Starship Troopers - Kritik

US 1997
Laufzeit 124 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Science Fiction-Film, Komödie, Actionfilm, Kinostart 29.01.1998

Kritiken (5) — Film: Starship Troopers

Flibbo: wieistderfilm.de

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8.5Ausgezeichnet

[...] Verständnislosigkeit bei manchen Zuschauern ist angesichts der nicht allzu offensichtlichen Ironie vorprogrammiert. Doch das macht den Film für Fans umso kultiger. Was bei oberflächlicher Betrachtung als schräge Trashperle anmutet, ist in Wahrheit ein kleines Meisterwerk, das seinesgleichen sucht. Verhoeven lässt auf intelligente wie spaßige Weise eine groteske Zukunft mit unserer realen Gegenwart verschmelzen, indem bekannte Klischees und fragwürdige Wertvorstellungen made in America gnadenlos überspitzt und ad absurdum geführt werden. Er verpackt eine Satire auf Militarismus und Faschismus in ein bombastisches Spektakel mit guten Effekten und herrlich heroischer Musik, sodass man die unterschwellige Kritik annehmen kann, aber nicht muss. Eine gehörige Dosis Spaß bleibt so oder so.

Kritik im Original 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

fabel

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"well done, herr Flibbo!"
Wahre Worte, alanger.


Göksel Algan

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Finde das es der beste verfassene Text für diesen Film ist, danke!


Xander8112: at the movies

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9.0Herausragend

DVDs am Laptop schauen ist zwar irgendwie uncool, geht aber. Und so gab es heute abend Starship Troopers, eine Satire auf den Patriotismus und Kriegverherrlichung, wie er in so manchem Machwerk aus Hollywood vermehrt anzutreffen ist. Die Wandlung des Films könnte nicht radikaler sein: Von einer typischen High-School-Romanze mit typischen Soap-Darstellern driftet der Film mehr und mehr, allerdings alles andere als behutsam, in das Genre der Antikriegsfilme. Dabei ist er nicht grade schonungslos. Zartbeseitete und Menschen mit Abneigungen gegen Tiere mit mehr als vier Beinen und ohne Fell sollten sich diesen Film gar nicht erst antun. Knallhart hält die Kamera drauf, wenn die Soldaten massakriert und zerrissen werden, beim Töten einer Kuh allerdings blendet ein “Censored”-Balken die Brutalität ab.

“Starship Troopers” überzeichnet alles: kitschige Dialoge und Darsteller zu Beginn, Gewalt gegen Ende. Ständig unterbrochen durch Spots des Federal Network, wird die Militärregierung…

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nurleben

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Danke, klingt ja echt nach nem super Film.

Sowas is keine Synchro, das is Zensur. Danke für den Hinweis.


HauntedSaint

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Wo kann ich unterschreiben?


sushi25: movie-fan.de

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7.5Sehenswert

Ein in SciFi-genre großer Film. Actionlastiges "Männerkino" für die Einen, eine Satire für die Anderen.

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alviesinger: bummelkino

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8.5Ausgezeichnet

Radikales Gemetzel mit subtiler Kriegskritik. Leider oft unverstanden und als stumpf tituliert. Das ist schlichtweg falsch. Verhoeven schafft hier eine geniale Verschmelzung aus Popcorn-Kino und böser Satire.

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Böse Satire, Grandiose Tricks und schwarzer Humor in Verhoevens verkannter Abrechnung mit der Kriegspropaganda

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Kommentare (128) — Film: Starship Troopers

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kaku

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Auch wenn der Film verglichen mit dem Buch echt flach ist, die Charaktere völlig überzeichnet sind, der Zuschauer ständig mit Gewalt und abgetrennten Gliedmaßen penetriert wird, und die Story eigentlich von der ersten Minute an vorhersehbar ist: es macht dennoch irre Spaß sich die herrlich übertriebenen Propaganda-Werbespots ("Wollen Sie mehr wissen?") anzusehen, Bugs beim Schnetzeln zuzuschauen, oder wie die Menschheit versucht, ihren Hintern zu retten. Auf jeden Fall gesellt sich der Streifen zu meinen Lieblingen, vor allem auch wegen dem schwarzen Humor.
"Und wohin willst du, Junge?"
"Infantrie, Sir!"
"Gute Wahl! Die mobile Infantrie hat aus mir gemacht was ich heute bin."
(=Soldat ohne Beine und mit Armprothese)
8 von 10 Buuuuuuuggggggssss!

