Steiner - Das Eiserne Kreuz

Cross of Iron (1977), GB/DE
Laufzeit 132 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Drama, Kinostart 28.01.1977

6.7 Kritiker
7 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.7 Community
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17 Kommentare
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von Sam Peckinpah, mit James Coburn und Maximilian Schell

Russland 1943: Mitten in den Wirren eines Rückzugs treffen zwei unterschiedliche Charaktere aufeinander. Der kampferfahrene Feldwebel Steiner, der nicht mehr an einen Sieg glaubt, und der fanatische Hauptmann Stransky, dessen ganzer Ehrgeiz nur dem Eisernen Kreuz gilt. Die Feindschaft zwischen den beiden wächst sich zu einem hasserfüllten Privatkrieg aus. Stransky lässt Steiners Kolonne hinter der russischen Front ins Verderben laufen.

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Kommentare (17) — Film: Steiner - Das Eiserne Kreuz

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Ekky

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Lohnt sich, die Zeit aufzubringen, sich diesen Film anzusehen.

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Kill_Diether

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Bewertung7.5Sehenswert

Bin mir nicht mehr sicher, aber kann gut sein, dass ich den seinerzeit im Kino sah. Hat mir gut gefallen, weiß ich noch.

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Geierxx

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Bin mir 100% sicher das ich da nicht im kino war:D , aber der Film ist richtig gut ;)


nerdkiller

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Sehr guter Kriegsfilm nicht zu vergleichen mit Saving Private Ryan und co

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schwarzeserie

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Bewertung7.0Sehenswert

wers nicht weiss, nach dem Roman "Das geduldige Fleisch" von Willi Heinrich, leider damals etwas zu Actionlastig verfilmt worden, deshalb in diesem Fall den Roman lesen, der ist klasse.

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MurderSquad

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Bewertung9.5Herausragend

"janissl" hat eigentlich schon alles wichtige und richtige gesagt, von mir gibt es politisch UNkorrekte 9,5. Ist bislang der einzige Film der den Wehrmachtssoldaten so zeigt wie er war: Als Soldat, als Opfer der Schreibtischtäter. Ich mag im Grunde keine Kriegsfilme, egal um welchen Krieg es geht.
Aber dieser hier ist objektiv gehalten und nicht von Leuten wie Spielberg inszeniert. ;]

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Becks87

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Bewertung5.0Geht so

Sicherlich eine bemerkenswerte Fußnote der deutschen Filmgeschichte, allerdings konnte die Mischung aus Anspruch und tumber Kriegsaction bei mir nicht wirklich zünden. Äußerst aufwendig gemacht besitzt er sicherlich seine Momente, ist aber streckenweise erstaunlich holprig inszentiert und stümperhaft geschnitten.

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janissl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mitte der 70er war es in Hollywood wohl legitim einen Actionfilm zu drehen in dem deutsche World War II Soldaten die Helden sind, schließlich saß der wahre Feind mittlerweile weiter im Osten und die Ex-Nazis waren seit Jahren gute und loyale Verbündete. Konsequenter Weise ist der Russe auch in "Steiner" meist eine undefinierte dunkle Bedrohung, gesichtslos und gefährlich. Der Deutsche hingegen kommt erstaunlich gut weg, ist tapferer Soldat gebeutelt vom Kriegsgreuel, schikaniert von der fiesen Nazi-Obrigkeit, sich vollkommen dessen bewusst, dass das ganze Töten vollkommen sinnlos ist.
In seiner einseitigen Simplifizierung ist der Film also wirklich fragwürdig, in seiner inszenatorischen Wucht und seiner dramaturgischen Konsequenz ist er allerdings auch sehr unterhaltsam und fesselnd. Peckinpah hat in seinen Filmen vieles zum ersten mal ausprobiert, was heute zum Standart gehört. Sei es nun die hyperrealistische Gewaltdarstellung, die Action-Montage oder der Einsatz der Handkamera als dynamisches Mittel. Seine Filme wirken nicht umsonst noch außerordentlich frisch für ihr Alter.
Als ich den hier das erste mal gesehen habe war ich wahrscheinlich zwölf oder so und damals hat mich dieser eingeschworene Soldatenhaufen ungemein fasziniert, gerade Löwitsch als "Krüger" und natürlich Coburn als "Steiner" waren Figuren die einen magischen Reiz auf mich ausübten, auf eine sicherlich nicht pazifistische Art und Weise. Wir haben es hier also mit einem moralisch fragwürdigen, perfekt inszenierten Actioner zutun, der auch heute noch seinen Reiz versprüht.
Schwer zu bewerten das Ganze, aber ich tendiere zur eher subjektiven, politisch vielleicht nicht ganz korrekten Bewertung. Tolle Action, tolle Schauspieler, eine fesselnde, simple Geschichte und diese sehr intensiven und prägenden Gefühle, die man halt nur entwickeln kann, wenn man als Kind oder Heranwachsender wirklich fasziniert ist von dem was man sich so anschaut, lassen mich alle moralischen Vorbehalte vergessen. 8.0

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Filmkenner77

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Bewertung7.5Sehenswert

Gelungener, aber kontroverser Klassiker von Peckinpah mit glänzender Besetzung. Allen voran seien hier die Leistungen von Coburn als lakonischem Steiner und Schell als opportunistischem, statusversessenem Aristokraten zu erwähnen, die dem Film das gewisse Etwas verleihen. Dies ist wahrlich keine Hochglanzproduktion, sondern eher ein drastischer, brutaler, dreckiger und zynischer Kriegsfilm, der den Krieg als eine der wenigen internationalen Produktionen aus "deutscher Sicht" schildert. Leider ist der Film in Deutschland nur leicht geschnitten zu erhalten. Peckinpah schuf ein kleines Meisterwerk, das aber keine leichte Kost ist.

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Eine der aufsehenerregendsten deutschen Produktionen der 70er - überzeugende Darsteller, beeindruckende Kampfszenen und gute Story!

Für damalige Verhältnisse top!

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cpt. chaos

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Der noch einige Filme gedreht hat, die ich mir endlich mal ansehen muss... ;o)


alanger

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100%


Nemsis

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film hat schon was, was ich mir immer wieder gerne anschaue.

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peterpit

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Bewertung7.0Sehenswert

Als Kind gesehen, ich steh nicht auf Kriegfilme, aber dieser gefällt mir doch. Gute Story. Gutes Ende.

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GunSpeed

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Großartiges Kriegskino mit herrlichen Bildern und überzeugenden Schauspielern! Toller Soundtrack und ein passendes Ende runden den Film ab!

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alanger

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Bewertung7.0Sehenswert

sicher nicht der beste peckinpah, aber trotz wiedriger produktionsbedingungen sehr ansehlich gemacht.
aber als antikriegsfilm würde ich ihn weiß gott nicht bezeichnen.

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derblonde

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das Ballett des Todes zieht auch einen Antikriegsfilm. Senta Berger darf auch mitspielen und -leiden.

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dAShEIKO

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Bewertung6.0Ganz gut

Als in den 80ern die Chuck-Norris-Vietnam-Soldatenfilme in Mode waren, hatte Steiner seinen Renaissance auf VHS....und es war definitiv einer der besseren (Anti-)Kriegsfilme.

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AlainDelon87

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Starker Antikriegsfilm von Sam Peckinpah.
Gute Darsteller und ein fieser Schluss.

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ElGuapo

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Schluss hebt ihn von Dreckiger Dutzendware dann doch noch ab. Bis dahin muss man aber leider sagen: Peckinpah konnte das besser.

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