Spider-Man 2 - Kritik

US 2004 Laufzeit 127 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Drama, Kinostart 08.07.2004

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Kritiken (7) — Film: Spider-Man 2

Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

[...]
Doctor Octopuss ähnelt in manchen Bereichen zwar dem grünen Kobold (auch ein fast schon schizophrenes Selbstgespräch hat er zu bieten), ist in Summe aber nicht nur glaubwürdiger, sondern insgesamt ein würdigerer Gegner für die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft. Ansonsten: Auch hier steht die Liebesgeschichte zwischen Peter und MJ weit im Vordergrund, und natürlich wird sie wieder entführt, wenn auch nicht weil sie von Spider-Man geliebt wird, sondern von Peter. Andere Beweggründe, gleiches Resultat, aber egal. Für irgend etwas muss der junge Parker schließlich kämpfen. Und immerhin bekommt er so auch seine Kräfte zurück. Das kann man Männern ja schon mal sein, dass unter großem emotionalen Stress nicht alles so funktioniert…

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Flibbo: Wie ist der Film?

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8.0Ausgezeichnet

[...] Die Fortführung der Geschichte schlägt genau die richtige Richtung ein, indem sie das essentielle Thema vertieft, worum es im Superheldentum hauptsächlich geht, was actionlastige Genrekollegen leicht aus den Augen verlieren: der innere Konflikt mit den zwei Identitäten des Helden. Hin- und hergerissen zwischen persönlichem Wohlbefinden und dem der Allgemeinheit, können wir jede von Peters / Spideys Entscheidungen nachfühlen. Und schließlich lebt „Spider-Man 2“ von der wunderschönen, bewegenden Liebesgeschichte mit Mary Jane. Denn der Kampf mit den Gefühlen, bis die beiden endlich zueinanderfinden – oder auch nicht? – ist nicht weniger nervenaufreibend als der Kampf gegen den Bösewicht. Freilich wird hierbei nicht selten der Kitsch gestreift, doch ist alles cool verpackt und darf somit auch von den harten Jungs gut gefunden werden. [...]

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SoulReaver: CinemaForever

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8.5Ausgezeichnet

[...] Schneller, lauter und spannender ist immer die Devise vieler Fortsetzungen. Im Falle von 'Spider-Man 2' trifft das zu, aber es kommt eben noch das schöne Wörtchen BESSER hinzu. Raimi inszeniert seinen Film wieder mit viel Komik, ohne zu übertreiben und unnötig abzurutschen. Dazu die Action, die einfach noch besser aussieht und viel temporeicher dem Zuschauer um die Ohren gepfeffert wird. Allein die grandiose S-Bahn-Szene zählt zu den besten Actionszenen der letzten Jahre und lässt den Zuschauer mitfiebern. Längen gibt es keine und die 120 Minuten vergehen fast wie im Flug. Das liegt eben auch am Tiefgang, den Raimi seinen Charakteren wieder gibt und noch mehr aus ihnen rausholt. Von bekannten Mustern oder Prototypen kann hier nicht im Ansatz gesprochen werden. 'Spider-Man 2' ist einfach eine der besten Comicverfilmungen überhaupt und überzeugt in jedem Punk voll und ganz. [...]

Kritik im Original 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten

Joeyjoejoe17

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Absolut wunderbar. Da muss ich dich auch mal herzen ♥


SoulReaver

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<3


Timo K.: Blockbuster Entertainment

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7.0Sehenswert

Nach dem technisch unausgereiften, erzählerisch inhomogenen ebenso an 9/11-Pathetik wie Gollum-Schizophrenie entlang geschrammten und beziehungskitschigen ersten Spidey, der eine Tieferlegung von einer der vielschichtigsten Comicfiguren jäh verstellte, heißt die errettende Devise im zweiten gesponnenen Spinnennetz: neuer Drehbuchautor (Alvin Sargent). Und das ist gut so! Was es Raimi nämlich endlich ermöglicht, an die meisterlichen Genrearbeiten Singers, Nolans und Burtons anzuschließen, neben dem Spektakel das Innenleben eines zweifelnden Helden und seiner äußerlich negativen wie positiven Einflüsse bis zum Anschlag dessen zu sezieren, was für das auf Krawall gebürstete Massenpublikum erträglich scheint. Vor allem ist "Spider-Man 2" eine ganze Schippe besser, lauter, ambitionierter, erwachsener, verspielter im Ausschöpfen der Panels und Sprechblasen: Die Kämpfe sind spektakulärer, die Steady-Cam-Fahrten verschlungener, das CGI nicht mehr so künstlich-unscharf, der Kitsch merklich…

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momopipi

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wenn man es mit sehr wertvollem wortschatz ausdrücken will, dann triffst du es schon ziemlich passend^^ ich seh grad, dass ich tatsächlich die trilogie mit jeweils 7,5p bewertet habe. vorsichtshalber hab ich allen 3 filmen nun 7p gegeben. merkwürdige tatsache ist, dass ich die filme jetzt viel schlechter einschätzen würde. aber auch egal, muss mich drauf konzentrieren, endlich mal gute filme zu finden.


