So Finster die Nacht
Låt den rätte komma in, SE 2008 — Kritik
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Kritiker — Ausgezeichnet 8.1
Der Film So Finster die Nacht wurde von 35 Kritikern bewertet.
Corsovilla: SchönerDenken
Der Film erzählt in kühlschönen, präzisen Bildern und kommt mit angenehm wenigen, gut dosierten Spezialeffekten aus. Und weil selbst die deftigeren Effekte darunter (allen voran eine grausigpoetische im Krankenhaus, eine in doppeltem Wortsinn teilweise grausige im Schwimmbad und eine schlicht etwas merkwürdige mit Katzen) sparsam und ohne großes Soundtrackwumtata daherkommen, hatte ich an keiner Stelle das Gefühl, hier werde die Story dem Budenzauber geopfert. [...] Letzten Endes ist es wohl das, was “So finster die Nacht” zu einem guten Film macht: Nicht nur, dass die ewig alte Geschichte anders und handwerklich gut aufgezogen wird, nein, sie wird zu einer völlig neuen Geschichte gemacht, an deren Ende eben zugleich noch nicht alles ausgeschöpft scheint. Und das sind für mich noch immer die schönsten Geschichten gewesen: die, welche sich mit dem letzten Bild, der letzten Zeile umwenden und sagen: “Man könnte das alles natürlich auch ganz anders sehen.” (Hendrik für SchönerDenken - dort der Beitrag auch als Podcast)
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Xander8112: at the movies
[...]
Einen bleibenden Eindruck hinterlässt der gesamte Film. Selten hat mich ein Film so “mitgenommen”, und besonders die Szenen am Ende im Schwimmbad waren in all ihrer Grausamkeit doch ergreifend. Ein Film, der absolut zu empfehlen ist. Es kommt nicht oft vor, dass ich nach einer Sichtung das Gefühl habe, den Film gleich noch einmal sehen zu wollen…
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D. Kamalzadeh: Der Standard
Romantische Horrorelemente und Versatzstücke des Teenagerdramas verwebt der schwedische Regisseur Tomas Alfredson in seinem Film zu einer eigenständigen Form: Vor einer üppigen Schneelandschaft, die alles dämpft, erzählt er in gemessenem Rhythmus von einer unmöglichen Freundschaft. Nicht die grellen Effekte des Genres stehen hier im Mittelpunkt, sondern der emotionale Haushalt der Figuren, die einander jenes Vertrauen geben, das ihnen ihr Umfeld vorenthält.
Alfredson verändert die Gewichtungen. Eine stille Empathie geht hier der Angst vor, und die bedrohlicheren Momente der Geschichte stehen in einem sozialen Bezug. Ein Vater, der für seine Vampirtochter zum Mörder wird, wirkt so fürsorglicher als die meisten anderen Vertreter einer entrückten Gesellschaft. Oskar, der vermeintliche Schwächling, erntet im furiosen Finale die Früchte seiner Freundschaft.
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pepemiro 2009/09/27 01:05:35
Hakan ist nicht Elis Vater.
agent mandarine 2009/11/04 16:03:10
right, die frage ist eher, ob oskar zum neuen hakan wird ;-)
isinesunshine: isinesunshine.de
Dieser schwedische Film hat es vor allen Dingen einem Umstand zu verdanken, dass er seinem Publikum im Gedächnis haften bleibt: er ist sonderbar.
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Hisayasu S: DAS MANIFEST
Einzig und allein Johan Söderqvists Musik wird der durch und durch subtilen Natur des Films nicht immer gerecht und trägt dann und wann etwas zu dick auf. Dick aufgetragen ist es allerdings nicht, wenn man bei SO FINSTER DIE NACHT das gerne und häufig zu schnell verwendete Etikett "Meisterwerk" zückt. Das ist schlicht und einfach pure, perfekt inszenierte und gespielte Kinomagie, die man so schnell nicht wieder vergessen wird.
