmzügen. Bond, ein Rekonvaleszent fern der Dienstbefähigung und doch alsbald wieder dem Call of Duty seiner M erlegen.

Doch eine perfekt gelungene Einführung des neuen Q Ben…

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ChristiansFoyer

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;D SKYFALL ist dieses Jahr mein X-MEN: FIRST CLASS: alle loben's bis sonstwohin und ich hab das Gefühl, einen völlig anderen Film gesehen zu haben...


hash

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Mir geht es da ähnlich. Habe eine Kritik auf einem externen Blog veröffentlicht und nur 6/10 Punkten gegeben. Jetzt bekomme ich da richtig starken Gegenwind von der Community ;) Argument: 98% finden den Film gut, ergo habe ich keine Ahnung! Sowas freut einen doch!


Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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8.0Ausgezeichnet

So ist dieser Wolkenbruch (dt. für Skyfall) vielleicht eine kalte Dusche für Bond-Fans, aber ein richtig guter, psychologisch spannender und kurzweiliger Film, der so weit wie möglich die öde Action-Routine reduziert.

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Kieke

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"möglich die öde Action-Routine reduziert."-
Oh, ja die Helikopterszene am Schluss.. oh ho !


F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de

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8.0Ausgezeichnet

Mendes spielt sichtlich vergnügt mit dem Bond-Baukasten: Er verwöhnt mit spektakulären Schauplätzen, herrlich exaltierten Kampfsequenzen (wie einer Schlägerei Bond-Schurke-Riesengecko) und holt sogar den guten, alten Aston Martin aus der Garage; der Figurenreigen verbindet bis zur generalüberholten Mrs. Moneypenny die Huldigung an die Tradition mit gewitzten Neuinterpretationen – besonders gelungen im Fall von Q.

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Jenni Zylka: fluter, sissy, spiegel online Jenni Zylka: fluter, sissy, spiegel online

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8.0Ausgezeichnet

Sam Mendes, der Regisseur von Skyfall, war entschlossen, sich so nah ans Erzählkino zu wagen, wie es in einem Actionfilm möglich ist.

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Hans Schifferle: epd Film Hans Schifferle: epd Film

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8.0Ausgezeichnet

Es ist das Verdienst von Regisseur Sam Mendes, dass er den Jubiläums-Bond, der zum 50. Geburtstag der Serie erscheint, nicht als große Show inszeniert hat, sondern als ernsthaften Film, als sensible Einkehr und Selbstreflexion. Zudem betont Mendes trotz spektakulärer Schauplätze von Schottland bis Shanghai gerade das Familiäre der Bond-Serie.

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Stefan Benz: Echo - Online Stefan Benz: Echo - Online

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8.0Ausgezeichnet

Skyfall knüpft dort an, wo Craig vor sechs Jahren in Casino Royale begonnen hatte: mit dem Bildungsroman eines undressierten Mannes, der 2008 durch die Episode Ein Quantum Trost unterbrochen worden war. Auf die Rekrutierung des Proleten im Geheimdienst ihrer Majestät folgt nun so etwas wie Rüpels Reifeprüfung.

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Kommentare (526) — Film: James Bond 007 - Skyfall


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Dj Rise

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der beste Bond !

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In_Ex_Fan

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Hier mal ein "ehrlicher Trailer" zu Skyfall:

http://www.youtube.com/watch?v=5FWfg__wKSY

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Kill_Diether

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Bewertung7.0Sehenswert

Schon ein etwas anderer James Bond. Doch Sam Mendes kann, bzw. darf auch nicht hexen. Bedeutet, dass die viel zitierte Tiefe gar nicht so tief ist. Er erreicht bei weitem nicht die Komplexität oder das Facettenreichtum wie in "American Beauty" oder "Zeiten des Aufruhrs".
Daniel Craig agiert solide auf hohem 007-Niveau. Frischer Wind kommt vor allem vom blondierten Bösewicht Javier Bardem. Das ist mal ein eigentümlich, durchgeknalltes Exemplar.
Eine kleine, zusätzliche Aufwertung bekommt der Action-Krimi von mir, für seinen Anfang. Originelle Idee: solche finalen Szenen stehen in dem Genre üblicherweise und vorhersehbar am Ende.

