Southpaw

Southpaw

US · 2015 · Laufzeit 123 Minuten · FSK 12 · Sportfilm, Drama · Kinostart

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von Antoine Fuqua, mit Jake Gyllenhaal und Rachel McAdams

In Antoine Fuquas Boxerdrama Southpaw muss sich Jake Gyllenhaal wieder an die Spitze zurückkämpfen, während sein Leben allmählich aus den Fugen gerät.

Handlung von Southpaw
Billy Hope (Jake Gyllenhaal) hat es geschafft: Er hat sich aus einfachen Verhältnissen an die Spitze der Boxelite gekämpft. Er lebt in einer ansehnlichen Villa und kann mit seinen Einkünften nicht nur sich selbst, seine Frau Maureen (Rachel McAdams) und seine Tochter Leila (Oona Laurence) versorgen. Nach einem gewonnenen Kampf springt auch schon mal eine edle Uhr für seine engsten Mitarbeiter heraus. Maureen will ihren temperamentvollen Mann zur Vernunft bringen, fürchtet sie doch um die gesundheitlichen Folgen, die der Boxsport für ihn über kurz oder lang mit sich bringen wird – egal, ob er gewinnt oder verliert. Sie will, dass er sich zur Ruhe setzt, wenn er auf dem Höhepunkt seiner Karriere steht.

Doch nach einem Charity-Event passiert das Unglaubliche: Billys Frau Maureen wird bei einem Handgemenge, bei dem sich versehentlich ein Schuss löst, getötet. Nach diesem schrecklichen Zwischenfall kommen einige Probleme auf Billy zu. Er zieht sich in seiner Trauer zurück, verliert seinen nächsten Kampf und steht plötzlich durch unglückliche Umstände vor dem finanziellen Ruin. Billy droht, das Sorgerecht für seine Tochter Leila zu verlieren. Er muss nun seinen vielleicht schwersten Kampf ausfechten, den Kampf gegen sich selbst. Er muss lernen, sich zu beherrschen, und er muss sich zurück an die Spitze kämpfen, um dem Jugendamt zu beweisen, dass er auch finanziell für seine Tochter sorgen kann. Trainer Titus “Tick” Wills (Forest Whitaker) nimmt ihn unter seine Fittiche.

Hintergrund & Infos zu Southpaw
Ursprünglich hatte Drehbuchautor Kurt Sutter (Sons of Anarchy) bei seinem Pitch im Jahr 2010 für die Rolle des Billy Hope den weißen Rapper Eminem vorgesehen, der für ihn einen ähnlich starken Außenseiter darstellt wie ein Southpaw (was übersetzt Rechtsausleger heißt) im Boxsport. Thematisch abgewandelt wäre dies eine Fortführung seines Kampfes gegen alle Widerstände à la 8 Mile gewesen, für den wiederum Marshall Bruce Mathers’ III. eigenes Leben Pate stand. Da die Zusammenarbeit aber nicht zustande kam, wurde im Laufe der Vorproduktion von Southpaw stattdessen Jake Gyllenhaal (Zodiac – Die Spur des Killers) mit der Rolle betraut. Dahingegen kristallisierte sich bereits 2011 heraus, das Antoine Fuqua (Training Day) Regie führen würde.

Die Geschichte des Underdog, der sich aus ärmlichen Verhältnissen hochboxt, ist nicht neu. Vor Jake Gyllenhaal erreichten in prominenter Manier z. B. schon Sylvester Stallone in Rocky, Robert De Niro in Wie ein wilder Stier und nicht zuletzt Hilary Swank in Million Dollar Baby den Olymp im Ring.

Mit seiner Rolle des Billy Hope wurde Jake Gyllenhaal Teil der Tradition, die sich durch eine physisch ausgeprägte Herangehensweise auszeichnet und deren wohl berühmteste Vertreter der bereits erwähnte Robert de Niro, Christian Bale (man erinnere sich an sein Workout für Batman Begins unmittelbar nach der extremen Abmagerungskur für Der Maschinist) und Tom Hardy (Bronson, Warrior und The Dark Knight Rises) sind. (EM)

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