Steamboy
Steamboy (2004), JP Laufzeit 110 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Fantasyfilm, Animationsfilm
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von Katsuhiro Ôtomo, mit Anne Suzuki und Patrick Stewart
“Steamboy” erzählt die Geschichte eines außergewöhnlich begabten jungen Erfinders namens Ray Steam, der eine geheimnisvolle Metallkugel bekommt, die eine neue Energieform gespeichert hat, die für eine ganze Nation ausreicht. Der Junge muss diese Kugel einsetzen, um das Böse zu bekämpfen, den Namen seiner Familie reinzuwaschen und London vor der drohenden Zerstörung zu bewahren. Die opulenten viktorianischen Inneneinrichtungen und die Eleganz der mechanischen Konstruktionen der damaligen Ära zeigt Ôtomos Film in atemberaubend detailgetreu gestalteten Hintergründen. Mit über 180.000 Zeichnungen und 400 CG-Schnitten ist STEAMBOY einer der aufwändigsten Anime-Filme, der je die Leinwand zum Leben erweckt hat.
Cast & Crew
-
Katsuhiro Ôtomo
-
Anne Suzuki
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) James Ray Steam (voice)
-
Patrick Stewart
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Lloyd Steam
-
Alfred Molina
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Eddie Steam
-
Manami Konishi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Scarlett O'Hara
-
David S. Lee
-
Ikki Sawamura
Regie
Schauspieler
-
Susumu Terajima
-
Sadayuki Murai
- Genre
- Retro SF, Historical Fantasy, Anime
- Ort
- England
- Handlung
- Armut, Böse, Energie, Industrielle Revolution, Kind und Jugendlicher, Kugel, Wissenschaft, Wissenschaftler
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Steamboy
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Kritiken (1) — Film: Steamboy
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenRay Steam lebt im England der viktorianischen Zeit. Die Zeit der Industrialisierung und des technischen Aufbruchs wird von seinem Vater und Großvater maßgeblich mit voran getrieben. Die beiden leidenschaftlichen Forscher haben sich mit Leib und Seele dem Dampf verschrieben und dabei eine mysteriöse Kugel entwickelt, die immense Energie in Form von Dampf speichern kann. Ray selbst ist wie die beiden Männer auch ein begeisterter Bastler. Eines Tages trifft per Paket die erwähnte Kugel mit der Warnung des Großvaters ein, sie niemandem auszuhändigen. Als kurz darauf 2 zwielichtige Herren auftauchen, um die Kugel angeblich im Auftrag des Vaters abzuholen, überschlagen sich die Ereignisse.
Katushiro Ôtomos "Akira? ist nach wie vor schlechthin DER Manga- und Anime Klassiker. Gut nachzuvollziehen, daß seit der Veröffentlichung der Animeverfilmung des Klassikers 1988 zahlreiche Fans auf der ganzen Welt sehnsüchtig auf einen neuen Film des Meisters gewartet haben. Und immer dann, wenn Vorschusslorbeeren verteilt werden und die Phantasien mit Zahlen und Fakten angeheizt werden, gilt es besondere filmische Vorsicht zu wahren. Mit einer Entwicklungszeit von annähernd 10 Jahren und einem Budget, das ihn zum teuersten Animefilm aller Zeiten macht hatte der Film schon vor Veröffentlichung für jede Menge Furore in Kennerkreisen gesorgt...
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (12) — Film: Steamboy
Kommentar schreibenBandrix 2012/01/16 18:06:10
Kommentar löschenWunderbarer RetroSciFi.
Dass die Asiaten dafür ein Händchen haben, haben sie schon mit dem (Real)Film „K20“ bewiesen.
Nun ziehen sie mit „Steamboy“ in Form eines Animes nach.
Statt modernster Technik oder Magie nimmt nun also Dampftechnik den Platz der unerschöpflichen Kreativität der Zeichner ein. Es ist absolut beeindruckend was für ein Spektakel sie mithilfe altertümlicher Konstrukte erschaffen, die trotzdem absolut modern wirken.
Die Zeit der industriellen Revolution bietet dafür natürlich den perfekten Hintergrund. Geschickt greift der Anime die damals, vor allem in England, herrschende Erfinderwütigkeit auf und durchsetzt sie mit allerlei Fantasie und Originalität.
Dadurch bekommt der Zuschauer Maschinen zu sehen, die einem den Mund offen stehen lassen. Die Actionszenen haben ein wahnsinnig schnelles Tempo und dank herrlicher Einfälle wirken diese immer taufrisch. Im wahrsten Sinne des Wortes...