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G. Jekubzik: Filmtabs
Bis auf wenige heftige Szenen ist „So finster die Nacht“ eher ein ganz toller Jugendfilm als ein vor allem spannender Vampirfilm. Doch die Mischung macht das kleine schwedische Meisterstück zu etwas ganz Besonderem. Man verfolgt die schwierige Freundschaft zwischen Oskar und Eli ebenso mit viel Mitgefühl, wie man die Ausbreitung der dürstenden Vampire im Wohnkomplex mit Humor und leichtem Schaudern erlebt. Sorgfältigst in Figuren und Szenenzeichnung begeistert der Film, der in kein Genre passt. Vor allem die ohne große Effekte faszinierenden Bilder, wie beim ersten Mord im verschneiten Birkenwäldchen, dem selbst der störende weiße Königspudel keinen Farbtupfer gibt, weisen „So finster die Nacht“ als Perle im Europäischen Kinoalltag aus.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
[...] „So finster die Nacht“ mag nun kein typischer Vampir-Film sein, nichts desto trotz ist er einer der besten Vertreter seines Fachs, der in den letzten Jahren zu sehen waren, eben weil der Film dieses Thema mit einer sehr wohltuenden weil beiläufigen Ernsthaftigkeit behandelt. Es ist im gewissen Sinne eine sehr unaufgeregte, nicht verkitschte Geschichte einer tiefen Freundschaft zweier im Grunde gegensätzlichen Individuen, die sich sich in diesem Film finden und festhalten. Es ist nicht zu Letzt die „Schluss-Pointe“ des Films, die einen an dieser Gesellschaft zweifeln lassen muss, und deshalb durch auch als latente Gesellschaftskritik verstanden werden kann. Und last but not least zeichnet sich „So finster der Nacht“ durch einen recht unkonventionellen, aber wunderbar harmonierenden Mix diverser Genres aus, der in dieser Art nicht alltäglich ist und bis auf einige wenige Ausnahmen, so etwa die etwas missglückte Darstellung von Hakan, frei von Fehlern ist. Das am Ende der Kino-Auswertung der ungleich anämischere „Twilight“ mehr Zuschauer finden wird, als „So finster die Nacht“, ist von daher ausdrücklich zu bedauern
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Flibbo: [neue Website coming soon]
Zuletzt sorgte der gut gemachte Vampir-Schocker „30 Days Of Night“ für Aufsehen. Der schwedische Regisseur Tomas Alfredson thematisiert die Blutsauger, nach einer Romanvorlage, wieder auf eine völlig andere Weise, aber nicht weniger eindringlich. Was seinen Film auszeichnet ist die stille Atmosphäre, gewürzt mit einer zarten Liebesgeschichte und einer latenten Prise rabenschwarzen Humors.
Es ist sehr schwer mit dem männlichen Protagonisten, dem Loser Oskar, warm zu werden. Die junge Hauptdarstellerin Lina Leandersson überzeugt mit ihrer besonderen Ausstrahlung dafür umso mehr. Und die beiden bilden zusammen ein seltsames wie niedliches Paar. Einige Fragen werden in diesem schaurigen Drama offen gelassen, doch das stört das Gesamtbild kaum. Mit den Horror-Effekten wird sparsam umgegangen, dafür wirken die blutigen bzw. schockenden Szenen umso intensiver. Davon abgesehen ist „So finster die Nacht“ nämlich mit besonders großer Ruhe inszeniert, geprägt von einer überragenden Kameraarbeit. So stilvoll präsentiert sich guter Horror nur selten. Zudem weicht der eigentliche Horror weitgehend einem melancholischen Beziehungs-Drama, was dem Film seine Tiefe gibt.
Daher ist „So finster die Nacht“ mal wieder eine kleine Perle aus Skandinavien, und wahrscheinlich auch das ideale Gegenstück zum Hollywoodstreifen „Twilight“.
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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...
Eli (Lina Leandersson) ist gerade mal zwölf Jahre alt, verfügt aber bereits über eine Schambehaarung, welche die Kamera nur für den Bruchteil einer Sekunde einfängt. Sie ist gerade dabei im Begriff sich ein Kleid überzuziehen, da blickt der ebenfalls 12-Jährige Oskar (Kåre Hedebrant) durch den Türspalt und wirft einen Blick auf das, was ihm bisher noch nicht unter die Augen getreten ist. Das ist jedoch nicht die einzige Intimität, die dem eher unscheinbaren Oskar im Verlaufe des Filmes zuteil wird. Er teilt sich ein Bett mit einer nahezu völlig unbekleideten Eli, die ihm buchstäblich Wärme in einer kalten Winternacht schenkt. Wärme, etwas, das Oskar nicht kennt. Nicht nur, weil er in einem kleinen schwedischen Dorf wohnt, in dem es weit und breit nichts anderes als die Farbe Weiß zu sehen gibt. Zum anderen, weil er ein Scheidungskind ist, das mit seiner Mutter zusammen lebt und seinen Vater nur selten sieht. Gerade in seinem Alter braucht man Letzteren aber besonders, vor allem auch, weil Oskar in der Schule zum alltäglichen Opfer seiner Mitschüler und deren unstillbarem Folterverlangen wird.
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vincenttriaz 2009/08/30 06:13:38
Wegen der Schambehaarung solltest du noch einmal genauer hinschauen...die ist nämlich im Gegensatz zu dem breiten Riss über ihrem Intimbereich kaum sichtbar...
Ansonsten nette Rezension der Situation der beiden!
Mr Vincent Vega: Manifest / Deadline / gamon...
[...] In einnehmenden Bildern, die meist nur von der Schwärze der Nacht oder dem im Schnee gebrochenen Schein von Laternenlichtern ausgefüllt werden, erzählt "Let the Right One in" eine anrührende, bittere und höchst einfühlsame Geschichte über zwei offenbar ungleiche Kinder, die eine tiefe Beziehung zueinander entwickeln: Von gegenseitigem Verständnis, emotionaler Aufrichtigkeit und bedingungslosem Vertrauen – einer Beziehung also, zu der nur Kinder noch fähig scheinen. [...]
