Spieglein Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen - Kritik

US 2012 Laufzeit 106 Minuten, FSK 0, Drama, Fantasyfilm, Abenteuerfilm, Komödie, Kinostart 05.04.2012

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Kritiken (25) — Film: Spieglein Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen

Arthur A.: www.filmfutter.com

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7.0Sehenswert

Spieglein, Spieglein ist ein durchaus unterhaltsames Märchenabenteuer mit einer blassen Heldin, aber einer umso besser aufgelegten Julia Roberts in der Rolle der bösen Königin.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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3.0Schwach

[...] „Spieglein, Spieglein“ ist erneut der Beweis dafür, dass Regisseur Tarsem Singh ein visuelles Genie ist, aber das Narrative liegt ihm einfach nicht. Egal ob „The Cell“, „The Fall“, „Krieg der Götter“ oder jetzt „Spieglein, Spieglein“, seine Filme sind anorganische Werke. Hübsch anzusehen, aber ohne einen Funken Leben und bei seiner Schneewittchen-Adaption kommt noch etwas Schlimmeres hinzu, denn durch die Kühle der Künstlichkeit geht die Essenz der Geschichte, die jeder seit Kindertagen kennt, verloren: das Märchenhafte.

Kritik im Original 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Joone44

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Ist der eigentlich schon in den Videotheken?


stuforcedyou

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Offiziell am 4. September, aber meine hatte ihn schon.


sushi25: movie-fan.de

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6.0Ganz gut

Eine wunderbar selbstironische J. Roberts, eine zweifelhafte Umsetzung der Zwerge (wer kam beispielsweise auf die Idee mit Che Guevara, Napoleon etc. ...?) wobei die Idee mit den Stelzen sehr nett war, ein wildes Gemisch von Kostümen-das an die besten Zeiten des Cinecitta-Historienschinken-Kostüm-Mischmasch erinnert, das ganze ergibt ein etwas unausgegorenes Ganzes, das leider dadurch etwas holpert.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Es stimmt also: Die Vermutung Tarsem könnte mit dem richtigen Drehbuch und seinem unbestreitbaren visuellen Talent mal einen guten Film abliefern. Mirror, Mirror ist der Film der Brothers Grimm hätte sein sollen: Visuell beeindruckend, mit schrägem Humor, Zwergen und trotz hyperkitschigem Look tatsächlich nie ernsthaft kitschig. Der Humor ist größtenteils doppelbödig erwachsen, ohne Kinder völlig vor den Kopf zu stoßen.

Julia Roberts macht einen guten Job als Witch-Bitch, auch wenn sie nicht an die Boshaftigkeit einer Michelle Pfeiffer rankommt. Lilly Collins als Snow ist genau die richtige Mischung aus Selbstbewusstsein und Charme, Nathan Lane ist eh immer sehenswert. Armie Hammer ist ein herrlicher Trottelprinz und die Zwerge sind mindestens so weird und witzig wie in Time Bandits, von dem der Film einiges an Inspiration übernommen hat.

Das der Story zum Ende hin etwas die Luft ausgeht und der Showdown irgendwo im Nichts verpufft, geschenkt, denn eine Bollywood-Tanznummer im Abspann rettet dieses knuffig-fluffige Märchen und sorgt dafür, dass man gut gelaunt das Kino verlässt.

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Matthias Pasler: Movie Maze Matthias Pasler: Movie Maze

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5.5Geht so

Die eine oder andere Idee in Spieglein Spieglein mag durchaus kreativ sein, der eine oder andere Witz auch tatsächlich lustig, aber wirklich gutgelaunt ist man bei Schneewittchens abschließender Bollywood-Performance nicht, und wenn sie noch so lange glücklich leben.

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I.Reicher: der Standard I.Reicher: der Standard

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7.5Sehenswert

Die schnellen, treffsicheren Dialoge schlagen die Brücke zur Gegenwart. In ihrer Formelhaftigkeit persiflieren sie Coachingphrasen, in Anspielungen werden Bezüge zur äußeren Wirklichkeit hergestellt - "too small to fail", lautet etwa ein Leitspruch der Zwergenökonomie. Ein kurzweiliger, harmloser Spaß fürs lange Osterwochenende.

