Spanking the Monkey

Spanking the Monkey (1994), Laufzeit 100 Minuten, Drama, Komödie


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von David O. Russell, mit Jeremy Davies und Alberta Watson

Spanking the Monkey ist das Regiedebüt vom Oscar-nominierten David O. Russell über einen jungen Erwachsenen in inzestuösen Liebesnöten.

Ray (Jeremy Davies) kann einem schon Leid tun: Eigentlich möchte er den Sommer mit einem Praktikum für sein Medizinstudium verbringen – und sich ab und zu einen runterholen. Aber Ersteres kann er sich in die Haare schmieren, da seine Mutter (Alberta Watson) nach einem Unfall mit gebrochenem Bein das Bett hütend versorgt werden muss, und der Vater (Benjamin Hendrickson) auf Geschäftsreise ist. Und Letzteres lässt der Hund des Hauses nicht zu, der immer wie verrückt an der Badezimmer kratzt und jault.
Aber auch emotional läuft es nicht so gut: Entweder sind die Mädels zu jung, wie Toni (Carla Gallo) aus der Nachbarschaft. Oder zu alt und zu verwandt, wie Rays Mutter, die ihn umso mehr in ihren Bann zieht, je sexuell frustrierter Ray in diesem heißen Sommer wird…

Hintergrund & Infos zu Spanking the Monkey
Spanking the Monkey – dies der umgangssprachliche Ausdruck für männliche Masturbation – ist das Regiedebüt von David O. Russell, der mit Filmen wie Three Kings, I Heart Huckabees oder The Fighter, für den er für den Oscar nominiert wurde, Publikum wie Kritiker zu begeistern wusste.
Spanking the Monkey avancierte nach seiner Premiere auf dem Sundance Film Festival 1994, bei dem David O. Russell für den Großen Preis der Jury nominiert wurde, um den Publikumspreis schließlich zu gewinnen, zu einem veritablen Hit: Bei einem geschätzten Budget von gerade einmal 200.000 Dollar spielte der Film gut anderthalb Millionen Dollar ein. (EM)

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Elman Smithee

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Bewertung7.5Sehenswert

Dies ist es also, das Regiedebüt eines meiner Lieblingsregisseure: Spanking the Monkey, ein Titel der Programm ist - nun ja, versuchtes. Der Film trägt schon die Handschrift des Ernsthaft-Absurden, das David O. Russels spätere Filme auszeichnet. Wie zuletzt in Silver Linings Playbook schlägt die Stimmung mitunter schnell um vom Amüsanten zum Erschreckenden, wobei in Spanking the Monkey das Drama überwiegt.
Der Film ist nicht unbedingt der ideale Film für einen gemeinsamen Videoabend, aber sehenswert ist er allemal!

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Sonse

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Bewertung5.5Geht so

Jungs, den schaut mal lieber nicht mit eurer Mutter!
Ein pubertierender Jeremy Davies sieht sich widerwillig gezwungen für seine Mutti mit Beinbruch zu sorgen. Stinkig ob des Verlusts eines viel versprechenden Praktikums, schmeißt er den Haushalt und findet den zwangsläufigen physischen Kontakt mit seiner Mutter etwas verstörend. Das Girl-Next-Door verwirrt ihn nur noch mehr und jedes Mal, wenn er sich im Badezimmer ungestört einen von der Palme wedeln will (Titel!), kläfft und kratzt der Familienköter an der Tür. Langeweile, Wodka und diese ganze Konfusion wecken schon bald ödipale Impulse in ihm...

David O. Russell ist ja mehr für seine Ausfälle an Sets und generelle Arschigkeiten bekannt, denn für seine Filme. Dabei bekommt er zumindest von mir für "Flirting with Disaster" und "Three Kings" durchaus ein wenig Anerkennung. "Spanking the Monkey" - Frühwerk! Frühwerk! - reibt sich an seinem unentschlossenen Genre, der Dramedy, auf. Eigentlich dramatisch, nur gelegentlich lustig und insgesamt vorwiegend langweilig. Was schon eine Leistung ist, wenn man bedenkt, dass der Film immerhin die Inzest-Story mit voller Überzeugung durchzieht. Schließlich halten vor allem die Schauspieler alles über Wasser.

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schnacksel

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@patch: die kaffeekränzchen-erfahrung muss ja ganz schön traumatisiserend gewesen sein, wenn du bei so nem harmlosen kommentar so an die decke gehst und gleich die emanzipationskritische keule schwingst! :)) oder waren das vielleicht 20 zeilen voller ironie? man weiß es nicht...

zur beruhigung: sonse ist überhaupt nicht männerverachtend - selbst ich als mann konnte mich neulich völlig auf augenhöhe mit ihr unterhalten, ohne dass sie mir auf den hintern gefasst oder verständnisvoll über die stirn gestreichelt hätte! :D


keddschabb

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Diese Diskussion hier erinnert mich an die Toilettenbeschriftung in einem leider schon vergangenen Tanzlokal: "Alles Wichser ausser Mutti!"