Spider-Man 2 - Kritik

US 2004 Laufzeit 127 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Drama, Kinostart 08.07.2004

  • 9 .5
    R123Rob 07.08.2015, 16:44 Geändert 07.08.2015, 16:57

    Jetzt bin ich hier das erste Mal tatsächlich verwundert, fast schon geschockt:

    Spider-Man 1
    Kritik 7.0
    Community 7.0

    Spider-Man 2
    Kritik 6.8
    Community 6.4

    (Leichte Spoiler!)

    Spider-Man 2 war damals eine Granate von Fortsetzung, mit der viele glaube ich nicht gerechnet haben. Was man hier an Schippen dazugelegt hat, ist der Wahnsinn. In vielerlei Hinsicht. Die Special-Effects werden hier passend, mit einer extremen Wucht serviert, wo ich bis heute noch staune. Dazu noch die Kamerafahrten und die Schnitte während der U-Bahn-Jagd, sowie der anschließende Kampf gegen Dr. Octavius auf und in der U-Bahn ist inszenatorisch ein Hochgenuss. Des Weiteren Peter Parker, wie er hier leicht bröckelt und ganz schön zu tun hat, alles irgendwie zu meistern. Privat-, sowie im Heldenleben. Genial!

    - pure Emotionen
    - intelligent
    - von der ersten bis zur letzten Minute spannend

    5
    • 9
      Deusfantasy 07.07.2015, 19:34 Geändert 18.08.2015, 13:51

      Nachdem in „Spider-Man“ noch die Entstehung zum Spinnenmann im Zentrum des Films stand, greift Sam Raimi im zweiten Teil die Fäden seines Vorgängers geschickt auf und lässt Peter Parker nun den Alltag als Superheld mit all seinen Höhen und Tiefen durchleben. Denn trotz übernatürlichen Kräften, sieht sich Peter ganz weltlichen Problemen wie dem chronischen Geldmangel gegenüber und kann die Kräfte kaum zu seinem persönlichen Vorteil nutzen. Zwischen dem aufhalten von Gangstern und dem retten von Menschen oder studieren und Liebe, steht Peter Parker in einem inneren Konflikt um seine Identität und Verantwortung. Er schafft es nicht länger beides in Einklang zu bringen und sieht sich fortan gezwungen zwischen dem Superhelden-Dasein und dem normalen Leben eines sterblichen zu entscheiden. Diese Entwicklung ist ein guter Kniff, denn es macht Spider-Man zu einem greifbaren, fast schon normalen, sehr sympathischen Helden, mit dem sich der Zuschauer identifizieren kann. Dabei findet Raimi gekonnt die richtige Mischung aus Humor und der nötigen Ernsthaftigkeit.

      Neben Peter müssen sich aber auch die anderen Charaktere wichtigen Entscheidungen stellen und machen so eine spürbare Charakterentwicklung durch. Tante May wird mit einem folgenschweren Geständnis konfrontiert und muss sich entscheiden, ob sie in der Lage ist zu verzeihen. Harry Osborn erfährt die Wahrheit über den Tod seines Vaters und muss ebenfalls mit sich ringen. Mary Jane muss sich ihrer Gefühle gegenüber ihrem Verlobten und Peter bewusst werden. Als letzter im Bunde kämpft Dr. Octavius mit sich zwischen Gut und Böse.

      A pro pos Dr. Octavius. Die Wahl des "Doc Ock" als Widersacher, erweist sich als wahrer Glücksgriff. Wird er zunächst als rechtschaffener und etwas exzentrischer Wissenschaftler präsentiert, zerstört er durch Überheblichkeit nicht nur sein Lebenswerk, sondern verliert nebenbei noch seine Frau. Das macht ihn zu einer äußerst tragischen und bemitleidenswerten Figur, die somit kein handelsüblicher 0815-Antagonist ist.
      Dabei entpuppt sich Alfred Molina dank seines Charismas schnell als die perfekte Wahl für die Besetzung und darf sich getrost als einer der bisher besten "Bösewichte" in Superheldenfilmen bezeichnen.

      Auch in Sachen visueller Effekte braucht sich der Film vor niemandem zu verstecken. „Spider-Man 2“ sieht schlicht großartig aus. Dabei sind vor allem auch seine Actionsequenzen grandios inszeniert. Die „Metro-Sequenz“ erzeugt bei mir noch heute Gänsehaut mit ihrem Schlusspunkt und darf sich ganz sicher zu den besten Actionszenen die dieses Genre hervorgebracht hat zählen.

