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Sleeping Beauty

Sleeping Beauty (2011), AU Laufzeit 104 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller


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5.0
Kritiker
10 Bewertungen
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5.6
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488 Bewertungen
61 Kommentare
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von Julia Leigh, mit Emily Browning und Michael Dorman

Lucy, eine junge, attraktive Universitätsstudentin, finanziert sich ihr Studium mit allerlei Nebenjobs: Putzen im Café, Bürounterlagen kopieren, zu medizinischen Testzwecken Magensonden verschlucken. Auch Prostitution gehört in ihr Arbeits-Repertoire. Über eine Anzeige in einer Studentenzeitung gelangt sie zu einem außergewöhnlichen, aber lukrativen Job,in eine Welt erotischer Fetische. Alte Herren dürfen ihre Sexphantasien mit einer einzigen Einschränkung an ihr ausleben – keine Penetration. Lucy ist dabei betäubt. Doch schon bald überwältigt sie die Neugier, was in jenen Nächten mit ihr angestellt wird…


Cast & Crew

Drehbuch
Filmdetails Sleeping Beauty
Genre
Drama, Thriller
Handlung
Bordell, Erotik, Schlaf, Studentin, Übernachten
Produktionsfirma
Screen Australia

Kritiken (8) — Film: Sleeping Beauty

Stefan_R.: Mann beisst Film

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3.5Schwach

Emily Browning spielt mit vollem Körpereinsatz, kann das wackelige Filmkonstrukt, das mehr zu sein vorgibt, als es dann letztlich sein kann, aber nicht allein schultern. Irgendwo zwischen Kunst und Provokation angesiedelt, ist „SLEEPING BEAUTY“ zwar bis zu einem gewissen Grad recht interessant gestaltet, am Ende des Tages jedoch nicht einmal die Summe seiner einzelnen Teile, da selbige schlichtweg zu zusammenhanglos präsentiert werden. Was übrigbleibt, ist einmal mehr der gescheiterte Versuch, Aufsehen zu erregen. Trotz ansprechender Schauspielleistung. Trotz vorhandenen Potenzials. Oder anders ausgedrückt: „SLEEPING BEAUTY“ wird leider zum Opfer seiner eigenen Zielsetzung, da er niemals so richtig aus seinem Dornröschenschlaf erwachen will. Irgendwie passend, aber auch irgendwie schade.

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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1.0Ärgerlich

Entsetzlich beknackte Kunstfilmerprobung einer Regiedebütantin, die Ingeborg Bachmann nicht verstanden hat. Von null auf hundert im gegenwärtigen Prätentionsgewerbe eingerichtet, ist Julia Leigh in erster Linie daran gelegen, die Autoaggression ihrer Protagonistin in stets erlesenen Bildern zu erzählen, deren strenge statische Kadrierung vor buchstäblich vordergründiger Anordnung der Figuren und Settings man wie in schlechtem Theater aussitzen muss. Die Ultrastilisierung des Materials (oder wie Peter Debruge in der Variety schrieb: "arty, not to be confused with artistic") bei gleichzeitiger Reduktion der Inhalte verleiht allem Hässlichen umso mehr entsprechende Schönheit, das Kino einer Catherine Breillat bekommt plötzlich Sinn. Im Verzicht des Konkreten liegt fürwahr noch keine Subtilität, und vorsätzliche ästhetische Anbiederung am Slow Cinema beschirmt auch nicht vor der Penetranz eingestanzter Botschaften. Dear Julia Leigh, das mit Australia’s Next Jane Campion wird so schnell erstmal nix. File under: Schwarzblende.

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Schlegel

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Guter Kommi, indeed.


Carver

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Wirklich ein Kommentar noch meinem Geschmack.
Besonders hervorzuheben sind, die wunderbar missglückten Wortkreationen „Prätentionsgwerbe“ und „Ultrastilisierung“, der offenbar nicht verstandene aber dennoch verwendete Fachterminus „Autoaggression“ und das Zitat aus der niveauvollen Variety; obendrein wird dieses Glanzstück, welches allem Anschein nach der Prätention „mehr Schein als Sein“ folgt, garniert mit universell nichtssagenden Phrasen und Referenzen.
Just dorky, not to be confused with smarty ;-)


ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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6.0Ganz gut

