Speed - Kritik

Speed

US · 1994 · Laufzeit 112 Minuten · FSK 16 · Thriller, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 7 .5
    WithOpenEyez 03.07.2017, 22:06 Geändert 03.07.2017, 22:09

    Zum Glück ist der Film keinesfalls so schlecht wie das ultralangweilige Intro mit seinen schrottigen 3D Texten. What were they thinking? *schauder* #1994

    "Speed. Give me what I need." Von Zeit zu Zeit schaue ich auch mal so genannte Klassiker an. Ohne irgendwelche Erinnerungen geht's in die Zweitsichtung. Statt einer Bombe im Bus erhalten wir anfangs wie sich das gehört die Einführung des Villain Howard Payne (stark von Dennis Hopper). Dieser droht mit einer Bombe einen Fahrstuhl mit einer Menschengruppe crashen zu lassen. Das im Vorspann gesparte Geld wurde glücklicherweise gut investiert, das Elevator Foreplay bot einiges an Spannung, Dramatik und sah einwandfrei aus. "There will come a time when you wish you had never met me." Und so entkam Payne durch eine scheinbare Selbstsprengung dem Dynamischen Duo Daniels-Reeves, welches sich allerdings trennen musste, da Jack seinem Partner mehr oder weniger notwendig ins Bein schoss. So war er dann alleine mit seiner Casio Armbanduhr, als sich der irre Bombenleger zurückmeldete.

    "Pop quiz, hotshot. There's a bomb on a bus. Once the bus goes 50 miles an hour, the bomb is armed. If it drops below 50, it blows up. What do you do?" Wer auch immer sich diesen Plot ausgedacht hat, muss einfach auf Speed gewesen sein, in gewisser Weise ein schwer verrücktes Genie. Keanu's Jack ohne Frage, total irrer Typ, zu unser aller Glück! Es folgten Busladungen an Dramatik, die Hochspannung war in jedem Fall elektrisierend. Eine regelmäßige wunderbare Zerstörungsorgie, aber schön anschaubar, übersichtlich und durchaus ähm glaubwürdig (damit meine ich, dass ich als Zuseher einfach gefesselt war und die Film interne Logik eine Runde Sache war) - so macht man das, Mr. Bay. Gut gemacht ist einfach, wenn die Macher wissen was notwendig ist und nicht zwanghaft meinen, sie müssten irgendwelche Rekorde brechen. Ironischweise spielen die Blödmänner Reporter mit ihren Helikoptern und ihrer Sensationsgeilheit dem genial-kranken Bombenbauer in die Karten. Statt dass sie mal einfach nicht berichtet... war aber eh wurscht.

    Jedenfalls bringen Jack Traven, die junge Bullock und alle vor und hinter der Kamera beteiligten eine bemerkenswerte Actionshow aufs Parkett. Bitte, der Film ist von 1994 und ich kann heute, 23 Jahre später, optisch keine Fehler finden (außer die 3D Grafiken). Alle Achtung! Normalerweise bewerte ich einen reinen Action-Film ohne irgendwelchen Tiefgang nicht so hoch. Hier allerdings ist die Ausnahme berechtigt, denn so weit es möglich ist macht "Speed" sehr viel richtig: Innovative verrückte Story. Super gealtert. Ich erhöre sogar: Durch die Vertechnisierung und Verbaystaltungen des Action-Genres müsste Hollywood eigentlich wieder zurück zum Speed-Syle. Dazu ein starker Cast, kaum Längen und offensichtliche Störfaktoren, selbst die wenigen Humorversuche passten gut rein. Wirklich negativ ist für mich nun einfach die Natur der Sache, dass es sich um einen unterhaltsamen, aber letztendlich doch stupiden Unterhaltungs-Action-Thriller ohne Message handelt (außer die subliminale Botschaft lautet: Legt euch nicht mit Jack Traven an, denn der ist scheiße irre!!!) und das Finale war jetzt auch nicht ganz so der Bringer (das Übliche halt). Und da sie nicht gestorben sind, haben sie wohl geheiratet.

