Star Trek VI - Das unentdeckte Land - Kritik

US 1991 Laufzeit 113 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Kinostart 05.03.1992

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Kritiken (3) — Film: Star Trek VI - Das unentdeckte Land

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.0Sehenswert

Zu Beginn des sechsten Teils stand eine verwegene Idee, die einem heute – wo der Restart des Franchise in Form von „Star Trek (XI)“ kurz bevor steht, bekannt vorkommt. Es gab Pläne in diesem sechsten Film von den frühen Jahren der berühmten Crew zu erzählen: „Starfleet Academy“ Doch dieses Unterfangen war den Entscheidungsträgern von Paramount dann doch ein zu großes Risiko, so dass pünktlich zum 25. Geburtstag von Star Trek auf den bewährten Wassern weiter gesegelt wurde. Herausgekommen ist ein Film, der so offensichtlich wie nie zuvor auf die damals aktuelle politische Weltlage reagierte: Glasnost und Perestroika im Weltraum. Das klingonische Imperium steht nach einem katastrophalen Unfall auf dem Mond Praxis (Tschernobyl lässt grüßen) vor dem Zusammenbruch und sucht nun nach einem Ausgleich mit der Föderation. Die Parallelen zum Zusammenbruch der Sowjetunion sind offenkundig, und nach dem eher enttäuschenden fünften Teil, ging es nun – zumindest inhaltlich – wieder deutlich bergauf…

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Julio Sacchi: Das Manifest

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8.0Ausgezeichnet

Obwohl die Überalterung der liebgewonnenen Crew nun unübersehbar ist, hat KHAN-Regisseur Nicholas Meyer das richtige Gespür für Timing und gut gesetzte Space-Action und streut die feinsinnige Selbstironie in genau der richtigen Dosis.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Der beste Trekfilm, neben dem Achten Teil.

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Kommentare (32) — Film: Star Trek VI - Das unentdeckte Land


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Spike1990

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Bewertung7.5Sehenswert

Spannendster Teil der Reihe. Kirk wird beschuldigt ein Attentat auf einen Klingonischen Diplomaten verübt zu haben. Captain Kirk und Dr. McCoy werden vor ein Klingonisches Tribunal gestellt. Währenddessen drohen die Friendensverhandlungen zwischen der Förderation und den Klingonen zu scheitern. Im Laufe des Films deckt die Besatzung der Enterprise eine große Verschwörung auf und enttarnt sogar einen Verräter in den eigenen Reihen. Fazit: Sehr gelungenes Science-Fiction Kino!

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Spielberg_Fan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mit „Star Trek VI – Das unentdeckte Land“ verabschiedet sich die alte Crew rundum Kapitän James T. Kirk und darf auf der Leinwand noch mal ein Abenteuer erleben, dass zu den besten der Reihe zählt.

Dieses gelungene Abenteuer hat das Star Trek-Universum dem bereits bei „Star Trek 2“ regieführenden Nicholas Meyer zu verdanken, der sich u.a. mit Leonard Nimoy an einen Tisch setzte und sich diese simple, aber durchaus clevere und spannende Geschichte ausdachte. Der sechste Teil der Reihe fällt vor allem dadurch auf, dass man sich bei der Entwicklung der Story sehr an den endeten kalten Krieg orentierte und sich ebenfalls bei Shakespear bediente. Alles beide vorzügliche Zutaten für ein Abenteuer der Enterprise. Ebenfalls gelingt es Meyer’s wie schon bei „Star Trek 2“, dem Film einen fast schon realistischen und düstern Touch zu verleihen. Storytechnisch kann man hier also von einem der spannendsten Filme der Reihe sprechen, ja fast schon von einem intergalaktischen Thriller.

Handwerklich präsentiert sich „Star Trek VI – Das unentdeckte Land“ auch von seiner besten Seite. Die Effekte sind wirklich gut gelungen und können sich heute auch noch sehen lassen. Optisch weiß der Streifen auch zu gefallen. In Sachen Filmmusik stellt die Komposition von dem eher unbekannten Cliff Eidelman einen der interessantesten Scores der Kinoreihe da.

Erwähnung sollten auch die Leistungen der Schauspieler finden. William Shatner, Leonard Nimoy, DeForester Kelley, James Doohan, Walter Koenig. Nichelle Nichols und George Takei geben noch einmal alles und lassen den typischen und sympathischen Witz der alten Crew ein letztes Mal mit voller Kraft erstrahlen.