[...]Fetischisiert wird Emily Browning von Beginn an, Lucys ertragsschwache Nebenjobs werden wie Themenzimmer in einem Puff vorgestellt, lange bevor sie sich offiziell dem Geschäft mit der Lust widmet: Deep Throating in der pharmazeutisch-forschenden Variante, kurz berockte Schuluniform, vorn übergebeugte Tischputze, die Andeutung einer Aisan Lesbian-Nummer in einer Klokabine und natürlich das Münzwurfspielchen mit einem sexwilligen Anzugträger. Zahl später, Kopf sofort. Selbst als Lucy von ihren Mitbewohnern zur Mietzahlung aufgefordert wird endet das auf Knien, nämlich beim Fliesen schrubben im Bad, von Anfang an und in jeder der ersten aufeinanderfolgenden Szenen wird Brownings Figur in Diensten stehend gezeigt, irritierend unterwürfig und doch nicht Opfer, devot und irgendwie doch selbstbestimmt, bewusst und willentlich unterdrückt und vor allem: ohne persönliche Deduktion. Lucy befriedigt nicht ihre eigenen Gelüste, lebt diese aber bedenkenlos aus, außer der Langeweile entsteht in ihr kein Konflikt gegenüber ihren Tätigkeiten, kein morgendlicher Gram nach Fick mit Unbekannt, der Pragmatismus des Geldes und und eine undefinierte Gleichgültigkeit, sich Situationen hinzugeben, wie sie kommen.[...]

[...]Zeigt Regissuerin und Autorin Julia Leigh also eine Nihilistin auf unbeirrter Irrfahrt durch ethisches Grauland? Nein. Viel zu konkret. Das ungewöhnlichste oder gar befremdlichste Merkmal von „Sleeping Beauty“ ist sicher seine Positionslosigkeit, der Verzicht auf jedwede Form der Stellungnahme. Wird man da nun Zeuge einer Perversion, wenn Lucy später in Dessous, deren Blütenweiße sich kaum von ihrer Porzellanhaut unterscheidet, und mit ihren barbusigen Kolleginnen alte Herren bedient (mit Getränken und Speisen wohlgemerkt), oder wenn die selben Männer die bewusstseinsberaubte Lucy bekuscheln, betatschen, ablecken und etwas Verborgenes, Zurückgehaltenes an ihr ausleben? Vielleicht, aber eigentlich nicht, denn „Sleeping Beauty“ ist ein Film ohne jede Ästhetik und damit ist nicht zuvorderst gemeint, dass sich hier Männer weit jenseits der Sechzig bis auf den Schrumpelschniedel entblößen. Der Film ist nicht erotisch und er ist nicht abstoßend, er äußert sich zu nichts und folgt überhaupt keinem dramaturgischen Schema, aus dem heraus er irgendeinen Reflex beim Zuschauer anschlagen könnte, die Situationen in Stellvertreterrolle Lucys einzuordnen und auf ein Erwachen ihrerseits zu hoffen. „Sleeping Beauty“ ist eine unkommentierte Szenenfolge von Minute Eins bis Minute Einhundertzwei, die selbst keine Schlüsse zieht und kaum welche zulässt.[...]

[...]Wenngleich klar aufgestellt und oft den immer gleichen Platz einnehmend legt die wie zufällig anwesend wirkende Kamera nahe, dass es sich bei Kameramann Geoffrey Simpson um eine Schildkröte oder eher noch eine Schnecke handeln muss, mit kriechtierischer Bedächtigkeit bewegt er, wenn überhaupt mal, sein Werkzeug und mit dem Unverständnis und dem Desinteresse für das Treiben der Menschen beglotzt er es. Die Namen von Trier und Lynch liest man hier und da im Zusammenhang und zum Vergleich mit Julia Leighs „Sleeping Beauty“. Aber wo offenbart sich im Regiedebüt der Australierin der Schleier der Metaphorik, wo lässt ihr Werk Interprattionsspielraum, wo erzeugt es das Gefühl, dass es hier zumindest irgendetwas über gezeigtes Bild und gesprochenes Wort hinaus zu verstehen gibt? Nirgends. „Sleeping Beauty“ ist ein Film, der im Nichts seiner Selbst beginnt und endet, als gäbe es keine Welt jenseits des Bildausschnitts, als würden sich die Figuren in den gedehnten Wide Shots durch regungslose Momente, einen allgegenwärtigen und nur sie selbst unberührt lassenden Stillstand bewegen. „Sleeping Beauty“ dauert weit weniger lange, als er sich anfühlt, nichtmal die Halbstundenmarke ist überschritten, wenn das Gefühl aufbricht, einen ermattenden Dreistünder in den Knochen und Sehnerven zu haben.[...]