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Cayopei

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Bewertung6.5Ganz gut

Aufgrund all der Vorschusslorbeeren, die hier gerne vom besten Bond aller Zeiten gesprochen bzw. geschrieben haben, bin ich doch etwas enttäuscht.
Für mich war das zweifellos ein sehr guter Actionfilm, aber aufgrund der doch eher mauen Story inkl. Wayne Manor-Variation und Klischee-Exotik doch nur ein okayer Bond, der sich für mich nicht mit den Größen unter den Vorgängern, wie etwa "Goldfinger" oder "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" messen kann.

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derblonde

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Bewertung7.0Sehenswert

Reiht sich nahtlos in die Klasse der bisherigen Craig Filme als Bond ein. Diesmal sogar ein bißchen mehr Bond als Bourne, aber es fehlt immer noch was. Zudem ist Craig nach Connery der beste Darsteller des 007. Weiter vermisse ich hier Action und Story. Die Rachegeschichte ist doch sehr dünn und dann dieses Ende in den Highlands. Den genialen Actionanfang kann der Film auch nicht bis ans Ende halten. Aber trotz der Schwächen bleibt noch ein überdurchschnittlicher Actionstreifen.

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the assassin 666

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Die Craig Bondfilme gefallen mir am wenigsten, weil sie einen Stilbruch zu den Vorgängern darstellen,..


derblonde

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Schon richtig, aber sie sind für sich gesehen gute Actionfilme. Nur nicht so richtig Bond. Aber Skyfall geht wieder in die richtige Richtung.


