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Spieglein Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen - Kritik
US 2012 Laufzeit 106 Minuten, FSK 0, Drama, Fantasyfilm, Abenteuerfilm, Komödie, Kinostart 05.04.2012
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Kritiken (24) — Film: Spieglein Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen
Arthur A.: www.filmfutter.com
Kommentar löschenSpieglein, Spieglein ist ein durchaus unterhaltsames Märchenabenteuer mit einer blassen Heldin, aber einer umso besser aufgelegten Julia Roberts in der Rolle der bösen Königin.
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenEine wunderbar selbstironische J. Roberts, eine zweifelhafte Umsetzung der Zwerge (wer kam beispielsweise auf die Idee mit Che Guevara, Napoleon etc. ...?) wobei die Idee mit den Stelzen sehr nett war, ein wildes Gemisch von Kostümen-das an die besten Zeiten des Cinecitta-Historienschinken-Kostüm-Mischmasch erinnert, das ganze ergibt ein etwas unausgegorenes Ganzes, das leider dadurch etwas holpert.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEs stimmt also: Die Vermutung Tarsem könnte mit dem richtigen Drehbuch und seinem unbestreitbaren visuellen Talent mal einen guten Film abliefern. Mirror, Mirror ist der Film der Brothers Grimm hätte sein sollen: Visuell beeindruckend, mit schrägem Humor, Zwergen und trotz hyperkitschigem Look tatsächlich nie ernsthaft kitschig. Der Humor ist größtenteils doppelbödig erwachsen, ohne Kinder völlig vor den Kopf zu stoßen.
Julia Roberts macht einen guten Job als Witch-Bitch, auch wenn sie nicht an die Boshaftigkeit einer Michelle Pfeiffer rankommt. Lilly Collins als Snow ist genau die richtige Mischung aus Selbstbewusstsein und Charme, Nathan Lane ist eh immer sehenswert. Armie Hammer ist ein herrlicher Trottelprinz und die Zwerge sind mindestens so weird und witzig wie in Time Bandits, von dem der Film einiges an Inspiration übernommen hat.
Das der Story zum Ende hin etwas die Luft ausgeht und der Showdown irgendwo im Nichts verpufft, geschenkt, denn eine Bollywood-Tanznummer im Abspann rettet dieses knuffig-fluffige Märchen und sorgt dafür, dass man gut gelaunt das Kino verlässt.
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Matthias Pasler: Movie Maze Matthias Pasler: Movie Maze
Kommentar löschenDie eine oder andere Idee in Spieglein Spieglein mag durchaus kreativ sein, der eine oder andere Witz auch tatsächlich lustig, aber wirklich gutgelaunt ist man bei Schneewittchens abschließender Bollywood-Performance nicht, und wenn sie noch so lange glücklich leben.
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I.Reicher: der Standard I.Reicher: der Standard
Kommentar löschenDie schnellen, treffsicheren Dialoge schlagen die Brücke zur Gegenwart. In ihrer Formelhaftigkeit persiflieren sie Coachingphrasen, in Anspielungen werden Bezüge zur äußeren Wirklichkeit hergestellt - "too small to fail", lautet etwa ein Leitspruch der Zwergenökonomie. Ein kurzweiliger, harmloser Spaß fürs lange Osterwochenende.
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Daniel Sander: Spiegel Online Daniel Sander: Spiegel Online
Kommentar löschenNach dem kurzen Aufflackern von Spaß und Energie wechselt der Film abrupt die Perspektive und schlägt sich lieber auf die Seite von Schneewittchen. Und, oh Gott, was für eine abgrundtief langweilige Person das hier doch ist. Die Haut wie Schnee, das Haar wie Ebenholz, die Persönlichkeit einer Gießkanne.
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Lars Tuncay: Filmtabs, Intro Lars Tuncay: Filmtabs, Intro
Kommentar löschenMit viel Witz und Phantasie unterziehen Tarsem und die Autoren Melissa Wallack und Jason Keller in Spieglein Spieglein die bekannte Mär einer angenehmen Frischzellenkur, ohne den Geist der Vorlage zu verraten.
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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de
Kommentar löschenEs lässt sich nicht verhehlen, dass der muntere Spaß nur eine gewisse Zeitlang erfrischend wirkt, bevor es dann doch ein wenig zu viel und ermüdend wird mit dem belanglosen Rumgeblödel. Letztlich ist der Film von Tarsem Singh leider ein ganzes Stück zu brav geraten um wirklich zu beeindrucken.
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A. Sterneborg: epd film A. Sterneborg: epd film
Kommentar löschenDas oft arg schwülstig anmutende Kunstwollen früherer Filme von Tarsem Singh löst sich hier perfekt im symbolträchtigen Prunk opulenter Märchenwelten auf, in einer überbordenden Orgie der Farben und Formen in Ausstattung und Kostümen. Mit einer Fülle optischer Einfälle und origineller Ideen ist Spieglein, Spieglein die aufmüpfigste Neuinterpretation klassischer Märchenwelten seit Dreamworks’ Shrek.
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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio
Kommentar löschenSpieglein Spieglein kann sich in seiner charmant-witzigen, kulinarisch-bildergewaltigen Naiv-Kost schön unterhaltsam sehen wie schmackhaft-feinironisch hören lassen.
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R2-D2: Mann beisst Film
Kommentar löschenTarsem Singh konnte einem altbekannten Märchen seinen eigenen Stempel aufdrücken und liefert mit "SPIEGLEIN SPIEGLEIN" eine prachtvolle Variante einer in die Jahre gekommenen Erzählung ab, die hier gehörig entstaubt und vor allem als Fest für die Augen aufbereitet wurde. Julia Roberts als böse Königin liefert jede einzelne ihrer vor wunderbarstem Sarkasmus nur so strotzenden Zeilen genau auf dem Punkt ab und macht aus dem Film eine als Märchen getarnte schwarze Komödie. Besonders ins Auge fällt die opulente Ausstattung, allen voran die grandiosen Kostüme der leider inzwischen verstorbenen Eiko Ishioka. Lediglich die Bollywood-Nummer passt nicht ins Gesamtbild, kann aber als kleine Spielerei geduldet werden. So wird der Film zu einem kunterbunten Erlebnis, das zugegeben mitunter recht albern, aber nie überzogen wirkt.
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenWer kam eigentlich auf die Idee diesem Film grünes Licht zu geben? “Spieglein, Spieglein” ist der Versuch das klassische Märchen einmal anders zu interpretieren, der leider Missglückt ist. Julia Roberts ist ein Totalausfall, die Effekte sind unterirdisch und die Dialoge einfach nur kitschig schlecht. Und der Film schafft es immer dann, wenn man gerade meint schlechter kann es nicht werden, noch einmal eine Nummer übler zu werden. Also: Macht einen ganz großen Bogen um diesen Film. Eurer Geldbeutel und eure Freizeit werden es euch danken.
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mondnacht112 Sat, 03 Nov 2012 17:03:21 -0000
Antwort löschenein wenig übertrieben gesprochen der hier hat mehr als z.b. Snowwiht and the Hunthman und der is dagegen ein flopp^^
CINEMAN.ch
Kommentar löschenWo demnächst Snow White and the Huntsman auf eine düstere Action-Variante des vielleicht berühmtesten Märchens aller Zeiten setzt, entpuppt sich Mirror Mirror von Tarsem Singh als waschechte Komödie. Das ist angesichts der bisherigen Filme des Regisseurs eine überraschende Genre-Entscheidung, die zudem nicht recht aufgeht. Denn weder scheint er sich dort auf der Suche nach dem richtigen Timing besonders wohlzufühlen, noch kann er seine visuellen Stärken optimal zur Geltung bringen.
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Luiz Vasquez: Kino Kino Luiz Vasquez: Kino Kino
Kommentar löschenSpieglein, Spieglein ist einfach hinreißend, von der liebevoll animierten Vorgeschichte bis zum großen Bollywood-Finale.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenSpieglein Spieglein ist ein prächtiges Phantasiespiel für deine Augen und ein Flipperspiel für deinen Geist, da die Handlungselemente wie wild herumrollen und zusammenprallen.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenTarsem Singh gibt seiner neuen Version des Märchens frechen Humor, eine verschrobene Empfindsamkeit und ein wahrhaft bezauberndes Aussehen.
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Steve Persall: St. Petersburg Times Steve Persall: St. Petersburg Times
Kommentar löschenFlach und poliert zu sein sind gute Bedingungen für einen Spiegel, nicht aber für einen Film. Phantasie gibt es in Fülle in Spieglein Spieglein, aber keine Magie. Der Film ist eine Grimmig enttäuschende Version des Schneewittchen-Märchens.
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Justin Chang: Variety Justin Chang: Variety
Kommentar löschenSpieglein Spieglein ist ein knallbunter Windbeutel an Film, der seine Heldin halbherzig als Schwert schwingenge Proto-Feministin aufstellt, letztlich aber genauso den gleichen Fehler hat wie Julia Roberts' böse Königin: Der Film kümmert sich nicht wirklich um andere Dinge als sein hübsches Aussehen.