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Dabei funktioniert der Film prächtig als Antithese zum action- und plot-getriebenen modernen Horrorkino. Die blutigen Intermezzi fallen kurz aber prägnant aus und auch die Gesetzmäßigkeiten der Vampir-Legende finden Beachtung. Gerade Elis Suche nach frischem Blut bleibt auf die Dauer nicht folgenlos. Garniert wird das alles mit einem trocknen, mitunter sehr schwarzen Humor, der manche Grausamkeit abmildert und bei dem man sich an andere skandinavische Filmemacher wie Anders Thomas Jensen erinnert fühlt.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
[...] Lange Rede, kurzer Sinn: „So finster die Nacht“ konnte bei mir leider überhaupt nicht punkten, da ich zu keinem Zeitpunkt wirklichen Zugang zu dem Film bekommen habe. Selbst gute Szenen blieben somit für mich viel zu belanglos, als dass ich den Film aus Überzeugung empfehlen könnte
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Ein ganz besonderer Film mit einer spannungsgeladenen Mischung aus Thriller, Romanze und Vampirgeschichte. Absolut einzigartig und perfekt als Gegenprogramm...
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M. Phillips: Chicago Tribune
Der Film ist wundervoll. Die kommende Leinwandadaption "Twilight" hat zwar Unmengen von vorfreudigen Fans, zumindest in bestimmten Demographien, aber ich glaube nicht, dass jemand über 15 Jahre, ob er Vampirfilme mag oder nicht, nicht von diesem spektakulärem, traurig-schönem Unterhaltungsfilm hingerissen sein wird, einem Film, der das alte Mythos in all seinen angedeuteten neuen Themen und Variationen erkundet.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Ein Coming-of-Age-Film der die Konventionen des Genres geschickt nutzt, voraussetzt um die Geschichte einer rührend-ungelenken Teenie-Liebe zweier Außenseiter zu erzählen. Bei aller Nachdenklichkeit und Zurückhaltung vergisst der Film jedoch nie seine Wurzeln: Es geht bisweilen durchaus sehr blutig und unheimlich zu. Einziges Manko die eher holprige Synchronfassung, durch die grade die Kinderrollen viel Authentizität verlieren.
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Rochus Wolff: critic.de
Eine präzise fotografierte, subtile Coming-of-Age-Geschichte, die eher zufällig auch eine Vampirgeschichte ist. In der trocken-realistischen Welt von So Finster Die Nacht wirken die Fähigkeiten des Vampirs Eli umso intensiver, sie dominieren den Film aber zu keinem Zeitpunkt. Stattdessen geht es ein bißchen ums Erwachsenwerden, vor allem aber um Freundschaft, Vertrauen und wie es ist, ein Außenseiter zu sein. Atemberaubend schön.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Eine Offenbarung. Ein Dialog aus Horrorfilm und Drama wie ich ihn seit Ji-Woon Kim's A TALE OF TWO SISTERS nicht mehr sah. Ich bin ganz und gar begeistert. In wunderschönen, trüben Bildern erzählt uns der Film vom täglichen Grauen des Vampirismus und der Jugend. Schmerzhaft stellt LET THE RIGHT ONE IN aber auch unter Beweis, das nur eines der beiden vergänglich ist. Somit driftet die Geschichte um die beiden Kinder nie in den Kitsch ab, der Vampirpart verliert aber ebenso wenig an Ernsthaftigkeit. Vielleicht ein Grund, wieso der Film am Ende sogar berührt. Einzig und allein die letzten beiden Szenen sind zu kritisieren, weil sie wie angeheftet schmecken. Weitaus stimmiger wäre das Bild, hätte man 5 Minuten früher einfach abgebrochen. Dennoch bleibt dies ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein, insgesamt haben wir es hier mit einer sehr ausgeklügelten und atmosphärischen Coming-Of-Age Parabel zu tun.
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Kommentare — Sehenswert 7.3
Der Film So Finster die Nacht wurde von 1706 Mitgliedern bewertet.
vaN_iLLa 2010/02/09 01:43:03
Ein sehr gelungener mix aus Drama und Horror der mich durch seinen besonderen flair begeistert hat. Wer auf Horror/Vampierfilme mit etwas weniger gemetzel dafür mehr story und handlung steht ist hier genau richtig. Ein echter Geheimtip......
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AdeptusAstartes 2010/01/25 09:36:05
Habe mir aufgrund der guten Kritiken auch mal "So finster die Nacht" zu Gemüte geführt. Ich fand den Film leider sehr enttäuschend.
Es kommt weder Spannung noch wirkliche Atmosphäre auf. Die Hauptdarsteller spielen alles andere als überzeugend (dem geringen Alter geschuldet) und die Synchro ist auch nicht gelungen. Einige Dinge wirken auch etwas merkwürdig (die nächtlichen Wälder sind taghell erleuchtet) oder unfreiwillig komisch, wie die CGI-Katzen. Die Kameraarbeit gefiel mir überhaupt nicht, meist war die Kamera vollkommen statisch und zeigte dem Zuschauer das Geschehen aus einer gewissen Entfernung.
Kurzum, hatte viel erwartet, habe mich allerdings sehr gelangweilt.
