Spider-Man 2 - Kritik

Spider-Man 2

US · 2004 · Laufzeit 127 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Drama · Kinostart
  • 7 .5
    Ailton32 30.06.2016, 18:08 Geändert 14.07.2016, 22:04

    Von vielen Fans wird der Film als bester Teil der Trilogie angesehen. Ein wirklich guter Film, aber mir haben Teil 1 und 3 nochmal besser gefallen (Lustigerweise genießen die mittleren Teile einer Trilogie oft den besten Ruf, aber mir gefallen meistens der Anfang und das Ende am besten. Zum Beispiel bei beiden Star Wars Trilogien, Herr der Ringe, Hobbit, Spiderman etc.) Spiderman`s Rivale wird in diesem Film von Doctor Otto Octavius (Herrlich diese Spiderman Alliterationen ) verkörpert. Die Kämpfe zwischen Spiderman und Doc Oc sind sogar noch spektakulärer als im direkten Vorgänger.

    Interessant ist in diesem Film vor allen Dingen auch die Entwicklung die Peter Parker durchmacht. Zu Beginn des Filmes noch gefeierter Held, wenden sich mit der Zeit immer mehr Personen von ihrem Idol ab und Peter fängt an seine eigenen Fähigkeiten und seine Rolle im Leben zu hinterfragen. Hier zeigt sich auch einmal mehr die Stärke von Tobey Maguire, der aus meiner Sicht den besten Peter Parker darstellt. Man kauft ihm den Nerd/Loser, der es ohne seine Fähigkeiten viel schwerer im Leben hätte und gerade deshalb diese zu schätzen weiß, einfach noch mehr ab als Andrew Garfield und Tom Holland. Auch ist seine Mimik in allen 3 Teilen wirklich überragend.

    Darüber hinaus spannt sich im Laufe des Filmes die Beziehung zwischen Harry und Peter immer mehr an und führt zur Ausgangslage vom Finale in Teil 3.

    • 8

      [...] Das Drehbuch verschafft sich den erzählerischen Raum, um Peter Parker ausgiebig zu porträtieren und seinen Weg schlüssig nachzuempfinden, die Triebfeder seines Kraftverlustes aufzuspüren und zu behandeln. In Spider-Man 2 ist es indes Tante Mays Aufgabe, Peter durch einen warmherzig-welterfahrenen Dialog in Richtung Einkehr zu dirigieren. [...] Harry, der mehr und mehr zum arroganten Yuppie mutiert, und seine Rachegelüste bleiben da schon mal etwas auf der Strecke und taugen vielmehr als verheißungsvolle Ankündigung für den emotionalen Impact des dritten Teils, wenn der Sohn in die grünen Fußstapfen des Vaters tritt und seinem besten Freund die Stirn bietet. Gleiches gilt auch für Dr. Otto „Doc Ock“ Octavius, der niemals am Klischee des „verrückten Professors“ rührt, sondern – nicht zuletzt durch Molinas nuancierte Performance – eine geschundene Seele bleibt, der der Lebenstraum sowie die große Liebe entrissen wurde. Benötigt hätte es seine Figur im Prinzip dennoch nicht, sein transhumanistisches (Bedrohungs-)Gebaren aber sorgt für Intensität. Über allem thront Peters Selbstfindung und Sam Raimis Diskurs über Identität, Standhaftigkeit und Verantwortung ist so zurückgenommen wie furios. Ein Film voller Leidenschaft, was schon eine verdammt große Ehre für ein Werk wie Spider-Man 2 bedeutet, ist er doch auch unverkennbar Scharnier, welches zwei Segmente zusammenhalten soll.

      15
      • Kritiker 6.8
        Com. 6.4

        WTF?

        Das ist mit Abstand der beste Spiderman Film (SM1 ist der runner up) und einer wenn nicht sogar der beste Marvel Film der je gedreht wurde - MCU included.

        Disney/Marvel werden sich richtig strecken müssen um mit ihrem Homecoming auch nur ansatzweise an SM2 heran zu kommen.

        Das gleiche gilt für Holland als Spiderman/Peter.
        Tobey war ein ernster Spiderman, aber das hat den Filmen auch die nötige Würze gegeben.
        Das Casting in der Raimi Trilogie war allgemein einfach perfekt.