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Sigmund Fri, 30 Mar 2012 10:39:45 -0000
Antwort löschen...also ein echter Singh.
alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...
Kommentar löschenWie von Tarsem Singh nicht anders zu erwarten, ist Mirror Mirror über die Maßen opulent in Szene gesetzt. [...] Ein angemessen märchenhafter, doch nie aufdringlicher Rahmen für eine wilde Fabel, wie sie sich dereinst hinter den sieben Bergen zugetragen haben mag.
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Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln
Kommentar löschenDas Konzept Nachwuchsförderung scheitert im Fall Schneewittchen kläglich: Julia Roberts reißt jede Szene an sich, sobald sie auf der Leinwand zu sehen ist - und das ist sie oft. Die kreativsten Einstellungen und witzigsten Wortgefechte schusterte Tarsem Singh ihr zu, war er sich der größten Stärke seines Films doch bestens bewusst.
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Petra Schrackmann: Outnow.ch Petra Schrackmann: Outnow.ch
Kommentar löschenSpieglein Spieglein ist ein schön inszeniertes Märchenabenteuer, in dem die Prinzessin stark und kämpferisch, die Königin herrlich böse und der Prinz gleichzeitig sexy und lächerlich sein darf. Freche Dialoge, tolle Stunts und eine grossartige Zwergenbande sorgen für kurzweilige Unterhaltung.
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Richard Lammel: DVD-Forum.at Richard Lammel: DVD-Forum.at
Kommentar löschenIch bin mir nicht sicher, ob mich Spieglein Spieglein mehr an einen geglückten Disney oder ein wenig an einem ebensolchen Monty Python Film erinnert. Es ist wohl ein wenig von Beidem, die gepaart mit den Eigenständigkeiten des Filmemachers, eine unterhaltende Symbiose von Allem ergibt.
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F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de
Kommentar löschenSinghs Kino ist einmal mehr vor allem ein Kino der visuellen Attraktionen, und seine Lust an surrealen, zeichenhaft überhöhten Kostümen und Räumen findet im Märchenfilm eine wunderbare Spielwiese.
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Edward Nigma: CinemaForever
Kommentar löschen"It's not a wrinkle... it's a crinkle."
2005 drehte der „Fear and Loathing in Las Vegas“-Regisseur Terry Gilliam einen sehr speziellen Film über die Gebrüder Grimm. Diese waren in seiner Version weniger Sprachwissenschaftler als abgebrühte Trickbetrüger, die es alsbald mit vielen Figuren der grimmschen Märchenwelt aufnehmen mussten. Zugunsten des Unterhaltungswertes scherte sich Gilliam wenig um die literarischen Vorlagen und kreierte einen unterhaltsamen Märchen-Actioner. Dieses Konzept findet inzwischen reichlich Nachahmer, und so erwarten uns in nächster Zeit einige actionlastige Märchen-Neuerzählungen, die mit ihren Vorlagen kaum noch etwas gemein haben. Neben einer Hexenjagd mit Hänsel und Gretel in „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“, die 2013 schwer bewaffnet die Wälder auf der Suche nach finsteren alten Damen durchstreifen, erwarten uns gleich zwei neue Schneewittchen-Adaptionen. Zum einen „Snow White & The Huntsman“ von Rupert Sanders, der die Zuschauer…
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Kommentare (87) — Film: Spieglein Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen
HimmelHoch Sat, 18 May 2013 18:57:26 -0000
Kommentar löschenJulia Robers als bissige, aber wunderschöne Königin, verpackt in spektakulären, ein bisschen bizzaren Kleidern, Lilly Collins als bezauberne, liebenswürdige Snow White (ja, ich gebe zu, ihre Augenbrauen waren irritierend. Ich habe versucht nicht drauf zu achten, aber es ging nicht!) , Arnie Hammer als Prinz, ein bisschen dämlich und ausgezogen irgendwie attraktiver als angezogen, Sean Bean (ÜBERRASCHUNG!!) als König und natürlich grandiose sieben Zwerge! Oder sollte ich sagen, Giant Dwarfs?
Nette, bunte, lustige Unterhaltung für einen verregneten Nachmittag.
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RammManiac Sat, 27 Apr 2013 09:28:39 -0000
Kommentar löschenAber auch nur wegen der herrlich fehlplazierten Bollywood-Einlage am Ende.
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jacker Mon, 15 Apr 2013 10:11:35 -0000
Kommentar löschenGleich vorweg: Hätte ich die Fernbedienung nicht ganz schnell bei der Hand gehabt, wäre es Singh tatsächlich gelungen mit diesem wirklich grauenhaften (!!!) Abspann den Gesamteindruck des Filmes (der trotz einiger Schwächen recht positiv ist) völlig zu kippen. Er hatte doch bis jetzt so schön erfolgreich geschafft seine Herkunft eben NICHT in seinen Filmen durchscheinen zu lassen. Indien. Bollywood. Die größte denkbare Folter für den klar denkenden Filmkonsumenten. Und jetzt haut er als Abspann eines Märchen(!!)-Films ein halbes Bollywood-Musical raus. Mir ist jetzt noch schlecht..
Genug geschimpft: Im Zuge des 'Tarsem Singh hat bis jetzt im 6-Jahres-Rhytmus einen guten bis überragenden Film gemacht'-Zyklus habe ich in 2011 den (bereits im Trailer als groben Unfug erkennbaren) Mist Namens KRIEG DER GÖTTER 3D ausgelassen und bin nun mit der recht amüsanten Aufarbeitung eines klassischen Märchens wieder in seine Filmografie eingestiegen.
Und ich kann sagen, der Film ist niedlich!
Und er gewinnt sehr durch die leicht überzogene, humorvolle Herangehensweise: Julia Roberts spielt die böse Königin wirklich stark. Nie völlig abgedreht, aber immer ein klein wenig over-the-top. Nie völligen Hass erzeugend, aber immer so sehr, dass man ihr an der Schwelle zum Abgrund schon den Stoß geben würde. Auch Lilly Collins als Schneewittchen macht wirklich alles richtig. Die eingeschüchterte Art, die Sehnsucht nach der Welt und dem Leben, die Wandlung zum selbstbewussten Mädchen, das erste Stirn bieten gegenüber der Königin - das alles bringt sie im Kontext des Märchens wirklich authentisch rüber.
Ulkig von vorn bis hinten sind hier die 7 Zwerge (die hier tatsächlich mal richtig klein geraten sind ('No entering above 4 feet'). Tatsächlich sind einmal die verschiedenen Eigenschaften der einzelnen Zwerge offensichtlich herausgearbeitet und von netten Schmunzelmomenten bis echten Lachern liefern die kleinen (großen) (Riesen-)Zwerge alles.
Leider jedoch fehlt SPIEGLEIN, SPIEGLEIN über weite Strecken das wirklich wichtige! Sowohl bei Tarsem Singh, als auch dem Stichwort 'Märchenverfilmung' denke ich an Magie, an Atmosphäre, an tolle Kulissen und wunderschön kitschige Welten. Leider ist der Film im Resultat bis auf die bunten Kostüme und gelegentliche starke Momente, die mich sehr an THE FALL erinnerten (beispielsweise die die Stelzenbeine, die Marionetten, oder die Art wie die Königin nach dem passieren des Spiegels aus dem See auftauchte), sehr konventionell und auf optischer Ebene wenig aufregend geworden. Der Wald, die verschneite (vollständige CGI-)Landschaft, das Schloss auf dem Berg am See - das alles versprüht keinen Charme und wirkt einfach zu normal. Eine relativ uninspirierte CGI-Bestie tut dann den Rest um zu vermuten, dass hier nicht halb so viel Liebe ins Detail wie bei seinen Vorgängerfilmen (ja, auch THE CELL, die Traumwelten waren teilweise höchst abgefahren und sehr detailreich) investiert wurde
Daher ist das alles angenehm zu schauen, aber die Faszination bleibt auf der Strecke, es bleibt nichts hängen (außer vielleicht Lilly Collins Augenbrauen).
Zuletzt noch ein kleines Statement zur allseits beliebten FSK:
Die Herren und Damen bauen scheinbar nicht nur mit ihrem krankhaften Zensur-Wahn am oberen Ende der Skala absoluten Mist, auch bei niedrigen Freigaben wird gepfuscht was das Zeug hält! Dieser Film hat FSK 0! Ich bezweifele aber, dass man einem dreijährigen Kind, was gerade das erste Mal Schneewittchen vorgelesen bekommen hat, ein Monster im dunklen Wald was eine Kreuzung aus Wolf, Riesenschlange und etlichen anderen Tieren darstellt, bedenkenlos vorsetzen kann. Vielleicht hab ich auch keine Ahnung davon was kleine Kinder abkönnen - bin kein Papa - aber das erschien mir ebenso unangemessen wie besagter Zensurpfusch!
bedenklich? 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 12 Antworten
BaltiCineManiac Mon, 15 Apr 2013 12:24:42 -0000
Antwort löschenDer Abspann ist noch das Beste an diesem ansonsten leider völlig missglückten Film! Doch handelt es sich hier um den gleichen jacker, der noch vor einigen Tagen schrieb, dass Hemmschwellen an sich doof sind, da sie ihn am Entdecken toller Filme (und Musik) hindern. Aha! Dieser Satz galt wohl nur für doch so schwierig zu verstehende nordische Filmemacher wie Ingmar Bergman, die quasi gleich um die Ecke wohn(t)en und dem gleichen weißen Kulturkreis entstammen. Dabei wäre gerade das indische Kino wegen seiner einzigartigen Symbiose von beidem doch ideal, um diese gemachte Behauptung in die Tat umzusetzen.
