Kennst du Einen, kennst du Alle. „Street Kings“ erweist sich als erneuter Versuch Korruption und Verbrechen innerhalb der Polizei zu thematisieren. Und um es von Beginn an zu sagen: Diesen Film hätte es wahrlich nicht gebraucht. Ein vom Dienst gezeichneter Cop (Keanu Reeves), mit – natürlich – tragischer Lebensgeschichte ballert sich durch den Sumpf der amerikanischen Gesellschaft, während in seiner eigenen Behörde Zustände wie in Sodom und Gomorrah herrschen. Reeves, der in „Street Kings“ wenig überzeugend agiert – braucht es doch mehr als einen Gesichtsausdruck - ist in diesem Fall allerdings nur das Geringste von zahlreichen Übeln. Über die Tatsache, dass James Ellroy bei dem Drehbuch mitgeschrieben hat, denkt man am Besten gar nicht erst großartig nach, oder aber man versucht sich einzureden, dass er sicherlich und hoffentlich kaum etwas dazu beigetragen hat. In all den bemühten Stereotypen und Klischees des Genres, versucht sich „Street Kings“ als vermeintlich intelligent konstruierter Thriller zu verkaufen, was kolossal fehlschlägt. Der Plot des Films ist nämlich in etwa so überraschend wie Sonne im Sommer. Forest Whitaker verkommt in „Street Kings“ zu allem Überfluss zu einer eindimensionalen Karikatur. Einzig der aus „House“ bekannte Hugh Laurie vermag in dem Film wirklich zu überzeugen.
Street Kings reiht sich nahtlos in die Reihe urbaner Thriller und harter Polizeistreifen ein. Keanu Reeves überzeugt in seiner Rolle als Polizist, der seine eigene Gesetze macht. Der Film selbst liegt irgendwo zwischen Training Day und Departed - Unter Feinden. Auch wenn das Verwirr-Spiel um die Guten und die Bösen etwas ausgereifter sein könnte, die brachiale Action erlaubt es, den ein oder anderen schwachen Moment der Story zu verzeihen.
Unterhaltsam und stellenweise mitreißend, aber halt auch sattsam bekannt und nicht sonderlich einfallsreich inszeniert. Man versucht einen auf TRAINING DAY zu machen, bleibt aber knapp über DEATHLY WEAPON kleben: Die Action muss Ayer noch etwas üben und außerhalb der nächtlichen Außenaufnahmen sieht STREET KINGS phasenweise wie ein Fernsehkrimi aus.
Dem Mysterium um die so genannte Keksdose wird hier mit brutalen Methoden, unter zweifelhaften Umständen und unter Beschuss von allen Seiten nachgegangen. Der Film ist spannend und hält Überraschungen für den Zuschauer bereit.
[...]Darstellerisch wäre Keanu Reeves als kompromissloser Cop wohl nicht jedermanns erste Wahl gewesen, doch sein limitiertes Spiel passt zu der zynischen, selbstzerstörerischen Ebene, auf der sich Tom Ludlow befindet. Reeves versteht es, seine Charaktere trotz mimischer Beschränkungen mit einer gewissen (wenn auch von Film zu Film kaum voneinander unterscheidbaren) Ausstrahlung zu versehen, die in der Summe aus Rolle und Schauspieler weit öfter funktionieren, als seine Kritiker wahrhaben wollen. Forest Whitaker als Captain Wander bietet in einer Mischung aus charismatischem Verführer und rücksichtslosem Egozentriker quasi eine light-Version seiner mit dem Oscar gekrönten Leistung aus "Der letzte König von Schottland", als Paul Diskant empfiehlt sich Chris Evans nach "Sunshine" erneut für Höheres (sofern man seine Auftritte in "Fantastic Four" nicht als solches versteht), Hugh Laurie liefert als interner Ermittler bewährte Housemannskost. Der übrige Cast um Rapper Common, Jay Mohr und Naomi Harris liefert gute Arbeit.[...]
Street Kings macht genau wie seine Hauptperson keine Gefangenen. Kein Cop kommt hier gut weg, und irgendwie hat jeder Dreck am Stecken. Schonungslos hält die Kamera drauf, wenn Keanu Reeves die “Verdächtigen” eliminiert, und der Mord an Washington gleicht einer Hinrichtung. Doch wenn auch die Actionszenen eher hart ausfallen, so ist Street Kings kein reiner Action-Film, eher ein Thriller. Dementsprechend wird die Spannung mehr und mehr aufgebaut.
Im Grunde macht der Film nicht viel verkehrt. Keanu Reeves steht die Rolle als harter Cop ganz gut, seine Freundin (Martha Higereda) funktioniert als Eye-Catcher für die ohnehin männliche Zielgruppe ziemlich gut und Hugh Laurie macht irgendwie nichts anderes als seine House-Rolle in die Dienstaufsicht zu versetzen. Witzig übrigens, dass sein erstes Auftreten in einem Krankenhaus stattfindet und man wirklich denken könnte, da sitzt House. Einziger Kritikpunkt bei der Besetzung ist Forest Whitaker. Ich kannte ihn bisher nur aus “Nicht auflegen” und fand ihn dort ziemlich gut, aber was er hier abliefert ist so aufgedreht und übertrieben, dass er es schafft viel von der Stimmung kaputt zu machen und bei meiner persönlichen Meinung einen glatten Punkt abzuziehen.
Alles in allem also ein Film, den man gut gucken kann, der spannend ist, an den man sich aber in einigen Jahren nur bedingt erinnern wird.
David Ayer, der magere und bleiche Mann aus Illinois, ist bekannt für seine Drehbücher in korrupten Polizei-/ und Schwarzenmilieus. Ihm verdanken wir das Skript zu Training Day, wohl einem der besten Polizei-Filme der letzten Jahre mit einem Denzel Washington in Bestform. Auch die Bücher von S.W.A.T. und Dark Blue gehen auf sein Konto. Kein Wunder also, dass sich Ayer bei seiner ersten Regie-Arbeit Street Kings erneut in diese Milieus vorwagt.
"Böse Jungs sind wir alle", sagt Keanu Reeves, der wieder wie eine Gliederpuppe spielt, was diesmal überhaupt nicht stört. Harter Stoff aus der Feder von James Ellroy, empfehlenswert für Freunde des Cop-Krimis. Nach dem Kino sprechen die Üblichen Verdächtigen über die gute Besetzung und den Stock des Dr. House. (Mehr im Podcast)
Gab's das nicht schon mal? Mit Kurt Russel? Ähnlichkeiten mit Dark Blue sind nicht abstreitbar, trotz allem ein guter, actionreicher Film mit einem meiner absoluten Favoriten, Keanu Reeves.
Das in die Kategorie Thriller, Drama einzuordnen, ist etwas übertrieben. Es ist ein ganz normaler Action-Film, mit korrupten Cops und Drogendealern, nichts weiter.
Krieg unter Cops und Krieg zwischen Cops und Gangstern. Und dabei wird nicht zimperlich miteinander umgegangen. Klingt nach ‚The Shield' ist aber ‚Street Kings', eine Durchschnittskrimikost mit interessanter Besetzung, die streckenweise unterhält aber doch wenig erinnerungswürdig bleibt.
Wer seine Krimis kennt, weiß, dass James Ellroy es gerne deftig-heftig mag und sein Lieblingsthema die Korruption innerhalb der Polizeibehörde von LA ist. So ist auch Ludlow eine typische Ellroy-Figur (und wird zudem von Keanu Reeves hervorragend verkörpert): Gleichermaßen hart im Austeilen wie Einstecken und obwohl von Berufs wegen ein Gesetzeshüter, nimmt er es mit eben jenem nicht immer so genau. Nur um am Ende als einzig integre Figur aus einem blutigen Wirrwarr aus Mord und Erpressung hervorzugehen. Diese erstklassige Drehbuchvorlage von Ellroy hat Regisseur David Ayer konsequent zu einem schmutzigen und schonungslosen Cop-Thriller verarbeitet, in dem neben all der Härte auch immer ein wenig Film Noir-Melancholie mitschwingt.
In die Gegenwart verlegt erstarrt Ellroys Vision jedoch in ihren eigenen Klischees. Dass Korruption und Polizeigewalt im realen Los Angeles ganz reale Opfer fordern, gerät vollständig aus dem Blick.
Wer einen typischen Genrefilm erwartet, bekommt einen soliden Cop-Thriller geboten, der alle gewohnten Versatzstücke beinhaltet und mit einer gelungenen Besetzung aufwartet.
(...)
