Slumdog Millionär - Kritik

US/GB 2008
Laufzeit 120 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 19.03.2009

Kritiken (30) — Film: Slumdog Millionär

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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10.0Lieblingsfilm

“Slumdog Millionär” ist vielleicht der Film des Jahres 2009. Selten hat ein Film für mich so verdient bei der Oscarverleihung abgeräumt, wie dieses Glanzstück von Danny Boyle. “Slumdog Millionär” ist anspruchsvolle Unterhaltung, die Spaß macht. Unbedingt ansehen!

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Janus Winter

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ich machs nicht.


A-Wax

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ich auch nicht


Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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5.0Geht so

Die Zeiten als Oscar-Gewinne für reine Qualität standen sind schon lange vorbei; noch dazu gewarnt von den allzu lobhudelnden Feuilleton-Reviews in all den vertrauenswürdigen deutschen Tageszeitungen, habe ich mich ja lange Zeit um "Slumdog Millionaire" herumgedrückt. Und was soll ich sagen - meine erste Intuition hat sich größtenteils bewahrheitet. "Slumdog Millionaire" kommt daher wie der wahrgewordene Traum von Lehrerehepaaren und ähnlichen Auswüchsen des vermeintlich weltoffenen Bildungsbürgertums.
Boyles Werk verkauft sich über weite Strecken anbiedernd wie eine geführte Touri-Fahrt im kugelsicheren Kleinbus durch die Slums und Townships dieser Welt: Ein klein bisschen Arthouse-Look, ein klein wenig Exotik, ein klein wenig politische Bewusstseinsschärfung - und bevor es wirklich fies wird, ist man auch schon wieder weg. Ghetto-Leben in Indien ist nicht gerade der Bringer, aber doch auch der Ausgangspunkt für exotische Abenteuer im Huckleberry-Finn-Stil…

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Sigmund

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Treffend und gut geschrieben.


Schoko Bär

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@ cineast: bin deiner meinung...


Khitos: Kälte Reich

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8.0Ausgezeichnet

Am Ende fragt man sich wohl wirklich, wie denn Jamal so viel Wissen erlangen konnte. Er hat tatsächlich viel erleben müssen, um genau da zu sein wo er nun steht, jedoch ist dieses Leben sehr konstruiert gewesen, maßgeschneidert auf die 15 Fragen im Spiel um die Millionen. Wenn man dem Film diese kleine Sache noch verzeihen kann wird man mit einem Lächeln dastehen sobald der Abspann beginnt. Slumdog Millionaire ist zwar wirklich ein konstruierter, sogar ein klischeebeladener, dafür aber ein schöner Traum.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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6.0Ganz gut

Danny Boyle hätte mit „Slumdog Millionaire“ ein Märchen drehen sollen, oder aber eben eine kritische Sozialstudie.Wenn, dann aber bitte mit Biss. So aber ist es in Märchen geworden, das sich die gesellschaftlichen Probleme zum ästhetisierten narrativen Instrument macht, jedoch bar jeglicher Relevanz ist. „Slumdog Millionaire“ hätte bedeutend besser sein können, wenn er sich auf seine märchenhafte Geschichte fokussiert hätte, ohne jegliche (in diesem Kontext entbehrliche) Sozialkritik, die der Film sowieso nicht sonderlich ernst gemeint, so dass der gewollte Mix aus Feelgoodmovie und Sozialdrama nicht funktioniert. Dabei hat der Film ansonsten alles, was es braucht: Sympathische Darsteller, eine knackige musikalische Untermalung, tolle Bilder die Geschichte vom Tellerwäscher zum Millionär, sowie die große, unsterbliche Liebe. Der richtige Film zur richtigen Zeit: Märchen oder Gesellschaftskritik, das wären die beiden Optionen für „Slumdog Millionaire“ gewesen. Doch Beides zugleich, nein, das funktioniert nicht.

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Christian H.

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Seit wann sind Oscars ein verlässlicher Maßstab? ;-)


abalahamma

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"Seit wann sind Oscars ein verlässlicher Maßstab? ;-)"

wohl wahr!


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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8.5Ausgezeichnet

Kaum einer unter den großen Regisseuren ist so vielseitig wie Danny Boyle, der sich zwischen Drogen-Groteske ("Trainspotting"), Aussteiger-Abenteuer ("The Beach") und Zombie-Schocker ("28 Days Later") im Laufe der Jahre durch sämtliche Genres gefilmt hat, ohne sich festzulegen. Mit "Slumdog Millionär" setzt der Brite nochmals einen drauf.