VIGILANTE84

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

HYPER ; HYPER ‘‘der beste Bond aller Zeiten‘‘……naja das heisst es ja fast jedesmal wenn ein neuer Bond heraus kommt ,sogar bei STIRB AN EINEM ANDEREN TAG ,aber diese Auffassung teile ich nun überhaupt nicht…..SKYFALL ist zwar ein guter bis sehr guter (Bond)Film aber noch lange nicht der Beste , das ist jetzt zimlich weit hergeholt und eher reine marketingstrategie des verleihs –ok wer würde es schon gross anders machen?
Soviel zunächst mal um zu verdeutlichen ,dass ich weder Hater noch Fanboy dieses teils bin…..ich mag den film einfach und werde ihn zweifellos auch noch kaufen evtl sogar in der Steelbook edition
Der Titelsong harmoniert wirklich perfekt mit der animierten Titelsequenz ,lässt das nötige feeling aufkommen ,doch als song für sich find ich ist das voll die schlaftablette
Ich fange mal wieder mit den Schwächen an : an vielen Stellen etwas langatmiger leerlauf und völlige stille ,sowas mag ich einfach nicht…..dann wäre noch in bezug auf die hohe laufzeit eine gewisse Actionarmut zu verzeichnen dh aber nicht zwingend es sei glatt zu wenig……es rabatzt schon ordentlich wenn es das denn mal tut ,nur hätte es doch von der häufigkeit schon etwas mehr sein können oder man hätte auf die shanghai storyline verzichtet mMn hängt der film dort am meisten durch…..
Jetzt die guten Seiten : Ein super bösewicht ,obwohl ich den hässlichen bardem ja überhaupt nicht mag…..sein langdauernder auftritt wo er sich aus grosser entfernung immer mehr der kamera nähert und dabei selbstbewusst ohne jegliche zwischenschnitte oder einen kurzen wechsel der perspektive so süffisant und selbstbewusst vor Bond lamentiert ist schon zimlich badass und auch die parabel mit den ratten war sehr atmosphärisch und erinnerte mich an solche momente a la batman diskutiert mit joker – held und schurke beim verbalen schlagabtausch….
War ich zunächst enttäuscht darüber dass der bewährte David Arnold nicht mehr für den Score verpflichtet wurde sondern Sam Mendes ‘ Haus und Hofkomponist Thomas Newman musste ich beim erstsehen dann feststellen ,dass glücklicherweise kein völlig neuer stil eingeschlagen wurde ,wenn auch newmans handschrift stellenweise deutlich zu erkennen ist .
Judi Dench hat hier von allen bisherigen Filmen die meiste screentime und ist für den storyablauf auch unverzichtbar….das schöne altmodische rachemotiv des schurken richtet sich nämlich speziell gegen sie .Ihr schauspiel ist wie man es von britischen mimen gewohnt ist natürlich superb und neben dem bardems wohl das intensivste von allen .
Die beste stelle ist für mich die in der M vor dem Ausschuss den epischen und pathosgeladenen lyrik-text vorträgt und zwischendurch immer auf den herannahenden Bond umgeblendet wird ,so dass man sieht dass im grunde er oder eben männer wie er damit gemeint sind- schöner pathosgeladener gänsehautmoment
Schade,dass mir die stelle entgangen sein muss in der M den ausschuss als einen verein selbstgerechter gutmenschen betitelt – kann aber auch aus nem anderen film gewesen sein
Ebenfalls cool :wenn die badguys zum showdown mit heli kommen und dabei dieses lied mit Vietnam atmosphäre abspielen ,da kommt dann ebenfalls ein gewisses von nun an ist mit allem zu rechnen-feeling auf
SKYFALL mag zwar nicht der beste BOND sein ,beherbergt dafür aber einen der besten bad guys, einen guten score ,mal wieder faszinierende Kulissen und für BOND fans ist es natürlich ein fest ,dass man hier nun endlich dahin gelangt wo es mit Bond begann…so verlassen die skyfall residenz auch ist umso mystischer ist sie dafür und bietet zudem eine hervorragende kulisse für den gelungenen sehr actionreichen showdown der zudem echt hübsch choreografiert wurde . Ich könnte nun noch darauf eingehen warum ich Craig so cool finde ,aber das hab ich in irgend einer anderen review bereits erwähnt - oder auch nicht
Und zum ersten mal stimmt meine wertung sogar gänzlich mit der ollen mp-einschätzung überein ;was auch immer das wert sein sollte

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VEINvein

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Da ich James Bond in seiner reinen Form schon immer scheusslich und extrem langweilig fand, bin ich froh, dass man sich während der letzten drei Filme getraut hat etwas von dem Standartrezept abzukommen und den Charakter Bond inhaltlich ausgebaut und verfeinert hat. In Skyfall erinnert das ganze schon sehr stark an den Batman der Dark Knight Triologie; aber egal, ich liebe das, für mich scheint das ganze endlich zu funktionieren.
Unten habe ich gelesen, dass für manche das Bond feeling dadurch abhanden gekommen ist... das kann ich schlecht beurteilen, für mich gabs nie eines. Allgemein denke ich aber, dass es kein Nachteil ist sich tiefergehend mit einem Charakter auseinanderzusetzen - und zwar egal welches Publikum angesprochen werden soll.
Zudem glänz Sam Mendes erneut mit einer kreativen und sehr reichhaltigen Regie. Skyfall ist in vielerlei Hinsicht ein vielseitiges Erlebnis und dadurch noch schöner anzuschauen. Roger Deakins hat einen großen Teil dazu beigetragen.
Ich bin sehr gespannt, wie die folgenden Filme ausschauen werden...

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saskia_B-Punkt

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Bewertung6.5Ganz gut

Für nen DVD Abend ok, mehr auch nicht. Filmisch gut gemacht, allerdings sehr langatmig und der 007-Funke wollte auch nicht so wirklich überspringen.