DeDavid

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Wow! Die bisher beste Kritik zur Spinne. Hut ab!


Julio Sacchi: Das Manifest

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5.0Geht so

Außer rumhopsenden Digitalfiguren, die entgegen anderslautender Aussagen keinen Deut besser aussehen als im ersten Teil, und der ständig wiederholten "Damsel in Distress"-Situationen gibt es keine spektakulären Vorkommnisse. In seinem Bemühen, anspruchsvoller zu sein als vergleichbare Filme, verliert SPIDERMAN 2 wie sein Vorgänger die Sensationen aus den Augen. Und so hängt der Spannungsbogen gelegentlich an ganz schön dünnen (Netz-)Fäden durch. Insofern bleibt die Vielschichtigkeit eine Behauptung und der Anspruch eine Idee.

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TheCorey: MovieMaze

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9.0Herausragend

Ist Peter Parker im ersten Teil noch seiner Verantwortung gefolgt, so erlebt er in der Fortsetzung die Schattenseiten seines Helden-Daseins. Um sie zu schützen hat er sich von MJ los gesagt, doch packt ihn natürlich die Eifersucht, als diese sich mit John Jameson verlobt und der arme Peter das auch noch mit der Kamera festhalten muss. Auch die Beziehung zum besten Freund Harry ist leicht erschüttert, da dieser von Peter die Identität Spider-Mans verlangt.

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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7.0Sehenswert

Eine wirklich gute Fortsetzung der Spiderman-Reihe. Mit viel Action, dramturgisch sehr dicht erzählt und gefüllt mit gespaltenen Figuren. Auch Alfred Molina als Doc Ock ist super. Der beste Spiderman-Film!

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Kommentare (109) — Film: Spider-Man 2


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jacker

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Bewertung7.0Sehenswert

Mal kurz grübeln..
Rational erklären, warum mir etwas, was objektiv wahrscheinlich besser ist, trotzem weniger gefällt.
Wie macht man das?

Am besten ganz vorne anfangen:
Ich bin gerade mitten in einer Spiderman-Neusichtung und habe mir nun den zweiten Teil einverleibt. Kannte ich schon, denn ich war damals im Kino und fand ihn doof! Und dann noch mal auf DVD und da fand ich nur etwas besser als doof. Die ganze Geschichte mit M.J., die essentiellen Fragen, die der junge Peter sich stellt, das war mir einfach too much - zu viel Sehnsucht, zu viel Gefühl, zu viel Verzweiflung, zu viel schmachtende Blicke - denn ich war schließlich jung, Popcorn-affin, intolerant und primär auf Krawall gebürstet.
Mittlerweile bin ich etwas älter, minimal reifer und habe Interesse an Dramen, an Lovestorys, an Emotion entwickelt - den Rest des Lebens nur Explosionen, das wär ja langweilig geworden. Es darf also gern das volle Programm sein, wenn es denn anständig verpackt ist - aber dennoch schrammen Peter Parker und M.J. immer wieder knapp an der Grenze entlang (Des guten Geschmacks? Zum Kitsch?). Teilweise auch knapp drüber hinaus.
Aber das stört mich nicht mehr so sehr, denn an Figuren (mit mehr als Muskeln un Maschinengewehren) bin ich ja mittlerweile interessiert und dank gesteigerter Qualitäten auf dem Gebiet eben dieser (zumindest der einen, der um die es geht) wird der aufkommende Schmalz gut kompensiert. Parker's innerer Konflikt (soll ich Spidey sein? Loser Parker? Winner Peter?) ist toll rausgearbeitet und das macht den Film interessanter als eine bloße Schlacht gegen einen neuen Villain. Da es um Parker geht reicht das, schöner wäre es dennoch gewesen auch mal mehr, als in einem Nebensatz abzuhandelndes, über die Nebenfiguren zu erfahren.
M.J. liebt eigentlich Peter, heiratet jetzt aber aus Enttäuschung jemand anderen.
DAS ist M.J. ! Mehr erfahren wir nicht!
Harry leitet jetzt Oscorp und will seinen Vater rächen.
DAS ist Harry ! Mehr erfahren wir leider auch über ihn nicht.

