Staten Island - Kritik

FR/US 2009 Laufzeit 90 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 05.08.2009

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Kommentare (12) — Film: Staten Island


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swissroland

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Bewertung2.0Ärgerlich

lachnummer Vincent D'Onofrio!
In CI so genial und hier.....
Trotzdem 45 min ertragen ;(

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mikkean

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Bewertung5.5Geht so

"Staten Island, die Mafia-Leichenhalle der Nation, ein Ort, wo dumm-ehrliche Männer sich noch mit Gülle das Leben verdingen, taubstumme Fleischer mehr als nur Rinderhälften zerteilen und Mafiosi mit Komplexen um Anerkennung ringen ..." Nein, das ist kein Scherz, solch skurrile Figuren und ihre Geschichten versammeln sich in diesem, von Luc Besson produzierten, äh, Crime-Melodram mit einer Prise schwarzen Humors. Ist eigentlich auch kein Wunder, denn "Staten Island" erreicht trotz guter Darsteller wie Ethan Hawke, Seymour Cassel und Vincent D'Onofrio nie die erste Liga. Etwas zu stockend die Story, die wir in drei versetzten Kapiteln erleben, jedes aus der Sicht einer anderen Figur. Dabei geht es eigentlich nur um die oben genannten Punkte und wie und warum diese Typen sich kennen. Aber hey, nur weil das Ergebnis nicht wirklich überragend ausgefallen ist, heißt das nicht, dass die Darsteller ihre Sachen nicht gut machen. Im Gegenteil, Hawke gibt sich als naiver Gülle-Entsorger mit Geldsorgen richtig Mühe. Vincent D'Onofrio fügt seiner Schaffensliste einen wirklich guten lokalen Mafiaboss hinzu: ein Mutter-Söhnchen mit Minderwertigkeitskomplex, einem ungesunden Ehrgeiz und irgendwie einem echt schrägen Verhalten. So, als wäre er ständig auf irgendwelchen Beruhigungspillen. Schön schräg, wirklich. Und dann das Spiel von Seymour Cassel, dessen letzter Abschnitt mich tatsächlich echt gerührt hat. Ohne Worte aber mit tollen Gesten verleiht er dem Dilemma seiner Figur echte Konturen. Das Highlight eines ansonsten etwas bemühten Films. Wie immer gebe ich aber zu bedenken, im Fernsehen läuft sonst ja wesentlich schlechteres. Deshalb kann man "Staten Island" durchaus mal eine Chance geben.

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fabel

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"Deshalb kann man "Staten Island" durchaus mal eine Chance geben."
So ist es. Das kann man durchaus.:)


taoeraser

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Bewertung2.5Ärgerlich

Nee, der ist schlecht.
Gut für Ethan Hawke, dass man ihn nicht auf den ersten Blick erkennt :-)

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DarthStarkiller

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Bewertung4.0Uninteressant

Wie es meine Bewertung schon sagt, ich finde den Film "Uninteressant". Ethan Hawke war in seiner Rolle irgendwie Fehl am Platze. Mit seiner Figur des Einfälltigen, der sein zukünftiges Kind gern mit Gentechnologie intelligent machen will, konnte ich mich nicht anfreunden, bzw. hab keine Sympathie für die Figur entwickelt. Die ganze Machart und Schnittweise war langatmig. Wenn ich vorher lese "Von den Produzenten von The Transporter", dann erwarte ich irgendwie mehr als das (was jetzt nicht unbedingt explodierende Autos o.ä. bedeuten muss). Vielleicht muss man den Film ein 2.tes mal sehen, um ihn richtig einschätzen zu können, aber Lust hab ich dazu erstmal keine.

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vnfr33

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Bewertung5.0Geht so

Ja, hm. Vincent D'Onofrio als narzistischer, extrem schrulliger Mafiaboss, der einfach um jeden Preis bekannt sein will. Ich mag Vincent D'Onofrio durchaus, aber für meinen Geschmack bleibt er in dieser Rolle eher ziemlich blass zurück. Ähnlich ergeht es Ethan Hawke, der den dümmlichen Idioten mimen darf. Irgendwie fruchtet der Cast einfach nicht. Lediglich Seymour Cassel als alter Mann "Jasper" weiß in gewisser Weise zu gefallen.
Die Story des Films wird ziemlich mau erzählt und hat von Anfang bis Ende immer einen trashigen Unterton. Das Ende ist schon fast Slapstick. Wirkt irgendwie deplatziert. Kann man sich angucken, aber haut mich in keiner Minute irgendwie vom Hocker. Pures Mittelmaß.

