Umstrittene, zensierte, gekürzte, restaurierte, erste und letzte Auftragsarbeit Kubricks im verhassten Hollywood, der für den anhand einschneidender Querelen am Set gefeuerte Anthony Mann mit Produzent und Hauptdarsteller Kirk Douglas einsprang, um das Steuer der Regie zu übernehmen. Kubrick sah sich war zwar genötigt, seine eigene Antwort auf "Ben Hur" ähnlich einiger anderer Werke rückblickend gemischten Gefühls einzuschätzen, weil er sich nicht künstlerisch einschränkungslos verwirklichen konnte, aber nichtsdestotrotz ist "Spartacus" ein erschreckend meisterliches Beispiel über den ambitionierten Prozess gemeinschaftlichen Filmemachens. Erstmals reißt der Auteur und das Ungeheuer Kubrick nicht vollständig die Produktion einfach an sich, sondern ist gezwungen, in Gesellschaft Seite an Seite zu arbeiten, Seite an Seite abhängig zu sein, Seite an Seite in die Annalen der Filmschreibung einzugehen. "Spartacus" ist demnach nicht weniger als das…
Umstrittene, zensierte, gekürzte, restaurierte, erste und letzte Auftragsarbeit Kubricks im verhassten Hollywood, der für den anhand einschneidender Querelen am Set gefeuerte Anthony Mann mit Produzent und Hauptdarsteller Kirk Douglas einsprang, um das Steuer der Regie zu übernehmen. Kubrick sah sich war zwar genötigt, seine eigene Antwort auf "Ben Hur" ähnlich einiger anderer Werke rückblickend gemischten Gefühls einzuschätzen, weil er sich nicht künstlerisch einschränkungslos verwirklichen konnte, aber nichtsdestotrotz ist "Spartacus" ein erschreckend meisterliches Beispiel über den ambitionierten Prozess gemeinschaftlichen Filmemachens. Erstmals reißt der Auteur und das Ungeheuer Kubrick nicht vollständig die Produktion einfach an sich, sondern ist gezwungen, in Gesellschaft Seite an Seite zu arbeiten, Seite an Seite abhängig zu sein, Seite an Seite in die Annalen der Filmschreibung einzugehen. "Spartacus" ist demnach nicht weniger als das Ergebnis von vielen talentierten Leuten ungebrochener Kreativität, und nicht per se dem alleinigen Namen des Regisseurs zuzuschreiben.
Allzu einseitig veranlagte Zuschauer, das sind diejenigen dennoch, welche darauf beharren, Kubricks prägnante Bildsprache fehle hier aufgrund des kolportierten Studiozwists vollständig, denn sie irren. "Spartacus" geht, ganz wie es sich für ein Sandalenepos gehört, zweifellos in die mehrschichtig-inszenatorische Breite denn in die einschichtige Kürze, ist damit kaum stringent oder direkt, mehr ausschweifend, und zerbröselt in viele, kleinere Erzählebenen, also eher Kubrick-untypisch, aber allein die schachbrettmusterartige Geometrie der akribisch dirigierten Montagen in den Massenszenen und die unterkühlte Architektur eines menschlich unterkühlten Mikrokosmos der Stadt aller Städte, Rom: das ist Kubrick. Gefärbt von allegorisch stark aufgeladenen Farben des Stammkameramanns von Melodramatiker Douglas Sirk höchstselbst, Russel Metty, von blutrot am Horizont über weinrot im Becher zu abgewirtschaftetem Gelb im tristen Sklavenverließ – "Spartacus" erstrahlt vor lyrischer Erhabenheit und erhabener Poesie, ein hauchzartes Drama, eingebettet in einen nach dem berauschendsten Breitbild strebenden Monumentalfilm, die Liebeserklärung an ein mit der Kamera eingerahmtes Gemälde: auch das ist Kubrick.
"Monumental", überdies ein adäquater Begriff zur Beschreibung der Dimensionen eines große Töne spuckenden Ausstattungsmanifests. Monumental ist alles an "Spartacus": Requisiten, Kostüme, Besetzung, Statistenanzahl, Spielfilmlänge, die opernhafte Untergliederung in Ouvertüre und Intermission, zu alledem komponierte Alex North das vielleicht wunderschönste Liebesthema aller Zeiten, den vielleicht schmerzlichsten zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit unentschieden wankenden und doch so feinfühligsten Score, der je das Licht des zeitgenössischen Monumentalfilms erblicken durfte. "Spartacus" belebte seinen Ruf des Jahrzehnte überdauernden Denkmals erst, als die organisatorischen Voraussetzungen gegeben waren. Monumental aber auch die universelle Quintessenz, eine existenzielle Sinnsuche über alles und jeden, Individuum und Gesellschaft, Hülle und Fassade, Zerfall durch scheiternde Menschlichkeit und Ausbruch durch Ungerechtigkeit aus einem menschenfeindlichen Raum. Schulter an Schulter erheben sich ehemalige Leibeigene zu Giganten aus dem Sand empor und träumen eine Utopie der Freiheit und der Würde, es sind die unsterblichen Themen des Kinos, die des Stanley Kubrick.