Man merkt außerdem ziemlich schnell, dass „Steamboy“ einer der aufwendigsten Animes aller Zeiten ist. Allein die detaillierten Hintergründe sind ein Augenschmaus und sorgen für Jubel bei geneigtem Zuschauer. Die zuvor schon erwähnten Konstruktionen wirken einfach unglaublich realistisch. Diese Unmengen an Stahl, Dampf und Metall zusammengepfercht in riesigen Kampftürmen, Panzern, Rüstungen und Fluggerät. Jederzeit spürt der Zuschauer die Gefahr, die von diesen Maschinen ausgeht. Denn trotz der erdrückenden Ansicht raucht und zischt es überall. Die Eskalation kündigt sich immer wieder an und vollstreckt sich dann auch in erinnerungswürdigen Bildern.
Meine Güte, allein wenn man sich das Finale wieder in Erinnerung ruft. Vergleichbares habe ich sogar in der Welt des Animes selten erlebt. Dramatik, Spannung, Wahnsinn und Größenwahn vereinen sich zu einem wunderbaren Werk, das noch lange in Erinnerung bleibt.
Allerdings muss auch gesagt werden, dass die Geschichte rund um diesen Erfindergeist nicht das Neueste vom Werk ist.
Es gab einfach schon zu oft verrückt gewordene Wissenschaftler mitsamt zweifelhafter Förderung einer obskuren Gemeinschaft.
Aber sei’s drum. Fehlender Tiefgang wird mit epochalen Bildern wieder ausgeglichen.
Nichtsdestotrotz ist „Steamboy“ durchgehend spannend und das ist auch schon was.
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Dead_Eye_Dodo 2011/07/14 08:46:35
Kommentar löschenTja, nun ist es doch passiert: Ein Ghibli-Film, der mich nicht komplett begeistert und auch nicht den Wunsch in mir aufkommen lässt, die DVD direkt noch einmal zu starten. Ich weiß auch nicht, irgendwie packt mich Steamboy nicht so recht. Die Atmosphäre und das Setting überzeugen mich ausnahmsweise nicht wirklich und auch die Charaktere können mich nicht so recht mitnehmen. Dennoch ein netter Zeitvertreib, der gute Steamboy, und beim besten Willen kein schlechter Film! Eben nur nicht so gut wie seine "Kameraden" aus der wohl bekanntesten Anime-Schmiede.
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Diana Feistel 2011/07/14 09:36:46
Antwort löschenda stimme ich dir voll und ganz zu!
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Falkenfluegel 2011/07/28 23:47:12
Antwort löschenDer Film hat überhaupt nix mit Ghibli zu tun... ;)
Dead_Eye_Dodo 2011/07/29 07:41:25
Antwort löschenOha, nach kurzer Recherche muss ich feststellen: Recht hast du! Hat mich der Shop doch eiskalt hitners Licht führen wollen, in dem ich ihn zusammen mit den anderen Animes bestellt habe, tz! Na gut revidiere meine Aussage bezüglich Ghibli :)
Jeffrey Liedtke 2011/04/16 02:29:53
Kommentar löschenvon den 180.000 zeichnungen lese ich gerade zum ersten mal. bei dem making of auf der bonus dvd und auf der rückseite der dvd steht, dass man an die 2,25-2,55 Mio. einzelzeichnugen angefertigt hat, wobei oft nur mund und handbewegungen gezeigt werden, aber dafür hat man auch 1x1,5m große gemälde, wofür man viele monate braucht, liebevoll und sehr detailiert gemalt.
von der action her, von den details, logische machanik... ist es bisher der actionreichste anime. familienleben, konflikte im alltag, neue energien, militär, größenwahn... in 9 jahren arbeit hat man hier sämtlichen technischen fortschritt reingepumpt
Was mir nur nicht so ganz gefallen hat ist die story, das ende...??? ich weiß es nicht so recht, vielleicht muss ich mich mit story noch etwas anfreunden, damit ich sagen kann, dass es ein klassiker wird wie akira, prinzessin mononoke, ghost in shell, jin roh...
aber dennoch, der film ist nicht nur sehenswert, sondern ein muss wie AVATAR
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metal1bob 2011/02/04 11:05:39
Kommentar löschenOptisch ist der Film beeindruckend detailliert umgesetzt, die
Atmosphäre des alten Englands wird prima eingefangen, soweit ich das beurteilen
kann. Handzeichnungen und CGI-Effekte werden hier wirklich sehr gut miteinander
verwoben, technisch ist das großartig. Die Thematik, wie weit man mit
Wissenschaft gehen darf und wann es zum Machtmissbrauch kommt, ist an sich auch
interessant, doch gepackt hat es mich leider gar nicht. Vor allem zum Ende hin
gab es viel zu viel Action. Klar, die ist klasse inszeniert, aber das wurde
schnell zu über und wenn dazu dann auch die Thematik nicht das meine ist, läufts
halt ab nem gewissen Zeitpunkt nur noch so vorbei. Empfehlen kann ich ihn
trotzdem, wenn man auf das Setting steht.