Kinobesucher die sich von "Street Kings" frischen Wind im Genre erhoffen, könnten jedoch allzu leicht enttäuscht werden. Welche der vermeintlich undurchschaubaren Gestalten hier auf welcher Seite steht, erkennt der geübte Zuschauer in wenigen Minuten. Überraschende Wendungen oder neue Einfälle gibt es bei der Story nicht.
(...)
Liebhaber von Werken wie "L.A. Confidential", "Training Day" und "Departed - Unter Feinden", die zwischen all den überzogenen Actionkrachern, Superheldengeschichten oder Judd-Apatow-Komödien dieser Tage sehnlichst auf Nachschub warten, sollten sich die Street Kings daher nicht entgehen lassen.
Es gibt dabei zwei Möglichkeiten, diese 110 Minuten ohne größere Schäden zu überstehen: Entweder nehme man in Kauf, wie unverschämt unoriginell, dummdreist und stümperhaft sich diese Geschichte anbietet, wie penetrant sie die ewig gleichen Genrestationen abgrast, die ewig gleichen Nigger/FuckYou/Faggot–Dialoge runterrasselt und ihrem Baller- und Posingmarathon eine begnadet vorhersehbare Schlusswendung hinten anstellt, einer etwaigen Unterhaltung zuliebe oder vielleicht auch, weil man für seine 8 Euro einfach nichts Besseres verdient hat. Oder man teile sich die Zeit in abwechselnde Schlafphasen und heimliches Gekicher ein, gelegentlich unterbrochen durch guten Willen, diesem immerhin von James Ellroy zu 50 Prozent mitverschuldeten Polizeithriller doch irgendetwas abgewinnen zu können.
„Ihr habt Augen wie ne Halbmondsichel, zieht euch an wie weiße, redet wie schwarze und fahrt Autos wie Juden, woher soll ich also wissen, was ihr für gelbe, hundefleischfressende Charlies seid, wenn ihr es nicht wisst?!“
Die Geschichte rundum korrupte, versoffene Cops die nach ihren eigenen Regeln arbeiten ist sicher nichts Neues. Unzählige Male wird sie jedes Jahr im Kino und auf DVD neuaufgerollt, mal gut, mal richtig schlecht. David Ayer inszeniert mit 'Street Kings', basierend auf dem Roman von James Ellroy, von 2008 eindeutig einen der besseren Filme dieser Art, auch wenn man irgendwie alles schon kennt.
Detective Tom Ludlow zählt zu den brutalsten Cops des Los Angeles Police Departments, wo Selbstjustiz, Korruption und Vetternwirtschaft an der Tagesordnung sind. Als sein Kollege erschossen wird, gerät er selbst ins Visier von Ermittlungen. Jemand aus den eigenen Reihen will ihm den Mord unterschieben. Wer steckt dahinter? Wem kann er trauen? Auf seiner Jagd nach dem Killer kommt Ludlow den Antworten gefährlich nah. So nah, dass es tödlich für ihn enden könnte.
Kameramann Gabriel Beristain liefert mit 'Street Kings' düstere Hochglanzaufnahmen der stilsicheren Art. Er fängt das korrupte und äußerst brutale Polizisten-Leben in L.A. in durchgängig stimmigen Bilder ein. Untermalt wird der Film von der durchschnittlichen Musik von Graeme Revell, dazu kommen immer wieder irgendwelche Hip-Hop Beats und Lieder, die wohl die harte Ghetto-Atmosphäre immer widergeben sollen. Ich fand es aber irgendwann unpassend, wenn immer wieder irgendwelcher Hardcore-Rap mit hartem Beat rumposaunt wird. Zum Glück passiert das dann aber immer nur wenige Sekunden. So erhält 'Street Kings' zwar keine durchgehend dichte Atmosphäre, ist in der Hinsicht aber, allein wegen der starken Bilder, kein Totalausfall.
Mit Keanu Reeves hat Ayer sicher keinen Besetzungs-Coup gelandet. Viel zu sauber wirkt er meistens als alkoholsüchtiger Brutalo Ludlow. Dass Reeves keine der großen Charakterminen ist, wissen wir ja alle. Aber er hat schon deutlich bessere Leistung als hier gezeigt. Als Fehlbesetzung will ich ihn aber trotzdem nicht abstempeln, man hätte die Rolle trotzdem besser besetzen können. Dafür können die Nebenrollen überzeugen. Als Polizeichef Captain Jack Wander ist der wunderbare Forest Whitaker zu sehen. Whitaker bringt wie von ihm gewohnt eine überzeugende Leistung und darf als Boss unbeschwert aufspielen. Dann Hugh Laurie, wahrscheinlich besser bekannt als zynischer Dr. House. Laurie spielt den anderen Polizeichef Captain James Biggs, der sich mit Wander nicht nur einmal ein deftiges Wortduell liefert. Laurie bringt auch eine gute Leistung und darf wieder in die von ihm gewohnte Charakterrolle schlüpfen, die er natürlich ohne Probleme ausfüllt. Und dann noch die größte Überraschung: Chris Evans. Einer der Schauspieler die ich absolut nicht leiden kann. Doch Evans zeigt als Cop Diskant ebenfalls eine, für seine Verhältnisse, gute Leistung und geht im Cast keinesfalls unter.
Mit 'Street Kings' inszeniert David Ayer einen einfachen Genre-Film. Wir haben den abgefuckten, versoffenen Cop, der von seiner Frau verlassen wurde und sich seitdem in Alkohol und blanker Brutalität verliert. Dann haben wir die anderen Cops, die sich als Helden ausgeben, aber in Wirklichkeit noch viel Korrupter sind als unser Antiheld. Dann wird unser Antiheld noch in einen Mord verwickelt, in den er natürlich perfekt passend würde, obwohl er eben einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort war. Und dann wird trockene Erde aufgewühlt und der Kreis der Brutalität nimmt seinen Lauf. Das hatten wir alles schon, wäre Ludlow jetzt noch eine Woche vor dem Dienstende wär das Klischee perfekt erfüllt. Wie gesagt, nichts neues, lange nicht. Auch einige Logiklöcher kann man 'Street Kings' nicht absprechen. Doch Ayer's Inszenierung macht aus 'Street Kings' einfach einen extrem unterhaltsamen Cop-Thriller, irgendwo zwischen Moral und Pflicht. Zwischen Korruption und Ehrlichkeit. Zwischen Blut und Sucht. Fast symbolisch sieht man in der Eingangsszene Cop-Ludlow wie er sich im Badezimmer nach dem Aufstehen erst mal übergeben muss, nur um kurz danach wieder an der Wodka-Flasche zu hängen. Danach nimmt der Film ordentlich Tempo auf, ein brutaler Villa-Sturm folgt, in dem er eine Koreanische-Kinderpornogang ohne weiteres über den Haufen schießt. Dadurch zeichent sich 'Street Kings' sich in jedem Fall aus. Durch seine sehr düsteren, kompromisslose und brutalen Szenen. Und an dieser Stelle sei noch was zu Brutalität gesagt. Der Film ist zwar ab 18, aber sicher nicht übertrieben. Blut fließt eben bei Schießereien und so soll es auch sein. Inzwischen nervt es mich sogar schon, wenn jemand deutlich angeschossen wird und man selbst bei Nahaufnahmen kein Blut sieht, nicht mal ein Loch in der Kleidung. Vielleicht bin ich da auch der einzige. Naja was zurück zum Thema. 'Street Kings' hat eindeutig seine guten und seine schlechten Seiten. Welche Seiten überwiegen ist hier Situationsabhängig und natürlich Geschmackssache. Für mich war es aber in jedem Fall solide und düstere Nachmittagsunterhaltung die ich mir sicher nochmal zu Gemüte führen werde.
Fazit: Mit 'Street Kings' inszeniert David Ayer einen düsteren, kompromisslosen und blutigen Thriller tief im Sumpf aus Korruption, Rache und Wut. Das klingt gut, wäre da nicht die Besetzung von Keanu Reeves und die Tatsache, dass wir alles schon mal irgendwo (besser) gesehen haben. Der Film überzeugt aber durch seine feine Optik, den guten Nebendarstellern und der temporeiche Inszenierung, die 'Street Kings' nie langweilig werden lässt. Kurz gesagt: Alles schon gehabt, aber trotzdem tierisch unterhaltsam.
