Straight Outta Compton - Kritik

Straight Outta Compton

US · 2015 · Laufzeit 147 Minuten · FSK 16 · Musikfilm, Drama · Kinostart
Du
  • 5

    Erstsichtung: 27.07.2017
    Vorhersage: 7,5 --> Bewertung: 5

    Interessantes Rap-Biografie-Drama, das schon auf eine gewisse Art cool rüberkommt. Vergleichbar mit der Deutschen Sido Biografie "Blutzbrüdaz". Richtig überzeugen konnte mich der Film aber nicht. Wahrscheinlich weil es weder mein Musikstil ist, und mich das Gangstergehabe auch nicht mitreißen konnte.

    • 9

      Auch wenn Hip Hop nicht meine favorisierte Musikrichtung ist hatte ich mit Straight Outta Compton richtig viel Spaß. Die 2 1/2 Stunden merkt man dem Film gar nicht an, ich hätte noch eine Stunde weiter gucken können ohne das es langweilig geworden wäre. Absolute Empfehlung!

      • 8 .5

        Diese "Biographie" über die verschiedenen Anhänger der Rapcrew aus Compton, deren Geschichten zum Erfolg und zu den damit verbundenen Herausforderungen, ist doch ein gut gemeistertes Filmerlebnis, von einem ich hoffe doch, in Zukunft aufstrebendem Regisseur. Empfehlenswert? Ja aber nur für Liebhaber dieses Musikstils.

        • 9

          Außerordentlich famoses Biopic über eine zu ihrer Zeit stark polarisierenden Rap-Formation, wohl auch eine der wichtigsten. Dabei ist es gar nicht mal nötig, ein glühender Fan der Musik zu sein – meine Welt ist das auch nicht unbedingt – der Werdegang der Gruppe ist dennoch interessant, zumal er hier fesselnd und vor allem überzeugend umgesetzt wurde. Letzteres ist auch ein Verdienst der Darsteller, die allesamt eine riesen Leistung abliefern.
          Leider geht der Geschichte quasi synchron mit der Gruppe ein wenig die Puste aus, weshalb die Überlänge an mancher Stelle nicht gänzlich unbemerkt bleibt, der überwiegend positive Gesamteindruck wird dadurch allerdings nicht beeinträchtigt. Der Beat stimmt einfach… oder um es mit Dre’s Worten zu sagen: „Der Shit ist dope…“

          4
          • 8 .5
            Dady 30.06.2017, 15:31 Geändert 30.06.2017, 15:40

            Knaller!
            Diese Biografie wird ja schon seit ihrem erscheinen von einem ziemlich guten Ruf begleitet. Doch das "Straight Outta Compton" mich so überzeugt hätte ich nicht gedacht.
            Dieses Drama über die Anfänge des Gangster Rap's hat ihre Stärken in der Story und den starken Darstellern. Bis auf Paul Giamatti ist hier eigentlich keiner zusehen der mir vorher schon mal groß aufgefallen ist, doch trotzdem sind es die vier Jungs die mich einfach begeistert haben. Die Musik ist natürlich eine Sache des Geschmacks nur mich für ist sie ein klarer Pluspunkt. Der Film wirkte auf mich dazu sehr authentisch und nicht übertrieben oder zu sehr auf Hollywood getrimmt.
            Also, wer es noch nicht geschafft hat sollte diesen Film unbedingt sehen!

            7
            • 7 .5

              Eine wirklich gut gelungene Biografie von der N.W.A. Ein toll ausgesuchter Cast mit alt bekannten Gangsta Rap.

              " Fuck the Police" ;)

              1
              • 8
                Viking 03.06.2017, 21:08 Geändert 08.06.2017, 22:18

                Sehr gute Umsetzung der Biografie über die Gangster Rap-Gruppe N.W.A.
                Obwohl ich weder die Gruppe noch ihre Songs kannte hat mich
                Straight Outta Compton in den Bann gezogen. Ice Cube, Dr. Dre, Eazy-E und co. haben mit ihrer Musik nicht nur die Musikwelt revolutioniert sondern auch eine ganze Generation inspiriert.