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Roldur

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Bewertung5.5Geht so

Was nach dem phänomenalen Vorspann folgt? Ein durchschnittliches Blockbusterfilmchen von der Stange. Nichts, aber auch gar nichts weiter. Klar, die Darsteller sind in Ordnung und die Optik stimmt auch aber das Drehbuch scheint nach dem Motto "Wie packen wir mödlichst viele lächerliche Anspielungen und Bondklischees in eine sowieso schon lahme Handlung?" - gelaufen zu sein.
Von strunzdoofen Dialogen bis ungelenk eingesetzten "Augenzwinkern" an die alten Fans wirkt der Hochglanzthriller einfach zu geleckt - zu durchkalkuliert. Klar, Javier Bardem ist ein toller Darsteller aber seine Rolle hier ist sicherlich kein Joker-Killer, dafür ist er einfach viel zu durchsichtig. Das ganze wäre so toll geworden hätte man die Klasse des Vorspanns erhalten und gäbe es nicht immer wieder Momente in denen die eigentliche Qualität hervorschimmert, wie zB. in Bonds "Kanufahrt" zu diesem Palastdings in Shanghai. So viele verpasste Chancen die mich traurig stimmen könnten, tun sie aber nicht, denn ich mochte Bond sowieso nie sonderlich...

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der cineast

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Kein guter Film, weiß ja jeder. Aber gut, dass Du es noch mal sagst. :)


Ben Kenobi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bond #23, Oder: Protokoll einer Achterbahnfahrt.
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Enthält SPOILER.

Vor Filmbeginn: Ok, "Casino Royale" war das mieseste Stückchen Nestbeschmutzung, das sich jemals unter dem Label 007 gesuhlt hat. Craig noch dazu alles andere als ein sympathischer Darsteller. "Quantum of Solace" von vielen verrissen, von mir ignoriert. Das kann ja heiter werden. Immerhin macht der Trailer neugierig.
(Eindruck: 4-5 Pkt.)

Eröffnung: Immerhin kein wildes Handkamera-Gewackel. Und trotzdem rasante Action. Wow, so muss eine Verfolgungsjagd aussehen! Das mit den Motorrädern ist ziemlich cool gemacht. Und dann die Verfolgungsjagd auf dem Zug, "Octopussy"-Style. Und, hach, Judi Dench! Lächeln auf meinem Gesicht, innerliche Freude - könnte das doch etwas werden?
(Eindruck: 7 Pkt.)

Titelsequenz: Adeles "Skyfall", der wahrscheinlich beste Titelsong seit Shirley Basseys "Goldfinger", zu einem wie immer schick gestalteten Vorspann, macht Stimmung und schraubt meine Erwartungen hoch.
(Eindruck: 7-8 Pkt.)

Hauptteil 1: Viel viel Screentime für die heimliche Heldin des Films, Judi "M" Dench, die einmal mehr zeigt, warum sie als eine der profiliertesten britischen Schauspielerinnen gilt. Ach, und irgendetwas Abstruses mit einem Hacker, der auf komische Bildschirmschoner-Animationen steht. Ja, und James Bond lungert auch noch irgendwo herum. Pflegt das gezwungen finstere Bad Boy / Sad Boy Craig-Image, trinkt und hurt bis das Vaterland ihn ruft. Scheitert am Wiederaufnahme-Test, was seiner Vorgesetzten aber glücklicherweise schnurzegal ist. Wie... unkonventionell. Erster, überzeichneter Auftritt des neuen Q (Ben Wishaw).
(Eindruck: 6-7 Pkt.)

Hauptteil 2: Exotische Locations in Sicht! Shanghai und Macao sorgen für klassisches Bond-Flair. Pure Spannung, purer Spaß in diesem Abschnitt. Grandiose Scaramanga-Gedächtnisszene im recht großzügig mit Glaswänden ausgestatteten Hochhaus. Cooler Silhouetten-Fight am Abgrund. Dann rasiermesserscharfe (höhö) Verführung, Casino, Geldkoffer, mysteriöse Frau, geschüttelter Vodka-Martini, Schlägertypen. Traditionelle Bondzutaten, die auch - oder besonders - im Jubiläumsbond ihre Wirkung entfalten.
(Eindruck: 8 Pkt.)