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Daniel Sander: Spiegel Online Daniel Sander: Spiegel Online

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3.0Schwach

Nach dem kurzen Aufflackern von Spaß und Energie wechselt der Film abrupt die Perspektive und schlägt sich lieber auf die Seite von Schneewittchen. Und, oh Gott, was für eine abgrundtief langweilige Person das hier doch ist. Die Haut wie Schnee, das Haar wie Ebenholz, die Persönlichkeit einer Gießkanne.

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Lars Tuncay: Filmtabs, Intro Lars Tuncay: Filmtabs, Intro

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7.5Sehenswert

Mit viel Witz und Phantasie unterziehen Tarsem und die Autoren Melissa Wallack und Jason Keller in Spieglein Spieglein die bekannte Mär einer angenehmen Frischzellenkur, ohne den Geist der Vorlage zu verraten.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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6.0Ganz gut

Es lässt sich nicht verhehlen, dass der muntere Spaß nur eine gewisse Zeitlang erfrischend wirkt, bevor es dann doch ein wenig zu viel und ermüdend wird mit dem belanglosen Rumgeblödel. Letztlich ist der Film von Tarsem Singh leider ein ganzes Stück zu brav geraten um wirklich zu beeindrucken.

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A. Sterneborg: epd film A. Sterneborg: epd film

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8.5Ausgezeichnet

Das oft arg schwülstig anmutende Kunstwollen früherer Filme von Tarsem Singh löst sich hier perfekt im symbolträchtigen Prunk opulenter Märchenwelten auf, in einer überbordenden Orgie der Farben und Formen in Ausstattung und Kostümen. Mit einer Fülle optischer Einfälle und origineller Ideen ist Spieglein, Spieglein die aufmüpfigste Neuinterpretation klassischer Märchenwelten seit Dreamworks’ Shrek.

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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7.5Sehenswert

Spieglein Spieglein kann sich in seiner charmant-witzigen, kulinarisch-bildergewaltigen Naiv-Kost schön unterhaltsam sehen wie schmackhaft-feinironisch hören lassen.

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R2-D2: Mann beisst Film

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7.0Sehenswert

Tarsem Singh konnte einem altbekannten Märchen seinen eigenen Stempel aufdrücken und liefert mit "SPIEGLEIN SPIEGLEIN" eine prachtvolle Variante einer in die Jahre gekommenen Erzählung ab, die hier gehörig entstaubt und vor allem als Fest für die Augen aufbereitet wurde. Julia Roberts als böse Königin liefert jede einzelne ihrer vor wunderbarstem Sarkasmus nur so strotzenden Zeilen genau auf dem Punkt ab und macht aus dem Film eine als Märchen getarnte schwarze Komödie. Besonders ins Auge fällt die opulente Ausstattung, allen voran die grandiosen Kostüme der leider inzwischen verstorbenen Eiko Ishioka. Lediglich die Bollywood-Nummer passt nicht ins Gesamtbild, kann aber als kleine Spielerei geduldet werden. So wird der Film zu einem kunterbunten Erlebnis, das zugegeben mitunter recht albern, aber nie überzogen wirkt.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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0.0Hassfilm

Wer kam eigentlich auf die Idee diesem Film grünes Licht zu geben? “Spieglein, Spieglein” ist der Versuch das klassische Märchen einmal anders zu interpretieren, der leider Missglückt ist. Julia Roberts ist ein Totalausfall, die Effekte sind unterirdisch und die Dialoge einfach nur kitschig schlecht. Und der Film schafft es immer dann, wenn man gerade meint schlechter kann es nicht werden, noch einmal eine Nummer übler zu werden. Also: Macht einen ganz großen Bogen um diesen Film. Eurer Geldbeutel und eure Freizeit werden es euch danken.