                Visuell gibt es hier nichts auszusetzten. Der Cast ist hervorragend, wie ähnlich sie den Originalen sind ist erstaunlich. Man erkennt jeden am ersten Blick, sogar die kleinen Gast Auftritte.
                O´Shea Jackson Jr.(Ice Cube) spielt seinen Vater sensationell. Es ist nicht selbstverständlich das man seinen eigenen Vater so gut verkörpert.
                Jede Bewegung, jede Mimik passt.

                Langeweile kommt trotz der 147min. nicht auf. OK, manchmal verschwinden Nebencharaktere einfach so, obwohl man vor gut einer Stunde die Beziehungen zu den einzelnen Charakteren müsahm herleiten muste.
                Wichtig sind die Untertitel bei den Songs. Ohne ihnen versteht man vielleicht so einiges nicht, da es spezielle Ausdrücke gibt die nur die Gangster unter euch verstehen ;-)

                Auch wenn man kein Hip-Hop oder Rap hört und mit Namen wie Dr.Dre nichts anfangen kann ist der Film sehenswert und interessant. Ich kann auf jeden fall jetzt mehr mit Ice Cube und Dr. Dre anfangen und ziehe den Hut.

                Ich vergleiche das ganze mit dem Film "The Doors", finde ich so ähnlich.
                Andere Zeit, andere Kleidung, andere Musik aber die gleichen Probleme.

                • 6 .5

                  Ganz nett, aber nicht mehr

                  • 7 .5

                    Mit der Musik von N.W.A. bin ich natürlich aufgewachsen und die Musik prägte meine Jugend obwohl ich noch nie den Hardcore Gangster Rapper Fan war fand ich N.W.A. immer ganz gut. Am Anfang des Films dachte ich mir sie haben meine Blu-Ray vertauscht mit der "Expendables" Scheibe als der Rammbock in das Haus fährt in dem sich Eric Wright aka Easy E befindet, das war natürlich schon maßlos übertrieben und auch gelogen natürlich. Aber ich wusste von Anfang an was mich erwarten würde. Eine Biografie darf natürlich ein wenig übertrieben sein sonst sollte man sich besser eine Dokumentation anschauen aber für die Unterhaltung war es natürlich gut, kann man zwar nicht ernst nehmen aber eben ganz O.K. Man ist ja auch selber schuld wenn man es glaubt es wäre so gewesen.
                    Der Film hat auch seine sehr gute Seite vor allem der Aufstieg der Band fand ich klasse und wird ein gut erklärt danach kannte ich eigentlich alles aus den Neunzigerjahre,viele Dokumentationen über die Band gesehen und auch immer wiedermal ein Interview mit Jerry Heller also im Film wird im Grunde genommen sehr viel übertrieben, natürlich ist Suge Marion Knight der Teufel persönlich er kommt mir aber eher vor wie ein Schurke von einem Bond Film und nicht den Suge den ich schon seit meiner Kindheit mich befasst hatte. Suge Knight ist klar ein krimineller das steht fest er ist auch ein Blood und er hat das Gesetz schon unzählige mal gebrochen aber im Film wird er einfach nur böse dargestellt man kann kein normales Wort mit ihm sprechen also keine menschlichezügen. Der Film handelt sich hauptsächlich um Easy-E der 1995 verstarb. Aber auch der Manager der Band Jerry Heller gespielt von Paul Giamatti spielt eine zentrale Rolle im Film. Ich hätte bei dieser Laufzeit des Films mehr Tiefgang der Charakteren gewünscht. Obwohl ich die Leistungen von O'Shea Jackson als Ice Cube sehr Gut fand. Er passt so richtig in diese Rolle hinein vermutlich weil er auch der Sohn von Cube ist. Ein richtiges Schauspieler Talent hoffe es kommt bald mehr von ihm. Der Film hat eine extrem Lange Laufzeit 167 Minuten und das dauert ein wenig vor allem die mit der Musik nichts anfangen können.
                    Der Film ist ganz klar überbewertet aber schlecht ist er auf keinen Fall. Die Songs sind natürlich sehr gut Hip-Hop hatte früher mal eine Botschaft die Rapper von heute haben nur eins im Kopf schnelle Kohle mehr nichts ist leider ein wahres Klischee. Die Texte sind natürlich sehr stark dafür war natürlich Ice Cube verantwortlich. Das merkt man auch heute noch Dre's Texte kommen nie und immer an Cubes Texte heran. Ice Cube war auch das Brain der Band wenn es um richtige Entscheidungen geht bewarte Cube immer ein kühlen Kopf. Natürlich fand ich den Film interessant aber mir fehlte schlussendlich den Tiefgang in den Charakteren zu oft nur oberflächlich dargestellt.