Ich habe mir den Film eigentlich nur angeguckt,weil mir versprochen wurde,dass Hugh Laurie eine Hauptrolle darin spielt(liebe den Mann).Ansonsten kann ich mit dem Genre Action nicht sehr viel anfangen.Dem entsprechend waren die Erwartungen an die Story und an die anderen Schauspieler auch nicht sonderlich hoch,weil ich im Prinzip nur auf Hugh fokusiert war,so peinlich das auch klingen mag.Nun,wie manche Personen dabei "Hauptrolle" definieren ist mir schleicherhaft,denn vorgekommen ist er nur in 6 popeligen Szenen.Man,war ich vielleicht enttäuscht..Da habe ich mich so auf ihn gefreut,und dann das^^Naja,wenigstens hat mich der Film in diesen 6 besagten Szenen vollkommen gefesselt:).Aber um es mal auf den Punkt zu bringen:für mich überraschender Weise eigentlich ein gut gemachter Action-Thriller,der mir leider irgendwann mit seiner übertriebenden Gewaltdarstellung etwas auf die Nerven ging.Solide schauspielerische Leistungen,aber halt alles etwas klischeehaft aufgebaut und ohne großen Wendungen.Trotz allem ein netter Spaß für zwischendurch,wenn man mal keine Lust auf großes Nachdenken und hinein interpredieren hat.
Fazit:Da wären meinerseits mehr Punkte drin gewesen,wenn auch mehr Hugh Laurie-Szenen im Film gewesen wären:D Aber nein,hat halt nicht so sein wollen.Also,für jeden seiner Auftritte einen Punkt...Was für eine professionelle Bewertung ich immer abgebe:">
ja man kann ihn sich schon nochmal angucken aber da musste schon sehr viele schläge auf den kopfe bekommen oder größere mengen crack rauchen dass man vergisst wie er ausgeht ;) =D
muuuhar har har ... da magste wohl recht haben hö hööö ^^
aber das will ich nun auch nicht unbedingt dafür in Kauf nehmen
das kostet mir zuviel .. der Preis dafür ist zu hoch und meine Gesundheit ist mir doch schon heilig :D
auf der anderen seite waren die ganzen twists samt ende von street kings schon ziemlich geil ;) also da musst du halt ne pro und contra liste erstellen =D
Hey, Keanu Reeves lebt ja noch. Manchmal sind Filme, die einen Unsterblich machen (Matrix-Reihe) schwierig, weil Sie eine große Bürde sind (wie bei Elijah Woods und dem Herr der Ringe..).
Den FIlm kann man sich gerne mal ansehen, erinnerte mich etwas an Training Day, obwohl mir Street Kings sogar besser gefiel!
Zweite Empfehlung von meinem Nachbarn...und der Film fing auch etwas besser an. Leider hielt er das nicht. Woran auch immer es lag, aber irgendwann dachte ich nur noch "??????"
Ich sage mal SPOILER:
Und wenn Keanu Reeves am Anfang sagt "Ja, ich bin Rassist", dann aber einen ehemaligen afro-amerikanischen Freund rächen will - und am Ende dann doch alle sterben, die etwas dunkler als weiß sind, bin ich etwas verdutzt... aber vielleicht hatte das Eine auch nichts mit dem Anderen zu tun.
Konventioneller, recht harter Polizeithriller im Stile von "Dark Blue" und "Training Day", ohne aber deren Qualität zu erreichen. Dieser Film ist nur dank der starken Schauspieler Keanu Reeves (Der Mann mit den zwei Gesichtsausdrücken, aber ich mag sein Schauspiel trotzdem) und Forest Whitaker leicht über dem Durchschnitt anzusiedeln. Die Story hat man so oder so ähnlich schon dutzende Male gesehen und bietet kaum nennenswerte Überraschungen. Korrupte Polizisten scheinen heute in nahezu jedem Thriller dieses Genre unablässig zu sein. "Street Kings" spielte 58 Millionen Dollar ein und damit knapp das Dreifache seiner Produktionskosten.
Sicher doch. Aber ich erspare es mir hier, auf Themen wie Alkoholismus, Rassismus, Loyalität, Verrat, Ehrenkodex etc. einzugehen, da sie im Film auch nur am Rande und im Schnelldurchlauf thematisiert werden.
Angefangen bei "Dirty Harry". Dem Anti-Cop. Oder "French Connection", "Der Mann, der niemals aufgibt", "Internal Affairs - Trau' ihm, er ist ein Cop", "Dark Blue", "In der Hitze der Nacht", "Serpico", "Cop Land", "Training Day". All diese Filme und sicherlich noch mehr behandeln das Thema "Good Cop - Bad Cop". Mal sind die genannten Themen in diesen Filmen mehr, mal weniger ausgeprägt. Ähnlich wie bei "Street Kings".
Dies sehe ich anders. Es gibt doch einen Wandel vom Saulus zum Paulus bei Reeves. Wenn das Ende ein anderes gewesen wäre, könnte ich deiner Auffassung zustimmen. Insbesondere "Dirty Harry II" und "Dark Blue" schlagen doch in die gleiche Kerbe. Die Charaktere vollziehen immer einer Wandel. Natürlich ist dies nuancierter als das übliche SW-Klischee, aber das Prinzip bleibt doch das gleiche.
Hm, interessant. Ich habe den Reeves irgendwie anders gesehen. Irgendwie so ähnlich wie die Charakterzeichnung des Comic-Wolverine. Nicht der Hellste, gnadenlos (effizient?) zu seinen Gegnern aber letztlich irgendwie doch unkorrumpierbar. Ich sehe auch keine Wandlung in ihm. Er wird ja auch von Anfang an als Gefahr von seinen Kollegen eingeschätzt, darum dreht sich doch der ganze Film, soweit ich mich erinnere. Wollen sie ihn nicht irgendwie loswerden, er findet's raus und macht sie am Ende alle platt? Seine Frage (sinngemäß): 'Was dachten sie denn, wie ich reagieren würde, wenn ich das rausfinde?' scheint das zu unterstützen.
Aber ist auch schon länger her, daß ich den gesehen hab...
Nun, aber am Anfang bringt er die Asiaten um. verfälscht den Tatort. Und eigentlich will er den schwarzen Polizisten, der scheinbar intern gegen ihn ermittelt, mit Gewalt von seinem Vorhaben abbringen und lässt die Videoaufzeichnung nach dessen Tod verschwinden. Zudem steckt ein Profil von ihm im Körper des Schwarzen. Scheinbar wollte er ihn also umbringen. Wenn er unschuldig wäre, würde er kaum so handeln. Er ist in gewisser Weise Teil des Systems.
Und das ist der Punkt. Man kann das alles vollkommen anders sehen und ich denke, das ist die Intention des Films. Ich verstand das so: Reeves ist ein guter Cop, gnadenlos, aber gut, der der Ansicht ist zu WISSEN, was richtig und falsch ist. Aber der auch weiß, daß es da andere, ich nenne es mal 'Meinungen' (man könnte auch korruptes Rechtssystem dazu sagen...) gibt. Und weil er schlicht keinen BOCK hat, sich damit auseinander zu setzen, tut er eben das, was notwendig ist. Kurz: er tut Dinge die nicht rechtens, aber dennoch RICHTIG sind, um weiter den wirklichen Bösen hinterher gehen zu können. Zumindest hab ich das so verstanden... Deshalb auch die 10 von mir. Hat das schonmal ein anderer Film so deutlich dargestellt?
Wie auch immer, Whitaker und Reeves sind ohnehin top notch.
"Dark Blue", "Training Day", "Harsh Times" oder "S.W.A.T." - mit Cops, Gangstern und der dunklen Seite der Macht kennt sich Autor und Regisseur David Ayer ja aus. Und wenn dann noch der Name des großen James Ellroy, Autor der Vorlage von "L.A. Confidential" oder "The Black Dahlia", erscheint hofft man doch auf einen weiteren, einigermaßen packenden Crime-Thriller aus dem Schmelz-Tiegel L.A.. Und das kriegen wir mit "Street Kings" auch fast geboten. Immerhin gewinnt Keanu Reeves seiner Rolle nicht die übliche Neo-/Klaatu-Lethargie ab, über die wir uns sonst so köstlich amüsieren. Nein, für diesen Film rollt Reeves dem Constantine-Zynismus den roten Teppich aus und zeigt auch abseits schöner Indie-Rollen, dass er durchaus mehr kann. Jedenfalls kann er schöne Flüche und politisch nicht korrekte Namen auspacken, die uns die ersten Minuten versüssen. Im Original sogar noch mehr, aber dann setzt auch bei "Street Kings" so ein komisches Gefühl ein, dass hier vieles auf Sparflamme kocht und schnell abgetan ist. Für die große Schatten-Handlung im Hintergrund halten sich die Überraschungen ziemlich in Grenzen, so wie die Länge der wichtigsten Schlüssel-Szenen. Dabei gerät das ganze zu einem etwas wackeligen Schau-Laufen toller Darsteller wie Hugh Laurie (ohne House-Stöckchen, aber mit genauso loser Schnauze), dem eingeschlafenen Forest Whitaker (Schade!!!), dem Aufsteiger Chris Evans, "28 Days Later"-Schönheit Naomie Harris (leider nur Nebenrolle), Cedric The Entertainer oder ein paar bekannten Gesichtern wie Jay Mohr (perverses Bärtchen) und Terry Crews (viel zu kurz!). Und was sagt uns das? Ganz einfach, die Leute sind da, die Location, der Stoff über Korruption - nur hätte das besser genutzt werden können, verdammt!!! Ein Klassiker ist "Street Kings" nämlich nicht geworden, dazu wird alles viel zu schnell und distanziert abgehandelt. Der Sprung, oder sollte ich sagen, das Geballere von Punkt A nach Punkt B ist meist nur eine Schussweite oder ein paar kurze Sätze entfernt. Und auch die Rollen im ganzen Spiel sind schon nach ein paar Auftritten deutlich aufgeteilt. Immerhin kann das ganze mehr unterhalten als so mancher andere Genre-Sprössling. Das will ja auch schon was heißen, wenn nur diese echt enttäuschende Auflösung der Marke "Das Böse siegt doch immer" nicht so schrecklich abgestanden und aufgesetzt wirken würde.