      „Spider-Man 2“ ist einfach herausragendes Popcornkino und liefert ein verdammt rundes Gesamtpaket ab, das nicht nur seinen bereits sehr guten Vorgänger, sondern auch sämtliche Marvelverfilmungen überbietet. Nach wie vor eine der stärksten Comicverfilmungen überhaupt!

      3
      • 6

        Ganz nett.

        • 9

          "Spider-Man 2" stammt aus einer anderen Ära der Superhelden-Filme. Er öffnete seinen Nachfolgern aus den 2010ern viele Türen und dennoch er hat nicht viel mit ihnen gemeinsam. Tobey Maguire spielte seine Rolle mit sehr viel Hingabe. Spider-Man ist Peter Parks Berufung, aber auch seine Bürde. Und unter der Last dieser Bürde droht Peter in "Spider-Man 2" zu zerbrechen. Das Spider-Man Motto "Aus großer Kraft, folgt große Verantwortung" findet zwar in jedem Spider-Man Film Erwähnung, aber in "Spider-Man 2" wird auch die Kehrseite der Medaille gezeigt. Und das gelingt hier so gut wie in keinem anderen Spider-Man Film. Peter schmeißt zwischenzeitlich sogar das Handtuch und gibt Spider-Man auf. Leute werden in seiner Gegenwart ausgeraubt und kommen zu Schaden. Doch Peter unternimmt nichts dagegen und schaut nur zu. Kann er Spider-Man einfach den Rücken kehren? "Spider-Man 2" beantwortet diese Frage auf eindrucksvolle Weise. Die Community-Wertung schockiert mich gerade ein bisschen.