Einen ebenso beachtlich tiefgreifenden wie thematisch in divergierende Richtungen zielenden Subtext zieht "Spartacus" darüber hinaus hinter sich her. Die Lesearten politischer, emotional-sexueller wie satirischer Natur sind in ihrer ungewöhnlichen Bandbreite bewundernswert und nicht alltäglich. Politisch staffiert Kubrick das sich hinterrücks intrigierende und gänzlich durchtriebene Dreiecksgespann einer in dekadenten Lustspielen und skrupellosen Allmachtsphantasien badenden Regierung aus, in dem er Spartacus (fiktiv, aber herausragend: Kirk Douglas) in die Mitte zwischen zwei römischen Volkstribunen, zwischen zwei diametralen Meinungen der Zukunft Roms platziert, von denen der Eine die Diktatur zwar will, aber Rom nicht "vergewaltigen" kann, weil er wohl auch mit der Stadt "verheiratet" ist (kaltschnäuzig: Charles Laughton), der Andere keine Diktatur zulassen kann, aber in einem Akt der Barmherzigkeit Spartacus' Geliebte mit ihrem neugeborenen Kind heimlich aus der Stadt schmuggeln will (pummelig: Laurence Olivier). Cracchus (Laughton) ist de facto der Böse und bleibt der Böse, Crassus (Olivier) ist der Böse und wird zum Guten. Dazwischen kommentiert Kubrick in sarkastischem Spot Roms oft hilflos handelnde Elite, die nicht weiß, was für eine Rolle sie in ihrer bewundernswerten Stadt vorzufinden gedenkt, außer, dass Rom, die Mauern, die Idee, das Symbol, das Lebenselixier mehr als das in ihr wohnende Menschsein zählt, es vielmehr ausnutzt, um Überleben zu sichern, Roms Überleben, nicht das der Menschen. Wer sich auflehnt, wird gekreuzigt. Ein politisches Wechselbad der inneren Zerrissenheit, Hass und Bewunderung halten sich im Diskurs für Spartacus die Waage, je nach Einstellung, Überzeugung.
Die Zweisamkeit Spartacus' mit Varinia (glänzender Lichtblick inmitten der Dunkelheit: Jean Simmons) gehören überdies zu den wahrhaftigsten Momenten des Films. Sie liegen da, räkeln sich, liegen aufeinander, auf der Wiese, neben dem Wasser, der sexuell unerfahrene Spartacus, der sich an seine Liebe schmiegt, an die Brust einer emanzipierten Frau vor dem Hintergrund betörender Urlaubsidyllen, während er die Welt erforschen, verstehen, begreifen will, das, was die Welt im Innersten zusammenhält, während er wissen will, von den unerklärlichen Dingen da draußen, woher der Wind kommt, warum die Sonne auf- und untergeht, nichts als wissen. Spartacus, ein vorsichtiger Träumer, Humanist und Philosoph wie die befreiten Sklaven seiner Armee, im steten Wissen, dass der Traum der Freiheit niemals in Erfüllung gehen kann, dass die Utopie eine geträumte bleibt, auch wenn die Sklaven auf dem Schlachtfeld nur siegen können. Kubrick erstickt in rein-reinigender Intimität theatralischer Sinnlichkeit, selten zuvor gesehen. Wunderbar ist das! Und so berührend.
