Dass die Franzosen hervorragend Dramen auf Celluloid bannen können, ist landläufig bekannt. Regisseur Philippe Claudel wagt sich mit seinem neuen Film an ein unverbrauchtes Thema, das viel Spielraum für Tabubrüche, Vorverurteilungen und aufreibende Dialoge bietet. Entstanden ist ein leises Drama mit unzähligen intensiven Szenen und einigen herausragenden schauspielerischen Meisterleistungen. [...]
Ein paar Klischee-Szenen aus dem Standardrepertoire beklemmender Psychodramen kann sich der Film nicht verkneifen, aber die Figuren sind durchweg glaubwürdig und charmant. [...] Claudels Geschichte ist ein sehr französisches Melodram, auf deutsch würde man sowas wohl “Problemfilm” nennen. In jedem Fall kein “Feelgood-Movie”.
Das Drama ist die erste Regiearbeit des erfolgreichen französischen Romanschriftstellers, so behutsam wie in einer Erzählung entwickelt er seine Charaktere hier. Durch die Zeit, die sich der Film nimmt, entstehen Spannung und Nähe. Der Regisseur lässt viel Raum für Zwischentöne, auch wenn das Ereignis, das den Bruch zwischen den beiden Schwestern in diesem Film herbeigeführt hat, ungeheuerlich ist.
So viele Jahre liebe ich dich ist ein ungeheuer langsam sich entwickelnder und genau beobachteter Film voller Zärtlichkeit und Respekt gegenüber seinen Figuren. Beeindruckend, wie Philippe Claudel hier in seinem ersten Spielfilm zwei Welten etabliert, die langsam zueinander finden müssen – auf der einen Seite Juliettes Sphäre der Einsamkeit und Trauer, auf der anderen Léas kleines familiäres Glück. Die ansonsten stets elegante und mondäne Kristin Scott Thomas macht eine unglaubliche Wandlung durch, obgleich man sie sofort erkennt, ist sie eine vollkommen Andere.
Unaufdringlich gelingen dem stillen Meisterwerk Bilder, die tiefe Gefühlswelten widerspiegeln. Die zurückhaltende Musik mit ihren E-Gitarren-Improvisionen lässt lange auf sich warten. Alle Zeit bleibt den Emotionen auf dem Gesicht der Kristin Scott Thomas. Sie spielt zweisprachig mit sehr gutem Französisch eine zweisprachige Frau. Mit sehr ruhiger Intensität öffnet sich ihre Juliette. Scheinbar passiert nicht viel, doch der einfühlsame Film bleibt enorm spannend. Nicht wegen des Wartens auf einen Rückfall, eine Katastrophe. Der Film bleibt seiner Hauptfigur treu auf dem langen Weg in ein Leben außerhalb des Gefängnisses und in der Schuld. In diesem ruhigen Umfeld kann ein einfaches Danke unter Schwestern enorm rührend sein.
Größtenteils dank der Rollen, die sie angeboten bekommt, erinnert die Aura um Kristin Scott Thomas an die prä-"Ninotchka" Garbo, die alleine sein wollte. Nur was Thomas angeht, klingt es mehr nach "Nein. Wirklich. Lass mich verdammt noch mal allein!" Ihre Päsenz kann bedrohlich wirken [...] Aber sie ist eine wundervolle, starke Schauspielerin, die aus einem sehr tiefen Brunnen schöpft, wenn sie die Chance dazu erhält.
Der Film ist ein wunderbarer Vehikel für die bemerkenswerten Fertigkeiten von Thomas, auch wenn die Geschwindigkeit manchmal zu sehr schleppt. Aber die Darbietung von Thomas ist faszinierend und der Film eine einschneidende Erforschung von Isolation, Trauer und Ausdauer.
Angenehm ist, dass Claudel seinen brisanten Stoff nie über Gebühr dramatisiert oder die Ereignisse eskalieren lässt. Seine ruhige, elegante Erzählweise zeugt vielmehr von einem sezierenden, messerscharfen Blick für Details. [...] Sein Film, dem man im Übrigen nicht anmerkt, dass es sich um ein Debüt handelt, funktioniert wie ein Gegenentwurf zu den vielen schlecht geschriebenen und inszenierten Melodramen, die dem Zuschauer außer plakativen Gefühlsausbrüchen nicht viel anzubieten haben.