                    Easy-E

                    Eric Wright ist einer der besten Rapper schon seine Stimme passt voll und ganz zur Musik. Seine Karriere war leider nur von kurzer Dauer . Er legte sich oft in seiner Lieder mit Dr.Dre und dessen Label Death Row Records an. Seine Beats bestehen hauptsächlich wie bei den meisten Westcoast Rapper mit dem Synthesizer.

                    Dr.Dre

                    Er ist wahrscheinlich der bekannteste Rapper aller Zeiten und einer der erfolgreichsten. Dazu kommt noch das er der reichste Rapper ist. Hauptsächlich ist er Musikproduzent und kommt gerade mal auf drei Solo Alben die aber sehr erfolgreich waren. Er entdeckte Rap Größen wie Snoop Dogg und Eminem. Er ist CEO der Plattenfirma Aftermath Records. Der "213" Rapper Warren G ist sein Halbbruder in "Straight Outta Compton" wird es allerdings nicht erwähnt.

                    Ice Cube

                    Er ist für mich der beste Rapper aller Zeiten neben Paris und Chuck D. Seine Texten sind hart und wütend seine Beats meistens Aggressiv. Er ist ein politischer Rapper und hängt sich nicht an die Gangster-Rap Klischees wie fast alle Rapper. Er war der erste der N.W.A. verließ und danach eine solo Karriere startete. Heutzutage ist er mehrheitlich als Schauspieler tätig

                    Mc Ren

                    Ein richtig guter Rapper leider konnte er nie so erfolgreich wie die anderen N.W.A. Mitglieder sein. Seine solo Werken waren alle immer gut.Er arbeitete nach NWA weiterhin für Ruthless Records und später für Guerilla Funk Records. Er nahm auch weiterhin Song mit Dr.Dre und Ice Cube auf.

                    DJ Yella

                    Er hat nach NWA ein Solo Album gemacht das fast keine Aufmerksamkeit kriegte. Als es zwischen Easy-E und Dr.Dre zum Streit kam stand Yella immer auf der Seite von Easy-E.

                    Arabian Prince

                    war das sechste Mitglied von N.W.A. auf jedenfall war er auf dem "Straight outta Compton" Album mit dabei. Er wurde entlassen oder ging von alleine ich weiss es nicht. Ich kenne keine solo Lieder von ihm. Der Typ bleibt ein Fragezeichen für mich. Im Film wird er nicht erwähnt.

                    D.O.C.

                    Ich dachte immer er stösse irgendwann zu den NWA aber das war nie der Fall. Er war eine grosse Hoffnung für den Hip-Hop und ging mit Dr.Dre zu Death Row Records. Nach einem schweren Autounfall verlor er seine Stimme. Er rapte danach noch aber seine Stimme war so kratzig das man ihm nicht wieder erkannte. Seine Prophezeite Karriere war zu Ende.

                    Snoop Dogg

                    Nach dem Millennium wollte Dr.Dre NWA neu starten. Dre, Ice Cube und MC Ren waren dabei nur Yella sagte ab und Snoop Dogg kam neu zur Band. Das Album sollte "Not These Niggaz again" heißen der Song "Chin Check" wurde zwar veröffentlicht aber nach einiger Zeit wurde das Album von Dr.Dre gestrichen. Als Trostpreis brachte Snoop Dogg mit "213" ein Album heraus mit dem Titel "The hard way".

                    Erst mit diesem Film wurde die Band eigentlich neu geboren und noch unvergesslicher gemacht. Der Film hatte sogar eine Oscarnominierung gehabt für das beste Drehbuch. Ja schade nicht gewonnen.

                    Für Fans der Band ein muss. Auch wen man nichts mit Hip-Hop am Hut hat kann der Film unterhaltsam sein.