        J. K. Simmons als JJ Jameson
        Cliff Robertson als Onkel Ben
        Rosemary Harris als Tante May:
        ....
        ....

        Klassiker <3

        1
        • 7 .5
          Marcy123 06.04.2016, 20:16 Geändert 27.04.2016, 03:21

          Durchaus gelungene Fortsetzung und kann mit seinem Vorgänger sogar fast mithalten.Sieht man ja selten das eine Fortsetzung wirklich gelingt. Hier hat das auf jeden Fall geklappt.

          • 7

            Kurzweilige Blockbuster Unterhaltung mit einer Menge an Schauwerte.
            Spider-Man Filme aus dieser Zeit sind was zum Relaxen und durchlaufen lassen, hier wird man von den ganzen Special Effects nicht zur Genze erschlagen, hier gibt es auch noch eine einigermaßen Handlung.
            Tobey Maguire ist sicherlich der Beste Spiderman Darsteller.

            8
            • 8

              Doc Ock (im Oton glaube ich Doc Oc) ist ein Antagonist der etwas anderen Art. Mit seinen metallenen Greifarmen und dem uneigennützigen Wunsch, seine Erfindung fertigzustellen ist er als Böser, soweit ich weiss, einzigartig.
              Eine gelungene Fortsetzung!

              • 8 .5

                Spider-Man 2 ist eine Fortsetzung, die das Konzept des Vorteils perfekt fortsetzt. Neben einem tollen Bösewicht und damit verbunden erstklassig inszenierter Action, weiß vor allem der Einblick ins ganz normale Leben eines Superhelden zu gefallen.

                • 6 .5

                  Raimis zweiter Spider-Man kann nicht ganz mit seinem Vorgänger mithalten, auch wenn einige Kritiker das anders sehen mögen. Molina ist ein guter Octavius, aber an Dafoes Goblin kommt er nicht heran. Hinzu kommt, dass Dr. Connors verschenkt ist. Einer der ganz wenigen Punkte, bei denen Webbs Fassung die Nase vorne hat. Allerdings ist die Zug-Szene eine der stärksten der gesamten Trilogie.

                  Die Abweichungen bei den Punkten Netze und die Änderungen bei Peters Love Interest, die mir schon beim ersten Teil missfallen haben, drücken auch hier die Wertung ein wenig. Zudem nimmt die Romanze/Nicht-Romanze etwas zu viel Platz ein. Insgesamt aber kein schlechter Film.

                  2
                  • 8 .5

                    Eine ebenbürtige Fortsetzung einer fantastischen Comic-Verfilmung welche zwar keinen großartig aufgelegten Willem Dafoe mehr hat, dafür aber mit einem klasse Alfred Molina aufwerten kann, welcher einfach mal so alle Schurken der Trilogie in den Schatten stellt!!!

                    • 9

                      So führt man eine Geschichte konsequent fort. Nur 2 Jahre nach dem großen Erfolg des ersten Spider-Man Films, kam die heiß erwartete Fortsetzung. Und normalerweise sind ja zweite Teile oft schwächer als die Vorgänger, doch hier ist das nicht der Fall. Spider-Man 2 ist eine grandiose Fortsetzung, die mindestens genauso gut, wenn nicht sogar noch ein Stückchen besser, als der erste Teil ist. Die Effekte sind hier deutlich besser, die Charaktere entwickeln sich noch weiter und die Kämpfe sind alle ausnahmslos spektakulär.

                      Peter Parker hat sich mittlerweile an seine Rolle als Spider-Man gewöhnt und rettet die Stadt vor bösen Buben. Für Peter Parker als zivilen Menschen hingegen gibt es nicht viel zu feiern. Er musste seiner Traumfrau einen Korb geben, er ist hoffnungslos pleite und mit seinem besten Freund Harry gibt es aktuell Spannungen. Irgendwann versagen plötzlich Peters Spinnenkräfte und er kann sich keinen Reim daraus machen, woran es liegt. Der Zeitpunkt ist relativ ungünstig, da New York von einer neuen Gefahr bedroht wird : Doktor Oktopus, der seit einem Forschungsunfall nicht nur körperlich mit 4 mechanischen Armen verbunden ist, will die Stadt mit einer Supernova ins Chaos stürzen.