Es ist wirklich unfassbar wie sich ein eigentlich recht guter Film durch vollkommene Spannungsverarmung zur absoulten Schlaftablette entwickeln kann. Die Schauspieler überzeugen definitiv, die Geschichte ist auch überhaupt nicht konstruiert und tatsächlich passt sogar das intellektuelle Geschwafel irgendwie in diese Lower-High-Class-Bourgoise-Patchwork-Familie. Aber das ist nunmal leider vollkommen uninteressant wenn der Rest vom Film schon nach den ersten 5 Minuten Staub ansetzt und von dort weg nur noch rumplätschert. Eine Laufzeit von knapp 2 Stunden ist für Plansch-Dramen wie dieses leider wirklich viel zu lang!
Trotz meinem Faible für französische Low-Budget-Dramen, wie sie gerne mal auf Arte laufen, war das hier leider ein Griff ins Eau de Toilette.
Ein wenig amüsanter Film, der einen schon deprimieren kann. Das Ambiente ist zunächst der übliche Familienalltag von heute, mit all seiner Hektik und Komik. Da platzt Juliette hinein. Kristin Scott Thomas ist furchterregend ernst. Man ahnt von ihrem Verhalten her ihre tragische Vergangenheit: schuldig oder unschuldig? Ganz allmählich kommen in Gesprächen Details ihrer Tat an Licht. Natürlich hat sie ihren kleinen, sterbenskranken Sohn geliebt und dennoch…
Die eigentliche Problematik wird nur narrativ dargestellt. Im Anschluss kann man darüber ja diskutieren. Bleibt die Frage: Warum hat sie so lange geschwiegen? Wollte sie sich bewusst bestrafen? Die Antwort, die der Film letztlich gibt, lautet: auch Sterbehilfe ist Mord. Oder geht es um Schuld und Sühne? Ein Film für eine überschaubare Zielgruppe.
Dieser Film ist definitiv jede Minute (und jeden Euro) wert, den man in ihn investiert. Kristin Scott-Thomas ist gewohnt großartig - wenn nicht sogar noch besser, als ich sie je gesehen habe. Aber auch die anderen Darsteller überzeugen auf der ganzen Linie. Einziger Wehrmutstropfen: Das Ende ist sicherlich großartig, schwächt die gesamte Story aber auch ein wenig ab. Meiner Meinung nach findet der eigentliche Höhepunkt schon früher statt, die Auflösung am Ende hätte also gar nicht mal sein müssen. Trotzdem: Absolut sehenswert!!
Ein Ausnahmefilm, der in fast stiller Regelmäßigkeit mit Momenten aufwartet, die einen einfach aus den Angeln heben. Die Thomas habe ich noch nie so intensiv erlebt. Für einen Debütfilm unglaublich!
Kristin Scott Thomas spielt überragend. Es gibt eine Szene, in der ihr das Leid so dermaßen ins Gesicht geschrieben steht, ihre Stirn sich in Falten legt, ihre Augen diesen Schmerz ausdrücken und sie dabei nichts sagt. Ohne Worte bringt sie Emotionen in die Kamera, die andere Schauspieler wahrscheinlich nicht vermitteln könnten. Sie gehört zu den besten Darstellern des europäischen Kinos und war die Idealbesetzung für dieses erschütternde Drama.
Berührendes Melodram, bei dem man sich den größten Gefallen tut, wenn man vorher möglichst wenig über den Film weiß. Die Darstellungen von Kristin Scott Thomas als Scheintote, die langsam ins Leben zurückkehrt und ihrer Schwester (kongenial gespielt von Elsa Zylberstein), die sie aus einer Mischung aus Liebe und Schuldbewusstsein begleitet, rührt zu Tränen. Da ignoriert man auch gern, dass die Figuren in diesem tollen Regiebedüt von Philippe Claudet allesamt derart nett und herzensgut sind, dass man sofort nach Nancy ziehen möchte.
Das eindringliche Portrait einer Frau, die Unaussprechliches getan hat und zurückkehrt an die Oberfläche. Eine Geschichte über den Weg zurück zu den Menschen, die berührt aber nicht wehtut. Gekonnt wie mait ATemlosigkeit und Befreiung gespielt wird. Im gleichen Moment Selbsthaß und Selbstbewußtein zu zeigen, ist eine der ganz großen Stärken von Kristin Scott Thomas. Sie ist atemberaubend. Ein Treppenwitz der Filmgeschichte, dass sie keinen silbernen Bärenen bekam.
