Spieglein Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen - Kritik

US 2012 Laufzeit 106 Minuten, FSK 0, Drama, Fantasyfilm, Abenteuerfilm, Komödie, Kinostart 05.04.2012

  • 4

    Die Kostüme waren sehr cool.
    Was anderes Positives fällt mir nicht ein, war ziemlich langweilig.

    • 7

      witzig, süß, kitschig, etwas vorhersehbar, romantisch, trotzdem nicht langweilig. Diese neue Version von Schneewittchen gefällt mir wesentlich besser als die andere mit Kristen Stewart. Es ist zwar kein großes Kino, macht aber viel Spaß und die Bilder sind wirklich sehr schön. Schauspielerisch von allen gut und Lily Collins ist definitiv das perfekte Schneewittchen.

      • 3

        Einerseits kann man nicht sagen, dass Julia Roberts die Rolle der bösen Schwiegermutter schlecht spielt... anderseits kann ich mit Gewissheit sagen, dass mich der Film null interessiert und ich ihn in keinsterweise unterhaltend fand. Überflüssiger Film.

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        • 6

          Mal was anderes. Hat mich doch positiv überrascht. Der seichte Witz des Films, die guten Kostüme und vor allem Julia Roberts als böse Königin gefielen mir sehr gut. Ich mag Roberts eigentlich überhaupt nicht, aber hier hat sie mit ihrem bissigen Bemerkungen echt den Vogel abgeschossen. So gut war sie schon lange nicht mehr.
          Insgesamt besser als erwartet und auf jeden Fall eine Sichtung wert.

          • 3

            Die Punkte gibt es für Roberts, Collins und die guten Kostüme. Das war das dann auch schon mit den positiven Eindrücken.

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              Ich hatte mir nicht viel erwartet, aber den Film kann ich gut in einem Wort zusammenfassen: "schnarch". Dass die böse Königin ihre Geschichte erzählt, wäre interessant gewesen, wenn sie denn auch etwas mehr Biss hätte haben dürfen. So ist die Geschichte einfach öde. Mehr will ich auch gar nicht dazu sagen, außer, dass ich mir statt dieses Films lieber noch mal die Hänsel und Gretel - Story angeschaut hätte und das will was heißen.

              • 6

                Die Neuerzählung des Schneewitchen Märchens hat mich mit ansprechendem Humor überrascht. Für ein derartiges, knallbuntes Popcorn-Familienerlebnis sind die Witzchen, Kalauer und Sprüche gut gelungen. Vor allem Julia Roberts als böse Königin hat mich mit ihrem bissigen Ton überrascht. So gut hab ich sie lange nicht mehr gesehen. Der Wermutstropfen ist (wie auch bei Snowwhite and the Huntsman) die Besetzung von Schneewittchen. Auch wenn hier vergleichsweise besser gelungen als im Konkurrenzfilm, bleibt Lily Collins viel zu blass und kraftlos. Ihr soll man eine Heldin abnehmen? Da ist Prinzessin Lilyfee gegen eine Captain Marvel.
                Die farbenfrohe Umsetzung kann mit opulenten Kostümen glänzen. Doch ich vermisse das, was einem dem Atem raubt. Das was ein Märchen verrückt, grimmig, spannend und liebenswert zugleich macht. Diesen Funken lässt der Film nicht überspringen. Nie.

                Mein Fazit: Ein kurzweiliger, harmloser Spaß für kleine und große Märchenfreunde.

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                  AAAh, bitte nicht Julia Roberts!!!

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                  • 6 .5
                    MissesAndi 05.01.2015, 18:31 Geändert 31.01.2015, 21:07

                    Insgesamt fand ich den Film ansprechend. Man sah Julia Roberts einfach an, wie vie lSpaß ihr die Rolle der bösen Königin machte. Mit dem eigentlichen Märchen der Gebrüder Grimm hat der Film nicht wirklich viel gemeinsam, doch hatte ich damit schon allein wegen des Titels nicht mit gerechnet. Wenn man sich den Film mit dieser Einstellung ansieht, kann man doch gut Unterhalten werden.