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brigerbaerger

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Bewertung6.0Ganz gut

Ganz ehrlich: ich weiss nicht so genau, wie ich den Film einordnen soll. Irgendwie gibt es sehr interessante Charaktere und Themen (Taubstumme, Genmanipulation um "perfekte" Kinder zu bekommen) und dann sind da wieder so verschrobene Szenen, die für mich keinen Sinn ergeben (wollen). Z.B. D'Onofrio auf dem Baum... Auch die verschiedenen Handlungsstränge, die am Schluss zusammenführen ist ist eigentlich eine gute Idee, aber die hab ich einfach auch schon besser gesehen...wie gesagt, nicht ganz einfach - muss und soll es aber auch nicht immer sein...

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patcharisma

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Bewertung1.5Ärgerlich

Die von Luc Besson mitproduzierte Mafia-Farce will mit ihren pseudo-surrealen und ineinander verschachtelten Retour- und Repetiv-Reprisen und der symphonischen Musik als "hoch künstlerisch" begründeten Kontrast zum literweise vergossenen Kunstblut und den Fäkalien besonders gaudi-absurd, zeitgemäss anbiedernd schräg, (halbwegs) literarisch und superschlau daherkommen, nervt aber bis zur Weissglut in ihrem schnell durchschaubaren Sch(l)afspelz als Möchtegern-Gesamtkunstwerk. Dahinter verstecken sich nämlich nur bis zur Peinlichkeit aufgesetzte Halb-Originalitäten, unnötige Splattereien, ein miserables Drehbuch mit einer Dramaturgie voller tödlichen Längen und vorallem komatöse Langeweile bis zum Ohnmachtsanfall. Besonders "poetisch" ist die Figur des taubstummen Metzgers, der Hemdsknöpfe von den Leichen sammelt, die er zu Sandwiches in seiner Imbissbude verarbeitet. Sämtliche geklauten Versatzstücke kennt man schon aus hunderten similären Szenen, ähnlich idiotisch bis zum Todesstoss gesehen bei den überschätzten Herren Lynch, Tarantino und Coen(s). Die minimalistischen Dialoge und das oft ärmliche Schauspiel befinden sich am unteren Ende der Skala: Man hat das Gefühl, dass Ethan Hawke sich mittlerweile selbst spielt, hat der Herr eigentlich noch andere Talente zu bieten als seine abonnierte Rolle, den ewig kaputten, strohblöden Loser?

Fazit: Absolute Total-Verblödung unter jeder Sau, die schwer an der generösen Toleranzgrenze des kulanten Zuschauers zu nagen weiss. Einen Punkt für die Kamera-Arbeit.

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patcharisma

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Thank you! ;-)


fabel

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Eigentlich müsste ich dir Recht geben, empfand ich ebenso, der Unterschied: ich war nicht genervt, sondern komischerweise prima unterhalten. Kann dich aber verstehen.;)


N!KE.de

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film gleicht gewissermaßen einem Comic. Alles ist etwas krass dargestellt! Die Story ist teilweise etwas abgehackt... Seymour Cassel spielt die Rolle des taubstummen wirklich sehr gut!
Kann man sich gut ansehen, muss man aber nicht!

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Kill_Diether

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film läuft nicht ganz rund. Die Charaktere sind
unglaubwürdig extrem gezeichnet. Aber als Parabel
betrachtet funktionierts und die drei Protagonisten
geben sich alle Mühe.
Ethan Hawke mimt wie so oft den psyschisch
Instabilen. Die beste Besetzung ist
Seymour Cassel, der alte Independent-Haudegen.
Vincent D'Onofrio ist hier um Welten besser, als in
der Schwachsinn-Serie "Criminal Intent", aber
wirklich überzeugend ist er bis dato nur in einer
Rolle: Young Gar in "Die Jugger".
Insgesamt ein gutes Drama, was auch wegen seinen
Darstellern einem B-Movie im Thriller-Genre gleicht.

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mar (-ion-)

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Bewertung2.0Ärgerlich

"ihr wisst schon...abschalten!"

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Barton Fink

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"A quirky drama" sagt Vincent d'Onofrio im Interview zu "Staten Island". Der Vergleich ist sehr passend. Meiner Meinung nach unbedingt anschauen. D'Onofrio und Hawke waren selten so gut wie in diesem kleinen Juwel von Regisseur und Drehbuchautor James DeMonaco.

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kirmandi

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Bewertung6.0Ganz gut

ein doch etwas komischer film, wo sich erst am ende das gesamtwerk enthüllt.
film zieht sich, trotz der relativ kurzen laufzeit, dennoch streckenweise, besonders da einige szenen aus unterschiedlichen perspektiven mehrfach laufen. die grundidee ist sogar gut, die umsetzung mal etwas anderes, aber irgendwie nicht ganz überzeugend ...

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