Dein erster Absatz ist aber davon weit entfernt und entlarvt solche Sätze als leeres Gewäsch. Nicht nur, dass du mal wieder dem generell verklärten Tenor folgend Indien mit Bollywood gleichsetzt, obwohl es doch noch 11 andere Filmindustrien nebst einer blühenden Independentfilmszene in diesem Land gibt, sondern im Subtext indischen Filmemachern generell unterstellst, nur Musicals zu inszenieren, obwohl es genügend Regisseure gibt, vor allem im Land selbst und weltweit, die dies eben nicht tun. Es ist schon eine bodenlose Frechheit, dass dieser Tarsem Singh es wagt, seine kulturelle Herkunft und die traditionelle Art und Weise des indischen Filmemachens in sein Werk einfließen zu lassen. Alle Filmemacher dieser Welt, die einem anderen Kulturkreis entstammen, sollten generell auf Linie gebracht und gezwungen werden, ihre Herkunft zu unterdrücken, damit arme, überforderte Westler ja nicht ihr engstirniges Rezeptionsverhalten überdenken müssen und in ihrem dumpfen rassenchauvinistischen Denken bestätigt werden. Das Einzige, was hier wirklich Folter für einen klar denkenden Filmkonsumenten ist, ist vor allem dein miefiger erster Absatz!
N. Hornblower Mon, 15 Apr 2013 13:05:27 -0000
Antwort löschenOK, jacker steht nicht auf Bollywood - ist ja jetzt auch nicht sooo wild... :)
@jacker: Zu Deinem letzten Absatz sage ich Dir, ohne den Film gesehen zu haben, Dein Gefühl trügt Dich nicht. "...ein Monster im dunklen Wald was eine Kreuzung aus Wolf, Riesenschlange und etlichen anderen Tieren darstellt" dürfte den meisten Kleinkindern eine Heidenangst einjagen. Mein Großer wird im Mai vier und hat Angst vor dem Fuchs bei "Der kleine Maulwurf als Maler", weil der so fies lacht. Bei dem von Dir beschriebenen Filmmonster dürfte er ein echtes Trauma erleiden...
jacker Mon, 15 Apr 2013 13:15:17 -0000
Antwort löschen@ Baltic:
Touché.
Man sollte die eigenen Abneigungen nicht auf andere übertragen und erst recht keine allgemein gültigen Weisheiten daraus spinnen, da hast du recht. Den Schuh zieh ich mir ohne zu murren an..
Widersprechen tue ich dir allerdings in der Aussage über Hemmschwellen. Dieser Satz gilt nach wie vor für alles und ist ganz sicher kein leeres Gewäsch. Ich würde nach wie vor erstmal überall reinschnuppern, bevor ich darüber urteile! Nur alles mögen tue ich sicher nicht. Hemmschwellen niedrig halten heißt nicht alles gesehene / gehörte / probierte / etc. auch mögen zu müssen!
Geschmackliche Abneigungen zu haben ist durchaus legitim. Als der Bollywood-Hype vor einigen Jahren kam (oder ist Bollywood generell falsch? Dann nenne ich es stattdessen 'indische-Musicals-Hype') habe ich da reingeschnuppert (natürlich könnte man mir jetzt vorwerfen, dass das immer nur synchronisierte TV-Ausschnitte waren, nie ganze Filme, aber zu mehr hat es nicht gereicht) und es als ganz fürchterlich empfunden! Das mag zu Teilen daran liegen, dass bei mir generell (auch westliche) Musicals (trotz Liebe zur Musik im Allgemeinen) überhaupt nicht ankommen (ich sie mir trotz Grundabneigung aber weiterhin ab und an ansehe (Beispiel: SWEENEY TODD).
Und dass die indischen Musicals 'einzigartige Symbiose' von Klang und Bild bieten, bedeutet nicht automatisch, dass ich sie mir ansehen muss um meine musikalische Horizonterweiterung zu fördern, obwohl ich zu dieser Welt nicht im entferntesten Zugang finde. Da gibt es genug anderes, wo ich mehr Freude habe weiter reinzuschnuppern und zumindest Hoffnung besteht, dass ich da einen Gewinn draus ziehe!
'Rassenchauvinistisch' ist dann doch ein wenig übertrieben!
@ Hornblower:
Das dachte ich nämlich auch. Laut FSK können also Erwachsene nicht ertragen die Tötung von Menschen zu sehen, aber dreijährige problemlos düstere Fabelwesen, die Schneewittchen zerfleischen sollen ertragen.
Kopfschütteln!
BaltiCineManiac Mon, 15 Apr 2013 15:17:51 -0000
Antwort löschenDie Bezeichnung Bollywood ist sicherlich richtig, wenn man sich auf die Filme bezieht, die auf RTL2 liefen, denn es ist die anfangs westlich geprägte, heute eher allgemeingültige Bezeichnung des Hindi Cinema, der hindisprachigen Filmindustrie in Nordindien. Beim Reinschnuppern sollte man aber auch das Ganze hinterfragen, ob das Gesehene nun auch wirklich das gesamte Bild einer Filmnation widerspiegelt. Und das tun die Filme, die auf RTL2 liefen und nur einen Trend widerspiegeln, der um die Jahrtausendwende aktuell war, sicherlich bei Weitem nicht, zumal Indien auch noch den größten Filmoutput und die komplizierteste inländische Filmindustriestruktur der Welt hat!
Irgendwie scheint auch ganz schnell meine Aussage hier wieder vergessen zu sein, dass eben nicht nur Musicals im indischen Mainstream gedreht werden und es zudem auch noch das Parallel Cinema, das Independentkino, gibt, das generell auf die Mechanismen des von den 12 Filmindustrien hergestellten massentauglichen Masalafilme zu verzichten versucht. Um sich eine fundierte Meinung über das indische Kino bilden zu können, gehört also etwas mehr, als ein paar Klischee-Filme auf RTL2 (nur auszugsweise) zu sehen. Nach deinem Wissensstand zu urteilen, hast du scheinbar auch nicht die erst kürzlich hier bei MP erschienene, erstmals fundierte Artikelserie zum Indian Cinema verfolgt, die ich dir hier noch mal gerne ans Herz legen würde, um von diesem ganzen dumpfen Falschwissen wegzukommen und ein wirkliches Reinschnuppern zu beginnen.
Teil 1: bit.ly/XsbIRx
Teil 2: bit.ly/U8nwZM
Teil 3: bit.ly/11Ym00K
Teil 4: bit.ly/XvVwOo
Wenn man behauptet, dass Dinge ganz furchtbar sind, nur weil man sie nicht versteht, wenn man Gesehenes nur mag, weil es exakt den westlichen Sehgewohnheiten entspricht und sein Rezeptionsverhalten nur dahin gehend ausrichtet, ohne mal den Blick aus der kulturellen Sicht des entsprechenden filmproduzierenden Landes zu wagen, wenn man aus seinem fehlerhaften Rezeptionsverhalten heraus dann auch noch anfängt, einem Filmemacher weiterhin die Herkunftsleugnung zu empfehlen, da alles andere für den europid-westlichen Filmgucker Folter wäre, und sich generell gegen alles sträubt, was irgendwie exotisch und nicht "von hier" ist, dann geht das definitiv in die Richtung, die ich angedeutet habe. Und was die Musik angeht ... Aus lauter Frust über diese Was-der-Bauer-nicht-kennt-frisst-er-nicht-Mentalität zieh ich mir jetzt erst mal 'ne Sendung auf BBC Asian Network rein, moderne elektronisch-südasiatische Musik vom Feinsten. So! :p
rubelzar Tue, 16 Apr 2013 05:35:51 -0000
Antwort löschenFehlerhaftes rezeptionsverhalten? So einen blödsinnigen Begriff habe ich nie gelesen und genau hier disqualifiziert sich dein kompletter Text jeglicher Sinnhaftigkeit /Ernsthaftigkeit. Nuff said
BaltiCineManiac Tue, 16 Apr 2013 11:39:02 -0000
Antwort löschenHaha, wie ulkig, du gibst gerade mit deinem Kommentar ein Paradebeispiel für dumpfe Engstirnigkeit und Scheuklappendenken ab, indem du dem Motto folgst, was ich noch nie gehört habe bzw. nicht kenne, kann auch nicht existieren, darf auch nicht sein, also unterstelle ich dem Text von dem Typen im aggressiven Basta-Tenor einfach mal eine fehlende Ernst- u./od. Sinnhaftigkeit, da ich auch ungern bei meinem herkömmlichen Tun in Sachen Filmrezeption hinterfragt werden möchte.