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CineKie: CineKie.de

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9.0Herausragend

Trotz teils drastischer Bilder wunderschönes Märchen, dass einen wieder an die eine wahre Liebe und, bedingt dadurch, dass jedes noch so schreckliche Ereignis Jamal einen Schritt näher an sein Ziel führt, vor allem an das Schicksal glauben lässt. Inszenatorisch nahezu perfekt, beweist Danny Boyle eindrucksvoll, dass es kein großes Budget bedarf, um einen tollen Film zu drehen.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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9.5Herausragend

[...]Slumdog Millionär ist ein starker Film, ein Film, der die Gradwanderung zwischen Entertainment und „Ghetto-Sight-Seeing“ perfekt meistert. Slumdog Millionär ist auch ein Film, der mit seiner positiven Art und Weise mitten ins Mark einer von wirtschaftlichen, sozialen und politischen Krisen erschütterten westlichen Welt trifft. Vielleicht ist Slumdog Millionär in diesen Zeit gerade deshalb so ein Ausnahmefilm und vielleicht ist das auch ein Grund dafür, warum der Film letztlich so viele Preise abräumen konnte.[...]

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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8.5Ausgezeichnet

Sicherlich ist "Slumdog Millionär" nicht perfekt, dazu fehlt es den meisten Figuren an Vielschichtigkeit und die Dramaturgie ist viel zu durchsichtig, um wirklich Spannung zu entwickeln. Doch wie Boyle hier ganz unterschiedliche Genres ineinander fließen lässt und all das mit Dynamik, mitreißendem Tempo und hingebungsvollen Darstellern/innen inszeniert, lässt die Schwächen fast vergessen. Sein Film ist ein direktes Sozial- und spannungsreiches Bruderdrama ebenso wie eine anrührende Love-Story, die beiläufig ein Porträt Mumbais zeichnet – dieser Stadt, wo nicht nur fast die Hälfte der Bevölkerung in den Slums lebt, sondern auch das boomende Indien zwischen Callcentern, neuen Bürohäusern und einer immer weiter wachsenden Mittelschicht deutlich sichtbar ist. Vor allem aber verkauft dieses moderne Märchen aus der Wirklichkeit dabei einen Traum von Hoffnung darauf, dass mit Beharrlichkeit und Glück doch alles gut wird. Vielleicht liegt der globale Erfolg von "Slumdog Millionär" genau in diesem Trost für schwierige Zeiten.

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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film

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4.0Uninteressant

Alles an "Slumdog Millionär" ist Berechnung. Jedes Moment echten Interesses am Gegenstand - den sozialen Verhältnissen des indischen Subkontinents - ist scharf gegenkalkuliert mit Attraktionsmomenten. In Wahrheit entwertet sich der Film moralisch wie ästhetisch immerzu selbst. Immerhin hat nun, wer sich fürs Zustandebringen eines globalen Erfolgsprodukts interessiert, das elendstouristischen Pseudo-Realismus unterhaltsam als weltpolitische Gewissensberuhigung verkauft, ein aufschlussreiches Anschauungsobjekt.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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9.0Herausragend

Es war der raffinierte Dreh des indischen Diplomaten Vikas Swarup, der die Romanvorlage „Rupien, Rupien!“ schrieb, das starre TV-Format als dramaturgisches Prinzip für ein äußerst bewegtes Leben zu nutzen. Es war ein mindestens ebenso raffinierter Dreh von Regisseur Danny Boyle, für die Verfilmung das Bollywood-Kino mit seinen eigenen Waffen zu schlagen.
Er übernahm die Farben, die Musik, den Rhythmus, die Lebensfreude. Aber er drehte eben nicht im Studio eine exotisch-eskapistische Mär, die sich in eine heile Welt träumt. Er zeigt stattdessen ein zwar ironisch gebrochenes, aber doch knallhartes Sozialdrama über den Moloch Indien, der sich zwar gerade rasant zu einer Industrienation entwickelt, aber dabei die Verlierer ignoriert – und die Slums plattwalzt, um dort neue Geschäftsviertel hochzuziehen.

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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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4.0Uninteressant

[...] Dass die alles andere als unbeschwerten Ereignisse der Kids gleich zu Beginn wie irrwitzige Abenteuer anmuten, der Film das Wüten durch Abfall und Mist wie ein lustiges Kinderspiel in Szene setzt, stimmt befremdlich. Als exotische Variation des Oliver-Twist-Stoffes nimmt sich “Slumdog Millionaire” nie tatsächlich Zeit, die Umstände seiner Geschichte zu erforschen: Die schaulustige Schönästhetik jeder noch so erschreckenden Elendsabbildung scheint stets direkt den Wohlfühlsinn des Publikums ankitzeln zu wollen, nie aber begibt sich der Film auf Augenhöhe seiner jungen Helden. Der fast museale Blick auf die Geschichte und ihre Ereignisse wirkt, gemessen am Sujet, dagegen eher geschmacklos und erinnert in mehrfacher Hinsicht an den ebenso blödsinnigen, verharmlosenden und bis aufs Letzte dramaturgisch gebündelten "City of God". [...]