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    • 9 .5

      Einen wirklich guten Actionfilm machen nicht allein die actiongeladenen Sequenzen und das Tempo aus, sondern auch eine enorme Spannung. Und die entsteht aus den Emotionen des Zuschauers, wenn er um seine Identifikationsfigur im Film bangt. Dazu muss der Film natürlich zunächst diese Sympathie aufbauen, muss den Charakteren genügend Tiefe geben, oder er muss, wenn für eine intensive Charakterzeichnung zu wenig Raum ist, die Hauptfiguren durch bestimmte hervorstechende Merkmale sehr sympathisch machen. So ist eine Szene, in der ein eher belangloser Typ mit Dynamitgürtel in der U-Bahn steht, sicherlich weniger spannend, als wenn dies einem Sympathieträger widerfährt. Viele Actionfilme vernachlässigen diese Voraussetzung, und so hockt man als Zuschauer da und lässt explodierende Wolkenkratzer, kollidierende Jets, Kopfschüsse, abgetrennte Gliedmaßen und brennende Gestalten nach kurzer Zeit gelangweilt über sich ergehen. Nicht aber "Speed", denn dieser Film ist in all diesen Belangen nahezu perfekt gemacht. Ich habe "Speed" nach ungefähr fünfzehn Jahren mal wieder eingelegt und darf sagen, dass er null Staub auf dem Buckel hat und frisch und anziehend ist wie 1994. Und er weist mit Keanu Reeves und Sandra Bullock ein echt süßes Pärchen auf, bei dem nicht nur die Chemie sondern auch die Anatomie stimmt. Als Fazit lässt sich sagen, dass Jan de Bont mit "Speed" ein ganz tolles Regiedebüt hingelegt hat, das zu den modernen Klassikern des Action-Genres gezählt werden darf.

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      • 7

        Guter, teilweise übertriebener Actionfilm.

        • 8 .5

          Ein echter Neunzigerjahre Action-Thriller der alles hat um mich zu unterhalten. Mir gefällt sogar Keanu Reeves in dieser Action-Rolle aus ähnlichen Gründen wie bei "Point Break", aber auch Dennis Hopper spielt als Schurke ganz gut das kann er einfach. Sandra Bullock gefällt mir nur ihn dieser Rolle und in "Demolition Man" ansonsten gefällt sie mir gar nicht, ich finde sie schon fast nervig aber eben hier gefällt sie mir.

          "Speed" gehört zu den Top Actionfilme in den Neunzigerjahre dazu ist er noch ein guter Blockbuster. Man fiebert ständig mit Keanu und Sandra mit .. die Handlung ist interessant und intelligent durchdacht.

          Ein Film der in meiner Sammlung gehört wie das Essen im Kühlschrank.

          Einfach ein genialer Film.

          7
          • 7

            [...] Was Speed zu einer spannungstechnischen Glanzleistung macht, lässt sich in der Filmgeschichte bis zu einem Zitat von Alfred Hitchcock (Cocktail für eine Leiche) zurückverfolgen. Der Master of Suspense höchstpersönlich erläuterte einst den Unterschied zwischen Spannung und Überraschung, indem er anhand des Beispiels einer Bombe unter einem Tisch erklärte, dass das Explodieren der Bombe überraschend sei, während erst die Kenntnis des Zuschauers über deren Existenz und den Zeitpunkt der Explosion für Spannung sorgen würde. In Speed wird die Bombe unter dem Tisch zur Bombe unter dem Bus, welche explodiert, sobald das Fahrzeug eine Geschwindigkeit von 50 Meilen pro Stunde unterschreitet. De Bont setzt seine Zuschauer so einer puren Form von Action-Kino aus, für das der Regisseur auf pausenlose Kinetik, regelmäßig zu überwindende Hürden und eskapistisches Spektakel vertraut. In Kauf nimmt er dafür, dass sämtliche physikalische Gesetze wie von Zauberhand außer Kraft gesetzt werden. Ein Bus, der sich mit hoher Geschwindigkeit einen Weg durch ein paar glückliche Zufälle im Straßenverkehr zu viel bahnt, gehört ebenso zum Konzept von de Bont wie ein Bus, der reibungslos über die klaffende Lücke einer Brücke fliegt und selbst beim Aufprall auf der anderen Seite problemlos die nötige Geschwindigkeit der mindestens 50 Meilen pro Stunde aufrechterhält. In Hauptdarsteller Keanu Reeves (Matrix), der sich mit seiner Rolle endgültig einen Status als Action-Star erspielen konnte, findet Speed derweil eine treffende Verkörperung seines gleichermaßen hanebüchenen wie glorreichen Konzepts. Wenn Reeves mit Co-Star Sandra Bullock (Ein Chef zum Verlieben), die eher unfreiwillig als Busfahrerin einspringen muss, in Anflüge eines Flirts verfällt, wirkt der Schauspieler wie ein unbeholfener, überforderter Jüngling, den man mit fast schon kindlicher Faszination beobachtet, während er gleichzeitig mit einer physischen Präsenz glänzt, die jeder seiner Actionszenen zu staunenswerter Größe verhilft. [...]

