Wow, was für ein qualifizierter Kommentar...Spar dir doch einfach so einen Quatsch. Wenn du etwas an dem Film bemängeln willst, bleib doch sachlich!
Du hast doch immerhin den Status eines Kritikers.
Also mir, der ich den Film nicht gesehen habe, sagt "menschenverachtende, sinnfreie, pseudo-hippe, mies gespielte langweilige Ladung Oberscheiße" durchaus etwas. Danke für diese Kritik.
@Stefan Ishii was einem dazu noch einfallen könnte? Vielleicht jeden Punkt sinnvoll und sachlich zu belegen? Wenn mir jemand sagt "Der Film ist Oberscheiße!" Will ich wissen warum...
Selbst wenn ich der selben Meinung über den Film wäre, würde ich diesen Kommentar für unntig erachten.
Mit dieser dummen Antwort hab ich gerechnet. Auf dem Niveau kann man es auch gleich sein lassen. Es geht um Belege für das Menschenverachtende oder das Pseudo-hippe. Ich versteh nicht, wie du dich Kritiker schimpfen kannst ohne ausführliche Belege für eine schlechte Bewertung zu geben.
@Chaosmacherin: Okay, du hast natürlich Recht. Ich werde mich morgen selber mit einem Kommentar befassen. Mal schauen, was dabei herauskommt. Lass mich dann mal bitte wissen, ob meine Version einer Kritik dann so in Ordnung ist, okay?
Effekte und Kameraeinstellungen und -führung können optisch auf jeden Fall überzeugen. Szenenübergänge sind oft gut gewählt und werden sehr geschickt übergeleitet. Mehrmals werden Kontraste (darunter z.B Farbkontraste oder Licht & Schatten) eingesetzt, um den Zuschauer visuell zu überzeugen, was durchaus gut gelingt.
"Smokin’ Aces" ist kurzweilige Actionunterhaltung ohne tief gehende Story. Wer mal wieder Lust hat sich vor den Fernseher zu hängen und sich dabei einfach nur berieseln lassen will, macht mit diesem Film nichts verkehrt.
Für eine Million Dollar Kopfgeld interessieren sich natürlich viele professionelle Killer – Joe Carnahan lässt sie in Smokin’ Aces alle in einem Hotel aufeinander treffen. Das ergibt eine ziemlich laute und schwarzhumorige Mischung, die allerdings zum Ende hin eine ganz andere Richtung nimmt.
„Smokin’ Aces“ kommt als eine halbgare Mischung aus „Ocean’s Eleven“ und „Pulp Fiction“ daher. Ähnlich „Ocean’s Eleven“ erleben wir hier verschiedene Teams, die – unterlegt von einem trenig-lässigen Soundtrack - auf ein Ziel hinarbeiten. Was sich jedoch im Top-Film mit George Clooney und Brad Pitt am Ende zu einem findig durchdachten Coup entwickelt, kann bei „Smokin’ Aces“ nur in einer bluttriefenden Gewalt-Orgie enden. Der fast schon komödienhafte Umgang mit einem derart hohen Maß an Gewalt, erinnert wiederum an „Pulp Fiction“. Dennoch reicht „Aces“ nie an die beiden (möglichen) Vorbilder heran.
Dort, wo Quentin Tarantino pfiffige Dialoge zaubert, dort wo Guy Ritchie eine Kuriosität an die andere knallt und dort wo Robert Rodriguez die heißesten Schiessereien hinballert, genau dort legt Regisseur Joe Carnahan noch eine gewaltige Schippe drauf. Und genau das macht den Film erst interessant. Das Spiel mit den überzogenen Dialogen, Situationen und Schiessereien. Und das Beste ist, der Film nimmt sich bis zum Schluss auch überhaupt nicht ernst.
Quentin Tarantino hat es vorgemacht. Mit der comicartigen Stilisierung von Charakteren begründete er ein neues Filmgenre. Zu seinen Verehrern zählt ganz offensichtlich auch Regisseur Joe Carnahan, der das Publikum vor vier Jahren mit seinem unsentimentalen Cop-Drama "Narc" befeuert hat und nun ein ebenso aufpoliertes, bleihaltiges wie wendungsreiches Stück Action-Movie nachlädt.
"Auf dem Highway ist die Hölle los" mit dicken Knarren und viel Blut. Dieses Pseudo-Cleverle kann vor Coolness kaum aufrecht gehen und nimmt sich mit seinem seichten Klaviergeklimper viel zu ernst. Muthafucka hier, Motherfucker dort...Bitch, Bitch, Bitch und die Kugeln fliegen einem nur so um die Ohren. Joah, als 14-Jähriger hätte ich das Filmplakat von "Smokin' Aces" überm Bett hängen.
Vielleicht war in meiner Hülle ein anderer Film drin, als bei Dir & dem Batzmann. Unglaublich wie heutzutage geschlampt wird in den Videotheken! Wo ist denn da die Arbeitsmoral geblieben?
weil sie lauter so studenten einstellen, die nicht wissen was sie da reinpacken.
geht mir aber ganz oft so das ich hier ne kritik lese und sicher bin: die haben einen anderen film gesehen. (kein smiley)
Hey, nicht auf den jungen Videothekaren herumhacken. War selbst mal als Schüler zu Abi-Zeiten so ein armer Knopf, der für fünf(!) Mark(!!!) in der Stunde in so einem Ausnehmerladen gejobbt hat. Da kann das mit dem falsch Reinpacken durchaus passieren. Und ja, "Smokin' Aces" ist filmisch ne echte Niete. Darauf wolltet ihr doch hinaus, oder.
ohje, da hab ich mich wohl etwas aus dem fenster gefletzt. ich kenn den film garnicht, fand aber
patcharisma anmerkung sehr treffend ...völlig unterschiedliche wahrnehmung und so. ich bleibe dabei, die videothekare sind schuld.
Wobei mich das wieder an die stets schüchterne und niemals meckernde Kundschaft in der Porno...ähh..Erwachsenenabteilung erinnert. Ja, das waren ruhige Schichten.
Aber das Plakat ist wirklich toll, da hast Du recht! Vorallem das Bild, auf dem Alicia Keys mit geschlossenen Augen über der Knarre sinniert... allerliebst!
Actionfilme mit Episodencharakter und wechselnder Perspektive haben zweifelsfrei Konjunktur. Dieser Streifen zählt auf jeden Fall zu den besseren Produktionen, mit anhaltendem Spannungsbogen (ruhige Momente kontrastieren Actionsequenzen) und enormer Erzähldichte (treffende Skizzierung der Protagonisten mit minimalen Handgriffen). Insofern darf man gespannt sein, was Nachwuchsregisseur Joe Carnahan nach "Narc" und "Smokin' Aces" noch aus dem Ärmel schüttelt.
