Sleep Tight - Kritik

Mientras duermes

ES · 2011 · Laufzeit 101 Minuten · FSK 16 · Drama, Horrorfilm, Thriller · Kinostart
  • 7 .5

    Böse,böse.....
    Trau keinem Hausmeister....
    Kindheit hin , Kindheit her.....
    Obwohl manche Situation mit Sicherheit viel einfacher und logischer zu lösen gewesen wäre, ist der Film spannend.
    Kann man schauen....

    1
    • 9

      Hochgradig bösartiger Psychothriller aus Spanien über einen Hausmeister eines großen Wohnhauses, der nicht weiß, wie man glücklich sein kann (weil er es wohl auch nicht will) und sein Leben und alle Menschen abgrundtief hasst und nur einen Sinn in seinem Dasein sieht, das Leben anderer Leute, speziell das einer immer gutgelaunten jungen Mieterin, zu zerstören... was er auch tut... subtil, ruhig, perfide und unter die Haut schleichend. Geniale Atmosphäre, noch genialerer Hauptdarsteller, Spannung von der ersten bis zur letzten Szene.

      6
      • 9

        Sehr böser Film, gute Atmosphäre und der Schauspieler war richtig gut.

        • 8

          Klasse gemacht. Etwas anderes und sehr gut umgesetzt. Die Spannung hält den ganzen Film an.

          • 7 .5

            Das spanische Regie-Duo Jaume Balagueró und Paco Plaza („[REC]”) meldeten sich dieses Jahr mit dem Psycho-Thriller „Sleep Tight“ zurück. Ganz gespannt habe ich den Film erwartet und muss zugeben – zum einen hat mich SLEEP TIGHT fasziniert und zum anderen verstört. Schon von Beginn an geht der Film in die Vollen – zwar nicht in Bezug auf die Geschwindigkeit – hier darf man nicht einen Mainstream-Thriller erwarten – sondern in Bezug auf den Psycho, der nicht gerade zimperlich mit seinem Opfern umgeht. „Sleep Tight“ zeigt aber im Gegensatz zu anderen Thrillern die genauen Gründe und Motive des Täters auf, da der Film aus dessen Sicht inszeniert wird. Sehr authentisch und überzeugend wird die Figur des Psychos von Luis Tosar gespielt. Trotz fehlenden Hollywood-Schnick-Schnack hat mich „Sleep Tight“ gepackt und in den Bann gezogen. Ich hatte Gänsehaut und musste mich selbst dabei erwischen wie ich anfangs mit dem Täter mitfieberte und teilweise sogar Mitleid für ihn empfand. Raffinierte Empathie-Falle!

            Ein spannender, aber auch verstörender Psycho-Thriller, der sehr realitätsnah und fernab des Mainstream-Kinos inszeniert wurde. Absolute Pflicht für alle Thriller-Fans!

            • 8

              Genau so sieht ein geiler Home Invasion Streifen aus. Durchgehend spannend und der Hauptdarsteller dürfte mittlerweile auch bekannt sein.Macht seine Sache sehr sehr gut und bei seinem Treiben stellen sich schon auch mal die Nackenhaare zu Berge. Das Ende ist dann nochmal ein derber Schlag in die Magengrube das keinen so schnell loslassen dürfte.

              • 9 .5

                Echt ein genialer Film! Was den Film meiner Meinung nach so gut macht ist, dass man im Laufe des Films mit Cesar irgendwie Mitleid bekommt, ja sogar mit ihm sympathisiert obwohl er doch ein richtig kranker Typ ist und man sich nach und nach schlecht zu fühlen beginnt wegen besagtem Mitleid!

                • 0

                  Keine Ahnung wieso der Film so gut bewertet wird
                  Wenn man ein paar Horror-Filme gesehen hat, kommt einem Cesar doch SUPER-MEGA-OBER-ZAHM vor
                  Die Grundidee ist gut, allerdings ist Cesar um WELTEN!!!! zu zahm geraten
                  Bis vlt. der Schluss
                  Bin froh, dass ich den Film hier billig gekriegt habe

                  • 9 .5

                    Ein richtig fieser Thriller aus Spanien. Herrausragend ist mal wieder Luis Tosar als der nette, vertrauensvolle Hausmeister.

