Speed - Kritik

US 1994 Laufzeit 112 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Thriller, Kinostart 20.10.1994

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    Speed ist das Musterbeispiel für einen Actionthriller. Hier wird fast alles richtig gemacht.
    Keanu Reeves, der hier echt gut spielt, ist der eigentlich makellose Held, der einen Anschlag vom Pyro und Bombenfreak Dennis Hopper vereitelt. Nun plant Hopper einen neuen Coup: Ein Bus wird explodieren, wenn er das Tempo auf unter 50 verringert. Er will 3 Millionen Dollar, damit er die Geiseln verschont. Niemand darf den Linienbus verlassen. Die Story ist also schnell erzählt, aber wirkt auch nicht dumm, da sie auch nicht gänzlich vernachlässigt wird. Sandra Bullock steht Reeves zur Seite mit einigen Busfahr-Fähigkeiten und lustigen Sprüchen. Tolle Action, coole Stunts sowie spektakuläre "Verfolgungsjagden", wobei der Verfolger ja der eigene Schatten ist, sind garantiert. Das Fahrzeug ist gespickt mit verschiedensten Charakteren. Hopper gibt hier einen wunderbaren, angsteinflößenden Bösewicht. Was Speed besonders gut macht ist, dass die Action die Spannung nicht verringert, sondern stark erhöht, außerdem ist der Genre-Klassiker nicht vorhersehbar, was ja selten der Fall bei solchen Filmen ist! Über unrealistische Szenen (Toter-Mann-Schaltung?!) und ein kleines Plot Hole (oder auch ein paar) sieht man da hinweg.
    Speed ist ein explosiver Actionthriller der Extraklasse, der seinen Kultstatus verdient hat.
    Übrigens: Nach den Dreharbeiten hatte Sandra Bullock ihren Busführerschein in der Hand.

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    • 8

      Einer der großen Actionfilme der 90er Jahre. Gerade die für diese Genre untypische Besetzung (Reeves in seinem ersten Actionfilm) macht einen großen Teil des Charmes aus. Die teilweise sehr unglaubwürdigen Bus-Stunts mindern das Vergnügen nur unwesentlich.

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      • 7

        "Speed" ist einer dieser typischen Actionfilme aus den 90ern. Heutzutage wäre man froh, wenn man ab un zu mal solch einen Actionfilm im Kino sehen dürfte. Auch wenn es "Mad Max 4" zuletzt geschafft hat, vermisst man diese sehr unterhaltsamen und spannenden Actionfilme. Der Cast harmoniert, der Bösewicht macht Spaß, die Action wird gekonnt umgesetzt und die Spannung wird bis hin zum Ende erhalten. Da vergisst man auch schnell mal den ein oder anderen Logikfehler. Zurücklehnen und zwei Stunden lang einem Bus zusehen, der jedes Hindernis überwinden kann, so einfach kann gutes unterhaltsames Kino sein.

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        • 7 .5

          Bei "Speed" handelt es sich um einen typischen Actionfilm der 90er, der hauptsächlich durch seine Protagonisten getragen wird. Vor allem das Duo Bullock/Reeves harmoniert vor der Kamera sehr gut. Schade nur, dass der "Bösewicht", im übrigen klasse dargestellt von Dennis Hopper nur verhältnismäßig wenig Screentime hatte. Und trotz der ganzen Logikfehler ist "Speed" vor allem eines: Spannend!
          Fazit: Spannungsgeladen und Top besetzt, so macht 90er-Jahre-Action Spaß