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pfeffer 2010/01/22 02:19:18
Wenn der Vampir die filmische Bühne betritt, dann hat er meist eine der großen Metaerzählungen im Gepäck: die Geschichte devianten Begehrens zum Beispiel, die meist zwischen zwei Extrempositionen abgesteckt wird (etwa: dem sublimen Motiv des ewigen Lebens und den Exzessen der triebgesteuerten Nacht). Der Vampir, so haben wir gelernt, ist immer auch eine ästhetische Figur, wenn männlich, dann gerne dandyesk, immer aber Individualist.
Das Schöne an "So Finster die Nacht", neben der hervorragenden Kameraarbeit, den gut besetzten Schauspielern und dem tollen Skript, ist die Tatsache, dass ein zentrales Motiv des Vampirfilms - das Motiv der Angst - hier ausgelassen wird (oder zumindest nur randständig Beachtung findet). Die kleine Vampirin hat keine Angst, zumindest keine Angst vor Verfolgung - die gesellschaftliche Treibjagd, die man im klassischen Vampirfilm ja auch als "Triebjagd" verstehen könnte, bleibt aus.
Das ist in sofern hervorragend, weil der Film dadurch Zeit gewinnt: für eine getragene Erzählweise und dafür, die zarte Beziehung zwischen Oskar und seiner sonderbaren Freundin ganz behutsam auszuleuchten. Das Outing, ebenfalls oftmals essentieller Bestandteil des Vampirfilms, weil das Begehren der Nachtwandler prinzipiell so unsichtbar ist, wie die Zähne in seinem Gesicht, dem das Lachen fremd ist, führt hier nicht zum Skandal, sondern wird vielmehr Ausgangspunkt einer aufrichtigen Freundschaft.
Das alles ist durchaus nicht vorhersehbar und wirklich schön zu sehen.
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spanky 2010/01/22 09:46:37
Dracula 2.0!
Griselda 2010/01/21 23:12:05
Ein Film, den man sich als Deutscher am idealsten im Winter 2009/10 hätte angekuckt hätte, denn da hätte man am besten die Umgebung der Story in Skandinavien nachgefühlt. Außergewöhnlich ist der Film in vielen Hinsichten: Vampire dort, wo man nicht mit ihnen rechnet. Eine Vampirstory, wo man sie sich normalerweise nicht vorstellt. Darsteller, die zu jung sind oder zu wenig zu Helden mit mysteriösem Nimbus taugen. Für mich trotzdem einer der besten Vampirfilme aller Zeiten.
Erstklassig sind die ganz jungen Darsteller, die "eiskalt" glaubhaft durch die Szenen gehen. Streckenweise wirken sie wie aus einem Dokumentarfilm. Unglaublich nah ist die trostlose Reissbrett-Umgebung der Arbeitersiedlung, in der der Film spielt.
Atemberaubend sind die Trickszenen. Nicht weil sie so raffiniert wären, sondern grade, weil sie eher schlicht sind, wo alles andere nicht hinpassen würde.
Für Fans von klassischen Vampirstorys mit oder ohne Actionbetonung oder denen in Erwartungshaltung auf Comedy-Elemente sowie "Simples-Happy-End"-Freaks keine gute Wahl, wenn man aber eine völlig unverbrauchte Story schätzt und Lust hat, sich auf etwas außergewöhnliches in diesem Genre einzulassen: Ein Top-Film!
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Sheeeeep 2010/01/12 21:33:25
Anders. Erfrischend anders.
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Broken_Psycho 2010/01/13 07:59:51
Hast du nicht auch gedacht, "Habt ihr da oben im Norden keine Taschentücher?" ? :D
Sheeeeep 2010/01/13 08:02:20
hehe sehr geil, hast vollkommen Recht :D
duffy 2010/01/04 19:03:38
Eine subtile Mischung aus tragischem Jugenddrama und grausigem Horrofilm. Die melanchonischen, kalten Bilder und der eigentlich nur aus Geräsuchen bestehende Soundtrack bilden eine ernste und unheimliche Atmosphäre, wie es sie schon lange nicht mehr gab.
Die wenigen, aber gut platzierten Horroreinlagen kommen in atemberaubenden Bildern daher. Brutal, teils wirklich überraschend blutig und mittreissend in ihrer Wirkung. Ich muss erstmal verarbeiten was da gerade passiert ist.
Die Story sprüht voller Originalität und guten Ideen. Ständig wechselnde Ausgangssituationen sorgen dafür, daß die Spannung auch in den ruhigen Szenen stets aufrechterhalten wird. Langeweile kam nie auf. Vorhersehbarkeit existiert nur in ganz minimalen Zügen, im Großen und Ganzen bleibt die Handlung überraschent.
Ein unheimlich starker, gefühlvoller Film. Einer der Besten, die ich seit langem gesehen habe.
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Thomas479 2009/12/29 13:27:15
Vampire sind „in“. Noch bevor die „Twilight-Welle“ nach Deutschland überschwappte, machte dieser Film bei diversen Filmfestspielen auf sich aufmerksam und schaffte es so Ende 2008 in die Kinos.