                    • 4
                      RoboMaus 22.02.2016, 18:58 Geändert 22.02.2016, 19:02

                      Hat mich Balagueró hier auf dem falschen Fuss erwischt? Dieser Geschichte mit dem Typ, der unter dem Bett lauert, konnte ich rein gar nichts abgewinnen.

                      Eine knappe Stunde passiert so gut wie nichts, ausser dass der Hausmeister-Psychopath seine Stellung ausnutzt, indem er in die Wohnung einer Frau kommt, sich unter dem Bett versteckt und hervorkommt wenn sie schläft. Dann vertieft er ihren Schlaf mit Chloroform, vögelt sie und mischt ihr ätzende Putzmittel und Insektenvernichter in die Cremes, weil er ihre Fröhlichkeit nicht erträgt. Kein Thrill, keine Spannung, keine Story.

                      Doch der Krug geht eben nur so lange zum Brunnen bis er bricht. (SPOILER) Ihr Freund ist ihm endlich auf die Schliche gekommen und hat seine Hinterlassenschaften am Bett gefunden. Obwohl er weiss, dass er es mit einem gefährlichen Psychopathen zu tun haben könnte, geht er nicht etwa zur Polizei, sondern konfrontiert ihn natürlich allein, unbewaffnet und ohne Vorbereitung mit seinen Funden. Der Psychopath lässt sich die Einladung nicht entgehen, und so endet der Freund eben in der Badewanne (SPOILER ENDE). So vorhersehbar. Das hat nichts mehr mit Thriller zu tun - es ist einfach nur grottige Dramaturgie.

                      Ein schwacher Balagueró.

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                      • 9
                        Anton Gorodezki 08.02.2016, 16:07 Geändert 08.02.2016, 16:09

                        So unsympathisch, unheimlich, und so krank und pervers Cesar auch ist: irgendwie schaffte er es, dass ich letztendlich mit ihm mitfieberte, ob er wohl entdeckt und entlarvt wird. Das war allerdings bevor ich noch das Ende kannte…

                        Als Voyeur darf (muss?) man Cesar bei seinem permanent – wohlwollend ausgedrückt: „grenzüberschreitenden“ - Treiben begleiten und fühlt sich dabei nicht besonders gut. Er hat es sich schliesslich zur Aufgabe gemacht, sein Unvermögen, glücklich zu werden, damit zu kompensieren, indem er auserwählten Personen teils massives Unglück beschert. In welch ungeahnter Dimension ihm dies gelingt, wird erst am Ende deutlich. Er vergisst auch nicht, seine bettlägerige Mutter regelmässig zu besuchen und sie über die Fortschritte seiner Projekte zu unterrichten, um sie damit in Verzweiflung zu bringen.

                        Die Situation spitzt sich immer mehr zu, die Spannung steigt. Ein Highlight ist sicher auch die Konfrontation mit seiner kleinen, vorerst (für ihr Alter) überaus kühlen und arroganten Nachbarin.

                        Seep Tight ist ein Psychothriller, wie er sein soll. Absolut empfehlenswert.

                        • 7 .5
                          allroundt 03.01.2016, 20:11 Geändert 03.01.2016, 20:14

                          Ich mag ja Filme,in denen das Böse gewinnt,aber nicht dieses Böse.Ich habe den ganzen Film so einen Hass gegen diesen Psychopathen verspürt,dass ich ihm an die Gurgel hätte gehen können.Dass sich der ganze Film um ihn dreht und nur aus seiner Perspektive gezeigt wird,finde ich nicht so gut.Will man ihn uns als Helden präsentieren?Da darf natürlich der Freund von Clara nicht sofort die Polizei rufen als er die Sachen findet und muss ihn selber zur Rede stellen.
                          Außerdem kann der Film einem ganz schön Angst machen,die Vorstellung,dass wenn man nicht zuhause ist jemand in die Wohnung kommt und dort Sachen anstellt,heftig!