Keanu Reeves erkennt als skrupellos agierender Bulle, dass die Welt um ihn herum schlecht und vor allem mächtig korrupt ist und wechselt daher intern die Seiten, sodass er fortan das Böse bekämpft, um schlussendlich erkennen zu müssen, dass dies in den eigenen Reihen unbesiegbar bleibt.
Solider Action-Thriller mit einer passablen Story, die jedoch nicht vollends zu überzeugen weiß, zumal weder Keanu Reeves, noch Forest Whitaker Glanzsleistungen abliefern und auch die abschließende "Aufdröselung" etwas dürftig daherkommt.
Regisseur Danny Ayer kann man als Fachmann für Cop- Thriller bezeichnen. Sei es nun sein Regiedebüt "Harsh Times" mit Christian Bale oder seine Drehbücher zu "Training Day", "S.W.A.T" und" Dark Blue". Bei seinem neusten Film rund um korrupte Cops, brutale Gangster und die Straßen der Großstadt bedient sich Ayer wie bei seinen anderen Arbeiten bei altbewährtem, wobei die Betonung auf alt liegt.
Alles was man hier zusehen bekommt wirkt gebraucht, die Handlung ist zu zweitklassig und ist wie die Zeichnung des Helden bzw. Anti- Helden weist deutliche Verschleißspuren auf. Der Begriff Second Hand passt hervorragend auch wenn man von solch einem prominent mit Keanu Reeves, Forest Whitaker und Hugh Laurie besetzte Film eher etwas weniger abgestandenes erwartet. Das "Street Kings" am Ende doch noch notdürftig gut unterhält liegt ganz einfach daran, dass der sein Angebot an Action, Spannung und Dramatik zumindest in nette Bilder verpackt.
Sicher nicht der beste Cop-Thriller, aber in meinen Augen ein richtig guter Unterhaltsamer! Die Charaktere passen ebenfalls sehr gut in diesem Film. Wirken alle stimmig und glaubwürdig.
Auch wenn viele den Reeves nicht mögen, die Rollen die er spielt passen einfach zu Ihm.
Er mag kein sehr guter Schauspieler sein, doch ich finde er macht seine Sache in jedem Film gut.
Klasse, knallharter und kompromissloser Cop-Thriller, der mich aber dennoch ein wenig enttäuscht hat, weil meine Erwartungen einfach zu hoch waren.
Klar, die Story war packend erzählt und am Ende auch wendungsreich, aber sie war leider zuleicht zu durchschauen.
Aber dennoch: Fesselnd, packend, spannend, hervorragende Actionszenen und Shoot-Outs und dieses "The Shield"-Flair mit den Street-Gangs find ich eh klasse und hochinteressant.
Klasse gespielt von Keanu Reeves, der trotz seiner dreckigen Weste und exzessiven Gewaltanwendungen (saugeil die Szene mit dem Stacheldrahtzaun) immer der Held ist, auf dessen Seite man ist, egal, was er anstellt.
Klasse gespielt natürlich von Forest Whitaker, wenngleich mir seine Szenen am Ende zu übertrieben dargestellt waren. Aber sonst charismatisch wie eh und je.
Leider leider hat man zu wenig von Hugh Laurie gesehen. In den Szenen, in denen er auftauchte, war er klasse, ich hätte mir von dieser Figur aber etwas mehr Bissigkeit gewünscht.
Insegsamt eine weitere sehr gute Verfilmung einer Geschichte von James Ellroy
Es ist kein schlechter Film, dies vorweg. Aber ihm fehlt viel, damit er richtig gut ist.
Zum ersten wäre da die Geschichte: die gab es schon oft genug, sie bietet auch wenig Raum für Überraschungen, ist also alles in allem durchschnittlich.
Die Schauspieler sind gut. Man kann sicherlich diskutieren, ob Keanu Reeves passend besetzt wurde und ob Forest Whitaker seine Rolle so theatralisch darbieten musste. Dies wären aber nur Nuancen und letztlich machen die Schauspieler einen guten Job.
Was den Film aber etwas scheitern lässt ist, und dies hängt dann wieder mit Punkt 1, der Geschichte, zusammen, seine mangelnde Spannung. Man wird nie so mitgerissen, dass man über die Vorhersehbarkeit und die Uninspiriertheit wohlwollend hinwegblicken könnte.
Einen Blick für Copthriller-Fans ist dieser Film sicherlich wert und technisch gut gemacht und prominent besetzt ist er auch, aber er ist kein großer Vertreter seines Genres.
Jedes US PD hat im diesem Noir jetzt einen besoffenen Hitmen. Bei Kollegen wird einem dieser Job teils geneidet auch wenn man sich voll abschießen muss um irgendwas zu treffen. Na gut! Ich kann ja nicht das Gegenteil beweisen. Wovon man aber ausgehen kann ist das Keanu Reeves sicherlich nicht mit der Polizei zusammenarbeitet. Dann schon eher mit dem Teufel aka Al oder einem gigantischen Robotor aus dem Weltall.
Vielleicht kann man diese Macho Ballerrei besser verdauen wenn man vorher eine Zitrone auslutscht und ein schmerzhaftes Grinsen an den Tag legt mit dem man andere Leute im Saal zu Tode erschreckt. Maybe kann man das ganze auch lockerer sehen und dann gibts ein bischen Bum Bum plus Popcorn.
Nettes Actionkino für zwischendurch. Man sollte keine großen Wendungen erwarten, aber für gute Unterhaltung sorgt der Film definitiv. Interessanter Protagonist, immer im Wechsel zwischen gut und böse. Nichts weltbewegendes, aber interessant anzusehen.
Street Kings - Kritik
US 2008 Laufzeit 109 Minuten, FSK 18, Thriller, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 17.04.2008
Kritiken (15) — Film: Street Kings
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschenKennst du Einen, kennst du Alle. „Street Kings“ erweist sich als erneuter Versuch Korruption und Verbrechen innerhalb der Polizei zu thematisieren. Und um es von Beginn an zu sagen: Diesen Film hätte es wahrlich nicht gebraucht. Ein vom Dienst gezeichneter Cop (Keanu Reeves), mit – natürlich – tragischer Lebensgeschichte ballert sich durch den Sumpf der amerikanischen Gesellschaft, während in seiner eigenen Behörde Zustände wie in Sodom und Gomorrah herrschen. Reeves, der in „Street Kings“ wenig überzeugend agiert – braucht es doch mehr als einen Gesichtsausdruck - ist in diesem Fall allerdings nur das Geringste von zahlreichen Übeln. Über die Tatsache, dass James Ellroy bei dem Drehbuch mitgeschrieben hat, denkt man am Besten gar nicht erst großartig nach, oder aber man versucht sich einzureden, dass er sicherlich und hoffentlich kaum etwas dazu beigetragen hat. In all den bemühten Stereotypen und Klischees des Genres, versucht sich „Street Kings“ als vermeintlich intelligent konstruierter Thriller zu verkaufen, was kolossal fehlschlägt. Der Plot des Films ist nämlich in etwa so überraschend wie Sonne im Sommer. Forest Whitaker verkommt in „Street Kings“ zu allem Überfluss zu einer eindimensionalen Karikatur. Einzig der aus „House“ bekannte Hugh Laurie vermag in dem Film wirklich zu überzeugen.