          5
          • 9 .5

            ,,Kinder wie Henry brauchen solche Helden. Mutig, sich für andere aufopfernde Menschen, die uns ein gutes Beispiel geben. Alle Menschen lieben Helden. Sie stehen für sie an, bejubeln sie, schreien ihren Namen und erzählen dann Jahre später, wie wie sie stundenlang im Regen standen, um einen kurzen Blick von denen zu erhaschen, die die ihnen gezeigt hat, wie man ein bisschen länger durchhält."
            Spiderman 2! Es war nicht nur einmal der Fall, wo einem der 2. Teil einer Reihe enttäuschte, doch wie bei ,,The Dark Knight" schaffte es Sam Raimi die perfekte Fortsetzung des Wandkrabblers zu erschaffen.
            Ich habe mir nochmal alle Spiderman-Filme angeschaut inskl. die ,,Amazing Spiderman"-Filme von Webb und ich finde einfach diesen Teil am besten.
            Der erste Teil war schon richtig gut, doch man merkt, dass dies nur das Grundgerüst für was deutlich Größeres was und dass ist diese mehr als nur zufriedenstellende Fortsetzung.(Achtung Spoiler!)
            Denn unser Peter Parker lehrt uns in diesem Film, dass auf große Kraft nicht nur große Verantwortung folgt, sondern ein Riesenhaufen Probleme.
            Peter wird schlechter in der Schule, vernachlässigt seine Pflichten, enttäuscht immer wieder Mary Jane, die bald einen Astronauten heiraten wird, wird von New York immer noch nicht als der Held gesehen, der er ist und verliert sogar nach und seine Kräfte.
            Kurzum, Peter hat die Nase voll nach einer Zeit lang und will sein altes Leben zurück.
            Hier sehen wir deutlich in die Abgründe eines verletzten Teenagers, der versucht die Maskerade fortzuführen.
            Tobey Maguire spielt den bemitleidenswerten Nerd Peter Parker wie immer super, James Franco spielt den rachsüchtigen Harry Osborn sogar noch besser als in Teil 1 und dessen Charakter spielt in diesem Filme eine deutlich wichtigere Rolle, auch wenn sein ganzes Potenzial bei Teil 3 auftaucht.
            Kirsten Dunst spielt wie immer ganz gut.
            J.K. Simmons(nochmals meinen Glückwunsch für den Oscar) ist wie immer zum Totlachen als der Zeitungsredakteur J.Jonah Jameson, dessen Sohn bald MJ heiraten wird (er aber trotzdem die Kosten so niedrig wie möglich hält ;) ).
            Doch das Oberhaupt des Films bleibt für mich immer noch Doc Ock!
            Obwohl Willem Dafoe als der Grüne Kobold genial war, ist der Wissenschaftler mit den 4 festgeschweißten Roboterarmen, klasse gespielt von Alfred Molina, mein Lieblingsschurke der Reihe.
            Obwohl er nicht richtige Superfähigkeiten hat, wie Sandman oder so viele Muckis wie Der Grüne Kobold, kommt er einem deutlich lebendiger vor, da er viel mehr wie der ,,verrückte Wissenschaftler" rüberkommt.
            Die Arme sowie die vielen spektakulären Actionszenen im Film sind ein Meisterwerk des CGI, weshalb der Oscar vollkommen verdient war.
            Zwar sind die Arme nicht immer animiert, doch man merkt kaum den Unterschied.
            Die Actionszenen sind der Wahnsinn und liegen von der Action her zwischen Teil 1 und 3( bei Teil 1 ganz gut, aber bei Teil 3 ein bisschen zu Over-the-Top), soll heißen, sie sind genau richtig und das CGI sieht deutlich besser aus als jeder Animations-Schrott von heute.
            Die Actionszene auf dem Glockenturm und den Zug gehört für mich zu einen der spektakulärsten Actionszenen des Superhelden-Genres.
            Der Film ist sogar ein bisschen düsterer als der Erste, man merkte sofort, dass der Macher von ,,Evil Dead" das Steuer hatte.
            Die Szene, wo die Ärzte den ohnmächtigen Doc Ock untersuchen und die Arme sie alle auf sehr verstörende Weise töten, war schon sehr grenzwertig für einen Superheldenfilm für Kinder und ähnelt viel mehr eine Szene aus einem Horrorfilm.
            Doch der Film ist keine einzige Actionkanone, besonders in der Mitte wird es schön ruhig, als Peter endgültig seine Heldenkarriere an den Nagel hängt und mit ,,Raindrops Keep falling on my Head" im Hintergrund das Leben genießt, was eine sehr schöne Sequenz war(anscheinend wollten sie dasselbe machen mit der Emo-Peter-Szene aus Teil 3, nur dass die Szene gehasst wurde :) ).
            Doch genau diese ruhigen Augenblicke machen den Film schön rund und zeigt genau, wie stark Peter mit seinem Heldenleben leiden musste.
            Tanta May ist wie immer da, um den Zuschauern das Herz aufzuwärmen mit wunderschönen Reden wie die obere, die ich genannt habe.
            Der einzige Grund, warum ich den Film einen halben Punkt abziehe, ist weil der Endkampf gegen Doc Ock ein bisschen kurz war, im Vergleich zu dem, was wir davor gesehen haben. Doch gegen Ende konnte sich der arme Kerl wieder besinnen und starb nicht als Bestie, sondern als Held(ziemlich tragisch, ich mochte ihn, er tat mir ein bisschen Leid).
            Und anscheinend ist es wohl bei Raimi Tradition, dass MJ entführt wird, doch wenigstens erfährt sie (endlich) wer hinter der Maske steckt.
            Und gegen Ende gibt es noch einen Cameo von Willen Dafoe, was will man noch mehr?
            Der Film ist für mich mein absoluter Favorit der Spiderman-Reihe, die eigentlich nach dem (meiner Meinung nach) ausgezeichnetem Teil 3 hätte enden sollen.
            Der Film ist so genial, da er in einer Zeit erschaffen wurde, wo es noch keinen Superhelden-Boom gab wie heute und er dennoch eine unglaublich gute Qualität hat(man erinnert sich an den furchtbaren ,,Hulk" von Ang Lee).
            Der Wandkrabbler erobert immer noch unser Herz nach 11 Jahren und wird es auch noch in weiteren 11 Jahren!
            Spiderman! Spiderman!
            ,,Ich glaub in allen von uns steckt ein Held und wenn wir sterben, dann sterben wir mit Stolz!"

            5
            • 7 .5

              Gehöre auch zu denen die den 2ten Raimi noch etwas besser finden als den Ersten, da mir hier die Mischung aus Humor, Action und Junge kriegt Mädchen einfach schmackhafter serviert wird. Zwar fehlen die Dramenelemente aus 1 aber Spiderman war meiner Meinung eh nie der dramatische Superheld. Einzig die Rolle von Kirsten Dunst nervt mehr als sonst da sie hier wirklich nur noch auf das schmachtende, schreiende Frauchen reduziert ist. Böse Zungen behaupten ja das sie auch zu mehr nicht in der Lage sei... obwohl ich sie als Jungschauspielerin in Interview mit einem Vampire ziemlich gut fand.