Hauptteil 3: Das Evil-HQ, auf irgendeiner wortwörtlich gottverlassenen Insel im Pazifik. So muss ein Versteck aussehen. Auftritt Javier Bardem, der wohl eine der eindrucksvollsten Schurkenrollen der gesamten Bond-Geschichte hinlegt. Mit seiner exzentrischen, stellenweise gar manischen, Darstellung erinnert er schon fast an einen Klaus Kinski. Großartig! Was davon zu halten ist, dass die vermutlich erste offen bisexuelle Person des Franchises ein wahnsinniger Superschurke ist, überlege ich, aber da geht es auch schon weiter. Ein krank-witziges Wilhem Tell-Spielchen hat er sich da ausgedacht. Irgendwie muss ich mehr und mehr an Nolans / Ledgers Joker denken. Aber Bond gelingt es natürlich, veralteter Technik (witzige Referenz an "Goldfinger" und andere) sei Dank, zu entkommen. Und Silva alias Mr. Evil gleich mitzunehmen. Chapeau!
(Eindruck: 8-9 Pkt.)

Hauptteil 4: Konfrontation des gefassten Schurken Silva mit M, seiner ehemaligen Dienstherrin, an der er nun Rache üben möchte. Dumm nur, dass er dazu gerade, als Gefangener des MI6, nicht in der Lage ist. Aber da hat der Geheimdienst die Rechnung ohne ihn gemacht, denn das - (natürlich!) im kinderleichten Kreuzworträtselverfahren zu bewerkstelligende - Hacken seines Computers ermöglicht ihm die Flucht durch das Tunnelsystem, das er (klar!) in weisester Voraussicht zuvor ausführlich studiert und (sicher!) mit Sprengsätzen präpariert hatte. Der arme und sichtlich überforderte Bond muss ihn dann auch noch im Alleingang von einer U-Bahn-Station zur nächsten verfolgen, während Q am Bildschirm sitzt und blöde dreinguckt, statt einfach die Polizei an der nächsten Haltestelle zu benachrichtigen. Nach dieser - für den Zuschauer wie den Helden - nervtötenden Verfolgungsjagd, die mehr Ungereimtheiten mit sich brachte als die U-Bahn an einem Werktag Passagiere, gibt's dann atemlose Spannung bei einer wilden Schießerei vor Gericht. Sauber inszeniert, geht dabei beinahe meine geliebte M drauf. Aber zum Glück nur beinahe.
(Eindruck: 5-6 Pkt.)

Hauptteil 5: Nach so viel Action geht's zum Verschnaufen erstmal auf's Land... Nicht ganz, denn im Familienanwesen der Bonds im schottischen Hochland wartet schon der Showdown. Aber erstmal gibt's ganz traditionsbewusst eine Fahrt im Aston Martin DB5 (Daumen hoch!), tolle Landschaftsaufnahmen und graue Tristesse. Weil, man kann's nicht oft genug bildsprachlich betonen, Craigs Bond einfach ein sehr sehr trauriger und melancholischer ist. Passt dann auch, dass man an dieser Stelle etwas über seine tragische Kindheit erfährt. Spielt danach aber auch keine Rolle mehr, denn schließlich kommt's wieder zur actiongeladenen Schießerei. Die ist minimal zu lang geraten, aber im Grunde doch ordentlich mitreißend und ziemlich bombastisch. Der G3-Gipfel in der Kapelle ist vor allem deshalb so spannend, weil M schon wieder in Lebensgefahr schwebt. Und... tatsächlich... stirbt. Selten war ich so mitgenommen von einer Bond-Szene.
(Eindruck: 7-8 Pkt)

Epilog: Back to the roots geht es, wenn Bonds reizende Kollegin sich erstmals vorstellt, und zwar als: Eve Moneypenny! Und auch ein Ersatz für M ist schnell gefunden, wobei die kurze Szene, die sich in dessen Vorzimmer und Büro abspielt, schon eine herrliche Hommage an die guten alten Zeiten ist.
(Eindruck: 8 Pkt.)

