[...] Mit wenigen Worten und schlichten Bildern weiß „So Finster die Nacht“ viel zu erzählen. Ruhige, geschickt komponierte Szenen mit subtiler Tonebene sowie sparsam eingesetzten aber wirkungsvollen Effekten generieren eine einnehmend melancholische Atmosphäre. Die Handlung ist umso eindringlicher, indem sie viele Details ausspart und Raum für eigene Interpretation lässt. Im Zentrum stehen eine entzückende Hauptdarstellerin und ein männlicher Part, der für die Identifikation fast schon zu gut in das Bild des verschüchterten, gehänselten Einzelgängers passt. Die beiden sind ein seltsames wie niedliches Paar. [...]
[...] „Sei ein bisschen wie ich“, bittet die von Lina Leandersson fantastisch verkörperte, vom Blutdurst verzweifelt getriebene Eli den verschüchterten Oskar (ebenfalls toll: Kåre Hedebrant), der durch ihre Freundschaft und mit ihrer Hilfe allmählich aus seiner Rolle des ewig auf dem Schulhof Verprügelten herauswächst. Eine Entwicklung, die in einem überragenden Finale gipfelt und in eine Reise ohne Ziel mündet. Dabei ist „Låt den rätte komma in“ überaus vielschichtig, und schreckt weder vor der Thematisierung von Isolation innerhalb der Familie und Alkoholismus noch vor Implikationen aufkeimender, jedoch verbotener Sexualität nicht zurück. Subtile, unterkühlte Bilder spiegeln das Seelenleben der Protagonisten in der klirrend kalten Winterlandschaft Schwedens wieder, die getränkt wird durch Blut und Verzweiflung, aber unter deren eisiger Schneeschicht bergeweise Hoffnung und Wärme schlummern, sowie Toleranz verbunden mit einem unmissverständlichen Plädoyer für Individualität. [...]
Der Film erzählt in kühlschönen, präzisen Bildern und kommt mit angenehm wenigen, gut dosierten Spezialeffekten aus. Und weil selbst die deftigeren Effekte darunter (allen voran eine grausigpoetische im Krankenhaus, eine in doppeltem Wortsinn teilweise grausige im Schwimmbad und eine schlicht etwas merkwürdige mit Katzen) sparsam und ohne großes Soundtrackwumtata daherkommen, hatte ich an keiner Stelle das Gefühl, hier werde die Story dem Budenzauber geopfert. [...] Letzten Endes ist es wohl das, was “So finster die Nacht” zu einem guten Film macht: Nicht nur, dass die ewig alte Geschichte anders und handwerklich gut aufgezogen wird, nein, sie wird zu einer völlig neuen Geschichte gemacht, an deren Ende eben zugleich noch nicht alles ausgeschöpft scheint. Und das sind für mich noch immer die schönsten Geschichten gewesen: die, welche sich mit dem letzten Bild, der letzten Zeile umwenden und sagen: “Man könnte das alles natürlich auch ganz anders sehen.” (Hendrik für SchönerDenken - dort der Beitrag auch als Podcast)
[...]
Einen bleibenden Eindruck hinterlässt der gesamte Film. Selten hat mich ein Film so “mitgenommen”, und besonders die Szenen am Ende im Schwimmbad waren in all ihrer Grausamkeit doch ergreifend. Ein Film, der absolut zu empfehlen ist. Es kommt nicht oft vor, dass ich nach einer Sichtung das Gefühl habe, den Film gleich noch einmal sehen zu wollen…
Romantische Horrorelemente und Versatzstücke des Teenagerdramas verwebt der schwedische Regisseur Tomas Alfredson in seinem Film zu einer eigenständigen Form: Vor einer üppigen Schneelandschaft, die alles dämpft, erzählt er in gemessenem Rhythmus von einer unmöglichen Freundschaft. Nicht die grellen Effekte des Genres stehen hier im Mittelpunkt, sondern der emotionale Haushalt der Figuren, die einander jenes Vertrauen geben, das ihnen ihr Umfeld vorenthält.
Alfredson verändert die Gewichtungen. Eine stille Empathie geht hier der Angst vor, und die bedrohlicheren Momente der Geschichte stehen in einem sozialen Bezug. Ein Vater, der für seine Vampirtochter zum Mörder wird, wirkt so fürsorglicher als die meisten anderen Vertreter einer entrückten Gesellschaft. Oskar, der vermeintliche Schwächling, erntet im furiosen Finale die Früchte seiner Freundschaft.
Einzig und allein Johan Söderqvists Musik wird der durch und durch subtilen Natur des Films nicht immer gerecht und trägt dann und wann etwas zu dick auf. Dick aufgetragen ist es allerdings nicht, wenn man bei SO FINSTER DIE NACHT das gerne und häufig zu schnell verwendete Etikett "Meisterwerk" zückt. Das ist schlicht und einfach pure, perfekt inszenierte und gespielte Kinomagie, die man so schnell nicht wieder vergessen wird.
Bis auf wenige heftige Szenen ist „So finster die Nacht“ eher ein ganz toller Jugendfilm als ein vor allem spannender Vampirfilm. Doch die Mischung macht das kleine schwedische Meisterstück zu etwas ganz Besonderem. Man verfolgt die schwierige Freundschaft zwischen Oskar und Eli ebenso mit viel Mitgefühl, wie man die Ausbreitung der dürstenden Vampire im Wohnkomplex mit Humor und leichtem Schaudern erlebt. Sorgfältigst in Figuren und Szenenzeichnung begeistert der Film, der in kein Genre passt. Vor allem die ohne große Effekte faszinierenden Bilder, wie beim ersten Mord im verschneiten Birkenwäldchen, dem selbst der störende weiße Königspudel keinen Farbtupfer gibt, weisen „So finster die Nacht“ als Perle im Europäischen Kinoalltag aus.
[...] „So finster die Nacht“ mag nun kein typischer Vampir-Film sein, nichts desto trotz ist er einer der besten Vertreter seines Fachs, der in den letzten Jahren zu sehen waren, eben weil der Film dieses Thema mit einer sehr wohltuenden weil beiläufigen Ernsthaftigkeit behandelt. Es ist im gewissen Sinne eine sehr unaufgeregte, nicht verkitschte Geschichte einer tiefen Freundschaft zweier im Grunde gegensätzlichen Individuen, die sich sich in diesem Film finden und festhalten. Es ist nicht zu Letzt die „Schluss-Pointe“ des Films, die einen an dieser Gesellschaft zweifeln lassen muss, und deshalb durch auch als latente Gesellschaftskritik verstanden werden kann. Und last but not least zeichnet sich „So finster der Nacht“ durch einen recht unkonventionellen, aber wunderbar harmonierenden Mix diverser Genres aus, der in dieser Art nicht alltäglich ist und bis auf einige wenige Ausnahmen, so etwa die etwas missglückte Darstellung von Hakan, frei von Fehlern ist. Das am Ende der Kino-Auswertung der ungleich anämischere „Twilight“ mehr Zuschauer finden wird, als „So finster die Nacht“, ist von daher ausdrücklich zu bedauern
Eli (Lina Leandersson) ist gerade mal zwölf Jahre alt, verfügt aber bereits über eine Schambehaarung, welche die Kamera nur für den Bruchteil einer Sekunde einfängt. Sie ist gerade dabei im Begriff sich ein Kleid überzuziehen, da blickt der ebenfalls 12-Jährige Oskar (Kåre Hedebrant) durch den Türspalt und wirft einen Blick auf das, was ihm bisher noch nicht unter die Augen getreten ist. Das ist jedoch nicht die einzige Intimität, die dem eher unscheinbaren Oskar im Verlaufe des Filmes zuteil wird. Er teilt sich ein Bett mit einer nahezu völlig unbekleideten Eli, die ihm buchstäblich Wärme in einer kalten Winternacht schenkt. Wärme, etwas, das Oskar nicht kennt. Nicht nur, weil er in einem kleinen schwedischen Dorf wohnt, in dem es weit und breit nichts anderes als die Farbe Weiß zu sehen gibt. Zum anderen, weil er ein Scheidungskind ist, das mit seiner Mutter zusammen lebt und seinen Vater nur selten sieht. Gerade in seinem Alter braucht man Letzteren aber besonders, vor allem auch, weil Oskar in der Schule zum alltäglichen Opfer seiner Mitschüler und deren unstillbarem Folterverlangen wird.
