Someone's Knocking at the Door

Someone's Knocking at the Door (2009), US
Laufzeit 80 Minuten, FSK 18, Horrorfilm

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- Kritiker
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von Chad Ferrin, mit Noah Segan und Andrea Rueda

“I wanna fuck you till you die!” – Könnte man sich einen Satz aussuchen, den man als letzten vor seinem Ableben hören will, dieser käme definitiv in die engere Auswahl. Und so darf bald eine Clique Medizinstudenten um ihren Kommilitonen trauern. Gestern haben sie noch gemeinsam Pillen geschmissen, heute sind die unangenehmen Fragen zweier Cops zu beantworten. Wie lässt sich bloß erklären, dass ein vor Jahrzehnten umtriebiges Vergewaltiger-Killer-Pärchen seine Genitalien im Spiel haben muss!? Junge, Junge, was geht nur in den Köpfen dieser Jugend vor!


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Someone's Knocking at the Door

Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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8.5Ausgezeichnet

Ich muss ganz klar meine Fahne für Chad Ferrin's neusten Film hochhalten, gerade wenn so wenige zu schätzen wissen was er in SOMEONE'S KNOCKING AT THE DOOR auftischt. Im Grund genommen ist der Film allein schon wegen dem Soundtrack von The Mae Shi und der absolut großartigen Pretitel-Sequenz sein Eintrittsgeld wert. Aber als wäre das nicht schon genug, schafft Ferrin's Film es auch sonst noch eine extrem lässige und gute Figur abzugeben. SOMEONE'S KNOCKING AT THE DOOR tastet sich teilweise eher experimentell, teilweise mit inszenatorischer Selbstsicherheit an den Kern eines "schlechten Trips" heran und füllt die Geschichte mit unterschiedlichen Genrebausteinen. Zum einen ist es der klassische "Whodunit?"-Krimi, zum anderen ein 70er Paralleluniversum in bester Rape & Revenge Manier a la I SPIT ON YOUR GRAVE oder LAST HOUSE ON THE LEFT. Das alles verbaut Ferrin gekonnt zu einem wüsten Exzess, aus dem sich eigentlich nur noch eine bittere Konsequenz ergibt, auf die er dann am Ende auch aufspringt. Mindfuck nannte man dies in den 90ern. Roh und unberechenbar, Jungdarsteller in Spielwut. So muss das aussehen.

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Kommentare (4) — Film: Someone's Knocking at the Door

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sikkmeidack

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine abgedrehte Filmerfahrung. Experimentierfreudige Medizinstundenten, die sich lustig Medi-Cocktails und illegale Stofflichkeiten reinkanten und dabei einen penisharten Trip erleben, der aber nicht realitätsabsent, sondern als die Normalität durchlebt wird. Ein überdimensionaler Vergewaltigungs-Schwanz und eine kopfschluckende Mörder-Vagina. Die Drogen haben sie belogen.
Genial und kreativ wurden Ton- und Bild-Breaks bzw. Effekte eingesetzt. Der musicscore ist ausgezeichnet. Ein kleiner spezieller Anschlag auf gemeine Sehgewohnheiten und den guten Geschmack mit trefflicher Botschaft.

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sikkmeidack

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freut mich, Mimuschka :D
@l.t. nicht der Betrachter oder der Film, sondern die Gesellschaft ist es (R.v.P.)


lieber_tee

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Yea, so sehe ich das auch.


TinaCocaine

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Bewertung0.0Hassfilm

Für mich definitiv einer der schlechtesten Filme überhaupt - wirsch, krank, geschmacklos, langatmig. Vielleicht muss man selbst erst nen paar Drogen konsumiert haben, um zu raffen, was das ganze soll...Zum Glück sind Geschmäcker ja verschieden, denn ginge es nach mir, würde dieser Film in den Weiten der großen Tonne verschwinden...

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jardem

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Bewertung7.5Sehenswert

Jemand klopft an die Tür. - Das Bild wird schwarz und ein Schriftzug wird erkennbar: "Someone's Knocking at the Door"

“I wanna fuck you till you die!” - Das hört sich, ich gebs ja auch zu, nach dem ersten hören eher lächerlich und dumm an. Doch "Someone's Knocking at the Door" ist ganz anders als erwartet. Da sind keine langen, überblutigen Horror-Vergewaltigungs-Blutspritz-Szenen. Nein, es gibt Diskussionen, Verhöre, mehr oder weniger interressante Charaktere und die Geschichte lässt, gemäß den Erwartungen, auch nichts zu wünschen übrig.

Betrachtet man das Ganze jetzt noch auf der künstlerischen Ebene hat der Film auch nicht gerade wenig zu bieten. Aronofsky-Rausch-Szenen abgestumpft, aber denoch beeindruckend, interressante Kamerafahrten und das Feeling eines Splatter-Movies machen "Someone's Knocking at the Door" zu einem zu unrecht unbekannten, aber doch sehr speziellen Horror-Drogen-Splatter-Trip der Extraklasse.

Auch wenn sich der Film etwas zu ernst nimmt ist er doch anders, gewagt und überraschend abwechslungsreich. Wenn man seine Hemmschwelle etwas runterstuft, gibt es sowas heutzutage in der Horror-Szene auch noch.

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bobo-lemon

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Als nach wenigen Minuten ein Song von The Mae Shi - einer meiner absoluten Lieblingsbands - ertönt und die Jungs dann auch noch live auf einer Hausparty aufspielen, wußte ich gleich, dass das hier nix schlechtes werden kann! Deren experimenteller Indie-Punk erweißt sich dann auch als perfekter Soundtrack zu diesem abgefahrenen Trip, der ähnlich verquer daher kommt und dem Zuschauer einige "What-the-fuck-Momente" an den Kopf schmeißt. So eine Art TRAINSPOTTING meets NAKED LUNCH und für mich einer der besten und ungewöhnlichsten Anti-Drogen-Filme!

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Mimuschka

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haha, bei mae shi hab ich auch große augen und ohren gemacht. wunderbarer auftritt bei der party :-)


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