So viele Jahre liebe ich Dich - Kritik
FR 2008 Laufzeit 117 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 13.11.2008
Kritiken (8) — Film: So viele Jahre liebe ich Dich
Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenDass die Franzosen hervorragend Dramen auf Celluloid bannen können, ist landläufig bekannt. Regisseur Philippe Claudel wagt sich mit seinem neuen Film an ein unverbrauchtes Thema, das viel Spielraum für Tabubrüche, Vorverurteilungen und aufreibende Dialoge bietet. Entstanden ist ein leises Drama mit unzähligen intensiven Szenen und einigen herausragenden schauspielerischen Meisterleistungen. [...]
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenEin paar Klischee-Szenen aus dem Standardrepertoire beklemmender Psychodramen kann sich der Film nicht verkneifen, aber die Figuren sind durchweg glaubwürdig und charmant. [...] Claudels Geschichte ist ein sehr französisches Melodram, auf deutsch würde man sowas wohl “Problemfilm” nennen. In jedem Fall kein “Feelgood-Movie”.
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Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst
Kommentar löschenDas Drama ist die erste Regiearbeit des erfolgreichen französischen Romanschriftstellers, so behutsam wie in einer Erzählung entwickelt er seine Charaktere hier. Durch die Zeit, die sich der Film nimmt, entstehen Spannung und Nähe. Der Regisseur lässt viel Raum für Zwischentöne, auch wenn das Ereignis, das den Bruch zwischen den beiden Schwestern in diesem Film herbeigeführt hat, ungeheuerlich ist.
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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de
Kommentar löschenSo viele Jahre liebe ich dich ist ein ungeheuer langsam sich entwickelnder und genau beobachteter Film voller Zärtlichkeit und Respekt gegenüber seinen Figuren. Beeindruckend, wie Philippe Claudel hier in seinem ersten Spielfilm zwei Welten etabliert, die langsam zueinander finden müssen – auf der einen Seite Juliettes Sphäre der Einsamkeit und Trauer, auf der anderen Léas kleines familiäres Glück. Die ansonsten stets elegante und mondäne Kristin Scott Thomas macht eine unglaubliche Wandlung durch, obgleich man sie sofort erkennt, ist sie eine vollkommen Andere.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenUnaufdringlich gelingen dem stillen Meisterwerk Bilder, die tiefe Gefühlswelten widerspiegeln. Die zurückhaltende Musik mit ihren E-Gitarren-Improvisionen lässt lange auf sich warten. Alle Zeit bleibt den Emotionen auf dem Gesicht der Kristin Scott Thomas. Sie spielt zweisprachig mit sehr gutem Französisch eine zweisprachige Frau. Mit sehr ruhiger Intensität öffnet sich ihre Juliette. Scheinbar passiert nicht viel, doch der einfühlsame Film bleibt enorm spannend. Nicht wegen des Wartens auf einen Rückfall, eine Katastrophe. Der Film bleibt seiner Hauptfigur treu auf dem langen Weg in ein Leben außerhalb des Gefängnisses und in der Schuld. In diesem ruhigen Umfeld kann ein einfaches Danke unter Schwestern enorm rührend sein.
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
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Kommentare (10) — Film: So viele Jahre liebe ich Dich
Kommentar schreibenphilopee 2011/04/01 19:47:41
Kommentar löschenEs ist wirklich unfassbar wie sich ein eigentlich recht guter Film durch vollkommene Spannungsverarmung zur absoulten Schlaftablette entwickeln kann. Die Schauspieler überzeugen definitiv, die Geschichte ist auch überhaupt nicht konstruiert und tatsächlich passt sogar das intellektuelle Geschwafel irgendwie in diese Lower-High-Class-Bourgoise-Patchwork-Familie. Aber das ist nunmal leider vollkommen uninteressant wenn der Rest vom Film schon nach den ersten 5 Minuten Staub ansetzt und von dort weg nur noch rumplätschert. Eine Laufzeit von knapp 2 Stunden ist für Plansch-Dramen wie dieses leider wirklich viel zu lang!
Trotz meinem Faible für französische Low-Budget-Dramen, wie sie gerne mal auf Arte laufen, war das hier leider ein Griff ins Eau de Toilette.