Der Einzige, der sich hier disqualifiziert, bist du, da du ja noch nicht mal den grundlegenden Willen zeigst, dich mit dem Geschriebenen auseinanderzusetzen und wohl nicht verstehen willst oder verstehst, was ich damit aussagen will. Sicherlich ist ein fehlerhaftes Rezeptionsverhalten Fakt und nicht Fiktion, wenn man sich bei der Aufarbeitung eines durch und durch von einer fremdländischen Kultur durchzogenen bzw. diese massiv widerspiegelnden Filmwerks nur von westlichem Denken leiten lässt. Dies trifft ganz besonders auf die südasiatische/indische Filmwelt zu, die einzige Bastion, die Hollywood und der damit einhergehende westliche Kulturimperialismus/die Art und Weise des westlichen Filmemachens bisher nicht nehmen konnten. Somit ist es auch völlig blödsinnig, indische Filme oder deren Stilelemente gleich einem Hollywoodfilm zu rezipieren.
rubelzar Tue, 16 Apr 2013 13:30:30 -0000
Antwort löschenohne hier tiefer in die materie einsteigen zu wollen, ist der begriff fehlerhafte rezeption per se FALSCH!
Rezeption ist grundsätzlich subjektiv und kann daher weder falsch noch richtig sein.
Mit etwas liebe zur diskussion lasse ich vielleicht noch gelten, dass rezeption vom erfahrungsschatz eines individuums abhängig ist und daher in manchen fällen beschränkt, aber niemals falsch, sein kann.
Letztlich gilt was jacker gesagt hat, unabhängig davon mit welcher rezeption ich an bestimmte dinge rangehe, bleiben machen dinge einfach subjektiv scheiße, weil sie einfach den persönlichen geschmack nicht treffen. dies hat nichts, aber auch nichts mit engstirnigkeit zu tun.
jacker Wed, 17 Apr 2013 11:04:27 -0000
Antwort löschenIch gehe jetzt noch mal konkret auf ein paar Punkte ein:
"Die Bezeichnung Bollywood ist sicherlich richtig, wenn man sich auf die Filme bezieht, die auf RTL2 liefen [..] Beim Reinschnuppern sollte man aber auch das Ganze hinterfragen, ob das Gesehene nun auch wirklich das gesamte Bild einer Filmnation widerspiegelt"
Das ist an sich richtig. Wenn ich auf RTL II Trash wie SHARKTOPUS VS MEGASAURUS sehe, kann ich natürlich nicht sagen 'Horror-filme sind nichts für mich' sondern sollte mir überlegen ob das tatsächlich repräsentativ ist. Allerdings geht dieser Frage vorweg, dass zumindest ein Grundinteresse besteht. Offen sein, heißt nicht automatisch auch für alles Interesse zu haben. Wenn also Bollywood-Ausschnitte völlig abschreckend wirken, zudem ein Genre (Musical) bedienen, was mir generell wenig gibt und sich auch das Gesamtinteresse für indische Kultur (die im zweitgrößten Land der Welt (bezogen auf Einwohner) sicher so vielseitig ist, dass man sie ein Leben lang studieren kann) sehr in Grenzen hält, entsteht einfach kein Bedürfnis weiter zu suchen.
"Irgendwie scheint auch ganz schnell meine Aussage hier wieder vergessen zu sein, dass eben nicht nur Musicals im indischen Mainstream gedreht werden und es zudem auch noch das Parallel Cinema, das Independentkino, gibt, das generell auf die Mechanismen des von den 12 Filmindustrien hergestellten massentauglichen Masalafilme zu verzichten versucht."
Das klingt interessant, ist aber natürlich was den Massenmarkt betrifft noch so wenig in 'den Westen' vorgedrungen, dass der 'normale Filmkonsument' (wo ich mich trotz Fühlern in verschiedene Richtungen (noch) zu zähle) da absolut noch gar nichts von mitbekommen hat. Und wieder: Um danach konkret zu suchen, muss mein Interesse aktiv geweckt werden! Das tust du indem du hier für Indien als Filmland in die Bresche springst erstmalig, vorher ist das jedoch noch nie geschehen, denn ich bin alles andere als ein Kulturpessimist, das heißt mit dem mir bis jetzt bekannten Material ( Filme aus deutschen / europäischen (Nord / West / Süd) / amerikanischen (natürlich überwiegend USA, erste Filme aus Südamerika habe ich auch gesehen) und ostasiatischen (Korea / Japan / Thailand) Produktionen) bin ich bis dato ziemlich zufrieden, entdecke täglich neue Filme, Regisseure, etc. aus allen Epochen, die mich tierisch interessieren. Vor kurzem habe ich erst das asiatische Kino (aus genannten Ländern) für mich neu als faszinierende Filmwelt entdeckt. Ich denke die Liste an Filmen die ich sehen will dürfte die nächsten 5 Jahre decken. Ich schreibe das nur so ausführlich um klar zu machen, warum es nicht selbstverständlich ist da Interesse zu entwickeln, erst recht da der erste Kontakt (auch wenn er Jahre her ist) abschreckend war!
Bei dir ist das sicher anders, laut Profil hast du 2000 (!!) Filme mehr gesehen, da sucht man sicher schon intensiver nach frischen Impulsen!
"Um sich eine fundierte Meinung über das indische Kino bilden zu können, gehört also etwas mehr, als ein paar Klischee-Filme auf RTL2 (nur auszugsweise) zu sehen."
Ich würde auch nie behaupten auch nur im entferntesten Ahnung von indischem Kino zu haben. Trotzdem kann ich sagen, dass ich mit besagten Filmen nichts anfangen kann!
"Nach deinem Wissensstand zu urteilen, hast du scheinbar auch nicht die erst kürzlich hier bei MP erschienene, erstmals fundierte Artikelserie zum Indian Cinema verfolgt, die ich dir hier noch mal gerne ans Herz legen würde, um von diesem ganzen dumpfen Falschwissen wegzukommen und ein wirkliches Reinschnuppern zu beginnen."
In die Artikel habe ich jetzt bereits mal reingelesen und sie durchaus als interessant erachtet. Dein Satz klingt als ob ich absätzeweise über das indische Kino hergezogen habe. Man darf und sollte meine obige Einleitung nicht auf die Goldwaage legen. Da steht in etwas überzogener und durchaus polemischer Form: 'Ich mag keine Bollywood-Musicals und deswegen fand ich den Abspann von Schneewittchen schrecklich'
MEINE Meinung, mehr nicht. Bei dir scheint das nen wunden Punkt zu treffen (was ich auch in gewisser Weise verstehen kann), aber ich kann dich beruhigen: ich will niemandem sein Urteilsvermögen absprechen, würde nie jemanden dafür verurteilen RTL2 Bollywood-Streifen zu mögen (genauso wie ich niemanden verurteile TRANSFORMERS normale Musicals, oder westliche Kitsch-Filme zu mögen), denn das alles ist Geschmack!
"Wenn man behauptet, dass Dinge ganz furchtbar sind, nur weil man sie nicht versteht, wenn man Gesehenes nur mag, weil es exakt den westlichen Sehgewohnheiten entspricht und sein Rezeptionsverhalten nur dahin gehend ausrichtet, ohne mal den Blick aus der kulturellen Sicht des entsprechenden filmproduzierenden Landes zu wagen"
Meine Behauptung ist, dass ich sie furchtbar finde. Wie gesagt, das ist Polemik, es geht bei Filmen um Geschmack, mehr nicht. Wenn ein Bollywood-Musical unheimlich gut komponierte Songs, Top-Schauspieler und detailreiche, liebevoll gestaltete Kulissen hat, besteht immenroch 99% Gewissheit, dass ich es schrecklich finde. Die Gründe sind doch sekundär.
Wie soll ich aus indisch-kultureller Sicht auf diesen Film schauen (als geborener und medial-geprägter Europäer)? Ohne mich vorher Wochen, oder Monate lang mit dem Land und seinen Leuten vertraut zu machen. Womit wir wieder weiter oben ankommen. Dafür muss erst mal eine Motivation her! Und die ist nicht vorhanden. Zudem kommt noch dazu, dass die Kombination: Bunt + aufgesetzt emotional + Musical + Kitsch auch in westlichen Produktionen für mich scheitern wird. Und das mit eienr darauf geeichten Sichtweise.
"fehlerhaften Rezeptionsverhalten"
Da halte ich es wie Rubelzar.
Maximal kann das 'beschränkt' sein (was es in diesem Fall wahrscheinlich ist).
"dann auch noch anfängt, einem Filmemacher weiterhin die Herkunftsleugnung zu empfehlen, da alles andere für den europid-westlichen Filmgucker Folter wäre, und sich generell gegen alles sträubt, was irgendwie exotisch und nicht "von hier" ist, dann geht das definitiv in die Richtung, die ich angedeutet habe."
Und wieder: da sollte man nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, weil es auch wieder nur ein Ausdruck meines Unmuts über den (MIR nicht zusagenden) Abspann ist ;)
Jeder Filmemacher soll seine Einflüsse aus der eigenen Kultur einfließen lassen, ich würde auch sagen, dass bereits bei THE FALL kein reines Hollywood-Kino vorlag, sondern recht exotische Optik gewählt wurde.