Inwiefern Liebe, Leidenschaft und Nähe ins perverse Gegenteil verkehrt und instrumentalisiert werden, zeigt Kubrick allerdings auch, wenn unterschwelliger Sex in die Nähe von offener Gewalt gerückt wird – einmal mehr ein recyceltes Kubrick-Thema seines eigenen filmschöpferischen Kreislaufes (im "Tiger von New York" lanciert, in "Uhrwerk Orange" perfektioniert). Es obliegt in diesem Film obskurerweise aufgetakelt geschminkten Frauen, Gladiatoren für einen Kampf um Leben und Tod auszuwählen. Doch: Derjenige kämpft, wer den schönsten Körper hat, derjenige tritt an, wer gut aussieht, wer gefällt, wessen Körper am erotischsten in der prallen Sonne aus allen Poren schwitzt und glitzert, später heißt es dann infolge dieser Schau durchtrainierten Fleisches, dass die Männer nur das tragen sollen, was unbedingt nötig erscheint, unter gackerndem Gelächter. Hinzu kommt die früher herausgeschnittene und wieder neu hineingeschnittene Szene, in der Cracchus von seinem Sklaven Antoninus (dichterischer Zeitvertreib: Tony Curtis) gebadet wird und schließlich im Rahmen eines kulinarischen Gesprächs über Schnecken und Austern entgegnet, dass er gern Schnecken und Austern esse, um Antoninus, so scheint es, indirekt zu verführen. "Spartacus", eine homoerotisch konnotierte Satire, auch das ist im Raum-Zeit-Gefüge eines großen Filmhelden möglich.
Danke! | Mit steinalten 3-Stunden-plus-Monumentalfilmen stehe ich eigentlich auf Kriegsfuß, aber SPARTACUS konnte mich mehr als überzeugen. Jetzt steht nur noch LOLITA an, dann habe ich alle unbekannten Kubricks kennengelernt, bei seinen anderen Werken läuft es mehr oder weniger auf die Frage hinaus, ob die derzeitige Bewertung bestehen bleibt oder marginal verändert wird. :)
[...] Der Vergleich mit dem nur ein Jahr zuvor erschienenen „Ben Hur“ ist unumgänglich. Hierzu lässt sich sagen: „Spartacus“ hat nicht ganz so teure Mittel wie „Ben Hur“, aber traut sich mehr, ist expliziter, erzählt seine Geschichte geradliniger, wirkt glaubhafter und somit auch berührender. Es heißt, Douglas sei darüber enttäuscht gewesen, die Rolle des Ben-Hur nicht bekommen zu haben und machte daraufhin sein eigenes Epos. Beeindruckend, dass vor so einem Hintergrund ein Film entsteht, der den großen „Ben Hur“ in so manchen Belangen in die Tasche steckt. [...]
Als "notwendiges Übel", so bezeichnete der 1999 gestorbene Filmemacher Stanley Kubrick seinen "Spartacus", der bis heute mit Fug und Recht als einer der Bedeutendsten seines Genres gelten darf. Doch war es dem kommerziellen Erfolg eben jenes Monumentalwerkes zu verdanken, dass er sich als Regisseur etablieren und fortan seine eigenen cineastischen Visionen verwirklichen konnte.
Und wieder einmal eine Ouvertüre – vier Minuten musikalische Einstimmung auf den vierfachen Oscar-Preisträger von 1960, bevor es dann allerdings auch gleich in die Vollen geht!
Prachtvoll in der Ausstattung, wofür es auch zurecht einen Oscar gab, routiniert umgesetzt von Stanley Kubrick, der sich jedoch leider bei dieser an ihn in Auftrag gegebenen Regiearbeit nicht wie gewohnt entfalten durfte und erstklassig sowie überzeugend gespielt, sowohl von den Hauptdarstellern Kirk Douglas, Peter Ustinov und Laurence Olivier, als auch von sämtlichen Nebendarstellern.
Das Monumentalwerk entfaltet insbesondere in der ersten Stunde seine Wirkung, verflacht jedoch danach zwischenzeitig ein wenig. Einige zusätzliche Spannungsmomente hätten daher der dreistündigen Laufzeit sicherlich gut zu Gesicht gestanden, zumal es weitere Schlachten gab, von denen jedoch lediglich, mitunter sogar eher ein wenig beiläufig, berichtet wird.
Die entscheidende Schlacht wird dann allerdings nochmals imposant in Szene gesetzt und auch der weitere geschichtliche Verlauf ist äußerst gelungen umgesetzt.
So sieht ein Sandalenfilm aus! Gladiator, Troja und Alexander können einpacken oder sie werden gemeinsam mit all den grottigen TV-Remakes den Löwen vorgeworfen!
Ganz großes Kino. Auch wenn Kubrick mit der Auftragsarbeit persönlich nicht zufrieden war, ist ihm wohl doch zu verdanken, dass dieses Kirk Douglas Star Vehikel letztendlich ein richtig guter Film geworden ist. Das Ende geht echt zu Herzen.
Spartacus
"Spartacus" ist ein Historiendrama von Stanley Kubrick aus dem Jahre 1960 nach wahren Begebenheiten im antiken Rom, die aber größtenteils fiktiv sind.
Der Film gewann 4 Oscars für die Kostüme, Ausstattung, Kamera und bester Nebendarsteller (Peter Ustinov).