[...]Und heißt das nun in klaren Worten und endgültigem Werturteil, „Sleeping Beauty“ sei ein schlechter Film? Nein. „Sleeping Beauty“ ist ein Faszinosum, ein Film, den zu sehen sich so wenig lohnt, wie er Zeitverschwendung ist, der einen nicht mit Frage- oder Ausrufezeichen zurücklässt, sondern mit den drei Punkten der Unbestimmtheit, die in irgendein offengelassenes Nichts ohne Ende führen, in dem er, wie oben gesagt, eben auch begonnen hat. Ein Film, bei dem sich eine leicht adjustierte Umbenennung in „…Sleeping Beauty…“ empfiehlt. »You’ll go to sleep. You’ll wake up. It’ll be as if those hours never existed.« So beschreibt Club-Chefin Clara Lucys Job und so ist auch der Film, der keine formellen Standarts erfüllt, sich Vergleichbarkeiten konsequent entzieht und damit keinen Maßstab an sich anlegen lässt. »Muss man sich drauf einlassen können« oder »Die Stimmung muss stimmen« wären so daherverallgemeinerte Sprüche, die man „Sleeping Beauty“ anheften könnte und zumindest wären sie passender, als der blöde »Mit Sucker Punch-Girl Emily Browning«-Button, der bezeichnenderweise nur die ohnehin vom FSK-Logo verseuchte Seite des Blu-ray-Covers ziert. Womit jedoch nicht verschwiegen sein soll, dass Browning sicher der beste Grund ist, „Sleeping Beauty“ überhaupt mal eine Chance zu gewähren.[...]

[...]Emily Browning und Julia Leigh portraitieren eine Frau, so wurzel- wie ziellos, die sich nicht mal mehr dem Moment und seiner Unmittelbarkeit oder seinen Folgen verpflichtet, als sie der ultimativen sexuellen wie willentlichen Passivität der Sleeping Beauty-Phantasie zustimmt. Eine junge Frau, die sich vollkommen weggibt an das Verlangen anderer, die nach nichts auf der Suche ist und scheinbar nichts zu finden hofft, die während des gesamten Films erst einen Bruchteil an Willen und Wollen fordert, als sie schließlich doch erfahren will, was während ihrer Bewusstlosgkeit mit ihr geschieht. Um einer solchen Figur dennoch zu folgen, freilich weder mit echtem Interesse noch Mitgefühl, sondern wohl einfach nur mit dem stilistisch beabsichtigten Gefühl eines Voyeurs, eines stumm anwesenden Betrachters (was ist man als Zuschauer denn auch sonst?), um so jemandem durch die Kälte eines Films wie „Sleeping Beauty“ zu folgen braucht es schon eine besondere Leistung und die bringt Emily Browning. Ihr Spiel ist wie ein ungebrochener Blick zurück in die Augen des Zuschauers, der einen nicht loslässt, ehe ihn nicht der abrupte Abspann kappt. Dann erwacht man aus „Sleeping Beauty“ und legt sich am besten erstmal schlafen, hat am nächsten Morgen vergessen, was man da gesehen hat und tut sich das auch nicht nochmal an. Oder doch.[...]

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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5.0Geht so

Immer wieder lässt Sleeping Beauty an Namen wie Kubrick, Greenaway oder Von Trier denken. Unglücklicherweise hat Regisseurin Leigh sich beim Schlechtesten bedient, was diese Filmemacher zu bieten haben und nicht beim Besten.

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Melissa Anderson: Village Voice Melissa Anderson: Village Voice

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5.0Geht so

So durchdacht und präzise die Szenerie von Sleeping Beauty auch aufgebaut sein mag, schafft es dieser Film nicht im Kopf des Zuschauers irgendwelche bleibenden Spuren zu hinterlassen und die seichte Provokation ist schnell wieder verpufft.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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5.0Geht so

Wer einen Film sehen möchte, der den komplexen Eros erforscht und ganz ohne Michael Fassbender auskommt, sollte sich Sleeping Beauty ansehen.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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6.0Ganz gut

Bestechend kalt, betörend schön: Julia Leigh erzählt eine moderne Dornröschengeschichte und spricht zugleich über das Begehren im Kino.