                          • 5

                            Der Hausmeister eines Mehrfamilienhauses, der unfähig geworden ist Glück zu empfinden und immer wieder aufs Neue überlegt, ob er seinem trostlosen Dasein ein Ende setzen soll, spioniert den Hausbewohnern hinterher und ergötzt sich am Leid seiner Mitmenschen. Diesen echt kranken Typ dabei zu beobachten, wie er sein unstillbares Verlangen auslebt, anderen Menschen Schaden zuzufügen, ist schon unheimlich genug; sich dabei zu ertappen, dass man hofft, dass der Psycho sein Treiben fortsetzen kann, ist gewiss nicht weniger krank.

                            Ein kleiner und wirklich feiner Psychothriller, bei dem der Hauptakteur seine bescheidene Zurückhaltung ruhig noch etwas hätte ablegen können. Jedenfalls hätte ich nichts dagegen gehabt, wenn noch ein wenig mehr an der Spannungsschraube gedreht worden wäre.

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                            • 7 .5

                              Man stelle sich einen Mann vor, der nicht mehr glücklich sein kann. Ein Mann, der nichts schönes im Leben sieht und der ihm nichts mehr abgewinnen kann. Er kann tun was er will: Glück gibt es für ihn nicht. Doch Selbstmord kommt auch nicht in Frage. Dieser Mann kann sich nur noch durch eine Sache am Leben halten: Er macht anderen Menschen das Leben zur Hölle!

                              Nach außen hin wirkt der Mann freundlich, hilfsbereit und immer höflich. Doch in Wirklichkeit ist er ein Teufel und tut nichts lieber, als seinen Mitmenschen hinter ihrem Rücken Leid zuzufügen.
                              Und genau diese Geschichte erzählt uns "Sleep Tight".

                              Anfangs hatte ich echt keine großen Erwartungen an "Sleep Tight". Zu Beginn wirkt der Film auch noch nicht besonders spannend. Doch bald schon entfaltet er dann sein ganzes Potenzial und wird zu einem unglaublich verstörenden und düsteren Psycho-Thriller. Aus der vielversprechenden Story hat der Regisseur hier wirklich alles rausgeholt.

                              Je näher der Film dem Ende kommt, desto packender und extremer wird er. Eine spannende und dramatische Szene jagt die Nächste. Bis hin zum erschütternden und emotionalen Finale.

                              Auch das Ende lässt einen nachdenklich und mit einem unguten Gefühl in der Magengegend zurück. Ich hätte nicht gedacht, dass ein eingeblendeter Wochentag bei mir mal eine kleine Gänsehaut auslösen könnte.

                              Besonders herausragend sind auch die Schauspielerleistungen. Vor allem der mir völlig unbekannte Luis Tosar spielt die grundauf böse Hauptperson unglaublich überzeugend. Allein sein Blick auf dem Filmcover lässt mich schon schaudern.

                              Regisseur Jaume Balagueró, der schon mit "[REC]" ein kleines Horror-Meisterwerk geschaffen hat, kann auch mit "Sleept Tight" mehr als überzeugen. Der Film ist nicht nur verstörend und packend, sondern auch sehr ergreifend und saumäßig gut gespielt. Ein unangenehmer Einblick in die Abgünde der menschlichen Psyche.
                              Wer einen guten Psycho-Thriller sucht, sollte hier zugreifen. So hat das nämlich auszusehen!

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                              • 7 .5

                                Des einen Freud ist des anderen Leid. Nie passte eine Redensart im kinematographischen Kontext besser als bei „Sleep Tight“. Es geht um Caesar, einen Soziopaten, der die Suche nach Glück schon längst aufgegeben hat und deshalb den Menschen in seiner Umwelt jedes Lächeln, jede Freude, jede sich anbahnende Spur von Fröhlichkeit auf perfideste Art und Weise entziehen will. Warum genau das jetzt so ist, lässt uns „REC“-Regisseur Jaume Balagueró leider nicht wissen, doch mit welch suggestiver Kraft der Spanier seinen abgründigen Thriller füllt, ist dafür umso erstaunlicher.