Diese Ambitionen hatte der Regisseur mal so gar nicht. Vielleicht wollte er es einfach mal ein bisschen ballern lassen? Dazu noch ein paar komische Charaktere, fertig.
Gewaltätiger Actionfilm der in der ersten Stunde nicht auf den Punkt kommt und die letzten 30 Minuten wie eine verlängerte Fassungs des Trailers wirkt. Einzig einige Cameos (z.B. Jason Bateman aus "Arrested Development") sind richtige Highlights.
"Smokin' Aces" beeindruckt durch seine Starbesetzung. Aber da hört für mich auch schon die Liste der Pluspunkte für diesen Film auf. Die Grundstory an sich ist sicherlich halbwegs okay (auch wenn sie total einfallslos ist). Leider wird sie absolut und in jeder Hinsicht übertrieben dem Zuschauer vor die Füsse geworfen. Und dazu kommt die schier unbeschreibliche Anhäufung von unglaublich furchtbaren, stereotypen Charakteren, bei denen einer schlimmer ist als der andere. Da gibt es sadistische Killer, verrückte Killer, Nazi-Killer und lesbische Killer; dazu noch Kopfgeldjäger, FBI-Agenten und sonstige Personen. Und alle jagen die gleiche Person. Klingt vielleicht witzig, ist aber extrem flach, unüberschaubar und belastend.
Außerdem versucht der Film mehrere Filmgenres zu verbinden und scheitert dabei kläglich. Es gibt viele Hinweise darauf, dass das Drehbuch sich an Gangsterfilm-Meisterwerke wie "Casino" und "Der Pate II" anlehnt. Allerdings ufert alles in menschenverachtenden Gewaltorgien, sexistischen Männerphantasien (es mangelt nicht an Huren und allein die Existenz der lesbischen Killerin ist ein Verbrechen), Albernheiten (Beispiel: behinderter oder verhaltensgestörter Junge), sowie hektischen, wirren und unüberschaubaren Actionszenen aus. Diese Gangsterrap-Atmosphäre wie in vergleichbar furchtbaren Machwerken (z.B. "Born 2 Die") passt so überhaupt nicht zu einigen Figuren (insbesondere zu Andy Garcias und Ray Liottas Rollen). Der Kontrast dieser unterschiedlichen Welten beisst sich stark und ist stellenweise unerträglich.
Ich kann bei bestem Willen nicht verstehen, was an extremer, menschenverachtender Gewalt witzig sein soll. Vor dem Hintergrund der Gewalt vergeht mir das Lachen und erzeugt eher widerwärtiges Entsetzen vor der voyeuristischen Natur der gegenwärtlichen Kinozuschauer.
Außerdem ist das Ende von "Smokin' Aces" einfach nur lächerlich. Die hanebüchene Auflösung der Geschichte ist ja schon kaum zu ertragen. Aber die letzte Szene haut dem Fass den Boden aus. Was sollte das? Gibt es für diesen Unsinn eine hinreichend vernünftige Erklärung, die es ermöglicht, solchen Quatsch zu rechtfertigen?
Langweilig wird einem beim Zuschauen des Films nicht, weil ständig die Szene gewechselt wird und ständig was los ist. Die Szenen sind actionlastig und kurios, mit einiger Liebe zum Detail umgesetzt. Allerdings ist der Knackpunkt des Films die völlig überzogene Brutalität, die nicht zum Film selber passt. Die Geschichte, die hier zu vermitteln versucht wird, ist viel zu konstruiert und kann Vorbilder wie Lucky # Slevin oder dergleichen nicht ansatzweise imitieren. Um mal ein Fazit abzugeben: Den Film kann man sich mal anschauen, wenn einem wirklich langweilig ist. Ich fand ihn dann doch zu schwach, um eine Benotung über 5 Punkten auszusprechen
Der Film verspricht schon etwas Besonderes zu werden: Zu Beginn erfahren wir, dass es einen Kronzeugen in einem Mafia-Prozess gibt, der gegen den noch letzten lebenden Mafia-Boss eines Clans aussagen soll. Der Kronzeuge soll nicht nur umgelegt werden, sondern der Mafia-Boss will auch noch sein Herz haben.
Und da es ein Mafia-Boss ist, will er dafür 1 Mio Dollar geben. Und dafür gibt es natürlich eine Menge Interessenten, die sich alle zur gleichen Zeit auf den Weg zum Hotel machen, um als erster den Auftrag auszuführen, bzw. zu verhindern. (Ich versuche mal aus dem Kopf zusammenzukriegen, wer das ist.)
- ein Schwede,
- zwei Lesben (und ihre Vermittlerin),
- drei Nazis,
- drei Kopfgeldjäger,
- ein Chamäleonkiller,
- ein sadistischer Folterkiller,
- zwei FBI-Agenten (und ihr Vorgesetzter).
Hinzu kommen noch drei wichtige Nebenfiguren (ein tumber Ost-Europäer, ein jammernder Anwalt und ein sehr loyaler Schwarzer), die sich um den Kronzeugen geschart haben, der selbst ein verkokstes, antriebsloses Wrack ist.
An dieser Stelle versucht man krampfhaft noch den Überblick zu behalten oder beginnt skeptisch die Frage zu stellen: wozu braucht man die alle? Darauf kann es nur eine Antwort geben: um eine Menge Spaß zu haben! Die Freude bei so einem Arsenal besteht doch darin, sie zusammenkrachen zu lassen und sie in unerwartet witzigen Situationen kollidieren zu lassen. Man denke nur an die geniale Montage-Sequenz aus Snatch in der eine Milchtüte eine aberwitzige Verkettung auslöst, in die mehrere Personen aus unterschiedlichen Richtung verwickelt werden.
Aber - der Film wirft doch eine ganze Menge Bälle in die Luft. Kann er sie denn auch alle halten? Um es gleich vorweg zu nehmen: er kann es nicht. Er vergisst zwar kaum eines seiner Schäfchen (bei einigen Randfiguren weiß man am Ende nicht, wo sie gelandet sind), reduziert die Anzahl aber doch sehr schnell, um dann wieder mit überschaubarerem Material seine Geschichte zu Ende zu erzählen.
Und genau darin liegt für mich die herbe Enttäuschung - die Verkettung der Zufälle sind meistens nicht besonders originell sondern eher beliebig gehalten: da fährt zufällig ein Auto vorbei und macht einen Teil der Killer kalt, da bleiben zwei im Aufzug stecken und machen sich platt, sobald sie sich erkannt haben.