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          • 7

            Man könnte auf den ersten Blick meinen, dass "Speed" billiges, uninspiriertes 90er-Jahre Kino wäre, aber "Speed" ist glücklicherweise viel mehr als das. Auch wenn der Film aus heutiger Sicht vielleicht uninspiriert erscheint. Doch selbst wenn man den Film der fehlenden Originalität bezichtigt: Man muss das Rad nicht jedes Mal neu erfinden, um etwas Gutes abzuliefern. Tatsächlich hat Speed aber eine überragende Eigenschaft, die bei heutigen Action-Filmen nicht mehr garantiert zu sein scheint: Spannung und die dadurch erzielte Unterhaltung, die über die gesamte Laufzeit von rund 110 Minuten aufrechterhalten wird. Allein diese Tatsache reicht dafür aus, dass man die unsymphatischen Hauptdarsteller, die Logiklöcher und die Momente, in denen sich Keanu Reeves entscheidet, auf ein bisschen Overacting umzuspringen und seiner Figur, die ebenso wenig Tiefe wie die anderen besitzt, noch mehr Lächerlichkeit anzuheften, nicht unbedingt ignoriert, aber eben als Makel des Films zu tolerieren. Denn letztendlich ist die Unterhaltung doch der Faktor, der diesen Film so wunderbar kurzweilig und schön anzuschauen macht, ob nun durch das Nicht-Nur-Konzentrieren auf die Haupthandlung im Bus, sondern z.B. auch auf die Vorgeschichte oder durch die zahlreichen klassichen Nervenkitzel-Momente, in denen man, welch Wunder, erst in der letzten Sekunde die Katastrophe abwenden kann. Sogar ich muss dann nach einem Film wie "Speed" sagen, dass mich übertriebene Action-Sequenzen und Explosionen nicht immer nur abschrecken müssen und das obwohl ich das Action-Genre sonst nicht sonderlich mag. Schade, dass "Speed" den Ausnahmefall darstellt.

            Fazit: Wortwörtlich schneller, explosiver Film, den man zweifellos als Paradebeispiel für einen guten Actionthriller sehen kann.

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            • 9
              twentyfour 02.05.2015, 20:17 Geändert 02.05.2015, 20:17

              Der Überraschungshit 1994, und der Grund das ich damals nach einer anstrengenden Spätschicht nach Sichtung der geliehenen VHS putzmunter war. Und dabei sollte der Film mich nur in des Schlaf schlummern :D.

              An Speed stimmte so ziemlich alles.

              Vom hervorragenden Cast - Sandra Bullock feierte hier ihren endgültigen Durchbruch und wurde zu einer der gefragtesten weiblichen Schauspielerinnen in Hollywood, Keanu Reeves (und auch Jeff Daniels) schaffte mit dem Film den Sprung in meine Sammlung (der einzige mit ihm in meiner Sammlung), Alt-Star Dennis Hopper glänzt als Psychopat - bis zur Kamera und dem Soundtrack. Der Film war Adrenalin pur. Hochspannend inszeniert, mit ner Prise Humor und reichlich Action versehen.

              Einer der besten Action Thriller der 90er Jahre.

              Und dann kam Teil 2....

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              • 8 .5

                Ein Film den wohl fast jeder gesehen hat. "Speed" ist ein Meilenstein des Actionkinos und jetzt schon ein Klassiker. Ich weiß auch gar nicht wie oft ich den schon gesehen habe. Es war anscheinend nicht oft genug. Die einmalige Action und die Spannung schaffen es immer noch mich mitzureißen. Auch die Darsteller sind wirklich gut gewählt. Dennis Hopper der im Herbst seiner Karriere nochmal groß aufspielt. Ein solider Keanu Reeves der zwar immer das gleiche Gesicht macht aber sonst nicht weiter stört. Sogar Sandra Bullock hat es geschafft zu gefallen.
                Speed gehört in Sachen Action einfach in die oberste Liga und ist auf einer Stufe mit Knallern wie Terminator 2, Stirb langsam oder Face/Off. Nur schade das der zweite Teil bei weitem nicht dieses Niveau erreichte.

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                • 10

                  Top Film vor rasanter Kulisse ! Weiß gar nicht wie oft ich den Film schon gesehen hab. Noch heute gehört dieser Film zu den Top Favoriten des Genres und wer ihn nicht kennt, hat wohl zu oft auf die Bremse gedrückt :)
                  Der zweite hingeben ist mies geworden, auch wenn Dafoe mitspielt, aber kein Keanu Reeves :/

                  • 6 .5

                    Brrrrmmm, Brrrrrrmmm, Brrrrmmm - Quiiiiietsch.

                    Mein Lieblingsfilmdialog zwischen Keanu Reeves und Sandra Bullock...

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                    • 8
                      *frenzy_punk<3 31.03.2015, 14:39 Geändert 09.04.2015, 11:17

                      "Speed", großartiger und spannungsgeladener Actionreißer, der den Zuschauer damals wie heute in den Couchsitz presst und völlig wegflasht!