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Jan Schulz-Ojala: der Tagesspiegel Jan Schulz-Ojala: der Tagesspiegel

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6.0Ganz gut

Das elegant inszenierte filmische Experiment Sleeping Beauty begnügt sich mit der sorgsamen Auspinselung eines Settings, das sich zwischen "Die Marquise von O." und "Die Geschichte der O" nicht recht entscheidet. Was von Reiz ist, wenn auch von zweifelhaftem.

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Kommentare (53) — Film: Sleeping Beauty


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Stefan Ishii

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Bewertung7.5Sehenswert

"Sleeping Beauty" besitzt hier bereits eine beachtliche Anzahl an Kommentaren. Allerdings findet sich soweit ich das überblicke lediglich in einem einzigen davon der Hinweis auf den Ursprung dieses Filmes. Julia Leigh zeigt uns einen gänzlich anderen - eben weiblichen - Blickwinkel auf Yasunari Kawabatas "Die schlafenden Schönen" (einem meiner Lieblingsschriftsteller - kann ich wirklich nur empfehlen).

Im Gegensatz zu Vadim Glownas "Das Haus der Schlafenden Schönen" (in gewisserweise trotz örtlicher Umverlagerung am werktreuesten) oder der Gabriel-García-Márquez-Verfilmung "Erinnerung an meine traurigen Huren" zeichnet sich "Sleeping Beauty" mit seinem weiblichen Blick auf die Thematik aus. Im Roman und den bisherigen Verfilmungen geht es zentral um die älteren Herren, die schmerzerfüllt und traurig auf ihr lange vergangenes Leben zurückblicken. Nun stellt Leigh Fragen zu den Frauen. Was bewegt sie? Welches Leben führen sie? Wie gehen sie damit um?

Dass mir Lucy zu keinem Zeitpunkt wirklich sympathisch ist, spielt für mich tatsächlich keine Rolle. Der Film ist sowieso äußerst künstlich... "Sleeping Beauty" ist für mich nunmal in erster Linie eine interessante Variation eines meiner Lieblingsbücher (was eine Bewertung für mich wirklich schwierig macht). Doch "Sleeping Beauty" spielt auch noch in einer Szene auf einen weiteren großen Roman vom Literaturnobelpreisträger Kawabata an: "The Master of Go" (wurde leider nie ins Deutsche übersetzt).

Der Film ist in meinen Augen absolut großartig insziniert! Ich mag's wirklich sehr: Das Tempo; die Kameraarbeit; die langen, fast ungeschnittenen Sequenzen mit dezenten Kameraschwenks; sowie der zurückhaltende Einsatz von Musik. Genau das, was ich liebe. Lediglich die Schlafszenen (und damit verbundenen Aktivitäten) sind mir teilweise etwas zu lang. Irgendwie finde ich es falsch, sich zu stark damit auseinandersetzen zu müssen.

Trotzallen warte ich noch immer auf die ultimative (im Idealfall japanische) Kawabata-Verfilmung. Bisher kommt kein Film dem grandiosen Buch nahe.

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homosapiokokke

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Bewertung7.5Sehenswert

puh ziemlich tiefgründiger Film mit viel Spielraum für Vermutungen und des Zuschauers Gedanken. Diese verlorene Seele die gefangen in der Realität und einer absurden abartigen Welt der Macht, Dominanz und Geld ist. Absolut tief gehender Film.

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spanky

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Bewertung4.0Uninteressant

Die Abwesenheit inhaltlicher Struktur mag als künstlerisches Stilmittel gedeutet werden, letztlich scheint aber alles Geheimnisvolle an dieser Geschichte gänzlich ohne Grundlage auszukommen. Man mag zwar thematisch am selben Strang ziehen, wie Kubrick mit "Eyes Wide Shut". Aber wenn ich hier Vergleiche mit Lynch lese, kriege ich Herpes. Wo ist hier die Zwischenwelt, wo die Magie? Erstwelt-Problemchen mit ein wenig Erotik aufgemotzt, mehr ist das nicht. Die als Erzählstil beabsichtigte Teilnahmslosigkeit schlägt damit voll auf den Betrachter durch. Gähn...