                    5
                    • 8

                      Speak a little truth and people lose their minds.

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                      • 8 .5

                        Man muss schon sagen,dass viele Filme die sich mit Rap befassen bzw mit der Geschichte von Rapkünstlern, richtig richtig gut umgesetzt werden.
                        Auch Straight Outta Compton ist echt ein Meisterwerk seines Genres.
                        Selbst als nicht Fan von Hip Hop/Rap und null Kenner über Künstler bekommt man nicht nur eine packende Geschichte geliefert sondern schafft es wirklich Sympathien für die Musikrichtung als auch für die jeweiligen Künstler zu finden.

                        Anschauen !

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                        • 7 .5

                          auch 2t sichtung war der hammer...top streifen!

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                          • 8

                            Stimmungsvolles Geschichte von N.W.A, die zu einem klein bisschen mehr Verständnis für die Szene, die USA, Polizeigewalt und Rassenproblematik verhilft. Die 2,5 Stunden gehen ziemlich rasch vorbei und in der Tat sind es ja auch etliche Jahre die erzählt werden vom Drogenverticken in junge Jahren bis zum Aidstod als verarmter Star. Für Metiervertraute mag es Schwächen und Fehler gegeben haben, die meinem erstaunten Auge entgangen sind.

                            • 10

                              Geiler Musikfilm um nicht zu sagen der beste aus dem Rap Genre ! Die Songs sind geil .. gegen Ende aber auch traurig

                              • 8 .5

                                Oh yeah. Der Shit ist Dope!!! Nach all dem Musiker-Gewäsch, von denen sowieso die meisten Weißbrote waren, ist es an der Zeit, sich mal dem Rap zu widmen. Dem wahren Soundtrack von Überlebens-Kampf, Bling-Bling und Protzern, die Bitches und Villen ihr Eigen nennen können, wenn sie alt genug werden und den Aufstieg schaffen.

                                "Straight Outta Compton" ist da das, eigentlich längst überfällige, Monument für eine der wichtigsten Combos überhaupt: N.W.A., die mit ihren wohl wichtigsten Köpfen Eazy-E, Ice Cube und Dr. Dre den Rap nach vorne brachten und das Bild von abgehärteten schwarzen Brüdern mit Gangsa-Attitude, Money and Guns wesentlich prägten. Da gehörten Knarren nicht nur aufs Cover und in die Lyrics, sie wurden gleich noch MTV in die Kamera gehalten.

                                Vor allem ist der Film, in seinem empfehlenswerten Director's Cut, ein 167-minuten -starkes Mixtape, das einem einen hervorragenden wie intensiven Eindruck davon vermittelt, was diese Niggaz Wit Attitudes erlebt haben und wofür sie stehen.

                                Nämlich für das Aufwachsen in Compton, South L.A., das seinerzeit auch in Südafrika oder in Nähe von Beirut hättte liegen können. Ein Vorstadt-Loch für schwarze Bürger, Drogen-Dealer und Crips und Bloods, deren Blutfehde Friedhöfe füllte. Eine Gegend ohne große Perspektive, in der Bullen Nigger brüllten und sich diese einfach griffen, wenn sie an der falschen Ecke dumm rumstanden.

                                Trotzdem gab es einige, die sich nicht Scheiß-Jobs oder Kugeln im Leib abgeben wollten. Typen wie Dre, Eazy oder Cube, die mehr oder weniger Leidenschaft für Musik teilten und sich dachten, eine heiße Scheibe rauszubringen kann einem nicht schaden.

                                Was natürlich den Grundstein markiert für eine steilen Höhenflug, den "Straight Outta Compton" nachzeichnet wie abfeiert, um Zurückgebliebenen eine Geschichts-Stunde zu erteilen und Anhängern das Feeling zu vermitteln, als wäre das alles gerade erst passiert. Da werden die noch jungen Mitglieder von N.W.A. plötzlich zu Superstars, die Alben wie geschnitten Brot absetzen. Weiße Teenies in einen regelrechten Gangsta-Hype versetzen und mit Stücken wie "Fuck Tha Police", der Jugend aus dem Ghetto eine Stimme verleihen.