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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9.0Herausragend

Dass Danny Boyle nach „Trainspotting“ mit „Slumdog Millionär“ wieder einen neuen, weltweiten Hit landen wird, war ebenso klar wie sein Oscar für die Beste Regie. Dazu kamen noch Trophäen für Kamera, Schnitt, Musik, Original-Song, Sound-Schnitt und Drehbuch - kurz: Der Beste Film des letzten Jahres. Dass sich in Indien jetzt kritische Stimmen erheben, der Film würde das Elend ausbeuten oder hätte eine verzerrte Wahrnehmung, solche Trittbrettfahrer gehören zu solchen Erfolgen. Aber man kann sich tatsächlich auch viele Gedanken zum Film machen, wenn die große Begeisterung langsam abklingt.

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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8.0Ausgezeichnet

[...] Eine faszinierende Seite der Globalisierung ist, dass Who wants to be a Millionaire in allen Teilen der Welt gleich aussieht, von den Jingles über die Studiokulisse bis zur Einblendung der Fragen. Nur sitzt statt einem smarten Günter Jauch in Indien ein schmierig-bärtiger Typ auf dem Moderatorenstuhl, zumindest in der Inszenierung von Danny Boyle. [...]

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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

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8.0Ausgezeichnet

Ist es ein großartiger Film? Für mich erreicht er diesen Status nicht. Aber ich kann nicht verstehen, wie irgendjemand leugnen könnte, dass Slumdog Millionär hervorragende, berauschende, inspirierende Unterhaltung ist.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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5.0Geht so

Es ist fair zu sagen, dass der Film so gut endet, dass es für viele Zuschauer die gesamte Erfahrung ausgleicht. Es hängt alles davon ab, wie man über die schwerfälligen 90 Minuten, die zuvorgegangen sind, denkt.

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aggrotainment

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Er hat recht. Das Ende ist so gut, dass es über das vorher Gesehene hinwegtäuscht.


Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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4.0Uninteressant

Ein sehr hektischer, lauter, konstruierter, unrealistischer Film. Den wirklichen Slumkindern dieser Welt spielt der Zufall natürlich nicht so glückreich mit, mit einer großzügigen Geldspende wäre ihnen mehr gedient gewesen. Mit acht Oscars ist diese teilweise gar langweilige Sozialromanze weitaus überschätzt.

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TheCorey: MovieMaze

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8.0Ausgezeichnet

Die Schnitte sind hart. Die Farben sind bunt. Die Szenerie lebendig. Aus den Boxen dröhnt indische Musik. Poppige Musik. Jamal (Ayush Mahesh Khedeker) rennt gemeinsam mit seinem großen Bruden Salim (Azharuddin Mohammed Ismail) durch die Slums von Mumbai. Die Stilmittel des Regisseurs Danny Boyle sind hier so offensichtlich, wie vielleicht in keiner der anderen Szenen sonst. Allgegenwärtig sind die Merkmale des Engländers dennoch durch Slumdog Millionaire hindurch.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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9.0Herausragend

Über Nacht berühmt und als nächstes großes britisches Regie-Talent gefeiert wurde Danny Boyle nach seinem Zweitlingswerk „Trainspotting“, das zugleich Hauptdarsteller Ewan McGregor zum Star machte. Es folgten „Lebe lieber ungewöhnlich“, „The Beach“ und der fürs Horror-Genre wegweisende „28 Days Later“ sowie zuletzt die wenig erfolgreichen „Millions“ und der Science Fiction-Thriller „Sunshine“, die allesamt beweisen, dass der Boyle sich ungern auf eine Filmgattung festlegen lässt. Und so fügt sich auch sein mit acht Oscars ausgezeichneter „Slumdog Millionär“ nahtlos ein in die Filmografie eines experimentierfreudigen Mannes, der immer wieder angenehm zu überraschen versteht.
Diesmal verschlägt es den Briten nach Indien, genauer gesagt in die Slums von Mumbai, wo Jamal (Dev Patel) nach dem Tod seiner Mutter zusammen mit seinem Bruder Salim (Midhur Mittal) als Waise aufwächst. Boyle begleitet die beiden Straßenkinder beim Heranwachsen, zeigt…

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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9.0Herausragend