"Spartacus" ist mit Kirk Douglas, John Gavin, Jean Simmons, Laurence Olivier, Charles Laughton, Tony Curtis und dem unglaublichen Peter Ustinov herausragend besetzt.
Weiterhin ist Kubricks Umsetzung des Films sehr gut, ist aber im Gegensatz zu seinen anderen Werken etwas schwächer, da dieses ein Auftragswerk war.
Der Film bietet auch imposante Kulissen und außergewöhnliche Massen-und Kampfszenen, in denen sich die großartigen Schauspieler entfalten können.
Außerdem bietet der Film so einen gelungen Mix aus Emotionen, Schlachten und Kämpfen, der über die gesamte Länge nicht langweilig wird.
Zuletzt lässt sich sagen, dass die Charakterzeichnung des Films mehr als ausgezeichnet ist und die Dialoge des Drehbuchs sich perfekt in den Film eingliedern.
So erschafft Stanley Kubrick neben "Quo Vadis" und "Ben Hur" ein grandiosen Meisterwerk des Genres.
Fazit: "Spartacus" ist epischer Monumentalfilm mit brillanten Darstellern.
"Spartacus" ludus gaudium parat. Nam Spartacus homo non solum captivius Thracus sed etiam victor eram (bei Verbesserungen bitte melden).
Schön. Ich muss irgendwann auch mal eine Rezension über den Film schreiben. Kubricks typische Handschrift ist deshalb nicht zu erkennen, weil es eine Auftragsarbeit für ein Filmstudio war und weil er die Regie als Gefälligkeit für Douglas übernahm, mit dem er zwei Jahre vorher "Wege des Ruhms" gedreht hatte. Künstlerisch ließ man Kubrick keinen Freiraum. Somit ist dieser Film der einzige, bei dem Kubrick aufgrund des Studios Kompromisse eingehen musste.
Schöner Kommie Hoffi !! Was des Latein angeht, kann ich leider nicht viel zu sagen ... kommt nicht in meinem Sprachenschatz vor (sprich: hatt ich nie inner Schule) ;)
Schöner kurzer Kommentar, kann nachvollziehen was du an ihm magst. Ich hab ihn bisher nicht gesehen aber das kommt ja vllt noch. Was mir aufgefallen ist, ist dass du die meisten Sätze mit Subjektiv-Prädikat-Objekt aufbaust, was sich nicht so schön liest, wenn sie direkt hintereinander stehen, wie bei ""Spartacus" ist ein Historiendrama von Stanley Kubrick aus dem Jahre 1960 nach wahren Begebenheiten im antiken Rom, die aber größtenteils fiktiv sind. Der Film gewann 4 Oscars: Kostüme, Ausstattung, Kamera und bester Nebendarsteller (Peter Ustinov).
"Spartacus" ist mit Kirk Douglas, John Gavin, Jean Simmons, Laurence Olivier, Charles Laughton, Tony Curtis und dem unglaublichen Peter Ustinov herausragend besetzt." Da könntest du mehr Abwechslung reinbringen, zB ""Spartacus" ist ein Historiendrama von Stanley Kubrick aus dem Jahre 1960 nach wahren Begebenheiten im antiken Rom, die aber größtenteils fiktiv sind. Er gewann vier Oscars, nämlich für die Kostüme, die Ausstattung, die Kamera und für Peter Ustinov als besten Nebendarsteller, womit wir auch gleich beim Thema wären: Die Besetzung ist nämlich absolut herausragend. Das fängt schon bei XY an, der hier XY, geht dann über XY und XY, die beide XY und endet beim Ustinov, der völlig verdient den Oscar bekam." oder so. Am Ende wiederholen sich dann auch Wörter wie "Film" sehr oft, in "Weiterhin ist Kubricks Umsetzung des FILMS sehr gut, ist aber im Gegensatz zu seinen anderen Werken etwas schwächer, da dieser FILM ein Auftragswerk war. Der FILM bietet auch imposante Kulissen und außergewöhnliche Massen-und
Kampfszenen in denen die großartigen Schauspieler ihre wahre Kraft zeigen können. Außerdem bietet der FILM so einen gelungen Mix aus Emotionen, Schlachten und Kämpfen, der über die gesamte Länge nicht langweilig wird." liest sich das auch nicht so schön. Lieber sowas wie "Weiterhin ist Kubricks Umsetzung des Stoffes sehr gut, aber im Gegensatz zu seinen anderen Werken etwas schwächer, da dieser Film ein Auftragswerk war, wodurch er in seiner künstlerischen Freiheit eingeschränkt wurde. Dafür sind die Kulissen und die außergewöhnlichen Massen- und Kampfszenen enorm gelungen, in denen die Schauspieler dann auch ihre Stärken zum Ausdruck bringen können. Dazu kommt noch ein gelungener Mix aus Emotionen und Schlachten, wodurch hier keine Langweile aufkommt."