Smokin' Aces erreicht niemals die Virtuosität eines Guy-Ritchie- oder auch anderer Gangster-Ensemble-Filme wie die Ocean's Trilogie oder sogar auch Bang Boom Bang, sondern bleibt ein sehr beliebiges Abzieh-Bild eines solchen Films. Hier stehen nicht mehr die Charaktere im Vordergrund (obwohl die durchweg brillanten Schauspieler in der kurzen ihnen zur Verfügung stehenden Zeit, versuchen ihr Bestes geben), hier geht es nur darum, wann jeder entdeckt, dass der andere das gleiche Ziel hat, um ihn dann möglichst schneller und brutaler umzubringen.
Einzig und allein das Ende kann man dem Film zu gute halten, hier wartet er noch mal mit einer netten Idee auf, die ich ehrlich gesagt in so einem Film auch erwartet habe, aber im Laufe, das Vertrauen verloren hatte, dass er sie mir auch bieten wird.
Der Junge der seine Karate Tricks zeigt ist wirklich total fehl am Platz. Was sollte das denn?
Ansonsten aber gelungene Actionunterhaltung die mit interessanten Rollen (ausser dem Karatejungen) und einem Bleihagel zum Schluß bei mir ganz gut ankam.
Die Story ist einfach nur dumm. dazu kommen Charactere die im FIlm auftauchen aber keine sympatie bekommen, weil sie einfach wieder schnell weg von der Bildfläche verschwunden sind. Und der der Möchtegern Cop kann bei mir keine Sympatie bekommen, weil er ersten zu vorbelastet ist von etlichen Teenie streifen und auch sonst nicht überzeugend spielt. Gut die Optik des Films ist gut gemacht. Es gibt schöne Kameraeinstellungen... Aber das kann den Film auch nicht retten. Ich würde den Film nicht weiter empfenen.
Mein persönlicher Favorit aus der Action-Sparte. Coole, einzigartige Charaktere und dazu noch sinnlose Ballereien - was will man mehr für einen tollen Männerabend? :D
Schneller, verworrener, abgefahrener Actionfilm mit unglaublich gutem Handlungstwist. Interessante und verrückte Charaktere, die aber, wie o oft bei zahlreichem Aufkommen, (zu) wenig einzeln behandelt werden. Guter, teils derber Humor und einfach eine gut ausgearbeitete, straffe Storyline. Trotz der Straffheit aber noch ein paar unnötige Szenen, die von der Regie und vom Drehbuch anders hätten gelöst werden können, da ich mich nach dem Film doch teilweise fragte, was dieser Handlungsfaden oder jener Charakter nun sollte. Und nochmal: wirklich toller Twist am Ende!
Die ausbuchstabierte Überhöhung des Wörtchens "cool" lautet "lächerlich".
Wenigstens weiß der Streifen das, und versucht Kapital daraus zu schlagen.
Wenn auch mehr schlecht als recht, gibts wieder jede Menge Eye-Candy, durchaus ein paar schöne Montagen und die übliche Herrschar an hippen Fließbandcharakteren.
Kann man machen, muss man nicht, und ist morgen schon wieder aus dem Gehirngang verschwunden.
Klingeltoncharts fürs Gehirn quasi : Nur solange lustig, bis man damit totbeworfen wird.
Oder etwas besseres findet.
Der Film ist nicht schlecht aber irgendwie hat er mich nicht überzeugt.Die Charaktere sind zu übertrieben und nicht überzeugend vorallendingen die Nazis sind blöd.Mit der Besetzung hätte man viel mehr drauß machen können.Höchstens Ryan Reynolds hat mir gefallen.Dazu kommt das die Story zu komplex ist und das Ende ist zu kompliziert.Ich hab es zwar verstanden aber es war trotzdem nichts besonderes.
Filme wie Pulp Fiction und True Romance waren wohl die Vorlagen dieses Films an die er aber bei weitem nicht ran kommt!!
Ich mag diese Art von durchgeknallten, ironischen Actionfilmen und so konnte ich auch mit diesem Film einiges anfangen, die Charaktere sind cool, die Story geht auch in Ordnung und die Action ist sehr geil und für einen 16er-Film recht brutal. Was etwas schade ist, ist die Tatsache, dass es doch eher wenige Actionsequenzen gibt und sich die letzte Viertelstunde nur aus Storygelaber zusammensetzt, da hätte man weitaus mehr draus machen können. Trotzdem ein cooler Film.
Die letzte viertelstunde ist wirklich schwach, hat aber ansonsten großartige Momente. Meine Lieblingsszene: Der letzte Atemhauch von Matthew "Lost" Fox als Rezeptionist, während der irre Killer ihn "aus nächster Nähe" auf dem letzten Gang begleitet...
Der kam ja spät abends noch am Sonntag hab den mir dirket als ich aus dem Kino von Selbst ist die Braut gekommen war. Ryan Reynolds ist echt ein guter Schauspieler doch der Film war nicht ganz das was ich mir erhofft hatte. Viel rumgeballere und Fluchwörter eben :D
Extravagante Charaktere hat er ja, dieser "Smokin' Aces". Eine im Grunde genommen recht interessante Handlung und auch der Umsetzungsstil schwimmt mit auf der Welle des Coolnesactioners. Aber leider kann das nicht wirklich über den unglaublich schwachen Plot und den wahnsinnig nichtigen Twist, oder sagen wir lieber Versuch eines Twists, hinwegtrösten.
Zunächst wurden hier immer wieder zwei Vergleiche aufgefahren, zu denen ich mich dann auch genötigt sehe, etwas zu sagen: Erstens Tarantino. Völliger Unsinn, der Film hat weder Story-mäßig noch von der Umsetzung her etwas mit Tarantino zu tun. Viel wilder, viel lauter, viel weniger "cool" (halt: anders, wertend soll das alles nicht gemeint sein). Zweitens Lucky # Slevin. Auch da sehe ich kaum Parallelen, letzterer ist viel ruhiger und bemüht sich sehr viel mehr um einen Story-Aufbau und -Twists und Undurchschaubarkeit der Situation als um reine bunte Action.
Das aber vor allem ist Smokin' Aces. Bunt, laut, schon stylisch. Ryan Reynolds tut mitunter echt weh, wenn er zB am Ende ausflippen soll und das ganze wie Schultheater wirkt. Aber sei's drum, die vielen anderen Charaktere, viele völlig überzeichnet, machen's schon lustig und kurzweilig.