[...]Audiovisell ist der Film hervorragend gelungen. Die musikalische Untermalung veredelt die emotionalen und dramatischen Momente. In ausgewogenem Wechsel zwischen Nah- und Panoramaaufnahmen, kombiniert mit mal ruhiger, mal rasender Schnitttechnik, findet Boyle eine tolle optische Umsetzung. In den Slums von Mumbai werden die Protagonisten wie durch Hauptschlagadern gepumpt, die Stadt wird zur pulsierenden organischen Materie. Ein näheres Erleben würde wohl nur eine Urlaubsreise bieten. Dennoch, um noch eimal den Vergleich zu ‚City of God‘ zu ziehen: dessen brachiale Virtuosität erreicht ‚Slumdog Millionaire‘ nicht ganz, kommt mit ein, zwei motivischen Wiederholungen sogar etwas ins Schleppen. Aber das hindert den Film nicht ernsthaft am Entfesseln seiner Bilderflut.[...]

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Flibbo: wieistderfilm.de

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8.5Ausgezeichnet

[...] Selten ist eine Filmgeschichte so innovativ und charmant zugleich. Hier verschmelzen Kulturen, vermischen sich Märchen und Realität, Tragikomödie und Lovestory. Die verschiedenen Handlungsstränge sind kunstvoll aber überschaubar ineinander verwoben, sodass man ein abwechslungsreiches, spannendes und in sich stimmiges Gesamtbild erhält. Dank der grandios aufspielenden Gruppe von Nachwuchsdarstellern ist das nötige Mitgefühl seitens des Zuschauers gar kein Problem. Die stärksten Momente von „Slumdog Millionaire“ sind dabei die spannungsgeladenen Szenen gegen Ende, wo die Möglichkeiten der thematisch im Mittelpunkt stehenden Quizshow voll ausgenutzt werden. [...]

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sushi25: movie-fan.de

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9.5Herausragend

Der Film ist so wie man sich großes Kino vorstellt. Ein spannend erzählte Geschichte, überraschende Wendungen, tolle Bilder ein schöner Soundtrack. Ich hoffe, die Deutsche Synchro macht das Erlebnis nicht kaputt.

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Thomas Sotinel: Le Monde Thomas Sotinel: Le Monde

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9.0Herausragend

Es liegt etwas entschieden Dickensianisches in dieser Geschichte über Kinder, die allen Gefahren ausgesetzt sind, mit widerlichen Fieslingen (dem Direktor des Waisenhauses) und unerwarteten Schutzengeln (dem von Irrfan Khan gespielten Kommissar, den man aus Ein mutiger Weg kennt). Aber es ist ist dem indischen Alltagsleben und Kino geschuldet geschuldet, woher der Film seine ununterdrückbare und kommunikative Energie schöpft.

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alviesinger: bummelkino

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7.0Sehenswert

Slumdog Millionaire ist eine packende Milieustudie im Märchengewand, eine wahr gewordener Bollywood-Traum der Gebrüder Grimm – mal kitschig-grell, mal schlammig-fies. Vielleicht ein hoffnungsvolles „City Of God“ für Träumer und dabei hoffnungslos überzeichnet. Die schlechten Schauspieler und hölzernen Dialoge vermiesen diese exotische Liebesgeschichte etwas. Zudem trägt die Geschichte keine 120 Minuten. Und so muss Boyle einmal mehr seine berühmt-berüchtigte Reizüberflutung schaffen.

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J. Christopher: Times, BBC, Daily Mirror J. Christopher: Times, BBC, Daily Mirror

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8.0Ausgezeichnet

"Slumdog Millionaire" ist die exakte Mischung aus Exotik und kribbeliger Spannung. Das ist genau das, was die neue Generation der Academy-Jury sehen will.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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10.0Herausragend

Dies ist eine atemberaubende, spannende Geschichte, herzzerreißend und erheiternd zur gleichen Zeit.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Der Film unterhält, trotz einer Längen und vielen Redundanzen recht gut. Schade ist jedoch die 150% Berechenbarkeit der Story, die am Reißbrett auf Feelgoodmovie getrimmt wurde. Boyle taucht die märchenhaft unglaubwürdige Geschichte in geleckte, edle Bilder: Selten sahen Slums so verlockend aus, selten wurde Elend so schön fotografiert. Das alles ist fluffig, belanglos, lieb und absolut ohne Herausforderung und Überraschungen. Der Film bedient gnadenlos die Erwartungshaltungen des Publikums und macht dies durchaus geschickt, verliert dabei alle echte Relevanz. Alles ist leicht verdaulich und kein kritischer Gedanke wird den Zuschauer nach der Vorstellung daran hindern, das Kino beschwingt zu verlassen. Hübsche Darsteller, treibende Musik das ist simpel-heiteres Popcornkino, das leider als Indie-Film getarnt wird.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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8.0Ausgezeichnet