Ein toller Klassiker. Obwohl meine Begeisterung eher neueren Filmen zuzuschreiben ist, hat dieser Film mich wirklich überzeugt. Was vermutlich auch mit der guten Besetzung zusammenhängt.
Allein aufgrund Laurence Oliviers sexy Performance sehenswert! Niedliche Anekdopte dabei: selbstverständlich wollte Sir Laurence ursprünglich selbst Spartacus spielen!
Ist mein Referatsthema für mein Antikfilm Seminar. Ich ging eigentlich davon aus, ein Film von Stanley Kubrick und dazu noch ein Oscar prämierter wäre der absolute Spaß. Doch Spartakus entpuppte sicht als eher schleppende Inszenierung, die bei mir lediglich durch einen absolut genialen Peter Ustinov (damals noch kein Sir) punkten konnte. Irgendwie hat man gemerkt, dass es Stanley Kubricks einziger Film war, den er direkt für Hollywood gedreht hat und das merkt man leider auch. Zu Klischee beladen, teilweise viel zu gefühlsduselig. Vielleicht liegt es daran, dass ich generell keine Sandalen-Filme mag, schließlich find ich auch Gladiator maßlos überbewertet, auch wenn der Vergleich natürlich nicht funktioniert.
Edit: Nochmalige Abwertung, auf Grund der christlichen Heuchelei und der verwurschteten Grundidee der Romanvorlage...
Eines der größten Themen des Kinos, nämlich Freiheit und das ausgerechnet bei diesem Film als "Gefühlsduselei" abzutun zeugt von einer Gefühlskälte die mich frösteln lässt.
Nur wenige Wissen das Kubrick nicht alles an diesem Film so gemacht hatt wie er wollte!
Damals war er noch nicht unabhängig und musste diesen Film machen,und das merkt man auch meiner meinung nach der schwächste kubrick,trotzdem ist er ein kultfilm !
Einer der besten Filme aller Zeiten. Wie wäre der Film wohl geworden, wenn Anthony Mann die Regie übernommen hätte? Ich glaube, dass Kubrik hier eine neue Note bei den Monumentalfilmen gesetzt hat. Hätten sich Anthony Mann und Kirg Douglas nicht zerstritten, wäre der Film ganz anders geworden. Die "Schnecken- und Austern-Szene" ist ulkig!
Spartacus - Kritik
US 1960 Laufzeit 184 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Drama, Kinostart 16.12.1960
Kritiken (3) — Film: Spartacus
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenUmstrittene, zensierte, gekürzte, restaurierte, erste und letzte Auftragsarbeit Kubricks im verhassten Hollywood, der für den anhand einschneidender Querelen am Set gefeuerte Anthony Mann mit Produzent und Hauptdarsteller Kirk Douglas einsprang, um das Steuer der Regie zu übernehmen. Kubrick sah sich war zwar genötigt, seine eigene Antwort auf "Ben Hur" ähnlich einiger anderer Werke rückblickend gemischten Gefühls einzuschätzen, weil er sich nicht künstlerisch einschränkungslos verwirklichen konnte, aber nichtsdestotrotz ist "Spartacus" ein erschreckend meisterliches Beispiel über den ambitionierten Prozess gemeinschaftlichen Filmemachens. Erstmals reißt der Auteur und das Ungeheuer Kubrick nicht vollständig die Produktion einfach an sich, sondern ist gezwungen, in Gesellschaft Seite an Seite zu arbeiten, Seite an Seite abhängig zu sein, Seite an Seite in die Annalen der Filmschreibung einzugehen. "Spartacus" ist demnach nicht weniger als das…
25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
seven 2011/07/28 17:27:18
Antwort löschenSchön geschrieben.
War glaub´ ich mein erster Kubrick, damals als ich noch eine Begeisterung für historische Schinken hatte.^^
Timo K. 2011/07/28 17:37:04
Antwort löschenDanke! | Mit steinalten 3-Stunden-plus-Monumentalfilmen stehe ich eigentlich auf Kriegsfuß, aber SPARTACUS konnte mich mehr als überzeugen. Jetzt steht nur noch LOLITA an, dann habe ich alle unbekannten Kubricks kennengelernt, bei seinen anderen Werken läuft es mehr oder weniger auf die Frage hinaus, ob die derzeitige Bewertung bestehen bleibt oder marginal verändert wird. :)
Alle 4 Antworten zeigen
pellekraut007 2011/08/01 17:21:34
Antwort löschenJa, sach ma... das ist ja ma ein Hammerkommentar. Dafür von mir 10 Punkte! Grunz!