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                      Der größte Mist den ich jeh gesehen habe

                      • 7 .5

                        netter märchenfilm mit tollen kostümen.. der film an sich ist doch recht kitschig geraten

                        • 6

                          Nachdem ich sehr geringe Erwartungen an dem Film hatte, wurde ich größenteils überraschend gut unterhalten. Was Visuelles angeht, hat Regisseur Tarsem Singh einiges drauf, was dem Film einen schönen Stil verleiht. Besonders die Ausstattung ist sehr gut gelungen. Noch dazu hat der Film einige nette Einfälle und setzt die Schneewittchen-Geschichte auf seine ganz eigene Art um. Anders als befürchtet, ist der Film wenig kitschig und ist insgesamt ziemlich unterhaltsam, da er auch einen ganz guten Humor hat. Highlight des Films ist wohl Julia Roberts, die als böse Königin einen guten Job macht und sichtbaren Spaß an der Rolle hatte.

                          • 5

                            Eine humorvolle Interpretation von Schneewitchen.
                            Leider hat der Humor, trotz ein paar guter Ideen, nicht so wirklich zünden wollen. Man kann ihn durchaus mal ansehen, sollte aber nicht zu viel erwarten.

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                              fängt interessant an, hat schräge ansätze, ist aber in der ausführung etwas halbherzig..

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                              • 8

                                Frische, interessante Neuinterpretation des Märchens, optisch sehr ansprechend und mit Julia Roberts als perfekt witzige Verkörperung der fiesen Königin.
                                Einziger Minuspunkt für mich ist, dass der Film teilweise eher als Kinderfilm rüberkommt.
                                Trotzdem witzig und sehenswert und garantiert besser als der Schrott aus dem gleichen Jahr, in dem Kristen Stewart mitspielt.

                                • 5 .5

                                  Zum Einmal anschauen reicht es.

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                                  • 8

                                    Schneewittchen - #whiteedition

                                    Ja, ich habe mich kurzerhand entschlossen, mir die beiden großen Schneewittchenverfilmungen aus 2012 zu besorgen. So im direkten Vergleich also.
                                    Immerhin: zwei in meinen Augen begnadete Schauspielerinnen in der Rolle der bösen Königin, die Trailer beider Werke sahen großartig aus und nichts deutete daraufhin, dass mir die Werke missfallen könnten.
                                    Also... hier kommt mein Kommentar zum ersten, nämlich "Spieglein Spieglein".
                                    ...
                                    Da ist sie also, die hellere, aufmunterndere, fröhlichere und lieblichere Version des Märchens.
                                    Als Schneewittchen: Lily Collins
                                    Als böse Königin: Julia Roberts

                                    Schneewittchen wird von ihrer Stiefmutter, der bösen Königin, gefangen gehalten und darf selbst an ihrem 18. Geburtstag ihren Raum nicht verlassen. Die Königin selbst hat jedoch ebenfalls zu kämpfen: ihr Jugendwahn macht ihr schwer zu schaffen. Sie ist nicht mehr die Jüngste, doch durch Kosmetik, prunkvolle (und viel zu enge) Kleider und dem richtigen, jungen Mann an der Seite kann man gekonnt tricksen. Es handelt sich ja auch nur um "Fältchen". Leider leidet das Volk sehr unter dem ausschweifenden Lebensstil der Königin, als dass es in Form von Steuern dafür blechen muss und selbst der Armut verfallen ist. Doch auch das reicht nicht: man kann es drehen und wenden wie man will - der Palast ist pleite!
                                    Es gibt nur eine Lösung: die Königin muss einen reichen Prinzen heiraten. Der Traumgatte hat allerdings nur Augen für Schneewittchen, die zusammen mit den diebischen Zwergen nur am Wohle des Volks interessiert ist...

                                    "Ihr seid garnicht so ein jämmerlicher Waschlappen wie ich immer geglaubt habe."
                                    "Das ist das netteste, was ihr je zu mir gesagt habt."

                                    "Spieglein Spieglein" hält sich zum Einen an das Originalmärchen, in Form der Grundsituation, der Figuren (mit Ausnahme des Jägers) und der bekanntesten Szenen und Zitate verändert aber einige Ansätze, parodiert die Geschichte und dreht einige Szenen gänzlich um, um einen anderen Storyverlauf zu erschaffen.
                                    Dabei bleibt "Spieglein Spieglein" stets sehr kindgerecht, als dass eventuelle bedrohliche und düstere Szenen nie ausgeschlachtet werden und immer mit überdeutlichem Humor gespickt sind, zumeist ist der Film aber hell und fröhlich. Es gibt immer wieder pazifistische Botschaften, sowie Anregungen, das Richtige zu tun.
                                    Der Humor und die Bildsprache sind auch kindgerecht, sodass der Film auch für einen Abend mit der ganzen Familie bestens geeignet ist.

