Sommer '04
Sommer '04 (2006), DE Laufzeit 97 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 19.10.2006
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mit Martina Gedeck und Robert Seeliger
Sommer im Norden Deutschlands. Die 40-jährige Miriam verbringt zusammen mit ihrem Lebensgefährten Andre, ihrem gemeinsamen Sohn Nils und dessen zwölfjähriger Freundin Livia die Sommerferien in ihrem Haus an der Schlei. Zunächst läuft alles nach Plan. Die Vier gehen Segeln, treiben Sport, essen gemeinsam. Ein ganz normaler Urlaub, ein ganz normaler Sommer, bis die scheinbare Idylle durch den Auftritt eines Fremden gestört wird. Livia lernt beim Segeln Bill kennen, einen 38-jährigen Amerikaner, der sich an der Schlei ein Haus gekauft hat. Miriam beobachtet besorgt, wie sich zwischen der unbedarften Zwölfjährigen und dem attraktiven Mann ein Liebesverhältnis anzubahnen scheint. Sie fühlt sich für Livia verantwortlich und will eingreifen. Doch aus der Fürsorge für Livia entwickelt sich bald ein Konkurrenzverhältnis zu dem jungen Mädchen. Denn Miriam findet selbst Gefallen an Bill und beginnt eine Affäre mit ihm. Bald weiß sie nicht mehr, ob sie Livia aus Eifersucht von Bill fernhält, oder um sie vor jugendlichen Fehlern zu schützen. Miriam verliert nach und nach die Kontrolle über die Ereignisse. Sie weiß nicht, ob sie Bill verachtet oder liebt. Und sie weiß nicht mehr, wie sie ihrem Freund André und ihrem Sohn Nils begegnen soll. In den nächsten Tagen unternimmt Miriam gemeinsam mit André, Nils und Livia einen Segelausflug, bei dem sich Miriam und das Mädchen ein Boot teilen. Sie sucht das Gespräch mit Livia. Doch durch das Umschlagen des Segels wird Livia hart am Kopf getroffen, ihr wird schlecht und sie will sofort zurück an Land. Miriam hält das alles für einen Vorwand, um nur schneller wieder bei Bill zu sein. Erst zu spät merkt sie, dass Livia wirklich Hilfe braucht.
HandlungDer FamilienurlaubMiriam (Martina Gedeck) und André (Peter Davor) verbringen gemeinsam mit ihrem 15-jährigen Sohn Nils (Lucas Kotaranin) und dessen 12-jähriger Freundin Livia (Svea Lohde) den Urlaub in ihrem Sommerhäuschen an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins.
Es…
Sommer im Norden Deutschlands. Die 40-jährige Miriam verbringt zusammen mit ihrem Lebensgefährten Andre, ihrem gemeinsamen Sohn Nils und dessen zwölfjähriger Freundin Livia die Sommerferien in ihrem Haus an der Schlei. Zunächst läuft alles nach Plan. Die Vier gehen Segeln, treiben Sport, essen gemeinsam. Ein ganz normaler Urlaub, ein ganz normaler Sommer, bis die scheinbare Idylle durch den Auftritt eines Fremden gestört wird. Livia lernt beim Segeln Bill kennen, einen 38-jährigen Amerikaner, der sich an der Schlei ein Haus gekauft hat. Miriam beobachtet besorgt, wie sich zwischen der unbedarften Zwölfjährigen und dem attraktiven Mann ein Liebesverhältnis anzubahnen scheint. Sie fühlt sich für Livia verantwortlich und will eingreifen. Doch aus der Fürsorge für Livia entwickelt sich bald ein Konkurrenzverhältnis zu dem jungen Mädchen. Denn Miriam findet selbst Gefallen an Bill und beginnt eine Affäre mit ihm. Bald weiß sie nicht mehr, ob sie Livia aus Eifersucht von Bill fernhält, oder um sie vor jugendlichen Fehlern zu schützen. Miriam verliert nach und nach die Kontrolle über die Ereignisse. Sie weiß nicht, ob sie Bill verachtet oder liebt. Und sie weiß nicht mehr, wie sie ihrem Freund André und ihrem Sohn Nils begegnen soll. In den nächsten Tagen unternimmt Miriam gemeinsam mit André, Nils und Livia einen Segelausflug, bei dem sich Miriam und das Mädchen ein Boot teilen. Sie sucht das Gespräch mit Livia. Doch durch das Umschlagen des Segels wird Livia hart am Kopf getroffen, ihr wird schlecht und sie will sofort zurück an Land. Miriam hält das alles für einen Vorwand, um nur schneller wieder bei Bill zu sein. Erst zu spät merkt sie, dass Livia wirklich Hilfe braucht.