Fast wirkt es hier, als würde sich Danny Boyle seinen "Kinderfilm" MILLIONS erneut vorknöpfen und ihn in eine neue Umgebung transferieren: Diesmal sind es jedoch keine zwei weiße Kinder, die wohl behütet in einer britischen Vorstadt aufwachsen und dann durch Zufall an die Millionen kommen. Hier geht es um indische Slum-Kids, die täglich ums nackte Überleben kämpfen. Hier geht es nicht um die Erfüllung materieller Wünsche, sonder um das Festhalten von Geborgenheit und Nähe - dem größten Schatz von allen. Umso lustiger auf welche Art und Weise Boyle deshalb die Handlung um die Show „Who wants to be a millionaire?“ nutzt und dieser westlichen Idee von Hoffnung und Glückseeligkeit neue Züge verleiht.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.5Sehenswert

Fast schon episch mutet die Handlung an. Doch durch die etwas erzwungene Struktur mit den vielen Rückblenden, in denen erklärt wird, wie sich Jamal das für die «Millionär»-Sendung benötigte Wissen angeeignet hat, wird der Erzählfluss immer wieder unterbrochen. Hier kommen sich Form und Inhalt immer wieder in die Quere. Aber dank der einzartig vibrierenden Stimmung in den Strassen von Mumbai und der Fülle an Geschichten ist die gegen Ende doch noch berührende Tragikomödie keine Minute langweilig.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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10.0Herausragend

Der berauschenden und mitreißende Slumdog Millionaire ist ein absoluter Glückstreffer. [...] Slumdog ist Boyles bester Film, seitdem er die Welt 1996 mit Trainspotting begeisterte.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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7.5Sehenswert

Boyles vorherigen Filme "Trainspotting," "Millions" und "Sunshine" und "Slumdog" werden wohl seine größten Hits bis heute sein. Der Schlüssel zum Gefallen an diesem Film liegt in der Endszene, in der die gesamte Besetzung wie in einem Bollywoodfilm herumtanzt. Der gesamte Film verlangt, nach dieser Szene interpretiert zu werden: als eine Bollywood-Massenkarambolage aus extremen Emotionen und pikaresken Abenteuern.

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Kommentare (225) — Film: Slumdog Millionär

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A-Wax

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Bewertung7.5Sehenswert

Durchaus sehenswert, aber meiner Meinung nach sehr überschätzt.

Ich fand keinen wirklichen Zugang zu dem Film. Die Geschichte(n) sind zwar gut erzählt und auch stimmig, aber irgendwie bleibt mir die Genialität verborgen die soviele andere Menschen in dem Film gesehen haben wollen.

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Drogba11

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Absolut richtig! Wer diesen Film genial findet, hat wahrscheinlich City of God noch nicht gesehen, dem SM in keinster Weise das Wasser reichen kann.


A-Wax

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DANKE!!!

Gerade der Vergleich mit "City of God" drängt sich wirklich sehr auf. CoG liebe ich und dieser Film spielt meines Erachtens in einer ganz anderen Liga.


skinflowers

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Bewertung6.5Ganz gut

Wirklich interessant und wunderbar umgesetzt.

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Jucham

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Besser als jede Komödie, der Film ist zum brüllen !!!

Musste mindestens 20 mal im Film lachen ...

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SoulReaver

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Und ich musste beim Besuch deines Profils mindstens 20 mal mit dem Kopf auf die Tischplatte hauen. Wir tragen alle unser Kreuz...