Wegen der Schambehaarung solltest du noch einmal genauer hinschauen...die ist nämlich im Gegensatz zu dem breiten Riss über ihrem Intimbereich kaum sichtbar...
Ansonsten nette Rezension der Situation der beiden!
[...] In einnehmenden Bildern, die meist nur von der Schwärze der Nacht oder dem im Schnee gebrochenen Schein von Laternenlichtern ausgefüllt werden, erzählt "Let the Right One in" eine anrührende, bittere und höchst einfühlsame Geschichte über zwei offenbar ungleiche Kinder, die eine tiefe Beziehung zueinander entwickeln: Von gegenseitigem Verständnis, emotionaler Aufrichtigkeit und bedingungslosem Vertrauen – einer Beziehung also, zu der nur Kinder noch fähig scheinen. [...]
Dabei funktioniert der Film prächtig als Antithese zum action- und plot-getriebenen modernen Horrorkino. Die blutigen Intermezzi fallen kurz aber prägnant aus und auch die Gesetzmäßigkeiten der Vampir-Legende finden Beachtung. Gerade Elis Suche nach frischem Blut bleibt auf die Dauer nicht folgenlos. Garniert wird das alles mit einem trocknen, mitunter sehr schwarzen Humor, der manche Grausamkeit abmildert und bei dem man sich an andere skandinavische Filmemacher wie Anders Thomas Jensen erinnert fühlt.
[...] Lange Rede, kurzer Sinn: „So finster die Nacht“ konnte bei mir leider überhaupt nicht punkten, da ich zu keinem Zeitpunkt wirklichen Zugang zu dem Film bekommen habe. Selbst gute Szenen blieben somit für mich viel zu belanglos, als dass ich den Film aus Überzeugung empfehlen könnte
Ein ganz besonderer Film mit einer spannungsgeladenen Mischung aus Thriller, Romanze und Vampirgeschichte. Absolut einzigartig und perfekt als Gegenprogramm...
Der Film ist wundervoll. Die kommende Leinwandadaption "Twilight" hat zwar Unmengen von vorfreudigen Fans, zumindest in bestimmten Demographien, aber ich glaube nicht, dass jemand über 15 Jahre, ob er Vampirfilme mag oder nicht, nicht von diesem spektakulärem, traurig-schönem Unterhaltungsfilm hingerissen sein wird, einem Film, der das alte Mythos in all seinen angedeuteten neuen Themen und Variationen erkundet.
Ein Coming-of-Age-Film der die Konventionen des Genres geschickt nutzt, voraussetzt um die Geschichte einer rührend-ungelenken Teenie-Liebe zweier Außenseiter zu erzählen. Bei aller Nachdenklichkeit und Zurückhaltung vergisst der Film jedoch nie seine Wurzeln: Es geht bisweilen durchaus sehr blutig und unheimlich zu. Einziges Manko die eher holprige Synchronfassung, durch die grade die Kinderrollen viel Authentizität verlieren.
Eine präzise fotografierte, subtile Coming-of-Age-Geschichte, die eher zufällig auch eine Vampirgeschichte ist. In der trocken-realistischen Welt von So Finster Die Nacht wirken die Fähigkeiten des Vampirs Eli umso intensiver, sie dominieren den Film aber zu keinem Zeitpunkt. Stattdessen geht es ein bißchen ums Erwachsenwerden, vor allem aber um Freundschaft, Vertrauen und wie es ist, ein Außenseiter zu sein. Atemberaubend schön.
Eine Offenbarung. Ein Dialog aus Horrorfilm und Drama wie ich ihn seit Ji-Woon Kim's A TALE OF TWO SISTERS nicht mehr sah. Ich bin ganz und gar begeistert. In wunderschönen, trüben Bildern erzählt uns der Film vom täglichen Grauen des Vampirismus und der Jugend. Schmerzhaft stellt LET THE RIGHT ONE IN aber auch unter Beweis, das nur eines der beiden vergänglich ist. Somit driftet die Geschichte um die beiden Kinder nie in den Kitsch ab, der Vampirpart verliert aber ebenso wenig an Ernsthaftigkeit. Vielleicht ein Grund, wieso der Film am Ende sogar berührt. Einzig und allein die letzten beiden Szenen sind zu kritisieren, weil sie wie angeheftet schmecken. Weitaus stimmiger wäre das Bild, hätte man 5 Minuten früher einfach abgebrochen. Dennoch bleibt dies ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein, insgesamt haben wir es hier mit einer sehr ausgeklügelten und atmosphärischen Coming-Of-Age Parabel zu tun.
Wer auf Vampiraktion alla Hollywood steht wird hier enttäuscht. Wenn man jedoch mal eine ganz andere Vampirstory sehen will ist bei dem Film richtig. Ruhig erzählt und wenn es zwischen durch mal schaurig wird dann auf eine sehr spezielle Art.
Die Schweden zeigen Hollywood, wo die Vampire ihr Blut holen!
Da man in "Twilight" oder ähnlichem Kram schon fast das Gefühl bekommt, Vampir zu sein sei toll oder so (sofern man mit Liebeskummer umgehen kann) ist "So finster die Nacht" die Antithese dazu. Ein guter Film, der ruhig seine Geschichte aufbaut. Die Schauplätze sind gut gewählt und die Spezialeffekte zwar dünn gesät aber gut. Die Jung-Darsteller sind allesamt sehr gut. Vor allem passen sie perfekt in die Kleinstadt-"Idylle"... Von den Haupt-Protagonisten wird man in der nächsten Zeit wohl noch einiges hören.
Alles in allem einer der besseren Horrorfilme dieses Jahres...
Der Film wird sehr ruhig, sachlich und ohne Hektik erzählt. Er braucht eine Weile bis er etwas in Fahrt kommt. Die beiden Hauptdarsteller machen Ihre Sache für meinen Geschmack sehr gut. Und das Ende ist die logische Konsequenz der Halbstarken im Umgang mit Oskar. Ich finde, der Film ist sehr gut gelungen und das Ganze ohne übertriebene Splattereffekte.