                                Nur gehören sie irgendwann nicht mehr dazu, sondern fahren in heißen Schlitten durch die Gegend und ein paar von ihnen feiern feucht-fröhliche Pool-Partys und beschmeißen Bikini-Miezen mit Dollar-Scheinen. Ein Leben wie Gott in fucking Frankreich. Ein Gefühl, als wärst du kugelfest und könntest übers Wasser schweben. Bis die Platze irgendwann platzt und sich zeigt, dass hier nicht jeder ein gerechtes Stück vom Kuchen erhält.

                                Und wo sich andere Musiker-Legenden an dieser Stelle im eigenen Trübsal aalen, zeigt "Straight Outta Compton" zur Abwechslung, dass viel Shit nicht von fehlendem Glauben, Drogen und miesen Bett-Gechichten herrürht. N.W.A. zeretzt sich quasi selbst, von dem Moment an, an dem Geld fließen soll und ein weißes Business diese neue Art von Hip Hop zu vermarkten beginnt.

                                Ein verdammt interessantes Kapitel, in dessen Verlauf die Brothers als Cash-Cows gemolken werden und teilweise nur als Angestellte geführt werden. Wo der Entdecker und Geschäfts-Führer schon viel dafür leistet, später als geldgieriger Ju.., na ja, gedisst zu werden. Und auch der Anschein von Unsterblichkeit wird früher oder später auf eine harte Probe gestellt.

                                Nur, damit wir uns richig verstehen, ich bin weder ein Rap-Fanatic, noch derart in dieser Sparte geschichtlich bewandert, um "Straight Outta Compton" auf Faktentreue abzuklopfen. Schlimmstenfalls ist dieses, nach "8 Mile" mit das beste Ra´p-Movie, eine Hollywood-Fantasie, die so manche Biografie etwas beschönigt und es mit der Wahrheit nicht immer genau nimmt. Andererseits ist es auch Hollywood, dass diess Epos zwischen Rap-Game, griechischer Tragödie und Lebenswerk gebracht hat.

                                Ein fast dreistündiges Mega-Ding über Dollars, Fame und Bullen-Knüppel. Ein spitzenmäßig gespieltes Mammut-Filmchen, das von East und West Coast erzählt, vom brutalen Geschäfts-Gebahren eines Suge Knight oder einfach dem Werdegang einer Combo, die in kürzester Zeit das Game für immer veränderte, bis sie zerfielen. Und am Ende, so muss ich sagen, steht ein grandioser Dialog im Script, dessen Schluss-Wort nur ein Label beschreibt, aber auch den ganzen Wahnsinn gekonnt zusammenfassen: Aftermath.

                                • 7 .5

                                  Beeindruckendes Drehbuch, das zurecht für den Oscar nominiert war, der Soundtrack SPITZENKLASSE !!!
                                  Hat aber einige Längen, hätte ruhig kürzer gehen können.
                                  Auch die Darsteller hätten sich hier allemal Oscarnominierungen verdient, aber ja ist leider so, sind für mich umgangen worden.

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                                  • 5
                                    ovau 14.10.2016, 22:52 Geändert 14.10.2016, 22:54

                                    Konnte ich mir angucken ohne mich zu langweiligen. Prädikat: "Für Fans"

                                    • 7

                                      Gut aber nicht herausragend und lzumindest im Director's Cut mitunter ein wenig zäh. Gefühlt hätten trotz der langen Laufzeit manche Themen und Entwicklungen ausführlicher ausgespielt, andere wiederum reduziert werden können. So haben sich zumindest bei mir die emotionalen Momente in Grenzen gehalten. Aber das ist Meckern auf recht hohem Niveau.

                                      • 8 .5

                                        #Oscarssowhite. Es stimmt tatsächlich. Dieser Film ist der Beweis.