Schade, aber halb so wild, den glücklicherweise hat Raimi seiner Spinnengeschichte mehr Zuataten, als 'bloß' den inneren (und äußeren) Konflikt seines Protagonisten zugegeben.
Spaß macht der Film nämlich trotzdem wieder.
Weil er witzig geschrieben ist, rasant und halsbrecherisch und in gewisser Weise auch (wieder) recht charmant.

Was mir jedoch übel aufgestoßen ist, interessanterweise VIEL häufiger als im ersten Teil, sind die animierten Sequenzen. Bei allem guten Willen: Ich finde in Teil 2 fast keine Sequenz in der Spidey nicht eindeutig als (auf technischem Level längst überholt) animiert zu erkennen ist. Und das stört mich richtig. Nicht weil ich keine veraltete Technik bestaunen kann und will, viel mehr weil ich finde, dass CGI-Einsatz ist eine tolle Sache ist, wenn er Dinge ermöglicht, die anders unter keinem Umstand darstellbar wären. Und mich beschleicht das ketzerische Gefühl, man habe sich im Vorgänger wesentlich mehr Gedanken dazu gemacht, wie man Dinge 'in echt' darstellen kann und trotzdem atemberaubende Sequenzen zauberte. Z.B. Spiderman schwingen zu lassen und dabei mit der Kamera näher dran zu sein. Am echten Maguire. In Teil 1 fiel mir lediglich der Goblin als negativ-Beispiel auf. Hier schwingt und hüpft Spiderman in einer, jegliche Physik-Engine verhöhnenden, Art und Weise durch Räume und Straßenschluchten, dass manche Szenen zur finalen Casting-Runde eines Flummi-Nachwuchs-Programms verkommen. Vielleicht liegt das Problem auch darin, dass ich einen Tag vorher IRON MAN 3 gesehen habe und der mir in puncto Superhelden-CGI eindrucksvoll den 2013er Stand der Dinge offenbart hat?!

Insgesamt hat SPIDERMAN 2 leider auch ein wenig Charme eingebüst. SPIDERMAN macht mir uneingeschränkt Spaß und versprüht eine tolle Atmosphäre ohne mich je zu verlieren. Hier gilt das nicht zu 100% genauso.
Und auch wenn Molina den Villain auf seiner Jagd nach Tritium super spielt, fand ich es etwas schade, dass man direkt im Anschluss auf den Goblin wieder einen Villain gewählt hat, der durch fehlgeschlagene Wissenschaft 'quasi-schizophren' geworden ist. Damals war Dafoe plötzlich durch sein Serum gespalten und hat Unterhaltungen mit sich selbst geführt, heute ist Doc Oc durch die KI-Arme besessen und führt Unterhaltungen mit sich selbst. Sehr ähnlich. Zum Glück auch darin wie gute beide Akteure die Figuren verkörpern!

An sich ein guter Film. Mehr Tiefe, mehr Action, mehr Witz.
Und trotzdem mag ich den ersten lieber. Ätsch!

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TheAvenger68

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Den Begriff Villain magst aber schon sehr, oder ?
Dann musst du The Expendables 2 lieben !


jacker

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Und wie!
Als Antagonist von Comichelden Schon sehr, aber wenn dann erst die belgischen Ballett-Tänzer ins Spiel kommen...
Herrlich :D


SamRamJam

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Bewertung9.5Herausragend

Sam Raimi gelingt das, was so vielen misslingt, dass sich schon niemand mehr darüber beschwert und es einfach als gegeben hinnimmt. Und zwar eine Fortsetzung die nicht einfach von allem ein bisschen Mehr zu bieten hat, sondern tatsächlich den ersten Teil stellenweise übertrumpfen kann, weil es tatsächlich etwas zu erzählen gibt und sich die Geschichte sinnvoll weitererzählt.