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palex

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Am Anfang dachte ich oh gott wie trashig.. moviepilot kann nicht recht haben mit der vorhersage, wollte aber, da schon längst eine Beurteilung über diesen Film fällig war, diesen ansehen.
Wie überraschend! Trotz anfänglicher Bedenken doch sehr unterhaltend und ich musste öfter lachen und schmunzeln als ich mir wohl eingestehen möchte.
Aber echt gut und wirkt schön kultig. Der Film ist auf jeden Fall sehenswert wenn vllt auch polarisierend und nicht für zart Beseitete.

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Mr.Film

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

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Aber sowas von sofort joine ich, und das immer wieder gerne. Hach ich weiss noch als ich "Starship Troopers" zum ersten mal gesehen habe. Naja, jedenfalls ein Teil von dem Film, ich müsste 12 gewesen sein und habe im TV rumgezappt, war knapp Mitternacht glaub ich, am nächsten Tag war Schule, ich hätte also schon längst schlafen sollen. Heimlich TV schauen war in dem Alter aber so was von angesagt, von wegen rebellisch sein und so. Ja auf jeden Fall habe ich dann in diesen Film reingezappt, müsste so im Mittelteil dazugekommen sein, die waren da grade ordentlich am Bugs töten. Was denkt sich ein 12 Jähriger wenn er sowas sieht? "Geil". Ja, genau. Und auch jetzt sage ich noch "Geil" dazu, aber das bestimmt nicht nur wegen den Actionszenen in denen Bugs zerfetzt werden und Gliedmaßen rumfliegen, vielmehr habe ich mit gereiftem Alter erkannt was eine Saugeniale Satire das überhaupt ist. Seitenhiebe in die Politik im Sekundentakt und eine Kritik an der Menschheit. Ich liebe es. "Ich finde die Vorstellung das ein Bug denken kann schon fast obszön und anstößig". Jap. Die Vorstellung das höher gestellte Menschen(und auch der Großteil der 'normalen' Menschheit) denken können finde ich auch schon, nicht nur fast, obszön und anstößig. Und nicht nur in diesem Sinne sind Menschen den Bugs ziemlich ähnlich, "die sind genau wie wir!" kann man sogar sagen, der Krieg gegen die Bugs ist nichts anderes als hierzulande ein Krieg Mensch gegen Mensch, doch da hier idealerweise Bugs, und keine Menschen genommen wurden, haben die Menschen hier den Slogan "Nur ein toter Bug ist ein guter Bug", wenn wir das jetzt auf unsere Welt übernehmen, dann heisst das ja das nur ein toter Mensch ein...bingo Verhoeven! Applaus! Das ist dieser seltene, absolut ideal gewürzte schwarze Humor.

Die Themen Krieg und Patriotismus werden so gut wie es nur möglich ist auf die Schippe genommen, das diese Massenveranstaltungen, diese Kriege, überhaupt das sinnloseste auf der Welt, ja gar im Universum sind, wird wunderbar zur Schau gestellt. Das könnte man noch etliche Seiten weiter ausführen(vor allem könnte man diese ganzen göttlichen Kriegsparodien wie z.B. den Nachrichtendienst aufzählen). Aber mal zu was anderem, habt ihr, als ihr Jake Busey(als Ace Levy) gesehen habt, auch an Guile aus Street Fighter denken müssen? Wenn das ein beabsichtigter Vergleich von Verhoeven war: Astrein! Denn die ähneln sich in jeder Hinsicht. Der Rest könnte sympathischer nicht sein, selbst Neil Patrick Harris, der hier noch die emotionsloseste Person mimt, will man zu einem Bier einladen, wer sich nicht in Denise Richards lächeln verliebt hat doch irgendein Chromosom zu wenig und Casper van Dien ist, obwohl er kein Genie in der Schauspielkunst ist, doch irgendwie toll. Das liegt wohl vor allem daran weil er noch am nachvollziehbarsten handelt und man sich ihm so verbunden fühlt, angefangen mit der Schulzeit die man nur mit Mühe überstanden hat und dem darauffolgendem Berufsleben.
"Starship Troopers" ist mehr als ein Stück Film, es ist für mich ein Stück Freundschaft zwischen mir und der Filmwelt.