                      Schon beim fantastischen Vorspann, mit der großartigen Musik, bekomme ich jedes mal Gänsehaut. In kreativen Comic-Bildern bekommen wir eindrucksvoll zu sehen, was alles im ersten Teil passiert ist. Ich liebe es wirklich sehr, wenn Fortsetzungen so etwas tun. Der Film ist noch etwas rasanter erzählt als sein Vorgänger und die Charaktere machen in diesem Film die meiste Entwicklung durch. Es gibt hier unfassbar geniale Kampfszenen, wo ein Fight epischer ist als der andere. Besonders die Zug-Szene liebe ich so abgöttisch, dass ich mich jedes mal wie ein kleines Kind freue wenn sie kommt.

                      Tobey Maguire liefert erneut eine, für mich, fabelhafte Vorstellung ab und wirkt erneut ziemlich menschlich und bodenständig. Besonders die Dialoge zwischen ihm und seiner Tante sind hier teilweise wirklich herzergreifend. Kirsten Dunst spielt zwar erneut gut, ist aber hier als Mary Jane teilweise etwas zu zickig für meinen Geschmack, wodurch ich ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte. James Franco zeigt in diesem Teil, was für ein überragender Schauspieler in ihm schlummert. Seine Wut, seinen Frust, seine Verzweiflung, egal welche Emotion es ist, man kann sie perfekt von seinem Gesicht ablesen. Als Bösewicht haben wir Alfred Molina als Doc Ock, der mir mindestens so gut gefiel wie Dafoe als Green Goblin. Vor allem seine Entwicklung, vom super sympathischen Wissenschaftler, zum wahnsinnigen Schurken ist plausibel und wird richtig stark von ihm in Szene gesetzt. In der zweiten Hälfte wirkt er praktisch wie ein anderer Mensch, auch vom Blick her und das macht einen guten Schauspieler aus. Für die ganz großen Lacher sorgt hier erneut J.K. Simmons als J. Jonah Jameson.

                      Fazit : Die Action, die Effekte und die Dialoge sind nochmal ein Stück stärker als im Vorgänger. Dafür hat der zweite Teil im mittleren Abschnitt ganz ganz kleine Längen, die den Film nur künstlich in die Länge ziehen. Aber das positive überwiegt hier im höchsten Maß, denn Spider-Man 2 ist eine brillante Fortsetzung, die von vorne bis hinten super inszeniert ist.

                      9/10

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                      • 9 .5
                        BenSlashes 28.09.2015, 01:23 Geändert 28.09.2015, 01:28

                        Genau wie der Kommentar unter mir bin ich von der Bewertung geschockt.
                        Das hier ist einer der Besten Superheldenfilme allerzeiten. Für mich besser als jeder Superheldenfilm der die letzten 10 jahre erschien und ja auch besser als The Dark Knight der für mich überbewertet ist.Vorallem in der Kategorie Comicverfilmung.aber egal.

                        Die Story ist top
                        Die Effekte sind top
                        Die Kamerafahrten sind Spitze.
                        Die Action ist Super
                        Die Charaktere sind super
                        Die Musik ist Super
                        Der Humor ist spitze
                        Es ist spannend.
                        Ein genialer Schurke
                        Szenen die einen in erinnerung bleiben wie die Szene auf dem Zug.

                        Er ist in jedem punkt eine steigerung zum ersten teil
                        Das einzige was mich stört ist Mary Janes Liebes-hin und her. mal liebt sie ihn, dann mal wieder jemand anderen und dann doch wieder Peter.
                        Aber sie hat, wie in teil 1, den Sichtbaren-Nippelbonus, daher zieh ich den kritikpunkt wieder ab. (sry für diesen typisch Männer spruch xD)

                        5
                        • 9 .5
                          R123Rob 07.08.2015, 16:44 Geändert 07.08.2015, 16:57

                          Jetzt bin ich hier das erste Mal tatsächlich verwundert, fast schon geschockt:

                          Spider-Man 1
                          Kritik 7.0
                          Community 7.0

                          Spider-Man 2
                          Kritik 6.8
                          Community 6.4

                          (Leichte Spoiler!)