Dazu kommen Schnitt und Kamera + Effekte und Musik und Ton, das alles ist sehr rund und professionell. Das Ende - finde ich etwas belanglos, *das* allerdings erinnert an Narc, zu aufgesetzt, zu wenig mit echt überraschendem "Aha"-Effekt, der einen den Film sofort nochmal unter dieser neuen Perspektive anschauen lassen wollte.
Ich will hier jetzt nicht große Tarantino oder Ritchie - Vergleiche heranziehen, denn trotz der offensichtlichen Inspiration durch diese beiden Regisseure ist "Smokin Aces" ein eigenständiger Film. Besser macht es das aber leider auch nicht.
Die aufgesetzte Coolness ist schon bei der Vorstellung der Charaktere absolut nervtötend, überall coole Musik und (vermeintlich) coole Dialoge, schwenken letztlich aber doch in das Gegenteil um. Die Handlung ist nur punktuell spannend, die große Menge an Figuren lässt erst gar keine Atmosphäre aufkommen. Dazu passend ein dramaturgisch vergeigtes und konstruiertes Ende, das einem dann endgültig klarmacht, das man diesen Film in spätestens einer Woche (zurecht) komplett vergessen hat.
Der humorlosere und blutigere Bruder des anderen Möchtegern-Cleverle aus dem Jahr 2006: Lucky Number Slevin. Wer den Coolness-Faktor Null Kelvin anstrebt, braucht sich nicht wundern, wenn sich die Atome nicht rühren wollen - und so fallen beide tiefgekühlt auf die Nase. Gähn. Reicht mir wer den Bunsenbrenner, bitte?
Ein guter Action Film mit vielen bekannten Schauspielern.
Die Handlung rund um die vielen Killer die alle ihre Eigenarten haben ist zwar nicht besonders tiefgründig, aber trotzdem sehr Unterhaltsam. Für zwischendurch also genau das richtige
Nicht wirklich schlecht, dennoch oft überschätzt. Dieser Film nimmt sich viel zu ernst. Die Coolness ist übertrieben und die Action ist langweilig.
Für einen Gangsterfilm kann es bei mir nicht überzeugen.
Alleine für den Soundtrack von Clint Mansell hat dieser Film 7.0 Punkte verdient!
Dazu begeistert aber auch noch der ganze Film, mit vielen namhaften Schauspielern. Sehenswert!
Der Tiefgang am Ende des Films kommt mir zwar arg geheuchelt vor, dennoch weiß er zu unterhalten und keine Langeweile aufkommen zu lassen. Angefangen bei den extrem cool spielenden Darstellern, über die stylishe Kameraführung bis hin zu den grandiosen Shootouts! Einfach ein Streifen, für einen Abend mit Freunden und ganz ganz wichtig: Dolby Surround Anlage, damit der Sound noch richtig knallt!
Kritiker — Geht so 5.0
Der Film Smokin' Aces wurde von 29 Kritikern bewertet.
Julio Sacchi: Das Manifest
Menschenverachtende, sinnfreie, pseudo-hippe, mies gespielte langweilige Ladung Oberscheiße.
Kommentar gefällt mir 12 Antworten
Duder 2009/10/21 01:30:19
Wow, was für ein qualifizierter Kommentar...Spar dir doch einfach so einen Quatsch. Wenn du etwas an dem Film bemängeln willst, bleib doch sachlich!
Du hast doch immerhin den Status eines Kritikers.
Chaosmacherin 2009/11/27 13:25:25
Finde ich für einen "Kritiker" auch verdammt unqualifiziert.
dante`afk 2009/12/25 01:33:26
direkt enthaupten, kackfag :F
BlauesEichhorn 2010/01/22 18:31:50
Er hat doch vier Punkte aufgeworfen.
Chaosmacherin 2010/01/22 18:39:51
Mhm, und das äusserst sachlich und gut argumentiert. *eyeroll*
JoeShoe 2010/01/28 16:20:07
Also mir, der ich den Film nicht gesehen habe, sagt "menschenverachtende, sinnfreie, pseudo-hippe, mies gespielte langweilige Ladung Oberscheiße" durchaus etwas. Danke für diese Kritik.
Stefan Ishii 2010/02/01 10:49:51
Ich finde auch, dass der Kommentar genau auf den Punkt die Sache beschreibt. Viel mehr fällt mir persönlich zu diesem Machwerk auch nicht ein...
Winboe 2010/02/01 15:36:44
Absolut unnötiger Kommentar.
Chaosmacherin 2010/02/01 16:53:22
@Stefan Ishii was einem dazu noch einfallen könnte? Vielleicht jeden Punkt sinnvoll und sachlich zu belegen? Wenn mir jemand sagt "Der Film ist Oberscheiße!" Will ich wissen warum...
Selbst wenn ich der selben Meinung über den Film wäre, würde ich diesen Kommentar für unntig erachten.
Julio Sacchi 2010/02/01 17:00:02
Der Film ist Oberscheiße, weil er menschenverachtend, sinnfrei, pseudo-hip, mies gespielt und langweilig ist.
Alle 12 Antworten zeigen
Chaosmacherin 2010/02/01 17:18:26
Mit dieser dummen Antwort hab ich gerechnet. Auf dem Niveau kann man es auch gleich sein lassen. Es geht um Belege für das Menschenverachtende oder das Pseudo-hippe. Ich versteh nicht, wie du dich Kritiker schimpfen kannst ohne ausführliche Belege für eine schlechte Bewertung zu geben.
Stefan Ishii 2010/02/01 18:57:20
@Chaosmacherin: Okay, du hast natürlich Recht. Ich werde mich morgen selber mit einem Kommentar befassen. Mal schauen, was dabei herauskommt. Lass mich dann mal bitte wissen, ob meine Version einer Kritik dann so in Ordnung ist, okay?