Und jetzt noch die finale Frage:
Wenn die RTL2-Bollywood-Schinken doch eigentlich nur Klischees über Indien verkaufen und genau das Bild im Westen formen, was du anprangerst, wieso ist es dann gut wenn ein gebürtig indischer Regisseur genau diese Elemente im Abspann eines sonst durch-und-durch amerikanischen Filmes verbrät und somit genau diese Klischees fördert :P
"Musik"
Das hatten wir ja gestern schon ;)
Und jetzt haben wir uns alle wieder lieb und gucken Filme (von wo auch immer die kommen)!
BaltiCineManiac Wed, 17 Apr 2013 18:49:45 -0000
Antwort löschenAlso erst einmal würde ich dir empfehlen die Artikelserie genau und bis zu Ende durchzulesen, denn sie vermittelt schon einen schönen ersten und vor allem fundierten Gesamteindruck hinsichtlich des indischen Kinos für diejenigen, die sich bisher nicht damit auseinandergesetzt haben, und ist auch ganz bewusst an diejenigen gerichtet, die von den SRK-Filmen auf RTL2 abgeschreckt wurden, also dich. Ferner denke ich, werden dadurch dann schon einige (rhetorische) Fragen beantwortet, die du in deinem letzten Kommentar aufwirfst. Die Gast-Autorin ist Expertin auf diesem Gebiet, weiß, wovon sie schreibt und u.a. auch in meiner Freundesliste wiederzufinden. Nur so viel: In Indien geht nichts ohne Musik, sie durchdringt das gesamte Alltagsleben, aber sie findet auch auf ganz unterschiedliche Weise in Filmen statt, mal vordergründig als Musical-Tanz-Nummer, mal nur im Hintergrund, funktioniert aber immer als erzählerisches Element, quasi einem Off-Kommentar oder Ähnlichem im westlichen Film gleichkommend, daher ist das Wissen um die Hintergründe auch unabdingbar für die Rezeption eines indischen Films.
Und damit zum falschen Rezeptionsverhalten: Dass Subjektivität in die Wahrnehmung eines Films einfließt, will ich doch überhaupt gar nicht in Abrede stellen, denn das ist bei mir genauso. Doch sie muss und sollte erst sekundär in die Beurteilung einfließen. Eine Interpretation der Lyrik oder Prosa eines Goethe oder Schiller kann doch auch nicht einfach mal so stattfinden, ohne dass man um die gesellschaftlichen, historischen und persönlichen Hintergründe weiß, die in das Niedergeschriebene einfließen, genauso wenig wie die Analyse eines historischen Textes. Ich versuche es mal an einem völlig abstrakten Off-Topic-Beispiel zu erläutern. Wenn ich in einem ganz normalen Wohnviertel mit ganz normalen Einfamilienhäusern aufgewachsen bin, (theoretisch-abstrakt) bisher nichts anderes kennengelernt habe und diese aus meiner Erfahrung heraus als ansehnlich und normal empfinde, nun aber aufgefordert werde, meine Eindrücke von einer Windmühle wiederzugeben, einer völlig anderen Gebäudeform, die ich so zuvor noch nie gesehen habe, kann ich doch auch nicht einfach per se behaupten, dass das ein scheiß Gebäude ist. Erst einmal muss ich mich damit auseinandersetzen, warum dieses Gebäude denn so anders aussieht als das elterliche Einfamilienhaus, was die Flügel da zu suchen haben, welche Funktionalitäten hinter dem Äußeren und Inneren einer Windmühle stecken. Erst wenn ich dann auch noch andere Windmühlen gesichtet habe, kann die Subjektivität folgen und ich Vergleiche ziehen, dass die eine Windmühle vielleicht einen viel schickeren Baustil als die andere hat und nicht so verfallen, sondern gepflegt wirkt, etc. ... Indische Filme beurteile ich ebenso subjektiv und bin dabei nach meiner Auffassung noch recht streng im Gegensatz zu anderen, die das indische Kino abfeiern, doch meiner subjektiven Beurteilung der Qualität des Films geht das Wissen um die Bedeutung der sehr eigenwilligen, kulturell bedingten Stilelemente und deren erzählerischer, verbaler wie nonverbaler Sinn voraus, die so in kaum einer anderen, vom westlichen Inszenierungsstil mehr vereinnahmten Filmnation anzutreffen sind, und gerade deshalb der besonderen Aufmerksamkeit bedürfen. Und genau so müsste es laufen.
Jetzt kommt sicherlich gleich wieder das Argument, dass ihr doch eindeutig klar gemacht habt, dass ihr generell nichts mit all dem anfangen könnt und auch alles scheiße finden würdet, wenn ihr die Hintergründe kennt, mit der nachfolgenden Frage, ob ich das nicht verstanden hätte. Nun ja, ich habe es gelesen, ABER verstehen werde ich solcherlei Einstellungen auch noch in 1000 Jahren nicht. Hier hört es bei mir echt auf! Ich kenne so etwas von mir selbst nicht, war immer interessiert am Fremdländischen, ob nun in Musik, Film, Schrift oder was auch immer und hatte auch immer einen Zug zum Exotischen, ohne das Westliche und die eigene vertraute Kultur zu vernachlässigen. Vielleicht bin ich ja auf 'nem anderen Planeten geboren oder so. Toll finde ich da dann doch zumindest, dass Jacker versucht, sich in die ost- bzw. südostasiatische Filmwelt einzuarbeiten, obwohl es da scheinbar auch anfängliche Schwierigkeiten gab.
Und nun zur finalen Frage: Du hast da bezüglich der Zuordnung der Begrifflichkeit Klischee etwas falsch verstanden, denn nicht der indische Film an sich ist das Klischee oder verkauft diese, sondern das, was aus ihm hier in Deutschland von Seiten der TV-Sender, Zuschauer und Verleihfirmen gemacht wird. Hindi-Filme, die auf RTL2 liefen, sind alles Filme einer einzigen Filmindustrie, in einer einzigen Sprache und gehören zu einer ganz bestimmten Filmströmung (von mir als Liebesmelodramödien bezeichnet), die um die Jahrtausendwende massiv in eben diesem Stil aufkamen (in den Artikeln wird auch darauf eingegangen), wie etwa in den 2000er Jahren die Superheldenfilmschwemme im Westen, da das Publikum die so positiv annahm. Weder bringen deutsche Verleihfirmen andere Filme als diese auf DVD heraus, noch zeigen deutsche TV-Sender andere als diese. Vielmehr wird auch noch in deren Werbung suggeriert, dass dies das Einzige ist, was Indien zu bieten hat. Wo sind z.B. die ganzen Actionstreifen und wo die Filme aus den anderen Industrien? Wo bleibt das New Bollywood, das sich vom Musical abgewandt hat, und wo das arthausige Parallel Cinema? Dieses Vorgehen und diese Beschränkungen nebst dem kreischig-debilen Verhalten sogenannter Bollywoodfans, die selbst fast ausschließlich nur eben diese RTL2-Filme verehren und grotesker Weise selbst kaum Ahnung vom indischen Kino und seiner Vielfalt haben, die abgöttisch einen Star von vielen als den einzig wahren und größten verehren, obwohl er das in Indien selbst gar nicht ist, haben dazu geführt, dass sich bei „seriösen“ Filmfans ein Klischeebild verfestigt hat, dass die indische Filmwelt so nicht verdient. Das wollte ich damit ausdrücken! Eine (indische) Musicalnummer ist für mich nichts Schlechtes und somit fand ich es auch erfrischend, dass Tarsem Singh am Ende eines für mich eher dürftigen Films mit der bisherigen Erzählform bricht und diese einfach mal so reinhaut.
Frage zurück: Warum hackt man einerseits so auf vermeintlichem Kitsch in Bollywoodfilmen als Negativum herum, dessen Vorhandensein auch ganz von der kulturellen Wahrnehmung abhängt, und bewertet diesen hier vorliegenden, doch formal sehr kitschig inszenierten Schneewittchenfilm dann wiederum recht gut? So, zu anderen und konkreteren Dingen woanders mehr. Und jetzt wäre ich für deinen letzten Satz … ;)
rubelzar Thu, 18 Apr 2013 00:09:19 -0000
Antwort löschen" Eine Interpretation der Lyrik oder Prosa eines Goethe oder Schiller kann doch auch nicht einfach mal so stattfinden, ohne dass man um die gesellschaftlichen, historischen und persönlichen Hintergründe weiß, die in das Niedergeschriebene einfließen, genauso wenig wie die Analyse eines historischen Textes."
es kann zwar keine inhaltliche interpretation stattfinden, aber eine untersuchung der form ist jederzeit und ohne jeglichen geschichtlichen kontext möglich. genau hier liegt der knackpunkt und genau hier hinkt dein vergleich. du scheinst nicht in der lage zu sein form und inhaltzu trennen und für mich ist völlig unverständlich, wie jemand, der solche lange abhandlungen über ein medium schreibt, diesen einfachen schritt gedanklich offensichtlich nicht durchführen kann. (um mal in deinem wording zu bleiben)
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rubelzar Thu, 18 Apr 2013 00:14:39 -0000
Antwort löschenach und um bei deinem mühlenbeispiel zu bleiben, weil dies auch so herrlich falsch ist:
nur weil mir jemand eine andere gebäudeform vorstellt, die mit völlig abstrakt und neu vorkommt, muss ich noch lange nicht anfangen sie gut zu finden, nur weil ich ihren kontext kennenlerne.
als gegenbeispiel:
jemand kommt zu dir und sagt: scheiße essen ist total gut und in unserer kultur ein absolutes zeichen für könige. nur die dürfen ihre scheiße essen. dies haben wir seit 300 jahren so gemacht.
laut deiner beschreibung müsste deine reaktion jetzt so lauten:
1. dir wurde der kontext innerhalb der kultur vermittelt
2. weil du den kontext jetzt verstehst und total open minded bist und innerhalb des kontextes einer kultur allem was abgewinnen kannst,
3. wünsche ich dir guten appetit beim verspeisen eines großen haufens. berichte mir von der konsestenz.