Timo K. 2011/08/01 17:24:58
Antwort löschen:)
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Der Vergleich mit dem nur ein Jahr zuvor erschienenen „Ben Hur“ ist unumgänglich. Hierzu lässt sich sagen: „Spartacus“ hat nicht ganz so teure Mittel wie „Ben Hur“, aber traut sich mehr, ist expliziter, erzählt seine Geschichte geradliniger, wirkt glaubhafter und somit auch berührender. Es heißt, Douglas sei darüber enttäuscht gewesen, die Rolle des Ben-Hur nicht bekommen zu haben und machte daraufhin sein eigenes Epos. Beeindruckend, dass vor so einem Hintergrund ein Film entsteht, der den großen „Ben Hur“ in so manchen Belangen in die Tasche steckt. [...]
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenAls "notwendiges Übel", so bezeichnete der 1999 gestorbene Filmemacher Stanley Kubrick seinen "Spartacus", der bis heute mit Fug und Recht als einer der Bedeutendsten seines Genres gelten darf. Doch war es dem kommerziellen Erfolg eben jenes Monumentalwerkes zu verdanken, dass er sich als Regisseur etablieren und fortan seine eigenen cineastischen Visionen verwirklichen konnte.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (15) — Film: Spartacus
Kommentar schreibencpt. chaos 2011/12/12 15:42:04
Kommentar löschenUnd wieder einmal eine Ouvertüre – vier Minuten musikalische Einstimmung auf den vierfachen Oscar-Preisträger von 1960, bevor es dann allerdings auch gleich in die Vollen geht!
Prachtvoll in der Ausstattung, wofür es auch zurecht einen Oscar gab, routiniert umgesetzt von Stanley Kubrick, der sich jedoch leider bei dieser an ihn in Auftrag gegebenen Regiearbeit nicht wie gewohnt entfalten durfte und erstklassig sowie überzeugend gespielt, sowohl von den Hauptdarstellern Kirk Douglas, Peter Ustinov und Laurence Olivier, als auch von sämtlichen Nebendarstellern.
Das Monumentalwerk entfaltet insbesondere in der ersten Stunde seine Wirkung, verflacht jedoch danach zwischenzeitig ein wenig. Einige zusätzliche Spannungsmomente hätten daher der dreistündigen Laufzeit sicherlich gut zu Gesicht gestanden, zumal es weitere Schlachten gab, von denen jedoch lediglich, mitunter sogar eher ein wenig beiläufig, berichtet wird.
Die entscheidende Schlacht wird dann allerdings nochmals imposant in Szene gesetzt und auch der weitere geschichtliche Verlauf ist äußerst gelungen umgesetzt.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
dumas 2011/09/10 16:59:00
Kommentar löschenSo sieht ein Sandalenfilm aus! Gladiator, Troja und Alexander können einpacken oder sie werden gemeinsam mit all den grottigen TV-Remakes den Löwen vorgeworfen!
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Dr. Zaius 2011/07/23 00:41:39
Kommentar löschenGanz großes Kino. Auch wenn Kubrick mit der Auftragsarbeit persönlich nicht zufrieden war, ist ihm wohl doch zu verdanken, dass dieses Kirk Douglas Star Vehikel letztendlich ein richtig guter Film geworden ist. Das Ende geht echt zu Herzen.
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hoffman587 2011/04/20 23:17:47
Kommentar löschenSpartacus
"Spartacus" ist ein Historiendrama von Stanley Kubrick aus dem Jahre 1960 nach wahren Begebenheiten im antiken Rom, die aber größtenteils fiktiv sind.
Der Film gewann 4 Oscars für die Kostüme, Ausstattung, Kamera und bester Nebendarsteller (Peter Ustinov).
"Spartacus" ist mit Kirk Douglas, John Gavin, Jean Simmons, Laurence Olivier, Charles Laughton, Tony Curtis und dem unglaublichen Peter Ustinov herausragend besetzt.
Weiterhin ist Kubricks Umsetzung des Films sehr gut, ist aber im Gegensatz zu seinen anderen Werken etwas schwächer, da dieses ein Auftragswerk war.
Der Film bietet auch imposante Kulissen und außergewöhnliche Massen-und Kampfszenen, in denen sich die großartigen Schauspieler entfalten können.