isinesunshine: isinesunshine.de
Effekte und Kameraeinstellungen und -führung können optisch auf jeden Fall überzeugen. Szenenübergänge sind oft gut gewählt und werden sehr geschickt übergeleitet. Mehrmals werden Kontraste (darunter z.B Farbkontraste oder Licht & Schatten) eingesetzt, um den Zuschauer visuell zu überzeugen, was durchaus gut gelingt.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
"Smokin’ Aces" ist kurzweilige Actionunterhaltung ohne tief gehende Story. Wer mal wieder Lust hat sich vor den Fernseher zu hängen und sich dabei einfach nur berieseln lassen will, macht mit diesem Film nichts verkehrt.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Rochus Wolff: critic.de
Für eine Million Dollar Kopfgeld interessieren sich natürlich viele professionelle Killer – Joe Carnahan lässt sie in Smokin’ Aces alle in einem Hotel aufeinander treffen. Das ergibt eine ziemlich laute und schwarzhumorige Mischung, die allerdings zum Ende hin eine ganz andere Richtung nimmt.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
Kommentar gefällt mir Antworten
Hausmeister: Nerdtalk.de
„Smokin’ Aces“ kommt als eine halbgare Mischung aus „Ocean’s Eleven“ und „Pulp Fiction“ daher. Ähnlich „Ocean’s Eleven“ erleben wir hier verschiedene Teams, die – unterlegt von einem trenig-lässigen Soundtrack - auf ein Ziel hinarbeiten. Was sich jedoch im Top-Film mit George Clooney und Brad Pitt am Ende zu einem findig durchdachten Coup entwickelt, kann bei „Smokin’ Aces“ nur in einer bluttriefenden Gewalt-Orgie enden. Der fast schon komödienhafte Umgang mit einem derart hohen Maß an Gewalt, erinnert wiederum an „Pulp Fiction“. Dennoch reicht „Aces“ nie an die beiden (möglichen) Vorbilder heran.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
Kommentar gefällt mir Antworten
Chris82: cineclassix.de
Dort, wo Quentin Tarantino pfiffige Dialoge zaubert, dort wo Guy Ritchie eine Kuriosität an die andere knallt und dort wo Robert Rodriguez die heißesten Schiessereien hinballert, genau dort legt Regisseur Joe Carnahan noch eine gewaltige Schippe drauf. Und genau das macht den Film erst interessant. Das Spiel mit den überzogenen Dialogen, Situationen und Schiessereien. Und das Beste ist, der Film nimmt sich bis zum Schluss auch überhaupt nicht ernst.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
Kommentar gefällt mir Antworten
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Quentin Tarantino hat es vorgemacht. Mit der comicartigen Stilisierung von Charakteren begründete er ein neues Filmgenre. Zu seinen Verehrern zählt ganz offensichtlich auch Regisseur Joe Carnahan, der das Publikum vor vier Jahren mit seinem unsentimentalen Cop-Drama "Narc" befeuert hat und nun ein ebenso aufpoliertes, bleihaltiges wie wendungsreiches Stück Action-Movie nachlädt.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
alviesinger: Frankfurter Stadtkurier
"Auf dem Highway ist die Hölle los" mit dicken Knarren und viel Blut. Dieses Pseudo-Cleverle kann vor Coolness kaum aufrecht gehen und nimmt sich mit seinem seichten Klaviergeklimper viel zu ernst. Muthafucka hier, Motherfucker dort...Bitch, Bitch, Bitch und die Kugeln fliegen einem nur so um die Ohren. Joah, als 14-Jähriger hätte ich das Filmplakat von "Smokin' Aces" überm Bett hängen.
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 8 Antworten
patcharisma 2009/07/16 16:16:14
Vielleicht war in meiner Hülle ein anderer Film drin, als bei Dir & dem Batzmann. Unglaublich wie heutzutage geschlampt wird in den Videotheken! Wo ist denn da die Arbeitsmoral geblieben?
alanger 2009/07/16 18:15:31
weil sie lauter so studenten einstellen, die nicht wissen was sie da reinpacken.
geht mir aber ganz oft so das ich hier ne kritik lese und sicher bin: die haben einen anderen film gesehen. (kein smiley)
alviesinger 2009/07/16 18:37:51
Hey, nicht auf den jungen Videothekaren herumhacken. War selbst mal als Schüler zu Abi-Zeiten so ein armer Knopf, der für fünf(!) Mark(!!!) in der Stunde in so einem Ausnehmerladen gejobbt hat. Da kann das mit dem falsch Reinpacken durchaus passieren. Und ja, "Smokin' Aces" ist filmisch ne echte Niete. Darauf wolltet ihr doch hinaus, oder.
alanger 2009/07/16 18:50:44
ohje, da hab ich mich wohl etwas aus dem fenster gefletzt. ich kenn den film garnicht, fand aber
patcharisma anmerkung sehr treffend ...völlig unterschiedliche wahrnehmung und so. ich bleibe dabei, die videothekare sind schuld.
Sonse 2009/07/16 19:56:57
Ich hab in meiner Videothek statt "Dogville" mal "Wedding Planer" bekommen. Da hab ich mich aber gefreut... (Smokin' Aces habe ich noch nicht gesehen)
alanger 2009/07/16 20:16:48
ich hab mal statt eines bree olson pornos einen wim wenders bekommen ...war ein scherz!!!
Alle 8 Antworten zeigen
alviesinger 2009/07/16 20:24:59
Wobei mich das wieder an die stets schüchterne und niemals meckernde Kundschaft in der Porno...ähh..Erwachsenenabteilung erinnert. Ja, das waren ruhige Schichten.
patcharisma 2009/07/16 20:50:45
Aber das Plakat ist wirklich toll, da hast Du recht! Vorallem das Bild, auf dem Alicia Keys mit geschlossenen Augen über der Knarre sinniert... allerliebst!
Synopsis: ZeitGeist
Actionfilme mit Episodencharakter und wechselnder Perspektive haben zweifelsfrei Konjunktur. Dieser Streifen zählt auf jeden Fall zu den besseren Produktionen, mit anhaltendem Spannungsbogen (ruhige Momente kontrastieren Actionsequenzen) und enormer Erzähldichte (treffende Skizzierung der Protagonisten mit minimalen Handgriffen). Insofern darf man gespannt sein, was Nachwuchsregisseur Joe Carnahan nach "Narc" und "Smokin' Aces" noch aus dem Ärmel schüttelt.
Kommentar gefällt mir Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Völlig verkrampftes Reißbrettwerk, das mit aller Gewalt so cool wie Tarantino und Guy Ritchie sein will. 100% vergessenswert, trotz starbesetzung.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten
patcharisma 2009/07/17 02:36:06
Ich denke, dass es das eben gar nicht sein will....^^
PaJeRo 2009/12/19 02:44:05
Diese Ambitionen hatte der Regisseur mal so gar nicht. Vielleicht wollte er es einfach mal ein bisschen ballern lassen? Dazu noch ein paar komische Charaktere, fertig.
Alle 4 Antworten zeigen
Stefan Ishii 2010/02/02 12:20:07
@PaJeRo: Klingt nach Eiernudeln mit Ketchup...
