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Stand Up Guys

Stand Up Guys (2012), US Laufzeit 99 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Drama, Komödie, Kriminalfilm


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5.7
Kritiker
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.4
Community
431 Bewertungen
44 Kommentare
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von Fisher Stevens, mit Al Pacino und Christopher Walken

Drei alte kriminelle Freunde (Al Pacino, Christopher Walken und Alan Arkin) gehen als Stand Up Guys noch ein letztes Mal auf die Piste, bevor einer von ihnen gekillt werden soll.

28 Jahre am Stück hat Val (Al Pacino) im Knast gesessen. Eingelocht wurde er, weil er einem seiner Kumpels die Treue hielt, als er fliehen konnte. So einer ist Val: von echtem Schrot und Korn und streng katholisch. Als er endlich entlassen wird, steht auch schon einer seinen besten Freunde, Doc (Christopher Walken), bereit, um ihm einen herzlichen Empfang zu bereiten. Die Beiden holen den dritten im Bunde, ihren alten Kumpel Hirsch (Alan Arkin, Little Miss Sunshine) ab, und so vereint geht es erst einmal auf die Piste, denn es gibt vieles nachzuholen.
Val weiß, dass er den nächsten Tag nicht überleben wird, denn ein alter Mobster hat noch eine Rechnung mit ihm offen. Was Val allerdings noch nicht weiß, ist, dass ausgerechnet Doc den Job erledigen soll.

Doch echte Stehaufmänner wie Val, Doc und Hirsch wissen den widrigen Umständen zu trotzen, das scheinbar alte Eisen hat den Jungspunden noch viel zu zeigen. Es wird die Nacht der Nächte.

Hintergrund & Infos zu Stand Up Guys
Vielen eher bekannt als hilfsbereiter Wissenschaftler in Nummer 5 lebt! inszenierte Fisher Stevens mit Stand Up Guys die launige Nostalgietour mit den gestandenen Herren Al Pacino (Jahrgang 1940), Christopher Walken (geboren 1943) und Alan Arkin (*1934) in den Hauptrollen.

Doch gerade was Al Pacino und Christopher Walken anbelangt, gehören sie wohl hoffentlich noch lange nicht zum alten Eisen der Traumfabrik. So war Al Pacino seit 2010 an nicht weniger als acht Produktionen beteiligt (als Schauspieler z.B. an Ein Leben für den Tod oder Gotti: In the Shadow of My Father sowie als Regisseur verantwortlich für Wilde Salome).
Und Christopher Walken brachte es allein in der Saison 2011/12 auf nahezu 10 Produktion (u.a. Bulletproof Gangster, 7 Psychos und Saiten des Lebens). (EM)

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Cast & Crew


Kritiken (8) — Film: Stand Up Guys

JackoXL: Die Drei Muscheln

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5.0Geht so

Herje, was hätte jeder Filmfreund vor 20 Jahren bei dem Cast in die Hände geklatscht. Al Pacino, Christopher Walken und Alan Arkin, ein Fest. Im Jahr 2013 ist das schon lange kein Qualitätsmerkmal mehr, speziell bei Pacino, die letzten 10 Jahre war es im besten Fall Durchschnitt, eher ranziger Gurkensalat mit lange überschrittenen Verfallsdatum. Das Positive an dem Streifen ist: Es liegt nicht an den Darstellern. Klar, Pacino war schon Klassen besser, aber unter Berücksichtigung von Filmen wie "88 Minutes" (Fifi-Alarm!), "Kurzer Prozess" oder peinlicher Selbstzerfleischungen wie dem Sandler-Ding, ist das schon nah am Comeback. Also nur unter den Gesichtspunkten...