[Would you like to know more?]

[Exit]*klick*

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based_god

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Danke ich muss den auch mal auf 10.0 hiefen :D


Mr.Film

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Hat er verdient :)


1000Mindhunter

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Bewertung9.5Herausragend

Starship troopers ist sicher ein einmalig und unvergleichbarer film was paul verhoeven hier bietet ist ein sci fiction film mit unzähligen satirischen einschlägen die schauspielerische leistung muss eben in so einem film nicht überzeugen und störrt auch keinen im grossen und ganzen ein kultiges meistewerk

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geschmacksache

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Bewertung4.5Uninteressant

Satire? Da schau ich lieber die Simpsons. Auch sonst kann ich nicht viel an dem Film abgewinnen. Eine lange sowie langwierige Story, in der gemetzelt wird, Armeesprüche gedroschen werden und eine "pärchenstory" präsentiertwird, deren Bedeutung ich nicht verstehe.
PS: Es war jedoch interessant, Neil Patrick Harris in jüngeren Jahren zu sehen.

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doctorgonzo

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Wenn Du Neil Patrick Harris in jungen sehen willst, guck "Doogie Howser, M.D."


geschmacksache

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Ich werde deinem Rat folgen, wenn ich gelegenheit dazu bekomm! Die Bilder auf Google sehen zumindest vielversprechend aus ;-)


el saalo

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Bewertung9.0Herausragend

was passiert, wenn mer als holländer des öfteren kakerlaken mit schrotflinten jagd?
ja genau man macht einen der besten sci-fi trashfilme die es gibt. also zumin wenn man Verhoeven heißt, andernfalls führt dass wohl eher zu verlust von gliedmasen , ok wobei er da auch erfahrung zu haben scheint, so detailgetreu wie auch dieses thema in den film einfließt.
die etwas abgedroschene story von der menschheit am rande der vernichtung, wird aufgelockert durch n neues ich finde durchaus kreatives alien design, die idee, dass nur totalitarismus die menschheit retten kann und durch die ein oder andere brust (bester spezial effekt der welt^^). Ein bischen heldenlied hier und ein bischen gewaltverherrlichung da und fertig ist einer der größten späße meiner jugend. außerdem ist der infosender der föderation einfach legendär

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eisbaerdios

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Bis Heute einer meiner Lieblingsfilme. Früher, weil ich das klassische Opfer der blutigen Szenen war und die Action einfach geil fand. Heute weil ich dazu die Satire schätze, die ich früher nicht geblickt hab.

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smartyx

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Bewertung3.0Schwach

Auch hier bin ich ehrlich: Denise Richards war der wahre Grund, den Film anzuschauen. Dabei bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass sie als Gast bei Two and a Half Men besser aufgehoben ist, als in dem trashig anmutenden B-Movie. Sorry, aber der geht gar nicht.

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-Benson94-

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die ersten Szenen erinnern an x-beliebige Serien wie "Beverly Hills 90210" oder "O.C.California" mit den üblichen Liebeleien und trivialen Schulproblemen. Aber bald geraten die schönen Hauptakteure, die den Krieg in ihrer entlarvenden Naivität als eine Art Spiel sehen, ins brutale Boot Camp, das natürlich eine groteske Überzeichnung und Karikatur des militärischen Drills unserer Zeit ist. Die Ausbilder sind eben noch einen Tick sadistischer und menschenverachtender, noch brutaler und zynischer, als wir es kennen (oder weiss jemand wie es beim Bund ist? Hebt eure Armstümpfe!). Gleichzeitig zeigt uns Verhoeven eine Zukunft der völligen Gleichberechtigung der Geschlechter - beim Arbeiten, beim Duschen (eine wirklich legendäre Szene, die in keinem 100-Jahre-Kino-Review fehlen sollte) und beim Sterben. Und es wird viel gestorben im Bug-Krieg, und Verhoeven spart kein brutales Detail aus. Die Effekte sind dabei großartig, die Story langweilt keinen Moment, und die Action fesselt einen trotz der klar bemerkbaren Ironie. Viele Zeitgenossen werden Starship Troopers daher als harten Actionkracher in Erinnerung behalten und nie bemerken, daß sie dabei von Verhoeven hinters Licht geführt worden sind, der mit den in Wahrheit völlig nebensächlichen (aber toll geschnittenen und von Jost Vacano unglaublich gut gefilmten) Splatterszenen der Gier vieler nach immer noch mehr Explosionen nur seinen zynischen Spiegel vorhält.