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BigDi 2010/12/08 22:09:10
Kommentar löschenAnime-Brachialkino in technischer Vollendung, bei dem Dampftechnik das gewohnt Übernatürliche ersetzt und als stampfende, röchelnde und jederzeit zur Eskalation bereite Zerstörungskraft herhalten muss - mit explosivem Erfolg am furiosen Ende, welches nicht nur den Handlungsort vergnügsam demoliert, sondern selbst die Temperatur dazu nutzt, um unvergessliche und wahrlich große Bilder zu erschaffen. Dass die Story sich dabei nach einem angenehm schwer durchschaubaren Beginn trotz gutem Willen und einer intelligenten und im Grunde zeitlosen Prämisse in längst bekannten Parolen mit etwas fadem Heldenbeigeschmack verfängt, ist schade, aber angesichts der visuellen Pracht und des Einfallsreichtums verkraftbar. "Steamboy" ist ein aufwändiger, stimmungsvoller und wuchtiger Blockbuster zum bedingungslosen Sattsehen mit akzeptierbarem Pathos und wunderschönen Schlusscredits, bei denen man gerne länger dranbleibt als gewöhnlich.
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ChandlerC 2010/11/17 20:59:47
Kommentar löschenRay Steam, Steamboy.. ein Film, bei dem der Name wirklich Programm ist. Steampunk im Übermaß, ohne Frage, und genau so gefällt mir das auch. England, hier besonders Manchester und London, in der Mitte des 19. Jahrhunderts, die ganzen, recht fantastischen Maschinen - da blüht das Fanherz regelrecht auf.
Ergänzt wird das durch gute, mehr als gelungene Optik und einen ebenso starken Soundtrack. Auch die Charaktere sind liebenswert, auch wenn die Story des Film sehr durchschnittlich ist. Da gibt es, alleine schon im Animebreich, weit besseres. Gerade in der zweiten Hälfte bzw. dem letzten Drittel läuft es eher gemütlich vor sich hin, obwohl durchaus Action vorhanden ist. Aber das gesamte Gefecht zum Ende ist vielleicht etwas zu lang geraten und hätte etwas kürzer gefasst werden können.
Trotzdem bleibt der Film aber sehr unterhaltsam, gerade auch für Fans der Zeit und/oder eben von Steampunk.
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Brennegan 2010/11/17 21:02:57
Antwort löschenHaben wir da etwas einen Steampunk-Fan?
ChandlerC 2010/11/17 21:19:19
Antwort löschenWodurch hab ich mich verraten? ;)
Brennegan 2010/11/17 21:29:29
Antwort löschenWillkommenim Club :D
Brennegan 2010/11/17 21:29:52
Antwort löschenMist, ned genug Dampf, um ein Leerzeichen zu machen *hihi*
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ChandlerC 2010/11/17 21:39:30
Antwort löschenNa, der Dampf steckt ja hoffentlich auch schon in einem ähnlich genialen Gefährt wie im Film, da brauch man ihn nicht hier xD
mikkean 2010/11/17 23:31:43
Antwort löschenIn der Tat, "Steamboy" hat seine Längen, aber optisch holt Otomo alles aus dem Stoff heraus und eigentlich noch so viel mehr. Und dann noch der majestätische Abspann, der die Geschichte in Gemälden weiterführt. Der echte Dampf-Hammer.
Yazuka 2010/10/08 22:10:10
Kommentar löschenSehr Guter Anime.
Ich fand die Story ganz cool.
Aufjedenfall Sehenswert und das für mehr als nur einmal.
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EvilFiek 2010/04/07 01:17:35
Kommentar löschenStarker Anime, bei der dem Hauptcharakter etwas belanglos bleibt, da er quasi nur als Puppe fungiert, die sich beeinflussen lässt, ohne ein eigenes Profil zu gewinnen. Jedoch überzeugen vor allem die vielschichtige Geschichte, die viele moralische Grautöne anspricht und die großartige Produktionsqualität.
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Weltensegler 2009/09/04 16:40:18
Kommentar löschenDie Zeichnung sind großartig, sehr detailliert, sieht (fast) wie echt aus! Der Film spielt zwar im London des 19. Jahrhunderts, wartet aber mit interessanten Maschinen auf.
Die Story ist nicht ganz der Bringer, der Film ist ab 12, aber die Botschaft Waffen vs. Wissenschaft kommt dann doch an. Die Mischung aus Action und Wissen überzeugt aber durchaus, in der 2. Hälfte gibt’s dann auch mehr Action.
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Trevedas 2009/06/24 19:29:52
Kommentar löschenEin klassischer Fall von "Regisseur nimmt sich zu viel vor".