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KiNGU: Couchhero - Held auf dem Sofa
Kommentar löschenStreet Kings reiht sich nahtlos in die Reihe urbaner Thriller und harter Polizeistreifen ein. Keanu Reeves überzeugt in seiner Rolle als Polizist, der seine eigene Gesetze macht. Der Film selbst liegt irgendwo zwischen Training Day und Departed - Unter Feinden. Auch wenn das Verwirr-Spiel um die Guten und die Bösen etwas ausgereifter sein könnte, die brachiale Action erlaubt es, den ein oder anderen schwachen Moment der Story zu verzeihen.
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Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM
Kommentar löschenUnterhaltsam und stellenweise mitreißend, aber halt auch sattsam bekannt und nicht sonderlich einfallsreich inszeniert. Man versucht einen auf TRAINING DAY zu machen, bleibt aber knapp über DEATHLY WEAPON kleben: Die Action muss Ayer noch etwas üben und außerhalb der nächtlichen Außenaufnahmen sieht STREET KINGS phasenweise wie ein Fernsehkrimi aus.
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isinesunshine: isinesunshine.de
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschenStreet Kings macht genau wie seine Hauptperson keine Gefangenen. Kein Cop kommt hier gut weg, und irgendwie hat jeder Dreck am Stecken. Schonungslos hält die Kamera drauf, wenn Keanu Reeves die “Verdächtigen” eliminiert, und der Mord an Washington gleicht einer Hinrichtung. Doch wenn auch die Actionszenen eher hart ausfallen, so ist Street Kings kein reiner Action-Film, eher ein Thriller. Dementsprechend wird die Spannung mehr und mehr aufgebaut.
Im Grunde macht der Film nicht viel verkehrt. Keanu Reeves steht die Rolle als harter Cop ganz gut, seine Freundin (Martha Higereda) funktioniert als Eye-Catcher für die ohnehin männliche Zielgruppe ziemlich gut und Hugh Laurie macht irgendwie nichts anderes als seine House-Rolle in die Dienstaufsicht zu versetzen. Witzig übrigens, dass sein erstes Auftreten in einem Krankenhaus stattfindet und man wirklich denken könnte, da sitzt House. Einziger Kritikpunkt bei der Besetzung ist Forest Whitaker. Ich kannte ihn bisher nur aus “Nicht auflegen” und fand ihn dort ziemlich gut, aber was er hier abliefert ist so aufgedreht und übertrieben, dass er es schafft viel von der Stimmung kaputt zu machen und bei meiner persönlichen Meinung einen glatten Punkt abzuziehen.
Alles in allem also ein Film, den man gut gucken kann, der spannend ist, an den man sich aber in einigen Jahren nur bedingt erinnern wird.
http://xander81.wordpress.com/2008/04/27/kritik-street-kings/
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Kaltduscher: MoviezKult.de
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschen"Böse Jungs sind wir alle", sagt Keanu Reeves, der wieder wie eine Gliederpuppe spielt, was diesmal überhaupt nicht stört. Harter Stoff aus der Feder von James Ellroy, empfehlenswert für Freunde des Cop-Krimis. Nach dem Kino sprechen die Üblichen Verdächtigen über die gute Besetzung und den Stock des Dr. House. (Mehr im Podcast)
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J. Christopher: Times, BBC, Daily Mirror J. Christopher: Times, BBC, Daily Mirror
Kommentar löschenDavid Ayers bedrückender und in Ekel erregender Weise brutaler Thriller Street Kings ist trostlos.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Sm0K1ngGnu
Kommentar löschenGab's das nicht schon mal? Mit Kurt Russel? Ähnlichkeiten mit Dark Blue sind nicht abstreitbar, trotz allem ein guter, actionreicher Film mit einem meiner absoluten Favoriten, Keanu Reeves.
Das in die Kategorie Thriller, Drama einzuordnen, ist etwas übertrieben. Es ist ein ganz normaler Action-Film, mit korrupten Cops und Drogendealern, nichts weiter.
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M. Klingbeil: filmfuchs.de M. Klingbeil: filmfuchs.de
Kommentar löschenKrieg unter Cops und Krieg zwischen Cops und Gangstern. Und dabei wird nicht zimperlich miteinander umgegangen. Klingt nach ‚The Shield' ist aber ‚Street Kings', eine Durchschnittskrimikost mit interessanter Besetzung, die streckenweise unterhält aber doch wenig erinnerungswürdig bleibt.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenWer seine Krimis kennt, weiß, dass James Ellroy es gerne deftig-heftig mag und sein Lieblingsthema die Korruption innerhalb der Polizeibehörde von LA ist. So ist auch Ludlow eine typische Ellroy-Figur (und wird zudem von Keanu Reeves hervorragend verkörpert): Gleichermaßen hart im Austeilen wie Einstecken und obwohl von Berufs wegen ein Gesetzeshüter, nimmt er es mit eben jenem nicht immer so genau. Nur um am Ende als einzig integre Figur aus einem blutigen Wirrwarr aus Mord und Erpressung hervorzugehen. Diese erstklassige Drehbuchvorlage von Ellroy hat Regisseur David Ayer konsequent zu einem schmutzigen und schonungslosen Cop-Thriller verarbeitet, in dem neben all der Härte auch immer ein wenig Film Noir-Melancholie mitschwingt.
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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenIn die Gegenwart verlegt erstarrt Ellroys Vision jedoch in ihren eigenen Klischees. Dass Korruption und Polizeigewalt im realen Los Angeles ganz reale Opfer fordern, gerät vollständig aus dem Blick.
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Moviesteve: Podcast
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(...)
Kinobesucher die sich von "Street Kings" frischen Wind im Genre erhoffen, könnten jedoch allzu leicht enttäuscht werden. Welche der vermeintlich undurchschaubaren Gestalten hier auf welcher Seite steht, erkennt der geübte Zuschauer in wenigen Minuten. Überraschende Wendungen oder neue Einfälle gibt es bei der Story nicht.
(...)
Liebhaber von Werken wie "L.A. Confidential", "Training Day" und "Departed - Unter Feinden", die zwischen all den überzogenen Actionkrachern, Superheldengeschichten oder Judd-Apatow-Komödien dieser Tage sehnlichst auf Nachschub warten, sollten sich die Street Kings daher nicht entgehen lassen.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenEs gibt dabei zwei Möglichkeiten, diese 110 Minuten ohne größere Schäden zu überstehen: Entweder nehme man in Kauf, wie unverschämt unoriginell, dummdreist und stümperhaft sich diese Geschichte anbietet, wie penetrant sie die ewig gleichen Genrestationen abgrast, die ewig gleichen Nigger/FuckYou/Faggot–Dialoge runterrasselt und ihrem Baller- und Posingmarathon eine begnadet vorhersehbare Schlusswendung hinten anstellt, einer etwaigen Unterhaltung zuliebe oder vielleicht auch, weil man für seine 8 Euro einfach nichts Besseres verdient hat. Oder man teile sich die Zeit in abwechselnde Schlafphasen und heimliches Gekicher ein, gelegentlich unterbrochen durch guten Willen, diesem immerhin von James Ellroy zu 50 Prozent mitverschuldeten Polizeithriller doch irgendetwas abgewinnen zu können.
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Kommentare (67) — Film: Street Kings
Kommentar schreibenSoulReaver 2011/12/04 17:37:02
Kommentar löschen„Ihr habt Augen wie ne Halbmondsichel, zieht euch an wie weiße, redet wie schwarze und fahrt Autos wie Juden, woher soll ich also wissen, was ihr für gelbe, hundefleischfressende Charlies seid, wenn ihr es nicht wisst?!“
Die Geschichte rundum korrupte, versoffene Cops die nach ihren eigenen Regeln arbeiten ist sicher nichts Neues. Unzählige Male wird sie jedes Jahr im Kino und auf DVD neuaufgerollt, mal gut, mal richtig schlecht. David Ayer inszeniert mit 'Street Kings', basierend auf dem Roman von James Ellroy, von 2008 eindeutig einen der besseren Filme dieser Art, auch wenn man irgendwie alles schon kennt.
Detective Tom Ludlow zählt zu den brutalsten Cops des Los Angeles Police Departments, wo Selbstjustiz, Korruption und Vetternwirtschaft an der Tagesordnung sind. Als sein Kollege erschossen wird, gerät er selbst ins Visier von Ermittlungen. Jemand aus den eigenen Reihen will ihm den Mord unterschieben. Wer steckt dahinter? Wem kann er trauen? Auf seiner Jagd nach dem Killer kommt Ludlow den Antworten gefährlich nah. So nah, dass es tödlich für ihn enden könnte.