                                        • 7
                                          Moviegod 06.08.2016, 11:33 Geändert 06.08.2016, 11:33

                                          Eins vorweg: ich habe mir den Directors Cut angesehen und fand diese Version eindeutig zu lang. Der Film beginnt richtig stark und hat ein gutes Ende. Nur eben dazwischen gab es einige Längen und meiner Meinung nach überflüssige Szenen.
                                          Die Geschichte war gut erzählt, hatte einen authentischen Stil und interessante Figuren (Auch wenn es oft schwer fiel, diese immer auseinander zu halten). So ein Film bietet dazu natürlich auch einen tollen Soundtrack, dessen Songs sich gut in die Story einfügen. Ich bin allerdings kein großer Fan von HipHop und Gangsterrap. Aber bei so einem Film kann ich damit leben.
                                          Alles in allem sicherlich sehenswert. Aber den großen Lobpreisungen kann ich mich dann doch nicht anschließen, da der Film mir stellenweise sehr mit den typischen "Gangsta"-Klischees belastet war.

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                                          • 8 .5

                                            Richtig gelungenes, authentisches Biopic. Ich hab mit HipHop, Rap oder gar Gangsta-Rap mal so wirklich nix am Hut, aber der Film überzeugt mich. Man markt dem Streifen an, dass mit Dre und Cube Originalprotagonisten in die Produktion involviert waren. Das wirkt alles rund und nachvollziehbar, nichts ist kitschig, idealisiert oder zu sehr auf die Spitze getrieben. Schauspielerisch und vom Skript her bombig. Mucke eh.
                                            Die 2,5 Stunden sind auch tatsächlich nicht zu viel - kurzweilig ist der Film genug. Ich hatte zwischendurch allerdings leichte Probleme, den ganzen (wechselnden) Figuren zu folgen - manch Ghetto-Gangsta sah da zu sehr aus wie der andere. Macht aber nix: Runde Sache, die man sehen sollte.

                                            • 8

                                              Der Film wird seiner Musik gerecht!

                                              • 8

                                                Straight Outta Compton erzählt die Geschichte der amerikanischen Rap-Gruppe N.W.A. Obwohl er vor allem die Gründung, sowie auch den späteren Zerfall der Gruppe thematisiert, werden auch Themen wie die polizeiliche Brutalität und der Rassismus in Amerika verdeutlicht. Daher ist der Film nicht nur an Freunde des Rap-Genres gerichtet, sondern bietet auch für einen durchschnittlichen Filmabend gute Unterhaltung. Allerdings wird die Geschichte trotz einer Länge von 2 1/2 Stunden (Directors Cut sogar fast 3 Stunden) ziemlich knapp erzählt, weshalb nicht unbedingt jeder der Story durchgehend folgen kann.

                                                Ich persönlich finde den Film allerdings sehr unterhaltsam und habe ihn mittlerweile sogar schon ein zweites Mal gesehen. Definitiv empfehlenswert!

                                                • 8

                                                  Richtig guter Film. Wurde positiv überrascht, weil ich bei der langen Spielzeit und der Tatsache, dass ich vorher noch nie einen Bezug zu N.W.A. hatte, nicht daran glaubte dass mich der Film wirklich fesseln könnte. Das hat er aber und ich kann ihn nur wärmstens empfehlen, auch wenn man zuvor nicht viel mit Hip-Hop oder N.W.A. am Hut hatte, kann der Film einen fesseln und gut unterhalten.

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                                                  • 7

                                                    Ich bin Rap Fan, vor allem die alte Zeit ist einfach meine Zeit. Ich habe mich tierisch auf Straight Outta Compton gefreut und wurde nicht wirklich enttäuscht. Nur wie soll ich den Film bitte bewerten? Ich fand den Film gut, aber jemand der kein Rap mag oder hört? Meine Freundin fand ihn gerade noch so okay, und sie hört eher Rock und Co. Die Darsteller sind allesamt sehr gut besetzt, Ice Cubs Sohn und Eazy-E reißen da natürlich völlig raus. Der Film geht für mich zu schnell von 0 auf 100, sprich die NWA Zusammenarbeit wird sehr schnell abgefrühstückt für meinen Geschmack. Es bleibt leider nicht eine einzige Szene wirklich als DIE Szene im Gedächtnis, ich habe im Kino aber bei vielen Szenen hart mitgedudelt oder gegröhlt. Interessant fand ich, dass niemand die Szene im Hotel verstanden hat, als Ice Cube sagte "Bye Felicia", was ein Kick an den Film "Friday" war. Ich würde als Fan gerne 10 Punkte geben, aber ich will hier einfach den Film als solches bewerten und kann nicht mehr als sieben Punkte geben.

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