„So finster die Nacht“ ist ein absoluter Geheimtipp für diejenigen, die auf gepflegten Grusel stehen, eingebettet in einer packenden Story, mit unverbrauchten Darstellern, vor einer realistischen Kulisse. Der Film wirkt unverfälschter als „Twilight“, legt keinen Wert auf „Mainstream“ und folgt seinen eigenen Regeln. Die Spannung wird kontinuierlich gesteigert bis zum schockierenden Ende. Das wiederum beantwortet alle Fragen – und doch keine.
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spanky 2009/12/19 17:52:02
Große Bilder, große Schauspieler, großer Humor, große Gefühle. Die einzig wahre Vampir-Romanze!
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eaten_ 2009/12/06 12:38:55
Ich hab erwartet mich zu Tode zu ängstigen, hab mich aber nur gelangweilt und war von den Kindern einfach nur genervt. Trotzdem gute Story eigentlich, gut gespielt, und es gab dann doch ein paar Szenen, die mir gut gefallen haben.
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Pantalaimon77 2009/12/17 16:23:19
Es ist mir immer noch ein Rätsel, wie Leute sich von Kindern genervt fühlen können, und zwar nicht etwa dann, wenn diese wild herumschreien, sondern wenn es um deren Probleme, Ängste und Wünsche geht. Dahinter kann doch nur ein totales Desinteresse an jungen Menschen stecken.
eaten_ 2009/12/18 15:37:59
ehm ja, total. ich bin sprachlos :D
wastlh 2009/12/30 20:47:02
Jeder war mal ein kleines Kind. Hoffe ich zumindest. Wenn man sich aber zurückerinnert und feststellt, wie sehr man so manch einen "Erwachsenen" doch mit seiner kindlichen Naivität und allzu simplen Gedankengängen genervt haben muss, dann kann man sich schon darüber ärgern. Froh muss man über die damals offenen Ohren dennoch sein. Wie gesagt, jeder war mal klein. Da führt kein Weg dran vorbei. Zum Moralapostel ist aber nicht jeder bestimmt. :)
SvenMacCracken 2010/01/04 17:11:23
@Pantalaimon77 : oder dummheit weil man nicht peilt um was es geht.
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eaten_ 2010/01/04 19:58:38
nur weil die kinder mir aufn keks gegangen sind bin ich weder kinderhasser, noch halte ich mich für über-erwachsen. ich mochte den film einfach nicht, ende gelände. failt doch nicht so rum bitte.
Pantalaimon77 2010/01/15 15:22:03
@ wastlh:
Diese kindliche Naivität finde ich sehr erfrischend und gelegentlich auch sehr drollig. In manchen Fällen kann sie einen aus festgefahrenen Gedankenmustern reißen.
Blonder 2009/12/02 18:13:32
Ein zwölfjähriger Junge der ein Außenseiter ist und ständig gehänselt wird, freundet sich mit einer Vampirin an. Wer aber einen Genre typischen Horrorstreifen erwartet, der dürfte enttäuscht sein. Denn durch lange Kameraeinstellungen und einer verschneiten Landschaft wird dem Film eine ganz besondere Note verliehen.
Er zeigt auch die Probleme eines Teenagers, der im Laufe des Films immer mehr Selbstbewußtsein bekommt und die erste Liebe erlebt. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden wird sehr behutsam erzählt. Sie möchte ihn beschützen, er dagegen blüht so richtig auf und läßt sich nicht mehr alles gefallen. Trotz des zweiten Handlungsstrangs über einen Heranwachsenden bietet der Film auch Spannung und einige blutige Szenen.
Für mich der ungewöhnlichste Vampirfilm, den ich jeh gesehen habe. Am Anfang ist er etwas gewöhnungsbedürftig, aber dann sitzt man wie gefesselt vor dem Fernseher. Gerade die ruhigen Bilder, die leicht melancholisch wirkende Musik und zwei ausgezeichnete Jungschauspieler zeichnen diesen Film aus.
Eine kleine Filmperle, die es sich zu entdecken lohnt.
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cannibal83 2009/11/30 22:22:26
Ende gut, alles gut? Nö! Auch wenn das Ende wirklich toll ist, lässt das die gemeinen Längen ab der Mitte nicht vergessen. Der Handlung geht irgendwann einfach die Luft aus, und alles was am Anfang noch faszinierend und originell wirkt, wird mit zunehmender Laufzeit nur öde.
In meinen Augen war es auch nicht die beste Idee sich fast ausschliesslich auf die etwas arg skurrile Beziehung zwischen Eli und Oscar zu konzentrieren. Alle anderen Figuren werden größtenteils kaum beleuchtet, was gewisse Zusammenhänge (und damit auch den Zuschauer) im Dunkeln lässt. Natürlich kann man jetzt entgegnen das ein Film nicht immer alles erklären muss. Ich denke aber das dies dem Film evtl. die Substanz gegeben hätte, die ich in "So Finster die Nacht" schon sehr vermisst habe.
Also was daran jetzt sooooo wahnsinnig originell sein soll "Der kleine Vampir" im Plattenbau und mit ein bisschen Grusel zu drehen, bleibt mir ein Rätsel. Aber wer von uns wurde bisher nicht schon einmal von einem hochgelobten Streifen enttäuscht?