Außerdem bietet der Film so einen gelungen Mix aus Emotionen, Schlachten und Kämpfen, der über die gesamte Länge nicht langweilig wird.
Zuletzt lässt sich sagen, dass die Charakterzeichnung des Films mehr als ausgezeichnet ist und die Dialoge des Drehbuchs sich perfekt in den Film eingliedern.
So erschafft Stanley Kubrick neben "Quo Vadis" und "Ben Hur" ein grandiosen Meisterwerk des Genres.
Fazit: "Spartacus" ist epischer Monumentalfilm mit brillanten Darstellern.
"Spartacus" ludus gaudium parat. Nam Spartacus homo non solum captivius Thracus sed etiam victor eram (bei Verbesserungen bitte melden).
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten
hoffman587 2011/04/22 14:25:25
Antwort löschenDu meinst jetzt mit den Punkten oder?
hoffman587 2011/04/22 14:28:09
Antwort löschenDu meinst jetzt warum ich 9 Punkte gegeben habe oder?
Filmkenner77 2011/04/22 14:32:35
Antwort löschenSchön. Ich muss irgendwann auch mal eine Rezension über den Film schreiben. Kubricks typische Handschrift ist deshalb nicht zu erkennen, weil es eine Auftragsarbeit für ein Filmstudio war und weil er die Regie als Gefälligkeit für Douglas übernahm, mit dem er zwei Jahre vorher "Wege des Ruhms" gedreht hatte. Künstlerisch ließ man Kubrick keinen Freiraum. Somit ist dieser Film der einzige, bei dem Kubrick aufgrund des Studios Kompromisse eingehen musste.
hoffman587 2011/04/22 14:41:39
Antwort löschenIch weiß war mir klar, war mir aber eben nicht sicher ob es gut in den Text passt, vielleicht überlege ich es mir noch einmal. Mal sehen
Chris12zero 2011/04/22 23:06:20
Antwort löschenSchöner Kommie Hoffi !! Was des Latein angeht, kann ich leider nicht viel zu sagen ... kommt nicht in meinem Sprachenschatz vor (sprich: hatt ich nie inner Schule) ;)
JohnnyKee 2011/04/22 23:37:48
Antwort löschenKann zwar kein Latein aber der Komm ist klein und fein.
Wow, das reimt sich sogar ^^
hoffman587 2011/04/22 23:39:08
Antwort löschenWirklich gut.
facepalm 2011/04/24 17:50:53
Antwort löschenSchöner kurzer Kommentar, kann nachvollziehen was du an ihm magst. Ich hab ihn bisher nicht gesehen aber das kommt ja vllt noch. Was mir aufgefallen ist, ist dass du die meisten Sätze mit Subjektiv-Prädikat-Objekt aufbaust, was sich nicht so schön liest, wenn sie direkt hintereinander stehen, wie bei ""Spartacus" ist ein Historiendrama von Stanley Kubrick aus dem Jahre 1960 nach wahren Begebenheiten im antiken Rom, die aber größtenteils fiktiv sind. Der Film gewann 4 Oscars: Kostüme, Ausstattung, Kamera und bester Nebendarsteller (Peter Ustinov).
"Spartacus" ist mit Kirk Douglas, John Gavin, Jean Simmons, Laurence Olivier, Charles Laughton, Tony Curtis und dem unglaublichen Peter Ustinov herausragend besetzt." Da könntest du mehr Abwechslung reinbringen, zB ""Spartacus" ist ein Historiendrama von Stanley Kubrick aus dem Jahre 1960 nach wahren Begebenheiten im antiken Rom, die aber größtenteils fiktiv sind. Er gewann vier Oscars, nämlich für die Kostüme, die Ausstattung, die Kamera und für Peter Ustinov als besten Nebendarsteller, womit wir auch gleich beim Thema wären: Die Besetzung ist nämlich absolut herausragend. Das fängt schon bei XY an, der hier XY, geht dann über XY und XY, die beide XY und endet beim Ustinov, der völlig verdient den Oscar bekam." oder so. Am Ende wiederholen sich dann auch Wörter wie "Film" sehr oft, in "Weiterhin ist Kubricks Umsetzung des FILMS sehr gut, ist aber im Gegensatz zu seinen anderen Werken etwas schwächer, da dieser FILM ein Auftragswerk war. Der FILM bietet auch imposante Kulissen und außergewöhnliche Massen-und
Kampfszenen in denen die großartigen Schauspieler ihre wahre Kraft zeigen können. Außerdem bietet der FILM so einen gelungen Mix aus Emotionen, Schlachten und Kämpfen, der über die gesamte Länge nicht langweilig wird." liest sich das auch nicht so schön. Lieber sowas wie "Weiterhin ist Kubricks Umsetzung des Stoffes sehr gut, aber im Gegensatz zu seinen anderen Werken etwas schwächer, da dieser Film ein Auftragswerk war, wodurch er in seiner künstlerischen Freiheit eingeschränkt wurde. Dafür sind die Kulissen und die außergewöhnlichen Massen- und Kampfszenen enorm gelungen, in denen die Schauspieler dann auch ihre Stärken zum Ausdruck bringen können. Dazu kommt noch ein gelungener Mix aus Emotionen und Schlachten, wodurch hier keine Langweile aufkommt."