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            • 10
              MovieFan88 16.12.2016, 00:33 Geändert 16.12.2016, 00:38

              Der Film Speed ist ein richtig geiler Action Film den echt jeder kennen sollte. Der Film hat eine sehr gute Story, ist von Anfang bis Ende spannend und bietet sehr gute Schauspieler. Einer der besten Action Filme aus den 90er. Und auch von den Effekten her einfach klasse, nicht so extrem wie in den heutigen Actionstreifen.

              Zur Story: In dem Film geht es um einen Linienbus, der unten eine Bombe hat die in die Luft geht wenn der Bus langsamer als 50kmh fährt. Was sich natürlich als schwierig beweist, da man natürlich immer wieder neue Hindernisse hat die man bewältigen muss ohne unter 50kmh zu kommen. Ein Wettlauf um die Zeit beginnt.

              Der ist einer meiner absoluten Lieblings Filmen den ich mir mindestens 3 mal im Jahr anschauen muss. Auch kann ich den Film auf jeden Fall weiter empfehlen.

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              • 7

                Ich kann ja die Bullock nicht leiden und auch Reeves hat bei mir erst durch John Wick einige Pluspunkte sammeln können aber "Speed" war ein Film, der von vorne bis hinten spannend und rasant daherkam. Daher war dann auch die Besetzung zu verschmerzen.
                Realismus? Gibt es nicht wirklich aber da der Actionanteil von vorne bis hinten sehr hoch ist und zudem Hopper mitspielt, der als gewiefter Bombenleger wirklich überzeugen kann, muss ich dem Film 7 Punkte geben. Habe ich mir immer gerne angesehen.

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                • 6

                  Der Hype rund um diesen Film ist meiner Ansicht nach etwas übertrieben. Die Story ist banal, was natürlich für einen Action-Film nicht überraschend ist; die dauernde Action ermüdet den Zuschauer nach einer Weile statt ihn in dauernder Atemlosigkeit gefangen zu halten; und die schauspielerische Leistung der Darstellung bewegt sich im Mittelmaß. (Zugegeben, für Keanu Reeves ist das schon überdurchschnittlich gut.) Aber zumindest ist es nicht die totale Katastrophe, die das Sequel abliefert.

                  • 8

                    Ein sehr gelungener Action Thriller ! Sehr spannend gehalten und... er macht einfach Laune ! ;) Die Story ist zwar einfach gehalten, und dafür dass sich das meißte in einem Bus abspielt, wird er nicht langweilig. Vorallem die letzten 20 Minuten waren nochmal richtig nervenzerreißend ! Für Action Fans ist Speed ein absolutes Muss. Auch wenn ich von der Story nicht wirklich angesprochen war, wurde ich überrascht, wie gut der Film im Endeffekt war !

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                    • 7

                      Wollen wir mal den Inhalt erzählen ?

                      Ein ehemaliger Sprengstoff-Spezialist (Dennis Hopper) will seine Rente aufbessern und erpresst die Polizei. Dazu hat er einen Bus präpariert, der schneller als 50 Meilen pro Stunde fahren muss, sonst explodiert die angebrachte Bombe. Natürlich möchte der fiese Erpresser, dass Jack (Keanu Reeves) mit im Bus ist, mit dem er noch eine Rechnung offen hat. Und natürlich fährt Annie (Sandra Bullock) den Bus, und sieht mit ihren schneeweißen Beißerchen und ihrer hübschen Frisur stets wie aus dem Ei gepellt aus.