Kameramann Gabriel Beristain liefert mit 'Street Kings' düstere Hochglanzaufnahmen der stilsicheren Art. Er fängt das korrupte und äußerst brutale Polizisten-Leben in L.A. in durchgängig stimmigen Bilder ein. Untermalt wird der Film von der durchschnittlichen Musik von Graeme Revell, dazu kommen immer wieder irgendwelche Hip-Hop Beats und Lieder, die wohl die harte Ghetto-Atmosphäre immer widergeben sollen. Ich fand es aber irgendwann unpassend, wenn immer wieder irgendwelcher Hardcore-Rap mit hartem Beat rumposaunt wird. Zum Glück passiert das dann aber immer nur wenige Sekunden. So erhält 'Street Kings' zwar keine durchgehend dichte Atmosphäre, ist in der Hinsicht aber, allein wegen der starken Bilder, kein Totalausfall.
Mit Keanu Reeves hat Ayer sicher keinen Besetzungs-Coup gelandet. Viel zu sauber wirkt er meistens als alkoholsüchtiger Brutalo Ludlow. Dass Reeves keine der großen Charakterminen ist, wissen wir ja alle. Aber er hat schon deutlich bessere Leistung als hier gezeigt. Als Fehlbesetzung will ich ihn aber trotzdem nicht abstempeln, man hätte die Rolle trotzdem besser besetzen können. Dafür können die Nebenrollen überzeugen. Als Polizeichef Captain Jack Wander ist der wunderbare Forest Whitaker zu sehen. Whitaker bringt wie von ihm gewohnt eine überzeugende Leistung und darf als Boss unbeschwert aufspielen. Dann Hugh Laurie, wahrscheinlich besser bekannt als zynischer Dr. House. Laurie spielt den anderen Polizeichef Captain James Biggs, der sich mit Wander nicht nur einmal ein deftiges Wortduell liefert. Laurie bringt auch eine gute Leistung und darf wieder in die von ihm gewohnte Charakterrolle schlüpfen, die er natürlich ohne Probleme ausfüllt. Und dann noch die größte Überraschung: Chris Evans. Einer der Schauspieler die ich absolut nicht leiden kann. Doch Evans zeigt als Cop Diskant ebenfalls eine, für seine Verhältnisse, gute Leistung und geht im Cast keinesfalls unter.
Mit 'Street Kings' inszeniert David Ayer einen einfachen Genre-Film. Wir haben den abgefuckten, versoffenen Cop, der von seiner Frau verlassen wurde und sich seitdem in Alkohol und blanker Brutalität verliert. Dann haben wir die anderen Cops, die sich als Helden ausgeben, aber in Wirklichkeit noch viel Korrupter sind als unser Antiheld. Dann wird unser Antiheld noch in einen Mord verwickelt, in den er natürlich perfekt passend würde, obwohl er eben einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort war. Und dann wird trockene Erde aufgewühlt und der Kreis der Brutalität nimmt seinen Lauf. Das hatten wir alles schon, wäre Ludlow jetzt noch eine Woche vor dem Dienstende wär das Klischee perfekt erfüllt. Wie gesagt, nichts neues, lange nicht. Auch einige Logiklöcher kann man 'Street Kings' nicht absprechen. Doch Ayer's Inszenierung macht aus 'Street Kings' einfach einen extrem unterhaltsamen Cop-Thriller, irgendwo zwischen Moral und Pflicht. Zwischen Korruption und Ehrlichkeit. Zwischen Blut und Sucht. Fast symbolisch sieht man in der Eingangsszene Cop-Ludlow wie er sich im Badezimmer nach dem Aufstehen erst mal übergeben muss, nur um kurz danach wieder an der Wodka-Flasche zu hängen. Danach nimmt der Film ordentlich Tempo auf, ein brutaler Villa-Sturm folgt, in dem er eine Koreanische-Kinderpornogang ohne weiteres über den Haufen schießt. Dadurch zeichent sich 'Street Kings' sich in jedem Fall aus. Durch seine sehr düsteren, kompromisslose und brutalen Szenen. Und an dieser Stelle sei noch was zu Brutalität gesagt. Der Film ist zwar ab 18, aber sicher nicht übertrieben. Blut fließt eben bei Schießereien und so soll es auch sein. Inzwischen nervt es mich sogar schon, wenn jemand deutlich angeschossen wird und man selbst bei Nahaufnahmen kein Blut sieht, nicht mal ein Loch in der Kleidung. Vielleicht bin ich da auch der einzige. Naja was zurück zum Thema. 'Street Kings' hat eindeutig seine guten und seine schlechten Seiten. Welche Seiten überwiegen ist hier Situationsabhängig und natürlich Geschmackssache. Für mich war es aber in jedem Fall solide und düstere Nachmittagsunterhaltung die ich mir sicher nochmal zu Gemüte führen werde.
Fazit: Mit 'Street Kings' inszeniert David Ayer einen düsteren, kompromisslosen und blutigen Thriller tief im Sumpf aus Korruption, Rache und Wut. Das klingt gut, wäre da nicht die Besetzung von Keanu Reeves und die Tatsache, dass wir alles schon mal irgendwo (besser) gesehen haben. Der Film überzeugt aber durch seine feine Optik, den guten Nebendarstellern und der temporeiche Inszenierung, die 'Street Kings' nie langweilig werden lässt. Kurz gesagt: Alles schon gehabt, aber trotzdem tierisch unterhaltsam.
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Coach T 2011/12/04 18:03:59
Antwort löschen(Un-) Schöner Film. Schöner Kommentar. :)
SoulReaver 2011/12/04 18:11:25
Antwort löschen(Netter Film). Danke :)
stuforcedyou 2011/12/04 18:19:10
Antwort löschenMittelmäßiger Film, viel besserer Kommentar ;D
SoulReaver 2011/12/04 18:28:46
Antwort löschenDanke Stu! .:.
Kreaexo 2011/12/04 18:42:32
Antwort löschen[...] dass wir alles schon mal irgendwo (besser) gesehen haben.[...] Klingt alles sehr nach einen Abklatsch von 'L.A. Confidential'.
Aber sehr schön geschrieben. (:
SoulReaver 2011/12/04 18:45:52
Antwort löschenJa, da lassen sich unzählige Film wiederfinden. Aber naja, besser gut geklaut als schlecht selbstgemacht, oder wie heißts noch? :D Und Danke :)
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Benjamin Barker 2011/12/05 15:58:05
Antwort löschenNa gut, dann kann ich mir meinen Kommentar, der in nächster Zeit mal gekommen wäre, sparen. ;) Fand den auch ordentlich.
SoulReaver 2011/12/05 20:21:43
Antwort löschenPardon :D
*:Toffifee:* 2011/08/29 02:17:37
Kommentar löschenIch habe mir den Film eigentlich nur angeguckt,weil mir versprochen wurde,dass Hugh Laurie eine Hauptrolle darin spielt(liebe den Mann).Ansonsten kann ich mit dem Genre Action nicht sehr viel anfangen.Dem entsprechend waren die Erwartungen an die Story und an die anderen Schauspieler auch nicht sonderlich hoch,weil ich im Prinzip nur auf Hugh fokusiert war,so peinlich das auch klingen mag.Nun,wie manche Personen dabei "Hauptrolle" definieren ist mir schleicherhaft,denn vorgekommen ist er nur in 6 popeligen Szenen.Man,war ich vielleicht enttäuscht..Da habe ich mich so auf ihn gefreut,und dann das^^Naja,wenigstens hat mich der Film in diesen 6 besagten Szenen vollkommen gefesselt:).Aber um es mal auf den Punkt zu bringen:für mich überraschender Weise eigentlich ein gut gemachter Action-Thriller,der mir leider irgendwann mit seiner übertriebenden Gewaltdarstellung etwas auf die Nerven ging.Solide schauspielerische Leistungen,aber halt alles etwas klischeehaft aufgebaut und ohne großen Wendungen.Trotz allem ein netter Spaß für zwischendurch,wenn man mal keine Lust auf großes Nachdenken und hinein interpredieren hat.
Fazit:Da wären meinerseits mehr Punkte drin gewesen,wenn auch mehr Hugh Laurie-Szenen im Film gewesen wären:D Aber nein,hat halt nicht so sein wollen.Also,für jeden seiner Auftritte einen Punkt...Was für eine professionelle Bewertung ich immer abgebe:">
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*:Toffifee:* 2011/08/29 02:20:40
Antwort löschenOh sorry,sehe gerade einen Rechtschreibfehler.Meine "interpreTieren",nicht "interpreDieren".
*:Toffifee:* 2011/08/29 19:30:59
Antwort löschenOh okay,danke schön:D Hätte ich eig. auch selber drauf kommen können^.^
Murphante 2011/07/02 03:24:13
Kommentar löschenDer gefiel mir sehr gut ... und bin ein Fan von Keanu Reeve ...
ich schau ihn mir aufjedenfall nochmal an ^^
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HorrorClown 2011/07/02 12:36:09
Antwort löschenfunktioniert nur leider nach einmal gucken nicht mehr, der film...