Bleibt eigentlich nur noch zu sagen, das„Star Trek VI – Das unentdeckte Land“ ein denkwürdiger Abschluss der originalen Enterprise Crew ist, der einfach Star Trek – Geschichte ist. Man muss sich schon eine Träne verkneifen, sobald die letzten Minuten Film angebrochen sind. Denn dann heißt es Abschied nehmen, jedenfalls in dieser Konstellation.

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deevaudee

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein leises Bon Voyage überschattet diesen Part. Denn klar ist, das Shatner und Co. in der Altbewährten Konstellation so nicht mehr in einen Trek Film zu sehen sein werden. Mit Wehmut ein dickes oooooh!!! =/ Dafür hat dank der Visionären und Visuellen Technik sich dieser Trek Film auf eine absolut Konkurrenzfähige Ebene gestellt. Auch von der Story her, hat man sich gesteigert. Vergleicht man es noch mit dem ersten Kinofilm, wo lange Kamerafahrten mit grosser Detailliebe das Raumschiff Enterprise eingefangen wurde, und auch die Charaktere etwas martialisch unterbelichtet wirkten, lässt man dank besserer Ausleuchtung alles in einen viel couragierterem Glanz erstrahlen. Adrette Uniformen, die Optik der Technik auf der Schiffsbrücke sieht ausgereifter aus. Wirkt viel erwachsener. Und auch der Handlungsinhalt des 6. Teils kann sich sehen lassen, der ernster betrachtet wirklich Kinoformat hatte, statt den Eindruck einer längeren Episode. Man merkt, man wollte was schaffen und nicht nur erreichen. Die Intrige die die beiden Konfliktgruppen geschmiedet hatten, lässt eigentlich Fragen offen, wie zum Beispiel, warum verbünden, wenn man sich eigentlich nur schaden will?? Erschliesst sich mir nicht! Auch nach dem Attentat, wurde mir zu spärlich an Hintergründe geforscht. Nur ein Schiff auf den Kopf stellen um nach Hinweise zu suchen, ist mir deutlich zu wenig. Allein die Frage nach dem warum, wäre schon Wissenstandstechnisch enorm bedeutender gewesen. Lustig, das Christian Slater noch ohne grosses standing, in einer Nebenrolle zu sehen ist. Und den Strafverteidiger der Klingonen, mit Michael Dorn, einer der Charakter, der die neue Generation mitbestimmen soll. Als Kirk und McCoy auf den Planeten waren, hatte ich zwischen den Bunten Wesen eigentlich noch auf nen Wookie gewartet. Die Luftkampfnummer später war auch wieder was den Actiongehalt betrifft, eine der besseren Nummern. Doch, mit Beendigung dieser Mission, heisst es Abschied nehmen von Spock, Pille, Uhura, Chekov, Sulu, Scott. Nun heisst es Bühne frei, für die nächste Generation. Doch egal wie, eine Urcrew ist und bleibt eine Herzensangelegenheit. Das sag ich als Nicht-Trekki. Allein diese Charaktere haben vielen den Anlass gegeben, zum Trekki zu werden. Und diesen Fussabdruck, müssen Abrams Darsteller erstmal ausgleichen können. Somit sag ich, beam me up Scotty!!

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EvertonHirsch

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Bewertung9.0Herausragend

Einfach der beste Star Trek Film. Die Story ist gerade vor dem Hintergrund des endenden kalten Krieges wirklich genial. Vollgespickt mit Shakespeare-Zitaten ist das Star Trek at its best. Dazu eine priese Humor und der Charme der alten Crew lassen diesen Film zu einem Meilenstein des Science-Fiction-Universums aufsteigen.

Nicht zu vergessen, die beinahe schon feuchten Augen, wenn Uhura Kirk mitteilt, dass sie nach Ende der Mission zum Abmustern zum Raumdock zurückkehren sollen... Die Enterprise fliegt noch ein letztes Mal der Sonne entgegen... ehe im Abspann noch einmal alle Unterschriften der liebgewonnen Crew erscheinen, um so der alten Besatzung ihren verdienten und denkwürden Abgang zu verschaffen.

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Big T.