Spider-Man galt schon immer als der menschlichste aller Superhelden, was wohl daran liegt dass Peter Park ein ganz normaler Typ ist, vielleicht ein bisschen schlauer als der Otto-Normal-Verbraucher, aber nun auch nicht so viel schlauer das er ungewöhnlich ist. Er ist kein Genie, er ist nicht reich, er muss sich mit den ganz alltäglichen Sorgen rumplagen, Geldnöte, Liebeskummer und seine Bürde die immer mehr zur Last für ihn wird. Die Geschichte bei Spider-Man ist klar, Peter dreht sich um das Dreieck zwischen dem Menschen der er tatsächlich ist (ein Junge mit Superkräften), dem Menschen der er gerne sein würde (in diesem Fall die Figur Spider-Man) und dem Menschen den andere gerne hätten, in diesem Fall nur Peter Parker, ganz ohne Spider-Man. Zumindenst glaubt er das, kloppt den Dress in die Mülltonne und stellt fest das er doch nicht einfach so vor sich selber fliehen kann.

Rein vom Hauptplott ist Spidey 2 vielleicht eher ein Schritt rückwärts. War der Grüne Kobold noch das Gegenstück zum Spinnenmann, der eben nicht mit seiner Kraft Vernatwortung übernahm und nur seine eigenen Ziele verfolgte, ist Doc Ock hier eigentlich nur ein x-beliebiger Gegner. Versteht mich nicht falsch, Doc Ock ist richtig cool, und Alfred Molina verkörpert diesen auch unglaublich gut. Aber allein von der Geschichte braucht Spidey hier einfach nur einen Gegner, der zudem eigentlich nur ein geringes Interesse an Spider-Man hat und nur seine Maschine bauen will. Theoretisch könnte also auch ebenso gut Rhino oder wer auch immer an irgendeinem Apparat feilen. Das schöne an diesem unwichtigen Charakter: Dank der Fehlleitung aufgrund des defekten Unterbrechungschip, der Doc Ock zum Sklaven seiner Roboterarme macht, und der Geschichte um seine Frau Rosie und das Intelligenz kein Privileg ist, wird dem ganzen eine menschliche Note untergemischt, was im Kontext vielleicht nicht besonders wichtig ist, aber dermaßen unterhält das es eben einfach Spass macht. Und der Spass ist, denk ich mal, ja auch der Grund weswegen man Filme wie SM2 schaut?!
Die oben angedeutete Geschichte der Selbstfindung verkommt hier also tatsächlich etwas zur ewigen Soap-Geschichte. Figuren wie Harry entwickeln sich nur augenscheinlich weiter, im Endeffekt ist er hier nur eine Figur die nur dann vorkommt, wenn sie das Drehbuch ernsthaft vorantreiben kann. Mary- Jane selber war auch schon im ersten nur wenig mehr als die ewige Jungfrau in Nöten. Schließlich ist es ja auch interessanter wenn der Held jemanden mit persönlichem Bezug retten muss anstatt Heinz Müller zwei Straßen weiter.
Es dreht sich hier also hauptsächlich um Peter und seine Probleme mit seiner Zweitidentität. Und das macht ihn wiederum so menschlich, da die meisten Superhelden höchstens mit der Entscheidung hadern ob sie so einer werden sollen, mit dem direkten Dasein aber selten Probleme haben.
Was in der Geschichte holprig wirkt, wird durch dem Besagten Mehr-Prinzip der Fortsetzungen wieder gerade gebügelt. Es gibt mehr Spider-Action zu sehen, es gibt mehr J. Jonah Jameson zu bestaunen, es gibt wieder den Überschauspieler Bruce Campbell (ich selber glaube ja dass er in allen drei Filmen den selben Typen spielt, der einfach nur ständig neue Jobs hat weil er... naja, eben ein Idiot ist), worauf ich hinaus will, neben mehr Action gibt es mehr Komik, damit dass alles nicht in die Comedy-Schiene rüberrutscht gibt es natürlich auch mehr Drama, die Aussprache zwischen May und Peter zum Beispiel.

Und für alle Nörgler das Sam Raimi seine Wurzeln verraten hat, gibt es dazu noch eine sehr nette Szene im OP, mit 100 % Raimi darin.
Und das ist ein weiterer Pluspunkt, denn auch hier ünernehmen die Effekte, wenn auch zahlreicher und CGI-lastiger vertreten, nie die Geschichte. Hier muss am Ende nicht nochmal fett aufgetrumpft werden wie die 200 Iron Mans in Iron Man 3 oder der große Showdown mit Halb New York als Zuschauer wie in Spider-Man 3 dann. Das verdirbt mir bei vielen Fortsetzungen den Spass, dass die dann so dermaßen zum Ende hin übertreiben müssen dass man einfach nur noch vor Fremdscham im Sessel versinken möchte.

