Spiel mir das Lied vom Tod - Kritik

IT/US 1968
Laufzeit 165 Minuten, FSK 16, Western, Kinostart 14.08.1969

Kritiken (3) — Film: Spiel mir das Lied vom Tod

Ciprian David: NEGATIV

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8.0Ausgezeichnet

"Komponiert ist der Film Szene für Szene als eine Kette der Gewalt, immer als ein ausführlicher, in seinen Längen zu einer Saturation des Genusses führenden Teil des Wartens, in welchem die Figuren eingeführt und enthüllt werden, gleichzeitig aber ihren Abschied vom Publikum, von der Leinwand, nehmen. Es folgt ein sogar dem heutigen Kino in seiner brutalen Geschwindigkeit konkurrenzmachender Gewaltakt. Mit jeder Szene verarbeitet Leone als Auteur ikonische Motive des Westerns und der amerikanischen Gesellschaft und gibt dabei seiner Liebe für das Genre, für den Film und für die Helden der Leinwand Ausdruck."

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Candide: Film-Rezensionen.de

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9.5Herausragend

Es fällt mir wie immer schwer eine Rangordnung in Leones Gesamtwerk zu bringen, Spiel mir das Lied vom Tod ist aber mit Sicherheit der (dr)eckigste und raueste seiner Filme und hat deshalb seinen ganz eigenen Charme.

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sushi25: movie-fan.de

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9.0Herausragend

Sensationeller Italowestern mit Wahnsinnsschauspielern, Wahnsinnssoundtrack, Wahnsinnskinoerlebnis. So muß Kino sein!!!

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Kommentare (158) — Film: Spiel mir das Lied vom Tod

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C_C

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Bewertung9.0Herausragend

ein düsterer Hammer von einem Film mit einer unübertroffenen Filmmusik. Gemacht in einer Zeit, in der es noch Hoffnung gab, über eine Zeit, in der es noch Zukunft gab...

Sowas gibt's heute nicht mehr, macht heute keiner mehr...

Diese Musik rührt mich grade zu Tränen...

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ThePulp84

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Bewertung9.5Herausragend

Sergio Leones meisterhafte inszenierung und die legendäre Filmmusik von Ennio Morricone mache diesen Film zu einem echten Meisterwerk und Meilenstein des Genres, der aber leider im Mittelteil etwas abfällt.

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J!GS4W

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Bewertung9.0Herausragend

In Erinnerung blieben mir vier musikalische Themen, die von Ennio Morricone komponiert wurden, intensive Blicke, multiple Handlungsstränge, die sich mehr und mehr lichten, der Cast bestehend aus Charles Bronson, Claudia Cardinale, Henry Fonda und Jason Robards und der Gedanke, dass der Film als einer der wenigen es verdient hätte das Wörtchen "episch" in seinen Trailer zu kritzeln. Ja, die Laufzeit dauert ein bisschen, aber damals im Wilden Westen ging es halt ruhig zu, damit man ab und an brachiale Ausbrüche erleben kann und diese als Kontrast fungieren. Ich würde jetzt auch nicht unbedingt sagen, dass Charles Bronson ein Meister der Mimik ist, aber in der Welt der Rachegeschichten, ist er sicherlich derjenige, der am ehesten als geerdet bezeichnet werden würde. Der Film lebt aber auch einfach von seiner Atmosphäre, die einem immer wieder suggeriert, dass Gefahr in der Luft, ebenso wie Blei und Staub, liege. Ein dreckiger Film für wahre Männer und jene, die es noch werden wollen. Grrrr!

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Vanilla Thunder!

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Bewertung9.0Herausragend

Legendär!
Der Film beginnt einfach nur episch und wird nur irgendwann im Mittelteil etwas schwächer, darum der eine Punkt Abzug. Dort passiert mir zuviel auf einmal und dem Mundharmonikaspieler wird wandelt sich plötzlich zu schnell zu einem gesprächigen Mann, er hat nicht mehr ganz dieses genial Mysteriöse vom Anfang.
Ansonsten baut der Film trotz seines Alters unglaublich gut Spannung auf, die Charaktere sind stark gezeichnet und der Showdown ist auch Top.
Und über allem klingt die epische Melodie.
Ein Klassiker!