                      Dennis Hopper muss fies schauen und sich regelmässig aufregen, mehr wird von ihm schauspielerisch nicht verlangt. Keanu Reeves dagegen bringt sportliche Höchstleistung. Und Sandra Bullock fängt mit Jack natürlich eine Romanze in Lebensgefahr an, weil das immer gut kommt.

                      Kameramann Jan de Bont versucht sich hier als Regisseur (wie auch in „Twister“ und „Lara Croft“), und versteht es blendend, abenteuerliche Perspektiven und Kamerafahrten zu inszenieren. Dies kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Inhalt des Films auf dem Jahrmarkt ein Los mit der Inschrift „Leider Niete gezogen“ wäre.

                      Wer über einen IQ von ca. 20 verfügt, fühlt sich sauwohl bei dem Streifen. Es sieht tatsächlich alles saugefährlich aus, was de Bont hier in den Kasten bekam. Dafür zollen wir ihm echten Respekt. Die Dialoge allerdings erinnern an die Lindenstraße, brockenhohl. Dennoch macht der Mumpitz Spaß, wenn man sich drauf einlässt und keine physikalischen Fragen stellt, wie etwa:
                      - Ein Linienbus springt über 15m frei in der Luft und landet sicher, und fährt dann weiter ??? Ohne Achsbruch ???
                      - Eine umgekippte Straßenbahn schiebt sich endlos über den Asphalt, als gäbe es keine Reibung. Man meint förmlich den Bagger zu spüren, der das Teil munter anschiebt.

                      Fazit: Knackige Inszenierung mit schöner Romanze. Alles so glaubhaft wie ein Reh im Bodybuilding-Center. Tipp: Eimer Popcorn kaufen, 3 Liter Cola trinken und Spaß haben. Für die echt gute Action gibt’s sieben fette Punkte. Den Inhalt und Realismus möchte ich nicht bewerten, sonst rutscht die Punktzahl in den Minusbereich. De Bont hat immerhin aus 30 Millionen Dollar Produktionskosten 350 Millionen Dollar weltweite Einspielung gemacht, und den Zaubertrick muss ihm erst mal jemand nachmachen.

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                      • 10

                        Das ist doch Bus fahren mit Klasse <3

                        • 8

                          Auch nach gut 20 Jahren noch eine echte Genre Referenz der auch nach der gefühlt 30ten Sichtung funktioniert ! Die einfach gestrickte, aber effektiv inszenierte Story welche mit einem Hammer Score unterstrichen wird, ist schon ein kleiner Klassiker. Da verzeiht man auch gerne ein paar Blödheiten (der unnötige Bussprung) und die damals noch leicht nervige Sandra Bullock (die ich mittlerweile allerdings sehr schätze).

                          Schade, Jan de Bont war Regisseur wohl ein echtes "One Hit Wonder", denn alles was danach kam, war deutlich schlechter und seit 2003 hat er wohl leider gar nix mehr gemacht.

                          • 9 .5

                            Einer der besten 90er Action. Noch heute einer meiner Lieblinge. Hat einfach alles was ein Actionfilm benötigt. Einfach hammer!

                            • 8

                              Ein Poesie Album in meiner Kindheit und was stand unter der Rubrik "Lieblingsfilm", Speed!

                              Auch wenn ich den Film heute mit anderen Augen sehe mag ich ihn noch immer. Er hat alles was man von einem guten Action Film erwartet. Die Spannung hält sich auf jeden Fall bis zum Schluss und das dank hervorragender Darstellung. Ob diese Szene übertrieben ist oder die Szene unlogisch will ich nicht hervorheben, da manche übertriebenheiten (neues Wort?!) ala Tarantino ja auch Kult sind und es wenige stört.

                              Keanu in seiner Phase wo Frauen dahin schmelzen und schwarzhaarige Männer wieder mehr Chancen haben. Vielen Dank dafür mein Freund.

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                              • 10

                                Damals auf VHS Kassette, gestern online in 1080p. Der Film hat nichts von seinem Reiz verloren. Echte 90`er Action und ein All-Time-Favorit.

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                                • 9 .5

                                  Die spannendste Busfahrt der Filmgeschichte

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                                  • 7

                                    Speed fand ich früher klasse, ein toll gefilmter Actioner ohne große Atempause. Dafür war ich sogar bereit, fliegende Busse zu akzeptieren.
                                    20 Jahre später ist Speed immer noch ein unterhaltsamer, solider Film, aber nicht mehr so klasse, dass jeder ihn gesehen haben müsste.