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mondnacht112

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ein wenig übertrieben gesprochen der hier hat mehr als z.b. Snowwiht and the Hunthman und der is dagegen ein flopp^^


CINEMAN.ch

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4.0Uninteressant

Wo demnächst Snow White and the Huntsman auf eine düstere Action-Variante des vielleicht berühmtesten Märchens aller Zeiten setzt, entpuppt sich Mirror Mirror von Tarsem Singh als waschechte Komödie. Das ist angesichts der bisherigen Filme des Regisseurs eine überraschende Genre-Entscheidung, die zudem nicht recht aufgeht. Denn weder scheint er sich dort auf der Suche nach dem richtigen Timing besonders wohlzufühlen, noch kann er seine visuellen Stärken optimal zur Geltung bringen.

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Luiz Vasquez: Kino Kino Luiz Vasquez: Kino Kino

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8.5Ausgezeichnet

Spieglein, Spieglein ist einfach hinreißend, von der liebevoll animierten Vorgeschichte bis zum großen Bollywood-Finale.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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6.5Ganz gut

Spieglein Spieglein ist ein prächtiges Phantasiespiel für deine Augen und ein Flipperspiel für deinen Geist, da die Handlungselemente wie wild herumrollen und zusammenprallen.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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7.5Sehenswert

Tarsem Singh gibt seiner neuen Version des Märchens frechen Humor, eine verschrobene Empfindsamkeit und ein wahrhaft bezauberndes Aussehen.

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Steve Persall: St. Petersburg Times Steve Persall: St. Petersburg Times

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5.0Geht so

Flach und poliert zu sein sind gute Bedingungen für einen Spiegel, nicht aber für einen Film. Phantasie gibt es in Fülle in Spieglein Spieglein, aber keine Magie. Der Film ist eine Grimmig enttäuschende Version des Schneewittchen-Märchens.

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Justin Chang: Variety Justin Chang: Variety

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4.0Uninteressant

Spieglein Spieglein ist ein knallbunter Windbeutel an Film, der seine Heldin halbherzig als Schwert schwingenge Proto-Feministin aufstellt, letztlich aber genauso den gleichen Fehler hat wie Julia Roberts' böse Königin: Der Film kümmert sich nicht wirklich um andere Dinge als sein hübsches Aussehen.

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Sigmund

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...also ein echter Singh.


alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...

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8.0Ausgezeichnet

Wie von Tarsem Singh nicht anders zu erwarten, ist Mirror Mirror über die Maßen opulent in Szene gesetzt. [...] Ein angemessen märchenhafter, doch nie aufdringlicher Rahmen für eine wilde Fabel, wie sie sich dereinst hinter den sieben Bergen zugetragen haben mag.

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Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln

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7.5Sehenswert

Das Konzept Nachwuchsförderung scheitert im Fall Schneewittchen kläglich: Julia Roberts reißt jede Szene an sich, sobald sie auf der Leinwand zu sehen ist - und das ist sie oft. Die kreativsten Einstellungen und witzigsten Wortgefechte schusterte Tarsem Singh ihr zu, war er sich der größten Stärke seines Films doch bestens bewusst.

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Petra Schrackmann: Outnow.ch Petra Schrackmann: Outnow.ch

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7.5Sehenswert

Spieglein Spieglein ist ein schön inszeniertes Märchenabenteuer, in dem die Prinzessin stark und kämpferisch, die Königin herrlich böse und der Prinz gleichzeitig sexy und lächerlich sein darf. Freche Dialoge, tolle Stunts und eine grossartige Zwergenbande sorgen für kurzweilige Unterhaltung.

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Richard Lammel: DVD-Forum.at Richard Lammel: DVD-Forum.at

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7.5Sehenswert

Ich bin mir nicht sicher, ob mich Spieglein Spieglein mehr an einen geglückten Disney oder ein wenig an einem ebensolchen Monty Python Film erinnert. Es ist wohl ein wenig von Beidem, die gepaart mit den Eigenständigkeiten des Filmemachers, eine unterhaltende Symbiose von Allem ergibt.