BaltiCineManiac Thu, 18 Apr 2013 18:26:44 -0000
Antwort löschenOh man, und schon wieder bin nicht ich, sondern du es, der absolut nichts verstanden hat und wahrscheinlich jemand ist, der auch in Zukunft nicht mal ansatzweise über seinen kleinen Tellerrand blicken will. Ich bin durchaus befähigt, Form und Inhalt zu trennen und tue das auch ständig. Doch beachte ich dabei auch die äußeren Gegebenheiten und den Rahmen, in dem das überhaupt möglich ist.
Ein Goethe, großer deutscher/europäischer Dichter der Sturm-und-Drang-Zeit hat sicherlich für seine Lyrik vor über 200 Jahren eine ähnliche bis gleiche Gedichtform verwendet, wie es heute noch westliche Dichter, die von der europäischen Kultur beeinflusst werden, tun, was großteilig der Fall ist. Bei diesem Beispiel kann man also durchaus die Form der Gedichte von heute und von gestern vergleichen, weil sie dem gleichen Kulturkreis entstammen. Auf das Gebiet Film übertragen sieht es ähnlich aus. Wenn man nun aber nach Indien hinüberwechselt, so funktioniert diese Herangehensweise zwar auch da innerhalb des Kulturkreises, fängt aber beim Vergleich zwischen beiden massiv an zu hinken, denn die indischen Kulturen (und Religionen) haben enormen Einfluss nicht nur auf den Inhalt des Films, sondern eben auch auf seine Form (in Indien mehr, als irgendwo anders auf der Welt). Schon selbst hier gibt es gewisse Unterschiede und bewusst getroffene Abgrenzungen zwischen dem indoarischen Norden und dem drawidischen Süden zu verzeichnen. Die verschiedensten nonverbalen Ausdrucksformen, zu großen Teilen aus dem traditionellen Theater und dem Tanz stammend und dort über Jahrhunderte weiterentwickelt, finden sich im indischen Filmemachen wieder (das, was vom unaufgeklärten Europäer immer als affektiert, unpassend und überzogen wahrgenommen wird), bestimmte Gestiken und Mimiken haben ganz bestimmte Bedeutungen, die Bedeutung der Farben ist eine ganz andere und somit auch ihr Einsatz. Es fängt ja schon mit der banalsten Sache an, denn wenn die Inder in den Filmen andauernd mit dem Kopf wackeln, ist dies nicht irgendein komischer Spasmus, sondern das Pendant zum europäischen bejahenden Nicken. Das muss man erst mal wissen, denn das ist Form und nicht Inhalt! Das ist ein völliger Unterschied zum Westen und wichtig für die Rezeption, um zu wissen, was gerade auf der Leinwand geschieht! Und so geht es immer weiter … Somit funktioniert das Ganze einfach mal nicht so, wie du es gerne hättest (weil es ja so schön einfach ist) und dir hinreden willst. Ein Formvergleich zwischen dem westlichen Filmemachen und dem Indian Cinema wird ohne das Wissen um den kulturellen Einfluss, der hinter so manchem steckt und der daraus resultierenden Deutung, nie wirklich funktionieren.
Und jetzt zum zweiten Punkt: Hier wirfst du einfach mal das erlangte Verständnis für eine fremde Kultur mit dem Nachmachen einer fremden Kultur in einen Topf und verkaufst es trotz dieser hanebüchenen Konstellation als schlüssiges Argument in der Hoffnung, dass es niemand merkt. Um beim Filmemachen zu bleiben: Ich habe die ganze Zeit dafür plädiert, dass man bei seiner Rezeption des indischen Kinos auch die einheimische Kultur berücksichtigen muss, dem eben ein rudimentäres Verständnis dieser vorausgeht. Aber ich habe zu keinem Zeitpunkt verlangt, dass irgendjemand jetzt gleich selbst in der gleichen Weise wie die Inder anfangen soll, eigene Filme zu machen. Genau das tust du aber versinnbildlicht mit deiner Scheiß(e)-Argumentation, in der ich plötzlich nicht nur Verständnis für dieses komische Fäkalien essende exotische Volk aus deiner Fantasie aufbringe, sondern es ihm auch noch postwendend gleichtue, ohne dass davon in der Diskussion von meiner Seite aus zu irgendeinem Zeitpunkt die Rede war.
Wie es, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, die Autorin der von mir weiter oben ins Spiel gebrachten Artikelserie schon andeutete: Die Rezeption des indischen Kinos ist die absolute Königsdisziplin, gerade weil es so extrem anders ist und weil es sich ganz spezielle traditionell-kulturelle Einflüsse auf das und Eigenheiten beim Filmemachen bewahrt hat (mehr als jedes andere Land). Und da du auch schon Könige in deinem Kommentar aufgeführt hast: Es scheint so, als wäre nicht jeder für den Thron geschaffen. Zudem finde ich auch, dass ich jetzt innerhalb dieser Diskussion genug Argumente zum Besten gegeben habe, um zu verdeutlichen, was ich anfänglich mit falscher Rezeption hinsichtlich des indischen Kinos aussagen wollte und es nun bei jedem selbst liegen sollte, ob er seinen Horizont erweitern und das annehmen will oder einfach da weitermacht, wo er aufgehört hat. Ich für meinen Teil kann noch in den Spiegel gucken, denn ich sehe da einen weltoffenen und aufgeschlossenen Menschen. Kannst du das auch? Ich bin raus ...
patcharisma Sun, 07 Apr 2013 00:43:50 -0000
Kommentar löschen"You now discover the Price - for using Magic..."
Schneewittchen-Vorlagen haben im Jahr 2012/13 wiedermal Hochkonjunktur - grad vier Versionen lagen in unserer Videothek herum - was tun? Einfach mal eine herausnehmen, denn kein Wunder verleitet die grösste und symbolisch am meisten durchtränkte Horror-Mär (aller Zeiten!) gewiefte Fantasy-Schreiber zu höchst kreativen Variations-Flügen in jeder Colour - "Mirror, Mirror" macht da keine Ausnahme. Obwohl Kinder es nicht ahnen können, geht es eigentlich um gestohlene Sexualität - zwangsweise räumen die jungen Pretties den gestandenen Damen den Wettbewerb ab. Die Weisheit daraus: Mach irgendwann mal sowas wie Kunst oder Literatur und vergeistige Dich halt sonst in abgehobener Weise, dann bekommst Du Ansehen auch anderwertig und wirst gar als Talk-Gast noch in eine blöde Diskussions-Runde im seriösen TV eigeladen! Doch eine selbstsüchtige Königin (spricht Bände für viele Frauen mittleren Alters) lernt das nicht und niemals, sie beginnen irgendwann ihren Frust ziemlich fies zu verwerten und fangen in übelster Weise an zu intrigieren - und die Busse dafür wird ja dank den weisen Grimms immer kommen. Ja, sie rufen dafür um Mitternacht gar das Wahrsager-TV an und bezahlen 5 Euro in der Minute und fragen immer wieder nur, "ob endlich mal ein neuer Mann in ihr Leben kommt" (der vorherige Alte ist ja schon längst auf dem Friedhof begraben). Julia Roberts persifliert ihr "Erin" und "Pretty Woman"-Image richtig toll - ähnlich einer Sandra Bullock hat sie gelernt, dass nach 40 für eine Frau nur noch Charakter-Grandezza zählt - mutig! Lily Collins ist eine singendes Popstar-Gör, dass dank der ausgewogenen Regie niemals den Charme verliert und manchmal echt zu rühren vermag (auf ihren aufgepeppten Song im Abspann hätte man aber schön verzichten können). Die sieben Zwerge sind ausnahmsweise nicht nur idiotische untersetzte Lachhaft-Archetypus-Männer-Bilder, sie retten sich immer schnell vor ihrer karikierten Blödheit. Toll, dass der indische Director Tarem Singh nicht komplett dazu verführt war, das klassische Märchen unter überbordenden und langsam recht öden GCI-Action zu begraben (vergl. die schlechteren Beispiele, wie "Alice in Wunderland" oder "Tim und Struppi") - ein Monster schaut hier zwar auch mal vorbei, aber es wird schnell besiegt! Abzüge gibt es für die Kulisse - die hätte statt Plasik-Lego-Land etwas subtiler ausgestaltet werden dürfen. Einen hübschen Mann in einen doofen Hund zu verwandeln, ist zwar richtig schön sexuell unkorrekt, aber mir werden auch diese sich wiederholenden Männerfeind-Bilder mittlerweile langsam zu doof (man stelle sich dass Umgekehrte mal vor: Eine Frau wird zur Katzen-Mieze - das war nach Nastassia Kinski in den 80ern aber ganz schnell tschüss!). Gross, der Einfall, dass das allerwichtigste Symbol - der vergiftete Apfel - erst ganz zum Schluss endlich(!) erscheint!