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sibisch

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Bewertung0.0Hassfilm

Emotionslos langweiliger und mühsamer Film. Am ende denkt man einfach"Und jetzt?" was wollte der Film uns sagen ?..

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HxC_Moe

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Bewertung6.5Ganz gut

Sehr ruhiger Film, schön gefilmt und Emily Browning ist natürlich echt schön anzusehen. Leider steckt dahinter ziemlich wenig, was eigentlich Schade ist, denn der Film hatte so seine Momente. Die Darsteller sind allesamt sehr hölzern, aber das sollte wohl so sein, Spannung ist quasi nicht vorhanden und auch sonst ist der Film irgendwie ein wenig einschläfernd. Aber Respekt für die Leistung von Emily Browning.

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TheAvenger68

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Die Darsteller sind allesamt sehr hölzern.
Aber Respekt für die Leistung von Emily Browning ?
Verstehe ich nicht.


HxC_Moe

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Ich sagte ja, ich gehe davon aus, dass es so sein sollte (Vom Schauspiel her) Bei der Leistung von Emily Browning meine ich eher die Leistung in dem Sinne, was sie in dem Film über sich "ergehen lassen muss".


Acry

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein ruhiger, künstlerischer Film, der zwar nicht besonders viel Handlung besitzt, aber in sich sehr stimmig ist. Emily Browning spielt wie immer großartig und somit ist der Film, entgegen der meisten Meinungen hier, durchaus sehenswert.

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horro

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da gibt es gottlob schon auch noch andere Meinungen als die von dir erwähnten ... ganz starker Film und irgendwie bleibt der haften :)


Elzzbth

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Bewertung3.0Schwach

was zum..

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heikschn

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Bewertung4.0Uninteressant

Ein Film, der viel verspricht und davon nicht viel einhält. Ein besserer Regisseur hätte aus der insgesamt sicher ganz interessanten Geschichte sicher wesentlich mehr machen können. Mich erinnerte der Film entfernt an Eyes Wide Shut. Die Story kommt zunächst wie ein Thriller daher. Was passiert in den Stunden der Narkose? Doch während in Kubricks letztem Film den ganzen Film über eine beängstigende und bedrückende Atmosphäre geschaffen wird, mag bei Sleeping Beauty keine wirkliche Spannung aufkommen. In beiden Filmen empfindet man eine klare Distanz zu den Hauptcharakteren. Während jedoch Eyes Wide Shut von den beeindruckenden Bildern lebt, wirkt Sleeping Beauty zu kalt und steril, ist seine Inszenierung zu lahm. Schade!

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Moonchild0

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Bewertung6.0Ganz gut

Es ist schwierig diesen Film zu bewerten, ich mag außerdem keine Filme die ZU viel Interpretationsspielraum lassen. Schön anzusehen ist er auf jeden Fall, ein bisschen mehr Erotik hätte vl. nicht geschadet ;)
Alles andere ist Auslegungssache, man könnte stundenlang darüber nachdenken welche Szene uns was sagen möchte bzw. was die Aussage dieses Films ist - aber er macht keine Lust darauf darüber nachzudenken. Wenn "Sleeping Beauty" zu Ende ist hat man ihn nach ein paar Stunden wieder vergessen.......
Wirklich schade, man hätte mehr daraus machen können.

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Frankie Dunn

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Bewertung3.0Schwach

So etwas wie Story, Figurentiefe und Botschaft schadet den meisten Filmen nicht, und auch hier, auch hier, wäre es nicht schlecht gewesen, zumindest darüber nachzudenken, eine Prise von all dem in den Film Sleeping Beauty einzubauen. Natürlich kann man in einzelne Details der Inszenierung munter seinen Senf hineininterpretieren. Bloß, wozu?