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F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de

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6.5Ganz gut

Singhs Kino ist einmal mehr vor allem ein Kino der visuellen Attraktionen, und seine Lust an surrealen, zeichenhaft überhöhten Kostümen und Räumen findet im Märchenfilm eine wunderbare Spielwiese.

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Edward Nigma: CinemaForever

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7.0Sehenswert

"It's not a wrinkle... it's a crinkle."

2005 drehte der „Fear and Loathing in Las Vegas“-Regisseur Terry Gilliam einen sehr speziellen Film über die Gebrüder Grimm. Diese waren in seiner Version weniger Sprachwissenschaftler als abgebrühte Trickbetrüger, die es alsbald mit vielen Figuren der grimmschen Märchenwelt aufnehmen mussten. Zugunsten des Unterhaltungswertes scherte sich Gilliam wenig um die literarischen Vorlagen und kreierte einen unterhaltsamen Märchen-Actioner. Dieses Konzept findet inzwischen reichlich Nachahmer, und so erwarten uns in nächster Zeit einige actionlastige Märchen-Neuerzählungen, die mit ihren Vorlagen kaum noch etwas gemein haben. Neben einer Hexenjagd mit Hänsel und Gretel in „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“, die 2013 schwer bewaffnet die Wälder auf der Suche nach finsteren alten Damen durchstreifen, erwarten uns gleich zwei neue Schneewittchen-Adaptionen. Zum einen „Snow White & The Huntsman“ von Rupert Sanders, der die Zuschauer mit brachialer Gewalt und eindrucksvollen Bilderwelten in die Kinosäle locken will, und zum andern „Spieglein Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen" von Tarsem Singh („The Fall“), der sich hier zum ersten Mal als familienfreundlicher Regisseur versucht. Singh verzichtet diesmal auf die für ihn üblichen bedeutungsschweren Bilderorgien, glücklicherweise muss man sagen, denn so konnte ein Märchen-Abenteuer ohne Anspruch, dafür mit großem Unterhaltungswert entstehen.

Es ist nicht leicht, ein ganzes Königreich zu regieren. Das muss auch die böse Königin (Julia Roberts) feststellen, die durch ihr extravagantes Leben ein ganzes Königreich an den Rand des Bankrotts geführt hat. Um Geld aufzutreiben, beschließt die Königin den reichen Königssohn Andrew Alcott von Valencia (Armie Hammer) zu ehelichen, und dabei scheint es ihr egal, ob dieser nun will oder nicht. Doch die Königin hat ihre Rechnung ohne ihre Stieftochter Schneewittchen (Lily Collins) gemacht, denn statt an der Königin zeigt sich Prinz Alcott eher an der bezaubernden Schneewittchen interessiert, eine Entwicklung, die die Königin gar nicht gutheißen kann. Doch kampflos gibt sich die raffgierige Monarchin sicher nicht geschlagen…

Eigentlich wollen wir doch alle ein bisschen böse sein, oder? Und genau deswegen schlägt unser Herz manchmal doch für den Film-Schurken, obwohl zumeist alle Hoffnung vergebens ist. Wer will denn schon zum x-ten Mal sehen, wie der goldene Recke auf edlem Ross die Prinzessin aus den Fängen des Drachen/bösen Zauberers rettet? Viel mehr Spaß macht es da doch, wenn plötzlich der Antagonist zur Figur des allgemeinen Interesses gemacht wird und man das (in Märchen) vorherbestimmte Scheitern in all seiner Tragik und aus nächster Nähe miterleben kann. Auch „Spieglein Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen“ rückt man einen echten Bösewicht ins Rampenlicht: Die böse Königin aus Schneewittchen! Perfekt in Szene gesetzt wird dieses egoistische, skrupellose und hinterhältige Frauenzimmer von einer glänzend aufspielenden Julia Roberts, die hier ihr Good-Girl-Image mal so richtig auf die Schippe nimmt und ganz nebenbei noch ihren langjährigen Kampf gegen den Schönheitswahn in Hollywood augenzwinkernd fortführt. Leider haben sich die Drehbuchautoren Melissa Wallack und Jason Keller („Machine Gun Preacher“) scheinbar nicht getraut diesem herrlich überzeichneten Charakter einen ganzen Film zu widmen und so rückt – wie sollte es auch anders sein - nach und nach immer mehr Schneewittchen in den Vordergrund.