Ich finde die beiden Spider-Man Filme wunderbar, in dem was und wie sie sind. Und sie funktionieren für mich auch wunderbar als Einheit. Als zwei Teile einer Geschichte, vom sich selber finden (Teil 1) und dann die eigene Auseinandersetzung (Teil 2).
Blockbuster bleiben Blockbuster, und wer übermäßige Charakterstudien sucht ist hier eh Fehl am Platz, aber wenn nur alle Blockbuster inhaltlich so wären, dann wären zumindenst einige Argumente Gegenstandslos.
Und jetzt schnapp sie dir Tiger!

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filmschauer

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Abgesehen davon, dass ich diesen Bösewicht deutlich positiver sehe (weil vorhandenes Potential besser genutzt) und Teil 2 bei mir viel mehr Sympathien über die Jahre behalten hat als Teil 1 (letztes Jahr erst wieder bemerkt), stimme ich allem zu.


SamRamJam

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Naja, ich meinte nur dass der Grüne Kobold eher mit Spider-Man in Verbindung steht, da Spider-Man ja wegen dem Vaterersatzverlust zu diesem wird und Norman zumindenst angedeutet so etwas wie ein weiterer Vaterersatz ist und er außerdem aus Peters näherem Umfeld kommt. Später dann die Sache mit Harry. Doc Ock hingegen ist Spider-Man relativ egal (zumindenst im Film). Der will nur sein Maschinchen bauen und beseitigt einfach die Störenfriede bzw. legt sich nur mit Spider-Man aufgrund des Deals mit Harry an.
Wenn's rein um die Coolness geht finde ich Doc Ock aber auch besser, da der Grüne Kobold außer so ein paar Gimmicks eigentlich auch nur ein Sprücheklopfer ist. Der Doc verfolgt wenigstens ein Ziel, auch wenn dieses im Rahmen der Story eher sekundär ist.
Aber Danke für die Blumen :D


jedi37

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Spider Man 2 bietet gewohnt tolle Comic-Action mit der "netten Spinne von Nebenan". Klasse Effekte und Ideenreiche Fights runden die Geschichte um den verliebten, ständig mit sich hadernden Peter Parker ab. Die bezaubernde Kirsten Dunst und der geniale James Franco liefern tolle Leistungen ab. Und Alfred Molina als "Doc Ock" ist ein herrlich verschrobener verrückter Wissenschaftler. Ein Raimi-Film, wie ich es liebe!

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Spike1990

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Bewertung7.5Sehenswert

Gelungene Fortsetzung. Alfred Molina verköpert Doctor Octopus (ein klassicher und einer der beliebtesten Bösewichte aus dem Spider-Man Universum) verdammt gut. Kirsten Dunst nervt mit ihrer hilflosen Art immer noch. Ständig muss sie gerettet werden, aber das gehört wohl zu Sam Raimis altmodischen Ansatz. In seiner Adaption können die weiblichen Hauptfiguren wohl nich auf sich selbst aufpassen und Kirsten Dunst war einfach eine schlechte Wahl für die Rolle der Mary-Jane.

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EvertonHirsch

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Bewertung9.0Herausragend

Der 2. Teil toppt den 1. eigentlich in allen Belangen. Die Zerrissenheit des Helden wird sehr gut wiedergegeben. Der Film findet genau die richtige Mischung aus der Weiterentwicklung der Charaktäre, besonders die Beziehung mit MJ, der Darstellung des Helden, der auch mit dem Alltag zu kämpfen hat, als auch einer spannenden Story die nie langweilig wird. Besonders hervorheben möchte ich Rosemary Harris, die eine sehr grandiose Darstellung abliefert, besonders als sie erfährt, wie sich der Tod von Onkel Ben zugetragen hat. Auch finde ich die deutliche Weiterentwicklung von Spider-Mans Bewegungen und Fähigkeiten sehr gut. Er hat gelernt, mit seinen Kräften und der daraus resultierenden Agilität umzugehen. Außerdem ist Alfred Molina mindestens genauso gut wie Willem Dafoe.

Effektmäßig ist es eine klare Steigerung zu Teil 1. Auch die Musik von Elfman finde ich besser als im ersten Teil. Gab es im 1. noch ein paar Längen, so hält dieser Film die Spannung konstant oben.

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FlintPaper

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Bewertung6.0Ganz gut

Teil 2 distanziert sich etwas vom Spielzeug-Look des Vorgängers und bietet mit Alfred Molina als Dr. Octavius auch einen brauchbaren Antagonisten. Sam Raimis exzellente Regie kann nur leider nicht gegen die extreme CG-Flut in den rasanten Actionszenen aufkommen. Zu künstlich wirken die animierten Figuren szenenweise; Ansonsten aber ein solides Ding mit einem schönen Ende welches auf ein spektakuläres und dramatisches Finale im dritten Teil hoffen lässt.