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the traveler

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was wurde nicht schon Großartiges über "Once upon a Time in the West" geschrieben? Was kann ich da noch über den Film schreiben? Dass ich jedesmal am ganzen Körper Gänsehaut kriege, wenn ich diese epischen Szenen sehe. Wenn Frank und seine Männer sich langsam vor dem kleinen McBain aufbauen und dabei dröhnend das Lied vom Tod erklingt. Wenn Claudia Cardinale sich in ihrer Sehnsucht auf dem Bett windet. Wenn Bronson und Fonda sich langsam zum legendären Showdown aufstellen. Dass ich total in den Bann gezogen werde von der Musik. Von den Gesichtern, in denen sich so viel Geschichte und Schicksal abzeichnet. Von der Erzählung über die Zeit als der wilde Westen langsam aufhörte, der wilde Westen zu sein. Er ist nicht mein absoluter Lieblingsfilm, da gibts noch ein paar wenige, die ich eher nennen würde. Aber wenn ich sterben müsste und vorher noch einen Film auf einer großen Kinoleinwand sehen dürfte, dann wäre es "Spiel mit das Lied vom Tod".

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Masseur

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Seufz...ja genauso ist es. Einfach episch!!!!!


fliesenmalauk

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Bewertung6.5Ganz gut

Auch wenn ich kein Western-Fan bin, gibt es doch einige Filme dieses Genres die ich schätze. Aber hier bin ich irgendwie unzufrieden damit, dem Film nicht mehr als 6.5 Punkte geben zu können. Story und Dialoge wissen zu gefallen. (Wenn auch gewollte) Lücken in der Erzählung und die für mich unspannende Langatmigkeit mindern aber den Genuss.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung9.5Herausragend

Spiel mir das Lied vom Tod ist zu recht DER Westernklassiker schlechthin!
Das mag man aber erst recht verstehen wenn man sich auf den Film einläßt und ihm Zeit gibt sich in Ruhe zu entfalten.
Denn hier geht alles sehr ruhig, langsam und fast schon behäbig vorran.
Lange Einstellungen in denen wenig gesprochen wird und die Kamera immer ganz nah an die Figuren heranfährt sind hier Sergio Leones Markenzeichen.
Er nimmt hier etwas Abstand zu seinen vorigen Filmen und erzählt die Geschichte Episodenhaftiger und weniger gewaltverherrlichend .
Trotzdem gibt es natürlich auch Schießereien.
Sie ordnen sich hier nur der Geschichte unter und stehen ncht unbedingt im Vordergrund!
Über die tolle Besetzung braucht man hier wohl kein Wort mehr verlieren.
Und auch der geniale Soundtrack von Ennio Morricone der sich hier selbst übertroffen und jedem Hauptdarsteller sein eigenes Thema geschrieben hat ist unvergessen.
Wenn die Musik von Cheyenne z.b erklingt gewinnt der Film eine erstaunliche Leichtigkeit die man in einem sonst so ernsten Western nicht erwartet.
Und so spielt Leone mit verschiedenen Stilmitteln und fügt alles zu einem großartigen ganzen zusammen.
Klar, für Spiel mir das Lied vom Tod braucht man Sitzfleisch, wer das aber mitbringt erlebt ein großartiges Epos dass damals so wohl niemand von ihm erwartet hätte.

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blockbusterandmore

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Da existiert ein Vertrag. Mit Stempeln und Unterschriften. Ein richtiges Dokument. Hab ich gesehen. Da sind eine Menge Paragraphen drin. Einer davon besagt, daß McBain und seine Erben sämtliche Rechte an dem Land verlieren, wenn er es nicht schafft, einen Bahnhof zu bauen, bis die Eisenbahn hier ist." -

Sollte man die Absicht hegen, die Anzahl der besten Western aller Zeiten beziffern und ihre Titel benennen zu wollen, wird einem ein bekannter Titel früher oder später ins Gedächtnis springen.