bird

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Bewertung7.5Sehenswert

ich war und bin noch immer sehr unentschlossen bei der punktevergabe für diesen film. ich hätte dem film gerne noch einen punkt mehrgegeben (7.5 punkte sind jetzt nicht schlecht aber nun gut), jedoch hat mir das gewisse etwas gefehlt... was wohl daran liegt das ich das Buch gelesen habe und dieses mindestens 15 von 10 punkten verdient hätte. hätte ich das Buch jedoch NICHT gelesen wäre ein punkt sicherlich noch hinzugekommen. denn was mir im film fehlt ist dieses 'besondere' an jamal (der im Buch ram heißt), denn der junge hat viel mehr auf dem Kasten als man denkt ohne dabei als Ausnahme zu wirken, so ist es zumindestens im Buch. es ist gerade ganz schwer zu beschreiben was ich vermisst habe während des films, da die Kulisse, die Menschen,die Musik und einfach alles drumherum so beeindruckend ist. um es mal so auszudrücken, im film ist jamal einfach ein junge aus den slums der durch viel Glück und Naivität es schafft sein ziel zu erreichen. im Buch werden mehr Facetten von Indien gezeigt als ein film jemals zeigen könnte und ram (im film jamal) verkörpert all diese durch das was er erlebt hat z.B. der Entscheidung zwischen Tod oder leben, Rachegefühle etc. (ich könnt noch 1000 andere Dinge nennen) und ganz wichtig der unterschätzung des 'niedrigeren' Volkes in Indien... der Moderator im film ist zwar ein bisschen gemein zu jamal aber das ist ja nur die spitze vom eisberg, die eigentliche frage ist doch, was liegt dadrunter ? und genau das fehlt mir, denn das ist das interessanteste am ganzen Buch. Naja ich hoffe man versteht so einigermaßen was ich hier erklären möchte... ich kann nur weiterhin das Buch empfehlen. es ist schön zu lesen und wer den film mag wird das buch lieben. wobei auch erwähnt werden muss, dass der film nicht zu 100% der Geschichte im Buch entspricht. also nicht denken nur weil man den film kennt, kenne man direkt das Buch ;-) trotzdem ist der film schön gemacht und wirklich zu empfehlen !

für die zahlreichen rechtschreibefehler entschuldigen ich mich schonmal, aber dieser Text wurde mit einem smartphone geschrieben und da fehlten mir gerade die nerven um auf groß- und Kleinschreibung zu achten ;-) !

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WaaayneTrain

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Bewertung2.0Ärgerlich

"Slumdog Millionaire" - ein Film über das Leben in einem Slum in Indien, in tiefster Armut und Einsamkeit, ein Kampf um Leben und Tod. Das hatte ich zumindest erwartet.

Danny Boyles Drama zeigt parallel zu Jamals Teilnahme in "Wer wird Millionär" die Vorgeschichte, allerdings teilweise oberflächlich und überhaupt nicht überzeugend. Alle Fragen kann er zufällig durch Ereignisse aus seinem Leben beantworten. "Slumdog Millionär" beschränkt sich also nur darauf, wie Jamal alle Fragen in der Sendung richtig beantwortet und bietet eine pseudodramatische Story und eine zum Schluss mächtig kitschige Liebesgeschichte. Zumindest ich wurde nicht wirklich mitgerissen. Und am Ende fragte ich mich ernsthaft was mir dieser Film sagen will. Ausserdem spoilert sich der Film permanent selber mit diesen Rückblenden.Die Story ist auf gut Deutsch völliger Schrott.

Ein pseudomoralisches Werk, mit dem durch die Armut anderer Geld verdient wird. Hmm wie hätte man dieses wohl besser investieren können?

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horro

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Persönlich hab ich den zwar nicht ganz so übel eingestuft, was du schreibst trifft aber wirklich zu. Unerklärlich wie dieser Film so hochgelobt werden konnte ... verblendete Filmwelt!


Mr.Moffet

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Richtig erkannt und tiefgründig betrachtet. Auch für mich einer der meistueberschaetzten Filme aller Zeiten. Nimmt auch ein weiteres Mal der Oscarjury jede Art von Glaubwürdigkeit.


fsk18

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bitte VOR dem Abspann den Film ausschalten! Das tat wirklich weh, unpassender ging es nicht und nahm dem Film fast den gewissen ernst, wäre ich nicht zur Fernbedienung gehechtet!

Ansonsten ein wunderbarer Film meiner Meinung nach, aber da scheiden sich ja anscheinend die Geister.

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La Bardot

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Haha, das ist wirklich enorm albern.


lieber_tee

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Ich fand die Bollywood-Tanz-Gesangseinlage im Abspann seeeehr passend zum Film.


-Schulte-

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Bewertung6.5Ganz gut

Finde die Idee gut aber letztlich ist mir der Film ein wenig zu langatmig und kann nicht über die kompletten zwei Stunden überzeugen - leider. Da man nun aber mal eine klare Alternative zum Bollywood-Kram hat, frage ich mich: Warum eigentlich nicht?!

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TheDarkSide007

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film hat mich gefesselt und fasziniert. Den Gedanke, "Wer wird Millionär" mit einer Lebensgeschichte zu verknüpfen, fand ich absolut genial. Auch zeigt er ein völlig anderes Indien, als man es aus Bollywood kennt. Der Film bleibt ernst hat aber auch die ein oder andere Szene zum Schmunzeln dabei.

Fazit: Verdiente Oscars für einen hervorragenden Film.

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Scipio

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Bewertung6.5Ganz gut

1 oder 2 Oscars für die ungewöhnliche Geschichte - die man nicht schon ein halbes dutzend Mal gesehen hat - das wäre in Ordnung gewesen.
Aber acht Oscars, ich war jedenfalls enttäuscht.