                                Wo bei uns der böse, graue Wolf kommt und unterm Bettchen lauert, ist es im Herzen Barcelonas der fiese, kahle Caesar, Concierge, Stalker und chronischer Misanthrop in Personalunion. Balaguerós Blick ist stets an seine schauderhafte und doch nicht gänzlich abstoßende Hauptfigur geheftet, wir alle dürfen uns ein wenig Psycho fühlen und dem analogen Alltagsduktus des eher minder passionierten Housekeepers beiwohnen: Tagsüber Interaktion mit den Bewohnern und berufliche Nebensächlichkeiten, nachts dann makabre Psychospielchen, um jedwede Glückseligkeit aus seinem Mehrparteienhaus zu verbannen. Selbstverständlich birgt solch ein Handlungsaufbau nicht nur extraklassigen Thrill, sondern irgendwann auch eine gewisse Redundanz in sich und hemmt den Spannungsfluss geringfügig, bevor Balagueró bzw. Caesar zum diabolischen Finale ausholt. Dennoch wird so Manchem das Zubettgehen nach „Sleep Tight“ merklich schwerer fallen.

                                Die bodenständige, äußerst atmosphärische Inszenierung lässt genügend Raum für die Hauptattraktion: Luis Tosar, der mit subtilem Spiel den Balanceakt zwischen krankhaft perverser Boshaftigkeit und grundsympathischem Auftreten perfekt meistert und maßgeblichen Anteil daran hat, dass „Sleep Tight“ ein kleines, fieses und stellenweise derb spannendes Nischenprodukt geworden ist, das ferner wohl auch einen ganz speziellen Nebeneffekt in sich trägt: Als Hausmeister in Spanien hat man wohl noch heute mit seinem Image zu kämpfen ;)

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                                • 6 .5

                                  Verstörender spanischer Thriller, der ohne große Effekte auskommt, dafür aber einen raffinierten Plot und einen starken Hauptdarsteller zu bieten hat. Man verfolgt die gesamte Handlung aus der sicht von César, einem Hausmeister in einem Appartment im spanischen Barcelona.
                                  Das Sprichwort " du kannst den Leuten nur vor den Kopf schauen " bewahrheitet sich einmal mehr. Nach außen hin ist er der unscheinbare, stets höfliche Hausmeister der für jeden ein offenes Ohr hat. Doch nach Schichtschluss offenbaren sich tiefe Abgründe in seiner Psyche. Er ist ein destruktiver Misanthrop, der kein Glück empfinden kann und seine Befriedigung aus der Zerstörung anderer Leben bezieht.Besonders die junge, hübsche und immer gut gelaunte Clara ist ihm ein Dorn im Auge. Auch der rücksichtslose Umgang mit seiner todkranken Mutter zeigt das Ausmaß seiner seelischen Zerstörung.
                                  Der Verlauf der Geschichte ist schon echt bedrückend. Wobei ich stellenweise echt schmunzeln musste, dass dieser makabere Wahnsinn nicht auffällt.

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                                  • 7

                                    Sleep Tight war genau so ein Film, den ich an jenem Abend gesucht hatte. Folgende Situation: Es ist spät, aber man möchte sich noch gerne einen Film anschauen. Also muss ein Filmchen für zwischendurch her.
                                    Das bedeutet für mich, dass er nicht besonders hervorragend, aber dennoch spannend und sehenswert (wer hätte das gedacht) sein muss. Und dass er auch eine "knackige" Länge besitzen sollte, die einen nicht in den Schlaf wiegt oder erst um vier Uhr morgens ins Bett gehen lässt.
                                    Ich hatte mich also spontan für Sleep Tight entschieden und war wirklich positiv überrascht.
                                    Die Erzählweise verleiht dem Film etwas Besonderes und war auch ein Aspekt, der mir persönlich sehr gefallen hat. Er erzeugt Spannung und erweckt Interesse beim Zuschauer, da dieser sich ständig fragt, was eigentlich im Kopf von Cesar vorgeht, wieso er das alles tut, und so ständig mehr aus seiner Sicht erfahren möchte.
                                    Ein Knackpunkt ist hier jedoch, dass man nicht ganz in die Tiefen seiner Seele eintaucht, sondern vieles aus seiner Gedanken- und Gefühlswelt eher oberflächlich geliefert bekommt. Vielmehr sprechen in diesem Film die Taten, die aus seinen Gedanken und Gefühlen resultieren.
                                    Das Ende ist wirklich hoch dramatisch gestaltet und bricht genau an diesem Punkt ab. Es nimmt sich also nicht noch gemütlich Zeit, die Dramatik etwas abklingen und den Zuschauer etwas runterkommen zu lassen. Genau das ist aber auch der Grund, weshalb man am Ende völlig erstarrt und unruhig zurückgelassen wird.