Es gab Kritiker, die Verhoeven vorwarfen, er verherrliche den Faschismus und den Krieg. In der Tat: die seltsam vertrauten Geheimdienst-Uniformen und die immer wieder eingestreuten Fed-Net-Szenen stellen eine faschistoide Weltdiktatur dar, deren Aggressivität ihr den Konflikt mit den Bugs beschert hat - weil die Menschen gewaltsam in das Bug-Gebiet eindrangen, wurden sie angegriffen. Aber Verhoeven zeigt, worin ein Krieg immer endet: im Tod. Doch selbst der Tod wird von den Menschen noch propagandistisch ausgeschlachtet, und als man am Ende einen Bug-Anführer fängt, ahnt man, wie schlimm es ihm ergehen wird. "Er fürchtet sich!" ist hierbei die Schlüsselszene des gesamten Films - die Furcht des Bugs vor den Menschen, davor, was sie, die wahren Aggressoren des Films, mit ihm anstellen werden, ist eine Warnung des Misanthropen Verhoeven an die Menschheit, es nie so weit kommen zu lassen.
"Wir Menschen betrachten uns nur all so gerne als Krone der Schöpfung. Aber ich fürchte das ist nicht die ganze Wahrheit. Der afrikanische Sandkäfer ist uns in vielerlei Hinsicht weit überlegen. Er ist äußerst fruchtbar,hat kein Ego, kennt keine Angst und weiß nichts vom Tod, ...ergo: ein vorbildlich selbstloses Mitglied der Gesellschaft."

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Der Boernd

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Bewertung9.5Herausragend

in meinen kopf bereits in der "übergeile-klassiker-schublade" einsortiert.

PS uncut version gucken. nich den 38min kürzeren zusammengeschnibbelten mist

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J_Universe

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neeeeee...


Göksel Algan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ohne jetzt viel vorher über andere Meinungen gelesen zu haben, schreibe ich meine Meinung zu dem Film! Einzigartig genial sage ich! Ich war schon beim ersten mal völlig überrascht wie dieser so billig gemachte Film, von der Kameraeinstellung, die Perspektive der Kameras, die Qualität, die billigen Schauspieler zum Teil hinbekommen haben so einen guten Film zu bringen. Die Idee sowieso grandios und einmalig. Egal wie schlecht die Schauspieler auch sein mögen, keineswegs sind sie schlecht im Film. Sie machen ihre Aufgabe sehr "unprofessionell" gut. Der Film ist seltsam zu erzählen, den muss man unbedingt mal gesehen haben. Ähnelt keinem anderen, übereugt mehr als viele andere Filme die definitiv mehr Erwartung hatten, doch es nicht überzeugen konnten. Ich denke das für weibliche Zuschauer bis auf die gut gebauten männlichen Schauspieler (nicht für mich), kaum was sehenswertes zu sehen sein wird. Für die männliche Seite aber wird dieses Film definitiv ein Abenteuer in eine völlig andere und neue Welt.

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Göksel Algan

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Entschuldigt die Rechtschreibfehler.. Schreibe von einem "ungewohnten" Platz. Da es jetzt auch nichts ist was der Menscheit schaden könnte, lass ich es so stehen.
Und nochmal: Anschauen lohnt sich!!


Henchman #2

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Bewertung3.0Schwach

Wie Bitte? Trash? Satire?
Also Trash mag der beste Weg sein, diesem Film etwas abzugewinnen. Aber Starshiptroopers war seinerzeit sauteuer und definitiv kein Trash!
Zugeben muss ich, dass man in diesen ganze Propaganda-Einspielungen den alten Robocop-Stil wiedererkennt, was schon was Witziges hat.
Aber zu behaupten, der Zynismus stünde im Vordergrund, qualifiziere zu einem intelligenten und kulturkritischem Antikriegs-Drama und würde so gut tragen, dass hier mehr als 7 Punkte angemessen sind... Nein!
Letztendlich funktioniert der Film dadurch, dass er Heldentum an 12jährige verkauft.
Flach. Sich hinterher mit subtiler Ironie rausreden gilt nicht. Sonst kommt demnächst auch noch Michael Bay auf die Tour.