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Karowdame

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Bunte, beeindruckende Bilder, tolle Musik, kreative Story - ein Film, der das Kino zelebriert. Gucken, gucken, gucken!!!!!!!

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killmoves

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Bewertung9.5Herausragend

Ich kann nicht wirklich beschreiben warum mich dieser Film so fasziniert. Es ist nicht nur eine Beschreibung davon "Wie die da leben müssen", kein mitleiderregender Ghetto-Streifen der, untermalt mit dramatischer Musik, auf die Tränendrüse drückt. Es ist ein Abenteuer, in einer Welt in der Abenteuer eigentlich schon lange von fadem Alltag und, in Jamals Fall, bedrückender Armut ausgerottet wurden. Es ist eine Geschichte von Liebe, die, ohne kitschig zu wirken, durch alle Schichten der Gesellschaft und über mehrere Jahre hinweg überdauert. Eine Geschichte von Schicksal, die aber dennoch Interpretation zulässt, ob man nun dran glaub oder nicht. Slumdog Millionaire nimmt einen an die Hand und führt den Zuschauer durch die Geschichte, doch die Augen muss man selbst öffnen um noch zu sehen was sich hinter der offensichtlichen Fassade verbirgt.
Einer dieser seltenen Filme die massentauglich sind, aber dennoch von den Kritikern hoch gelobt werden, da sie den Spagat zwischen offensichtlichem und dahinter verborgenem perfekt schaffen. Rein technisch ist der Film erste Sahne, der Score ist unglaublich gut, alles ist von der Kamera super eingefangen, an den Schauspielern ist nichts zu kritisieren, die indischen Ghettos sind nicht beschönigt oder zu krass in Szene gesetzt. Ausserdem ist der Film mit ganz viel Herz gemacht worden.
Ein wunderbarer Film der echt ans Herz und an den Verstand geht, und der mit jedem Mal sehen besser wird.

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HauntedSaint

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Bewertung7.5Sehenswert

Spannend und vorallem dramatisch, verliert aber nie den Humor. Bin absolut ohne Vorkenntnisse an den Film rangegangen und er hat mich positiv überrascht. Schön kann man hier in eine Kultur abtauchen, deren Widersprüche nicht größer sein könnten.

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judischnudi

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Bewertung1.0Ärgerlich

einer der überschätztestesten filme der letzten jahre. da zieh ich mir lieber drei klassische bollywood-filme hintereinander rein!

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jjdd

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Bewertung7.5Sehenswert

Trotzt Schwächen und etwas meiner Meinung nach dürftigem Ende ein guter Film.Hat zwar nicht die Tiefe wie ein "CIty of God", ist aber dank guter Bilder und interessanter Geschichte sehenswert.

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angelmoonsoul

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Bewertung3.5Schwach

Ich fand den Film nicht mal so gut. Fand ihn in der mitte auch etwas langweilig!

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sikkmeidack

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Bewertung10.0Herausragend

Ein fesselndes, sehr facettenreiches Drama. Spannend, überraschend, menschlich, brutal, rührend, gefühlvoll, schlau mit einer packend-genialen Erzählweise, einem sehr gelungenen soundtrack und fabelhaften frischen (armen?) Schauspielern. Aufwendige vermeintlich-authentische Einblicke in ein Indien, das in großartigen Bildern kolportiert wird. Hier und da hatte ich die Befürchtung, es könnte trivial oder seifig werden, (und die Angst, es könnte B sein) aber ganz und gar nicht. Gegenteiliges ist der Fall, außer der Sache mit B?!?
Ein toller Film.

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doctorgonzo

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Bewertung6.0Ganz gut

Was wünscht sich doctorgonzo, wenn er einen Film aus, um, über Indien oder von oder mit Indern sehen muss?
A: ein größeres Potential an Geduld
B: einen Subkontinent mit Pest und Feuersturm zu überziehen
C: ein Hörbuch des Films, gelesen von Uwe Boll
D: Harmonie mit allen Menschen

Ja, ich war voreingenommen, was jetzt nicht unbedingt an Indien selbst liegt, das sich mit Massenverblödungswaffen wie SRK Filmen, oder nervigen nach Hollywood migrierenden Filmemachern selbst genug erniedrigt.
Nein, es fängt schon beim doofen eingedeutschten Titel an: entweder man beläßt es beim Originaltitel "Slumdog Millionaire", oder man übersetzt den ganzen Titel, beispielsweise mit "Ghettosack Millionär"...
Aber nööö, damit es nach großer Produktion klingt, braucht man "wat englisches" (Zitat aus dem Haußmann Film "NVA"), damit aber nicht sofort der Kopf des Zielpublikums raucht, muss ein komplexes Wort wie "millionaire" natürlich eingedeutscht werden...Wo ist der `Verein Deutsche Sprache´ wenn man ihn tatsächlich mal braucht?
Aber das nur nebenbei.