Eine im Grunde genommen gar nicht uninteressante Geschichte (von den Voraussetzungen) wird mit echten Charakterköpfen geadelt, die sich endlich mal wieder nicht nur in austauschbaren Nebenrollen (okay, Arkin ist nur ein Nebenpart) zeigen dürfen, sondern Zeit haben, ihre gottgegebene Leinwandpräsenz auszuleben. Das ist der grosse Pluspunkt von "Stand Up Guys", der leider recht viel falsch macht, speziell zu Beginn, sich erst zum Ende etwas fängt und der durch den (dann längst überfälligen) Stimmungswechsel richtig Boden gut macht. Anfangs ist das recht wenig. So gut die Chemie von Pacino und Walken funktioniert, so banal, unentschlossen und zum Teil schon peinlich holpert das Drehbuch vor sich hin. Da werden Alt-Herren-Witzchen erzählt ("Baby, ich hab 'ne Python in der Hose. Härter als der Fels von Gibraltar.") und Pacino darf den kleine Al beim Dauer-Zeltbau als lustig präsentieren, vor Jahren hätte er allein deshalb das Drehbuch in den Kamin geworfen. Das ist auch alles schwer erträglich, gerade weil sich die Frage stellt, warum eine durchaus gehaltvolle Story um Freundschaft, Loyalität, Verbrechen und eine letzte Reise durch die Nacht denn nicht sinnvoller genutzt wird, da das Personal viel zu schade für so einen lumpigen Quatsch ist.

Es dauert auch etwas, nur partiell schimmert schon mal was durch. Sobald Walken Pacino sein wahres Anliegen offenbart, gelingt "Standup Guys" hier und da sogar was. Es sind Momentaufnahmen, die bis kurz vor Schluss leider nie konsequent ausgespielt werden, aber es ist zu erkennen, das es ein guter Film hätten sein können (Konjunktiv extrem). Erst kurz vor Schluss schlägt "Standup Guys" endlich durchgehend den Ton an, der ihm über die gesamte Laufzeit sehr gut getan hätte. Die letzten Minuten sind sogar richtig gut, das Ende abrupt aber dadurch sehr effizient, ohne das Rumgeeiere und die dusseligen Komik-Versuche vorher wäre das ein schöner Nischenfilm mit toller Besetzung. Denn die drei alten Herren geben sich sichtlich Mühe, das Zusammenspiel wirkt niemals aufgesetzt, das funktioniert einfach. Genauso wie der Film in seinen melancholischen Momenten, die schlicht zu selten oder blass gestreut werden. Mit einem besseren Skript und einer klaren Festlegung auf eine Richtung, vielleicht sogar ein Geheimtipp.

Davon ist "Stand Up Guys" weit entfernt, eher dürfte es eine Enttäuschung sein, nur fängt sich der Streifen zum Ende gerade noch so vor der absoluten Belanglosigkeit und gefällt sogar kurz. Das ist es aber auch. Schade, da war viel mehr drin, ganz wenig zum Teil vorhanden, unterm Strich kein Film, der gesehen werden muss oder richtig was reisst. Eher ein Paradebeispiel für verschenktes Potenzial, das immerhin zu sehen ist. So grau wie seine Hauptdarsteller, wenn sie nicht vorher in die Maske müssten.

23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten

JackoXL

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@Andy: Leider Tatsache.
@Sven: Bitte, aber versuch es ruhig, meine Meinung ist ja rein subjektiv.


pischti

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"absolute Belanglosigkeit" ist sowieso immer subjektiv, für mich war "Stand Up Guys" ganz sicher nicht belanglos (dafür aber z.B. der hochgelobte "Drive", auch wenn ich da einer von seeehr wenigen bin), weil er mich unterhielt, was vor allem, und da stimme ich Jacko zu, an den drei alten Herren liegt.

Andy und Sven, ich finde schon, dass ihr mal einen Blick riskieren könnt ^^


Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly

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7.0Sehenswert

Stand Up Guys erinnert uns dran dass Walken, Pacino und Arkin immer noch zu gute Schauspieler sind, um sich selbst auf die Schippe zu nehmen, selbst wenn sie in einem Film sind, der geradezu darum bettelt.

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Nathan Rabin: The Onion (A.V. Club) Nathan Rabin: The Onion (A.V. Club)

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3.0Schwach

Die grotesk vollgestopfte Handlung beinhaltet Vergewaltigung, Entführung und Tod, doch nichts davon macht diese unerträgliche Leichtigkeit von Stand Up Guys wieder gut.