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Bewertung7.0Sehenswert

Stellvertretend für alle Teile gebe ich hier jetzt mal, beim letzten Film um Captain Kirk und Crew, meinen Senf ab zur gesamten Filmreihe der alten Mannschaft.
Auch hier habe ich mich lange geweigert die Filme überhaupt anzuschauen weil ich dachte die geniale Crew um Cpt. Picard kann man eh nicht toppen, wobei dort die Filme ja auch nicht das ganze große Kino war.
Aber auch hier wurde ich mal wieder des besseren belehrt. Ich würde die Reihe um Cpt. Kirk sogar als leicht besser einschätzen als die von Cpt. Picard.
Nächster Stopp wohl dann bald: Die Serie um Kirk, Spock und Co.

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David "Noodles" Aaronson

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-- Sie werden Shakespeare erst richtig genießen, wenn sie ihn im klingonischen Original lesen. --

Oder -- You haven't heard Shakespeare until you've heard it in the original Klingon. --
-- taH pagh, taH be? --

Mehr geht einfach nicht. Jahrhundertzitat!!
Darüber hinaus, danke für die tolle Zeit vor dem Fernseher und im Kino. Früher habe ich die ganze Sternenflotte rauf und runter gesehen. Heute ist das anders. Beinahe komplett anders… Gut, es ist sicher nicht verkehrt mittlerweile keine 2 Enterprises im Zimmer stehen zu haben, wo mir jemand wie Fellini mittlerweile auch viel näher steht und ich fieberhaft nach einem guten Poster mit ihm suche.

Irgendwann überkommt es denoch jeden: der Rückfall in die Kindheit. Vieles lässt nach, erscheint weniger glanzvoll und aufregend, aber dieser Film (genau wie Teil 2) wirkt immer noch nach. Dafür gibt es auch mehr Lob mehr als er verdient hätte (oder wäre sogar mehr angebracht?!?), denn es ist Zeit abzumustern, die alte Enterprise in den Ruhestand zu schicken, in den Keller, wo sie Staub fängt, um allerdings dann und wann hervorgeholt zu werden.

Auf wieder sehen Kirk, Pille, Spock, Scotty. Es war eine lange Reise mit einem versöhnlichen Abschluss.

Was bleibt noch zu sagen
-- Welcher Kurs, Captain? --
-- Der zweite Stern von rechts und dann gerade aus bis zum Morgen. --
Wohin geht jetzt die Reise? Einige werden dieses Zitat kennen. Es stammt aus Peter Pan..

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David "Noodles" Aaronson

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Hab mir mal erlaubt das letzte Zitat, vom O-Ton ins deutsche zu übersetzen, sonst bringt es ja auch nicht viel :)


Shurtugal

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Bewertung9.0Herausragend

Der würdige Abschluss einer verdienten Crew. Die Crew unter James T. Kirk geht in den verdienten Ruhestand, nach dem sie den Friedensvertrag mit den Klingonen eingetütet haben. Kirk war klasse, aber sein Nachfolger ist besser!

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Ändy

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Die Punktewertung geht voll in Ordnung. Aber das hier kann ich nur verneinen: "Kirk war klasse, aber sein Nachfolger ist besser! "
Nicht besser, sondern völlig anders. Und das ist auch gut so. :-)


Shurtugal

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Okay, das kann man so stehen lassen! Habe ja auch nicht gesagt, das James Tiberius Kirk schlecht ist, ich bin schließlich mit TOS groß geworden und ein echter Trekie! Sir Patrick Stewart gehört nun mal zu meinen Lieblings-Schauspielern. Live long and prosper!


Ändy

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Glasnost und Perestroika im Weltraum. Der beste Stark Trek-Film überhaupt. Der Abschied der alten Crew bietet alles, was man an Kirk, Spock, Pille & Co. lieben konnte: Spannung, Klingonen, Weltraumoper, das Liebesleben des Captains und einen gehörigen Schuss Selbstironie. Wenn die Unterschriften der Hauptdarsteller im Abspann erscheinen, bleibt eine Träne im Auge. Und die Erkenntnis: Die alten Haudegen haben den bestmöglichen Abschied erhalten. Live long and prosper!

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Blonder

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Es soll Geschichte geschrieben werden, denn die Klingonen sind bereit für Friedensverhandlungen. Allerdings sind dunkle Mächte dagegen und tun alles erdenkliche, dass der Frieden scheitert. Aber sie haben die Rechnung ohne Captain Kirk und seine tapferen Kumpanen gemacht. Die kurz vor ihrer Pensionierung noch mal alle Register ziehen damit es zu der Friedenskonferenz kommt.
Mit diesem spannenden Weltraumabenteuer fällt der letzte Vorhang der Classic-Crew. Am Ende bleibt nur der Zuschauer voller Wehmut vorm Fernseher zurück, mit dem Wissen, dass es so eine tolle und coole Besatzung der Enterprise niemals mehr geben wird.