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Samsala

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Gerade wieder gesehen. Dieser Film ist einfach .. richtig gut.
Verbessert den, schon sehr guten, ersten Teil in eigentlich allem.
Tobey Maguire passt nahezu perfekt in die Rolle der freundlichen Spinne von nebenan.
Außerdem möchte ich mich meinem Vorredner anschließen: Der Bösewicht ist mit das beste was die Filmgeschichte in dieser Hinsicht hervorgebracht hat.
Der Film verbindet Gefühl, Action und Anspruch auf eine fast einzigartige Weise.
Nebenbei bemerkt ist J.K Simmons als J. Jonah Jameson großartig.
Auch der Soundtrack ist gut, es passen alle Puzzleteile zusammen. Der Oscar für die visuellen Effekte ist auch mehr als verdient.
Im Gegensatz zu vielen anderen Comicverfilmungen geht es hier nicht nur um stumpfe Kämpfe und Action, sondern vor allem auch um die Menschen/Charaktere, deren Entwicklung, Probleme und Emotionen - nahezu perfekt von Raimi dargestellt.
Großartig!

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thomas.posch.79

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Bewertung9.0Herausragend

Bester Teil der Trilogie mit einem der besten Bösewichte der Filmgeschichte und genialen Actionszenen mit toller Schauspielerleistung.

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him.huide

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Bewertung9.5Herausragend

Für mich bis heute die beste Comicverfilmung. Unglaublich viel Herz und Emotionen, gipfelnd in der herausragenden "Zugszene".
Über die Community und Kritikerbewertung muss ich mich wundern. Weltweit wird es als der beste Spider-Man Film angesehen, mit einer unfassbar guten Bewertung von 83/100 bei Metascore. Ich kann nicht verstehen wie solch ein Meisterwerk eine 6.3 von der Community bekommt.
Auch die Action ist gut gemacht, vor allem wenn man den Zeitpunkt des Drehs berücksichtigt. Insgesamt der beste Film in einer tollen Trilogie!
Tobey Maguire spielt den innerlich zerrissenen Peter Parker mit viel Herz und Geschick.

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HellGreetings

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Deutlich besser und ideenreicher als sein Vorgänger. Und ich mag altes CGI irgendwie.

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TinaCocaine

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine durchaus gelungene Fortsetzung eines sehr guten Films. Wie auch schon im ersten Teil sind Romanze und Action, Drama und Komödie vereint, was "Spider man 2" sehr spannend und abwechslungsreich macht. Die Besetzung und die Kostüme sind fabelhaft und die Dialoge fantastisch. Auf jeden Fall eine weitere Perle der Superhelden-Filme!

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gabriel.rost.77

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Bewertung9.0Herausragend

Mein absoluter Favorit der Reihe (so wie auch bei "X-Men", "Underworld", "Hellraiser", "Alien" und "Terminator", auch wenn man die nicht wirklich vergleichen kann). Hier ist einfach noch viel mehr von allem: Mehr Action, mehr Gefühlschaos, mehr Probleme, mehr Tempo. Aber das wirklich gut gemacht.
Tobey Maguire, Kirsten Dunst und Jamess Franco sind genauso gut wie im Vorgänger und Alfred Molina gibt, wie schon willem Dafoe im Vorgänger, einen großartigen tragischen Bösewicht ab. Die Geschichte wird nachvollziehbar weitergeführt, es gibt nicht wenige traurige Momente, aber zwischendurch wird das Ganze auch durch einige Gags aufgelockert (die Szene mit Spidey, der auf einem Hochhausdach seine Kräfte verliert und dann den Aufzug nach unten nehmen muss, ist einfach zum Schreien komisch; und J.K. Simmons sorgt natürlich auch wieder für eine Menge Lacher).
Das beste sind aber die Effekte. Doc Ocks Tentakel wirken so echt (und sind in einigen Szenen ja tatsächlich durch Puppen dargestellt worden), dass man kaum glauben mag, dass sie in den meisten Szenen computeranimiert sind. Die beste Szene des Films ist eindeutig der Kampf auf dem Zug. Eine der beeindruckendsten und spannendsten Action-Szenen überhaupt.
Sam Raimi hat auf jeden fall alles richtig gemacht (beim dritten Teil war das leider nicht mehr der Fall). Jedenfalls ist das hier eine der besten Fortsetzungen, die es gibt.