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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8.5Ausgezeichnet

Das, was einem nach Stand Up Guys wirklich im Gedächtnis bleibt, ist Al Pacinos beste Schauspielleistung seit Jahren. Wenn ihr also glaubt, Al Pacino hat's nicht mehr drauf, dann ist das der Film, der euch das Gegenteil beweisen wird. Und auch Christopher Walken war seit Jahren nicht mehr so überzeugend.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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9.0Herausragend

Bei manchen Filmen dreht sich einfach alles ums Casting. Wenn Walken, Pacino und Arkin dabei sind, ist es eigentlich egal, worum es in Stand Up Guys geht.

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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times

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6.0Ganz gut

Während die Action sehr lebhaft daherkommt, ist Stand Up Guys niemals in Eile. Walken und Pacino schlendern dahin. Arkin fördert, jedes Mal, wenn er auftaucht, das Adrenalin, doch er taucht nicht wirklich genug auf.

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Kyle Smith: New York Post Kyle Smith: New York Post

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2.5Ärgerlich

Stevens' Stand Up Guys ist schmerzhaft, verunstaltet und etwas plump. Wie die talentierten Schauspieler Pacino, Walken und Arkin hier mitwirken konnten, ist ein großes Mysterium.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Stephen Holden: New York Times Stephen Holden: New York Times

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6.0Ganz gut

Die meiste Freude hat man an der Art, wie sich die Männer gekonnt gegeneinander ausspielen und ihren hohlen Charakteren mehr Tiefe verpassen, als jeder Filmmacher vernünftigerweise erwarten könnte.

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Kommentare (36) — Film: Stand Up Guys


Sortierung

oliver.reichlin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Im Moment läuft immer noch der Abspann und ich sitze mit einem breiten Lächeln auf dem Sofa. Stand Up Guys ist einer dieser Filme, welcher mich mit einem guten Gefühl in der Magengrube zurücklässt. Ein langsamer, leichter und hochsensibler Kinogenuss erster Güte. Als Fan von Pachino und Walken ein absolutes Muss.
Wenn man die Erwartung an die Handlung nicht zu hoch steckt und sich ganz genüsslich auf das sensationelle Spiel der alternden Herren einlässt wird man mit Sicherheit positiv überrascht. Ein kleiner, feiner Film mit tollen Dialogen und einem guten Soundtrack.

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pischti

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Darsteller sind ne Wucht. Es ist einfach ein Mordsspass dem Dreiergespann Christopher Walken, Al Pacino und später auch Alan Arkin zuzusehen. Schon die drei alten Herren fahren die halbe Miete ein und geben diesem Gaunerbuddy-wir-machen-nochmal-ordentlich-einen-drauf-Film das gewisse Etwas. Der Rest ist eine Mischung aus lustigen Dialogen,ein bisschen Ballerei, Freundschaft und einer kleinen Prise schwarzem Humor. Spätestens wenn der nach 30 Jahren aus dem Gefängnis entlassene Val (Al Pacino) versucht die verschiedensten Medikamente auf sehr ungewöhnliche Art und Weise zu konsumieren, sind Lacher garantiert. Regisseur Fisher Stevens setzt hier vor allem auf eine schön erzählte kleine Story, der er zum Glück keine kitschigen Elemente einbaut, für den Rest sorgen die hervorragenden Darsteller.

bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten

Einar

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Wenn selbst ich ne 7 vergebe, Freunde... :p
Aber vielleicht bin ich auch befangen?!
Für mich dennoch eine der positiven Überraschungen der jüngeren Werke von Pacino und De Niro (der spielt hier nicht mit, aber ich pack die mal zusammen).
Irgendwie macht der Film Spaß! :D


pischti

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Kann Einar in allem was er sagt zustimmen :)

@vanilla

Die drei Schauspieler machen wirklich Freude.


CyberExistenz

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Bewertung6.5Ganz gut

Trotzdem ich eigentlich eine leichte Abneigung gegen Filme habe, in dem alte Recken auftreten die es noch einmal wissen wollen und in denen ständig damit kokettiert wird, daß die Burschen ja schon, ach so alt sind, habe ich mich durch Stand Up Guys relativ gut unterhalten gefühlt.
Ein solider Film mit tragischen Einschüben, der vor allem durch Pacinos und Walkens Performance zu gefallen weiß. Arkins Auftritt ist einfach zu kurz um einen wirklichen Eindruck zu hinterlassen.
Die Geschichte ist zweckmäßig geschrieben, für eine solche Art von Film und mutig genug dem Zuschauer ein eindeutiges Happy End vorzuenthalten.

