Solaris - Kritik

US 2002
Laufzeit 98 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Drama, Kinostart 06.03.2003

Kritiken (2) — Film: Solaris

sushi25: movie-fan.de

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3.0Schwach

Jeremy Davies als Snow ist genial mit all seiner Gestik. Ich denke ich muss das erst mal mindestens 10 Jahre sacken sacken lassen. Vielleicht bekomme ich dann noch eine Erleuchtung- bis dahin WOW - hat dieser Film Längen und was wollte mir Soderbergh mit all dem sagen. Eine gute Idee macht noch keinen sehenswerten Film. Ein fast schon religiöses Ende macht die Sache nicht runder. Planlose Ratlosigkeit. Lieber nochmal Moon ansehen.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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5.0Geht so

Der zweite "Solaris" wird weniger in Erinnerung bleiben wegen dem, was da war, sondern dafür, was nicht da war. Es gibt keine Raummonster (Soderbergh verzichtet sogar auf die bei Tarkovski blutbeschmiert durch eine Stahltür brechende Rheya), er verzichtet lange auf Hintergrundmusik und arbeitet mit Stille. "Solaris" ist, wie der völlig verschiedene "Oceans Eleven", eine Stilübung. Wir wissen nun: Soderbergh kann auch das. Aber sonst erfahren wir nichts.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten


Kommentare (55) — Film: Solaris

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aberaber

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich mag die Filme von Soderbergh. Er schafft es, seine Film, egal wovon sie handeln, unterhaltsam zu erzählen. Diese "Readers Digest"-Version von Tarkovskys Film ist ok, aber mehr auch nicht.

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neenchen

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Bewertung4.5Uninteressant

Die Verfilmung des berühmten Sci-Fi-Stoffes von Lem hält sich nur grob an die Vorlage (soweit ich mich erinnere) und macht vor allem einen Liebesfilm aus dem Buch. Der Film ist sehr ruhig und unspannend inszeniert. Die Geschichte kann einen hier nicht wirklich fesseln und man entwickelt keine Sympathien für irgendeinen Charakter. Man fragt sich warum ein Remake des Stoffes überhaupt notwendig war, weil doch der Film von Tarkovsky bereits eine gelungene Verfilmung ist.

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Eisbaer11

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Bewertung5.5Geht so

Hatte das Buch gelesen und mich auf die Verfilmung gefreut. Leider kommt der Film nicht an das Buch heran. Hätte man besser machen können!

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DerDude_

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es ist schade das die zweite Verfilmung von Stanislav Lems Roman allgemein als schlechter Film gilt. Zwar erreicht "Solaris" nie die Qualität der ersten Verfilmung und konzentriert sich eher auf die Liebesgeschichte, beweist allerdings das auch dieser Aspekt der Handlung wunderbar funktionieren kann.
Denn letztendlich steckt in ihr fast genausoviel philosophisches Potenzial , wie in Tarkowskis Meer der Errinerung und Reflexion. Selbst wenn "Solaris" auf die ästhethische Stille Tarkowskis Version verzichtet, welche damals eine höchst düstere Atmosphäre erzeugte. Stadtessen bietet "Solaris" wunderbare ruhige Effekte voller visuellem Bombast. Dies ist auch einer der Punkte in denen "Solaris" klar macht das er kein Hollywood Mainstream Kino ist. Zu ruhig ist Soderberghs Inszenierung.
Fazit: Soderberghs Version des Lew Romans mag kein Tarkowski sein, aber billiges effekt hascherisches Masinstream Kino ist es auch nicht.
Ein unterschätzter Film !

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KlapTrap

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Der ist wirklich richtig derbe unterschätzt !
Ich glaub, ich zieh den gleich mal aus dem Regal.....schon ewig nicht mehr gesehen.


Dorpmaniac

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Bewertung3.0Schwach

Ich kenne Menschen - zahlenmäßig sinds mehr Frauen - die haben den Film nur wegen George Clooney gesehen... Nicht etwa wegen der schauspielerischen Fähigkeiten, sondern weil er dort seinen Hintern nackt präsentiert.
Er hat nicht die Art Hintern, die mir gefällt - zu männlich...
Und so blieb mir nur die Langeweile...

