Space Tourists
Space Tourists (2009), CH Laufzeit 98 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 29.07.2010
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
16 Bewertungen
5 Kommentare
Keine
von Christian Frei und Christian Frei,
Über der weiten kasachischen Steppe gleitet im Morgengrauen ein Fallschirm der Erde entgegen, erwartet von einer Armada russischer Helikopter. Eingepfercht in das enge Raumvehikel sind zwei Kosmonauten und eine Frau. Sie wird aus der Kapsel gezogen und zu einem Stuhl getragen. Man bedeckt sie mit Fell, öffnet das Visier ihres Raumanzugs, gibt ihr Blumen und einen Apfel. Die Frau heisst Anousheh Ansari. Ihr Kindheitstraum ist in Erfüllung gegangen: Als erste weibliche Space Touristin hat sie eine Woche in der Internationalen Raumstation verbracht. In Space Tourists wendet sich der Oscar-nominierte Schweizer Dokumentarfilmer Christian Frei einem alten Menschheitstraum zu. Dem Traum, dass wir als “ganz normale” Menschen unseren Planeten verlassen und ins Weltall reisen können.
Mehr Bilder (7) und Videos (1) zu Space Tourists
Cast & Crew
-
Christian Frei
-
Christian Frei
Regie
Schauspieler
- Genre
- Dokumentarfilm
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Kasachstan, Russland, Universum, Weltraum
- Handlung
- Raumfahrer, Raumfahrt, Tourismus, Tourist
- Stimmung
- Geistreich
- Mitmachen
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Filmdetails Space Tourists
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Kritiken (4) — Film: Space Tourists
Tamar Noort: Schnitt Tamar Noort: Schnitt
Kommentar löschenRegisseur Christian Frei hat sein Thema in pathetische, sehr ansehnliche Bilder gefaßt. Die Musik von Jan Garbarek und Steve Reich läßt sofort fremde Welten vor dem inneren Auge entstehen, und leise flüstert eine Stimme aus dem Off ein Gedicht über Myriaden von Sternen. Der poetische Duktus aber schafft ein seltsames Ungleichgewicht – schließlich bedient das Material nicht den Traum der Raumfahrt, sondern demontiert ihn eher. Dazu trägt auch die relativ wirre Struktur des Films bei [...].
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Christiane Peitz: Der Tagesspiegel Christiane Peitz: Der Tagesspiegel
Kommentar löschenGötterdämmerungslicht, dazu wunderschön fotografierte Ostdekadenz (Kamera: Peter Indergand) und poetisierte Armut. Der Magnum-Fotograf Jonas Bendiksen tritt als Augenzeuge auf: In seinen Bildern veredelt auch er die verrosteten Relikte der Hybris von Baikonur. Im Film korrespondiert die Ideologie des „Alles ist möglich“ zudem mit einem aufdringlich spacigen Soundtrack, von Jan Garbarek bis zu ätherischen Chören.
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G. H. Jekubzik: programmkino.de G. H. Jekubzik: programmkino.de
Kommentar löschenDie Einzigartigkeit der von Anfang an hochwertigen Bilder von „Space Tourists“, die geradezu sensationellen Einblicke, die sich bescheiden in den Gesamtfilm einfügen, machen die Dokumentation nicht nur humorvoll erkenntnisreich sondern auch sympathisch.
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Ralf Schenk: http://film-dienst.kim-info... Ralf Schenk: http://film-dienst.kim-info...
Kommentar löschenWie all seine Arbeiten hat Frei auch den neuen Film eindrucksvoll komponiert und strukturiert. [...] Dabei sind die von ihm entworfenen Bilderwelten so stilvoll fotografiert, erhaben und schön, dass sie durchaus den Vorwurf des Hochglanz-Dokumentarismus provozieren könnten: ein Verdikt, das freilich nur die Oberfläche der Filme, nicht aber deren Kern trifft.
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Kommentar — Film: Space Tourists
Kommentar schreibenmbirth 2011/02/08 00:25:49
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