                      "Speed" ist das Regiedebüt des Kameramanns Jan De Bont (Die Hard) und man muss wirklich sagen, dass der Mann sein Handwerk versteht. Zusammen mit dem Drehbuchautor Graham Yost (Hard Rain) setzte er sich mit seinem Actionkracher aus den 90ern ein Denkmal. Die gut geschriebene Story, die zwar ziemlich einfach gestrickt ist, jedoch hervorragend umgesetzt wurde, bannt den Zuseher von Anfang bis Ende. Unglaublich, wie man so viel Nervenkitzel und Spannung in ein einziges Gefährt stecken kann, nämlich in einen Bus.
                      Schon zu Beginn werden die Nerven des Zuschauers auf eine harte Probe gestellt, als ein Paar Damen und Herren in einem Aufzug feststecken und dieser droht, eine gefährliche Reise in die Tiefe zu machen. Der Vorspann hier und auch die Passagen mit dem Aufzug sind eine kleine Hommage an "Die Hard" bei dem De Bont schon 1988 Kamera führte. Auch mit der Besetzung macht De Bont keinen Fehler, selbst wenn Keanu Reeves (Matrix) sich erst ein wenig sträubte, da ihm das Script zu nah an "Die Hard" dran war. So wurde das ganze Konzept erst einmal über den Haufen geworfen und neu geschrieben, somit gewann "Speed" dann auch Reeves als seinen Hauptdarsteller.
                      An seiner Seite ist Sandra Bullock (Blind Side), die extra für die Rolle einen Busführerschein machte. Herausstechen tut jedoch Dennis Hopper (True Romance), der den bombenlegenden Psychopathen hervorragend mimt. Mein persönliches Highlight im Cast ist jedoch Jeff Daniels (Looper), den ich schon immer mochte und immer wieder gerne sehe.
                      Die gut platzierte Action harmoniert perfekt mit dem Soundtrack, der wirklich etwas für die Ohren ist. "Speed" gewann bei der Oscarverleihung im Jahre 1995 den Oscar in der Kategorie Beste Tonmischung und Bester Tonschnitt, außerdem war er für den besten Schnitt nominiert. Zusätzlich erhielt er die Goldene Leinwand, für das Erreichen von 3 Millionen Kinobesuchern in 18 Monaten.

                      Punkte Abzug gibt es für die etwas zu schmalzigen Szenen zwischen den Protagonisten, das war dann wieder etwas zu viel des Guten. Ich war überrascht, dass mir "Speed" nach all den Jahren, die seit der Erstsichtung vergangen waren, noch immer so gut gefiel.

                      "Speed", Action und Spannung auf Hochtouren!

                      https://passionofarts.wordpress.com/

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                      • 7 .5

                        Die Spannung wird 2h lang aufrechterhalten.. jedoch wird er zum Ende hin schwächer.

                        Insgesamt jedoch ein überdurchschnittlicher Action Film!!!

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                        • 7 .5
                          philipp.endres.18 14.03.2015, 09:33 Geändert 14.03.2015, 09:34

                          Kennt ihr das, wenn ihr richtig Lust auf einen Film habt und dann auch noch genau das geliefert bekommt, was ihr euch erhofft habt?
                          Genau so ein Streifen war 'Speed' - ein kurzweiliger, zu keiner Zeit langweiliger, durch eine prise Humor aufgelockerter und cooler Actionfilm, der somit einfach hält was er verspricht.
                          Ich muss sogar sagen, dass er für einen typischen Actionfilm ernorm gute schauspielerische Leistungen, eine bemerkenswerte Kameraführung und einen eindringlichen Score zu bieten hat - für letzteres geht der Oscar damit auch völlig zurecht an 'Speed', denn dieser treibt den Film regelrecht an und lässt einem kaum eine Sekunde Zeit zum Verschnaufen.
                          Also einfach anschnallen, die Play-Taste drücken und den Film, ohne groß nachzudenken, genießen!

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                          • 8 .5
                            Cokecab19 12.03.2015, 01:07 Geändert 12.03.2015, 01:19