Doch langweilig wird die Geschichte dadurch noch lange nicht. Allein Tarsem Singhs gewohnt brillante Optik und die opulenten Kostüme sind schon das Eintrittsgeld wert. Besonders der Maskenball im Schloss gehört zu den besten Szenen im ganzen Film. Die detailverliebten Tierkostüme versetzen einen in ungläubiges Staunen und sorgen zudem noch für ausgelassene Heiterkeit, denn wann sieht man schon mal einen Adligen mit einer überdimensionierten Spinne auf dem Kopf Walzer tanzen?

Wider erwarten entpuppt sich auch der Schneewittchen-Handlungsstrang als ungemein unterhaltsam. Mit Lily Collins („The Blinde Side“) hat Tarsem Singh rein optisch gesehen einen wahren Glücksgriff gelandet, denn die junge Schauspielerin scheint ihrer literarischen Vorlage wahrlich aus dem Gesicht geschnitten. Das war dann aber auch schon alles, was sie mit der grimmschen Königstochter gemein hat, denn Collins gibt hier ein schlagfertiges und vor allem emanzipiertes Schneewittchen, das auch vor Waffengewalt nicht zurückschreckt. Zwar schafft es die Schauspielerin nicht immer als toughe Schneewittchen-Variante zu überzeugen, doch im romantischen Zusammenspiel mit dem überaus charmanten Armie Hammer („J.Edgar“), der hier den (fast) perfekten Bilderbuchprinzen Andrew Alcott von Valencia abgibt, weiß letztendlich auch Collins zu begeistern.

Die eigentlichen Helden in „Spieglein Spieglein" sind jedoch ohne Zweifel die sieben Zwerge. Diese haben inzwischen dem Bergbau abgeschworen und versuchen sich nun als Scheinriesen und Wegelagerer und entpuppen sich als wahre Stimmungskanonen. Auch wenn keiner der Zwerge eine wirkliche Persönlichkeit besitzt, verbreitet die Truppe eine so ausgelassene Stimmung, dass man als Zuschauer gerne bei dieser munteren Runde mitmischen würde. Diese Truppe ist so ursympathisch, dass man ihnen gerne noch mehr Leinwandzeit zugestanden hätte. Wer weiß, vielleicht schaffen es die sieben Zwerge in einem eigenen Spin-Off sich endlich aus dem Schatten von Schneewittchen zu lösen, verdient hätten sie es schon lange.

Fazit: Tarsem Singhs Ausflug in die grimmsche Märchenwelt kann durch wunderbar aufgelegte Schauspieler, eine gewohnt großartige Optik und die coolste Zwergentruppe seit den Time Bandits begeistern.

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Kommentare (103) — Film: Spieglein Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen


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Filmfan30

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Bewertung3.0Schwach

Spieglein, Spieglein an der Wand, was ist die schlechteste Schneewittchen-Verfilmung im Hollywood-Land?

The Huntsman konnt' den Titel nicht kriegen, so bringt Lilly Collins die Unterhaltung zum Unterliegen. Schreckliche Kostüme, kitschige Handlung, vom klassischen Märchen zur Fantasyschnulze, welch' Wandlung! Einzig Roberts reißt es raus, damit es etwas besser wird, der Graus. Bleibt bei Disney, seid so gscheit, da gibt sich zwar Zeichentrick das Geleit, aber dennoch sind die Zwerger netter, Schneewittchen hübscher und die Handlung besser.