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max-schrebb

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Bewertung2.5Ärgerlich

Die einzige Frage die man sich nach dem Film stellt: Wofür habe ich 98 kostbare Minuten meiner Lebenszeit verschwendet!?
Kleiner Hinweis noch: Die Frage "Was mache ich eigentlich hier?" stellt man sich während des Films ungefähr 20 mal.

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agynessa

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Bewertung6.5Ganz gut

ganz gut mit einigen Längen...

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FrankB2B

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Bewertung4.0Uninteressant

Sehr langatmiger & nicht sonderlich interessanter Film der ungefähr genauso mitreißend anzusehen ist wie das Testbild im Fehrnsehen.
Für mich war nur Darstellerin "Natasha McElhone" sehenswert (die Frau hat einfach was).....
Ansonsten ist das hier nichts was man unbedingt gesehen haben muss....da hat Regisseur "Steven Soderbergh" bessere Filme gemacht wie z.b."Kafka oder Traffic".

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doctorgonzo

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Da hat das Original deutlich mehr Kraft...


LieberTheater

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Meistens weiß ich im Vorfeld auf was für einen Film ich mich da einlassen, aber das war mal der Hammer.
Der Film hat mich so umgehauen, dass ich sofort in Tiefschlaf gefallen bin und auch noch Stunden danach nicht so recht die Augen öffnen wollte.
Die Frage nach dem tieferen Sinn stellt sich erst gar nicht bei einem Film, der so ausschaut, wie ein 100 Meilen-Rennen ausgetragen von Schnecken.

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oregon

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Bewertung5.0Geht so

Das Remake kann dem Original nicht das Wasser reichen.

Der Soderbergh-Film ist trotz der technisch besseren Möglichkeiten und der besseren Optik nur eine mechanische Umsetzung des Buches von Stanislaw Lem, die sich rein auf die leichter erklärbare Beziehungsgeschichte reduziert.

Die Solaris-Umsetzung von A. Tarkovski ist meiner Meinung nach packender und eindringlicher, da der philosophische Ansatz der literarischen Vorlage gut herüber gebracht wird.

Fazit : nett anzusehen, aber im Vergleich zum Original belanglos.

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Schneekuchen

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Du hast alles gesagt was es zu sagen gibt. Danke. Totale Zustimmung.


oregon

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Danke. Ich bin gespannt auf das Remake von "Dame, König, As, Spion" mit Gary Oldman und auf alle dann erfolgenden Kommentare.


widescape

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Bewertung9.0Herausragend

Großartig! Habe vor längerer Zeit das Buch gelesen und finde die Umsetzung toll!

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night

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Bewertung10.0Herausragend

Der Film ist nichts für den üblichen Filmkonsum. Er hat seine Schwächen und seine Stärken haben es in sich!

Story 2
Clooney 2
Musik 6
___
10

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night

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yeah - why not ?


ferdici-levo

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Bewertung6.0Ganz gut

george clooney warum sind fast all deine filme so hässlich, aber wenigstens bist du ja so hübsch

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Doser

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Bewertung0.0Hassfilm

Ultimativ schlechtester Film den ich kenne! Gehirn schmilzt vor Langeweile!

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Filmkenner77

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Bewertung5.0Geht so

Sicherlich nicht jedermanns Fall. Eher eine intellektuelle Studie als ein Science-Fiction-Film. Leider recht spannungsarm inszeniert.

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doctorgonzo

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Deswegen das Original sehen....


camicatze

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Zu Solaris fällt mir nur ein:

Romantisch, tolle Bilder, TOLLE MUSIK!!! Der Film wirkt wie ein Traum... schön.