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Haeber

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Bewertung5.5Geht so

Kann dem ersten Teil nicht das Wasser reichen. Während ich mir den ersten Teil einige Male angeguckt hab, reichte mir bei diesem hier ein einziges Mal.
Langweiliges Liebesdrama und viele Längen, bei denen ich fast eingeschlafen wäre.
Die Kämpfe waren ein kleiner Lichtblick aber am Ende nur ein durchschnittlicher Film.

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Oliver0403

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Bewertung7.0Sehenswert

Mehr Effekte, ein fieserer Gegner und mehr Action als in Teil 1. Habe die Extended Fassung gesehen. Ich finde den Film nicht wirklich schlechter als den Vorgänger. Nahezu gleich gut.

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Ich-Bin-Viele

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Bewertung3.0Schwach

Was für ein Haufen Scheiße. Es tut mir ja wirklich leid, dass ich so mit der Tür ins Haus fallen muss - aber was die Fortsetzung des schon unterdurchschnittlichen "Spider Man" sich leistet ist nicht weiter entschuldbar. Wer sich meine Wertungen anguckt, wird merken, dass ich nur selten unter 5 Punkte gehe: 5 Punkte bedeuten bei mir "war mir egal", um drunter zu landen, muss man mir schon aktiv die Laune versauen. Glückwunsch zu dieser Negativ-Leistung.
Peter Parker wird als solch unsympathischer verplanter Spacko dargestellt, dass die Figur des Spider Man nicht mehr ernst genommen werden kann, da hilft auch die Maske nicht. Die Hangelszenen, die ich in Teil 1 ganz cool fand, sind mitlerweile auch langweilig geworden. Die Romanze ist stressig und idiotisch. Handlung hat man offenbar klein geschrieben, denn jede Szene wirkt wie ein konstruiertes Instrument um die Fortführung des Filmes zu entschuldigen, und man ist sich auch für offenbare klaffende Unsinnigkeiten nicht zu schade.
Gewaltfreiheit schön und gut, der Film soll wohl für alle Altersklassen sein, aber so wie es ist wirkt es als würde Ock seine Opfer zu Tode knuddeln und Spiderman ausschließlich Mädchen-Ohrfeigen verteilen. Selbst der Soundtrack ist völlig belanglos.
Es bleibt ein Film der wie sein erbärmlicher Protagonist jede Abschätzung und Abscheu verdient hat, die ihm zuteil wird. Wenn mir wirklich mal so langweilig wird, dass ich mir Teil 3 reinziehe, dann wäre das wirklich traurig.

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Banshee76

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Für mich der beste Spidermanfilm.
Peter Parker in einer Sinnkrise, ob er seine Gabe weiterhin annehmen soll.
Alle Figuren haben durchweg mehr Tiefgang als im ersten Teil.
Hinzu kommt mein Lieblings "Böser" Doc Ock!

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deevaudee

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Bewertung7.0Sehenswert

Was passiert, wenn ein Superheld in eine Identitätskrise schlittert? Er steht zwischen den Welten. Als Peter Parker versagt er in der ganzen Linie. Verliert seinen Pizzabotenjob, wird nicht mal mit paar Mobs und Besen aus Putzkammer fertig. Ist überfällig mit seiner Miete, schafft es nicht mal zu der Theatervorstellung von der Mary Jane aufzutauchen. Dazu sein "bester Freund" der ihm Vorhaltungen macht, dass er Mitverantwortlich für den Tod seines Vaters ist, (selbst sowas wie Anakin Skywalker, den dunklen Pfad betritt), sein Professor an der Uni, wo er komplett verspätet eintrifft, und keine Vorlesung erreicht. Und quasi der Trottel ist, der er vor dem Spinnenbiss war, und laufend Taschen um die Ohren gehauen bekommt. Und wenn alles auf einmal kommt, und du auch noch die Chance hast, die Liebe deines Lebens zu bekommen, und die wegen der riesen Bürde nicht annimmst. So färbt es auch in Peter Parkers Fall auch auf seine Superheldenidentität Spider Man ab.