                                    Eines fällt sofort auf, nachdem der Film eingelegt wurde: ATEMBERAUBENDE Kostüme und Kulissen. Die Gewänder in diesem Film nicht nur märchenhaft sondern einfach wunderschön, selbst, wenn man auf so etwas normalerweise garnicht so achtet.
                                    Ansonsten:
                                    Eine wirklich fantastisch besetzte Julia Roberts, der die Rolle auf den Leib geschneidert scheint.
                                    Ihre Performance wirkt stellenweise sehr selbstironisch, da auch sie weiß, dass die hübsch ist, aber allmählich zu altern beginnt. Ihre Rolle ist in dieser Art aber so komödiantisch überzeichnet, dass es unheimlich viel Spaß macht, ihr zuzusehen, wie sie immer wieder versucht, sich hübsch zu profilieren und Schneewittchen kleinzureden.
                                    Diese ist übrigens auch toll besetzt, da Lily Collins sowohl optisch als auch von ihrer Ausstrahlung her die Lieblichkeit und Güte ihrer Figur perfekt verkörpert und sich somit als echter Glücksgriff herausstellt.

                                    Wo "Spieglein Spieglein" ungemein punkten kann, ist, dass er trotz seines oftmals ironischen Humors stets zauberhaft bleibt.
                                    Vorwiegend handelt es sich um eine Märchenverfilmung, dann um eine Komödie.
                                    Dabei ist der Film aufwändig und liebevoll gestaltet, sodass er groß und klein Spaß macht.
                                    Eine gewisse Affinität für kindliche Macharten schadet aber nicht.
                                    Gerade bei Märchen kommt das in meinen Augen wunderbar an.
                                    Es macht einfach unheimlich viel Spaß, dieser kleinen, unheimlich sympathischen Welt um Schneewittchen zuzusehen, wie sie sich entwickelt. Als Erwachsener und Kind.
                                    Da braucht es keine klugen, philosophischen Ansätze, keine Brutalität, keinen Ernst.
                                    Da lässt man sich einfach in diese traumhafte Welt fallen und sich von all dem Zauber fesseln. Dann hat man auch eine wunderbare Zeit!

                                    "Spieglein Spieglein" ist ein Film, der einfach unheimlich süß, witzig und unterhaltsam ist, und auch das Potenzial hat, eines meiner liebsten Feel-Good-Movies zu werden.

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                                    • Ich hab jetzt den Trailer von Spieglein Spieglein gesehen und muss sagen, dass es eigentlich ganz ansprechend aussah. In wiefern kann ich bei dem Film einen Bezug auf Maleficent ziehen? Ist diese Verfilmung besser gemacht? Wie abweichend ist der Film von der wahren Geschichte? Also wie viel Märchenreiz geht hier verloren oder wird tatsächlich dazu gewonnen?

                                      Lg Manu

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                                        "Spieglein, Spieglein" kam im gleichen Jahr wie "Snow White and the Huntsman" heraus, welchen ich unfassbar enttäuschend fand. Also war ich ganz optimistisch, dass mir zumindest diese Schneewittchen Neuinterpretation gefallen könnte. Erst mal positiv zu erwähnen ist, dass man hier nicht so wahnsinnig war und Kristen Stewart als Schneewittchen besetzt hat (was kommt als nächstes Justin Bieber als He-Man?). Leider wars das fast schon mit den Lobeshymnen, denn auch wenn ich es immer noch nicht ganz fassen kann muss ich knallhart sagen, dass ich Spieglein Spieglein richtig richtig schlecht fand und Snow White and the Huntsman sogar noch unterbietet.

                                        Schneewittchen lebt gefangen im Schloß bei ihrer bösen Stiefmutter, der Königin. Eines Tages soll sie umgebracht werden doch ihr potenzieller Mörder lässt sie laufen. Und so landet sie bei den 7 Zwergen, mit denen sie sich nach anfänglichen Schwierigkeiten schnell anfreundet. Schnell stellt sie fest, dass die Königin nicht nur sie sondern auch das ganze Volk schlecht behandelt hat und so schließt sie sich den Zwergen an und wird eine tapfere Diebin. Allerdings werden nur die Reichen beklaut und das Geld wird unters Volk gebracht.

