Slow Burn - Verführerische Falle

Slow Burn (2005), US
Laufzeit 93 Minuten, FSK 12, Thriller, Kriminalfilm, Drama

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- Kritiker
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
4.7 Community
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von Wayne Beach, mit Ray Liotta und LL Cool J

Der Staatsanwalt Ford Cole (Ray Liotta) hat große Pläne: Er will Bürgermeister seiner Heimatstadt werden. Doch so einfach ist das nicht, zuerst muß er sich in seinem Job bewähren. Als seine Mitarbeiterin Nora Timmer ihm gesteht, einen Menschen getötet zu haben, aber behauptet, es sei Notwehr gewesen, scheint alles noch in Ordnung. Knifflig wird es, als ein Fremder (LL Cool J) in einer Polizeiwache auftaucht, und Noras Geschichte aus einem ganz anderen Blickwinkel erzählt. Wer sagt die Wahrheit?


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Slow Burn - Verführerische Falle

Julio Sacchi: Das Manifest

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4.5Uninteressant

Unglücklicherweise bleibt die Flamme von SLOW BURN recht klein, der Film kapriziert sich allzu sehr auf die Auflösung seiner Geheimnisse als Höhepunkt, der dann abstrus und schlapp zugleich ausfüllt. Die Mystifizierung des Megabösewichts Danny Ludin zu einer Art Keyser Soze ist so albern wie der zwanghafte Versuch, jeder auftretenden Figur eine Rolle in diesem Ränkespiel zuzuordnen und sich in viel zu vielen potenziellen Schlußszenen als vermeintliche Überraschungs-Wundertüte aufzuspielen. Dialoge der Gehaltsklasse "Sie roch wie Kartoffelpüree, und jeder Mann wollte die Soße dazu sein" sind nicht gerade hilfreich. Der Genickbruch ist aber die unerträgliche Filmmusik von Jeff Rona und die Songs von Wax Poetic - der einstigen Band von Schnullimaus Norah Jones - die unglaublich gestrige Beats und ein schummriges Gehauche klingen lassen wie eine Enigma-Platte aus dem Hause Michael Cretu. Grausam.

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Kommentare (4) — Film: Slow Burn - Verführerische Falle

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Thomas Hetzel

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Bewertung5.0Geht so

Wäre eigentlich ein gutes Verwirrspiel geworden, nur leider war mir das irgendwan zu viel des guten. Ab einen bestimmten Punkt konnte ich der Handlung nicht mehr so recht folgen und ich kam mit den ganzen überraschenden Wendungen ziemlich durcheinander. Irgendwie wurde es gegen Ende zu viel mit den Überraschungen und die Frau die alle so toll fanden, war mir persönlich weder attraktiv noch besonders sympathisch. Ray Liotta hat auf jeden Fall überzeugt, aber ich fand es mit den vielen Handlungstränge doch ziemlich übertrieben und besonders unterhaltsam fand ich es auch nicht. Da gibt es weit aus bessere Thriller.

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patcharisma

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Bewertung7.0Sehenswert

Rätselhaft, warum "Slow Burn" ganze sechs Jahre brauchte, bis er bei uns mal als DVD erschien, denn der vertrackte Krimi-Stoff gehört nämlich bestimmt zu Ray Liotta's besseren Werken der Neuzeit. Das klassische Grundmotiv "Who dunnit?/Who is it?" braucht hier jedenfalls die volle Konzentration, denn immer wieder kommt ein "belangloser" Satz, eine Facette, eine parallel wiederholte Szene oder eine Mini-Rückblende mit herein, die die komplexe Geschichte in einem komplett neuen Licht erscheinen lässt. Dass die Untertitel das Ganze sehr schludrig übersetzen, macht es für den Zuschauer jedenfalls nicht einfacher mitzukommen. Ray Liotta (den ich immer noch als einer der coolsten Schauspieler empfinde und hier mitproduzierte) als betrogener und immer mehr verwirrten Ermittler macht jedenfalls grosse Laune und die vielen schwarzen Nebendarsteller agieren (fast) alle 'as cool as Hell'.

Der wahre Star des Films ist jedoch der Kameramann: Die grossen atmosphärischen und toll geschnittenen Bilder der schwülen US-Stadt-Nächte mit viel Blaxploitation- und Erotik-Faktor lassen immer wieder erstaunen und die Schiesserei dann in einer Absteige, ausgestattet voller Musik-Stars in Lebensgrösse aus Karton und Papier-Maché, erinnert an James Bond's Kabinett-Szene in "The Man With The Golden Gun" (1974).

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patcharisma

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Bei mir leider auch... ;-((


Andy Dufresne

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@Klap: Deine Alternative ist günstig,die Sammlung (der Inhalt) erhaben und das Ganze ist gut transportabel (da langt ja ein großer Geldbeutel) ;D


acefromspace93

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Bewertung6.5Ganz gut

ich fand diesen Film eigentlich ganz gut. Ray Liotta hat wieder mal überzeugt - es war nur schade das er einen anderen Synchronsprecher als sonst hatte.

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Marie Krolock

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Bewertung4.0Uninteressant

Bißchen viel Verwirrung für einen Film, das Ganze leider auch noch leidlich spannend inszeniert. Gekrönt wird das durch die weibliche Hauptdarstellerin, deren Namen ich schon wieder vergessen habe und die grauenhaft schlecht und unsympathisch spielt.

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patcharisma

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Mir hat jetzt dieser Film noch gefallen, die Frau allerdings auch nicht... ;-)


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