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Strikerth 2009/12/01 06:35:16
fand die längen sehr faszinierend und hat mich sehr an die figuren gebunden..
kohlepfennig 2009/11/26 22:30:28
Der Traum aller schlechten Schüler in Sport, aller Introvertierten und Einzelgängern wird endlich wahr....
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AltH85 2009/11/26 07:28:24
EIn Mann der seinen besten Freund verliert, ein Junge der aus seinem Alltag ausbrechen will aber sich nicht traut und ein Mädchen, das anders sein will obwohl es bereits anders ist. Das sind die drei Handlungsstränge die in diesem (Horror-) drama langsam miteinander verknüpft werden.
Und "langsam" ist genau das Stichwort. 115min lässt der Regisseur seinen durchweg guten Darstellern Zeit sich zu entwickeln. Nur leider geschieht das, trotz der Ruhe die die immerwiederkehrenden Einblendungen von verschneiten Landschaften und Straßen ausstrahlen, zu wirr.
Mal geht der Regisseur eiligen Schrittes voran (Eli's Mitbewohner wird nur kurz angerissen), ein anderes mal verliert er sich in Kleinigkeiten (mir ist schon klar das es ein Scheidungskind, welches in der Schule gehänselt wird, es doppelt schwer hat.Da muss mir nicht noch gezeigt werden, das sein Vater Alkoholiker ist).
Alles in allem ist die Handlung aber durchaus Interessant und ist mM nach i-wo zwischen "Interview mit einem Vampir" und "Twilight" (wobei ich letzteren nnicht kenne) anzusetzen.
Nur halt mit dem skandinavischem Touch der diesem Film das besondere etwas erreicht. Wie kann man sonst in aller Ruhe zusehen wenn Leute sich verätzen oder ihre "Erlösung" fordern. Auch das Ende ist ein kleiner Geniestreich.
Es fällt mir schwer ihn zu bewerten, da ich ihn eigentlich wirklich gut fand aber irgendwie dann doch nicht der letzte Funke übergesprungen ist.
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Marie Krolock 2009/11/26 10:10:28
Klingt gut - muss ihn endlich mal sehen!
rudi_thebest 2009/11/22 14:00:37
Überraschend guter Film.
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Lippo Lengua 2009/11/09 01:14:19
das is das erste mal, dass mich moviepilot vollkommen fehleingeschätzt hat. ich bin mit sehr hohen erwartungen herangegangen und blieb bis zum schluss am ball, da ich auf die alles entscheidende wendung gehofft habe.. die nie kam.
für ein solches genre so intensive und langsamen schnitte.. irgendwie fehl am platz. aber selbst wenn es kein horrorfilm wäre, war es auch nich fesselnd genug für einen kinderliebe film, der, nebenbei bemerkt, doch sehr plump ins gesamt wirkt. das massaker zum schluss in so einer totalen dar zustellen als wäre es das normalste der welt.. werd nich ganz schlau daraus. dazu die unheimlich dünne story, mit all ihren banalen seiten-strängen.
fazit: zu hohe erwartungen an einen klischee-film
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Strikerth 2009/11/08 21:52:31
Der Film hat keine Eile, er huscht durch den Schnee und die eisige Kälte. Gefühle und Emotionen geht er langsam an, ohne dabei die Spannung zu vergessen. Er lädt einen ein doch nicht ohne zu fragen, auf eine Reise in die Welt zweier Außenseiter. Er fasziniert und bindet den Zuschauer an seine dunkle Welt, die im Licht nicht besser erscheint.
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sikkmeidack 2009/11/09 03:38:03
Was ist der Unterschied zwischen Emotionen und Gefühlen? Abgesehen von der Schreibweise. ;D
Strikerth 2009/11/09 06:48:19
Eine Emotion (v. lat.: ex „heraus“ und motio „Bewegung, Erregung“) ist ein psychophysiologischer Prozess, der durch die bewusste und/oder unbewusste Wahrnehmung und Interpretation eines Objekts oder einer Situation ausgelöst wird und mit physiologischen Veränderungen, spezifischen Kognitionen, subjektivem Gefühlserleben und einer Veränderung der Verhaltensbereitschaft einhergeht. Emotionen treten beim Menschen und bei höheren Tieren auf.
Gefühle: Psychologie siehe Emotion.
Weiterhin bezeichnet Gefühl:
* die Sensibilität (Medizin), in Physiologie und Wahrnehmungspsychologie als „fünfter Sinn“ bezeichnet, das Fühlen allgemein
* Haptische Wahrnehmung, die Erkundung von Objekteigenschaften wie Oberflächenbeschaffenheit, Konturen, Größe
* im Sinne von „vager Ahnung“ eine Eingebung bzw. Intuition
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sikkmeidack 2009/11/09 20:27:22
copy and paste at wikipedia. Da hast du dir aber Mühe gemacht... und mit eigenen Worten? Nein, vergiss es,- war doch nur´n Spässken.