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                                    • 9

                                      Sleep Tight ist die Art von realistischem, unübertriebenen Psycho-Horror, wie ich in auf ganzer Linie mag. Dabei war meine Erwartungshaltung vorher und auch in der Anfangsphase eher auf einen mittelmäßigen Film ausgerichtet. Aber nach und nach nimmt die Spannung immer mehr Fahrt auf. Die Erzählweise, nämlich komplett fixiert aus der Sicht des Hausmeisters, ist hierbei der ausschlaggebende Punkt. Man schlüpft als Zuschauer regelrecht in die Rolle hinein und entwickelt immer mehr ein Gefühl für die Gedanken und Taten dieser Figur. Jeder Schritt, jedes gesprochene Wort, jede Bewegung, ja fast jeder Atemzug wird hier aus Zuschauersicht "mitgelebt" und so sind's besonders die brenzligen Situationen, welche dann für den nötigen Nervenkitzel sorgen, die einen Horrofilm ausmachen.
                                      Auch ein Lob an die Atmosphäre. Dieses Wohnhaus und deren Bewohner wirken so schön normal und daher authentisch. Wäre dieser Film in den USA bzw. Hollywood entstanden, hätte er wohl nicht diese Wirkung gehabt. Alles wäre übertriebenen inszeniert und die schöne Schnörkellosigkeit wäre verloren gegangen.

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                                        fieser gemeiner kleiner film,der mich sehr gut unterhalten hat!
                                        keine grosse action,wenig darsteller...aber man lernt die charaktere kennen,ganz wie ich es mag!!
                                        natürlich gefällt mir auch das ende sehr...:)

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                                        • 9
                                          expendable87 05.06.2015, 14:24 Geändert 08.06.2015, 11:06

                                          (TEXT ENTHÄLT SPOILER)
                                          ...
                                          'Glücklich...genau das ist mein Problem...ich kann einfach nicht glücklich sein!'
                                          ...
                                          Mit diesem Satz beginnt Jaume Balagueró (REC, REC 2, REC 4) sein nervenaufreibendes, verstörendes und bitterböses Psycho-Drama, in welchem der sympathische Hausmeister und Portier César (Luis Tosar) gegenüber seinen Mitmenschen stets freundlich und hilfsbereit auftritt...doch hinter dieser Fassade steckt ein unberechenbarer Saboteur, Stalker und Vergewaltiger...eine gequälte Seele, deren Schmerz nur durch das Leid Anderer gelindert werden kann!
                                          Insbesondere Clara, Mitbewohnerin eines Mehrparteienhauses, durchlebt einen ganz und gar scheußlichen Alptraum...nicht zu vergessen, Césars gebrechliche und machtlose Mutter, welche ebenfalls höllisch unter den grässlichen Taten ihres eigen Fleisch und Blut leiden muss!
                                          ...
                                          'Niemand kann sich vorstellen was es bedeutet jeden Tag aufzustehen ohne einen Sinn darin zu sehen...immer wieder muss ich mich aufs neue anstrengen um einen Grund zu finden, nur einen, nicht einfach alles hinzuschmeißen...ich find's nur tröstlich dass die Anderen auch nicht glücklich sind...und ich versichere euch dass ich mir alle Mühe gebe, wirklich alle, jeden Tag meines Lebens!'
                                          ...
                                          'Sleep Tight' weiß durch seinen geschickt konstruierten Plot, wie auch brillanten Hauptdarsteller lückenlos zu überzeugen...
                                          ...mit einem ausgereiften Ende und einem harten Schlag in die Magengrube verabschiedet sich das spanisches Meisterwerk! Freunde schonungsloser Psycho-Kost greifen unverzüglich zu!!!
                                          ...
                                          Fazit: Keiner kann sich sicher sein nicht auch ein Monster unterm Bett zu haben...also lieber einmal mehr nachschauen!!!
                                          9/10 Kakerlaken für, SLEEP TIGHT
                                          ...
                                          'Ich will dass diese Scheiss Schlampe das Lächeln verlernt, Egal Wie!'