              1
              • 9

                Es hat mich tatsächlich mehrere Anläufe gekostet, bis ich den Wert des Films für mich selbst wesentlich höher einschätzte, als es beim erstmaligen Anschauens noch der Fall war und zeigte mir mal wieder selbst, wie sehr aktuelle Gemüts- und Gefühlsschwankungen des Zuschauers für unterschiedliche Bewertungsresultate verantwortlich sein können. Zwar büßte der Film meiner Meinung nach im Vergleich zum 1. Teil ein wenig von seiner Gesamtkraft ein, konnte dennoch wieder vollstens überzeugen. Ansonsten stimmte wieder alles für mich: Effekte, Story, Action, Humor und Unterhaltung sowie die Wandlungen und Motivationsschwankungen von Spider-Man, alias Tobey Maguire.

                1
                • 7

                  Na ja teils doch langweilig...

                  • 2

                    Tjo Das Ende hätte man nochmal ne Stunde hinausziehen können.

                    • 5 .5

                      Zu dem was ich zu Teil 1 geschrieben habe, kann ich hier nur sagen, dass es weitaus bessere und authentischere Comicverfilmungen gibt. "Batman Begins" beispielsweise ist bis heute mein Favorit: Ernst, dunkel, innovativ. "Spider Man" hingegen strotzt nur so von Fehlbesetzungen, dummen Sprüchen, Patriotismus und Pathos. Obwohl ich die Comics verschlungen habe und mich als Fan bezeichnen würde, ist die Raimi-Trilogie eher neu aufgesetzte Kinderkacke.

                      1
                      • 7

                        Sinnvoller Teil, welcher die Geschichte gut weitererzählt.

                        • 7

                          Kommt nicht zu 100% an 1 ran ist aber dennoch sehr geil !!

                          • CrimsonK 21.03.2015, 08:57 Geändert 21.03.2015, 09:01

                            Wow, wie gut ist dieser Film bitte?

                            Ist Spiderman 2 underrated? Bei IMDB und OFDB kommt der Film nur auf eine 7,3, während er bei der kritischen Moviepilot-community sogar gar nicht erst die 7 erreicht. Die Metakritikseite Rottentomatoes zeigt sich freundlicher mit einem Metascore von 94% und einem Audiencescore von 81%.

                            Ich habe SM 2 2004 im Kino gesehen und als gut aber nicht überragend abgespeichert. Über 10 Jahre und hunderte Filme mehr Erfahrung und auch gefühlte 20 neue Superheldenfilme später, muss ich meine Meinung gewaltig nach oben schrauben.

                            Sam Raimi schafft es einen Film zu kreieren, der zu 1/3 eine hervorragende Komödie ist, 1/3 ein Drama und zu 1/3 aus toller Action besteht. Das hört sich jetzt nicht spektakulär an, aber gerade diese Mischung ist keine Selbsverständlichkeit.

                            Peter Parkers tragische Figur mag den Leuten durch die anderen 2 Punkte etwas flöten gegangen sein. Aber das ist kein Vorwurf, denn Sam Raimi schafft es ein zu Tränen rührendes Drama in einen Mantel aus Humor zu legen. Und so kann man gar nicht anders als zu schmunzeln und kichern, wenn Peter seinen Job verliert, in der Uni abkackt, seine Miete nicht zahlen kann, keine Zeit mehr für seine einsame Tante hat, seinen besten Freund, dessen Vater er getötet hat, nie besucht oder irgendetwas in Sachen Mary Jane zu unternehmen, was nicht in einer Katastrophe endet. Ja sogar bei der Verbrecherjagd versagt er.
                            Und alle eben erwähnten Nebenfiguren plus Doc Oc bekommen eine ebenfalls dramatische Storyline, die wirklich sehr gut herausgearbeitet sind und alle mit Peter Parker zusammen hängen.
                            Färbt Spideys Kostum schwarz, lasst die Stadt überwiegend im Dunkeln und nehmt den Humor aus dem Film, und was bleibt (und ich stehe dazu) ist the Dark Knight (natürlich ist der Joker der bessere Antiheld und auch die Darstellung war besser).
                            Aber das funktioniert so nicht, denn J.K. Simmons ballert dir elegant ein Feuerwerk an Jokes ins Gesicht und man kringelt sich vor lachen.

                            So ist SM2 einer der lustigsten Filme, die ich seit langem gesehen habe und das liegt auch an dem treudoofen losergesicht von Tobey Maguire.