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xtom1973

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...gibt noch ne Möglichkeit: Film durchschaut!


Henchman #2

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Der Film ist ne einzige Überzeichnung. Wie sollte man das auch übersehen? Kann aber nicht feststellen, daß es dadurch besser wird.

Bewusst und gewollt "nervig", ist eben nichtsdestotrotz "nervig".

Botschat?!? "Krieg ist doof" oder was? Ja, aber dafür gibt's keine 7 Punkte!


xtom1973

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Bewertung3.0Schwach

Extrem flache, schnulzige Teenie-Romanze mit weniger guten Darstellern, verpackt in ein Trash-Weltraumabenteuer mit Pseudo-Gesellschaftskritik. Ein Film vom Typ "Proll": viel davor und nichts dahinter.

Sollte man trotzdem gesehen haben, vor Allem wenn die eigene Meinung oft vom Schnitt abweicht. Extrem polarisierend!

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totox

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Der Film ist keine "Pseudo-Gesellschaftskritik", sondern Gesellschaftskritik nicht als pseudo-intellektuelle Abhandlung, sondern als scharfe Satire. Die politische Tendenz zum totalitären Polizei- und Militärstaat und die dies unterstützende Propaganda werden ad absurdum geführt, indem man sie zu ihrem konsequenten Ende führt.
Die Übertreibung ist dabei genialerweise so gering, dass man fast (aber nur fast!) denken könnte, das ganze wäre keine Satire. Erst das bringt die Leute wirklich zum Nachdenken darüber, wohin die aktuelle Entwicklung in Politik und Medien führt und wie absurd die in Michael-Bay-Schinken und Teenie-Schnulzen verbreiteten Ideen sind.


morlock

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Also mich hat der Film jetzt nicht so zum Nachdenken angeregt und wieso hier ein Polizei-und Militärstaat ad absurdum geführt werden soll, verstehe ich auch nicht.
Der Film schrammt eher noch haarscharf daran vorbei sowas zu verherrlichen und zu rechtfertigen.


Kieke

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Bewertung7.5Sehenswert

nette Satire -
jedenfalls besser als "American Dad"...

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totox

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Bewertung9.0Herausragend

Zitat aus einer "professionellen" Kritik des Films in einer Fernsehzeitung: "wegen faschistoider Ästhetik und expliziter Gewaltszenen umstrittener Genre-Beitrag...". Wenn ich so etwas lese, frage ich mich, ob diese Kritiker die Filme, über dies sie schreiben, überhaupt ansehen.
Starship Troopers ist in etwas so faschistoid wie ein Dokumentarfilm von Schlingensief über das 3. Reich. Die Gewaltszenen und die faschistoide Propaganda im Film dienen dazu, sie als solche zu entlarven und ihre Absurdität deutlich zu machen.
(Bei Starship Troopers 2 hätte ich übrigens die Kritik hinsichtlich "faschistoider" Tendenzen eher verstanden, denn beim zweiten Teil der Trilogie wird es tatsächlich erst auf den zweiten Blick deutlich, dass es sich um eine Satire handelt.)

Außer einer sehr treffenden und aktuellen Satire ist der Film aber vor allem eines: ein Riesenspaß und ein wahrer Augenschmaus (Denise Richards!). Lasst Euch nicht von Kritiken wie der von mir oben zitierten abschrecken!

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doctorgonzo

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Bis auf Denise Richards stimme ich Dir zu!


doctorgonzo

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In dem Film auf jeden Fall.
UND:
http://www.canim.net/model-manken/images/dina-meyer-1024x768-4472.jpg

http://www.bestcelebwallpapers.com/wallpapers/31071-dina-meyer-1024x768.jpg

Ich glaube, ich sag auch generell ja...


Nico Gecko

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Bewertung7.5Sehenswert

"Starship Troopers" bietet für jeden Scifi- und Actionfan 124min "Männerkino" mit einigen amüsanten und satirsch angehauchten Momenten.
Für mich ist dieser Film zu unrecht auf dem Index, aber das kann ich leider auch nicht ändern...
Alles in allem ist "Starshop Troopers" ein Sehenswerter Film und wer ihn noch nicht gesehen hat sollte es schnellstmöglich nachholen.