                          Spider-Man 2 war damals eine Granate von Fortsetzung, mit der viele glaube ich nicht gerechnet haben. Was man hier an Schippen dazugelegt hat, ist der Wahnsinn. In vielerlei Hinsicht. Die Special-Effects werden hier passend, mit einer extremen Wucht serviert, wo ich bis heute noch staune. Dazu noch die Kamerafahrten und die Schnitte während der U-Bahn-Jagd, sowie der anschließende Kampf gegen Dr. Octavius auf und in der U-Bahn ist inszenatorisch ein Hochgenuss. Des Weiteren Peter Parker, wie er hier leicht bröckelt und ganz schön zu tun hat, alles irgendwie zu meistern. Privat-, sowie im Heldenleben. Genial!

                          - pure Emotionen
                          - intelligent
                          - von der ersten bis zur letzten Minute spannend

                          10
                          • 9

                            "Spider-Man 2" stammt aus einer anderen Ära der Superhelden-Filme. Er öffnete seinen Nachfolgern aus den 2010ern viele Türen und dennoch er hat nicht viel mit ihnen gemeinsam. Tobey Maguire spielte seine Rolle mit sehr viel Hingabe. Spider-Man ist Peter Parks Berufung, aber auch seine Bürde. Und unter der Last dieser Bürde droht Peter in "Spider-Man 2" zu zerbrechen. Das Spider-Man Motto "Aus großer Kraft, folgt große Verantwortung" findet zwar in jedem Spider-Man Film Erwähnung, aber in "Spider-Man 2" wird auch die Kehrseite der Medaille gezeigt. Und das gelingt hier so gut wie in keinem anderen Spider-Man Film. Peter schmeißt zwischenzeitlich sogar das Handtuch und gibt Spider-Man auf. Leute werden in seiner Gegenwart ausgeraubt und kommen zu Schaden. Doch Peter unternimmt nichts dagegen und schaut nur zu. Kann er Spider-Man einfach den Rücken kehren? "Spider-Man 2" beantwortet diese Frage auf eindrucksvolle Weise. Die Community-Wertung schockiert mich gerade ein bisschen.