Hätte ich Sleeping Beauty allein gesehen, wäre nach 20 Minuten Schluss gewesen. So war es doch noch ein munterer Filmabend mit einigen (sicher nicht von der Regisseurin gewollten) Lachern und ein paar mehr oder weniger geistreichen Gedanken zum Film. Wie man mit ungewöhnlichen, sperrigen Filmen Interesse und Faszination beim Zuschauer erzeugt, beweist Lars von Trier. Das hier jedoch...nein, es ist an Beliebigkeit in gewisser Weise nicht zu überbieten, was besonders angesichts des Themas und des künstlerischen Anspruchs erschreckt. Wenn andere Zuschauer hier wirklich Interesse dran finden und ihnen gelungene Interpretationsansätze durch den Kopf schießen, kann ich verstehen, dass sie diesen Film gut bewerten, aber mir erschließt sich kein Interesse daran, obwohl ähnliche Filme (von renommierteren Regisseuren) durchaus meinen Geschmack trafen. Komplett misslungen ist er sicher nicht, aber langweilig und nichtssagend, ergo reine Zeitverschwendung. Schlimmer als die Nichtexistenz einer Story erwies sich für den Film zudem die grauenhafte Hauptfigur. Zum Schauspiel kann man schwer etwas sagen ohne die Drehbuchvorgaben zu kennen, aber eine vielschichtige und interessante Figur sieht definitiv anders aus! Diagnose und einziges Attribut dieser Figur nach 104 Minuten: Antriebslosigkeit. Erkenntnisgewinn: Antriebslosigkeit ist scheiße. Mehr steckt nicht drin in 104 Minuten Laufzeit.

Ich will nicht sagen, dass Fassbenders Penis allein diesen Film direkt auf ein ausreichendes Niveau gebracht hätte, aber ein kleiner Hauch von McQueens Shame hätte in Sleeping Beauty schon wehen und den Film in einem ganz anderen Licht strahlen lassen dürfen. 3.0 - Regisseurin und Hauptdarstellerin gleichermaßen im Dornröschenschlaf

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father911

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Bewertung5.5Geht so

Mit eben dieser Melancholie, die mein Vorredner anspricht, kann ich nichts anfangen. Ja, MEIN Problem, ich weiss. Bei "MELANCHOLIA" lag die Dunst irgendwann unmotiviert nackt auf nem Stein. Hier ist die Hauptdarstellerin zu 60% der Zeit nackt zu sehen und ich frage mich auch - muss ich deswegen den Film gut finden ?

Hab ne Nacht drüber geschlafen - NEIN ist meine Antwort. Eine schlüssige Geschichte, die auch ein paar Antworten gibt, gehört schon dazu, nackte Lolitas alleine reichen halt nicht.

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Shawnee

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ein nichtssagender Trailer weckte Interesse, doch der Film ist bis auf seine wirklich exzellente Wahl der Hauptdarstellerin, "still", dabei schon fast zu "still".
Indie-Filme hin, Indie-Filme her. Ich glaube niemand hat gegen eine Geschichte etwas einzuwenden, bei der man auch mal den Kopf benutzen darf. "Sleeping Beauty" ist dafür aber wieder ein Beispiel wie man es kaum verkehrter machen könnte. Da gibts die Figuren bei denen man nie genau versteht, wer das eigentlich ist, sowie die seltsamen Kamerafahrten und Handlungsstränge, die zwar visuell schön gemacht, dabei allerdings kaum nachvollziehbar sind. Zu guter letzt hat man hier auch noch eine Drehbuchdebütantin, die "sich NICHT von der Inspiration suchen lässt" - Na, herzlichen Glückwunsch.
Sollte sich die Dame vielleicht doch nochmal entschließen, sich von der Muse küssen zu lassen, dann probieren wir es nochmal. Alle weiteren, 66-Seiten langen Skripte von ihr, müssen allerdings nicht nochmal für das Medium Film adaptiert werden.

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Carver

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Bewertung7.5Sehenswert

„Ich denke, also bin ich.“ (René Descartes)

Die schlafende Schönheit denkt nicht - sie ist nicht.

Wenn ich an allem Zweifel, wessen kann ich mir eigentlich dann noch sicher sein? Sind wir vielleicht alle nur, wie Shakespeare einst schrieb, „[...] aus solchem Stoff wie Träume [...], und unser kleines Leben ist von einem Schlaf umringt.“? Wie kann ich überhaupt in so einer Welt, in der nichts gewiss scheint, meiner eigenen Existenz gewiss sein?

Letzteres führt uns wieder zum oben aufgeführten Zitat. Indem ich mich selbst als zweifelnd/denkend erkenne, werde ich mir meiner eigenen Existenz sicher. Durch den Akt der Reflexion, verobjektiviere ich mich, erkenne mich als zweifelnd, werde mir dadurch meines Zweifelns bewusst und erlange Selbstbewusstsein.