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nasenschleuder

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Starship Troopers muss im Kontext der neuen amerikanischen Kriegsfilmwelle gesehen werden, die Ende der neunziger Jahre damit beginnt, die Ereignisse des Golfkriegs von 1990/91 und der anschließenden kriegerischen Auseinandersetzungen im nahen Osten zu verarbeiten (gern auch zurückprojiziert in den zweiten Weltkrieg oder nach Vietnam etc.). Eine Kriegsfilmwelle, die auch den Irak- und Afghanistankrieg ideologisch erst vorbereitet, dann verarbeitet und für das Massenpublikum moralisch einsortiert und wertet.

Erster künstlerischer Höhepunkt und Musterbeispiel wäre vielleicht Spielbergs "Saving Private Ryan" von 1998. Dieser Film geht durch angebl. schonungslosen Realismus bei der Kritik als wichtiger Antikriegsfilm durch; betreibt aber eher die Entpolitisierung des Krieges zugunsten individuellen Moralverhaltens (gipfelnd in Frömmigkeit und Gehorsam). Für die Phase nach dem Irakkrieg könnte man "Black Hawk Down" (2002) anführen.

Was Verhoeven auszeichnet, ist sein sicheres Gespür für Epochenschwellen und das Vermögen, diese filmisch auf den Punkt zu bringen, ohne sie innerhalb des Films in Frage zu stellen. Dass er dies ganz und gar dem Zuschauer überlässt, mag dazu führen, dass Verhoevens Filme oft als affirmativer Trash missverstanden werden.
Ein Vorwurf, den man in diesem Fall der Zensur nicht machen kann; denn die Prüfungsinstanzen, die ansonsten manch üblen Kriegsschinken pädagogisch wertvoll einstuften, haben jedenfalls kapiert, dass hier etwas nicht stimmt und den Streifen auf den Index gesetzt. Man erinnere sich, dass in den Neunzigern selbst die letzten, die sich bis dahin geziert hatten, in den (offenen) Krieg zu ziehen, alle Bedenken über Bord warfen und seitdem in jedem Winkel der Welt die Freiheit (wessen?) verteidigen.

Da ich seit Erscheinen des Films nur die ungeschnittene Fassung kenne, muss ich wohl doch nochmal die Programmzeitschriften wälzen und mir ansehen, welche Korrekturen Starship Troopers jetzt zu ausstrahlungsfähiger Fernsehunterhaltung machen.

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nasenschleuder

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Heinleins Buch von 1959 war vom Start weg äußerst umstritten, es wurde mit dem Hugo Award, dem wichtigsten Preis für SF-Literatur, ausgezeichnet, aber auch harsch kritisiert (aus ungefähr den Gründen wie die Verfilmung von 1997). Wenn so ein Buch knapp vierzig Jahren liegenbleibt, um dann plötzlich verfilmt zu werden, ist das nicht unbedingt Zufall.
Es muss jemand überzeugt gewesen sein, dass genau jetzt der richtige Zeitpunkt für genau diese Verfilmung da ist (bzw., da es ein paar Dollar kostet, einen Film zu machen: Es müssen viele Personen sehr davon überzeugt gewesen sein).


nasenschleuder

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@duffy: Danke für den Hinweis, das ist wirklich interessant!


Tyler__Durden

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Bewertung7.0Sehenswert

Es ist nicht so sehr das Verhoeven all die Klischees von Highschool bis Militär, dessen Existenz vor allem bei ersterem für analen Brechreiz sorgen, in Starship Troopers einbringt. Es ist mehr wie er dies macht. Nicht überzeichnet so wie man es denken würde oder über kritisch und auch nicht darauf aus irgendwas zu dekonstruieren oder sich lächerlich zu machen. Von wegen. Verheoven setzt sich hin und überlegt sich was wäre wenn man das denn alles ernst nehmen würde. Wenn man dieses Soap Geplänkel mit all den aufgesetzten Emotionen, debilen Charakteren und nervendem Pathos so ehrlich wie möglich einfach nur mal umsetzt, einfach mal einbringt und später dann frontal gegen das eigene Abbild knallen lässt um zu sehen wie aus den Bruchstücken eine Missgeburt des grotesken emporsteigt. Und siehe da, ist es genau dieses einfache unterbringen welches die beste Möglichkeit zu sein scheint für kritisches und lächerliches Auseinandersetzten mit solch eigentlich offensichtlichem bullshit und letztendlich der der so oft gepriesenen Satire dann ihr Leben ein haucht.