Strikerth 2009/11/09 20:34:44
:) wollt schon sagen... um manche uhrzeiten wie zB. jetzt oder heute morgen habe ich keine nerven mehr dafür xD
treebeard3rd 2009/11/06 12:40:57
"So Finster die Nacht" war erst mein zweiter schwedischer Film nach "Verblendung". Der film hat mich in jeder Hinsicht überzeugt. Die Schauspieler waren richtig gut. Vor allem kam die Situation der Hauptfigur sehr gut rüber. Die Ausgrenzung und das Mobbing Oskars ist gut in Szene gesetzt. Man hat Mitgefühl mit ihm. Die Gewalt wird hier nicht übertrieben, sondern einfach und unspektakulär dargestellt. Der Film entwickelt sich langsam und erzeugt trotzdem immer eine Spannung, die einen mitreisst. Das Ende ist einfach nur großartig.
Absolute Empfehlung!!
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sikkmeidack 2009/11/02 01:44:42
Endlich gibt´s mal ne neue "Kinder"-Blut-Fixe in die abgebundene völligst überbeanspruchte Genre-Aorta und dann wird auch noch draufrumgetrampelt. Geht´s noch? Also, das sind Zeiten!!! Da peitscht einem der Wind eiskalt in´s Gesicht und nicht nur allein das Wetter tut es in diesem Film auch.
Grad nochmal gesehen und dieser Cross-over-non-usual-view, diese völlig anders generierte Perspektive mit schöner Ästhetik und poetischer Erzählweise macht den Film besonders. Hier gibt es kaum was zu bemängeln... eine zeitgenössische Mär.
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Strikerth 2009/11/08 21:29:31
was gibts zu bemängeln?
sikkmeidack 2009/11/09 03:34:37
Die deutsche Synchro und einige Detaills.
Bollundus 2009/10/25 22:50:22
Was bleibt ist ein wenig Zärtlichkeit welche versucht dem notwendig Grausamen zu trotzen.
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patcharisma 2009/10/16 22:48:23
Unglaublich ätzende Filmkunst, die irgend ein Gemisch aus Guiliermo del Toro's "Cronos" und Michel im schwedischen Plattenbau ist, mit allen nervigen Zutaten, die dazugehören um auch richtig zu langweilen: ein adaptiertes Non-Geschichtlein, etwas (aber nur kurz! - wohlfühlen darf man sich nicht im richtigen Indie-Kino) aufkeimende Hoffnung in in der Trostlosigkeit, ein blutverschmiertes Lolita-Gesichtlein (hach wie erotisch!) und etwas Soziologieverblödung der Unterschicht. Kunstfilme wollen oft durch irgendwelche latente Hints beim Zuschauer das überschwängliche Gefühl zwischen Mystik und Rührung auslösen, obwohl eh nie was dahinter ist und dann, wenn plötzlich nichts mehr (auf-)geht, macht sich der Schreiber dann schnell rassig aus dem Staub und alle fühlen sich im Kinosaal kollektiv benommen und "seltsam berührt". Oft spielen diese Kunstfilme auch in der Unterschicht, das gibt den Kultur-Tussis das gute Gefühl, sie seien was besseres.
Das einzige was hier einem wirklich erschaudern lässt und echt künstlerisch gelungen ist, ist das in Brockenhäusern liebevoll zusammengesuchte 70er-Dekor wie Möbel, Lampen, (Winter-)Kleider und die legendäre Herbstwald-Tapete: Ein echtes Deja-vu des Grauens für alle, die das miterlebt hatten. Dafür meine 2 Punkte.
Und falls Sie das alles auch so goddamned inhaltsleer gefunden haben, dann hilft Ihnen vielleicht dieser Satz aus der hiesigen Schweizer Sonntagszeitung darüber, entstanden in einem dieser journalistisch-typischen Schreib-Ergüsse: "Dieser Film ist so rein wie Bluttropfen im Schnee!" Das ist es doch wirklich in der absurden Verblödung des Ganzen auf den Punkt gebracht.
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alanger 2009/10/17 12:49:57
da schlägt aber der exesive tokio hotel konsum durch.
Fulsome. 2009/10/29 19:05:19
Ich mochte den Film.
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agent mandarine 2009/11/04 15:49:31
goddamned inhaltsleer? der film oder die kritik?
patcharisma 2009/11/09 01:32:15
Na doch die Kritik!
TheJoker 2009/10/07 07:37:05
Düsterer, sehr beklemmender Film. Unbedingt empfehlenswert!
Who the F*** is Twilight?
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EllHomer 2009/10/05 01:29:17
Gelungener, moderner Vampirfilm der etwas anderen Art.
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Belex 2009/10/02 23:03:58
Naja. Der Film hat schon was, ist irgendwie sonderbar, aber meiner Meinung nach einfach unspezifisch. ~Horror? ~Drama? ~Komödie? -es war wohl von allem was dabei, aber in einer etwas rustikalen Umsetzung. Story war nur halbwegs interessant und schauspielerisch empfand ich es eher schlecht als recht. Mal sehen ob das Remake besser wird (hoffe ich doch Mal) ...