Fazit: "Miror, Mirror" ist eine doch recht recht kongenial umgesetzte Fantasy mit vielen schrägen Einfällen und wer sie denn auch anschaut, hat bestimmt nicht was in seinem Leben vergeudet.
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Sonse Thu, 28 Mar 2013 11:56:58 -0000
Kommentar löschenHa, ich mochte den! Erfrischend zwischen all den düsteren und ernsten Live Action-CGI-Märchen mal eine heitere Adaption zu sehen, die sich nicht nur traut das Licht einzuschalten (und dank Tarsem und Eiko Ishiokas fantastischen Kostümen dabei natürlich super aussieht), sondern auch mit breitem Grinsen kopfüber in albernen Camp zu springen. Bei irgendeinem Grummler las ich, die Zwerge seien das beste an diesem Film. Hm. Ich finde sie den Schwachpunkt, da sie zu sehr an gegenwärtige "Komödien" erinnern und einen damit aus dieser verspielten, augenzwinkernden Schneewittchen-Fassung reißen.
Roberts als böse Königin ist top besetzt und bekommt den ganzen schnippischen Text, während Lily Collins als Snow White zwar auch ganz kess ist, aber die undankbarere Rolle hat. Am Rande: Wenn man das unsinnige Gefasel über die Augenbrauen der Darstellerin überall liest, wünscht man sich, sie hätte auch gleich noch ein wenig Akopatz in ihren Achseln sprießen lassen, damit die Hofschranzen unter den Zuschauern erst recht was zu tratschen haben.
Was "Mirror, Mirror" jedoch einen extra Bonus verleiht, ist der vermutlich erste Märchenprinz, der mir tatsächlich sympathisch ist, und den Titel "Prince Charming" verdient. Meist werden die Prinzen doch nur als selbstverliebte Schönlinge präsentiert. Prince Alcott wird beraubt, kopfüber aufgehängt, verhext und wenn er mal wieder sein Hemd verliert von allen Seiten begafft: "Oh, for the love of God, can someone please get this man a shirt so I can concentrate!" Diese Reihe an Erniedrigungen erträgt er selbstironisch und den Umständen entsprechend souverän, denn er ist keineswegs eine reine Witzfigur. Armie Hammer (The Winklevy aus The Social Network) spielt Alcott ganz hervorragend und seine Figur ist gerade so bezaubernd, weil er sich den Albernheiten und der Welt des Films vollkommen verschreibt, in einem Maße, indem man es von vergleichbaren Schauspielern in dem Alter nicht gewohnt ist. Typisches Beispiel: "You could rub my tummy!"
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Velly Thu, 28 Mar 2013 12:04:40 -0000
Antwort löschenIch hatte den Film erst vor 2 tagen aus meiner LoveFilm-WatchListe geschmissen, weil ich dachte, dass ich den ja eh nie gucke. Nach Deinem Kommi wird er doch wieder dazu gepackt. Vielleicht macht er mir ja doch Spaß :-D
LauraMi Thu, 28 Mar 2013 13:46:41 -0000
Antwort löschenArmie Hammer ist so toll. Freu mich echt auf Lone Ranger :)
Velly Thu, 28 Mar 2013 13:51:23 -0000
Antwort löschenAh okay, jetzt kann ich den auch zuordnen. Der Name kam mir so bekannt vor, aber ich hatte kein Gesicht dazu.
Sonse Thu, 28 Mar 2013 14:01:54 -0000
Antwort löschenDer ist wirklich sehr gut und braucht mehr Hauptrollen. Irgendwie fürchte ich, er wird in "Lone Ranger" auch nur wieder die zweite Geige spielen - nach Johnny Depp.
LauraMi Thu, 28 Mar 2013 14:05:37 -0000
Antwort löschenObwohl er im Trailer ja schon oft zu sehen ist. Aber in The Social Network als Zwilling war er auch göttlich :D
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Sonse Thu, 28 Mar 2013 14:15:31 -0000
Antwort löschenOh ja. Ich wusste ursprünglich nicht, dass er beide gespielt hat und nachdem ich das las, habe ich mir seinen Namen direkt gemerkt. "J. Edgar" habe ich noch nicht gesehen. In "Mirror, Mirror" war er wie oben beschrieben wieder klasse, weil er genau den Ton des Films trifft.
patcharisma Sun, 07 Apr 2013 04:53:58 -0000
Antwort löschenFand es auch recht toll, Sonya... :-)
DieFilmguckerin Tue, 19 Mar 2013 09:33:00 -0000
Kommentar löschenDie Story dürfte ja hinlänglich bekannt sein, auch wenn diese Fassung sich in vielen Punkten von der klassischen Märchenversion abwendet und Schneewittchen zur Heldin und starken Persönlichkeit stilisiert, die den klassischen Retter nicht mehr braucht, sondern sich selbst mithilfe einer Kampfausbildung durch die 7 Kleinwüchsigen ihr Glück macht. Der Prinz ist hier eigentlich nur schmückendes Beiwerk und Objekt für schöne platte Slapstick-Einlagen. So ist auch der Rest des Filmes übertrieben mit Witz vollgestopft, leider aber so gezwungen und mit dem Holzhammer, dass man eben nur so halb lachen kann. Wirklich witzig sind eigentlich nur einige kleine Details und das Gebaren der bösen Königin, die von Julia Roberts mit sichtlich viel Spaß verkörpert wird. Ein schönes Detail ist auch die Beziehung der Königin zum Spiegel und ihre Art der Zauberei, die eben nicht ohne Preis ausgeübt werden kann. Die Handlung ist aber leider viel zu oft klischeehaft und vorhersehbar, auch wenn es glücklicherweise durch die Abänderung des Märchens noch einige wenige Überraschungen gibt, die den Film sehenswert machen.
Tarsem Singh, der durch Filme wie “The Cell” oder “The Fall” bekannt wurde, ist offenbar ein großer Fan der opulenten Ästhetik, so sind in diesem Film vor allem die Kostüme und die wunderbaren Kulissen bemerkenswert und können zum Teil die magere Handlung rausreißen. Herrlich bildgewaltig ist das Schloss von außen und innen, sowie auch das Versteck der Zwerge. Die Kleider der Protagonistinnen und vor allem der Königin können gar nicht breit und groß genug sein, ein wahres Fest für die Augen.
Alles in allem kann man den Film durchaus angucken und wird gut unterhalten, dann gilt aber die Devise: Gehirn aus! Augen weit aufreißen!
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Nicki Minaj Lover Wed, 06 Mar 2013 17:55:11 -0000
Kommentar löschenwar doch eigentlich gar nicht so schlecht ...
auf jeden Fall besser als Snow White and the Huntsman ...
Die Austattung und Kostüme waren toll .. auch die ganzen Schauspieler haben ihre Rolle so gespielt wie ich mir es in so einem Film wünsche ....
also für einen Film den man mal so zwischendurch sehen möchte .. so wie ich es getan habe ... ist er genau das richtige ... nicht zu spektakulär aber auch nicht wirklich langweilig ...
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elmnope Fri, 11 Jan 2013 20:22:05 -0000
Kommentar löschenWirkt irgendwie wie ein netter Sonntagsnachmittags-Film für Zwischendurch. Schön bunt, ein bisschen albern und ein paar sehenswerte Darsteller. Nicht mehr und nicht weniger.
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dracula007 Fri, 28 Dec 2012 23:11:31 -0000
Kommentar löschenGut gelaunte Schauspieler bringen einen gut gelaunten Film auf die Leinwand. Der Style des Films passt perfekt ins "Märchengenre" nur hier und da wird aus dem bissigen, teils niedlichen Humor peinlicher und alberner Klaumauk (Liebestrank).
Allgmeien aber ein hübsch anzusehener Schneewittchen Film, der, meiner Meinung nach, besser ist als "Snowwhite and the Hundsmen".
Nur ein verstehe ich nicht: Wer bitte wohnt freiwillig in einem so hässlichen Schloss?
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Grimalkin Tue, 18 Dec 2012 17:13:59 -0000
Kommentar löschenSpieglein, Spieglein an der Wand, wer hat die größten Augenbrauen im ganzen Land?