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MovieGremlin

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Was mich immer zum kugeln bei den Film brachte war, dass Schneewittchen die schönste im ganzen Land sein sollte... Naja, vielleicht stehen die Leute in diesen Land auf langweilige und dümmliche Frauen, die statt Augenbrauen haarige Raupen haben XD


Filmfan30

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Ich glaub, die haben beim Produzieren Koks genommen. Ich stelle mir das so vor: Produzent nimmt ne Nase voll. "Weiß wie Schnee....Ah, super Idee, machen wir einen Schneewittchen-Film und geben ihr den Spitznamen Schneechen." - "Weiß wie Schnee, Augenbrauen so schwarz wie Ebenholz...." - "Ja, aber der Prinz soll schon der totale Loser sein." - "Na sicher, kein Mann soll besser dargestellt werden als wir." Noch ne Nase voll. :-))


KwesiKulture

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Bewertung5.0Geht so

Mhhhh, da freut man sich mal auf eine moderne Version eines Klassikers und nachdem "Snow White & the Huntsman" als blöde, stumpfe Actionversion verschrien war, dachte ich mir, als Sonntagabend-Unterhaltung kann das ganze ja nur besser funktionieren, als eben genannte, zur selben Zeit konkurrierende Version des Märchen. Leider weit gefehlt:

Kitschig, übertrieben, knallig und weichgezeichnet kam das alles daher. Julia Roberts als sonst so respektable Schauspielerin mochte mich bis auf ein paar Szenen absolut nicht packen und wirre Ideen, ein fehlender roter Faden und ein mehr als blasser Prinz ließen mich verzweifeln, irgendwie meinen Halt oder Emotionen in der Verfilmung zu finden. Zumal mich diese Version der "Sieben Zwerge" einfach kalt gelassen und fast eher verärgert hat, dank ihrer Job-Wahl. Bei allem Wunsch nach Abwechslung und Eigenständigkeit wäre da ein wenig mehr Tradition besser gekommen, vor allem, weil man sich gegenüber "Snow White & the Huntsman" super als Familien-Realfilm-Version des klassischen Disney-Films am Markt hätte platzieren können.

Alles in allem ein paar Schmunzler und ein/zwei Lacher, die den Film aber nicht über die 5,5-Grenze heben können. Und bitte: Natürlichkeit ist schön und Lily Collins ist wirklich hübsch, aber ein wenig Zupfen der doch sehr massiven Augenbrauen wäre nicht gerade "unnatürlich" und fake, wenn sie im Film manchmal eh schon nach Porzellan aussieht.

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Dr.Bobo

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Bewertung2.0Ärgerlich

Oh Gott -.- Die Gebrüder Grimm würden sich im Grab umdrehen nachdem sie diesen Schund gesehen hätten !
- Klischeehaft
- Viel zu überdreht
- Hässliche Kulissen + Kostüme
- Vorhersehbare Story
- Das Ende war grausam
Das einzige was etwas Spaß gemacht hat war Julia Roberts die echt gut als böse König war, Sean Bean und es gab ein oder zwei schöne Einfälle. Da doch lieber zum x-ten mal Zeichentrick-Schneewittchen !

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el_presidente87

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Bewertung3.0Schwach

Außer Julia Roberts, einigen wenigen netten Einfällen und der durchaus sehenswerten Ausstattung hat dieser Märchenverschnitt nichts bieten. Viele Gags zünden nicht und der Film ist insgesamt ziemlich öde!

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Spike1990

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Bewertung6.0Ganz gut

"Spieglein, Spieglein.." ist ein nettes und kurzweiliges Fantasy-Märchen. Julia Roberts mimt die intrigante Stiefmutter hingebungsvoll, aber mit Selbstironie. Sean Bean hat als gütiger und gerechter König zwar nur 2 Minuten Screentime, er war aber dennoch in der Lage seiner kleinen Rolle Gewicht zu verleihen.

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TerminatorCHRIS

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Bewertung6.0Ganz gut

Also ich bin eher positiv überrascht worden. Eine ganz solide Intepretation mit vielen Pointen und Wendungen, die zum größten Teil in der Geschichte gepasst haben. Auch die Kostüme sprechen für diesen unkoventionellen Märchenfilm.
Kleine Kritik: Der Titel "Mirror, Mirror" passt überhaupt nicht. Den Spiegel sieht man sehr selten.
(vgkm. 25.04.11)

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joker99

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Bewertung5.5Geht so

1 Punkt für Julia Roberts
1 Punkt für die netten Kostüme
2 Punkte für Schneewittchens Augenbrauen

uuuuund jeweils 0,2143 Punkte für jeden der Zwerge.