PaJeRo 2010/02/02 14:40:45
Schmeckt doch :)
peter-noster: peter-noster.de
Gewaltätiger Actionfilm der in der ersten Stunde nicht auf den Punkt kommt und die letzten 30 Minuten wie eine verlängerte Fassungs des Trailers wirkt. Einzig einige Cameos (z.B. Jason Bateman aus "Arrested Development") sind richtige Highlights.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare — Sehenswert 7.1
Der Film Smokin' Aces wurde von 2224 Mitgliedern bewertet.
Stefan Ishii 2010/02/01 19:31:28
"Smokin' Aces" beeindruckt durch seine Starbesetzung. Aber da hört für mich auch schon die Liste der Pluspunkte für diesen Film auf. Die Grundstory an sich ist sicherlich halbwegs okay (auch wenn sie total einfallslos ist). Leider wird sie absolut und in jeder Hinsicht übertrieben dem Zuschauer vor die Füsse geworfen. Und dazu kommt die schier unbeschreibliche Anhäufung von unglaublich furchtbaren, stereotypen Charakteren, bei denen einer schlimmer ist als der andere. Da gibt es sadistische Killer, verrückte Killer, Nazi-Killer und lesbische Killer; dazu noch Kopfgeldjäger, FBI-Agenten und sonstige Personen. Und alle jagen die gleiche Person. Klingt vielleicht witzig, ist aber extrem flach, unüberschaubar und belastend.
Außerdem versucht der Film mehrere Filmgenres zu verbinden und scheitert dabei kläglich. Es gibt viele Hinweise darauf, dass das Drehbuch sich an Gangsterfilm-Meisterwerke wie "Casino" und "Der Pate II" anlehnt. Allerdings ufert alles in menschenverachtenden Gewaltorgien, sexistischen Männerphantasien (es mangelt nicht an Huren und allein die Existenz der lesbischen Killerin ist ein Verbrechen), Albernheiten (Beispiel: behinderter oder verhaltensgestörter Junge), sowie hektischen, wirren und unüberschaubaren Actionszenen aus. Diese Gangsterrap-Atmosphäre wie in vergleichbar furchtbaren Machwerken (z.B. "Born 2 Die") passt so überhaupt nicht zu einigen Figuren (insbesondere zu Andy Garcias und Ray Liottas Rollen). Der Kontrast dieser unterschiedlichen Welten beisst sich stark und ist stellenweise unerträglich.
Ich kann bei bestem Willen nicht verstehen, was an extremer, menschenverachtender Gewalt witzig sein soll. Vor dem Hintergrund der Gewalt vergeht mir das Lachen und erzeugt eher widerwärtiges Entsetzen vor der voyeuristischen Natur der gegenwärtlichen Kinozuschauer.
Außerdem ist das Ende von "Smokin' Aces" einfach nur lächerlich. Die hanebüchene Auflösung der Geschichte ist ja schon kaum zu ertragen. Aber die letzte Szene haut dem Fass den Boden aus. Was sollte das? Gibt es für diesen Unsinn eine hinreichend vernünftige Erklärung, die es ermöglicht, solchen Quatsch zu rechtfertigen?
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
Werderdonna 2010/01/31 08:59:00
Langweilig wird einem beim Zuschauen des Films nicht, weil ständig die Szene gewechselt wird und ständig was los ist. Die Szenen sind actionlastig und kurios, mit einiger Liebe zum Detail umgesetzt. Allerdings ist der Knackpunkt des Films die völlig überzogene Brutalität, die nicht zum Film selber passt. Die Geschichte, die hier zu vermitteln versucht wird, ist viel zu konstruiert und kann Vorbilder wie Lucky # Slevin oder dergleichen nicht ansatzweise imitieren. Um mal ein Fazit abzugeben: Den Film kann man sich mal anschauen, wenn einem wirklich langweilig ist. Ich fand ihn dann doch zu schwach, um eine Benotung über 5 Punkten auszusprechen
Kommentar gefällt mir Antworten
-Patrick- 2010/01/25 18:04:03
Sinnfreier Film mit schlechter Story
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
Zichi03 2010/01/15 12:53:09
Absolut GEILER Film....echt einer der besten die ich je gesehen habe!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
movie-olli 2010/01/06 10:47:25
Der Film verspricht schon etwas Besonderes zu werden: Zu Beginn erfahren wir, dass es einen Kronzeugen in einem Mafia-Prozess gibt, der gegen den noch letzten lebenden Mafia-Boss eines Clans aussagen soll. Der Kronzeuge soll nicht nur umgelegt werden, sondern der Mafia-Boss will auch noch sein Herz haben.
Und da es ein Mafia-Boss ist, will er dafür 1 Mio Dollar geben. Und dafür gibt es natürlich eine Menge Interessenten, die sich alle zur gleichen Zeit auf den Weg zum Hotel machen, um als erster den Auftrag auszuführen, bzw. zu verhindern. (Ich versuche mal aus dem Kopf zusammenzukriegen, wer das ist.)
- ein Schwede,
- zwei Lesben (und ihre Vermittlerin),
- drei Nazis,
- drei Kopfgeldjäger,
- ein Chamäleonkiller,
- ein sadistischer Folterkiller,
- zwei FBI-Agenten (und ihr Vorgesetzter).
Hinzu kommen noch drei wichtige Nebenfiguren (ein tumber Ost-Europäer, ein jammernder Anwalt und ein sehr loyaler Schwarzer), die sich um den Kronzeugen geschart haben, der selbst ein verkokstes, antriebsloses Wrack ist.
An dieser Stelle versucht man krampfhaft noch den Überblick zu behalten oder beginnt skeptisch die Frage zu stellen: wozu braucht man die alle? Darauf kann es nur eine Antwort geben: um eine Menge Spaß zu haben! Die Freude bei so einem Arsenal besteht doch darin, sie zusammenkrachen zu lassen und sie in unerwartet witzigen Situationen kollidieren zu lassen. Man denke nur an die geniale Montage-Sequenz aus Snatch in der eine Milchtüte eine aberwitzige Verkettung auslöst, in die mehrere Personen aus unterschiedlichen Richtung verwickelt werden.
Aber - der Film wirft doch eine ganze Menge Bälle in die Luft. Kann er sie denn auch alle halten? Um es gleich vorweg zu nehmen: er kann es nicht. Er vergisst zwar kaum eines seiner Schäfchen (bei einigen Randfiguren weiß man am Ende nicht, wo sie gelandet sind), reduziert die Anzahl aber doch sehr schnell, um dann wieder mit überschaubarerem Material seine Geschichte zu Ende zu erzählen.
Und genau darin liegt für mich die herbe Enttäuschung - die Verkettung der Zufälle sind meistens nicht besonders originell sondern eher beliebig gehalten: da fährt zufällig ein Auto vorbei und macht einen Teil der Killer kalt, da bleiben zwei im Aufzug stecken und machen sich platt, sobald sie sich erkannt haben.