HandlungDer FamilienurlaubMiriam (Martina Gedeck) und André (Peter Davor) verbringen gemeinsam mit ihrem 15-jährigen Sohn Nils (Lucas Kotaranin) und dessen 12-jähriger Freundin Livia (Svea Lohde) den Urlaub in ihrem Sommerhäuschen an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins.
Es ist ein Familienidyll, und die vier genießen die freien Tage beim Segeln, Gärtnern oder Radfahren.
Erstaunt beobachten die Eltern, dass die Freundin ihres Sohnes schon sehr reif für ihr Alter ist. Trotz ihrer 12 Jahre weiß Livia nämlich gut, wie sie mit ihren Reizen umzugehen hat.
Diese bleiben denn auch anderen nicht verborgen, und als Nils eines Tages ohne seine Freundin vom Segeln nach Hause kommt, berichtet er seinen staunenden Eltern, dass Livia mit einem anderen Mann, den sie beim Segeln kennengelernt hätten, unterwegs sei.
Bill (Robert Seeliger), so heißt die neue Bekanntschaft des jungen Mädchens, setzt wenig später Livia zu Hause ab. Miriam und André sind entsetzt, denn bei Bill handelt es sich keineswegs um einen jugendlichen Verehrer von Livia, sondern um einen gutaussehenden 35-jährigen Mann. Die liberalen Eltern sind unentschlossen darüber, wie sie die Situation beurteilen sollen. Und während sie den aufgeschlossenen Deutsch-Amerikaner noch auf seine Intentionen hin aushorchen, beobachtet Nils das Treiben mit gelassener Resignation.
Livia und BillDen nächsten Tag verbringt Livia widerum mit Bill beim Segeln. Nils bleibt zu Hause. Als am Abend Livia anruft, um der Familie mitzuteilen, dass sie die Nacht bei Bill verbringen wird, wird Miriam unruhig. Sie fühlt sich für die minderjährige Livia verantwortlich. Kurzentschlossen fährt sie daraufhin los, um Bill zur Rede zu stellen und Livia abzuholen.
Dort angekommen findet sie jedoch nur Bill vor, der ihr mitteilt, dass es einen Streit zwischen ihm und Livia gegeben habe. Livia sei daraufhin spazieren gegangen. Den Streit begründet er mit verschiedenen Erwartungen, die beide aneinander gehabt hätten. Miriam ist irritiert. Sie konfrontiert Bill offen mit ihren Vorwürfen, sich an ein minderjähriges Mädchen heranzumachen.
Bill ist entrüstet. Nachdem er Miriam erklärt hat, er wüßte sehr wohl, wo die Grenzen liegen, taucht auch Livia wieder auf. Gemeinsam fahren die beiden Frauen zurück.
Es kehrt wieder Ruhe ein und ein Jeder widmet sich wieder ausgiebig seinen Interessen.
Allerdings versucht Miriam weiterhin, die Freundschaft zwischen Bill und Livia zu boykottieren. Als ein gemeinsamer Segeltörn ansteht, besteht sie darauf, mit dem jovialen Bill zusammen ein Boot zu nehmen, während André und Livia zusammen das andere Boot nehmen. Nils ist von vornherein zu Hause geblieben.
Bill und MiriamDoch längst hat sich neben die Besorgnis um Livia auch eine andere Motivation geschlichen. Denn auch Miriam fühlt sich inzwischen selbst von dem attraktiven Bill angezogen. Die beiden beginnen eine Affäre. Für Miriam bedeutet dies jedoch, dass ihr Verhältnis zu Livia, das zunächst von Verantwortungsgefühl und Beschützerinteressen geprägt war, immer mehr auch zu einer Konkurrenz um die Gunst des begehrten Junggesellen wird.
Als Bill ihr wenig später erklärt, dass er sie nicht mehr treffen könne, weil er sich doch über seine Liebe zu Livia klargeworden sei, ist Miriam längst nicht mehr unbefangen.