Insgesamt ein netter, vorhersehbarer Sonntagabendfilm, mit einer amüsanten Roberts, netter Kullise aus der Rechnerretorte, die wohl noch ein paar Konzeptzeichnungen aus Burtons "Alice im Wunderland" über hatten und einem paar mächtiger Augenbrauen. Kann man sehen, muss man aber nicht. Ich tendiere zu Zweiterem.

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abendrot

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Bewertung2.0Ärgerlich

Die besten Darsteller in diesem Film sind die Raupen, die Lily Collins' Augenbrauen spielen. Ist ja auch kaum möglich, dort nicht hinzugucken. Julia Roberts ist für die Rolle der zynischen Stiefmutter eigentlich wie geschaffen, aber es nützt wenig, wenn sonst niemand im Film ein ebenbürtiges Charisma besitzt und das ganze somit zu einer Art One-Man-Show gerät. Da Schneewittchen ihre klassisch-unselbstständige Brave-Mädchen Rolle beibehält, bildet sie einfach kein keckes Gegengewicht zur abgehobenen Stiefmama. Der Plot ist ein kitschiges Knallbonbon und in der gesamten Erzählstruktur fehlt ein roter Faden.

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Zhenji

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Bewertung3.5Schwach

Voll öde.... Daumen runter

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LiaMiller

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Bewertung4.5Uninteressant

Immer öfter stolper ich über diese Lily Collins und stelle dabei jedes Mal fest, dass ich sie, ihr Schauspiel und ihre Augenbrauen nicht mag... Sie nervt mich mit ihren hilfloses-Mädchen-Rollen...

Also, wenn sie nicht das Schneechen gespielt hätte, hätte ich den Film wahrscheinlich etwas besser gefunden. Denn so blöd, wie ich eigentlich dachte, war er dann doch nicht. Die Zwerge waren auf jeden Fall die liebenswertesten Figuren in diesem Film. Kostüme und alles andere fand ich irgendwie angemessen. Völlig verarscht kam ich mir nur bei dem Lied am Ende vor... Was soll das?

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FantasyFan001

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Bewertung6.0Ganz gut

Nur 6.O, weil der Film abgesehen von den quietsch bunten Kostümen und süßen Zwergen meinen Geschmack gar nicht getroffen hat; schade eigendlich, Schneewittchen ist mein Lieblingsmärchen.....

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Lily_Jane_Collins

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Bewertung10.0Herausragend

Dieser Film ist einfach toll!!ich hab ihn mir schon öfters angeguckt und ich liebe ihn immer noch...<3

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der cineast

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Bewertung3.0Schwach

Es ist schon verwunderlich, dass der Film sich in Bezug auf Schönheit, gerade durch die Figur der bösen Königin, so selbstironisch und bissig präsentiert, auch um den vorherrschenden Wahn in Hollywood zu hinterfragen, aber am Ende ist es eben doch nur die Oberfläche, die pure Schönheit, die Schneewittchen vor dem Tod beschützt, die Schneewittchen ein Monster besiegen lässt, die Schneewittchen zu ihrem Thron zurückführt. Nur ihr Äußeres schützt und beschützt sie vor jedem Unheil. Also ist es wohl doch zwingend, wunderschön zu sein, in dieser Welt. Ein oberflächlicher, schrecklich inszenierter Märchen-Quark, den auch eine vorzügliche Bollywood-Tanznummer und eine niedliche Lily Collins nicht vor dem totalen Untergang rettet. Statt Königlichkeit, gibt es nur filmisches Brachland zu betrauern.

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angelmoonsoul

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Bewertung3.5Schwach

Das war wohl nichts ...
Lily Collins als Schneewittchen ist weder hübsch noch überzeugend in ihrer Rolle. Teilweise hat sie mich sogar genervt. Arnie Hammer war in seiner Rolle des Prinzen einfach nur unlustig und Julia Roberts beweist mal wieder, dass ihre Zeit vorbei ist.