                            5
                            • 9 .5

                              ,,Kinder wie Henry brauchen solche Helden. Mutig, sich für andere aufopfernde Menschen, die uns ein gutes Beispiel geben. Alle Menschen lieben Helden. Sie stehen für sie an, bejubeln sie, schreien ihren Namen und erzählen dann Jahre später, wie wie sie stundenlang im Regen standen, um einen kurzen Blick von denen zu erhaschen, die die ihnen gezeigt hat, wie man ein bisschen länger durchhält."
                              Spiderman 2! Es war nicht nur einmal der Fall, wo einem der 2. Teil einer Reihe enttäuschte, doch wie bei ,,The Dark Knight" schaffte es Sam Raimi die perfekte Fortsetzung des Wandkrabblers zu erschaffen.
                              Ich habe mir nochmal alle Spiderman-Filme angeschaut inskl. die ,,Amazing Spiderman"-Filme von Webb und ich finde einfach diesen Teil am besten.
                              Der erste Teil war schon richtig gut, doch man merkt, dass dies nur das Grundgerüst für was deutlich Größeres was und dass ist diese mehr als nur zufriedenstellende Fortsetzung.(Achtung Spoiler!)
                              Denn unser Peter Parker lehrt uns in diesem Film, dass auf große Kraft nicht nur große Verantwortung folgt, sondern ein Riesenhaufen Probleme.
                              Peter wird schlechter in der Schule, vernachlässigt seine Pflichten, enttäuscht immer wieder Mary Jane, die bald einen Astronauten heiraten wird, wird von New York immer noch nicht als der Held gesehen, der er ist und verliert sogar nach und seine Kräfte.
                              Kurzum, Peter hat die Nase voll nach einer Zeit lang und will sein altes Leben zurück.
                              Hier sehen wir deutlich in die Abgründe eines verletzten Teenagers, der versucht die Maskerade fortzuführen.
                              Tobey Maguire spielt den bemitleidenswerten Nerd Peter Parker wie immer super, James Franco spielt den rachsüchtigen Harry Osborn sogar noch besser als in Teil 1 und dessen Charakter spielt in diesem Filme eine deutlich wichtigere Rolle, auch wenn sein ganzes Potenzial bei Teil 3 auftaucht.
                              Kirsten Dunst spielt wie immer ganz gut.
                              J.K. Simmons(nochmals meinen Glückwunsch für den Oscar) ist wie immer zum Totlachen als der Zeitungsredakteur J.Jonah Jameson, dessen Sohn bald MJ heiraten wird (er aber trotzdem die Kosten so niedrig wie möglich hält ;) ).
                              Doch das Oberhaupt des Films bleibt für mich immer noch Doc Ock!
                              Obwohl Willem Dafoe als der Grüne Kobold genial war, ist der Wissenschaftler mit den 4 festgeschweißten Roboterarmen, klasse gespielt von Alfred Molina, mein Lieblingsschurke der Reihe.
                              Obwohl er nicht richtige Superfähigkeiten hat, wie Sandman oder so viele Muckis wie Der Grüne Kobold, kommt er einem deutlich lebendiger vor, da er viel mehr wie der ,,verrückte Wissenschaftler" rüberkommt.
                              Die Arme sowie die vielen spektakulären Actionszenen im Film sind ein Meisterwerk des CGI, weshalb der Oscar vollkommen verdient war.
                              Zwar sind die Arme nicht immer animiert, doch man merkt kaum den Unterschied.
                              Die Actionszenen sind der Wahnsinn und liegen von der Action her zwischen Teil 1 und 3( bei Teil 1 ganz gut, aber bei Teil 3 ein bisschen zu Over-the-Top), soll heißen, sie sind genau richtig und das CGI sieht deutlich besser aus als jeder Animations-Schrott von heute.
                              Die Actionszene auf dem Glockenturm und den Zug gehört für mich zu einen der spektakulärsten Actionszenen des Superhelden-Genres.
                              Der Film ist sogar ein bisschen düsterer als der Erste, man merkte sofort, dass der Macher von ,,Evil Dead" das Steuer hatte.
                              Die Szene, wo die Ärzte den ohnmächtigen Doc Ock untersuchen und die Arme sie alle auf sehr verstörende Weise töten, war schon sehr grenzwertig für einen Superheldenfilm für Kinder und ähnelt viel mehr eine Szene aus einem Horrorfilm.
                              Doch der Film ist keine einzige Actionkanone, besonders in der Mitte wird es schön ruhig, als Peter endgültig seine Heldenkarriere an den Nagel hängt und mit ,,Raindrops Keep falling on my Head" im Hintergrund das Leben genießt, was eine sehr schöne Sequenz war(anscheinend wollten sie dasselbe machen mit der Emo-Peter-Szene aus Teil 3, nur dass die Szene gehasst wurde :) ).
                              Doch genau diese ruhigen Augenblicke machen den Film schön rund und zeigt genau, wie stark Peter mit seinem Heldenleben leiden musste.
                              Tanta May ist wie immer da, um den Zuschauern das Herz aufzuwärmen mit wunderschönen Reden wie die obere, die ich genannt habe.
                              Der einzige Grund, warum ich den Film einen halben Punkt abziehe, ist weil der Endkampf gegen Doc Ock ein bisschen kurz war, im Vergleich zu dem, was wir davor gesehen haben. Doch gegen Ende konnte sich der arme Kerl wieder besinnen und starb nicht als Bestie, sondern als Held(ziemlich tragisch, ich mochte ihn, er tat mir ein bisschen Leid).
                              Und anscheinend ist es wohl bei Raimi Tradition, dass MJ entführt wird, doch wenigstens erfährt sie (endlich) wer hinter der Maske steckt.
                              Und gegen Ende gibt es noch einen Cameo von Willen Dafoe, was will man noch mehr?
                              Der Film ist für mich mein absoluter Favorit der Spiderman-Reihe, die eigentlich nach dem (meiner Meinung nach) ausgezeichnetem Teil 3 hätte enden sollen.
                              Der Film ist so genial, da er in einer Zeit erschaffen wurde, wo es noch keinen Superhelden-Boom gab wie heute und er dennoch eine unglaublich gute Qualität hat(man erinnert sich an den furchtbaren ,,Hulk" von Ang Lee).
                              Der Wandkrabbler erobert immer noch unser Herz nach 11 Jahren und wird es auch noch in weiteren 11 Jahren!
                              Spiderman! Spiderman!
                              ,,Ich glaub in allen von uns steckt ein Held und wenn wir sterben, dann sterben wir mit Stolz!"