Ein wunderbar anderer Vampirstreifen. Ernsthaft und fantasievoll zugleich. Eine kleine Jugendliebe verpackt in einen ruhigen Film im kalten winterlichen Schweden um 1980.Es gibt alles was der geneigte Vampirfan braucht. Bis hin zur alten Legende das man die Blutsauger erst hereinbitten muss (und er zeigt auch endlich mal was mit Ihnen passiert wenn man dies nicht tut). Kurzum ein Film für alle die fiktive Elemente kombiniert mit realistischem Sozialdrama ertragen, verstehen und sich dran erfreuen können. Und seine größte Leistung bleibt immer noch das er den momentan so viral verbeiteten und sinnlos in der Welt herumtuckenden NewAge-Vampieren Marke "Twilight" etc. in Bezug auf Tragödie, Ernsthaftigkeit und Romantik mit Anlauf in den blassen Sitzmuskel tritt.
Endlich mal ein geiler Vampirfilm. Für mich einer meiner Lieblingsvampirfilme. Es kommt zwar auch etwas "ich liebe dich" vor aber es hält sich in grenzen.
Die erste Sichtung von "So finster die Nacht" ist zwar schon etwas länger her, und ich habe 10er nicht gerne unkommentiert hier stehen, aber für den Film fand ich nie die richtigen Worte. Auch diesmal hab ich das Gefühl, dass nicht alles perfekt genug getroffen ist.
Was Alfredson und sein Kameramann hier abliefern ist einer der besten Filme der letzten 11 Jahre. Kameratechnisch so weit weg vom Standart, mit wenigen Schnitten fast schon einzigartig, das allein in dieser Hinsicht schon jede Szene so toll und faszinierend wirkt, das man sich den ganzen Film gleich sofort nochmal ansehen könnte.
Aber nicht nur handwerklich, auch inhaltlich strotzt der Film nur so vor Kreativität und Substanz. Ein Vampirfilm, der den Mythos dramamäßig aufbröselt (und dabei Filme wie Chan-Wooks "Thirst" locker in den Schatten stellt), das ganze mit einem astreinen Coming-of-Age Film verknüpft, das nachdenklicher nicht stimmen kann, selbst dauernd an die eigene Kindheit, Träume und Wünsche erinnert und in der Hinsicht eigentlich nur vom "Breakfast Club" noch Konkurrenz bekommt. Das ganze in einer skandinavischen, verschneiten Stadt, die für eine Menge Atmosphäre sorgt. Allein von einer Szene, in der Eli Oskar nachts besucht, hat wohl jedes Kind oder Heranwachsender geträumt - das ganze dann aber in einem überhaupt nicht zimperlichen, blutigen Vampirthriller verpacken, das erfordert Mut - da fragt man sich dann auch, wieso es nur so wenige deutsche Nischenfilme weg vom Schema F gibt (gut, wir hatten den ja recht durchwachsenen, im Vergleich lächerlichen "Wir sind die Nacht").
Dass die Schauspieler ebenfalls sehr gut sind, muss dann eigentlich schon gar nicht mehr erwähnt werden. Nicht nur Oskar und Eli, sondern auch sämtliche andere Leute wie die Klassenkameraden, Lehrer, Dorfbewohner etc. sind so glaubwürdig besetzt, dass es trotz des Themas nie an Mangel an Authenzität gibt - ebenfalls klasse, dass es nur recht wenige Schauplätze gibt, so fühlt man sich direkt heimisch und kann in diese (Paralell-)Welt eintauchen.
Dass die ganze Chose dann hin zum heftigen, faszinierenden (Fast-)Ende läuft, hätte man so auch nicht erwartet, doch mit der Schwimmbadszene wird mit Leichtigkeit eine der einprägsamsten Szenen überhaupt geschaffen. Überhaupt wird jede kleine Nebenszene, die die Dorfbewohner in Angesicht des drohenden Unheils zeigen, mit Leichtigkeit so intensiv und packend, dass man es nicht für möglich hält - egal ob die Nahrungssuche, die Krankenhaus-, Katzen- oder Sonnenlichtszene; hier wird in Nebensträngen ganz leicht das Geschaffen, an dem andere Filme schon im Ansatz scheitern.
"So finster die Nacht" ist ein Genrefilm der ganz besonderen Art - eigentlich wunderschön und ruhig, toll gespielt und gefilmt, aber auch blutig, düster - quasi das, was "Thirst" auch schon war, nur mit noch mehr Substanz, mit noch mehr Feingefühl und mit tollen Elementen des Coming of Ages, die diesen Film so von der Masse abhebt und durch die ich mich in diesen Film verliebt habe.
Endlich mal ein Film, der besser als die Romanvorlage ist. Ich habe das Buch nach ca. der Hälfte in die Ecke geschmissen und dachte "nein nein nein". Und wow, was war ich überrascht was sie daraus gemacht haben. Sie haben all das herausgelassen, was das Buch so ätzend gemacht hat, besetzten die Rollen perfekt und heraus kam ein herausragendes Gruseldrama, das man zu den besten Genrefilmen der letzten 10 Jahre zählen darf... wahrscheinlich sogar muss.
Das Remake kann man dann wieder getrost vergessen. Auch wenn die kleine Chloe Moretz da einen ziemlich guten Job abliefert.
Zurückhaltend, verklärend, schockierend, bizarr. "So finster die Nacht" berichtet, wie viele Filme des Genres, vom unendlichen Dasein eines Vampirs. Doch was andernorts derzeit Anlass gibt für viel Teenie-Herzschmerz, wird hier als melancholische Geschichte über das schmutzige Geschäft des ewigen Überlebens erzählt.
Eli, die widerwillig Menschen töten muss, um selbst leben zu können, ist das Gegenstück zu Oskar, der seine stillen Gewaltfantasien gern als Vampir ausleben würde. Deshalb ist Alfredsons Film auch eine kluge Auseinandersetzung mit Kindergewalt. Es gibt Bilder zu sehen, die in verschlüsselter Form Gewalt andeuten, während in anderen Szenen dann plötzlich konkreter visueller Splatter zum Vorschein kommt. Ein kluger Horror Film mit tollen Darstellern, der sehenswert ist. Am 01. Okt. 2010 lief in den Staaten das US-Remake "Let me in" an. Kann mir nicht vorstellen das diese hiermit mithalten kann.
Das ist leider eine Art von Film mit dem ich persönlich nicht viel anfangen kann. Vielleicht war ich auch nicht in der richtigen Stimmung dafür?!
Auch wenn die Geschichte und die Filmästhetik durchaus gelungen sind kann ich mich mit der Mischung aus authentischem Kleinstadtleben und Blut einfach nicht anfreunden von diversen einzelnen Körperteilen ganz zu schweigen.
Ich wusste nicht wirklich was mich erwartete, als ich wir uns "So finster die Nacht" ansahen. Lediglich, dass ein Junge in der Schule gehänselt wird und er eine andere Außenseiterin kennen lernt.
Als dann ein Vampir auftauchte fürchtete ich schon, dass "So finster die Nacht" vielleicht nur ein weiterer Teenievampirschund sei, der auf den Erfolgszug von der Twilightreihe aufspringen wollte jedoch kann ich hierfür Entwarnung geben.
Dieser Film ist trotz der hauptsächlich jungen Darsteller sehr ernst und schafft es die Welt in der er spielt stumpf und dunkel wirken zu lassen.