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Canis Majoris

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Bewertung10.0Herausragend

Das Ende einer weltraumpolitischen Ära, das das Ende einer weltpolitischen Ära einfängt.

Für mich der beste Star Trek-Film.

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hoffman587

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Bewertung9.0Herausragend

Star Trek 6 - The Undiscovered Country

"Star Trek 6" ist ein interessante, unterhaltsamer, hochspannender, ironischer und intelligenter Science-Fiction-Film von Nicholas Meyer aus dem Jahre 1991 und er stellt den letzten Teil der Zehnteiligen Reihe mit der Originalcrew dar. Übrigens ist der Titel eine Anspielung auf Shakespeares Hamlet.

Die Handlung wurde dieses Mal wieder schlau, wenn auch simpel, ausgetüftelt und enthält Anspielungen auf das Ende des kalten Krieges, was das Ganze noch ein Stück interessanter und spannender macht: Nach der Explosion eines klingonischen Mondes, bieten die ewigen Gegner, die Klingonen, der Föderation Friedensgespräche an. So wird James T. Kirk als Botschafter losgeschickt um den Frieden auszuhandeln. Alle Hoffnungen werden aber zu Nichte gemacht als der klingonische Kanzler Gorkon ermordet wird. Die Enterprise wird beschuldigt und die Sündenböcke Kirk und "Pille" landen in einer Strafkolonie. Jetzt kann nur noch Spock die Lage retten.

Die alte Besetzung ist selbstverständlich vollständig vorhanden und zeigt sich in absoluter Hochform mit den altbekannten Rollen, also einem grandiosen William Shatner als Captain James T. Kirk, einem fantastischen Leonard Nimoy als Spock und einem großartigen DeForest Kelley als Dr. Leonard "Pille" McCoy. Natürlich überzeugen auch wieder James Doohan als Scotty, George Takei als Captain Sulu, der ja jetzt sein eigenes Schiff besitzt, aber der Enterprise immer noch treu zur Seite steht, Nichelle Nichols als Uhura, Walter Koenig als Chekov und Mark Leonard bekommt auch wieder einen Auftritt als Botschafter Sarek spendiert. Als Oberbösewicht darf dieses Mal ein starker Christopher Plummer, der seine Rolle mit viel Leidenschaft spielt, fungieren als Shakespeare zitierender und trotzdem böswilliger General Chang. Neben ihm kann man außerdem noch Kim Cattral als Lt. Valeris, David Warner als Kanzler Gorkon und Kurtwood Smith als Präsident der Föderation bewundern.

Und um es noch stark zu betonen, ist ein letztes Mal die gesamte Crew mit an Bord, naja außer vielleicht Mr. Sulu, der hat ja sein eigenes Schiff. Aber trotzdem gibt es von ihm, wie auch von und mit den anderen Mitgliedern, genug denkwürdige Begegnungen und Auftritte, sodass jeder, in irgendeiner Form, eine wichtige Rolle übernimmt.

"Rat mal, wer zum Essen kommt?"

Tja dieses Mal wurden wieder die guten, alten Klingonen für die Rolle des Bösewichts genommen, wie bereits gesagt, aber aufgepasst so gut kann der Feind auch in den eigenen Reihen lauern. Aber um noch mal zu den Klingonen zurückzukommen, wird hier natürlich auf den Hass von Kirk oder besser auf den Konflikt von ihnen mit Kirk eingegangen, der Rasse die seinen Sohn töteten...und dieser Konflikt wird sehr interessant geschildert. Und der Feind kennt sich anscheinend dieses Mal auch gut mit Shakespeare aus, sodass Sätze wie "Sein oder nicht Sein" durch die Luft fliegen, einfach wunderbar.

Weiterhin ist die Regiearbeit exzellent und so beweist Nicholas Meyer, dass er weiß wie man einen "Star Trek-Film" inszeniert und spannend umsetzt, sodass die ganze Erzählweise zum Beispiel nahezu perfekt ist.
Auch die Kamera kann man als exquisit bezeichnen, da sie wunderbar saubere, klare und starke Bilder erschafft, die eine qualitativ hochwertige Optik besitzen, aller erste Sahne. Also gibt es erstmal technisch nicht zu mäkeln, alles auf höchstem "Star Trek"-Niveau.