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                                    • 4 .5
                                      AnakinRambo 17.01.2016, 17:07 Geändert 05.10.2016, 16:48

                                      Der Trailer verspricht bei weitem zu viel

                                      Action-Bullshit

                                      • 9

                                        Speed.
                                        Die 90er und ihre Action Filme. In denen CGI noch Kinderkrankheiten hatte und man davon ausgehen konnte das was man sah, auch wirklich geschah.

                                        Gut ich oute mich jetzt mal direkt als ABSOLUTER Bullock Fan. Der Typ Frau.. ihre Art ist einfach zu genial. Die absolute Queen of Overacting. Ich glaube es ist nichtmal ihre Figur. Es sind die Augen die mich jedesmal in ihren Bann ziehen.
                                        *hust* ok genug davon....

                                        Die Handlung ist typisch ´90er action schnell erzählt.
                                        Frau geräht in eine Gefahr ( DIesmal Buss mit ner Bombe der nicht anhalten darf )
                                        Held kommt und rettet sie ( mehr oder weniger ) und sie wächst irgendwie über sich hinaus. Dabei bleibt sie aber immer weg von der coolen Überzicke die ja seit den späten 2000er Jahren immer mehr in den Vordergrund rückt. Wo frauen ja alles können müssen was Männer auch hinbekommen. ( Was auch seinen Reiz hat ).

                                        Eine total gut aufgelegte Sandra Bullock die hier ihre Queen of Overacting Art absolut ausspielen kann.
                                        EIn solider Keanu Reaves.. der mich nie 100% überzeugt aber auch nie absolut enttäuscht.
                                        Dennis Hopper der geborene Bösewicht oder neurotiker. Absolut top Leistung.

                                        Ich weis nicht wann ich den Film das erstemal gesehen habe aber ich hab diese Frau gesehen und war verknallt. ( Metaphorisch und rein Platonisch natürlich, der text könnte von meiner Frau gelesen werden ). Dazu die recht flotte Action. Eine flache aber haltbare Story... .. eben 90er Pur.

                                        Ein Film der dich nicht beweihreuchern, einschüchtern oder zum nachdenken bringen will sondern nur eins im Sinn hat. Dich zu unterhalten und zwar für genau die Minuten die er läuft. Ohne auch nur im Ansatz den Versuch zu machen dir einen neuen Lebensinhalt zu geben oder Episch zu wirken. Das ist ja heute leider so USUS und jeder Filmemacher will das bewirken.

                                        Handlung, Sound und Effekte gebe bei mir ne 7. Bullock kriegt immer 2 Punkte dazu. Also 9.

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                                        • 10

                                          "Speed" ist definitiv einer meiner Lieblingsactionfilme der 90er. Er enthält einfach alles, was ein guter Actionfilm braucht: Geladene Action, Spannung, einen Bösewicht und zwei tolle Hauptdarsteller, die sich am Ende verlieben.
                                          Also wer sich besonders für Actionfilme 1. Klasse interessiert, sollte sich "Speed" auf alle Fälle anschauen!

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                                          • 9

                                            Der Action Hit der 90er schlechthin! Bombe im Bus, wenn der Bus langsamer als 60 Meilen fährt, explodiert die Bombe! Was tun? Genau, Keanu Reeves muss da ran und gegen den Psychopathen Deenis Hopper bestehen.

                                            Nicht nur für Keanu Reeves war es der Durchbruch als absoluter Actionstar, sondern auch für Sandra Bullock.

                                            Jeff Daniels, der bekannt ist aus Dumm und Dümmer spielt hier zwar auch mit, aber er geht irgendwie unter im Film.

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                                              Dieser Film hat Maßstäbe gesetzt in punkto unlogische und physikalisch inkorrekte Inszenierungen. Den fand ich schon Mist, als er aktuell war - und heute finde ich ihn auch noch Mist.