                            CGI altert immer schlecht, doch dieser Film ist 10 Jahre später immer noch fantastisch anzuschauen. Einfach nur atemberaubend wie Spidey sich mit der Kamera direkt hinter ihm durch engste Lücken schwingt, aus 50 Metern Höhe auf autos kracht oder auf ihn geworfene Autos stoppt.
                            Generell ist die Kameraarbeit so unglaublich gut. Die Zoom in and out sind pulsbeschleunigend und wenn Peter Parker gerade MJ küssen will, die Kamera sich in der Kussbewegung einmal von MJ auf Peter dreht, in sein Gesicht zoomt, seine Pupillen sich weiten, die Zeit einfriert, das Bild langsam rauszoomt und in Superslowmotion ein Auto in drehender Bewegung auf das Cafe, indem sie sich befinden, zufliegt etc. Just wow. So eine gute Actionszene habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Ich denke, das liegt auch daran, dass sie in SM 2 so rar gesäht sind, während man im Avengerszeitalter einfach Reizüberflutet wird.

                            Wenn Spidey der Anzug reisst, weil er so krass seine Muskeln anspannen muss um einen Zug zu stoppen. Einfach Gänsehaut. Spiderman ist generell noch ein verletzlicher Held. Das Spinnenkostüm am Ende des Films hat mehr Risse, Brand und Schweissflecken als saubere Stellen. Und genauso muss es halt auch sein.

                            Sam Raimis art zu Filmen. Die Übergänge. Die bereits erwähnten Zooms. Die Evil Dead Anspielung. OMG als Doc OC das erste mal Ausrastet. Diese Szene isoliert ist so düster und übel, wundert mich, wie er die so durch die FSK Boxen konnte. Aber wie gesagt, diese super ernste Film wirkt halt nicht so, weil man sich nur schwer von Lacher zu Lacher entspannen kann.

                            Für die 3 bis 4 Leute, die bis hierhin gelesen haben und bei denen ähnlich viel Abstand zum Release von SM2 besteht. Gönnt euch den Film noch einmal und seit erstaunt wie gut und komplex er ist.

                            Warum hat Sam Raimi eigentlich so wenig Filme? Der Mann kann so gut Inszenieren.

                            5
                            • 8 .5

                              Nach wie vor ist diese Trilogie, zusammen mit The Avengers, die bisher beste Comic-Realverfilmung, die ich mir bisher zu Gemüte geführt habe.

                              • 8 .5
                                RockyRambo 20.01.2015, 16:29 Geändert 11.05.2015, 14:24

                                Ganz gute Comicverfilmung. Nur das Ende mit dem geläutertem Schurken
                                hätte es nicht gebraucht. Da wäre mir ein Anständiger Endfight lieber gewesen.

                                1
                                • 6 .5

                                  Der Film zeigt fokusiert sich mehr auf Dramatischer Ebene und zeigt die Probleme eines Superhelden auf, kommt in dem Film ganz gut rüber, ist meiner Meinung nur etwas zu viel aufgetragen. Ein tick mehr Action mit Spannung wäre das Sahnehäubchen gewesen.

                                  • 5

                                    "Spider-Man 2" verliert meiner Meinung nach im Vergleich zum Vorgänger etwas an Potential, ist aber immer noch ein guter Film. Halbwegs jedenfalls. In manchen filmbezogenen Medien wird ja Raimis "Spider-Man"-Trilogie (zumindest die ersten zwei Teile) auf Superheldenfilme bezogen tatsächlich mit Nolans "Dark Knight"-Trilogie gleichgesetzt, was man ja irgendwie schon als stark übertrieben werten kann, oder? Denn auch wenn sie gut gemacht ist und tolle Bösewichte hat, kann sie mit einem solchen Meisterwerk in allen Belangen nicht mithalten. Auch da es ein eindeutuges Problem mit dieser Reihe gibt, und zwar dass sich die Story ständig wiederholt. (SPOILER!) Peter Parker hat im privaten Leben Probleme, blüht als Spider-Man auf, J. Jonah Jameson ärgert sich über alles und am Ende entführt der Antagonist der Handlung Mary Jane, stirbt aber dann durch eigenes Verschulden. Letzteres wurde diesmal ja sogar ziemlich gut eingesetzt, in Form einer Wiedergutmachung, wobei er sich opfert, um sein eigenes Werk ungeschehen zu machen. Somit ist Doctor Octopus klar ein interessanter Gegenspieler, kam aber meiner Meinung nach nicht ganz an den Grünen Kobold vom ersten Teil ran. Eine würdige Fortsetzung ist "Spider-Man 2" aber mit Sicherheit.