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IriasYrenee

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Bewertung6.5Ganz gut

Schneewittchen gehörte schon immer nicht zu meinen Lieblingsmärchen, aber die Sicht der bösen Königin hat mich schon ewig interessiert.
Der Film ist sehr bunt, hat viel Kunstschnee und vereinzelt doch seine Lacher. Das war's.
Es hat mich nicht wirklich umgehauen, am überraschendsten war die Tanzeinlage am Schluss.
Außerdem was ist mit den Augenbrauen der Hauptdarstellerin los?

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susanne.hackl.315

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Bewertung5.0Geht so

also ... na ja ... komödie? nicht ganz. Zumindest waren für mich nur ein bis zwei lustige szenen dabei. Der Storyverlauf war ganz interessant. Nur die letzte Szene mit dem Bollywood-Tanz am Ende war verwirrend und unpassend, wie schon in anderen Kommentaren erwähnt. Schauspielerisch überzeugt hat mich Julia Roberts als die böse Königin. Darin könnte ich sie mir gar nicht vorstellen. Mit Charlize Theron als eiskalte und fast gruslige Königin im Kopf, war Roberts Darstellung eher hinterhältig böse. Deshalb 5/10

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Kohax

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Bewertung6.5Ganz gut

Julia Roberts als abgedrehte böse Königin? Der Film kann ja nur gut werden.

Und so wars letztendlich auch. Er hat mich nicht vom Hocker gehauen, aber er war ganz nett und sorgte für einige Lacher. Die Story ist allseits bekannt und hatte seinen eigenen Verlauf, der nicht in der Vorlage stand, aber durchaus zur Geschichte passt. Die Szenerie, größtenteils computeranimiert, sieht herrlich aus und die junge Lily Collins kann mit Julia Roberts durchaus mithalten.
Mein persönliches Highlight waren allerdings die sieben Zwerge. Liebenswert, sympathisch verschroben mit lustigen Dialogen. Und überraschend flink auf den Beinen!!
Die kleine musikalische Einlage am Ende fand ich sehr schön und Armie Hammer als Märchenprinz eine gute Wahl.
Bin zwar nich komplett warm mit dem Film geworden, jedoch eine nette Alternative, den man sich bei schlechtem Wetter anschauen kann. Auf jeden Fall kein rausgeschmissenes Geld.

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heikschn

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Bewertung1.0Ärgerlich

6,0 hat mir moviepilot hervorgesagt. Das war wohl nichts. Klar kann man aus dem Stoff auch eine Komödie machen. Aber dann sollte die doch wenigstens lustig sein. Spieglein Spieglein ist dagegen nur albern. Armie Hammer als Prinz war lächerlich und Miss Eyebrows als Schneewittchen sowieso. Wo bleibt bei dieser Märchenverfilmung das märchenhafte? Gerade von Tarsem Singh hätte ich zumindest ein paar zauberhafte Szenen mit tollen Einfällen bei Kulissen und Effekten erwartet. Und der Abspann war wirklich eine Zumutung. Absolute Enttäuschung! Den einen Punkt gibt es für Julia Roberts.

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HimmelHoch

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Bewertung7.0Sehenswert

Julia Robers als bissige, aber wunderschöne Königin, verpackt in spektakulären, ein bisschen bizzaren Kleidern, Lilly Collins als bezauberne, liebenswürdige Snow White (ja, ich gebe zu, ihre Augenbrauen waren irritierend. Ich habe versucht nicht drauf zu achten, aber es ging nicht!) , Arnie Hammer als Prinz, ein bisschen dämlich und ausgezogen irgendwie attraktiver als angezogen, Sean Bean (ÜBERRASCHUNG!!) als König und natürlich grandiose sieben Zwerge! Oder sollte ich sagen, Giant Dwarfs?
Nette, bunte, lustige Unterhaltung für einen verregneten Nachmittag.

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RammManiac

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Aber auch nur wegen der herrlich fehlplazierten Bollywood-Einlage am Ende.

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