:)
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hoffman587 2011/04/24 21:12:41
Antwort löschenDanke werde ich versuchen.
MovieMonster 2011/05/14 17:24:15
Antwort löschenJa, das wäre klasse ! :)
Mr.65 2010/11/07 22:56:02
Kommentar löschenFür mich einer der besten Filme von Kirk Douglas neben DIE WIKINGER und Mit stahlharter Faust !
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Filmkenner77 2010/08/07 19:55:42
Kommentar löschenNeben Ben Hur der König des Monumentalfilms.
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stalker 2010/05/29 00:25:57
Kommentar löschenDer einzige Kubrick, den es nicht geben müsste.
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tippitippitip 2010/01/24 13:19:15
Kommentar löschenEin hervorragender Film, den ich mir immer wieder ansehen werde.
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BlackPhoenix 2009/04/17 14:42:14
Kommentar löschenEin toller Klassiker. Obwohl meine Begeisterung eher neueren Filmen zuzuschreiben ist, hat dieser Film mich wirklich überzeugt. Was vermutlich auch mit der guten Besetzung zusammenhängt.
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Punk 2009/03/17 13:47:02
Kommentar löschenEine der großen Rollen von Kirg Douglas und ein Meilenstein für Kubrick. In den Actionszenen merkt man das Alter von fast 50 Jahren kaum.
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harperpitt 2008/08/05 17:12:58
Kommentar löschenAllein aufgrund Laurence Oliviers sexy Performance sehenswert! Niedliche Anekdopte dabei: selbstverständlich wollte Sir Laurence ursprünglich selbst Spartacus spielen!
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goretronic 2008/05/19 12:17:12
Kommentar löschenIst mein Referatsthema für mein Antikfilm Seminar. Ich ging eigentlich davon aus, ein Film von Stanley Kubrick und dazu noch ein Oscar prämierter wäre der absolute Spaß. Doch Spartakus entpuppte sicht als eher schleppende Inszenierung, die bei mir lediglich durch einen absolut genialen Peter Ustinov (damals noch kein Sir) punkten konnte. Irgendwie hat man gemerkt, dass es Stanley Kubricks einziger Film war, den er direkt für Hollywood gedreht hat und das merkt man leider auch. Zu Klischee beladen, teilweise viel zu gefühlsduselig. Vielleicht liegt es daran, dass ich generell keine Sandalen-Filme mag, schließlich find ich auch Gladiator maßlos überbewertet, auch wenn der Vergleich natürlich nicht funktioniert.
Edit: Nochmalige Abwertung, auf Grund der christlichen Heuchelei und der verwurschteten Grundidee der Romanvorlage...
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Narrisch 2011/06/05 08:02:52
Antwort löschenEines der größten Themen des Kinos, nämlich Freiheit und das ausgerechnet bei diesem Film als "Gefühlsduselei" abzutun zeugt von einer Gefühlskälte die mich frösteln lässt.
jackii93 2008/03/25 22:07:39
Kommentar löschenNur wenige Wissen das Kubrick nicht alles an diesem Film so gemacht hatt wie er wollte!
Damals war er noch nicht unabhängig und musste diesen Film machen,und das merkt man auch meiner meinung nach der schwächste kubrick,trotzdem ist er ein kultfilm !
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Zuri 2008/03/18 19:18:59
Kommentar löschenEiner der besten Filme aller Zeiten. Wie wäre der Film wohl geworden, wenn Anthony Mann die Regie übernommen hätte? Ich glaube, dass Kubrik hier eine neue Note bei den Monumentalfilmen gesetzt hat. Hätten sich Anthony Mann und Kirg Douglas nicht zerstritten, wäre der Film ganz anders geworden. Die "Schnecken- und Austern-Szene" ist ulkig!
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dAShEIKO 2007/08/02 18:13:54
Kommentar löschenEine der großen Rollen von Kirg Douglas und ein Meilenstein für Kubrick. In den Actionszenen merkt man das Alter von fast 50 Jahren kaum.
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