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                                                Frightened_Inm8_No.2 03.12.2015, 00:44 Geändert 03.12.2015, 10:47

                                                Als ich etwas älter wurde und so langsam aufhörte nur KÖNIG DER LÖWEN und seichte RomComs zu schauen, fing ich an Gefallen an Actionfilmen zu finden. Mein Bruder meinte nur so "dann guck dir SPEED an, der is nicht schlecht".
                                                Er hatte ihn damals im Kino gesehen, als ich gerade mal ein Jahr alt war, ich wünschte den hätte ich auch in einem Kinosaal erleben dürfen. Denn stattdessen sitze ich auf meinem kleinen Schreibtischstuhl in meinem kleinen Zimmer vor dem kleinen Fernseher und nach nicht mal 10 Minuten kralle ich mich mit meinen Fingern so fest in die Armlehne hinein und lasse bis zum Ende nicht mehr los.
                                                Mein erstes richtiges Erlebnis mit einem Film, der doch tatsächlich spannend sein kann, so kannte ich das vorher noch nicht.
                                                Heute 10 Jahre später und nach dem 3. oder 4. Mal Anschauen hat sich nicht viel geändert. Der Fernseher ist etwas größer, es war gerade keine Armlehne da und trotzdem kann ich die Augen nicht eine Sekunde vom Bildschirm abwenden, weil ständig etwas passiert, auch wenn ich schon weiß, was passiert.
                                                Ich werde in den Film hineingesogen, drücke zusammen mit Sandra das Gaspedal bis zum Anschlag durch. Die anderen Autos auf der Straße und was sonst noch dabei zerstört wird ist jetzt scheiß egal, jetzt heißt es "Fahr oder stirb!", wie es Vin Diesel in den Furious-Teilen in einem totalen Nonsens-Zusammenhang gesagt hat, trifft hier absolut zu. Ich kriege Herzrasen, dann bleibt es für eine Sekunde stehen. Zusammen mit den anderen Passagieren im Bus schließe ich meine Augen und atme erleichtert auf, wenn der Bus wieder mit den Reifen auf der Straße aufsetzt und weiter fährt.

                                                Ich habe jetzt gemerkt, dass es die 80er Actionfilme sind, die mich anscheinend so kalt lassen. Sinnloses Geballer und ein aufgepumpter Muskelprotz von Held, der seine Feinde mit billig aussehenden Kampfszenen erledigt. Nein, ich scheine auf Geschwindigkeit zu stehen und alles, was im Vorbeifahren dabei niedergemetzelt wird. Das kriegt man hier genügend zu sehen und wenn man glaubt es ist vorbei, setzt der Film nochmal eine Schippe drauf.
                                                Die Thematik finde ich bis heute noch recht originell im Vergleich zu manch anderen.

                                                Am Schauspiel habe ich nichts auszusetzen, darauf liegt ja auch kaum der Schwerpunkt. Keanu Reeves, der Held des Filmes, spielt hier einen normalen, keinen Übermenschen. Ich finde seine Art sich nicht in den Mittelpunkt eines Films zu spielen eigentlich immer sehr angenehm, auch wenn er kein besonders toller Schauspieler ist. Sandra Bullock bringt wie immer Menschlichkeit und Sympathie mit ein, ohne mit ihrer hysterischen Art zu nerven (zumindest mich nicht, das werden wohl einige anders sehen).

                                                Das Wichtige ist, dass SPEED nicht versucht mehr zu sein als er ist und in dem Bereich macht er nichts falsch.
                                                10 Punkte kommen natürlich vom Nostalgiebonus. Für viele andere vermutlich ein Durchschnittsfilm aber in jedem Fall solide und kurzweilig.

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                                                  "Der Bus der nicht langsamer werden durfte!" :D

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                                                    cycloo77 21.10.2015, 02:33 Geändert 21.10.2015, 03:15

                                                    Hochspannungs Action Thriller der richtig nervenfetzend ist.
                                                    Hier wird der Spannungsbogen bis an die Grenze ausgereizt und Dennis Hopper als Psychopath ist einfach spitze.
                                                    Was mir vom ersten sichten 1994 im Kino bis heute richtig auf den Senkel geht und was einige Fremdschämattacken bei mir verursacht, ist der Charakter Annie (Sandra Bullock), ihre Quasellei ist nervtötend schmerzhaft.
                                                    Dafür ist die Soundkulisse sagenhaft.
                                                    Klassiker der 90er!

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