"Spiel mir das Lied vom Tod” ist der perfekte Abgesang auf den "American Dream” / den amerikanischen Westen / den bis dato immer glorifizierten Gründungsmythos und genau das, was Paul Thomas Andersons Meisterwerk "There will be blood” in "erster” Linie nun mal nicht ist. Sergio Leones Klassiker offenbart sich als "Kapitalismuskritik” in Reinkultur, welcher im Gewande einer der ausufernsten, schönsten und kunstvoll gestaltesten Westernopern überhaupt daher kommt. "Spiel mir das Lied vom Tod” ist weniger als ausuferndes Psychogramm zu betrachten, sondern als Kampf der Antike und der Moderne, sprich zweier bekannter Kulturen um die Seele des mittleren amerikanischen Westens, an dessen Ende die Geburt einer veränderten, neuen Nation steht, für die viele mit bloßer Körper/Tatkraft und einige wenige, auch sehr oft mit menschlicher Habgier ausgestattete Individuen, die sich nach mehr Reichtum, Macht und Anerkennung im inneren sehnten (und diese Dinge mit Gewalt und Skrupellosigkeit erreichen wollen), am Ende den Preis alles endgültigen bezahlten.Die einen, weil sie oft dezimiert wurden, die anderen, weil sie dafür bis heute mit ihrer Schuld leben müssen... Und am Ende regiert alles industrielle...

Henry Fonda, in der legendären Rolle des eiskalten, vordergründig definierten, durchweg brillant gespielten Auftragskillers Frank etwa, ist mehr als nur ein einfacher Mörder, der stur Befehlen folgt und ohne Reue u. Gewissen sich ungeliebten Menschen entledigt. Frank ist der Gier des Kapitals erlegen, er hat begriffen, das daß eigene Überleben nur durch noch mehr Kapital gesichert werden kann. Sein Skrupel kennt keinerlei Grenzen mehr. Mord ist für ihn das Mittel zum Zweck, um seine gesteckten Ziele zu erreichen... Er träumt einen bösen Traum, den er um jeden Preis verwirklichen möchte... Die Gier nach Reichtum, Macht und noch mehr Anerkennung zerstört in zusehends. So möchte er sich auch die Farm von Brett McBain unter dem Nagel reißen, klammheimlich eine bestimmte Ressource einnehmen, um Kontrolle über bestimmte Gründungsverläufe neuer Städte etc. zu erreichen. Der sterbenskranke Morton (stark: Gabriele Ferzetti), ist ähnlich skrupellos, egozentrisch und hat einen ähnlichen Traum: Er will zuletzt noch einmal dafür sorgen, das seine Eisenbahn den Pazifik erreicht, damit er sich ebenso der Kontrolle, aber der Verlegung neuer Eisenbahnschienen in verschiedenen Städten, bemächtigen kann. Das würde ihn zu einem reichen und sehr mächtigen Mann machen. Aber auch dieser Traum wird scheitern. Morton wird ebenfalls der Gier nach mehr Kapital erliegen. Am Ende wird seine Waffe, die Waffe des Kapitals, aber zu einer stumpfen Waffe, denn er unterschätzt die Skrupellosigkeit von vielen Individuen, die durch die Gier nach mehr Kapital entsteht, auch von Frank...Und da gibt es noch Jill (charismatisch: Claudia Cardinale), eine ehemalige Prostituierte, welche einen positiven Traum lebt. Den Traum des entkommen wollen, und zwar aus ihren erbärmlichen Verhältnissen. Zu diesem Zweck möchte sie den Farmer Brett McBain (Frank Wolff) heiraten, der sich durch den Kauf eines Stück Landes mehr Kapital, Reichtum, eine Familie und positive Zukunft erhofft. Alle diese Träume zerplatzen wie eine Seifenblase, weil jeder der Protagonisten sich selbst der nächste ist, logischerweise nur die eigenen Ziele erreichen möchte und diese notfalls auch mal mit unlautereren Mitteln durchzusetzen weiß. Die Interessenskonflikte sind vorprogrammiert und die zwischenmenschlichen Tragödien sind unausweichlich. So etwas wie eine moralisch intakte Gesellschaft existiert in Leones Western Opus nicht mehr, jede Form von menschlichem Vertrauen, Zuneigung und friedvoller Koexistenz der Menschen untereinander in einem sehr realistischen und authentisch eingefangenen Umfeld hat bereits ausgedient. "Spiel mir das Lied vom Tod” ist einer der bittersten und auch besten Westernabgesänge, die man sich zu Gemüte führen kann.