                            Ich hatte mir ja überlegt, ob ich mir für meine 500ste Bewertung nicht irgend einen besonderen Film heraus suchen soll. Aber da Speed gerade die letzte Blu-Ray in meinem Regal war, die ich noch nicht gesehen hatte, dachte ich mir, was solls, schaust du jetzt endlich mal Speed - ist inzwischen ja auch fast schon zu einem Kultfilm geworden.
                            Und jetzt sitze ich hier, noch vor den Resten des Abspanns über den Bildschirm flimmernd, mit einem riesigen Grinsen im Gesicht!
                            Lange habe ich keinen Film mehr gesehen, der mich so unterhalten hat, der mich seine volle Laufzeit vor nervenzerreißender Spannung so in den Sitz gepresst hat. Lange gab es keinen Film mehr, in dem ich so mit Filmcharakteren mitgefiebert und der so wenige, ja eigentlich gar keine Längen in der Handlung aufweist. Und lange nicht mehr habe ich einen Film gesehen, der seinem Titel so sehr gerecht wird, wie "Speed".
                            Scheiß auf tiefgreifende Charaktere, scheiß auf komplex ausgearbeitete Story. Brauch ich alles nicht, wenn der Rest so gut funktioniert, wie hier. Speed hat geschafft, was seit einer gefühlten Ewigkeit kein Film mehr so gut geschafft hat, und da juckt mich auch die ein oder andere, völlig überzogene oder unlogische Szene kein bisschen.
                            Ich weiß gar nicht, was ich hier noch groß sagen soll, außer: Mein Grinsen will einfach nicht verschwinden!

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                            • 8 .5
                              huababuar 21.02.2015, 01:02 Geändert 21.02.2015, 05:03

                              „Speed“ nimmt sich seinen Namen sehr zu Herzen, fängt schon in der ersten Minute mit Vollgas an und setzt auch im weiteren Verlauf so gut wie nie den Fuß vom Pedal. Vielmehr befindet sich Jan de Bonts Regiedebüt stets im roten Drehzahlbereich, bleibt über seine gesamte Lauflänge rasant, lässt den Passagieren – also uns Zuschauern – keine Zeit zum Atmen und kann gut und gerne als 911er des Actiongenres bezeichnet werden.

                              Schluss mit diesen unnötigen Metaphern! „Speed“ ist 90er-Jahre Actionkino vom Feinsten, gespickt mit einer ziemlich simplen aber ultraspannenden Story, dank der Fortbewegungsmittel jeglicher Art (Fahrstuhl, Bus, U-Bahn) dran glauben müssen und eine missliche Lage der anderen folgt. Der Plot an sich ist sicherlich weit davon entfernt realitätsnah zu sein, doch wirken einzelne Actionsequenzen zu keiner Zeit unrealistisch. Hier wurde im Hintergrund gute Arbeit geleistet, so dass keine Kollision, Schießerei oder Explosion billig aussieht. Ansonsten bekommt man eine für Genreverhältnisse wirklich übernatürlich gute Kamera, einen flotten Soundtrack und die geile 90er Jahre Atmo des dreckig-verstopften Los Angeles. Keanu Reeves und Sandra Bullock sind meiner Meinung nach beide keine Ausnahmedarsteller, bei der Story müssen sie das aber auch nicht sein und so machen die zwei ihre Sache wirklich gut und harmonieren auch sichtlich vor der Kamera. Wer schauspielerisch aber absolut heraussticht ist Dennis Hopper, der einen wirklich fiesen, authentischen und schlichtweg verrückten Bösewicht mimt.

                              Ein Old-School-Actionkracher mit einer unnachahmlichen Rasanz, guten Schauspielern und einer gekonnten Inszenierung. Langeweile? Fehlanzeige! Anschnallen und los geht’s.

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                                swissroland 30.01.2015, 03:20 Geändert 30.01.2015, 03:20

                                Speed eines der grössten Action Highlight der Filmgeschichte. Früher wusste man halt einfach noch, was das Publikum sehen will. Der Film hat in den ersten 17 min mehr Action als 99% der heutigen Filme in 120 min.
                                In der Hauptrolle John Matrix Constantine Wick aka Kino Reeves. Früher gab's halt auch noch Jan De Bont. Heute haben wir dafür Nichtskönner wie Oliver Megaton und angebliche Actionstars wie Liam Neesons. Wenigstens einen Keanu Reeves gibt es noch.

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                                • 10

                                  Der Film hat bis heute keinen Staub angesetzt und das wird er auch niemals tun. Er ist ein Klassiker, wenn nicht sogar der Klassiker des modernen Actionkinos. Egal wie oft man sich den Film anschaut, er wird nie langweilig.
                                  Einfach zeitlos gut.

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                                  • 8

                                    Keanu Reeves und Sandra Bullock, glänzen hier einmal mehr in dem Actionthriller der 90er Jahre "Speeed".
                                    Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen, wie oft ich diesen Film schon gesehen habe.
                                    Ich würde ihn dennoch nich wegschalten, wenn er im TV laufen würde.
                                    Der Film macht einfach Spass.
                                    Keanu Reeves mit Matrix auf den Höhen seiner Karriere.