                                        Ich habe absolut nichts gegen Reboots, Neu - und Eigeninterpretationen, aber man sollte bei solchen Werken zumindest minimal erkennen können worauf das Werk ursprünglich basiert. Hier ist nichts davon zu spüren, das Originalwerk wird völlig durch den Kakao gezogen aber leider fast schon auf unfreiwillige Art. Der Film versucht auf biegen und brechen witzig zu sein und wiederholt sogar oft die selben Scherze was sehr an den Nerven zerrt. Durch diese absurden Albernheiten kann der Film auch nicht bei den ernsten Momenten überzeugen. Achja und wer schon immer eine total grauenhafte Bollywood Nummer in einem Schneewittchen Film sehen wollte ist hier genau richtig.

                                        Die Schauspieler agieren ebenfalls auf unterem Niveau. Lily Collins, Tochter von Phil Collins, ist zwar optisch wunder wunderschön aber was nützt das wenn man nicht schauspielern kann? Man merkt fast schon, dass sie sich irgendwie nicht wohl fühlt in ihrer Rolle und völlig monoton und frei von Emotionen agiert. Aber die größte Sauerei war Julia Roberts als böse Königin, schon so ein Widerspruch in sich wie ich finde. Roberts versagt in der Rolle komplett und spielt so schlecht und spricht mit einem so schlechten und gezwungene Akzent, dass sie für mich eine größten Fehlbesetzungen überhaupt in diesem Film ist. Immerhin waren die 7 Zwerge auf Ok-Level und auch der 3minütige Überraschungsauftritt eines Game of Thrones Stars war praktisch besser als der gesamte Film.

                                        Fazit : Fürs 11 Uhr Programm im Kinder-TV ist der Film vielleicht richtig. Kostüme und Optik sind nett, aber der Film an sich ist ein katastrophaler Fehlschlag und scheitert praktisch in allem was er gerne sein will. Lange habe ich keine so schlechte Märchen Adaption gesehen und ich bin froh, dass es dieses Jahr Maleficent gab der uns gezeigt hat wie man so einen Film richtig macht. Disney übernehmen sie!

                                        3/10

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                                        • 7 .5

                                          Ich find diese Version von Schneewittchen toll. Es muss nicht immer alles exakt wie die Vorlage sein. Die Zwerge habe ich zum brüllen komisch gefunden! Für Kinder vielleicht etwas ungeeignet.

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                                          • 4

                                            Annehmbarer bunter Film der sich leider auf wenige Kulissen/Landschaften beschränkt die dann ärgerlicherweise auch noch aus den Computern kommen!!

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                                            • 6

                                              Die gute alte Mär von Schneewittchen, jetzt mal ganz anders. Als gigantomanisches, kunterbuntes Zuckerwatten-Augen-Bonbon. Mit Julia Roberts, die durch die Kulissen stampfen darf und als böse Königin Jugendwahn und Geldknappheit zu trotzen versucht. Lily "Genau-die-Tochter-von-dem-Phil" Collins als gutherziges Schneewittchen, das eigentlich naiv und weltfremd sein müsste, dann aber doch ziemlich schlitzohrig daherkommt. Und auch die sieben Zwerge sind nicht mehr im Diamanten-Abbau-Geschäft, sondern verdingen sich als akrobatisch begabte Räuber.

                                              Alles klar? Na wunderbar. "Spieglein Spieglein" möchte der etwas andere Märchenfilm sein, mehr als eine Disney-Real-Version. Dafür fährt Regisseur Tarsem Singh einiges auf. Wie immer zeigt sich dabei, dass Singh zu den visuell begabtesten Filmemachern Hollywoods gehört. Sein Snow White sieht klasse aus und erinnert mit seiner Fülle an Details an Tim Burtons "Charlie Und Die Schokoladenfabrik". Weil auch Singh in die Vollen geht, dabei leider am fundamentalen Kleister vermissen lässt, der optische und inhaltliche Reize zusammenhält.

                                              So ist seine Schneewittchen-Version ein vergnüglicher Film, bei dem vor allem Julia Roberts in ihrem Beauty-Boot-Camp amüsiert oder Nathan Lane als ihr Speichellecker. Die Spitzen bleiben jedoch eher kindgerecht, weswegen der Film dann auch insgesamt für die ganze Familie gemeint ist. Am besten aber bei den kleinen Zuschauern funktioniert. Wir Größeren dürfen oder müssen halt immer fragen, ob die eine oder andere Entwicklung (Schneewittchen rasche Wandlung zur ausgebufften Freibeuterin an Land, die gesamte Magie) besser als Parodie oder als niedliche Naivität funktioniert.