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8martin 2010/07/12 13:40:06
Kommentar löschenEin wenig amüsanter Film, der einen schon deprimieren kann. Das Ambiente ist zunächst der übliche Familienalltag von heute, mit all seiner Hektik und Komik. Da platzt Juliette hinein. Kristin Scott Thomas ist furchterregend ernst. Man ahnt von ihrem Verhalten her ihre tragische Vergangenheit: schuldig oder unschuldig? Ganz allmählich kommen in Gesprächen Details ihrer Tat an Licht. Natürlich hat sie ihren kleinen, sterbenskranken Sohn geliebt und dennoch…
Die eigentliche Problematik wird nur narrativ dargestellt. Im Anschluss kann man darüber ja diskutieren. Bleibt die Frage: Warum hat sie so lange geschwiegen? Wollte sie sich bewusst bestrafen? Die Antwort, die der Film letztlich gibt, lautet: auch Sterbehilfe ist Mord. Oder geht es um Schuld und Sühne? Ein Film für eine überschaubare Zielgruppe.
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denise 2010/02/02 19:01:05
Kommentar löschenDieser Film ist definitiv jede Minute (und jeden Euro) wert, den man in ihn investiert. Kristin Scott-Thomas ist gewohnt großartig - wenn nicht sogar noch besser, als ich sie je gesehen habe. Aber auch die anderen Darsteller überzeugen auf der ganzen Linie. Einziger Wehrmutstropfen: Das Ende ist sicherlich großartig, schwächt die gesamte Story aber auch ein wenig ab. Meiner Meinung nach findet der eigentliche Höhepunkt schon früher statt, die Auflösung am Ende hätte also gar nicht mal sein müssen. Trotzdem: Absolut sehenswert!!
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Bandrix 2009/10/13 20:08:08
Kommentar löschen9,9 Vorhersage...lustige Zahl!
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spanky 2009/08/25 09:13:54
Kommentar löschenEin Ausnahmefilm, der in fast stiller Regelmäßigkeit mit Momenten aufwartet, die einen einfach aus den Angeln heben. Die Thomas habe ich noch nie so intensiv erlebt. Für einen Debütfilm unglaublich!
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Strikerth 2009/08/10 21:40:36
Kommentar löschenVorhersage 10.0 Herausragend
da bin ich ja glatt verpflichtet mir den mind. 1 mal angeschaut zu haben.
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BAD ONI0N 2009/08/11 14:14:17
Antwort löschensame thing ;-')
kristallrainer 2009/08/12 23:56:33
Antwort löschenBei mir sind es immerhin 9.6 ;)
stalker 2009/06/29 04:27:48
Kommentar löschenToller Film. Aber sowas von langweilig.
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philopee 2011/04/01 19:31:15
Antwort löschen:D
du sprichst mir aus der Seele. :)
annaberlin 2009/06/21 13:04:59
Kommentar löschenKristin Scott Thomas spielt überragend. Es gibt eine Szene, in der ihr das Leid so dermaßen ins Gesicht geschrieben steht, ihre Stirn sich in Falten legt, ihre Augen diesen Schmerz ausdrücken und sie dabei nichts sagt. Ohne Worte bringt sie Emotionen in die Kamera, die andere Schauspieler wahrscheinlich nicht vermitteln könnten. Sie gehört zu den besten Darstellern des europäischen Kinos und war die Idealbesetzung für dieses erschütternde Drama.
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Jonni 2008/11/17 11:11:38
Kommentar löschenBerührendes Melodram, bei dem man sich den größten Gefallen tut, wenn man vorher möglichst wenig über den Film weiß. Die Darstellungen von Kristin Scott Thomas als Scheintote, die langsam ins Leben zurückkehrt und ihrer Schwester (kongenial gespielt von Elsa Zylberstein), die sie aus einer Mischung aus Liebe und Schuldbewusstsein begleitet, rührt zu Tränen. Da ignoriert man auch gern, dass die Figuren in diesem tollen Regiebedüt von Philippe Claudet allesamt derart nett und herzensgut sind, dass man sofort nach Nancy ziehen möchte.
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Herr Marcus 2008/03/11 12:26:54
Kommentar löschenDas eindringliche Portrait einer Frau, die Unaussprechliches getan hat und zurückkehrt an die Oberfläche. Eine Geschichte über den Weg zurück zu den Menschen, die berührt aber nicht wehtut. Gekonnt wie mait ATemlosigkeit und Befreiung gespielt wird. Im gleichen Moment Selbsthaß und Selbstbewußtein zu zeigen, ist eine der ganz großen Stärken von Kristin Scott Thomas. Sie ist atemberaubend. Ein Treppenwitz der Filmgeschichte, dass sie keinen silbernen Bärenen bekam.
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