Dazu erreichen die Dialoge auch "Spitzenklasse", da sie herrlich ironisch sind und sonst auch sehr gut geschrieben wurden, dass es hier wieder viele einprägsame Zitate gibt.

"Ein Bird of Prey kann nicht feuern, wenn er getarnt ist" - Scotty

Ein kleiner Scherz am Rande...außerdem verleitet dieser gewisse ironische Witz zum Schmunzeln, aber auch zum Lachen, was als sehr positiv vermerkt werden sollte.
Zusätzlich beweist Meyer wieder, wie bei "Der Zorn des Khan"
(Nr. 2), dass er seine Charaktere liebevoll gestalten kann, sie einen gewissen Charme versprühen und so hat jeder, wie bereits erwähnt, jeder seine großen Momente, auch wenn sich das Spektakel natürlich auf Kirk, "Pille" und Spock konzentriert.
Dir Special-Effects sind dementsprechend auch auf einem hohen technischen Standard, jedenfalls sind sie für mich überzeugender als in Teil 5("Am Rande des Universums") und ich finde sie heute noch perfekt und glaubwürdig.
Des weiteren ist der gesamte Score von Cliff Eidelman sehr stimmig und untermalt die Szenen mit einer dramatischen Ader.

So bleibt für mich nur noch zu sagen, dass gerade diese genannten Aspekte "Star Trek 6 - Das unentdeckte Land" zu einer wunderbar ironischen und technisch perfekten Sternstunde der "Star Trek"-Geschichte machen, sodass er für mich doch der absolute Favorit, unter den Filmen mit der alten Crew ist. Und schlussendlich ist er auch ein mehr als würdiger Abgang von der Originalcrew.
Wir werden sie nie vergessen...

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Mr.Film

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Das war eigentlich leicht ironisch von mir :)
Nee du, habs schonmal mit Star Trek probiert, aber das ist einfach nicht mein Ding. Den neuesten Film werde ich mir auf größte Empfehlung aber anschauen.


hoffman587

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Das mit der Ironie war mir schon klar keine Angst:)
Der ist auch gut:)


Rukus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein wahrlich historisches Abenteuer. Vor allem die Geschichte mit dem Gestaltwandler hat was. Und wer kennt es nicht, das "klingonische Original" von Shakespeare?

Kirk springt über seinen Schatten und verträgt sich mit den Klingonen und die Crew beweist ihr absolutes Vertrauen und ihre Loyalität zu IHREM Captain - selbst, wenn sie nicht mehr auf der Enterprise dienen. Das nenn ich Moralpathos. ;)

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cyranorick

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein würdiger Abschied für die Originalcrew.
Dieser Teil hat noch einmal fast alles richtig gemacht, und fährt mit Humor, Action, Spannung, fantasievolen Aliens und einer Eroberung Kirks noch einmal alles auf, was die Serie, und auch einige Filme ausgemacht hat.
Ach ja: Und Shakespeare! XD
Und die Eroberung, eine wirklich scharfe Space-Mieze, birgt auch noch eine "nette" Überraschung.
Zwei Dinge erschliessen sich mir jedoch nicht: Warum zum Henker benutzt man im 23sten Jahrhundert FLIPCHARTS???
Kein Computer, kein Monitor, kein Powerpoint.. nein, ein FLIPCHART!
Und seit wann ist Sherlock Holmes ein Vorfahre Spocks?
Aber gut, darüber sieht man gerne hinweg.

Tolle Effekte, ein guter Score, eine spannende Geschichte mit einer gesunden Portion Pathos sowie Darsteller in Spiellaune machen den Film, wie bereits gesagt, zu einem wirklich würdigen Abschlusssalut für Kirk & Co, die hoffnungsvoll nach vorne blicken... wie auch ich.. auf die nächste Generation.

Danke, Besatzung der Enterprise... live long and prosper!

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Chewbacca

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Bewertung6.5Ganz gut

Kurz vor der Rente, geht es für Kirk und die Crew um die Zukunft der Föderation und den Frieden mit den Klingonen, doch dazu muss er erst einmal selbst Frieden mit den Mördern seines Sohnes schließen.

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Filmkenner77

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Bewertung7.0Sehenswert

Der letzte Teil der alten Crew gehört zu den besseren Star Trek-Kinofilmen. Überraschend gut gelungen und so etwas wie ein Geheimtipp in der Reihe, weil er oftmals unterschätzt wird.