Smokin' Aces erreicht niemals die Virtuosität eines Guy-Ritchie- oder auch anderer Gangster-Ensemble-Filme wie die Ocean's Trilogie oder sogar auch Bang Boom Bang, sondern bleibt ein sehr beliebiges Abzieh-Bild eines solchen Films. Hier stehen nicht mehr die Charaktere im Vordergrund (obwohl die durchweg brillanten Schauspieler in der kurzen ihnen zur Verfügung stehenden Zeit, versuchen ihr Bestes geben), hier geht es nur darum, wann jeder entdeckt, dass der andere das gleiche Ziel hat, um ihn dann möglichst schneller und brutaler umzubringen.
Einzig und allein das Ende kann man dem Film zu gute halten, hier wartet er noch mal mit einer netten Idee auf, die ich ehrlich gesagt in so einem Film auch erwartet habe, aber im Laufe, das Vertrauen verloren hatte, dass er sie mir auch bieten wird.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Matty 2009/12/22 17:48:29
Der Junge der seine Karate Tricks zeigt ist wirklich total fehl am Platz. Was sollte das denn?
Ansonsten aber gelungene Actionunterhaltung die mit interessanten Rollen (ausser dem Karatejungen) und einem Bleihagel zum Schluß bei mir ganz gut ankam.
Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Real. 2010/01/07 20:05:29
Der Junge ist wirklich Schwachsinn!
Aber ansonsten ist es mit einer meiner Lieblinsgfilme!
Coyote25 2009/11/08 00:40:54
...okay die story ist nicht die beste...aber die action und die schauspieler kommen echt gut rüber...
Kommentar gefällt mir Antworten
Mr Lee 2009/11/07 12:11:02
Die Story ist einfach nur dumm. dazu kommen Charactere die im FIlm auftauchen aber keine sympatie bekommen, weil sie einfach wieder schnell weg von der Bildfläche verschwunden sind. Und der der Möchtegern Cop kann bei mir keine Sympatie bekommen, weil er ersten zu vorbelastet ist von etlichen Teenie streifen und auch sonst nicht überzeugend spielt. Gut die Optik des Films ist gut gemacht. Es gibt schöne Kameraeinstellungen... Aber das kann den Film auch nicht retten. Ich würde den Film nicht weiter empfenen.
Kommentar gefällt mir Antworten
peterpit 2009/11/06 13:57:22
Sehr chaotisch der Streifen, aber grenzgenial!
Kommentar gefällt mir Antworten
aikifreak 2009/10/29 13:07:31
Wirr und überdreht kann gut gehen. Hier nicht!
Kommentar gefällt mir Antworten
xXxWantedxXx 2009/10/25 20:23:51
ziemlich wirre, aber unterhaltsame Action-Komödie mit guter Besetzung, die nicht immer überzeugt
Kommentar gefällt mir Antworten
btk 2009/09/08 16:57:23
kann man sich sparen, viel neues findet man nicht. sehr schwacher plot und das ende ist ja so was von schwach....
Kommentar gefällt mir Antworten
PaJeRo 2009/09/07 23:09:21
Mein persönlicher Favorit aus der Action-Sparte. Coole, einzigartige Charaktere und dazu noch sinnlose Ballereien - was will man mehr für einen tollen Männerabend? :D
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
M_C 2009/08/30 03:32:16
Schneller, verworrener, abgefahrener Actionfilm mit unglaublich gutem Handlungstwist. Interessante und verrückte Charaktere, die aber, wie o oft bei zahlreichem Aufkommen, (zu) wenig einzeln behandelt werden. Guter, teils derber Humor und einfach eine gut ausgearbeitete, straffe Storyline. Trotz der Straffheit aber noch ein paar unnötige Szenen, die von der Regie und vom Drehbuch anders hätten gelöst werden können, da ich mich nach dem Film doch teilweise fragte, was dieser Handlungsfaden oder jener Charakter nun sollte. Und nochmal: wirklich toller Twist am Ende!
Kommentar gefällt mir Antworten
schorry 2009/08/28 08:25:10
absolut geiler film
tolle schauspieler
packende story
10,0
Kommentar gefällt mir Antworten
KlapTrap 2009/08/25 16:57:51
Die ausbuchstabierte Überhöhung des Wörtchens "cool" lautet "lächerlich".
Wenigstens weiß der Streifen das, und versucht Kapital daraus zu schlagen.
Wenn auch mehr schlecht als recht, gibts wieder jede Menge Eye-Candy, durchaus ein paar schöne Montagen und die übliche Herrschar an hippen Fließbandcharakteren.
Kann man machen, muss man nicht, und ist morgen schon wieder aus dem Gehirngang verschwunden.
Klingeltoncharts fürs Gehirn quasi : Nur solange lustig, bis man damit totbeworfen wird.
Oder etwas besseres findet.
Kommentar gefällt mir Antworten
donald20 2009/08/22 10:02:30
Der Film ist nicht schlecht aber irgendwie hat er mich nicht überzeugt.Die Charaktere sind zu übertrieben und nicht überzeugend vorallendingen die Nazis sind blöd.Mit der Besetzung hätte man viel mehr drauß machen können.Höchstens Ryan Reynolds hat mir gefallen.Dazu kommt das die Story zu komplex ist und das Ende ist zu kompliziert.Ich hab es zwar verstanden aber es war trotzdem nichts besonderes.
Filme wie Pulp Fiction und True Romance waren wohl die Vorlagen dieses Films an die er aber bei weitem nicht ran kommt!!
Kommentar gefällt mir Antworten
Cpt. Wurst 2009/08/12 19:43:43
Ziemlich brutal, aber auch lustig und sehr unterhaltsam.
Kommentar gefällt mir Antworten
BigDi 2009/08/11 18:26:38
Ich mag diese Art von durchgeknallten, ironischen Actionfilmen und so konnte ich auch mit diesem Film einiges anfangen, die Charaktere sind cool, die Story geht auch in Ordnung und die Action ist sehr geil und für einen 16er-Film recht brutal. Was etwas schade ist, ist die Tatsache, dass es doch eher wenige Actionsequenzen gibt und sich die letzte Viertelstunde nur aus Storygelaber zusammensetzt, da hätte man weitaus mehr draus machen können. Trotzdem ein cooler Film.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
filmbaum 2009/08/22 16:50:58
Die letzte viertelstunde ist wirklich schwach, hat aber ansonsten großartige Momente. Meine Lieblingsszene: Der letzte Atemhauch von Matthew "Lost" Fox als Rezeptionist, während der irre Killer ihn "aus nächster Nähe" auf dem letzten Gang begleitet...