Murphante 2011/07/02 12:56:25
Antwort löschenjoahr der Ahaaa Effekt ist dann raus ...
aber wenn ich ihn länger im Regal stehen lass ...
kann man ihn ja wieder rauskramen ^^
HorrorClown 2011/07/02 16:19:59
Antwort löschenja man kann ihn sich schon nochmal angucken aber da musste schon sehr viele schläge auf den kopfe bekommen oder größere mengen crack rauchen dass man vergisst wie er ausgeht ;) =D
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Murphante 2011/07/02 16:46:02
Antwort löschenmuuuhar har har ... da magste wohl recht haben hö hööö ^^
aber das will ich nun auch nicht unbedingt dafür in Kauf nehmen
das kostet mir zuviel .. der Preis dafür ist zu hoch und meine Gesundheit ist mir doch schon heilig :D
HorrorClown 2011/07/02 19:40:05
Antwort löschenauf der anderen seite waren die ganzen twists samt ende von street kings schon ziemlich geil ;) also da musst du halt ne pro und contra liste erstellen =D
Fox Mulder1985 2011/06/13 14:57:29
Kommentar löschenHey, Keanu Reeves lebt ja noch. Manchmal sind Filme, die einen Unsterblich machen (Matrix-Reihe) schwierig, weil Sie eine große Bürde sind (wie bei Elijah Woods und dem Herr der Ringe..).
Den FIlm kann man sich gerne mal ansehen, erinnerte mich etwas an Training Day, obwohl mir Street Kings sogar besser gefiel!
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Marie Krolock 2011/05/23 10:19:32
Kommentar löschenZweite Empfehlung von meinem Nachbarn...und der Film fing auch etwas besser an. Leider hielt er das nicht. Woran auch immer es lag, aber irgendwann dachte ich nur noch "??????"
Ich sage mal SPOILER:
Und wenn Keanu Reeves am Anfang sagt "Ja, ich bin Rassist", dann aber einen ehemaligen afro-amerikanischen Freund rächen will - und am Ende dann doch alle sterben, die etwas dunkler als weiß sind, bin ich etwas verdutzt... aber vielleicht hatte das Eine auch nichts mit dem Anderen zu tun.
Jetzt aber mal wieder einen besseren Film.
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Slevin Kalebra 2011/05/23 10:21:41
Antwort löschenMensch Marie,was hast du den für Nachbarn?
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Marie Krolock 2011/05/23 10:22:24
Antwort löschenDas habe ich mich auch gefragt :D
Marie Krolock 2011/05/23 10:28:12
Antwort löschenHmm.. moment, korrigiere nochmal - er hat mir ja auch Rapunzel (also Tangled) geliehen :D
Filmkenner77 2011/04/28 09:18:27
Kommentar löschenKonventioneller, recht harter Polizeithriller im Stile von "Dark Blue" und "Training Day", ohne aber deren Qualität zu erreichen. Dieser Film ist nur dank der starken Schauspieler Keanu Reeves (Der Mann mit den zwei Gesichtsausdrücken, aber ich mag sein Schauspiel trotzdem) und Forest Whitaker leicht über dem Durchschnitt anzusiedeln. Die Story hat man so oder so ähnlich schon dutzende Male gesehen und bietet kaum nennenswerte Überraschungen. Korrupte Polizisten scheinen heute in nahezu jedem Thriller dieses Genre unablässig zu sein. "Street Kings" spielte 58 Millionen Dollar ein und damit knapp das Dreifache seiner Produktionskosten.
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C_C 2011/04/28 12:48:11
Antwort löschenes geht um weit mehr als nur Korruption...
Filmkenner77 2011/04/28 13:17:39
Antwort löschenSicher doch. Aber ich erspare es mir hier, auf Themen wie Alkoholismus, Rassismus, Loyalität, Verrat, Ehrenkodex etc. einzugehen, da sie im Film auch nur am Rande und im Schnelldurchlauf thematisiert werden.
C_C 2011/04/28 15:19:07
Antwort löschenWas ist der Zusammenhang aus all diesem? "We're all bad, John!"
Wer hat also Legitimation zu was, basierend worauf wer ist der gute, wer der schlechte in dem Film?
Filmkenner77 2011/04/28 16:28:57
Antwort löschenNun, aber auch diese Erkenntnis hat man heute in nahezu jedem Copthriller oder?
C_C 2011/04/28 16:49:02
Antwort löschenHä? Ok, an welche denkst du jetzt!?
Filmkenner77 2011/04/28 18:48:02
Antwort löschenAngefangen bei "Dirty Harry". Dem Anti-Cop. Oder "French Connection", "Der Mann, der niemals aufgibt", "Internal Affairs - Trau' ihm, er ist ein Cop", "Dark Blue", "In der Hitze der Nacht", "Serpico", "Cop Land", "Training Day". All diese Filme und sicherlich noch mehr behandeln das Thema "Good Cop - Bad Cop". Mal sind die genannten Themen in diesen Filmen mehr, mal weniger ausgeprägt. Ähnlich wie bei "Street Kings".
C_C 2011/04/28 22:48:22
Antwort löschennenenedu! In Street Kings geht es grade drum, daß es kein good cop bad cop thing gibt.
Filmkenner77 2011/04/29 08:49:23
Antwort löschenDies sehe ich anders. Es gibt doch einen Wandel vom Saulus zum Paulus bei Reeves. Wenn das Ende ein anderes gewesen wäre, könnte ich deiner Auffassung zustimmen. Insbesondere "Dirty Harry II" und "Dark Blue" schlagen doch in die gleiche Kerbe. Die Charaktere vollziehen immer einer Wandel. Natürlich ist dies nuancierter als das übliche SW-Klischee, aber das Prinzip bleibt doch das gleiche.
C_C 2011/05/01 11:27:18
Antwort löschenHm, interessant. Ich habe den Reeves irgendwie anders gesehen. Irgendwie so ähnlich wie die Charakterzeichnung des Comic-Wolverine. Nicht der Hellste, gnadenlos (effizient?) zu seinen Gegnern aber letztlich irgendwie doch unkorrumpierbar. Ich sehe auch keine Wandlung in ihm. Er wird ja auch von Anfang an als Gefahr von seinen Kollegen eingeschätzt, darum dreht sich doch der ganze Film, soweit ich mich erinnere. Wollen sie ihn nicht irgendwie loswerden, er findet's raus und macht sie am Ende alle platt? Seine Frage (sinngemäß): 'Was dachten sie denn, wie ich reagieren würde, wenn ich das rausfinde?' scheint das zu unterstützen.
Aber ist auch schon länger her, daß ich den gesehen hab...
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Filmkenner77 2011/05/01 14:08:50
Antwort löschenNun, aber am Anfang bringt er die Asiaten um. verfälscht den Tatort. Und eigentlich will er den schwarzen Polizisten, der scheinbar intern gegen ihn ermittelt, mit Gewalt von seinem Vorhaben abbringen und lässt die Videoaufzeichnung nach dessen Tod verschwinden. Zudem steckt ein Profil von ihm im Körper des Schwarzen. Scheinbar wollte er ihn also umbringen. Wenn er unschuldig wäre, würde er kaum so handeln. Er ist in gewisser Weise Teil des Systems.
C_C 2011/05/01 14:14:02
Antwort löschenUnd das ist der Punkt. Man kann das alles vollkommen anders sehen und ich denke, das ist die Intention des Films. Ich verstand das so: Reeves ist ein guter Cop, gnadenlos, aber gut, der der Ansicht ist zu WISSEN, was richtig und falsch ist. Aber der auch weiß, daß es da andere, ich nenne es mal 'Meinungen' (man könnte auch korruptes Rechtssystem dazu sagen...) gibt. Und weil er schlicht keinen BOCK hat, sich damit auseinander zu setzen, tut er eben das, was notwendig ist. Kurz: er tut Dinge die nicht rechtens, aber dennoch RICHTIG sind, um weiter den wirklichen Bösen hinterher gehen zu können. Zumindest hab ich das so verstanden... Deshalb auch die 10 von mir. Hat das schonmal ein anderer Film so deutlich dargestellt?