Der Wille, ein zweites "Akira" zu schaffen ist eindeutig da und gewisse Parallelen, wie zB die atemberaubende Optik, vielschichtige Story (zumindest in der ersten Hälfte) und der scheinbar größenwahnsinnige Oberböse sowie der mit jenem Oberbösewichten verbundene Held sind da. Otomo nutzt für sein "zweites Akira" die technischen Möglichkeiten bis aufs Letzte aus. Die Animationsqualität und Detailverliebtheit ist derart herausragend, dass andere, vergleichbare Animes der letzten Zeit wie plumpe Strichmännchen Zeichnungen aussehen. Man kann eigentlich nicht anders, als sich sofort in die Bilder zu verlieben und rasante wie elegante Kamerafahrten und bombastische Actionszenen gibt es obendrauf.
Aber leider kann der Anime am Ende inhaltlich nicht mit den optischen Schauwerten mithalten. Wobei er es in der ersten Stunde durchaus schafft. Zuerst die eigenartige Welt, irgendwo zwischen Realität und Science Fiction, dann der mysteriöse Steamball, hinter dem verschiedene Interessensgruppen her sind und nicht zu vergessen die beinahe schon ambivalenten Hauptfiguren. In den ersten 60-70 Minuten wird eigentlich nie recht klar, wer hier Gut und Böse repräsentiert bzw. ob es überhaupt die klassische Gut und Böse Verteilung gibt. Es spielt sich viel in einer Grauzone ab. Wo der Vater und Großvater vom Protagonisten Ray Steam stehen, bleibt immer unklar, genau so fragt man sich welche Rolle der rivalisierende Wissenschaftler Stevenson einnimmt und die anfangs doch recht eindimensional gestaltete, typisch verwöhnte Millionärsgöre bekommt mit zunehmender Laufzeit auch mehr Facetten verpasst. Zusammen mit der undurchsichtigen und spannenden Story, die mal hier und mal da Fragen zur Wissenschaft und dessen Zweck aufwirft, sowie dem ständigen Vater-Sohn Konflikt, der aus unterschiedlichen Motivationen und Sichtweisen herrührt und dem damit zusammenhängenden Loyalitätskonflikt des Protagonisten, ist Otomo ein absolutes Meisterwerk gelungen, aber eben nur für die erste Hälfte.
Denn ab einem gewissen Zeitpunkt verliert "Steamboy" irgendwie den Faden. Keine Grauzonen mehr, keine vielschichtige Story mehr, kein intensiver Familienkonflikt mehr und eigentlich nur noch ein typischer Gut gegen Böse Kampf, dessen bombastischen Action Szenen aber immer noch viel hergeben. Trotzdem ist es ärgerlich, dass ab der zweiten Hälfte wohl nur darauf geachtet wird, eine extraklasse Optik sowie Action zu bieten, anstatt sich weiter um die Geschichte zu kümmern, dessen Potential man zuvor viel zu schnell verschossen hat. Das Ärgerlichste ist jedoch, dass der Protagonist Ray Steam ab der zweiten Hälfte nur den typischen "Superhelden" gibt. Wo er in der ersten Hälfte ständig zwischen Vater und Großvater hin und hergerissen und permanent der Situation ausgesetzt war, die Wahrheit für sich selbst zu finden, ist in der zweiten Hälfte nicht viel davon übrig. Er ist der Superhero, der "Steamboy", der alle und jeden rettet und sich keine Gedanken mehr darüber macht, wem er nun folgen soll und welche Sichtweise zur Wissenschaft nun die richtige ist, bzw. ob es überhaupt diese eine richtige gibt.
Am Ende ist es wirklich unfassbar schade, dass Otomo und seiner Crew inhaltlich die Puste ausgegangen ist und so unglaublich viel Potential so unglaublich leichtfertig verspielt wurde, denn optisch ist es, wie schon Jahre zuvor "Akira", ein absoluter Ausnahmevertreter im Anime Bereich.
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BigDi 2010/12/08 21:38:17
Antwort löschenPerfekt auf den Punkt gebracht!
Eneb 2008/01/07 00:18:34
Kommentar löschenDie Animation ist Erste Sahne aber die Story war mir im Ganzen zu leblos. Vielleicht kommt das daher, dass es sich bei Steamboy um einen Pilotfilm handeln soll.
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oasisUK 2007/12/10 13:21:23
Kommentar löschenEin Meilenstein: detailverliebt bis ins letzte bisschen, da sollten sich die Herren der Firma Disney mal die ein oder andere Scheibe abschneiden, denn Zeichentrick funktioniert nach wie vor! Steamboy ist auch als "Einsteiger-Anime" wunderbar geeignet... ;)
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