Abstürze sind die Folge, und dann fragst du dich, wer bin ich wirklich. Superlustig die Fahrstuhlszene. "... und manchmal da zwickts auch im Schritt!". Nun ja, aber um sein Leben wieder geregelt zu bekommen, entscheidet sich Peter, nur noch Peter zu sein. Beichtet seiner Tante, was an den Abend bei dem Tot seines Onkels wirklich geschah. Und aufarbeitet alle anderen Defizite. J.K. Simmons als J. Jonah Jameson sieht sich auch als Sieger, Spiderman als Pressefutzi verjagd zu haben. Und wieder einmal grandios diese Rolle. Doch als Charakterstudie sollte Spiderman 2 nicht herhalten, wenn da nicht ein neuer Kontrahent für die kleine Spinne wäre. Wieder einmal ein genialer Kopf, der durch Alfred Molina dargestellt wurde, und ganz selbstreden Otto Octavius heisst, um durch sein Experiment zu Doc Ock wird. Leider ist der Teil der Geschichte, schon eher der langweiligere Teil. Doch irgendwie brauch so'n Blockbuster ja auch seine Momente. Und dank dieses Gegners, findet Pete Parker seine wahre Bestimmung wieder, dass er es nicht ändern kann, Spiderman zu sein, und tritt in seine eigenen Fussstapfen zurück. Dazu muss er eine U-Bahn retten, und kommt in den Genuss, eines Stage Dives der etwas anderen Art.

Im Grossen und ganzen ist der Film etwas schnarchiger als Teil 1, aber hat vom Niveau kaum was eingebüst. Und wird somit zu einem guten 2. Teil. Sam Raimi sei dank.

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Chewbacca

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sam Raimi schafft, was vielen anderen versagt geblieben ist, er hält das Niveau des ersten Teils und setzt wieder auf viel Gefühl und mitreißende Szenen, gespickt mit famoser Action, deren Effekte zu Recht mit einem Oscar belohnt wurden. Der Cast bleibt dabei in der perfekten Besetzung bestehen und lässt Eine ganz groß ins Licht rücken, denn Rosemary Harris als Tante May ist einfach unglaublich gut. In ihrem Alter lässt sie sogar den hervorragenden Alfred Molina im Schatten stehen und verbreitet eine immense Herzenswärme, selbst in der emotionalsten Szene der ganzen Reihe, in der ihr Peter das Geheimnis um Onkel Ben beichtet, spielt sie unglaublich ergreifend. Dabei wird man doch den ganzen Film über in ein Meer der Gefühle geworfen, denn mit Peter und Mary Jane geht es bergauf und bergab und zwar immer im falschen Moment…
Wer also den Erstling mochte, wird überaus begeistert miterleben wie Sam Raimi die Geschichte der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft fortspinnt [Wortwitz!] und sich überaus gut amüsieren.

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Agent Smith93

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Spiderman! Spiderman! Und weiter geht es mit der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft. Der Nachfolger von Spiderman 1 ist wieder mal ganz großes Kino, und schafft es sogar locker den Erstling in den Schatten zu stellen. Der neue Antagonist heißt diesmal Dr. Otto Octavius und stellt erneut eine Bedrohung für die ganze Stadt und die Leute die in ihr leben dar. Vieles was man schon aus dem Vorgänger kennt, ist auch diesmal enthalten, doch lässt sich eine Steigerung in den meisten Dingen nicht absprechen. Die digitalen Effekte sind dermaßen glaubwürdig das man ständig am Staunen ist. Besonders lobenswert sind die 4 mechanischen Roboterarme von Doc Ock. Diese sehen so echt aus, das man stets glaubt Alfred Molina habe sie schon immer gehabt. Was die Darsteller angeht, ist wiedermal alles im grünen Bereich. Einer meiner Favouriten ist der stets humorvolle Zeitungsboss Jonah Jameson der von J.K Simmons großartig gespielt wird. Immer wenn er im Film auftauch gibt es was zu lachen. Versprochen. Die Handlung ist wiedermal spannend und dramatisch zugleich. Vorallem das Schicksal des Bösewichtes stimmt einen manchmal etwas traurig. Im Gegensatz zum grünen Kobold schafft es Otto Octavius in einem Gefühle wie Mitleid zu wecken. Gut gemacht. Die Musik ist wie schon im Vorgänger sehr gelungen und untermalt den Film äußerst passend. Insgesamt ist dieser Film also wirklich bestens gelungen, und für mich der beste der Sam Raimi Spiderman Trilogie. Hier gibt es kaum etwas zu kritisieren. Selbst Leute mit einer Spinnenphobie dürfen sich das hier nicht entgehen lassen!

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Matty

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Bewertung9.0Herausragend

Besser als Teil1 !? Kann mich nicht richtig entscheiden. Doc Oc ist im jeden Fall ein stärkerer Bösewicht als der grüne Kobold.

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