Mit Sicherheit kein wichtiger Film, den man mal gesehen haben muß, aber ein nettes kleines Stück Unterhaltung, das man sich ruhigen Gewissens mal anschauen kann.

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Ivan Vanko

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Bewertung7.5Sehenswert

ein solider, 6,5/7-Punkte-Film, der an sich wenig falsch macht, aber viel verschenkt. Ein Film mit viel Sympathie und verdienten Bonuspunken für Arkin, Pacino und Walken. Er ist sehenswert, er ist gut. Klar, es ist kein Klassiker, es wird wohl nie ein Kultfilm werden, aber dennoch gelungen und mit viel Melancholie und Humor!

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uncut123

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Bewertung6.5Ganz gut

die beide machen ihre sache gut...witz und am ende auch gefühl bringen den film auf ne 6.5...

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Tyler-Durden

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Bewertung4.5Uninteressant

Eher so *gähn* und vor allem belanglos.

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Moe Szyslak

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Bewertung6.5Ganz gut

Pacino nach 28 Jahren raus ausm Knast. Walken in Rente und stolz auf sein Kabelfernsehen. Beide alte Gauner-Kumpels, die nun wieder zusammen treffen. Kann eigentlich nichts schiefgehen. Weit gefehlt. Zumindest, was die erste halbe Stunde betrifft, die teilweise so schlecht war, dass ich sogar überlegt habe, einfach abzuschalten. Neben den doch sehr müden Sprüchen waren es vor allem die viel zu albernen und peinlichen Szenen, die den Film mit diesen so guten Voraussetzungen fast den Todesstoß gaben. Und Pacino hat nach einer Weile so derart angefangen zu nerven, mit seinem Dauerständer. Doch als alle Hoffnung, dass das Ganze vielleicht doch noch einigermaßen zu retten wäre, fast schon aufgegeben war, wurde der Film mit dem Auftreten von Alan Arkin dann schlagartig doch noch gut und zu dem, was ich eigentlich schon von Beginn an sehen wollte: Eine Altgaunerbuddykomödie mit viel Melancholie, Nostalgie, Herz und Charme. Die alten Herren Pacino, Walken und Arkin lassen es nochmal krachen, ihre Zeit ist begrenzt. Und auf einmal passte dann auch die Chemie zwischen dem Trio, der Film machte Spaß und entschädigte mit starken, coolen, schönen und bitteren Szenen (musste mir sogar ne kleine Träne aus dem Auge wischen) für den furchtbaren Anfang.

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Zydra

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Bewertung3.0Schwach

doppelgähn.

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Marcel Maaß

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Bewertung5.0Geht so

Der Film erinnert mich persönlich, allein schon von der Thematik stark an "Brügge sehen und sterben", jedoch mit weit weniger Tiefgang und Komplexität. Und auch als Al Pacino- Fan fällt auf, dass er für die Rolle eines gealterten Gangsters tauglicher war als er noch jünger war. Hat mich etwas enttäuscht, jedoch dennoch ganz nett für zwischendurch.

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peli_cula

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Bewertung4.5Uninteressant

Es tut mir wirklich sehr Leid es sagen zu müssen, aber Al Pacino ist einfach nicht mehr fähig in diesem Genre Hauptrollen gut auszufüllen. Sein Stil und seine jugendliche hippie 70er Art stehen ihm einfach nicht, er sollte sich lieber ein Beispiel an Brando nehmen, der später einfach auf Eleganz gesetzt hat.
Der Film hat nen ziemlich lahmen Plot und die "Alten Hasen" schaffen es nicht dem ganzen Leben einzuhauchen.

Als Film vorm Schlafengehen, zum runterkommen reicht das hier vielleicht noch, aber ich fand ihn irgendwie trotzdem etwas unbefriedigend.

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LowRidah

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Bewertung6.5Ganz gut

Das ist einer dieser Filme auf die man sich einlassen muss, die eine Chance verdient haben.
Trotz der guten Schauspieler war ich die erste halbe Stunde skeptisch. Danach kamen aber ab und zu (denke über den ganzen Film waren das trotzdem nicht mehr als zehn) nette Gags.