Unsere schlafende Schönheit zweifelt nicht, sie reflektiert nicht, sie hat kein Bewusstsein. Wie in einem Traum geht sie durchs Leben. Sex mit Unbekannten, Verlust der Wohnung, Drogen, Arbeitslosigkeit, Prostitution. Ihr Leben ist ein Klischee, ein nicht endender Alptraum. Wir als Zuschauer erkennen das kommende Unheil, wollen ihr zu rufen, sie packen und wach rütteln. Doch auch wir sind machtlos - auch wir sind gefangen in einem Traum.

Lediglich Selbsterkenntnis kann sie aus ihrem Schlaf erwecken. Aber sie handelt wie Susanne aus „Figaros Hochzeit“ von Wolfgang Amadeus Mozart, die sagt: „Beweisen, daß ich recht habe, hieße anerkennen, daß ich unrecht haben kann.“ Der Ursprung der Selbsterkenntnis ist damit alles andere als der zarte Kuss eines Prinzen - es ist ein schmerzhaftes Eingestehen.

Die Unfähigkeit zur wirklichen Selbstreflexion, dieses sich nicht eingestehen wollen, das zu sein, was man ist, entstammt ihrer Unaufrichtigkeit. Die Unaufrichtigkeit (nach Jean Paul Satre) ist eine Flucht vor dem was man ist. Nichts kann sie damit wirklich berühren. Alles was ihr widerfährt ist wie im Schlaf, es passiert ihr nicht. Denn sie ist das, was sie nicht ist.

Aus eigener Kraft heraus ist es ihr unmöglich ihrer Unaufrichtigkeit zu entkommen. Das was sie braucht ist eine Krücke zur Reflexion einen Spiegel wie die Figur des Harry Hallers in Hermann Hesses Roman „Der Steppenwolf“. Die Prothese zur Reflexion und damit der Weg zur Selbsterkenntnis unserer schlafenden Schönheit ist kein Spiegel - es ist eine Kamera!

Zum Schluss erkennt sie. Sie wacht auf und schreit – Ende.

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MovieJayDiva

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film hat mich ziemlich mitgenommen. Diese Vorstellung das Jemand so ein Leben führen muss ist grauenvoll. Ich hab mich richtig in den Film hineinversetzen können. Er war eigentlich wirklich gut gemacht. Es war einfach zu verstehen und die Art und Weise auf die die Verzweiflung und die Trauer von Lucy gezeigt wird ist wirklich interessant. Ich finde den Film echt gut. Nur was mich wirklich sehr sehr enttäuscht hat war das Ende. Es kam so rüber als hätte der Regisseur plötzlich keine Lust mehr gehabt und so ist der Film zu ende. Dieses offene Ende wo der Zuschauer sich aussuchen kann wie es weiter geht und was wieso weshalb warum passiert und bla bla bla... das gefällt mir gar nicht. Als der Film zu ende war wurde ich aus meinem Mitfiebern und Mitgefühl total herausgerissen. Ich muss gestehen ich habe das Ende nicht wirklich verstanden und deshalb auch noch Gegooglet was das soll. Und trotzdem ist mir nicht ganz klar geworden was das jetzt aussagen soll.
Der Film ist im ganzen echt empfehlenswert! Er zeigt was Menschen tun können wenn sie am Rande der Verzweiflung stehen. Und zusätzlich was sie sich alles gefallen lassen müssen. Das Ende ist echt schade... Aber ansonsten ein toller Film!

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Hetzer86

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Bewertung7.0Sehenswert

Jaaaa, haha!
Endlich, die Sucker-Punch-Lolita lässt ihre Hüllen fallen!
Emily Browning in einem Fast-Porno, geil!
Na schön, sie schläft dabei die halbe Zeit, aber hey - Titten!
Mir doch bumms, was die Beweggründe ihrer Figur sind oder welche Misstände von wemauchimmer hier aufgezeigt werden sollten. Lief so nebenher und die Story ging mir von Anfang an am Ar*** vorbei... Aber das macht nix, denn:
TITTEN - Yeah!!
Und jetzt runter mit dem Fummel, du....

Whoo Whopp!