Mit allen Mitteln will sie ein Zusammenkommen von Livia und Bill verhindern. Zwecks Aussprache besteht sie daher darauf, dass bei einem erneuten Segelausflug Livia bei ihr im Boot mitfährt. Unterwegs kommt es zu einem unglücklichen Unfall mit schrecklichen Folgen…
Weiterführende Informationen
Wissenswertes über den Film und das Drehbuch
Weitere Informationen im Internet
Interview mit Martina Gedeck beim Filmdienst
Interview mit Regisseur Stefan Krohmer auf nachrichten.at
Der Bodensatz der Spießigkeit, Filmrezension von Gerhard Midding auf freitag.de
Die Lust schlägt zurück, Filmrezension von Ekaterina Vassilieva
Urlaub ohne Ausweg, Filmbesprechung von Hannah Pilarczyk auf spiegel.de
Quelle
Sommer ‘04 auf oefilm.de
Cast & Crew
-
Nicole Marischka
-
Daniel Nocke
- Genre
- Psychodrama, Familiendrama
- Ort
- Ostsee, Schleswig-Holstein
- Handlung
- Antiautoritäre Erziehung, Erwachsenwerden, Familie, Familienurlaub, Ferien, Ferienhaus, Jugendlicher, Minderjähriger, Mutter-Sohn-Beziehung, Ostsee, Pubertät, Schuldgefühl, Segelboot, Segeltörn, Unfall, Verantwortung, Verantwortungsbewusstsein
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Sommer '04
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Trailer zum Film Sommer '04
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Links zum Film Sommer '04
- Sommer '04: critic.de








Kritiken (3) — Film: Sommer '04
Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenVieles wird da nur angedeutet oder ganz weggelassen, und wer Kino einfach nur konsumieren möchte, wird nicht weit kommen: Krohmer und Nocke fordern die Mitarbeit des Zuschauers, der im Kopf ergänzen muss, was nicht zu sehen ist, und der Film verweigert sich herkömmlichen Sehgewohnheiten. Ein spannendes Experiment, wie man es nicht oft sieht.
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Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...
Kommentar löschenKaum je will sich das Drehbuch zu einer kinohaften Prägnanz durchringen. Die entscheidenden Wendungen, einen tödlich ausgehende Segelunfall und einen Brief, der im Epilog eine überraschende Perspektive auf die Ereignisse eröffnen soll, bleiben ins Reich der Behauptung verwiesen. Dieses erzählerische Konzept ist eines der Vermeidung, nicht der entschiedenen Verweigerung.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenDer Zuschauer darf sich sein eigenes Bild machen. Aber auch ihre Darsteller - und hier allen voran die stets präsente Martina Gedeck - haben sich diesem Reduktionsgebot verschrieben. Was die reife Frau an dem Fremden findet, bleibt unklar. Ebenso wie die Reaktionen jener, die von ihm ausgestochen werden. Es sind alles Finten des Drehbuchs, die angedeutet, aber nicht durchgespielt werden.
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Kommentare (5) — Film: Sommer '04
Kommentar schreibenPardus 2011/06/11 23:50:33
Kommentar löschenfür einen deutschen film nicht schlecht. es werden tabuthemen angesprochen und leider oft nur angedeutet. der film bietet eine menge potential, das aber leider nicht ausgeschöpft wird. (z.B. eine 12-jährige die so offen über ihr sexualleben spricht und dieses versucht auszuleben) Leider wirkt Gedeck oft überpräsent und man erkennt schwer, warum sie auf einmal bill avancen macht und diese auch so stark verfolgt, dass sie ihm wie eine läufige hündin hinterherrennt. das erschließt sich gar nicht, da sie als selbstbewusste aber auch ehrliche mutter vorgestellt wird, ist der übergang zur sexhungrigen fremdgeherin nicht verständlich (zumal die beziehung mit dem partner als harmonisch und ausgefüllt dargestellt wird). etwas zu farblos wirken (leider) water und sohn, da diese charkatere (wenn sie denn mal gezeigt werden) sehr interessant und tlw. tiefgründig wirken.
Spoiler--> das man nach dem livias erfährt, dass von ihr selbst viel taktik eingeflossen ist um bill um miriam sogar zu verkuppeln, wird der charkater der miriam nur noch unsympatischer, da eine bereits vergebene 40jährige mit einer 12jährigen konkurriert und dieser konflikt sich bis zum todefall ausweitet... (in dem fall unbeabsichtigt; wäre aber nicht passiert, wenn charakter miriam nicht eifersüchtig gewesen wäre)... zumal sich miriam und bill am ende als glückliches paar präsentieren... fragt sich nur: wäre das auch so wenn livia überlebt hätte ? Ist alles nur schein ?
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Telebaum 2010/05/16 21:56:47
Kommentar löschenerinnert sehr an rohmers pauline am strand und muss auch diesen vergleich nicht scheuen.
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schalli 2010/01/20 00:13:40
Kommentar löschenUnglaubwürdig. Überkonstruiert. Kunstfiguren in einem künstlichen Dilemma.
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maslobojew 2009/01/07 22:12:03
Kommentar löschenEs liegt immer was in der Luft, das hat mich hier bei der Stange gehalten.
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rkuehne 2008/01/24 07:51:32
Kommentar löschenSchauspielerisch überzeugend, vor allem und wie gewohnt die hervorragende Martina Gedeck, aber inhaltlich??? Da schlägt der Film einige Haken, die kaum nachzuvollziehen sind und die dann deutlich auf die Gesamtwertung schlagen.
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