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Tyler__Durden

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Bei mir wars die "komplette".


Sigrun

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Danke, das erklärts.


doctorgonzo

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Bewertung9.0Herausragend

Kleine Reha gefällig?
Nach dem, gelinde gesagt, saudummen Film "Showgirls" war diese auch bitter nötig. Verhoeven besann sich auf altbekannte Stärken, die auch schon in "Robocop" und "Total Recall" griffen.
Zudem erinnerte er sich daran, Michael Ironside einmal mehr als harte Sau zu besetzen, was einmal mehr sehr gut klappt.
An sich jedoch ist der Cast eher mau, wohl auch, weil er es sein soll. Verhoeven baut die dystopische Grundidee mit jeder Minute intensiver zu einer vollkommen geplanten Farce aus.
Dümmliche Kriegstreiberei, fiese Vorgesetzte, die angebetete Perle, die man nicht bekommen kann, Kampf gegen scheinbar übermächtige Feinde.
Die Analogien und damit verbunden auch die Parodien auf einseitige Western, in denen am Ende die Kavallerie rettend dazustieß, auf öde, platte Kriegsfilme, auf blöde faschistoide Bildersprache und vor allem auf die oft verwendete romantisierende Kriegsideologie.
Die schiere, bahnbrechende Überzeichnung macht aus diesem Film eine wesentlich bissigere Anklage als es dutzende Filme mit heulenden Kriegsflüchtlingen könnten, denn die Offensichtlichkeit der Idiotie trifft ins Mark, auch durch die ganz bewußt stilisierten Splatterorgien.
Durch die zynische Bildersprache drängt sich lediglich Altstar Clancy Brown bis zum Ende hin auf, der auf sehr ordentliche Art die ihm gewohnte Unsympathenrolle ausfüllt. Dazu ist auch noch anzumerken, dass Dina Meyer deutlich schärfer (charakterlich und optisch) ist als Denise Richards und man sich fragt, warum der blasse van Dien denn unbedingt die zweite Wahl haben will, die zusätzlich auch stark abnehmendes Interesse an ihm zeigt.
Aber das ist nebensächlich. Die so laut und deutlich ausgerufene Ironie und die damit verbundene Anklage zu übersehen ist schon eine Leistung und warum man seitens der BPjM ein solches Werk auf den Index setzt (uncut!), ist eines dieser Rätsel, die sich nur mit dem Vorwurf hanebüchener Halbbildung oder maßloser Ignoranz in Richtung der Prüfer erklären lassen. Dass man ihn aufgrund der blutigen Szenen nicht gerade ab 6 freigeben sollte, ist völlig einleuchtend, aber was ist hieran moralisch gefährdend?

Wenn jemand hier die in ihrem Zynismus unübersehbare Kritik an Militarimus, platter Symbolik und den stets zu findenden Hetzparolen doch tatsächlich nicht wahrnimmt, oder wahrnehmen will, dem ist auch mit einer Indizierung nicht mehr zu helfen.

Eine durchgängig gelungene Trashorgie in der Tradition großer Antikriegsfilme.

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doctorgonzo

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@morlock: besser Dina Meyer als die olle Richards
Und ja, ich bin vom Potential dieses Films überzeugt.
@muje2525: Ich glaube schon, dass Verhoeven das beabsichtigt hat, unter anderem deshalb muss ich mir irgendwann nochmal "Showgirls" ansehen, damit ich nachschauen kann, ob mir bei früheren Sichtungen nicht was entgangen ist.


morlock

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Ich frage mich auch manchmal, was sich Verhoeven bei manchen Filmen gedacht hat.
Den ST finde ich als Actionfilm auch ganz okay, aber ich sehe darin keine besonders gelungene oder tiefsinnige Kriegssatire.
Showgirls ist neben Hollow Man sein schlechtester Film.
Basic Instinct stand ich früher mal auch sehr kritisch gegenüber, aber der hat sich dann als raffinierter und gelungener Thriller entpuppt.
Nicht so 'ne hohle Tittenschau wie in Showgirls.


Tobe Berg

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Phänomenal gute Sci-Fi-Splatter-Satire. Die wirklich kein Klischee auslässt. "Would you like to know more?" Ja? Na dann schnell anschauen.

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