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lukaszg 2009/10/01 23:50:22
nun ja, billige dialoge, schlechte schauspieler, und in jedem fall etwas sonderbar... gewollt artistisch aber nicht geschafft. sehr einfach gestrickte handlung. man wird von der einfacheit fast schon überrumpelt. mein fazit: muss man nicht gesehen haben und sicher nicht zweimal schauen
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sikkmeidack 2009/11/02 02:50:57
du meintest sicher: "gewollt artifiziell". Na beide HAUPTWORTEN fängt aber beides mit "a" an.
GunSpeed 2009/09/28 18:59:43
Ein herrlich dunkles, gruseliges Märchen das hier auf Filmlänge gewälzt wurde! Die Schweden kommen... langsam aber sicher auf den filmischen Trichter! Zu unterschätzen ist der Film nicht - den sowas unschuldiges und zugleich gnadenloses hat man bis dato in Kindergestalt noch nicht gesehen! Fangzähne ALARM!
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Kris 2009/09/25 10:35:37
Selten war ich von einem Film dermaßen fasziniert. Obwohl es sich um Fantasy handelt (Horror würde ich das nicht nennen, aber eine Kategorisierung fällt schwer, was für die ungewöhnliche Qualität des Films spricht), ist er von einem derben Realismus. Diese Kombination habe ich als einzigartig empfunden.
Die Darsteller, besonders die Kinder, sind einfach großtartig. Unsere Hauptfigur, ein Schul-Mobbing-Opfer, sieht zwar aus wie ein Unschuldsengel, übt aber in seiner Freizeit den Schultyrannen zu abzustechen. Überhaupt wird hier Gewalt auf so unspektakuläre Art gezeigt, dass sie umso eindringlicher wirkt. Die Schulschläger gruseln mich beinahe mehr als das Vampir-Mädchen und sein mörderischer Begleiter.
Die Handlung findet durch und durch in der Realität statt. Wird es doch mal richtig mystisch, ist es optisch so gelungen und so poetisch geschildert, dass man als Zuschauer nur darüber staunen kann.
Und das Ende hat sich mir für immer ins Gedächtnis gebrannt als eines der großartigsten unsterblichen Filmenden aller Zeiten.
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k4simir 2009/11/15 21:51:05
Dann lies mal das Buch, wenn das nicht feinster Horror ist... Da werden einem dann auch einige Szenen klarer... Btw. das "Vampir-Mädchen" ist eigentlich ein Junge ;)
Kris 2009/11/15 23:15:30
Ich habe das Buch gelesen und denke, der Vampir ist da eher geschlechtslos. Und im Buch empfand ich den pädophilen "Beschützer" von Eli als größten Horror und wie er stirbt und doch immer noch da ist... Aber der Film lässt das aus und um den ging es hier ja.
filmfreak93 2009/09/16 20:29:13
Ich bin auf keinen Fall enttäuscht worden von diesem Film. Zwar hatte ich etwas mehr Horrorfilm erwartet, aber so wie der Film ist, ist er meiner Meinung nach perfekt. Es war auch einer der wenigen bei denen ich mir am Ende mit Gänsehaut den kompletten Abspann angesehen habe...
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DarkMermaid 2009/09/06 09:36:57
Dies ist die Geschichte des introvertierten 12jährigen Oskar, der von Mitschülern gequält wird und keinerlei Unterstützung von seinen getrennt lebenden Eltern erwarten kann. Eines Abends lernt er auf dem Spielplatz vor dem Wohnhaus die "etwa gleichaltrige" Eli kennen. Er ist fasziniert von dem Mädchen, die sich allerdings im Verlauf der Handlung als ein Vampir entpuppt.
Der Film "So finster die Nacht" ist eine Coming of Age Story gepaart mit Vampirelementen. Und dieser Mix funktioniert sehr gut. Leider sind vereinzelte Szenen nicht gut einzuordnen in dem Film. Hier wurde wahrscheinlich zuviel aus der gut 600 Seiten starken Romanvorlage herausgestrichen. Die Bilder im Film sind sehr stimmungsvoll und so kalt, dass ich sogar auf meinem Sessel ein wenig fröstelte. Die Horrorszenen sind gut und intensiv eingesetzt.
Fazit: Absolut sehenswert.
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Filmfanatiker 2009/09/01 02:33:20
War langweilig. "Die kleine Hexe" in Vampirform, find ich.
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Fulsome. 2009/09/15 21:13:43
...dann hast du einiges missverstanden.
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Filmfanatiker 2009/09/16 00:26:52
hey fulsome,
wollt nur damit sagen, dass ich ihn langweilig fand, --> wie die kleine hexe damals auch. Hatte mir mehr von dem Film erwartet. Mehr Leidenschaft. Vll lag es auch daran, dass ich mit skandinavischen Filmen eher nichts anfangen kann.
Fulsome. 2009/10/09 20:56:58
Ja, der Humor ist dort trockner als der englische Tee. -hust-
Mum Pitz 2009/08/31 19:43:51
eine moderne schaurig-traurige vampirgeschichte im winterlichen schweden
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