Stilles Licht
Stellet licht (2007), MX/NL/FR/DE Laufzeit 136 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 02.04.2009
6 Bewertungen
Skala 0 bis 10
37 Bewertungen
6 Kommentare
Keine
von Carlos Reygadas, mit Cornelio Wall und Maria Pankratz
“Stellet Licht” erzählt die tragisch-poetische Liebesgeschichte eines plattdeutschen Mennoniten im Norden Mexikos. Der mit Esther verheiratete Johan ist Bauer, hat 6 Kinder und lebt in einer ethno-religiösen Siedlungskolonie, in der Plautdietsch gesprochen wird. Damit, dass er mit einer anderen Frau (Marianne) ein Verhältnis hat und zwei Frauen gleichzeitig liebt, begeht er eine unverzeihliche Sünde und stellt sich gegen seine Gemeinde und Gott. Heftige Gewissenqualen treiben Johann an den Rand seiner seelischen Belastbarkeit. Er spricht mit beiden Frauen offen über seine Gefühle, auch wenn es noch so verletzend für sie ist. Johan glaubt trotz allem daran, dass das Paradies auch auf Erden existieren kann.
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Cast & Crew
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Carlos Reygadas
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Cornelio Wall
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Maria Pankratz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marianne
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Miriam Toews
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Peter Wall
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Jacobo Klassen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Zacarias
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Elizabeth Fehr
Regie
Schauspieler
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Carlos Reygadas
- Genre
- Drama
- Ort
- Alternative Realität, Dorfleben, Mexiko
- Handlung
- Bauer, Dorfleben, Familienalltag, Höfisches Leben, Mennoniten
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Stilles Licht
Trailer zum Film Stilles Licht
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- Stellet licht: critic.de
- Stellet licht: cineclic.de

















Kritiken (5) — Film: Stilles Licht
Elisabeth Maurer
Kommentar löschen...Vielfach setzt Regisseur Reygadas auf Naturaufnahmen, um sein Thema zu verdeutlichen. Den gesamten Film umschließt eine Rahmung. Zu Beginn gleitet die Kamera sehr sacht vom Sternenhimmel auf die Erde hinunter, wo gerade die Sonne aufgeht, beschlossen wird der Film vom Sonnenuntergang und die Rückkehr zu den Sternen. Während dieser Aufnahmen sind die Geräusche der Welt zu hören, vor allem die Stimmen der Tiere, vielleicht auch von Menschen. Reygadas bringt seine Zuschauer direkt hinein in das Dilemma Johans, der sich zwischen den beiden Frauen nicht entscheiden kann. Die Entstehung seiner Affäre mit Marianne wird nicht gezeigt. Verbunden mit der Einführung, wird Johans Dilemma zu einem allgemeinen Zustand der Menschen erklärt, ein alltägliches Problem auf der Welt, das das Leben der Menschen bestimmt. Es geht im Grunde genommen um die Tatsache, dass der Mensch zu wenig Überblick und Einsicht hat, um die richtigen Entscheidungen für sein Glück und das seiner Lieben treffen zu können. Noch fundamentaler eigentlich wird der freie Wille an sich in Frage gestellt. Selbst wenn der Mensch ihn besäße, ist er doch so unfrei, dass er kaum Handlungsspielraum hat. Dies wird deutlich an den vielen Bildern des Ackerbaus und der kultivierten Pflanzen. Zwar formen die Menschen die Natur und leben von ihr, doch sind sie ihr untertan. Das Wetter, das Wachstum der Pflanzen, die Jahreszeiten – diese Dinge bestimmen ihr Leben. Hier können die Menschen nicht eingreifen. Johan trifft keine Entscheidung und was immer er täte, es wäre falsch, denn es würde Liebe zerstören. ...
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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenDie Welt, die er entwirft, ist keine heimelige, vertraute, sondern eine, in der die Formen zu alttestamentarischer Klarheit streben und sich in streng komponierte Mustern organisieren. Den blau funkelnden Himmel, der nur am Horizont bedeckt ist mit Wolken, die aussehen wie gemalt (nur einmal verschwindet das Blau des Himmels und es fängt an zu regnen; der Regen hat dann zwangsläufig die Wucht einer Sintflut) sowie die satten Farben der Hügel und Täler mag es im Norden Mexikos tatsächlich genau so geben. Aber dass diese Welt sich in spiegelbildliche Symmetrien fügt, das ist alleine Reygadas' Werk.
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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de
Kommentar löschenMit Sicherheit einer der fremdartigsten, schönsten und berückendsten Filme des noch jungen Kinojahres 2009.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschen"Stellet Licht", uraufgeführt 2007 in Cannes und dort mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet, ist der vielleicht bislang sublimste, anrührendste und poetischste Film des mexikanischen Regisseurs Reygadas, der diesmal auf so explizite, halbpornografische Sexszenen verzichtet, wie er sie den Zuschauern seines letzten Werks "Battle in Heaven" zumutete. Diesmal versteht er sich auf die hohe Kunst des Andeutens und fasziniert mit Landschaftspanoramen von betörender Schönheit.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenDieser Film ist nicht kurz und es ist nicht schnell. Es gibt keine Filmmusik, Umgebungsgeräusche scheinen schonungslos realistisch zu sein und wenn eine Hymne gesungen wird, ist es kein Lied, aber ein Klagelied. Der Rhythmus des Films drängt sich einem auf. Interessant, wie ein langsamer und tiefgründiger Film uns absorbieren, ein schneller und oberflächlicher uns ermüden kann.
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Kommentar — Film: Stilles Licht
Kommentar schreibenSmartNana 2010/12/25 19:34:12
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