Zugegeben, am Anfang wirkt "So finster die Nacht" noch etwas karg. Das wird jedoch schnell wieder hingebogen. Denn darauf folgt der wohl romantischste Vampir-Horror. Die Liebesgeschichte zwischen Junge und Vampir. Einem Jungen, der weder mit Schülern, noch mit Eltern sonderlich klar kommt. Einsam in der Nacht trifft er auf Eli. So beginnt eine zu Herze gehende Liebesgeschichte, die besonders durch die Differenzen der beiden Interesse hervorruft. Es macht sehr viel Spaß und ist zugleich schön zu beobachten, wie sich die beiden näher kommen. Dennoch bleibt das unangenehme Gefühl bestehen, dass dies irgendwann zu Problemen führen könnte. Irgendwann zappelte ich nur noch so auf dem Stuhl und war unglaublich gespannt, wie es nun ausgehen wird.
Die Geschichte ist absolut einzigartig, neu und befremdlich. Gibt tolle Botschaften. Hat interessante Wendungen. Vampire stehen hier nicht im Vordergrund. Nichts ist hier mit Knoblauch, Särgen oder Kreuzen. Viel mehr die Veränderung des Lebens von Oscar, die entsteht, als er Eli kennenlernt, wenn man sich vorher einsam gefühlt hat wird thematisiert. Dies auf eine wirklich rührende Art, die wirklich toll erzählt und zu einer wundervollen Geschichte geformt wird. Die Aufnahmen im Schnee Skandinaviens sind wunderschön und unterkühlen perfekt die Liebesgeschichte, so wie die Horrorelemente. Der Soundtrack dazu wird wunderbar in Verbindung mit der kalten, nächtlichen Gegend gebracht.
Der Film hat wirklich unglaublich starke Szenen, die einem dem Atem rauben und noch länger im Gedächtnis bleiben. Allerdings wurde die eigentlich recht interessante Geschichte nicht sehr anpsrechend umgesetzt und der Film braucht ziemlich lange um in Fahrt zu kommen. Das Verhältnis von Eli zu ihrem "Helfer" hätte mich zum Beispiel interessiert, und auch warum der Helfer sich bei jedem Mord so extrem bescheuert anstellt (man denke nur an die Szene in der Turnhalle), obwohl er das ja mit Sicherheit schon länger macht.
Die Schauspieler spielen passabel, aber die Synchro ist furchtbar, teilweise fast amateurhaft (ich weiß, das kann man dem Film eigentlich nicht ankreiden).
Ansonsten ist der Film wirklich atmosphärisch und musikalisch immer sehr schön untermalt.
Trotz einiger Kritikpunkte ist "So Finster die Nacht" ein wirklich besonderer Film, den man gesehen haben sollte.
Vllt schaue ich ihn mir einfach nochmal im O-Ton an..
7 Punkte mit Luft nach oben.
PS: an alle die das Buch gelesen haben (Spoiler):
ist die Tatsache, dass Eli ein kastrierter Junge ist, für die Geschichte in irgendeiner Hinsicht erheblich? Bzw. wird darauf näher eingegangen? Im Film wird dies nämlich recht schnell abgehandelt und ist für den Handlungsverlauf nicht wirklich wichtig..
Fabelhaft!
Endlich mal wieder ein Vampierfilm, der nicht auf ein pubertierendes Publikum Zielt und auch noch einen großen Bogen um stupide und actionlastige Kollegen wie "Blade" oder "Underworld" macht.
Tomas Alfredsons "So finster die Nacht" ist quasi "Twilight" für Erwachsene und es ist blanke Ironie das ausgerechnet Kinder hier die Hauptrolle spielen (und sie spielen ihre Rollen übrigens großartig).
Nicht noch ein Vampirfilm. Ganz im Gegenteil! Zu Zeiten der Vampirbuchverfilmungen tauchte dieser Film auf: So finster die Nacht. Sehr schöner Film. Diesmal sinds nicht diese pubertierenden Teenies, die sich gegenseitig auf kitschige Art und Weise anschmachten, wie so manch anderer Vampirfilm ;) Es geht um zwei Kinder bzw. ein Kind und einem Vampir im Körper eines Kindes, die sich befreunden. Alles stimmt. Die Story, das kalte Szenario, die Stimmung. Trotzdem ist der Film durch die "dröge" Stimmung nicht monoton und langweilig, da zwischendurch kontrastreich blutige Momente auftauchen, die in Bezug auf die Hauptcharaktere umso intensiver wirken. Sehr empfehlenswert!
Sorry. Ich meine nicht die "gewisse Mehrheit", sondern die Mehrheit der Cineasten, Kritiker und anderer Menschen, die mehr als 5 Filme ohne Werbeunterbrechung im Monat sehen.
Vielleicht schau ich das Remake mal wenn ich langeweile hab. Zunächst hat die erste Verfilmung aber so viel Eindruck hinterlassen, dass ich mir kaum vorstellen kann den schlechteren von beiden Filmen gesehen zu haben. Die Atmospäre war einfach brilliant. Ich hätte schwören können das draußen grad meterhoch Schnee liegt.
So finster die Nacht - Kritik
SE 2008 Laufzeit 114 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Drama, Kinostart 23.12.2008
Kritiken (18) — Film: So finster die Nacht
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Mit wenigen Worten und schlichten Bildern weiß „So Finster die Nacht“ viel zu erzählen. Ruhige, geschickt komponierte Szenen mit subtiler Tonebene sowie sparsam eingesetzten aber wirkungsvollen Effekten generieren eine einnehmend melancholische Atmosphäre. Die Handlung ist umso eindringlicher, indem sie viele Details ausspart und Raum für eigene Interpretation lässt. Im Zentrum stehen eine entzückende Hauptdarstellerin und ein männlicher Part, der für die Identifikation fast schon zu gut in das Bild des verschüchterten, gehänselten Einzelgängers passt. Die beiden sind ein seltsames wie niedliches Paar. [...]
Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
SiameseMax: SiameseMovies
Kommentar löschen[...] „Sei ein bisschen wie ich“, bittet die von Lina Leandersson fantastisch verkörperte, vom Blutdurst verzweifelt getriebene Eli den verschüchterten Oskar (ebenfalls toll: Kåre Hedebrant), der durch ihre Freundschaft und mit ihrer Hilfe allmählich aus seiner Rolle des ewig auf dem Schulhof Verprügelten herauswächst. Eine Entwicklung, die in einem überragenden Finale gipfelt und in eine Reise ohne Ziel mündet. Dabei ist „Låt den rätte komma in“ überaus vielschichtig, und schreckt weder vor der Thematisierung von Isolation innerhalb der Familie und Alkoholismus noch vor Implikationen aufkeimender, jedoch verbotener Sexualität nicht zurück. Subtile, unterkühlte Bilder spiegeln das Seelenleben der Protagonisten in der klirrend kalten Winterlandschaft Schwedens wieder, die getränkt wird durch Blut und Verzweiflung, aber unter deren eisiger Schneeschicht bergeweise Hoffnung und Wärme schlummern, sowie Toleranz verbunden mit einem unmissverständlichen Plädoyer für Individualität. [...]