Nur der Schütze Harmonica (mit eisiger Präsenz: Charles Bronson) u. der Bandit Cheyenne (gut: Jason Robards) scheinen die Mißstände der vorherrschenden Zeit zu erkennen, verbünden sich notgedrungen mit Jill und begehren gegen die "wahren”, menschenunwürdigen Folgen des amerikanischen Kapitalismus wie Mord, Korruption und Gewalt wie auch gegen die "Handlanger" dieser Instrumentarien auf. Aber welchen Preis zahlen sie selbst am Ende, falls sie gewinnen? Und wer profitiert von ihrer Auseinandersetzung? Nun, erstens hat man immer die Wahl: entweder stirbt man als glorreicher Halunke (Cheyenne) oder existiert so lange, bis man selbst sein menschliches Einfühlungsvermögen (Harmonica) verliert, nachdem die eigenen Rache vollendet ist. Spoiler: So erscheint "Harmonica” am Ende von Leones Klassiker quasi schon wie ein Spiegelbild von Frank...Seelisch korrumpiert von Frank einst zurückgelassen worden, offenbart er sich als ..., den Frank genau wie andere Opfer von seinem Land vertreiben wollte, um sich diesem zu bemächtigen. Und dazu erschoß er seine Opfer... "Harmonica” begehrt aus Rache für seine erlittenen Qualen auf und besitzt auch ein Anrecht darauf als ... in einem alten, als auch neuen, amerikanischen Staate zu leben, zu arbeiten für sich zu sorgen, sprich zu existieren. Frank sieht das naturgemäß anders und möchte sich selbst jegliches Stück Grund im amerikanischen Land zu eigen machen. Der mittlere, amerikanische Westen gerät so in Konflikt miteinander... Der rote Mann wird als Konsequenz dieses Konfliktes seinen inneren Frieden niemals wiederfinden, rastlos bleiben, immer weiterziehen...

Cheyenne aber will sich für den Rest des Lebens freikaufen, am liebsten diesen Konflikt entfliehen, nach dem er persönlich seine Rechnung mit Frank beglichen hat... Diese Form des aufbegehren gipfelt in nervenaufreibenden Duellen, welchen in anderen Genrebeiträgen stets glorifiziert und heroisiert wurden. Diese werden in Leones Meisterwerk konsequent von der Realität wieder eingeholt, sind schmutzig. hart, blutig und brillant durch Tonino Delli Colli fotografiert worden. Es werden bei tödlichen Konflikten / Auseinandersetzungen keine strahlenden Helden geboren, am Ende wird ein jeder selbst zu einem Mörder und zu nichts besserem als sein gegenüber, wenn er zur Waffe greift (selbst wenn er gerechtes im Sinn hat) und zahlt den Preis des aufbegehren, der Sehnsucht nach Anerkennung der eigenen Existenz und für die Befriedigung persönlicher Gefühle... Wie angesprochen treffen die Welt der Antike und der Moderne in einem rücksichtslosen Kampf um die amerikanische Seele aufeinander, ein jeder ist im Falle des Ablebens und des Überlebens stets von der Aura des Todes umgeben. Untermalt werden diese Szenerien vom berühmt gewordenen Mundharmonikaspiels Charles Bronsons, für das sich Komponist Ennio Morricone verantwortlich zeichnet..Am Ende existiert so etwas wie eine anständige Welt in Sergio Leones Klassiker nicht mehr. Die Welt, die wiedergespiegelt wird, ist eine rauhe, realistische, neugeborene Welt, die auf der Grundlage von Blut, Dreck, Gewalt, Korruption, Erpressung, Mord, Aufopferung und der manchmal falschen Vorstellung von bestimmten, verkörperten Idealen entstanden ist.

m Bereich der popkulturellen Relevanz und Präsenz gelangt Leones Meisterwerk "Spiel mir das Lied vom Tod” bis heute ebenfalls zu höchsten Ehren. Es ist durchweg nachvollziehbar, denn "Spiel mir das Lied vom Tod” verkörpert eine einmalige Rauheit, staubige Schönheit und Tristesse gleich stilistische Akkuratesse, die ihres gleichen sucht und von der viele Filmemacher bis heute profitiert haben, indem sie diese in ihre Projekte haben mit einfließen lassen. Betrachtet man sich Quentin Tarantinos "Kill Bill” z.B., wird deutlich, wovon er sich selbst als Meisterregisseur hat beeinflussen lassen / welche Schule er als detailversessener Perfektionist durchlaufen hat. Nämlich die eines weiteren detailversessenen Perfektionisten, der sich nicht davor scheute, in Anbetracht damaliger Verhältnisse entsprechende Kinostandards durch einzigartige Kompositionen aus Oliv-, Sandfarben, einzigartige Lichtspiele, extreme Closeups, unglaublich tiefgehende und breite Landschafts- und vielerlei Großaufnahmen neu zu definieren. Jedes eingefangene Gesicht eines Protagonisten in Leones Schaffen scheint durch seine sichtbaren Narben, Falten, den Staub, den Schmutz und die sengende Hitze, die sich in die Haut frißt, seine ganz eigene Geschichte zu jedem zu erzählen.
Selbst Ridley Scott machte sich all diese Stilmittel zu nutze und vollendete diese schon oft in Perfektion.
"Spiel mir das Lied vom Tod” beeinflußt auch heute noch die Filmlandschaft, sowie es Stanley Kubrick in technischer Hinsicht mit "2001 - A Space Odyssey” im Science Fiction Genre gelingt.