                                    5
                                    • 8

                                      Eine gelungende Fortsetzung von einem tollen Fim, er ist spannen und hat eine tolle Besetzung.

                                      • 10

                                        Tatsächlich noch besser als Teil 1. Eine grandiose Story, mit glaubwürdigen Charakteren und sensationeller Action. Genial!

                                        2
                                        • 5 .5

                                          Man kann sich den Film anschauen;man sollte aber nicht zu viel erwarten.

                                          • 6

                                            Mit Abstand der beste der 3 Filme. Tolle Schauspielleistung von James Franco und Alfred Molina.

                                            1
                                            • 9

                                              Der Film ist cheesy aber mit Abstand der Beste Teil seiner Trilogie :)
                                              Baut gut auf Teil 1 auf wie Peter versucht den Spagat zwischen seinem Masken dasein und seinem Privatleben zu kombinieren. Und einer der besten Kampfszenen (2. Fight Spidey vs. Doc Ock) im Superhelden Genre.

                                              • 8 .5

                                                "Alle Menschen lieben Helden. Sie stehn für sie an, bejubeln sie, schreien ihren Namen und erzählen dann Jahre später, wie sie stundenlang im Regen standen um einen kurzen Blick von dem zu erhaschen, der ihnen gezeigt hat, wie man ein bisschen länger durchhält. Ich glaube in jedem von uns steckt ein Held, für den wir ehrlich sind, wir uns Kraft verleihen, uns Wahrhaftigkeit lehrt, und wenn wir sterben, sterben wir mit Stolz. Auch wenn wir manchmal standhaft sein und das aufgeben müssen, was wir uns am meisten wünschen. Manchmal sogar unsere Träume.“

                                                Im Jahre 2004, also am Anfang der Superhelden-Welle in den Kinos dieser Welt, lieferte uns Sam Raimi bereits eine der bis heute besten Verfilmungen dieses Genres. Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass Spider Man 2 für der beste Superhelden-Film nach Nolans „Dark Knight“ – Meisterstücken ist.
                                                Woran das liegt?
                                                Diese Fortsetzung des bereits sehr guten Vorgängers liefert einfach alles was ich von ihm erwartet habe statt (wie bei vielen Sequels leider üblich) einfach nur höher, weiter, mehr: Eine gelungene Story, die zwar nicht wahnsinnig komplex daherkommt, einen aber auch nicht völlig für dumm verkauft und die Themen des ersten Teils gekonnt weiterspinnt, einen genialen Gegenspieler, sympathische Charaktere durch die Bank, passende Darsteller und vor allem gute Action und einen hohen Unterhaltungsfaktor.
                                                Doc-Oc ist einer der besten Bösewichte weil er zum einen eigentlich im Herzen ein guter Mensch ist, dennoch die meiste Zeit absolut bösartig und vor allem weil er dem Helden zu keinem Zeitpunkt unterlegen wirkt und so der Film immer spannend bleibt. Die Actionszenen des Films, vor allem der S-Bahn-Kampf sind genial inszeniert, sind technisch State of the Art und versprühen auch heute noch unheimlich Laune beim Zuschauen. Auch die Geschichte um den Helden, der Probleme hat sich der Verantwortung seiner Aufgabe zu stellen und sich zwischen seiner großen Liebe und seiner Maske entscheiden muss wurde in den ersten beiden Spidey-Filmen so gekonnt gezeichnet wie erst danach von Nolan wieder.
                                                Fazit: Extrem unterhaltsames Sequel, dass seinen Vorgänger sogar noch knapp übetrumpft und auch im Jahr 2004 für mich noch immer eine Messlatte für Superhelden-Blockbuster darstellt.
                                                Und Tobey Maguire ist der bessere Peter Parker!

                                                2
                                                • 1

                                                  Kann nicht viel sagen bin zu schnell eingeschlafen... Ebenso teil 1 und 3 einfach grottig. Wenn ihr meinen Namen seht wundert ihr euch jetzt vielleicht aber für mich "beginnt" Marvel erst ab 2008, + die X men Reihe.

                                                  • 7 .5

                                                    Geringfügig schwächerer Teil im Vergleich zum Vorgänger, allerdings bietet Spider-Man 2 einen guten Bösewicht, eine interessante und facettenreiche Story für eine Comicverfilmung und recht ansehnliche Action. Verstecken muss sich dieser Film nicht vor seinen Genre-Kollegen.

                                                    1