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Ben-jo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Tja. Der letzte Teil der Original-Crew. James T. Kirk und Co. haben uns in meinen Augen einen würdigen Abgang beschert. Die Handlung war auf keinster Weiße schlecht und sorgte für ein spannendes und krönendes Finale im Kampf um die Rettung der Zivilisation und um den sicheren Frieden mit den Klingonen, mit denen er seit jahrzehnten verfeindet ist. Einen guten Auftritt brachte auch der Schauspieler Christopher Plummer, der die Rolle des Bösenwicht Klingonen-Stabchefs Chang als Shakespeare-Liebaber überzeugende Leistung brachte. Bin fastzinierend und begeistert von diesen Streifen gewesen. Hatte mich auch gefreut, das Stars wie Christian Slater einen Cameo-Auftritt hatten. Ich werde die Crew und Schauspieler vermissen, die ich immer in Erinnerung behalten werde.

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Redfoxx

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Bewertung9.0Herausragend

Die filmische Allegorie zum Niedergang des Kommunismus verkörpert im klingonischen Imperium. Obwohl das Reich den Bach runter geht, fühlen sie sich immer noch überlegen. Aber auch auf der Föderationsseite sind die Gräben gezogen. Im speziellen Kirk: "Let them die" sein Kommentar zum Sonderbotschafter Spock. Der Twist ist dann auch überraschend, passt aber ins Bild. Hätte auf der Erde auch so passieren können.

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Conan Doyle

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Bewertung9.0Herausragend

Für mich neben "Der erste Kontakt" der beste Film der Star-Trek-Reihe. Zum einen, weil ich Geschichten, in denen die Klingonen vorkommen, immer schon am liebsten mochte. Zum anderen greift er ein (zur Entstehungszeit) aktuelles Thema auf (Zusammenbruch der UdSSR). Spannend erzählt und mit einer handfesten und selbstironischen Crew, die ich den geschniegelten Dressmen- und Model-Typen aktueller Produktionen bei weitem vorziehe.

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Abronsius

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Voller Selbstironie und mit Grandezza geht die Crew 1.0 in den Ruhestand. Meistens habe ich es verspottet, das Kollektiv der Enterprise.Oft erschienen mir die Filme unfreiwillig komisch, technisch nicht auf der Höhe der Zeit und die Figuren erstarrt in ihren Rollenschablonen.Vielleicht wegen der Mängel - heute ist alles glattpoliert/steril -sind sie mir wirklich ans Herz gewachsen. Die Duracell -Senioren fehlen mir.---------Uhura-„Captain, da kam eben ein Befehl vom Flottenkommando. Wir müssen sofort zum Raumdock zurückkehren, um dort abzumustern.”--Spock-„Wenn ich ein Mensch wäre, wäre meine Antwort mit großer Wahrscheinlichkeit: ‚Fahr zur Hölle!”
--Spock-„Wenn ich ein Mensch wäre.”--Chekov-„Welcher Kurs, Captain?”--Kirk-„Der 2. Stern von rechts, bis zum Morgengrauen. Direkter Kurs.”

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Sonse_mp

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Du musst ihn mal als "Denny Crane" in Boston Legal sehen. ;) Die alte Crew war schon immer meine liebste und Star Trek VI war ein würdiges Ende. In "Generations" hätten die alten Recken nicht wieder auftauchen müssen und man hätte der TNG-Crew stattdessen ein eigenständiges Abenteuer gönnen sollen.


Abronsius

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Crane die Legende-"Ich war mal Captain meines eigenen Raumschiffs..."


xtheunknown

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Bewertung9.0Herausragend

tschernobyl und der rüstungswahn der russland pleite gemacht hat waren vorbild für diesen star trek film. auf perfekte weise wird hier vorgemacht wie man sich seinen feinden gegenüber verhält. der western klassiker der gebrochene pfeil kann mit diesem star trek durchaus in einem zug erwähnt werden. genau das ist die aufgabe von science (wissenschaft) fiction (dichtung) und damit der perfekteste abgang der alten crew den man sich denken kann.

bei all dem tiefgang den star trek zu bieten hat, was schliesslich roddenberys anliegen war, ist es kein wunder das viele die alten filme langweilig und scheisse finden.

warum hat star trek so viele wissenschaftler zu ihrem beruf inspiriert aber so wenige, wen überhaupt, politiker?

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