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                                      RockyRambo 23.01.2015, 18:24 Geändert 23.01.2015, 18:25

                                      Ein Meisterwek des Actionkinos. Der Durchbruch für die Stars Reeves
                                      und Bullock. Auch Dennis Hopper war wohl nie besser als wie hier.

                                      • 7 .5

                                        Speed (1994, Jan de Bont)

                                        Eines muss man de Bonts erstem Regiewerk durchaus zugestehen: der Film ist ein meist sehr gut gemachter Actionkracher und wird seinem Namen mehr als gerecht. De Bont war sechs Jahre zuvor für die Kamera von McTiernans Stirb Langsam verantwortlich, eine Erfahrung, die seinen Speed anscheinend inspiriert hat. Beiden Filmen gemein ist das sehr simple, fast kammerspielartige Szenario als Grundlage für ein dynamisches Actionfeuerwerk. Speed spielt die meiste Zeit über in einem mit Bomben präparierten Bus voller unschuldiger Geiseln, die gezwungen sind, mit mehr als fünfzig Meilen in der Stunde durch Los Angeles zu rasen. Sinkt das Tempo, so kündigt der Oberschurke an, werde der gesamte Bus in die Luft fliegen.

                                        Für eine ausgefeilte Hintergrundgeschichte und interessante Charaktere bleibt kein Platz, aber da auf dem Cover Speed steht, ist verständlicherweise auch Speed drin. De Bont nutzt sehr einfache Mittel, um Tempo und Spannung zu steigern und jagt den durchhaltefähigen Bus förmlich durch den Film. Zum Verschnaufen bleibt kaum Zeit, denn de Bont lässt sich ständig neue Hindernisse und Probleme für seine Höllenfahrt einfallen und bei dem enormen Tempo des Films bietet sich glücklicherweise auch keine Gelegenheit, das alles zu hinterfragen. Die Action macht einen aufwändigen und imposanten Eindruck, die rasante Inszenierung steht komplett im unterstützenden Dienst des hohen Tempos und zusammen mit dem gelungenen Soundtrack geht das alles gut nach vorne.

                                        Was ich nicht so sehr mochte an Speed war, dass viele der Charaktere als zweidimensionale Stereotypen dargestellt werden und im ersten Drittel auch einige Genre-Klischees ausgereizt werden, bevor es nach einer guten halben Stunde dann mit Max-Geschwindigkeit zur Sache geht und zugegebenermassen alles viel besser funktioniert. Klar, Sandra Bullock ist schön anzuschauen und Keanu Reeves ist überaus männlich, aber gerade der zehn Jahre später entstandene Final Call - der nach einem ähnlichen Muster abläuft wie Speed - hat in meinen Augen gezeigt, wie man den Charakteren auch bei enormem Filmtempo etwas mehr Leben einhauchen kann. Hoppers übertriebenes Chargieren als Abziehbild eines platten Schurken ist nämlich nicht gerade die grösste Stärke des Films. Ansonsten aber sehr gute Unterhaltung.

                                        Wertung: 7,5 / 10

                                        • 6

                                          Wow, mittlerweile ist es also zwanzig Jahre her, dass "Speed" die Kinoleinwände eroberte! Zugegebenermaßen fand ich diesen temporeichen und daher durchaus unterhaltsamen Actionthriller, bei dem es an allen Ecken und Enden ordentlich scheppert, nie übermäßig toll, da mich die Story nach wie vor nicht übermäßig vom Hocker reißt. Das mag vielleicht am nonsensartigen Script liegen (der fliegende Bus schießt dabei den Vogel ab), aber auch die namhafte Schauspieltruppe, von der niemand an seine schauspielerischen Grenzen gehen muss, was der Film allerdings auch inhaltlich nicht unbedingt erforderlich macht.

                                          Dennoch sei der "kopflose" Dennis Hopper an dieser Stelle lobenswert erwähnt, der einen prima Fiesling abgibt! Wobei dies wiederum auf der Gegenseite durch Sandra Bullock geschmälert wird, die mich bei dieser erneuten Sichtung zeitweise regelrecht abgenervt hat. Nun denn, mit etwas Nachsichtigkeit, rettet sich "Speed" seine sechs Punkte.