                              5
                              • 7 .5

                                Gehöre auch zu denen die den 2ten Raimi noch etwas besser finden als den Ersten, da mir hier die Mischung aus Humor, Action und Junge kriegt Mädchen einfach schmackhafter serviert wird. Zwar fehlen die Dramenelemente aus 1 aber Spiderman war meiner Meinung eh nie der dramatische Superheld. Einzig die Rolle von Kirsten Dunst nervt mehr als sonst da sie hier wirklich nur noch auf das schmachtende, schreiende Frauchen reduziert ist. Böse Zungen behaupten ja das sie auch zu mehr nicht in der Lage sei... obwohl ich sie als Jungschauspielerin in Interview mit einem Vampire ziemlich gut fand.

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                                • 9

                                  Es hat mich tatsächlich mehrere Anläufe gekostet, bis ich den Wert des Films für mich selbst wesentlich höher einschätzte, als es beim erstmaligen Anschauens noch der Fall war und zeigte mir mal wieder selbst, wie sehr aktuelle Gemüts- und Gefühlsschwankungen des Zuschauers für unterschiedliche Bewertungsresultate verantwortlich sein können. Zwar büßte der Film meiner Meinung nach im Vergleich zum 1. Teil ein wenig von seiner Gesamtkraft ein, konnte dennoch wieder vollstens überzeugen. Ansonsten stimmte wieder alles für mich: Effekte, Story, Action, Humor und Unterhaltung sowie die Wandlungen und Motivationsschwankungen von Spider-Man, alias Tobey Maguire.

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                                  • 7

                                    Na ja teils doch langweilig...

                                    • 2

                                      Tjo Das Ende hätte man nochmal ne Stunde hinausziehen können.

                                      • 5 .5

                                        Zu dem was ich zu Teil 1 geschrieben habe, kann ich hier nur sagen, dass es weitaus bessere und authentischere Comicverfilmungen gibt. "Batman Begins" beispielsweise ist bis heute mein Favorit: Ernst, dunkel, innovativ. "Spider Man" hingegen strotzt nur so von Fehlbesetzungen, dummen Sprüchen, Patriotismus und Pathos. Obwohl ich die Comics verschlungen habe und mich als Fan bezeichnen würde, ist die Raimi-Trilogie eher neu aufgesetzte Kinderkacke.

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                                        • 7

                                          Sinnvoller Teil, welcher die Geschichte gut weitererzählt.

                                          • 7

                                            Kommt nicht zu 100% an 1 ran ist aber dennoch sehr geil !!

                                            • 8 .5

                                              Nach wie vor ist diese Trilogie, zusammen mit The Avengers, die bisher beste Comic-Realverfilmung, die ich mir bisher zu Gemüte geführt habe.

                                              • 8 .5
                                                RockyRambo 20.01.2015, 16:29 Geändert 11.05.2015, 14:24

                                                Ganz gute Comicverfilmung. Nur das Ende mit dem geläutertem Schurken
                                                hätte es nicht gebraucht. Da wäre mir ein Anständiger Endfight lieber gewesen.

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                                                • 6 .5

                                                  Der Film zeigt fokusiert sich mehr auf Dramatischer Ebene und zeigt die Probleme eines Superhelden auf, kommt in dem Film ganz gut rüber, ist meiner Meinung nur etwas zu viel aufgetragen. Ein tick mehr Action mit Spannung wäre das Sahnehäubchen gewesen.

                                                  • 9

                                                    Eine gelungende Fortsetzung von einem tollen Fim, er ist spannen und hat eine tolle Besetzung.