                                              Im direkten Vergleich zum Konkurrenten "Snow White And The Huntsman" (den ich immer noch als herrlichen Quatsch mit verdeckten Qualitäten erachte), ist Tarsem Singh vielleicht die optisch schlüssigere Version gelungen. Ein Märchenfilm, der sich ganz wie ein Märchen anfühlt und keine unnötigen Anleihen heranzieht, um sich aufzumotzen. Als eben jenes Märchen ist die Erzählweise aber auch zielstrebig engstirnig. Vorhersehbare, harmlose Gags werden einer satirischen Betrachtung bevorzugt (Kinder-)Augen dürfen funkeln, indem sämtliche dunklen Elemente abgeschwächt werden. Interessanterweise erinnert mich "Spieglein Spieglein" oft an die unterschätzte Schneewittchen-Variante mit Sigourney Weaver. Nur war diese konsequent karg, erwachsener und zeigte die böse Königin teilweise als Opfer des unbarmherzigen Wettrennens mit der Jugend.

                                              Dass sich davon sogar nichts in "Spieglein Spieglein" findet, ist natürlich kein Verbrechen. Der Film widmet sich ganz seinen optischen Vorzügen und bleibt damit ganz dem Motto der bösen Königin: Die Oberfläche ist alles, was zählt.

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                                              • 5 .5

                                                Spieglein Spieglein ist nett.
                                                Das Setting ist "nett", die Kleider sind "nett", die Story ist ganz "nett", die böse Königin ist viel zu "nett" und Schneewittchen, oder hier auch Schneechen genannt, ist leider auch nur ganz "nett".

                                                Es ist alles ganz ok. Aber eben, ihr ahnt es sicher schon, alles ist irgendwie nur ganz "nett".
                                                Wenn man nichts erwartet, wird man "nett" unterhalten und das war's dann auch schon.

                                                Übrigens fand ich Julia Roberts gar nicht mal so gut. Sie wirkte auf mich, nun, wie Julia Roberts. Nicht wie die böse Königin, dafür war sie zu, ja wirklich, viel zu "nett".

                                                Eine richtig böse Königin, lehrt einem das fürchten und gibt auch nicht so schnell auf.
                                                Für mich war ja Sigourney Weaver die beste, böse Königin. Obwohl ich Charlize Theron auch toll fand.

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                                                • 3

                                                  Spieglein, Spieglein an der Wand, was ist die schlechteste Schneewittchen-Verfilmung im Hollywood-Land?

                                                  The Huntsman konnt' den Titel nicht kriegen, so bringt Lilly Collins die Unterhaltung zum Erliegen. Schreckliche Kostüme, kitschige Handlung, vom klassischen Märchen zur Fantasyschnulze, welch' Wandlung! Einzig Roberts reißt es raus, damit es etwas besser wird, der Graus. Bleibt bei Disney, seid so gscheit, da gibt sich zwar Zeichentrick das Geleit, aber dennoch sind die Zwerger netter, Schneewittchen hübscher und die Handlung besser.

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                                                  • 5

                                                    Mhhhh, da freut man sich mal auf eine moderne Version eines Klassikers und nachdem "Snow White & the Huntsman" als blöde, stumpfe Actionversion verschrien war, dachte ich mir, als Sonntagabend-Unterhaltung kann das ganze ja nur besser funktionieren, als eben genannte, zur selben Zeit konkurrierende Version des Märchen. Leider weit gefehlt:

                                                    Kitschig, übertrieben, knallig und weichgezeichnet kam das alles daher. Julia Roberts als sonst so respektable Schauspielerin mochte mich bis auf ein paar Szenen absolut nicht packen und wirre Ideen, ein fehlender roter Faden und ein mehr als blasser Prinz ließen mich verzweifeln, irgendwie meinen Halt oder Emotionen in der Verfilmung zu finden. Zumal mich diese Version der "Sieben Zwerge" einfach kalt gelassen und fast eher verärgert hat, dank ihrer Job-Wahl. Bei allem Wunsch nach Abwechslung und Eigenständigkeit wäre da ein wenig mehr Tradition besser gekommen, vor allem, weil man sich gegenüber "Snow White & the Huntsman" super als Familien-Realfilm-Version des klassischen Disney-Films am Markt hätte platzieren können.

                                                    Alles in allem ein paar Schmunzler und ein/zwei Lacher, die den Film aber nicht über die 5,5-Grenze heben können. Und bitte: Natürlichkeit ist schön und Lily Collins ist wirklich hübsch, aber ein wenig Zupfen der doch sehr massiven Augenbrauen wäre nicht gerade "unnatürlich" und fake, wenn sie im Film manchmal eh schon nach Porzellan aussieht.

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