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                                            Einer der spannendsten Actionthriller, die je gedreht wurden! Ähnlich wie zuvor der erste "Stirb langsam" Film hat "Speed" das gesamte Actiongenre nachhaltig beeinflusst. Die Rasanz der Handlung lässt den Zuschauer kaum Zeit zum durchatmen. Schade ist, dass dies der einzige Film von Regisseur Jan deBont ist, den man als richtig gut bezeichnen kann, denn keines seiner Nachfolgewerke erreichte auch nur ansatzweise die Klasse seines Debüts.
                                            "Speed" beweist mal wieder, dass gerade Filme mit einer eher schlichten Story oft am spannendsten sind. Und was ebenfalls positiv auffällt: Obwohl es sich um einen Actionfilm handelt, gibt es nur relativ wenige wirklich blutige Szenen. Ich finds gut, dass man mal einen Genrefilm gab, der sein Publikum nicht mit übertriebenen Gewaltexessen zu erreichen versucht. Absolute Kaufempfehlung!

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                                            • 8 .5

                                              "Speed" ist einer dieser typischen 90er Jahre Filme, der mich vor 10 Jahren so richtig ans Sofa fest klebte.
                                              Wäre da am Anfang der Fahrstuhl, zudem ein verrückter Gegenspieler und die Bombe unter einem Bus, welche jeden Augenblick los gehen könnte.
                                              Die handgemachte Action wirkt heute, nachdem man von anderen Filmen der letzten Jahre doch etwas zu sehr verwöhnt wurde, etwas.. angestaubt, lässt mich aber gerne in Erinnerung schwelgen, wie gut es doch eigentlich ist, wenn es so gemacht wird.
                                              Der nicht vorhandene CGI-Kotzkram lässt den Film nämlich doch um einiges erträglicher wirken, als so manch aktuelle Streifen.
                                              Außerdem ist der Soundtrack sowieso der Oberkracher und ließ mich letztens, nachdem ich den Film mal wieder nach Jahren in den Player schmiss, wirklich hochspringen, weil ich es doch tatsächlich vollkommen vergessen hatte, wie mitreißend und knallig der abgeht.

                                              "Speed" ist also ein hochspannender, gut gemachter Actionthrill, dessen Feeling und Musik mich immer wieder kriegen.

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                                                Jan de Bont, der eigentlich Kameramann ist, macht aus dem Linienbus 2525 eine rollende Bombe und zieht dabei einen Actionkracher auf, der es schwer in sich hat.
                                                Herausragend in diesem Film ist für mich Dennis Hooper, der den verrückten Bombenleger Howard Payne gibt. Sein Katz- und Mausspiel mit dem Bombenspezialisten Jack Payne alias Keanu Reeves ist enorm spannend. Und der Bus, der niemals unter 50 Meilen pro Stunde fahren darf, weil er sonst in die Luft fliegt - ab einem gewissen Zeitpunkt von der Füherscheinlosen Sandra Bullock gelenkt - walzt alle Hindernisse nieder, um sein Tempo zu erhalten.
                                                Das Ende ist vermutlich ziemlich teuer gewesen.
                                                Ein noch handgemachter Actionfilm ohne massenhafte CGI und sonstige Effekte. Sowas gibt es heutzutage leider kaum noch oder gar nicht mehr. Ein Grund, warum ich die Filme vor 2000 einfach oftmals mehr mag.

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                                                • 8 .5

                                                  Speed, ein Film, der so rasant ist, wie es der Filmtitel propagiert. Ab dem Zeitpunkt, bei dem der Bus als Hauptsetting fungiert, zieht der Film das Tempo ordentlich an und kommt zu keinem Zeitpunkt zur Ruhe. Und das macht Freude. Adrenalin pur. Schauspielerisch weiß vor allem ein authentischer, als Bösewicht agierender Dennis Hopper zu gefallen, wobei hier der gesamte Cast durchgehend überzeugend spielt (sogar Jeff Daniels :-D). Auch wenn die Logik hier und da auf der Strecke beibt, den Film sollte man gesehen haben.

                                                  Hach ja, die 90ger waren im Hinblick auf Actionfilme schon etwas besonderes.

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                                                  • 10

                                                    Der beste Action Film aller Zeiten ... Dennis Hopper, Sandra Bullock und Keanu Reeves. Und die Filmmusik .... spannend bis zum Ende ... und wenn du denkst der Film ist vorbei, kommt die UBahn

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