Sydney 2009/08/11 13:23:48
Der kam ja spät abends noch am Sonntag hab den mir dirket als ich aus dem Kino von Selbst ist die Braut gekommen war. Ryan Reynolds ist echt ein guter Schauspieler doch der Film war nicht ganz das was ich mir erhofft hatte. Viel rumgeballere und Fluchwörter eben :D
Kommentar gefällt mir Antworten
white avenger 2009/08/10 12:34:25
Extravagante Charaktere hat er ja, dieser "Smokin' Aces". Eine im Grunde genommen recht interessante Handlung und auch der Umsetzungsstil schwimmt mit auf der Welle des Coolnesactioners. Aber leider kann das nicht wirklich über den unglaublich schwachen Plot und den wahnsinnig nichtigen Twist, oder sagen wir lieber Versuch eines Twists, hinwegtrösten.
Kommentar gefällt mir Antworten
dbeutner 2009/08/10 11:41:52
Zunächst wurden hier immer wieder zwei Vergleiche aufgefahren, zu denen ich mich dann auch genötigt sehe, etwas zu sagen: Erstens Tarantino. Völliger Unsinn, der Film hat weder Story-mäßig noch von der Umsetzung her etwas mit Tarantino zu tun. Viel wilder, viel lauter, viel weniger "cool" (halt: anders, wertend soll das alles nicht gemeint sein). Zweitens Lucky # Slevin. Auch da sehe ich kaum Parallelen, letzterer ist viel ruhiger und bemüht sich sehr viel mehr um einen Story-Aufbau und -Twists und Undurchschaubarkeit der Situation als um reine bunte Action.
Das aber vor allem ist Smokin' Aces. Bunt, laut, schon stylisch. Ryan Reynolds tut mitunter echt weh, wenn er zB am Ende ausflippen soll und das ganze wie Schultheater wirkt. Aber sei's drum, die vielen anderen Charaktere, viele völlig überzeichnet, machen's schon lustig und kurzweilig.
Dazu kommen Schnitt und Kamera + Effekte und Musik und Ton, das alles ist sehr rund und professionell. Das Ende - finde ich etwas belanglos, *das* allerdings erinnert an Narc, zu aufgesetzt, zu wenig mit echt überraschendem "Aha"-Effekt, der einen den Film sofort nochmal unter dieser neuen Perspektive anschauen lassen wollte.
Kommentar gefällt mir Antworten
cannibal83 2009/08/10 11:39:59
Ich will hier jetzt nicht große Tarantino oder Ritchie - Vergleiche heranziehen, denn trotz der offensichtlichen Inspiration durch diese beiden Regisseure ist "Smokin Aces" ein eigenständiger Film. Besser macht es das aber leider auch nicht.
Die aufgesetzte Coolness ist schon bei der Vorstellung der Charaktere absolut nervtötend, überall coole Musik und (vermeintlich) coole Dialoge, schwenken letztlich aber doch in das Gegenteil um. Die Handlung ist nur punktuell spannend, die große Menge an Figuren lässt erst gar keine Atmosphäre aufkommen. Dazu passend ein dramaturgisch vergeigtes und konstruiertes Ende, das einem dann endgültig klarmacht, das man diesen Film in spätestens einer Woche (zurecht) komplett vergessen hat.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Nemsis 2009/08/10 00:40:10
Ein verrückt Film, der auch noch irgendwie schaft Tiefgang am Ende einzbauen.
Klasse Film für ein Abend mit paar Bieren. ^^
Kommentar gefällt mir Antworten
Sonse 2009/08/10 00:38:23
Der humorlosere und blutigere Bruder des anderen Möchtegern-Cleverle aus dem Jahr 2006: Lucky Number Slevin. Wer den Coolness-Faktor Null Kelvin anstrebt, braucht sich nicht wundern, wenn sich die Atome nicht rühren wollen - und so fallen beide tiefgekühlt auf die Nase. Gähn. Reicht mir wer den Bunsenbrenner, bitte?
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Sonse 2009/08/13 21:31:19
Offensichtlich nicht das, was du in ihm gesehen hast. Das sei dir unbenommen, ich hab mich gelangweilt.
Smoke 2009/08/10 00:38:08
Smokin Aces
Ein guter Action Film mit vielen bekannten Schauspielern.
Die Handlung rund um die vielen Killer die alle ihre Eigenarten haben ist zwar nicht besonders tiefgründig, aber trotzdem sehr Unterhaltsam. Für zwischendurch also genau das richtige
Kommentar gefällt mir Antworten
Antiheld 2009/08/10 00:17:49
Nicht wirklich schlecht, dennoch oft überschätzt. Dieser Film nimmt sich viel zu ernst. Die Coolness ist übertrieben und die Action ist langweilig.
Für einen Gangsterfilm kann es bei mir nicht überzeugen.
Kommentar gefällt mir Antworten
Dalia 2009/08/03 00:48:41
Alleine für den Soundtrack von Clint Mansell hat dieser Film 7.0 Punkte verdient!
Dazu begeistert aber auch noch der ganze Film, mit vielen namhaften Schauspielern. Sehenswert!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Bandrix 2009/07/20 15:14:52
Der Tiefgang am Ende des Films kommt mir zwar arg geheuchelt vor, dennoch weiß er zu unterhalten und keine Langeweile aufkommen zu lassen. Angefangen bei den extrem cool spielenden Darstellern, über die stylishe Kameraführung bis hin zu den grandiosen Shootouts! Einfach ein Streifen, für einen Abend mit Freunden und ganz ganz wichtig: Dolby Surround Anlage, damit der Sound noch richtig knallt!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten
Tyler 2009/10/11 11:19:10
Da sind wir mal wieder einer Meinung :)
Bandrix 2009/10/11 14:34:56
Das wird ja fast zur Gewohnheit :)
Tyler 2009/10/12 18:01:20
wie schrecklich :)
Bandrix 2009/10/12 18:19:05
Aber hallo :)
Alle 6 Antworten zeigen
Tyler 2009/10/12 19:55:30
ich trauere :)
Bandrix 2009/10/12 21:51:16
Und ich mit :)
Keyser_Sozee 2009/07/16 16:06:08
naja...
platte story, wirkt absolut konstruiert...
eine echt schwache nummer !
mfg
Kommentar gefällt mir Antworten
Deine Meinung zum Film Smokin' Aces
Bitte logge dich ein oder registriere dich um einen Kommentar zu schreiben.