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                                          • 6 .5

                                            "Sleep Tight" ist nur wahrlich keine Innovation in Sachen Thriller. Eine Frau, unbewusst in den Fängen eines Psychopathen, gehört spätestens seit Regie-Großmeister Alfred Hitchcock zum Standardrepertoire des Genre. Somit überzeugt der Film weniger durch seinen Inhalt als durch seinen Inszenierungsstil samt strukturiertem Spannungsaufbau und guter Leistung des Hauptdarstellers. Frappierende Ähnlichkeiten weist der Film zum kurze Zeit vorher gedrehten Werk "The Resident" mit Hillary Swank auf, der allerdings keinen bleibenden Eindruck hinterließ.
                                            "Sleep Tight" zieht die Spannungsschraube nach und nach an, ohne auf effekthascherische Mittel zu setzen und ist daher ein in besten Sinne altmodischer Vertreter des Thriller-Genre. Einmal mehr zeigt sich, dass das spanische Kino in den letzen Jahren in Sachen Thriller und Horror weltweit eine führende Rolle eingenommen hat, nicht zuletzt durch Werke wie "Tesis-Faszination des Grauens" (1996), "Öffne die Augen" (1997), "Das Waisenhaus" (2007), Timecrimes - Mord ist nur eine Frage der Zeit (2007) oder "Julia's Eyes" (2010).
                                            "Sleep Tight" ist ein handwerklich einwandfreier Thriller, der den Zuschauer inmitten der Behaglichkeit seiner eigenen vier Wände mit dem harmlos aussehenden Bösen konfrontiert und auf die Nervenprobe stellt. Eine intelligente psychologische Studie, ein Film für den anspruchsvolleren Thrillerfreund.

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                                            • 7

                                              "Sleep Tight" ist ein etwas anderer Thriller. Denn die ganze Zeit ist man bei Hausmeister César, der seinen Lebenssinn darin sieht, glückliche Menschen zu zerstören. Kaum eine Szene spielt ohne ihn. So muss man sich mit dem kauzigen, absolut lebensverneinenden Typen wohl oder übel auseinandersetzen.

                                              Luis Tosar spielt das "Hausmonster unter dem Bett" überzeugend. Ruhig, besonnen und mit akribischer Planung legt er sich seine Opfer und seine Zuschauer zurecht. Es ist immer interessant zu verfolgen, was César plant, um seine Mieter das Leben zur Hölle zu machen. Er kennt nur ein Ziel. Menschen unglücklich zu machen. Er mag es nicht, wenn Sie lachen, wenn Sie glücklich sind. Und er geht dabei soweit, wie er eben gehen muss. Das Befremdliche und dabei Besondere hierbei ist, das man gar nicht so recht weiß, wer sympathsicher ist, der lebensverneinende Hausmeister oder die dauergrinsenden Mieter, die so tun, als wären Sie die glücklichsten Menschen der Welt. Jeder macht jedem etwas vor.

                                              "Sleep Tight" ist damit nicht nur ein plumper Psychothriller, sondern ein Film, der einen nicht nur dazu verleiten wird öfters mal unter sein Bett nachzuschauen, sondern, auch hinter die Gesichter, die einen anschauen.

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                                              • 10

                                                Das verstehe ich unter einen guten Thriller!Großartig!

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                                                • 2

                                                  Ein Mann, der kein Glück empfinden kann, setzt alles daran, eine junge Frau zu zerstören. Sein Regisseur Jaume Balagueró geht ganz ähnlich vor. Er zwingt dem Betrachter die Sicht des Täters auf und raubt ihm so auch noch die letzte Freude am psychologischen Horrorkino. [Sascha Westphal]

                                                  • 7

                                                    Spannender und andersartiger Thriller. Aus der Sicht des eigentlichen Antagonisten wird hier gezeigt wie dieser seine Opfer fertig macht. Von kleinen Lügen und Streichen bis hin zu schweren Straftaten . Der Film ist durchweg spannend. Hat aber kein wirklichen Story Höhepunkt. Er erzählt den Alltag und das Machen der psychopatischen Hauptperson. Dies macht er allerdings spannend.