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kobbi88 Tue, 18 Dec 2012 18:21:52 -0000
Antwort löschenlieber große als gar keine (oder so hingemalte ;) )
Grimalkin Tue, 18 Dec 2012 18:26:54 -0000
Antwort löschenHaha, stimmt schon. Aber irritierend war's dennoch. :D
Wenn wenigstens der Film gut gewesen wär, aber leider blieb alles substanzlos und allenfalls durchschnittlich.
kobbi88 Tue, 18 Dec 2012 18:35:41 -0000
Antwort löschenIch hab ehrlich gesagt auch nicht vor, den Film anzusehen :D
CarrionFairy Wed, 19 Dec 2012 15:45:26 -0000
Antwort löschendie alte, die hund katze maus moderiert
kobbi88 Wed, 19 Dec 2012 16:15:59 -0000
Antwort löschenNoch nie gesehen, gleich mal gegoogelt. Erste Reaktion: krass, was sind das für Balken?!? Die gute Dame übertreibts dann doch n bisschen ;)
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CarrionFairy Wed, 19 Dec 2012 18:27:47 -0000
Antwort löschenich bin ja eigentlich fan von ausdrucksstarken brauen, aber das ist dann doch slightly übertrieben ^^
Grimalkin Wed, 19 Dec 2012 19:29:02 -0000
Antwort löschenOkay, musste ich auch googeln... meine Güte! xD
Kill_Diether Sat, 10 Nov 2012 08:59:47 -0000
Kommentar löschenNette, jedoch nicht langweilige, weil schon optisch ansprechende, skurrile Schneewittchen-Interpretation. Es gibt sicher jede Menge US-Komödien, bzw. solche die sich dafür halten, welche viel schwächer sind.
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mondnacht112 Sat, 03 Nov 2012 17:01:18 -0000
Kommentar löschenAlso ich muss sagen 2 Schnewittchen filme Kamen zur gleichen Zeit raus Und dieser hier is von den beiden der Bessere denn Dieser hat die geschichte und das echte Märchin mehr in sich als Snowwiht and The Hunthman denn der hat schon fast garnix mehr mit den zutun um was es eigendlich geht! Spieglein Spieglein Zeigt alles mit humor aber auch wider etwas abgewandelt und behält trotzdem ein wahres Märchen Anglitz!!
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Oliver0403 Sat, 03 Nov 2012 12:56:44 -0000
Kommentar löschenAlso ganz ehrlich, ohne Julia Roberts und Lilly Collins könnte man den Film getrost vergessen. Denn erst durch die Darstellung der bösen Stiefmutter und dem braven Schneewittchen ist der Film wirklich ansehbar. Und Julia Roberts spielt ihre Rolle wie immer hervorragend. Vieles macht natürlich auch ihre deutsche Feststimme Daniela Hoffmann aus, die sie seit "Flatliners" hat.
Allerdings hat Hollywood hierbei einige Dinge aus der Grimm'schen Märchenvorlage nicht übernommen. Dennoch recht unterhaltsam.
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Brennegan Thu, 01 Nov 2012 23:12:14 -0000
Kommentar löschenSpielgien Spieglein, die kindliche und knallige Darstellung des Schneewitchen-Stoffes, also das Gegenstück zu Snow White And The Huntsman. Und der Film macht Spaß, sei es die an die russischen Märchenverfilmungen angelehnte visuelle Komponente oder auch die wundervoll lockere Darstellung der Schauspieler, allen voran Collins und Roberts. Es bereiter einfach gute Laune, diesem Film, der sich zu keiner Sekunde zu ernst nimmt, zuzusehen.
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Mondlady Fri, 26 Oct 2012 22:05:33 -0000
Kommentar löschenman darf sich beim schauen nicht zu sehr an die urfassung klammern, denn dann wird man enttäuscht. der film ist lustig und nimmt vieles aus der heutigen zeit auf die schippe, wenn ich speziell an die schönheitsbehandlung der königin denke. julia roberts spielt klasse und lily collins ist optisch ein schneewittchen wie aus dem bilderbuch.
den tanz ala bollywood , am ende des films, hätte man sich auch sparen können.
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Rukus Wed, 24 Oct 2012 22:10:30 -0000
Kommentar löschenNachdem ich mich durch die märchenvergewaltigende Snow White und Huntsman Adaption gekämpft habe, wurde ich mit dieser Fassung zumindest humorvoll unterhalten. Diesem Schneewittchen kaufe ich, obwohl offenkundig nach der Disney-Verfilmung gecastet, die Schönste im Land deutlich eher ab, als Stewie. Die schöne und böse Königin, wie auch die zwergigeren Zwerge findet man tatsächlich "in dem anderen Schneewittchen". Ein wirklicher Vergleich ist allerdings eher schwierig, denn es handelt sich schlicht um zwei unterschiedliche Genre-Versionen.
Tja, was soll ich nun von diesem Film halten? Ganz lustig ist er stellenweise, aber doch auch allzu oft einfach nur albern. Nichts gegen Klamauk, aber hier passte es für meinen Geschmack irgendwie nicht so ganz. Nette Ideen gab es ja doch einige, aber so ganz hat mich der Film einfach nicht überzeugt. Und wieso müssen die Prinzessinnen in modernen Märchenadaptionen grundsätzlich tough sein? Nichts gegen Emanzipation, aber wenn jetzt alle Thronfolgerinnen nur noch Heldinnen sind, wird es auch langweilig. Frei nach Grönemeyer - Wann ist ne Frau ein Mann ... düdüdüdüdüpp düdüdü ...
Mir bleibt der Trost, dass man Kindern immer noch Märchen ganz klassisch vorlesen kann - bevor sie mit seltsamen Abwandlungen konfrontiert werden. Ob man dazu ein richtiges Buch oder ein E-Book zur Hand nimmt, soll mir dabei erst einmal egal sein. ;)
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regiseurin Wed, 24 Oct 2012 11:25:28 -0000
Kommentar löschenIch bin schon nicht besonders begeistert von der Disney Version, aber das!!! Wie viel Mühe sich Menschen geben können um ein schönes Märchen zu verschandeln, was für eine Geldverschwendung und was für eine Zeitverschwendung meinerseits erst.
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Tytus Tue, 23 Oct 2012 19:31:38 -0000
Kommentar löschen"Spieglein Spieglein an der Wand wer ist die schönste im ganzen Land"
also die Darstellerin von Schneewittchen hatte meine Aufmerksamkeit, in der Anfangsszene hab ich mich gefragt ob sie in ihrer Jugend bei denn Simpsons das Baby mit der einen Augenbraue gespielt hat :D
Der Film hat paar nette Ideen bei der Neuinterpretation der Geschichte, das war es dann auch.
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lilablau Sat, 13 Oct 2012 21:14:54 -0000
Kommentar löschenIch hatte mir den Film schlimmer vorgestellt, in etwa mit mehr geschnulze etc....er war ganz nett mehr aber auch nicht.
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horro Wed, 10 Oct 2012 18:43:17 -0000
Kommentar löschenDas wär dann die lieblichere und humorvollere Variante der beiden aktuellen Schneewittchen-Hype-Verfilmungen. Wie im etwas düstereren Pendant, kann hier die ältere der beiden Damen, also in diesem Fall Julia Roberts, als böse Herrscherin recht gut überzeugen und auch, Überraschung, Lily Collins macht gerade für diese Figur hier einiges her. Alles ist ganz nett anzuschauen, die ganze Märchen-Neuinterpretation ist aber im Sinne einer geballten Ladung doch eher unnötig.
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lieber_tee Wed, 10 Oct 2012 19:22:39 -0000
Antwort löschen"Nett anzuschauen" ist ja echt keine Empfehlung. Habe ich mir aber schon gedacht.
horro Wed, 10 Oct 2012 19:38:10 -0000
Antwort löschenalso empfehlen würd ich dir den jetzt auch nicht wirklich ... man hat ja einen Ruf zu verlieren ;)
Murphante Wed, 10 Oct 2012 19:40:51 -0000
Antwort löschenIhr schaut ja komische Filme *rofl*
Mimuschka Wed, 10 Oct 2012 19:47:53 -0000
Antwort löschentarsem singh baut wohl weiter ab, schade oder?
horro Wed, 10 Oct 2012 19:50:10 -0000
Antwort löschen@Murphi: man muss sich ja so eine gewisse Breite bewahren ;)
@Mimu: seit "The Fall" gings ziemlich rapide abwärts bei ihm ... schon schade
lieber_tee Wed, 10 Oct 2012 20:06:12 -0000
Antwort löschenMit "The Fall" hat er eigentlich auch nur einen wirklich guten Film gemacht. Jetzt hat ihn der Mainstream mitgerissen...
horro Wed, 10 Oct 2012 20:37:55 -0000
Antwort löschen"The Cell" hat mir eigentlich auch ganz gut gefallen ... im Rahmen der Möglichkeiten natürlich
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Marie Krolock Fri, 12 Oct 2012 19:06:43 -0000
Antwort löschenIch mochte auch diesen Tarsem Singh sehr! :)
horro Sat, 13 Oct 2012 10:43:10 -0000
Antwort löschenSchon ganz in Ordnung der Film hier ... aber wo ist die Individualität von Singh geblieben? ... das ist hier alles extrem austauschbar
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