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenDer Film erzählt in kühlschönen, präzisen Bildern und kommt mit angenehm wenigen, gut dosierten Spezialeffekten aus. Und weil selbst die deftigeren Effekte darunter (allen voran eine grausigpoetische im Krankenhaus, eine in doppeltem Wortsinn teilweise grausige im Schwimmbad und eine schlicht etwas merkwürdige mit Katzen) sparsam und ohne großes Soundtrackwumtata daherkommen, hatte ich an keiner Stelle das Gefühl, hier werde die Story dem Budenzauber geopfert. [...] Letzten Endes ist es wohl das, was “So finster die Nacht” zu einem guten Film macht: Nicht nur, dass die ewig alte Geschichte anders und handwerklich gut aufgezogen wird, nein, sie wird zu einer völlig neuen Geschichte gemacht, an deren Ende eben zugleich noch nicht alles ausgeschöpft scheint. Und das sind für mich noch immer die schönsten Geschichten gewesen: die, welche sich mit dem letzten Bild, der letzten Zeile umwenden und sagen: “Man könnte das alles natürlich auch ganz anders sehen.” (Hendrik für SchönerDenken - dort der Beitrag auch als Podcast)
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Xander8112: at the movies
Kommentar löschen[...]
Einen bleibenden Eindruck hinterlässt der gesamte Film. Selten hat mich ein Film so “mitgenommen”, und besonders die Szenen am Ende im Schwimmbad waren in all ihrer Grausamkeit doch ergreifend. Ein Film, der absolut zu empfehlen ist. Es kommt nicht oft vor, dass ich nach einer Sichtung das Gefühl habe, den Film gleich noch einmal sehen zu wollen…
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
manitu17 2010/10/03 17:00:03
Antwort löschen...Ich wollte den Film immer weiter sehen... nur doof, dass dern Ende hatte:D
D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenRomantische Horrorelemente und Versatzstücke des Teenagerdramas verwebt der schwedische Regisseur Tomas Alfredson in seinem Film zu einer eigenständigen Form: Vor einer üppigen Schneelandschaft, die alles dämpft, erzählt er in gemessenem Rhythmus von einer unmöglichen Freundschaft. Nicht die grellen Effekte des Genres stehen hier im Mittelpunkt, sondern der emotionale Haushalt der Figuren, die einander jenes Vertrauen geben, das ihnen ihr Umfeld vorenthält.
Alfredson verändert die Gewichtungen. Eine stille Empathie geht hier der Angst vor, und die bedrohlicheren Momente der Geschichte stehen in einem sozialen Bezug. Ein Vater, der für seine Vampirtochter zum Mörder wird, wirkt so fürsorglicher als die meisten anderen Vertreter einer entrückten Gesellschaft. Oskar, der vermeintliche Schwächling, erntet im furiosen Finale die Früchte seiner Freundschaft.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
pepemiro 2009/09/27 01:05:35
Antwort löschenHakan ist nicht Elis Vater.
agent mandarine 2009/11/04 16:03:10
Antwort löschenright, die frage ist eher, ob oskar zum neuen hakan wird ;-)
isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenDieser schwedische Film hat es vor allen Dingen einem Umstand zu verdanken, dass er seinem Publikum im Gedächnis haften bleibt: er ist sonderbar.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM
Kommentar löschenEinzig und allein Johan Söderqvists Musik wird der durch und durch subtilen Natur des Films nicht immer gerecht und trägt dann und wann etwas zu dick auf. Dick aufgetragen ist es allerdings nicht, wenn man bei SO FINSTER DIE NACHT das gerne und häufig zu schnell verwendete Etikett "Meisterwerk" zückt. Das ist schlicht und einfach pure, perfekt inszenierte und gespielte Kinomagie, die man so schnell nicht wieder vergessen wird.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenBis auf wenige heftige Szenen ist „So finster die Nacht“ eher ein ganz toller Jugendfilm als ein vor allem spannender Vampirfilm. Doch die Mischung macht das kleine schwedische Meisterstück zu etwas ganz Besonderem. Man verfolgt die schwierige Freundschaft zwischen Oskar und Eli ebenso mit viel Mitgefühl, wie man die Ausbreitung der dürstenden Vampire im Wohnkomplex mit Humor und leichtem Schaudern erlebt. Sorgfältigst in Figuren und Szenenzeichnung begeistert der Film, der in kein Genre passt. Vor allem die ohne große Effekte faszinierenden Bilder, wie beim ersten Mord im verschneiten Birkenwäldchen, dem selbst der störende weiße Königspudel keinen Farbtupfer gibt, weisen „So finster die Nacht“ als Perle im Europäischen Kinoalltag aus.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...] „So finster die Nacht“ mag nun kein typischer Vampir-Film sein, nichts desto trotz ist er einer der besten Vertreter seines Fachs, der in den letzten Jahren zu sehen waren, eben weil der Film dieses Thema mit einer sehr wohltuenden weil beiläufigen Ernsthaftigkeit behandelt. Es ist im gewissen Sinne eine sehr unaufgeregte, nicht verkitschte Geschichte einer tiefen Freundschaft zweier im Grunde gegensätzlichen Individuen, die sich sich in diesem Film finden und festhalten. Es ist nicht zu Letzt die „Schluss-Pointe“ des Films, die einen an dieser Gesellschaft zweifeln lassen muss, und deshalb durch auch als latente Gesellschaftskritik verstanden werden kann. Und last but not least zeichnet sich „So finster der Nacht“ durch einen recht unkonventionellen, aber wunderbar harmonierenden Mix diverser Genres aus, der in dieser Art nicht alltäglich ist und bis auf einige wenige Ausnahmen, so etwa die etwas missglückte Darstellung von Hakan, frei von Fehlern ist. Das am Ende der Kino-Auswertung der ungleich anämischere „Twilight“ mehr Zuschauer finden wird, als „So finster die Nacht“, ist von daher ausdrücklich zu bedauern
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...
Kommentar löschenEli (Lina Leandersson) ist gerade mal zwölf Jahre alt, verfügt aber bereits über eine Schambehaarung, welche die Kamera nur für den Bruchteil einer Sekunde einfängt. Sie ist gerade dabei im Begriff sich ein Kleid überzuziehen, da blickt der ebenfalls 12-Jährige Oskar (Kåre Hedebrant) durch den Türspalt und wirft einen Blick auf das, was ihm bisher noch nicht unter die Augen getreten ist. Das ist jedoch nicht die einzige Intimität, die dem eher unscheinbaren Oskar im Verlaufe des Filmes zuteil wird. Er teilt sich ein Bett mit einer nahezu völlig unbekleideten Eli, die ihm buchstäblich Wärme in einer kalten Winternacht schenkt. Wärme, etwas, das Oskar nicht kennt. Nicht nur, weil er in einem kleinen schwedischen Dorf wohnt, in dem es weit und breit nichts anderes als die Farbe Weiß zu sehen gibt. Zum anderen, weil er ein Scheidungskind ist, das mit seiner Mutter zusammen lebt und seinen Vater nur selten sieht. Gerade in seinem Alter braucht man Letzteren aber besonders, vor allem auch, weil Oskar in der Schule zum alltäglichen Opfer seiner Mitschüler und deren unstillbarem Folterverlangen wird.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
vincenttriaz 2009/08/30 06:13:38
Antwort löschenWegen der Schambehaarung solltest du noch einmal genauer hinschauen...die ist nämlich im Gegensatz zu dem breiten Riss über ihrem Intimbereich kaum sichtbar...