Der Streifen ist traurig und witzig zu gleich, vor allem das Ende hat mich richtig mitgenommen, da konnte ich den Film emotional nachvollziehen.
Klingt vllt. für den Ein-oder Anderen nach Bullshit, besser konnte ich meine "Gefühle" zu diesem Film jedoch nicht zu Ausdruck bringen.

Und ja, es sind wirklich Gefühle. Dinge wie Story, Kameraführung und Schauspieler habe ich hier unbewusst ganz weggelassen. Gibt wenige Filme die in mir wirklich Gefühle für den Film wecken, dieser hat es geschafft, wenn auch leider erst im letzten Viertel seiner Laufzeit :)

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Einar

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Bewertung7.0Sehenswert

Vorhersage 5.0 - ich hatte Angst!
Jetzt bin ich einfach nur entrüstet!
Bitte?! Die Community scheint im Endeffekt doch einen besseren Geschmack zu beweisen, denn die "Stand Up Guys" passen in kein Genre und das macht sie so besonders, vor allem, wenn sie auch noch gut unterhalten können.

Gerechtfertigt ist alles zwischen 6.0 und 8.0 - so geht es im Film auf und ab.
Über allen schwebt aber immer diese herrliche Melancholie, die ich in Filmen schon seit jeher mochte. Al Pacino als kerngesunder Todgeweihter und Christopher Walken als sein bester Freund, der eben diesen Zustand herbeiführen soll.
Zwei klasse Männer (Alan Arkin hatte zu wenig Screen-Time) und eine starke Story.
Und neben den melancholischen Zügen gibt es immer wieder witzige und humorvolle Szenen - Szenen, die uns auch an gute alte Zeiten erinnern - aber auch berührende und fast traurige Einlagen, die alles tragikomisch wirken lassen.

(Leichte Spoiler)
---
Es geht um zwei (streckenweise drei) alte Kumpels, Gauner und Killer, die noch einmal einen drauf machen - und zwar so richtig, denn einer wird ins Gras beißen müssen. So leben sie noch einmal und beweisen sich und der Welt, dass alte Besen besser kehren, die alten Füchse immer noch die schlauesten sind, die alten Katzen das Mausen nicht lassen - schlichtweg, sie sind die große Klasse, die der heutigen (Gauner-)Zunft abgeht. Sie klauen einen Wagen, brechen ein, retten eine junge Frau, bumsen im Puff, saufen, koksen, tanzen, feiern, genießen das Leben - und fühlen sich an eben jene alten Zeiten erinnert.
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(Leichter Spoiler Ende)

Die Darsteller Pacino und Walken gehören ja auch nicht mehr zu den Jüngsten, aber es ist schön, dass sie hier eine tolle Hauptrolle spielen. Nicht nur spielen dürfen, sondern spielen können - weil sie es können und weil der Film auch zeigt, dass die Alten es drauf haben. In welchem anderen "modernen" Streifen sieht man noch solche Prioritäten?

Am Ende habe ich mich mit mir selbst auf eine faire 7.0 geeinigt - sehenswert! Absolut!
Gut gemacht, Al! So möchte ich dich wieder öfters sehen! Darum mag ich dich! Du bist ein Stand Up Guy! Und die Jungen steckst du noch in die Tasche.

Das zeigt uns auch das Finale. Oder doch nicht? Hier wird nämlich vieles offen gelassen, ob es nun doch noch gut ausgeht oder nicht. Und in der letzten Einstellung ein wunderbarer Bogen zum allerersten Bild des Filmes. So was nennt man dann: Eine runde Sache! Und das schaut man sich in Zukunft bestimmt noch gerne erneut an!

[Noch ein kleiner Aufkleber auf meinem Kommentar, auch wenn diese Dinger manche DVD-Käufer stören - jetzt gibt es auch Kommi-Aufkleber:
Für Pacino-Fans ein MUSS. Für Walken-Fans ein MUSS. Empfehlung des Hauses!
Und die DVD an sich hat schöne Extras...]