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Hetzer86

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Wer kauft sich denn heutzutage noch Pornos?


father911

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titten ?


aggrotainment

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Künstlerisch hat mir der Film eigentlich sehr gut gefallen. Die Szenen haben alle das Gewisse etwas, Browning passt perfekt in ihre Mitte und lässt so einiges über sich ergehen - macht dabei stehts eine gute Figur. Allerdings hatte ich dauernd das Gefühl, dass der Film auf etwas hinaus will, dass sich mir einfach nicht erschließt. Oder aber - und da möchte ich jetzt doch ein wenig auf den Zug der Kritiker aufspringen - liegt es gar nicht an mir, sondern der Film ist lediglich eine simple Anreihung von Ereignissen in die man mehr reininterpretieren kann, als es tatsächlich der Fall ist. Letztendlich bleibt für mich nur eine Frage: What the fuck did I just watch ?

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BlueSquirrel

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Gesellschaftskritik.


Haschbeutel

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Bewertung7.0Sehenswert

"Rise up and walk, none of your bones are broken."

Ich habe definitiv noch nie einen Film wie SLEEPING BEAUTY gesehen und wüsste auch nicht, mit was ich ihn vergleichen soll. Browning liefert hier zwar nach dem extrem unterhaltsamen, aber schauspielerisch wenig fordernden SUCKER PUNCH eine Performance ab, die ihresgleichen sucht. Nebenbei macht sie auch noch ohne Kleidung eine unfassbar gute Figur. Zum Film selbst fallen mir extrem viele, aber doch keinerlei Worte ein. Bedrückend. Faszinierend. Verwirrend. Verstörend. Distanziert und unnahbar. Er beginnt, ohne Fragen zu beantworten und endet mit Fragen, die nie gestellt werden. Vieles erschließt sich, vieles bleibt offen. Definitiv kein Film, der jedem gefällt, aber irgendwie doch ein Film, der von Anfang bis Ende eine perfide Sogwirkung entfaltet. Höhepunkt dieses extrem ruhigen und fast musiklosen Streifens ist ein minutenlanger Monolog, der gekonnt die vierte Wand durchbricht und metaphorisch den Film kommentiert. Definitiv "sehenswert", wenngleich ich mich frage, warum eigentlich.

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heiko.buschhaus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Seid landem nicht mehr so einen düsteren Film erlebt, der seine Stimmung so spezifisch aufbaut und dann mit wahren Schockmomenten aufwartet! Zwischen all den sehr ruhigen Szenen im Film tauchen plötzlich Szenen auf, die einem die Augen größer werden lassen! Zudem die unglaubliche Leistung von Emily Browning, die sich für ihre Rolle volkommen hin- und aufgirbt; das ist Schauspielerei! Sehr empfehlenswert für Darren Aronofsky-Fans!

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Bloodmind

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Schockmomente konnte ich nicht wahrnehmen und als Darren Aronofsky-Fan konnte ich eher wenig, mit dem Film anfangen, aber bei der schauspielerischen Leistung von Emily Browning muss ich dir durchaus Recht geben. :)


DerDude_

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Bewertung7.0Sehenswert

Schön ruhig beklemmend, fesselnder Thriller genau wie ich sie mag.
Sicherlich nicht jedermanns Fall aufgrund der sehr stillen Atmosphäre und einem sehr seltsamen Ende. Mich zog dieses Werk von anfang an in seinen einzigartigen Bann. Irgendwo in der Nähe von Eyes Wide Shut bewegt sich dieser intensive Film. Zudem liefert Hauptdarstellerin Emily Browning eine mutige und nahe gehende Darstellung ab. Ich kann allerdings auch verstehen wenn dieser Film verhasst wird.
Sehr eigen aber faszínierend und auf jeden Fall eine Blick wert !

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DonChris

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Bewertung4.0Uninteressant

Najaaa, der Film macht zwar einiges richtig - Zum Beispiel die Besetzung der Hauptfigur - Gleichermaßen allerdings auch viel falsch.
Mir missfällt zum Beispiel, dass der Film zu viele Fragen eröffnet, die dann im Raum versickern. Zu viele Nebenschauplätze werden szenenweise eröffnet, ohne das sie den Film oder die Geschichte weiterbringen. Da kommen Handlungsorte und Randfiguren mal kurz in Szene, ohne das man irgendetwas näheres weiss. Das wirkt auf Dauer dann schon ein wenig unüberlegt und willkürlich. Auch die Message des Films - sofern ich diese richtig interpretiere - haut mich nicht um. Aber ich möchte auch nicht zu viel verraten und anderen somit den Spaß am Film nehmen.

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