Ansonsten nette Rezension der Situation der beiden!
BlueSquirrel 2010/02/14 03:14:39
Antwort löschenDas ist aber weniger Kritik als Summary!
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] In einnehmenden Bildern, die meist nur von der Schwärze der Nacht oder dem im Schnee gebrochenen Schein von Laternenlichtern ausgefüllt werden, erzählt "Let the Right One in" eine anrührende, bittere und höchst einfühlsame Geschichte über zwei offenbar ungleiche Kinder, die eine tiefe Beziehung zueinander entwickeln: Von gegenseitigem Verständnis, emotionaler Aufrichtigkeit und bedingungslosem Vertrauen – einer Beziehung also, zu der nur Kinder noch fähig scheinen. [...]
Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
BlueSquirrel 2010/02/26 02:15:52
Antwort löschenSchön dein Text aber wenn du schon den Orginaltitel benutzen willst wär doch "Låt den rätte komma in" besser. Schönheitsfehler ;)
der cineast 2011/02/23 03:32:57
Antwort löschenDeswegen auch einer meiner Lieblingsfilme.
Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenDabei funktioniert der Film prächtig als Antithese zum action- und plot-getriebenen modernen Horrorkino. Die blutigen Intermezzi fallen kurz aber prägnant aus und auch die Gesetzmäßigkeiten der Vampir-Legende finden Beachtung. Gerade Elis Suche nach frischem Blut bleibt auf die Dauer nicht folgenlos. Garniert wird das alles mit einem trocknen, mitunter sehr schwarzen Humor, der manche Grausamkeit abmildert und bei dem man sich an andere skandinavische Filmemacher wie Anders Thomas Jensen erinnert fühlt.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Lange Rede, kurzer Sinn: „So finster die Nacht“ konnte bei mir leider überhaupt nicht punkten, da ich zu keinem Zeitpunkt wirklichen Zugang zu dem Film bekommen habe. Selbst gute Szenen blieben somit für mich viel zu belanglos, als dass ich den Film aus Überzeugung empfehlen könnte
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenEin ganz besonderer Film mit einer spannungsgeladenen Mischung aus Thriller, Romanze und Vampirgeschichte. Absolut einzigartig und perfekt als Gegenprogramm...
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenDer Film ist wundervoll. Die kommende Leinwandadaption "Twilight" hat zwar Unmengen von vorfreudigen Fans, zumindest in bestimmten Demographien, aber ich glaube nicht, dass jemand über 15 Jahre, ob er Vampirfilme mag oder nicht, nicht von diesem spektakulärem, traurig-schönem Unterhaltungsfilm hingerissen sein wird, einem Film, der das alte Mythos in all seinen angedeuteten neuen Themen und Variationen erkundet.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEin Coming-of-Age-Film der die Konventionen des Genres geschickt nutzt, voraussetzt um die Geschichte einer rührend-ungelenken Teenie-Liebe zweier Außenseiter zu erzählen. Bei aller Nachdenklichkeit und Zurückhaltung vergisst der Film jedoch nie seine Wurzeln: Es geht bisweilen durchaus sehr blutig und unheimlich zu. Einziges Manko die eher holprige Synchronfassung, durch die grade die Kinderrollen viel Authentizität verlieren.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenEine präzise fotografierte, subtile Coming-of-Age-Geschichte, die eher zufällig auch eine Vampirgeschichte ist. In der trocken-realistischen Welt von So Finster Die Nacht wirken die Fähigkeiten des Vampirs Eli umso intensiver, sie dominieren den Film aber zu keinem Zeitpunkt. Stattdessen geht es ein bißchen ums Erwachsenwerden, vor allem aber um Freundschaft, Vertrauen und wie es ist, ein Außenseiter zu sein. Atemberaubend schön.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenEine Offenbarung. Ein Dialog aus Horrorfilm und Drama wie ich ihn seit Ji-Woon Kim's A TALE OF TWO SISTERS nicht mehr sah. Ich bin ganz und gar begeistert. In wunderschönen, trüben Bildern erzählt uns der Film vom täglichen Grauen des Vampirismus und der Jugend. Schmerzhaft stellt LET THE RIGHT ONE IN aber auch unter Beweis, das nur eines der beiden vergänglich ist. Somit driftet die Geschichte um die beiden Kinder nie in den Kitsch ab, der Vampirpart verliert aber ebenso wenig an Ernsthaftigkeit. Vielleicht ein Grund, wieso der Film am Ende sogar berührt. Einzig und allein die letzten beiden Szenen sind zu kritisieren, weil sie wie angeheftet schmecken. Weitaus stimmiger wäre das Bild, hätte man 5 Minuten früher einfach abgebrochen. Dennoch bleibt dies ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein, insgesamt haben wir es hier mit einer sehr ausgeklügelten und atmosphärischen Coming-Of-Age Parabel zu tun.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (178) — Film: So finster die Nacht
Kommentar schreibenkasem 2012/02/04 17:08:52
Kommentar löschenWer auf Vampiraktion alla Hollywood steht wird hier enttäuscht. Wenn man jedoch mal eine ganz andere Vampirstory sehen will ist bei dem Film richtig. Ruhig erzählt und wenn es zwischen durch mal schaurig wird dann auf eine sehr spezielle Art.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
based_god 2012/02/03 16:12:48
Kommentar löschenDie Schweden zeigen Hollywood, wo die Vampire ihr Blut holen!
Da man in "Twilight" oder ähnlichem Kram schon fast das Gefühl bekommt, Vampir zu sein sei toll oder so (sofern man mit Liebeskummer umgehen kann) ist "So finster die Nacht" die Antithese dazu. Ein guter Film, der ruhig seine Geschichte aufbaut. Die Schauplätze sind gut gewählt und die Spezialeffekte zwar dünn gesät aber gut. Die Jung-Darsteller sind allesamt sehr gut. Vor allem passen sie perfekt in die Kleinstadt-"Idylle"... Von den Haupt-Protagonisten wird man in der nächsten Zeit wohl noch einiges hören.
Alles in allem einer der besseren Horrorfilme dieses Jahres...
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Oliver0403 2012/01/17 07:39:15
Kommentar löschenDer Film wird sehr ruhig, sachlich und ohne Hektik erzählt. Er braucht eine Weile bis er etwas in Fahrt kommt. Die beiden Hauptdarsteller machen Ihre Sache für meinen Geschmack sehr gut. Und das Ende ist die logische Konsequenz der Halbstarken im Umgang mit Oskar. Ich finde, der Film ist sehr gut gelungen und das Ganze ohne übertriebene Splattereffekte.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Miss Kaya 2012/01/10 21:09:09
Kommentar löschenIch fand das Buch schon so schlecht...ob ich mir den Film dann überhaupt noch anschauen brauche?
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Commentator 2012/01/10 21:19:13
Antwort löschenIch fand die skandinavische Verfilmung klasse. Allerdings eine eher ungewohnte Vampirgeschichte.