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Hate

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Bewertung1.5Ärgerlich

Langsam, gemächlich und lockere Altherren-Version von Hangover (nur ohne den Hangover, dafür mit einer kriminellen Vorgeschichte)... so gut die Idee von einem Killer, der nach 28 Jahren rauskommt und in die Arme seines Mörders (und besten Freundes) läuft auch sein mag, was daraus gemacht wurde ist einfach nur unverschämt einfallslos und streckenweise sogar ziemlich dämlich. Dass der Todgeweihte sich nochmal ein paar schöne Stunden machen will ist ja selbstverständlich, aber dass danach noch der alte Kumpel aus dem Altenheim geholt wird und die drei nochmal beweisen müssen, was sie drauf haben und ihren Altherrenphantasien nachgehen, bis einer stirbt, ist teilw. nur geschmacklos und überbietet sich mit der Zeit an Lächerlichkeit, bis hin zu einem fast schon erbärmlichen Finale.

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cule0809

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Bewertung4.5Uninteressant

"Stand Up Guys" hat tolle Schauspieler, ein halbwegs gutes Ende und...ja eigentlich nichts mehr weiter. Drehbuch ist schwach, die Gags sind dämlich und vorhersehbar.

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frank-br

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Bewertung5.0Geht so

Klasse Schauspieler, aber das Drehbuch hinkt hinterher. Das Thema hätte Gewicht, wird aber nur schwächlich umgesetzt.

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Wilson_Blunt

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Bewertung9.0Herausragend

Es sind hauptsächlich drei Faktoren, die maßgeblichen Einfluss auf die Wirkung eines Films, auf mich als Konsumenten haben. Die Erwartungshaltung ist wohl der mächtigste unter ihnen. Was ich mir wünsche, bildet ein Basismuster für die Aufnahmefähigkeit bzw. Offenheit, mit der ich an den Film herangehe - was ich zulasse. Erfüllt der Film nur wenige Parameter meines Musters, fällt es mir unwillkürlich schwer, ausreichend Sensibilität zu beweisen, alle Facetten wirken zu lassen. Man könnte sagen, ich öffne ein sensorisches Fenster und der Film muss auf jeden Fall hindurch, obwohl er vielleicht nicht passt. Dieser Faktor ist nur sehr schwer zu steuern, da der Mensch nunmal in Mustern denkt.
Zum Anderen empfinde ich es als hinderlich, schon vorab zu viel über den Film zu erfahren. Selbstverständlich möchte man wissen auf welchen "Blödsinn" man sich evtl. für 1,5-2 Stunden einlässt. Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass es gar nicht nötig ist. Genre, Cast, Regisseur, Erscheinungsjahr und eventuell ein Frame sind für mich völlig ausreichend. Weiss ich jedoch schon zu viel und habe schon einige Szenen gesehen (Trailer), liegen bereits vor dem Schauen des Streifens einige Puzzleteile parat. Ich persönlich suche dann beim Schauen des ganzen Films nach ebendiesen Teilen. Ich will aber alles ungestört wirken lassen ohne jene Szenen, nun im Kontext befindlich, neu einordnen zu müssen.
Der letzte faktor ist die Wertung Dritter, die je nach Vertrauen in deren Expertise, meine Wertung beeinflussen können. Vorab zu erfahren wie andere den Film empfanden, kann meine persönliche Deutung stören. Zum Glück kann man sich willkürlich dagegen enscheiden, im Gegensatz zur Erwartungshaltung.
Lange Rede - kurzer Sinn. Über Kunst zu reden ist immer mühsam und zugleich so wichtig, weil sie davon lebt subjektiv wahrgenommen zu werden. "Stand Up Guys" hat mich euphorisiert. Al Pacino ist in diesem kleinen, hochkarätigen Cast herausragend gut. Ein Genuss. Der Plot ist nicht besonders verwoben. Doch wer sagt, dass ein Film so sein muss um gut zu sein? Hier geht es meines Erachtens nicht um die krassesten Wendungen (obwohl es eine gibt). Es ist eine sensible Geschichte über das Leben und die eigene Reflexion, Integrität, Vertrauen und Freundschaft. Der Film hat jede Menge Humor und ist zugleich emotional. Ich mag das.
Verzeit die lange Vorrede, aber ich denke es ist bedeutend für die bewertung von Filmen, zu hinterfragen wie eine Bewertung zustande kommt.