Fazit: Ein sehr gelungener Agententhriller, der recht erfolgreich den Spagat zwischen Tradition und Gegenwart hinlegt. Letztere wirkt zwar etwas verkrampft eingebracht, indem das Drehbuch das Thema Cyber-War auf Biegen und Brechen ins Zentrum rücken will. Letztlich wirkt dies aber, in Anbetracht der ansonsten tadellosen Handlung und Inszenierung, eher wie ein Schönheitsfehler. Craigs manchmal melancholische und manchmal eiskalte Verkörperung des Bonds kommt hier schon deutlich gesitteter rüber als noch in "Casino Royale", und fügt sich ansonsten nahtlos in den eher düsteren Grundton dieses Films. In sich vollkommen stimmig.

Gesamteindruck: 8 Punkte

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Martin Oberndorf

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Das ist eigentlich relativ unwichtig für den Film.
Ich pass schon auf, dass ich nicht spoilere, gerade bei so einem tollen Film.


Ben Kenobi

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Klang jetzt auch nicht so dramatisch. ;)


der cineast

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Bewertung5.0Geht so

SKYFALL ist ein großer Blender: Da gibt es drei wackelige Actionszenen, einen knurrigen Daniel Craig und einen erbarmungslos schlechten Soundtrack von Thomas Newman. SKYFALL nutzt nostalgische Insignien wie den Aston Martin, präsentiert ihn, aber ohne zu wissen wie man ihn in die Handlung sinvoll integriert. Eine Reihe von Guck-mal-hier-guck-mal-da Momenten erzeugen Lächerlichkeit, dabei sollen sie zu den Wurzeln führen. In seiner Naivität entzaubert Sam Mendes nicht nur 007, sondern er macht ihn langweilig. Bond mit Kindheitstrauma. Ein großer Fehler. James Bond benötigt keine (Küchen)Psychologie. Bond ist ein Lebensgefühl, hat immer ein bestimmtes exotisches Flair. Bondfilme sind Eskapismus in Reinkultur. Bei SKYFALL regiert nur bleiernde Schwere, Düsternis und Einfallslosigkeit. Für Menschen, die Christopher Nolan mögen.

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der cineast

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Naja. Schöner als bei SKYFALL bestimmt. Hihi.


Le Samourai

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Also an Shanghai kommt Lyon glaub ich nicht ganz ran. :)


Filmegucker84

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Bond war echt schön.

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heikschn

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein wirklich gelungener Bond, der sich gut in die Reihe mit Daniel Craig einreiht. An Casino Royale kommt er aber nicht ganz ran. Aus meiner Sicht wird in zweierlei Hinsicht Potential verschenkt. Einerseits enttäuscht die Story ein wenig. Zum einen dadurch, dass es einfach auf ein simples Rachemotiv hinausläuft Und zum anderen, weil man dies schon relativ früh weiß. Ausserdem spielt Bardem seine Rolle zwar hervorragend, ist die Rolle selbst aber ziemlich blöd.

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Tom S. Jaeger

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich mag den neuen Bond auch wenn der Skyfall Bond zt. einfach zu weit wech vom Original ist bzw. schon wieder so nah dran das es wie eine optische täuschung wirkt das so viel distanz zwischen ihnen liegt...
Irgendwie is die Story bischen plemmplemm und richtig innovativ is das ganze dann auch nicht... Aber scheiße brauch man einen Grund um Badass zu sein? Nö. Bond isses einfach... das wir hier die Bond "Origin" abfeiern müssen... hmm is mal n feiner Zug ma zu versuchen dem Charackter J.Bond mehr tiefgang zu verpassen als nur Dicker Prengel und schneller Abzugsfinger. Wirklich feiner Zug...
Bardem is solide. Und sein gesicht echt gruselig... aber vieeeel zu wenig mit gemacht. Auch is er nicht wirklich böse... nicht wirklich ein krampfhafter psycho. Und ich mag die Bond Schurken lieber wenn sie einfach nur die Welt erobern wollen!
Q fand ich großartig. Die Witze zt. die selbstironie dieses ganzen Bonds... herrlich "das neuste aus der abteilung Q. Wir nennen es "Sender"" - ich hab mich wechgeschmissen.Da gibbet noch ne Handvoll solcher Witze die echt Großartig sind und das ganze gut auflockern....