Fazit: Mit einem exzellentem und stark spielenden Cast, brillantem Bildern und einem sich ins Gedächtnis brennenden Score von Ennio Morricone gelingt Sergio Leone mit "Spiel mit das Lied vom Tod” einer der besten Western überhaupt. Diesen kopieren zu wollen, dürfte wohl zum Scheitern führen, denn er besitzt ein Alleinstellungsmerkmal in der Sparte, ist bis heute qualitativ nicht mehr erreicht worden und gehört in die Sammlung eines jeden, "wahren" Filmliebhabers. "Spiel mir das Lied vom Tod" ist tatsächlich, wie es so oft propagiert wurde, ein Werk für die Ewigkeit, wächst mit jeder Betrachtung noch weiter... Schöner kann solch eine Form von Kino nicht sein...

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Masseur

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Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.....Bravo!!!!!!


potatosoup

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Bewertung10.0Herausragend

Warum habe nur ich dieses Meisterwerk so lange aufgeschoben? Ich glaub ich schau ihn gleich nochmal. Bin begeistert.

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gwessel87

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

zweifellos der höhepunkt des genres. ein absoluter must-see-film auch für nicht-western-fans....

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Masseur

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Bei dem Foto hätte mich auch eine andere Punktzahl überrascht..lach. Und ich bin ganz deiner Meinung.


hundehaendla

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Bewertung7.5Sehenswert

Hm, nicht ganz einfach.
Im Anbetracht dessen, dass Western für mich keine wirklichen Filme sind, bin ich jetzt schon das zweite Mal überrascht worden. Sergio Leone hat hier wirklich einen sehr guten Film gezaubert.
Musik, Stimmung und Bilder passen hier immer extrem gut zusammen.
Warum hat der Flim dann keine bessere Bewertung ? Naja, ganz einfach, es gibt bessere Geschichte.

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Keky

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Als Henry Fonda , für die Rolle des ganoven Frank, bei Sergio Leone, vorsprach, war leone im Zweifel, ob der alternde Schauspieler, der zuvor noch nie in seiner Karriere, einen Bösewicht gespielt hatte, überhaupt der Richtige wäre, und wollte ihn ablehnen, gab ihm aber trotzdem eine Chance.....und als er Henry Fonda am Set erlebte, konnte er sich niemand anderen mehr, für diese Rolle, vorstellen......

Ein zimlich eigentümliches Western, das mehrere hauptcharacktäre hat, ohne dass der Revolverhelt die ganze Zeit im Mittelpunkt steht. bis zu einem bestimmten punkt weiß man nicht, was man von wem halten soll. die Guten, wie auch die Bösen haben ihre gründe für dass was sie tun (SPOILER: Zum Beispiel um am Meer zu sterben). So ist dieser Film recht vielschichtig und auch der erste Western der eine Frau als eine der Protagonisten einsetzt. Leone hat es eben drauf. ich weiß garnicht warum ich den immer vor mir hergeschoben habe.

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*frenzy_punk<3

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Bewertung6.0Ganz gut

"Once Upon a Time in the West", ein langatmiger Western, mit fantastischem Score und guter Inszenierung.

Sergio Leones Gangster-Epos beginnt mit ruhiger Atmosphäre, Windräder drehen im Wind, staub segelt durch die Wüste, drei Männer stehen an einer Bahnstation.
Das Ganze fesselt schon mal, der Zuschauer starrt gebannt auf den Bildschirm, während der unglaublichste Score der Filmgeschichte ertönt.

