Stop Making Sense

Stop Making Sense (1984), US
Laufzeit 96 Minuten, Musikfilm, Dokumentarfilm, Kinostart 16.11.1984

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von Jonathan Demme,

Der Regisseur Jonathan Demme verzichtete auf die üblichen Klischees des Genres – keine rasende Abfolge von Bildern, keine der fast obligatorisch gewordenen Aufnahmen von Zuschauerreaktionen, keine Backstage-Interviews. Dafür konzentrierte er sich aber darauf, das Publikum in den Kinosesseln zu fesseln. Und es klappt. Die Zuschauer sehen nicht einfach einen Film; sie finden sich in einem Rockkonzert wieder, klatschen laut nach jedem Song, tanzen auf den Stühlen und vor der Leinwand herum. Der Film konzentriert sich auf das Geschehen. Sänger David Byrne steht mit seinem wilden Gesang und seiner höchst eigenen Körpersprache ganz im Mittelpunkt. Er torkelt auf der Bühne herum, als würde er in jedem Augenblick fallen, bewegt seine Beine, als wären sie aus Gummi. Jonathan Demme überlässt die Initiative den Musikern, nicht dem Cutter. Deshalb sieht “Stop Making Sense” aus wie ein Film und nicht wie ein gewöhnliches Musikvideo. Er ist brillant aufgenommen und fotografiert sowie sorgfältig ausgearbeitet – das ist möglicherweise der Schlüssel für seinen Haupteffekt: Aus der Kinovorführung wird ein regelrechtes Konzert. Indes, es ist die Musik von David Byrne und den Talking Heads, die den Film prägen. Ein echter Höhepunkt in der Musikgeschichte.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Stop Making Sense

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patcharisma

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Bewertung3.5Schwach

Komplett überschätzter "Kult"-Konzertfilm, der in den 80's Scharen von möchtegern-trendy People ins Kino lockte, die von der Band selbst und der US-New Wave-Kultur null Bohne hatten. Die "Talking Heads" riechten damals schon den kommerziellen Erfolg, Byrne wurde immer egozenrischer und der Soundtrack daraus mit den Neu-Interpretation ihrer klassischen Songs waren grausam up-gepusht, hektisch und schlecht! Danach war die Band mit jedem weiteren Album nur noch ein bemitleidenswerter Schatten ihrer selbst, bis sie sich schlussendlich im Höllen-Streit mit einem sogar juristischen und grausam wüsten Kampf trennte. Ein weiteres Kapitel von "Zu Beginn alternativ, danach nur noch übers Geld begründet".

"Talking Heads" ja - aber nur ihre ihre ersten vier, unglaublich starken Studio-Alben und das anschliessende Live-Doppel-Album "The Name of this Band is Talking Heads". Das hat das Label Rhino kürzlich rausgebracht mit unzähligen Bonus-Tracks - eine Kaufempfehlung!

Es fehlen auf MP noch so viele 80er-Konzertfilme. Wo z.B. ist "Home of the Brave" (1985) von Laurie Anderson?

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teorirum

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vorgemerkt

muß ich endlich sehen! verdammt!

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