Gelungen. Ich finde diesen Bond... Gelungen.

"Der beste Bond aller Zeiten" wie meine (filmkritisch doch recht untalentierte) Fernsehzeitung ihn betitelte? jezez... Nein!

Aber... Gelungen.

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baba_n

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Bewertung4.0Uninteressant

Sorry aber es war für mich der schlechteste Bond, James Bond.
[Spoiler]
007 hat diesmal nichts aber gar nichts auf die Reihe gekriegt. Bösewicht ist am Ende tot aber M auch. Alles für die Katz
[/Spoiler]
Kann mich mit Daniel Craig nicht anfreunden. Ihr könnt mich steinigen aber für mich bleibt Timothy Dalton der beste Bond.

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baba_n

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Sorry hab nicht dran gedacht :(


Tom S. Jaeger

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Timothy wer? löl


jakob3

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Bewertung6.0Ganz gut

Als ich "Skyfall" das erste Mal gesehen habe, war ich zu Beginn tatsächlich begeistert. Wird das der beste Bond aller Zeiten? Sehr 'bond-untypisch', kaum übertrieben und vorallem so spannend wie kaum ein Bond in meiner Erinnerung. Technisch und von den Bildern her teilweise eine Augenweide (das Setting in Schottland ist phänomenal), ist "Skyfall" auch in dieser Hinsicht seinen Vorgängern voraus. Javier Bardem ist zudem unfassbar gut. Vielleicht der beste Bond-Bösewicht aller Zeiten. Schade, dass er so abrupt zur Hälfte des Films entmystifiziert wird. Genrell hätte man noch viel mehr aus seiner, im Endeffekt total verschenkten, Rolle machen können.

Was schade ist, und da setzt mein Hauptkritikpunkt an, dass interessante Szenen immer genau in ihrem spannensten Moment durch Actionelemente zerstört wurden. Da haben wir einen wunderbaren Dialog oder inhaltlich überhaupt mal schöne Ansätze und plötzlich holt das Erzähltempo den Film wieder ein und Schusswechsel und Explosionen zeigen mir wieder; 'es ist eben doch nur ein Bond-Film'. Somit wurde auf dieser Ebene ebenfalls sehr viel Potential verschenkt. Am Ende des Films war ich dann auch wieder auf dem Boden der Tatsachen zurück. Auch Dank des eher unglücklichen Finales, welches meine Gesamteindruck noch mehr trübte. Da war noch viel mehr drin.

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Iwan Goratschin

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Bewertung7.5Sehenswert

Daniel Craig sollte baldmöglichst als Bonddarsteller abgelöst werden. Seine Vorgänger waren allesamt besser.
Skyfall ist aber immerhin der erste von den drei Craig-Bonds der dies verkraftet. Es ist somit seit Jahren der erste Bond-Film, den ich für gut erachte.

Ähnlich wie bei Casino Royale war aber der Effekt, dass ich den Film während des Anschauens eigentlich besser bewertet hätte, nach Beendigung aber eine Leere in mir fühlte. Es war keinerlei Nachwirkung zu verspüren - die Begeisterung stürzte mit dem Ende relativ schnell ab. "Wie nach dem Essen eines gehaltlosen Snacks". Auf einer Wertung von 7,5 ist er aber trotzdem noch verblieben.