Keky 2012/01/06 19:17:07
Kommentar löschenEin wunderbar anderer Vampirstreifen. Ernsthaft und fantasievoll zugleich. Eine kleine Jugendliebe verpackt in einen ruhigen Film im kalten winterlichen Schweden um 1980.Es gibt alles was der geneigte Vampirfan braucht. Bis hin zur alten Legende das man die Blutsauger erst hereinbitten muss (und er zeigt auch endlich mal was mit Ihnen passiert wenn man dies nicht tut). Kurzum ein Film für alle die fiktive Elemente kombiniert mit realistischem Sozialdrama ertragen, verstehen und sich dran erfreuen können. Und seine größte Leistung bleibt immer noch das er den momentan so viral verbeiteten und sinnlos in der Welt herumtuckenden NewAge-Vampieren Marke "Twilight" etc. in Bezug auf Tragödie, Ernsthaftigkeit und Romantik mit Anlauf in den blassen Sitzmuskel tritt.
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Tetsumi 2012/01/02 00:27:00
Kommentar löschenEndlich mal ein geiler Vampirfilm. Für mich einer meiner Lieblingsvampirfilme. Es kommt zwar auch etwas "ich liebe dich" vor aber es hält sich in grenzen.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Puni 2011/12/08 20:05:26
Kommentar löschenDie erste Sichtung von "So finster die Nacht" ist zwar schon etwas länger her, und ich habe 10er nicht gerne unkommentiert hier stehen, aber für den Film fand ich nie die richtigen Worte. Auch diesmal hab ich das Gefühl, dass nicht alles perfekt genug getroffen ist.
Was Alfredson und sein Kameramann hier abliefern ist einer der besten Filme der letzten 11 Jahre. Kameratechnisch so weit weg vom Standart, mit wenigen Schnitten fast schon einzigartig, das allein in dieser Hinsicht schon jede Szene so toll und faszinierend wirkt, das man sich den ganzen Film gleich sofort nochmal ansehen könnte.
Aber nicht nur handwerklich, auch inhaltlich strotzt der Film nur so vor Kreativität und Substanz. Ein Vampirfilm, der den Mythos dramamäßig aufbröselt (und dabei Filme wie Chan-Wooks "Thirst" locker in den Schatten stellt), das ganze mit einem astreinen Coming-of-Age Film verknüpft, das nachdenklicher nicht stimmen kann, selbst dauernd an die eigene Kindheit, Träume und Wünsche erinnert und in der Hinsicht eigentlich nur vom "Breakfast Club" noch Konkurrenz bekommt. Das ganze in einer skandinavischen, verschneiten Stadt, die für eine Menge Atmosphäre sorgt. Allein von einer Szene, in der Eli Oskar nachts besucht, hat wohl jedes Kind oder Heranwachsender geträumt - das ganze dann aber in einem überhaupt nicht zimperlichen, blutigen Vampirthriller verpacken, das erfordert Mut - da fragt man sich dann auch, wieso es nur so wenige deutsche Nischenfilme weg vom Schema F gibt (gut, wir hatten den ja recht durchwachsenen, im Vergleich lächerlichen "Wir sind die Nacht").
Dass die Schauspieler ebenfalls sehr gut sind, muss dann eigentlich schon gar nicht mehr erwähnt werden. Nicht nur Oskar und Eli, sondern auch sämtliche andere Leute wie die Klassenkameraden, Lehrer, Dorfbewohner etc. sind so glaubwürdig besetzt, dass es trotz des Themas nie an Mangel an Authenzität gibt - ebenfalls klasse, dass es nur recht wenige Schauplätze gibt, so fühlt man sich direkt heimisch und kann in diese (Paralell-)Welt eintauchen.
Dass die ganze Chose dann hin zum heftigen, faszinierenden (Fast-)Ende läuft, hätte man so auch nicht erwartet, doch mit der Schwimmbadszene wird mit Leichtigkeit eine der einprägsamsten Szenen überhaupt geschaffen. Überhaupt wird jede kleine Nebenszene, die die Dorfbewohner in Angesicht des drohenden Unheils zeigen, mit Leichtigkeit so intensiv und packend, dass man es nicht für möglich hält - egal ob die Nahrungssuche, die Krankenhaus-, Katzen- oder Sonnenlichtszene; hier wird in Nebensträngen ganz leicht das Geschaffen, an dem andere Filme schon im Ansatz scheitern.
"So finster die Nacht" ist ein Genrefilm der ganz besonderen Art - eigentlich wunderschön und ruhig, toll gespielt und gefilmt, aber auch blutig, düster - quasi das, was "Thirst" auch schon war, nur mit noch mehr Substanz, mit noch mehr Feingefühl und mit tollen Elementen des Coming of Ages, die diesen Film so von der Masse abhebt und durch die ich mich in diesen Film verliebt habe.
14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
VisitorQ 2011/11/24 18:31:01
Kommentar löschenEndlich mal ein Film, der besser als die Romanvorlage ist. Ich habe das Buch nach ca. der Hälfte in die Ecke geschmissen und dachte "nein nein nein". Und wow, was war ich überrascht was sie daraus gemacht haben. Sie haben all das herausgelassen, was das Buch so ätzend gemacht hat, besetzten die Rollen perfekt und heraus kam ein herausragendes Gruseldrama, das man zu den besten Genrefilmen der letzten 10 Jahre zählen darf... wahrscheinlich sogar muss.
Das Remake kann man dann wieder getrost vergessen. Auch wenn die kleine Chloe Moretz da einen ziemlich guten Job abliefert.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
RoosterCogburn 2011/10/16 06:17:08
Kommentar löschenZurückhaltend, verklärend, schockierend, bizarr. "So finster die Nacht" berichtet, wie viele Filme des Genres, vom unendlichen Dasein eines Vampirs. Doch was andernorts derzeit Anlass gibt für viel Teenie-Herzschmerz, wird hier als melancholische Geschichte über das schmutzige Geschäft des ewigen Überlebens erzählt.
Eli, die widerwillig Menschen töten muss, um selbst leben zu können, ist das Gegenstück zu Oskar, der seine stillen Gewaltfantasien gern als Vampir ausleben würde. Deshalb ist Alfredsons Film auch eine kluge Auseinandersetzung mit Kindergewalt. Es gibt Bilder zu sehen, die in verschlüsselter Form Gewalt andeuten, während in anderen Szenen dann plötzlich konkreter visueller Splatter zum Vorschein kommt. Ein kluger Horror Film mit tollen Darstellern, der sehenswert ist. Am 01. Okt. 2010 lief in den Staaten das US-Remake "Let me in" an. Kann mir nicht vorstellen das diese hiermit mithalten kann.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Philisiphie 2011/10/02 19:20:32
Kommentar löschenDas ist leider eine Art von Film mit dem ich persönlich nicht viel anfangen kann. Vielleicht war ich auch nicht in der richtigen Stimmung dafür?!
Auch wenn die Geschichte und die Filmästhetik durchaus gelungen sind kann ich mich mit der Mischung aus authentischem Kleinstadtleben und Blut einfach nicht anfreunden von diversen einzelnen Körperteilen ganz zu schweigen.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Papajuna 2011/10/01 15:48:58
Kommentar löschenJoa.... puh... ganz ok. Die kalte Atmosphäre hat mir gefallen, ist gut rübergekommen. Aber ich denke, dass das Buch besser ist.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
DerHerr 2011/09/13 02:44:20
Kommentar löschenIch wusste nicht wirklich was mich erwartete, als ich wir uns "So finster die Nacht" ansahen. Lediglich, dass ein Junge in der Schule gehänselt wird und er eine andere Außenseiterin kennen lernt.