Danny Boyle ist ja immerhin der "Trainspotting" Macher und sieht manchmal ein wenig so aus wie David Patrick Kelly.
Nachdem er in "28 Days Later" massig infizierte Quasi-Zombies rumrennen läßt, gibt er dem Zuschauer hier den zombiehaften Dev Patel, der mich bis an den Rand der Verstümmelung (vorzugsweise an Dritten) langweilte. Die von ihm gesuchte Traumfrau bleibt für mich nicht weniger blaß und bis auf den Polizeichef, dessen Darsteller auch Khan heißt, aber nicht mit dem Asakku Sha Rukh Khan verwandt ist, kann keine Rolle damit aufwarten, ordentlich ausgefüllt worden zu sein.

Die Erzählung dieser durchaus potenten Geschichte ist leider auch zwei bis drei Grad zu rührselig und dieser Eindruck intensivierte sich, je weiter sich der Film durch seine zweistündige Laufzeit kämpfte.
Rührselig, aber weniger belastend als befürchtet ist die musikalische Untermalung.

Stark hingegen und eigentlich schon fast zu gut für eine derart pseudodramatische Geschichte sind Dinge wie die Erzählweise und die handwerklichen Pluspunkte.
Toll gemachte Schnitte, gelungene Kamerafahrten, gute Toneffekte. Alles fein.

Bis auf die schmachtfetzigen Figuren, insbesondere deren Darstellung und die Los-laß-uns-ein Tränchen-verdrücken-Augenblicke, die oftmals einfach unharmonisch und zu gewollt wirken.

Trotzdem, eben aufgrund der genannten Stärken, ein Film mit ordentlichen Momenten, der mich aber zu keinem Moment wirklich auf seine Seite ziehen konnte, vom Anreiz mitzufiebern, ganz zu schweigen...
Dazu sind mir die Figuren einfach zu schwach...

Wer übrigens bei der Eingangs gestellten Frage mit D geantwortet hat, darf sich meine Kommentare nicht mehr durchlesen!

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sikkmeidack

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Etwa nicht "D"... lächel.


doctorgonzo

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B und C sind vollkommen richtig, A mit Abstrichen und vollkommen richtig und immer zutreffend ist die Jokerantwort: John McTiernan! :-)


hermia

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

für mich wohl einer der besten, fesselndsten und erfindungsreichsten filme des letzten jahrzehnts... :)

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hermia

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ja, so war's auch nicht gemeint ;) Aber ich find den Film so toll und finde es natürlich schade, wenn du nicht das selbe daraus mitnehmen konntest wie ich.


Sigmund

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Ebenso ;)


La Bardot

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Bewertung9.5Herausragend

Dieser Film hat mich absolut überrascht. Aufmerksam bin ich erst auf ihn geworden, nachdem er zahlreiche Oscars abgeräumt hat, die er unumstritten alle ausnahmslos verdient hat. Diese Geschichte ist so erschreckend, dass das kitschige Happyend nicht einmal weiter stört. Man wünscht es sich nicht anders.

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Madsen-Freundin

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich werde den Hype um Slumdog Millionär wohl nie verstehen. Klar ist es ein guter Film, aber diese Begeisterungsstürme hat er absolut nicht bei mir ausgelöst. Vielleicht waren meine Ansprüche auch zu hoch nach all den Vorschusslorbeeren. Die Episoden aus Jamals Leben wirken durch die Fragen in der Quizshow schrecklich konstruiert, auch wenn jede einzelne davon gut unterhalten kann. Vor allem die Szenen mit den Brüdern als Kinder sind bewegend und teilweise richtig spannend gemacht. Auch die Schauplätze, die Ideen und die Schauspieler können überzeugen. Herausgekommen ist ein sehenswerter Film über Indien, der seine Gesellschaftskritik manchmal zu harmlos verpackt und alles in allem nicht der von allen Seiten hochgelobte kreative Erguss ist, wie die Vielzahl an Oscars uns weismachen will.

SPOILER: Und was das Ende angeht, hatte es für mich keinen augenzwinkernden Bollywood-Charakter, sondern war schlichtweg klebriger Zuckerguss, wie um den Zuschauer für die Ansätze harter Realität der ersten Filmhälfte zu entschädigen. Da gab‘s noch mal einen halben Punkt Abzug.

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