Spielzeugland

Spielzeugland (2007), DE
Laufzeit 13 Minuten, Drama

- Kritiker
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.6 Community
127 Bewertungen
12 Kommentare
Spielzeugland - Bild 2429222
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von Jochen Alexander Freydank, mit Julia Jäger und Tamay Bulut Özvatan

Der Film dreht sich um eine Mutter, die verzweifelt auf der Suche nach ihrem Sohn ist, der möglicherweise mit jüdsichen Nachbarn in ein Konzentrationslager gebracht wurde, weil ihm erzählt wurde, daß sie in das “Spielzeugland” fahren würde, in das er unbedingt mitfahren wollte.

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Kommentare (12) — Film: Spielzeugland

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kronenhummer

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Bewertung7.5Sehenswert

Starkes Abbild der Judenverfolgung. Gefühlvoll und eindringlich, mit einer Idee, die an „Das Leben ist schön“ erinnert. Mit wenig Worten und starken Bildern wird hier die Sinnlosigkeit und seelische Brutalität dieser Zeit auf den Punkt gebracht.

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facepalm

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Bewertung7.0Sehenswert

In aller Ruhe erzählt, enorm atmosphärisch und spannend. Verschenkt durch Logiklöcher, die für diese Laufzeit einfach zu zahlreich sind, enorm viel Potential, regt dennoch zum Nachdenken an, ist gut gespielt und hat einen wunderbaren Soundtrack. Alles in allem absolut sehenswert, weil schockierend und interessant.

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Potti

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Bewertung9.0Herausragend

"Auf die Größe kommt es nicht immer an" - Right!!
"Spielzeugland" ist das beste Beispiel für einen packenden Kurzfilm. Er ist fesselnd, bringt die Tragödie der Judenverfolgung, ohne große Worte, auf den Punkt. Respekt. Oscar verdient.

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N1ccolo

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Bewertung9.0Herausragend

Alle Schrecken der Terrorherrschaft in einem subtilen und mitten ins Herz treffenden Kurzfilm verpackt. Ganz ohne Mord und Totschlag. Wunderbar!

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Anastasius

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Bewertung6.5Ganz gut

Nicht wirklich durchdacht.

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Blonder

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Bewertung7.5Sehenswert

In einer knappen Viertelstunde gelingt es dem Film das ganze Grauen des Holocaust ohne Gewalt zu vermitteln. Das Ganze auch noch aus der Sicht eines 5 Jährigen Deutschen, der unbedingt mit seinem jüdischen Freund ins Spielzeugland will.
Sehr eindringlicher und intensiver Kurzfilm.

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Clint Ostwald

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Bewertung3.0Schwach

Sorry, bei allem Respekt vor dem Oscar:
Der Film ist gleich aus mehreren Gründen nicht gelungen.

A) Verwirrende Cross-Cut Montage. Nett gemeint, dient aber nicht der
Spannungssteigerung, weil zu früh offenbart wird, dass der Junge doch nicht im Zug ist. Die Beziehung zwischen der Mutter und dem Jungen wird auch nicht sehr eindringlich etabliert. Der Bub nervt mit seinem ewigen gelabere vom "Spielzeugland".
Die Story ist zwar nicht dem Begnini-Film geklaut, instrumentalisiert aber in gleichem Maße den Holocaust für eine rührselige Story.

B) Das Verhalten der Mutter ist unglaubwürdig. Solange sie nicht sicher sein kann,
dass ihr Sohn nicht im Zug ist, würde sie sich nicht um ein anderes Kind kümmern.
Das mag zwar heldenhaft und ins politisch korrekte Filmpreiskonzept passen,
ist aber figurenpsychologischer Käse. Als bestes Gegenbeispiel einfach mal den Film
"The Changeling" anschauen.

C) Der Obersturmbannführer entläßt das jüdische Kind aus dem Zug, obwohl es
doch den STern auf der Brust hat. Gerade der als so extrem penibles Naziklischeeschwein gezeichnete Offizier hätte der deutschen Mutter nie dieses Kind
so einfach mitgegeben. Unglaubwürdig bis zum Anschlag. Aber man hätte daraus Spannung ziehen können, in dem es der Mutter durch einen gewitzten Einfall eben doch gelungen wäre, das Kind freizubekommen. Verschenktes Potential.

FAZIT: Kleine Kinder, Holocaust und Zweiter Weltkrieg, das totsichere Ticket für
den Oscar.
Nix für ungut.

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Nayuma

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

So kurz und doch so eindringlich. Man kann in den paar Minuten alles sehr gut nachempfinden. Wie schwer muss es für Eltern gewesen sein zu erklären wo die Freunde auf einmal hin sind. Mit so wenigen Mitteln ein so schönen Film zu erschaffen, musste mit einem Oscar belohnt werden. Hut ab! Auf jeden Fall angucken! Hoffe der Regisseur bringt noch mehr Filme raus. Er hat auf jeden Fall Talent.

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Helgomatic

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Bewertung9.0Herausragend

Genialer Film, einfach nur gut gemacht. Einer der besten Kurzfilme die ICH sehen durfte. Leider habe ich die Fernsehausstrahlung im öffentlichen Fernsehen verpasst.
Falls es noch jemanden so geht, dann kommt hie die Abhilfe.

Zpielzeugland Teil 1:
http://www.youtube.com/watch?v=Bgs_jcbA8Ls

Spielzeugland Teil 2:
http://www.youtube.com/watch?v=587q-Ul1Jzo&feature=channel_page

Viel Spass & Liebe Grüße

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viewer

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Bewertung3.5Schwach

Also ich bin von dem Kurzfilm enttäuscht. Die Grundidee ist sehr nahe an Begninis "Das Leben ist schön" und auch sonst bietet uns der Film nichts Neues. Alles schon mal dagewesen in Dutzenden anderen Filmen über diese Zeit. Dazu finde ich den Film noch nicht einmal besonders gut inszeniert. Der Jungs spielt schlecht, was in diesem Alter eher die Schuld des Regisseurs ist, die wenigen Dialoge, vor allem die des kleinen Jungen, wirken aufgesetzt.
Natürlich ist der Film ansonsten ganz ordentlich inszeniert und ich gönne ja jedem seinen Oskar, aber von einem Kurzfilm erwarte ich eben auch eine neue Herangehensweise an Dinge, eine deutliche Handschrift des Regisseurs und eine mutige Geschichte. "Spielzeugland" ist einfach nur ein solide gemachter Aufguss.

Für mich mal wieder der Beweis, dass die Oskars in manchen Kategorien eben doch nach Thema vergeben werden.

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TiH

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Völlig zurecht den Oscar erhalten! Eine starke kurze Geschichte die schnell auf den Punkt kommtund dennoch so viel erzählt und wiederspiegelt. Auch wenn das Thema mittlerweile leider recht abgegriffen scheint stellt "Spielzeugland" eine Besonderheit dar, wenn auch nur ein Kurzfilm. Respekt!

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aikifreak

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Bewertung7.5Sehenswert

Bemerkenswerter Kurzfilm, der verdient zu einem Oscar geführt hat. Die Geschichte wechselt geschickt zwischen den Erzählebenen und das Ende bietet eine wunderschöne Einstellung. Das Thema hinterläßt natürlich einen bitteren Nachgeschmack.

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