Gekonnt setzt er die Darsteller in Szene. Diese spielen wahrlich fantastisch. Charles Bronson (Death Wish) mimt den ruhigen und eher schweigsamen Mundharmonika-Spieler perfekt, Claudia Cardinale macht dem Zuschauer ihre Rolle als starke Frau sehr glaubhaft und Henry Fonda (Jesse James) beweist sein Können als skrupelloser Gangster.
Wirklich sympathisch war vor allem aber Jason Robards.

Leone schuf die perfekte Atmosphäre für den Streifen, der Score ist einmalig und die Darsteller spielen grandios. Bronson wirkt hier unsympathisch, aber das tut nichts an der Wertung.
Ein wenig kürzer hätte es sein dürfen. Wo Anfangs noch toll Spannung herrschte, flaut diese enorm im Mittelteil ab und so schleicht das Ganze langsam dahin. Erst zu Ende kommt der Effekt des Anfanges zurück und so klebt man auch schon wieder schwer atmend an der Mattscheibe.

Viele Passagen dauern zu lange und lassen den Fortlauf ins stocken geraten.
Dennoch ein klasse inszenierter Western.

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der cineast

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Bewertung10.0Herausragend

Ganz klar; der Film bleibt die Krone des Genres.

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JimiHendrix

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ich bin durchaus mit der OF von spiel mir das lied vom tod vertraut, wie schon gesagt: die geschmäker sind verschieden und es gibt kein richtig oder falsch, also ist diese disskusion völlig schwachsinnig, sodass ich keinen grund sehe, dieses gespräch weiter auszuführen


Masseur

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@der cineast: Bravo!!!!!!!


Atinuviel

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Bewertung6.5Ganz gut

'An den Hollywood-Filmen habe ich immer gehasst, dass sie Frauen als Objekte darstellen.' - Sergio Leone

Schon in 'Once Upon A Time in the West' zeichnet sich die Unfähigkeit des Sergio Leone ab, differenzierte Frauenbilder zu entwerfen, welche im unerträglichen 'Once Upon A Time in America' ihren traurigen Höhepunkt fand. Ich bin der Meinung, wenn man scheinbar nicht in der Lage ist (oder nicht den Willen hat) akzeptable Frauenbilder zu entwerfen, sollte man sie doch lieber ganz weglassen, als sie alle zu Huren zu degradieren, die permanent geil sind, am besten natürlich auf Männer, die auch mal hart zupacken, wahlweise auch vorher den alten Ehemann abgeknallt haben. Es es sei ja gar nicht so schlimm von einer Gruppe von Männern missbraucht zu werden, man könne es ja schließlich ganz einfach wegwaschen, lautet eine der Weisheiten, die Leone seiner Frau in den Mund legt - selbstredend totaler Nonsens.

Von Frauen scheint Leone allgemein nicht viel zu halten, oder nicht zu wissen, was er mit ihnen anfangen soll; mit seinen Westernhelden dafür umso eher: Er filmt sie aus der Untersicht, setzt sie anderweitig episch in Szene oder lässt sie kultige Oneliner aufsagen. Er lässt, weder für sich noch für das Publikum, keinen Zweifel daran, dass das hier die coolsten Typen sind, die auf Erden wandeln. Er vergöttert sie. Das klingt jetzt alles schlimmer als es im Falle von 'Once Upon A Time in the West' letztlich ist, bedenklich bleibt es aber trotzdem. Jene fragwürdigen Szenen sind glücklicherweise sehr selten und zu keinem Zeitpunkt so aufdringlich und verachtenswert wie in 'Once Upon A Time in America'.

Bemerkenswert bleibt Leones epische Inszenierung, die jedes Bild zu einem Genuss macht. Jedes Bild giert (erfolgreich!) nach epischer Größe, jede Einstellung ist wohlgewählt und jeder Schnitt gut durchdacht. Oft kopiert und nie erreicht - Nie wurde diese Welt so schön in Szene gesetzt wie hier. Dass Leone das Kino liebt, spürt man in jeder Sekunde.

'Once Upon A Time in the West' bleibt ein Film mit einem faden Beigeschmack, den man nichtsdestotrotz unbedingt mal gesehen haben sollte, allerdings immer mit einem argwöhnischen Blick auf das sich anbahnende Frauenbild.