Als dann ein Vampir auftauchte fürchtete ich schon, dass "So finster die Nacht" vielleicht nur ein weiterer Teenievampirschund sei, der auf den Erfolgszug von der Twilightreihe aufspringen wollte jedoch kann ich hierfür Entwarnung geben.
Dieser Film ist trotz der hauptsächlich jungen Darsteller sehr ernst und schafft es die Welt in der er spielt stumpf und dunkel wirken zu lassen.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
fkfilmkritik 2011/09/01 00:04:22
Kommentar löschenZugegeben, am Anfang wirkt "So finster die Nacht" noch etwas karg. Das wird jedoch schnell wieder hingebogen. Denn darauf folgt der wohl romantischste Vampir-Horror. Die Liebesgeschichte zwischen Junge und Vampir. Einem Jungen, der weder mit Schülern, noch mit Eltern sonderlich klar kommt. Einsam in der Nacht trifft er auf Eli. So beginnt eine zu Herze gehende Liebesgeschichte, die besonders durch die Differenzen der beiden Interesse hervorruft. Es macht sehr viel Spaß und ist zugleich schön zu beobachten, wie sich die beiden näher kommen. Dennoch bleibt das unangenehme Gefühl bestehen, dass dies irgendwann zu Problemen führen könnte. Irgendwann zappelte ich nur noch so auf dem Stuhl und war unglaublich gespannt, wie es nun ausgehen wird.
Die Geschichte ist absolut einzigartig, neu und befremdlich. Gibt tolle Botschaften. Hat interessante Wendungen. Vampire stehen hier nicht im Vordergrund. Nichts ist hier mit Knoblauch, Särgen oder Kreuzen. Viel mehr die Veränderung des Lebens von Oscar, die entsteht, als er Eli kennenlernt, wenn man sich vorher einsam gefühlt hat wird thematisiert. Dies auf eine wirklich rührende Art, die wirklich toll erzählt und zu einer wundervollen Geschichte geformt wird. Die Aufnahmen im Schnee Skandinaviens sind wunderschön und unterkühlen perfekt die Liebesgeschichte, so wie die Horrorelemente. Der Soundtrack dazu wird wunderbar in Verbindung mit der kalten, nächtlichen Gegend gebracht.
20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
lil.weeze 2011/08/30 03:48:45
Kommentar löschenDer Film hat wirklich unglaublich starke Szenen, die einem dem Atem rauben und noch länger im Gedächtnis bleiben. Allerdings wurde die eigentlich recht interessante Geschichte nicht sehr anpsrechend umgesetzt und der Film braucht ziemlich lange um in Fahrt zu kommen. Das Verhältnis von Eli zu ihrem "Helfer" hätte mich zum Beispiel interessiert, und auch warum der Helfer sich bei jedem Mord so extrem bescheuert anstellt (man denke nur an die Szene in der Turnhalle), obwohl er das ja mit Sicherheit schon länger macht.
Die Schauspieler spielen passabel, aber die Synchro ist furchtbar, teilweise fast amateurhaft (ich weiß, das kann man dem Film eigentlich nicht ankreiden).
Ansonsten ist der Film wirklich atmosphärisch und musikalisch immer sehr schön untermalt.
Trotz einiger Kritikpunkte ist "So Finster die Nacht" ein wirklich besonderer Film, den man gesehen haben sollte.
Vllt schaue ich ihn mir einfach nochmal im O-Ton an..
7 Punkte mit Luft nach oben.
PS: an alle die das Buch gelesen haben (Spoiler):
ist die Tatsache, dass Eli ein kastrierter Junge ist, für die Geschichte in irgendeiner Hinsicht erheblich? Bzw. wird darauf näher eingegangen? Im Film wird dies nämlich recht schnell abgehandelt und ist für den Handlungsverlauf nicht wirklich wichtig..
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
KazViPo 2011/08/21 19:24:24
Kommentar löschenKommentarlos: PERFEKT! Spart euch das schlechte US und A Remake und guckt euch den Film zwei Mal an!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
St_Jimmy 2011/08/21 10:57:07
Kommentar löschenFabelhaft!
Endlich mal wieder ein Vampierfilm, der nicht auf ein pubertierendes Publikum Zielt und auch noch einen großen Bogen um stupide und actionlastige Kollegen wie "Blade" oder "Underworld" macht.
Tomas Alfredsons "So finster die Nacht" ist quasi "Twilight" für Erwachsene und es ist blanke Ironie das ausgerechnet Kinder hier die Hauptrolle spielen (und sie spielen ihre Rollen übrigens großartig).
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Trommlarin 2011/08/11 16:23:22
Kommentar löschenNicht noch ein Vampirfilm. Ganz im Gegenteil! Zu Zeiten der Vampirbuchverfilmungen tauchte dieser Film auf: So finster die Nacht. Sehr schöner Film. Diesmal sinds nicht diese pubertierenden Teenies, die sich gegenseitig auf kitschige Art und Weise anschmachten, wie so manch anderer Vampirfilm ;) Es geht um zwei Kinder bzw. ein Kind und einem Vampir im Körper eines Kindes, die sich befreunden. Alles stimmt. Die Story, das kalte Szenario, die Stimmung. Trotzdem ist der Film durch die "dröge" Stimmung nicht monoton und langweilig, da zwischendurch kontrastreich blutige Momente auftauchen, die in Bezug auf die Hauptcharaktere umso intensiver wirken. Sehr empfehlenswert!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Dragon91 2011/07/28 00:08:50
Kommentar löschenSchön ne coole Sache^^ aber ein wenig zu harmlos :)
Aber die Idee an sich ist echt geil :)
Guter Film !
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Fu-Jay 2011/06/30 12:42:55
Kommentar löschenOriginell, spannend, faszinierend.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Falkenfluegel 2011/06/27 00:43:18
Kommentar löschenSprachlos...
erstmal ne Nacht drüber schlafen.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
dAJaro 2011/06/27 07:19:05
Antwort löschenLass es lieber bleiben. Die große Mehrheit hält überhaupt nichts vom Remake.
Alle 3 Antworten zeigen
dAJaro 2011/06/27 18:34:28
Antwort löschenSorry. Ich meine nicht die "gewisse Mehrheit", sondern die Mehrheit der Cineasten, Kritiker und anderer Menschen, die mehr als 5 Filme ohne Werbeunterbrechung im Monat sehen.
Falkenfluegel 2011/06/28 16:22:58
Antwort löschenVielleicht schau ich das Remake mal wenn ich langeweile hab. Zunächst hat die erste Verfilmung aber so viel Eindruck hinterlassen, dass ich mir kaum vorstellen kann den schlechteren von beiden Filmen gesehen zu haben. Die Atmospäre war einfach brilliant. Ich hätte schwören können das draußen grad meterhoch Schnee liegt.
Bitte logge dich ein So finster die Nacht
Bitte logge dich ein oder registriere dich um einen Kommentar zu schreiben.
Deine Meinung zum Film So finster die Nacht