Achtung Spoiler:
PS: ich fand auch den Namen "Skyfall" interessant. Sehr offenkundig war das eine Anspielung auf das bekannte Filmzitat "Rosebud".
Für mancheinen dürfte aber die Herkunft des Namens "Skyfall" für das Anwesen der Bond-Eltern auch vielleicht nicht offenkundig gewesen sein. Ich stelle mal die Behauptung auf, dass sich Skyfall bzw. "Himmelssturz" auf die Ikarus-Sage bezieht. (Wer der Sonne zu nah kommt......). In sofern kein schlechter (oder bezüglich seiner Geschichte und der Geschichte der Bewohner vielleicht gerade ein prophetischer) Name für dieses Anwesen. Somit ein guter Drehbuchbestandteil. Die Einführung von Miss Moneypenny war hingegen zwar nicht schlecht aber Bond-historisch gesehen leicht anachronistisch. Skyfall ist zwar historisch gesehen einer der frühen Bond-Filme somit passt der Einstieg von Miss Moneypenny - aber trotzdem nicht optimal, da Miss Moneypenny in den Bondfilmen aus den 60ern und 70ern nicht derart jünger als Bond war. Zudem wirkt ein Schreibtischjob für die Agentin aus Skyfall aus meiner Sicht eher wenig verlockend. Ein zweiter kleiner Anachronismus war die Aussage von Q, dass die Zeit der technischen Gimmicks vorbei ist. Stattdessen gab es von ihm nur z.B. einen biederen versteckten Sender. Auf die Historie der Bondgeschichten bezogen, stand diese Begebenheit aber wie gesagt am Anfang der Bond-Karriere, also müssten die typischen Q-Gimmicks so gesehen erst noch folgen und nicht als vergangener Unfug abgetan werden. Die Rollenbesetzung von Q mit einem jüngeren Schauspieler hingegen fand ich notwendig und auch personell gelungen. Der nicht passende Altersunterschied zwischen Bond und Q ist aus meiner Sicht weniger relevant als der Unterschied zwischen Bond und Mrs. Moneypenny. Für einen Kenner aller Bondfilme wie mich wäre eine etwas gesetztere Miss Moneypenny vorzuziehen gewesen, obwohl der Joke am Ende von Skyfall durchaus seinen Reiz hatte.

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bornsleepy

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ich glaube mit einer stringenten historienlogik kommt man bei James Bond filmen nicht so weit und sollte wohl auch eher nicht versuchen sie ihnen abzuverlangen.


N. Hornblower

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Für mich (mit Connery, Lazenby und Moore groß geworden und seit Dalton alle Bonds im Kino gesehen - leider mit Ausnahme von "Skyfall") der erste Daniel-Craig-Bond bei dem echtes Bond-Feeling aufkommt. Von einigen Holprigkeiten abgesehen, scheint die Reihe jetzt auf dem richtigen Weg zu sein. Ein wenig Luft nach oben ist aber noch.

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KonTaicho

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Bei Casino Royale kein Kein Bond-Feeling? . _.


N. Hornblower

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Um das klarzustellen: Ich mochte "Casino Royale"; ein toller Actionfilm, dem ich 8 Punkte spendiert habe. Aber ECHTES Bond-Feeling kam bei mir nicht auf (u.a. zu ernst, kein Q, keine Moneypenny, Liebe [OK, das gab es bei Lazenby auch], keine Gadgets, zu "realistische" Action...). Ich hoffe, nach den ersten drei Craig-Bonds ist 007 jetzt wieder mehr der Bond, den ich so mag - "Skyfall" lässt hoffen. :)


Kilian Lsogined

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die atemberaubende Bildsprache, bzw. das gute Setdesign, der eingehende Soundtrack und die wirklich überzeugenden Schauspieler machen diesen Film zu einem der besten Bondfilme.

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pinkmanHIGH

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Bewertung7.5Sehenswert

Das Highlight des Films ist aufjedenfall Javier Bardem als Silva. Auch hat mir gefallen, dass 007 jetzt mehr menschlich und verwundbar dargestellt wurde. Die Standart coolen Sprüche in lebensgefährlichen Situationen sind leider wie bei fast jedem Actionfilm vorhanden. Alles in allem ein sehenswerter Film mit einem genialem Soundtrack.

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