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TheHnglftz

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Bewertung2.0Ärgerlich

Wenn mal wieder eine halbe Stunde lang auf ein unbewegtes Gesicht gezoomt wird hat man das Gefuehl dem Gras beim wachsen zuzusehen, aber, wer's mag...

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Azazil

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Finde 0,5 zwar übertrieben, aber kanns gewisserweise nachvollziehen, da dieser Film nun wirklich nicht der Spannenste ist.


Anonymous1987

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lol wenn man keien anhnung hat sollte man die klappe halten azail


SoulReaver

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Bewertung10.0Herausragend

„Am Bahnhof waren drei Mäntel und in den drei Mänteln standen drei Männer und in den drei Männern waren drei Kugeln.“

Sergio Leone sollte jedem Film und Western-Fan ein Begriff sein. Niemand prägte das Western-Genre so wie Leone. Nach seiner grandiosen Dollar-Trilogie wollte Leone eigentlich keine Western mehr drehen, wie wir wissen folgte noch der ein oder andere. Doch vor allem mit 'Spiel mir das Lied vom Tod' aus dem Jahre 1968 übertraf Leone sich selbst. 'Spiel mir das Lied vom Tod' wurde zum Inbegriff des Western-Genres, zu Recht, denn der Film ist wohl der perfekteste Western den ich je gesehen habe.

An einer einsamen Eisenbahnstation im Wilden Westen kommen drei finstere Männer an. Als der Zug ankommt steigt ein Mann mit einer Mundharmonika aus der die Männer nach kurzem Wortwechsel in wenigen Sekunden erschießt.
Währenddessen ermordet Killer Frank im Auftrag der Eisenbahngesellschaft den Farmer McBain und seine ganze Familie. Nur seine Frau, die er erst vor kurzem geheiratet hat bleibt verschont, da sie noch nicht eingetroffen war.
Bandit Cheyenne treibt sein Unwesen in der gleichen Gegend. Harmonika fängt Cheyenne und kauft von der Prämie die Farm von McBain. Harmonika will Rache, sein Opfer heißt Frank. Doch Frank kann sich an den mysteriösen Fremden mit der Mundharmonika nicht erinnern...

Die Soundtrack ist einer der Gründe wieso 'Spiel mir das Lied vom Tod' ein Meisterwerk dieser Klasse ist. Die einzigartige Musik, komponiert vom Meister Ennio Morricone zählt zu den besten Film-Soundtracks die je komponiert wurden. Selten war die Musik für einen Film so passend. Ein einzigartiges und unvergessliches Highlight, allein für die Ohren. Die herausragende Kameraarbeit von Tonino Delli Colli fängt tolle Bilder des fiebrigen Wilden Westen ein und zieht den Zuschauer direkt in seinen Bann. Eine visuelle Meisterleistung.

Auch die Besetzung könnte nicht besser sein. Charles Bronson als Harmonika, der von Rachegefühlen geplagt ist und ein klares Ziel vor Augen hat. Bronson bringt seine authentischste Leistung und überzeugt als wortkarger und präziser Fremder. Henry Fonda als skrupelloser Mörder Frank bringt ebenfalls eine grandiose Leistung. Fonda ist für das Western-Genre geboren und allein sein Blick überzeugt den Zuschauer vollkommen und reißt ihn mit. Claudia Cardinale als ehemalige Prostituierte Jill bringt als verzweifelte Frau ebenfalls eine tolle Leistung. Auch Jason Robards als Gauner Cheyenne bringt eine äußerst überzeugende Leistung und rundet den perfekten Cast vollständig ab.