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davidleeuw

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Bewertung3.0Schwach

Soderbergh macht mit seiner Version von Lems Science Fiction Meisterwerk wohl ebenso viel richtig wie falsch...leider. Wo das unterkühlte Ambiente der Prometheus doch einem wahren Reigen emotionaler Abgrundbegehungen die perfekte Steilvorlage spielt und generell die Optik verheissungsvoller kaum sein könnte, vergeigen Clooney und McElhone im Fokus der Erzählung mit ihrem maskenhaften Schauspiel nahezu überwältigend. Das mag einerseits vielleicht daran liegen, dass man Clooney als Clooney wahrnimmt (und das wohl auch immer so bleiben wird) und dieser dem gebrochenen Kelvin in keinem Moment nahe kommt. Andererseits aber auch daran, dass Soderbergh zwar durch lange, ruhige, auf Musik beinahe vollkommen verzichtende Dialogsequenzen versucht, in die Charaktere hineinzufilmen, im Endeffekt aber nicht mehr als die Gesichter der Darsteller einzufangen vermag.
Auch beim eigentlichen Hauptdarsteller des Filmes, dem Planeten Solaris, kommt man über die bloße Oberflächenansicht nicht hinaus. Die von Lem ausführlich beschriebene epochale Wirkung der Existenz Solaris' auf die Wissenschaft, die Menschheit und ihrer Selbstwahrnehmung in einem Kosmos, den sie mehr denn je nicht zu begreifen vermögen, klammert Soderbergh komplett aus und stürzt sich stattdessen auf eine Liebesbeziehung mit maximal esoterischer New-Age Qualität, was Ausmaße und Dramatik betrifft.
Zum krönenden Abschluss wird ein Happy End erdichtet, welches in seiner Untiefe nichtmal die Schnulzengötter von Disney zu produzieren gewagt hätten.

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davidleeuw

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Mit ein paar Tagen Abstand und weiteren Überlegungen, muss ich doch sagen: Soderbergh hat komplett verschissen. Ich hasse ihn für diese Sauerei.


Venom

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Bewertung5.0Geht so

Solaris hat eine durchaus interessante Grundidee und schafft es auch (zumindest in den Szenen die auf der Raumstation spielen) eine gewisse Atmosphäre und Spannung zu erzeugen.
Allerdings verliert sich der Film permanent in irgendwelchen Rückblenden und Erinnerungen des Hauptcharakters, die erstens langweilig und zweitens für die Handlung völlig unwichtig sind. Ja, natürlich ist die Beziehung zwischen Chris und seiner toten Frau wichtig, aber man hat den Eindruck Soderbergh ist hier doch etwas übers Ziel hinausgeschossen.
Das Ende ist vermutlich so entstanden: Soderbergh zu seinen Schreiberlingen: "So, Jungs. Wir brauchen noch einen unerwarteten Twist fürs Ende. Wenns schnell geht is' nicht schlimm!"
Man muss dem Film zwar den visuellen Part und die Schauspieler zugute halten, aber trotzdem schafft er es insgesamt bestenfalls auf eine mittelmäßige Bewertung.
Ich werde mir wohl demnächst mal die Buchvorlage und die Tarkovsky-Version zu Gemüte führen.

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Joe Gillis

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Bewertung2.5Ärgerlich

Die Reise ins All als Reise ins Ich. Sehr verschlankte Fassung des SciFi-Klassikers von Lem, die nicht klar werden läßt, was den Regisseur an seinem Stoff eigentlich reizte. Die schönen Bilder (by Soderbergh himself) des postmortalen Ehedramas täuschen nicht darüber hinweg, daß der philosophische Tiefsinn, den die Langatmigkeit der Erzählung gelegentlich suggeriert, genauso eine Chimäre ist wie die Visionen der Raumfahrer. Zu empfehlen nur für diejenigen, die einen unverbauten Blick auf George Clooneys Hintern genießen wollen.

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Lars.D

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Bewertung1.5Ärgerlich

Normalerweise mag ich ruhige Filme, mit langen, stillen Passagen - Solaris allerdings ist dabei so dermaßen langweilig, dass ich für den Film nur 1.5 Trostpunkte für die schöne Gestaltung des fremden Planeten geben kann. Die Ankunftsszene ist tatsächlich sehr schön anzusehen - mehr kann der Film allerdings in keiner Weise bieten.

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