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mybluesky

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Sehr treffend formuliert !


swissroland

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Bewertung3.0Schwach

Langweiliges Blablablubb von alten Männern. Gute Schauspieler reichen halt nicht aus, wenn null Handlung vorhanden ist.

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MUFC

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Bewertung6.5Ganz gut

Stand Up Guys ist ein typischer Film für zwischendurch.

Eine Story ist in dieser Komödie eigentlich gar nicht vorhanden, trotzdem hat es jede Menge Spaß gemacht Al Pacino, Christopher Walken und Alan Arkinin in einem Film zu sehen. Ich war mit der Darbietung dieser grandiosen Schauspieler vollkommen zufrieden. Auch der restliche Cast kann sich sehen lassen. Ein weiterer positiver Aspekt ist die Laufzeit von 99 Minuten, da bleibt keine Zeit für Langeweile.

Stand Up Guys kann ich ohne schlechtes Gewissen weiterempfehlen.

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erik.stein.12

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Bewertung5.0Geht so

Hier von einer Story zu sprechen wäre ungefähr so, wie Uwe Boll filmisches Können zu attestieren oder etwa Halle Berry´s Schauspielleistungen mit mehr als einer Goldenen Himbeere zu honorieren… aber das ist ein anderes Thema!
Stand Up Guys hat in Bezug auf seine Geschichte allerhöchstens eine Ausgangssituation, eine Prämisse zu bieten, aus der heraus sich der weitere Verlauf entfaltet. Aufgrund der Situation, alter Gangster wird aus dem Knast entlassen, alter Bester Freund nimmt ihn in Empfang, soll ihn aber aufgrunnd der Sache wieso er eingewandert ist hinrichten, ist der komplette Verlauf/Story. Bei den beiden gealterten Kollegen handelt es sich um Al Pacino und Christopher Walken. Und das einer der beiden zu Beginn des Films ins Gras beisst, glaubt sowieso niemand.
Und so durchleben unsere beiden Gangster-Opas eine „wilde Nacht“, feiern, vögeln, brechen in Apotheken ein, legen eine Verfolgungsjagd mit der Polizei aufs Parkett… alles was man halt so macht und alles was der Zuschauer auch schon gefühlte eine Millionen Mal gesehen hat.
Zum Ende hin spitzt sich das Ganze minimal zusammen, es kommt so etwas wie Drama und leidliche Spannung auf, denn Christopher Walken wurde ein Ultimatum gesetzt Al Pacino unter die Erde zu befördern und die Zeit drängt.
Und so kommt es zum allesentscheidenden Showdown, zum Grande Finale, zum Shoot-Out, auf den Alle gewartet haben und der so vorhersehbar war, dass in dem Moment in dem er stattfindet, es fast weh tut ihn mit anzusehen zu müssen. Das hat sich der Regisseur wohl auch gedacht und schnell einen Kameraschwenk eingelegt, so dass das Geschehen im Off stattfindet und dann flux den Abspann reingehauen. Das Ende dürfte mit Abstand eines der dämlichsten der Filmgeschichte sein, dass mit einem aufgesetzten Anspruch originell dazustehen versucht.

Fazit: Nur was für Freunde von Al Pacino und Christopher Walken, die wieder einmal großartig spielen. Ansonsten sehr vorhersehbar, einfallslos und über weite Strecken träge erzähltes, komödiantisches Gangster-Drama.

Bewertung der deutschen Blu Ray findet ihr hier:
http://mr-stone-movies.blogspot.de/2013/08/stand-up-guys-blu-ray.html

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Laserdance

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eigentlich passiert in dem Film ja nicht gerade viel. Das ist aber einer der Filme, da könnte ich diesem wenigen stundenlang zusehen.

Dieser leicht süffisant komische Unterton gefällt mir sehr gut. Dazu die großartigen Schauspieler die klasse miteinander Harmonieren. Dazu eine stimmungsvolle Musik. Und klasse Dialoge. Ja es ist ein sehr Dialoglastiger Film.

Sehr viel Flair und Charm hat der Film.

Sicher muss man eine Antenne für so was haben. Hat man diese nicht, wird man den Film langweilig finden.

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