Perfektionist Sergio Leone inszeniert mit grandiosen Gespür für Details einen unvergesslichen Film. Allen Charakteren steht der Tod ins Gesicht geschrieben. Alle haben ihre Erfahrungen mit dem Tod gemacht und versuchen damit umzugehen, oder werden noch mit dem Tod konfrontiert. Harmonika der mit sich mit seinem Mundharmonika-Spiel längst einen Namen gemacht hat, wird von puren Rachegefühlen gegen Frank gesteuert. Ein Vorfall in der Vergangenheit ist der Grund für die Gefühle. Ein Vorfall den Frank nicht vergessen hat, aber er kann sich nicht an Harmonika erinnern. Frank ist ein eiskalter Killer, ohne zu überlegen geht er über Leichen und schreckt nicht vor dem erschießen von ganzen Familien zurück, obwohl er die Familie des Farmers nur einschüchtern sollte. Oder auch Jill, die ein bürgerliches Leben mit dem Farmer McBain verbringen wollte und ihre Vergangenheit hinter sich lassen wollte. Als sie die Leichen ihres Mannes und seiner Familie vor sich liegen sieht, steht in ihrem Gesicht die pure Verzweiflung und all ihre Träume platzen in diesen Sekunden. Familie gibt es nicht, alle stehen für sich und alle sind allein. Dazu die Eisenbahnstrecke die gebaut wird ist der Dreh und Angelpunkt der Geschichte. Frank der wegen ihr die Familie getötet hat und Harmonika der eine leise Vorahnung von dem Fortschritt der Zeit hat, treffen aufeinander. Da wäre das wohl beste Western-Finale überhaupt, oder das Anfangs-Duell am Bahnhof in der Harmonika die drei düsteren Männer kurzerhand und äußerst präzise erschießt. Ebene diese Duelle sind selten, eigentlich gibt es nur diese zwei, aber genau diese sind kaum zu übertreffen. Leone zerstört den Mythos des amerikanischen Traums und zeichnet ein realistisches und raues Bild des brutalen Wilden Westen.

Fazit: 'Spiel mir das Lied vom Tod' beeindruckt durch die beste Musik die je in einem Western zu hören war, die hervorragend gewählten Schauspieler und die tollen Bilder. Sergio Leone's einmalige Inszenierung macht aus 'Spiel mir das Lied vom Tod' den wohl besten Italo-Western aller Zeiten. Ein Klassiker, ein Meilenstein, ein absolutes Meisterwerk der Filmgeschichte. Ein Film den man gesehen haben MUSS.

„Soll ich einem Mann trauen, der sich n Gürtel umschnallt und außerdem Hosenträger hat? Einem Mann, der noch nicht mal seiner eigenen Hose vertraut?“

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SoulReaver

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Danke mein Lieber! Au ja, bin auf deine Meinung gepannt :)


Anonymous1987

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"...Ich hab schon mal 3 solche Mäntel geshen, die haben am Bahnhof auf Jemanden gewartet... und in der drei Mäntel warenn drei Männer und in den drei Männer waren 3 Kugeln."


Pygar

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Bewertung9.0Herausragend

Es ist der Traum von einem Neubeginn, der selbst eine ausgebildete Liebeskünstlerin aus New Orleans, in die Abgeschiedenheit einlädt. Eine unzivilisierte Einöde, wo Stärkere sich jeglichen Vorteil verschaffen und Schwächeren nur die Möglichkeit verbleibt Einfluss zu kaufen, um sich die eigenen, unerfüllten Träume zu verwirklichen. Wer sich dazwischen tummelt, und sein kleines Stück vom Kuchen sucht, wird gnadenlos ins Jenseits befördert. Doch mit der schleichenden Industrialisierung kommt der Wandel, der kaltblütige Revolverhelden mit neuen Errungenschaften überrollt, und einen Abgesang auf ein unerschlossenes Land einläutet. Genau dieser zelebriert sich hier, in seiner ausgekosteten Vielfalt und in seiner poetisch verklärten Anspannung. Sehnsucht, Rache, Trauma oder Kaltschnäuzigkeit, bleiben dabei keine leeren Versprechungen, sondern geben sich (nicht zuletzt dank Morricone) in einer seltenen Eindringlichkeit zu erkennen.

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La Bardot

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Bewertung9.5Herausragend

Ein Meilenstein der Filmgeschichte. Ein grandioser Western, vielleicht der beste aller Zeiten. Wäre ich irgendwo allein in der heißen Prärie des Wilden Westen und diese Melodie würde erklingen, ich würde mich sofort selbst hinrichten. Gruselig. Kultig!

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RoosterCogburn

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Once Upon a Time in the West ist der erste Film der "Es war einmal"-Reihe von Sergio Leone. Was die Reihe verbindet, in allen drei Filmen geht es um Freundschaft, Verrat und Rache. Mit diesem und dem dritten der Reihe hat er Filmgeschichte geschrieben. Nachdem uns Leone schon die Dollar-Triologie bescherte, hat er mit diesem Film im Genre Italo-Western ein episches Meisterwerk erschaffen. Und bei allen drei Filmen ist die geniale Musik von Ennio Morricone zu hören. Dafür gibt es für mich nur die Top-Wertung! Grandios.

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