Wie auch immer, Whitaker und Reeves sind ohnehin top notch.
mikkean 2011/04/27 20:09:56
Kommentar löschen"Dark Blue", "Training Day", "Harsh Times" oder "S.W.A.T." - mit Cops, Gangstern und der dunklen Seite der Macht kennt sich Autor und Regisseur David Ayer ja aus. Und wenn dann noch der Name des großen James Ellroy, Autor der Vorlage von "L.A. Confidential" oder "The Black Dahlia", erscheint hofft man doch auf einen weiteren, einigermaßen packenden Crime-Thriller aus dem Schmelz-Tiegel L.A.. Und das kriegen wir mit "Street Kings" auch fast geboten. Immerhin gewinnt Keanu Reeves seiner Rolle nicht die übliche Neo-/Klaatu-Lethargie ab, über die wir uns sonst so köstlich amüsieren. Nein, für diesen Film rollt Reeves dem Constantine-Zynismus den roten Teppich aus und zeigt auch abseits schöner Indie-Rollen, dass er durchaus mehr kann. Jedenfalls kann er schöne Flüche und politisch nicht korrekte Namen auspacken, die uns die ersten Minuten versüssen. Im Original sogar noch mehr, aber dann setzt auch bei "Street Kings" so ein komisches Gefühl ein, dass hier vieles auf Sparflamme kocht und schnell abgetan ist. Für die große Schatten-Handlung im Hintergrund halten sich die Überraschungen ziemlich in Grenzen, so wie die Länge der wichtigsten Schlüssel-Szenen. Dabei gerät das ganze zu einem etwas wackeligen Schau-Laufen toller Darsteller wie Hugh Laurie (ohne House-Stöckchen, aber mit genauso loser Schnauze), dem eingeschlafenen Forest Whitaker (Schade!!!), dem Aufsteiger Chris Evans, "28 Days Later"-Schönheit Naomie Harris (leider nur Nebenrolle), Cedric The Entertainer oder ein paar bekannten Gesichtern wie Jay Mohr (perverses Bärtchen) und Terry Crews (viel zu kurz!). Und was sagt uns das? Ganz einfach, die Leute sind da, die Location, der Stoff über Korruption - nur hätte das besser genutzt werden können, verdammt!!! Ein Klassiker ist "Street Kings" nämlich nicht geworden, dazu wird alles viel zu schnell und distanziert abgehandelt. Der Sprung, oder sollte ich sagen, das Geballere von Punkt A nach Punkt B ist meist nur eine Schussweite oder ein paar kurze Sätze entfernt. Und auch die Rollen im ganzen Spiel sind schon nach ein paar Auftritten deutlich aufgeteilt. Immerhin kann das ganze mehr unterhalten als so mancher andere Genre-Sprössling. Das will ja auch schon was heißen, wenn nur diese echt enttäuschende Auflösung der Marke "Das Böse siegt doch immer" nicht so schrecklich abgestanden und aufgesetzt wirken würde.
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cpt. chaos 2011/04/25 18:50:23
Kommentar löschenKeanu Reeves erkennt als skrupellos agierender Bulle, dass die Welt um ihn herum schlecht und vor allem mächtig korrupt ist und wechselt daher intern die Seiten, sodass er fortan das Böse bekämpft, um schlussendlich erkennen zu müssen, dass dies in den eigenen Reihen unbesiegbar bleibt.
Solider Action-Thriller mit einer passablen Story, die jedoch nicht vollends zu überzeugen weiß, zumal weder Keanu Reeves, noch Forest Whitaker Glanzsleistungen abliefern und auch die abschließende "Aufdröselung" etwas dürftig daherkommt.
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chris-tian 2011/01/20 07:33:59
Kommentar löschenForest Whitaker ist mal wieder nicht zu Bremsen!!!!!!! So geil der Film^^... Aber auch Keanu Reeves spielt Herausragend.
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Mr.AdGood 2011/01/10 15:07:11
Kommentar löschenKnallharter Copthriller...genau nach meinem Geschmack!
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stuforcedyou 2010/12/25 18:32:15
Kommentar löschenRegisseur Danny Ayer kann man als Fachmann für Cop- Thriller bezeichnen. Sei es nun sein Regiedebüt "Harsh Times" mit Christian Bale oder seine Drehbücher zu "Training Day", "S.W.A.T" und" Dark Blue". Bei seinem neusten Film rund um korrupte Cops, brutale Gangster und die Straßen der Großstadt bedient sich Ayer wie bei seinen anderen Arbeiten bei altbewährtem, wobei die Betonung auf alt liegt.
Alles was man hier zusehen bekommt wirkt gebraucht, die Handlung ist zu zweitklassig und ist wie die Zeichnung des Helden bzw. Anti- Helden weist deutliche Verschleißspuren auf. Der Begriff Second Hand passt hervorragend auch wenn man von solch einem prominent mit Keanu Reeves, Forest Whitaker und Hugh Laurie besetzte Film eher etwas weniger abgestandenes erwartet. Das "Street Kings" am Ende doch noch notdürftig gut unterhält liegt ganz einfach daran, dass der sein Angebot an Action, Spannung und Dramatik zumindest in nette Bilder verpackt.
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Mr. Ogi 2010/12/12 15:28:05
Kommentar löschenSicher nicht der beste Cop-Thriller, aber in meinen Augen ein richtig guter Unterhaltsamer! Die Charaktere passen ebenfalls sehr gut in diesem Film. Wirken alle stimmig und glaubwürdig.
Auch wenn viele den Reeves nicht mögen, die Rollen die er spielt passen einfach zu Ihm.
Er mag kein sehr guter Schauspieler sein, doch ich finde er macht seine Sache in jedem Film gut.
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HauntedSaint 2010/10/25 17:50:47
Kommentar löschenGut gemeinter Cop-Thriller, leider ist die Story ausgelutsch und Reeves meiner Meinung nach eine Fehlbesetzung. Hätte was draus werden können.
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nicospeedo 2010/07/23 17:53:45
Kommentar löschenmisratener polizeifilm, indem keanu mal wieder beweist wie wenig er schauspielern kann! ich hab seit "constantine" lange nicht mehr so gegääääähnt!
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Moe Szyslak 2010/07/20 22:33:34
Kommentar löschenKlasse, knallharter und kompromissloser Cop-Thriller, der mich aber dennoch ein wenig enttäuscht hat, weil meine Erwartungen einfach zu hoch waren.
Klar, die Story war packend erzählt und am Ende auch wendungsreich, aber sie war leider zuleicht zu durchschauen.
Aber dennoch: Fesselnd, packend, spannend, hervorragende Actionszenen und Shoot-Outs und dieses "The Shield"-Flair mit den Street-Gangs find ich eh klasse und hochinteressant.
Klasse gespielt von Keanu Reeves, der trotz seiner dreckigen Weste und exzessiven Gewaltanwendungen (saugeil die Szene mit dem Stacheldrahtzaun) immer der Held ist, auf dessen Seite man ist, egal, was er anstellt.
Klasse gespielt natürlich von Forest Whitaker, wenngleich mir seine Szenen am Ende zu übertrieben dargestellt waren. Aber sonst charismatisch wie eh und je.
Leider leider hat man zu wenig von Hugh Laurie gesehen. In den Szenen, in denen er auftauchte, war er klasse, ich hätte mir von dieser Figur aber etwas mehr Bissigkeit gewünscht.
Insegsamt eine weitere sehr gute Verfilmung einer Geschichte von James Ellroy
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guggenheim 2010/03/11 23:33:55
Kommentar löschenEs ist kein schlechter Film, dies vorweg. Aber ihm fehlt viel, damit er richtig gut ist.
Zum ersten wäre da die Geschichte: die gab es schon oft genug, sie bietet auch wenig Raum für Überraschungen, ist also alles in allem durchschnittlich.
Die Schauspieler sind gut. Man kann sicherlich diskutieren, ob Keanu Reeves passend besetzt wurde und ob Forest Whitaker seine Rolle so theatralisch darbieten musste. Dies wären aber nur Nuancen und letztlich machen die Schauspieler einen guten Job.
Was den Film aber etwas scheitern lässt ist, und dies hängt dann wieder mit Punkt 1, der Geschichte, zusammen, seine mangelnde Spannung. Man wird nie so mitgerissen, dass man über die Vorhersehbarkeit und die Uninspiriertheit wohlwollend hinwegblicken könnte.
Einen Blick für Copthriller-Fans ist dieser Film sicherlich wert und technisch gut gemacht und prominent besetzt ist er auch, aber er ist kein großer Vertreter seines Genres.
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BlueSquirrel 2010/03/04 16:14:28
Kommentar löschenJedes US PD hat im diesem Noir jetzt einen besoffenen Hitmen. Bei Kollegen wird einem dieser Job teils geneidet auch wenn man sich voll abschießen muss um irgendwas zu treffen. Na gut! Ich kann ja nicht das Gegenteil beweisen. Wovon man aber ausgehen kann ist das Keanu Reeves sicherlich nicht mit der Polizei zusammenarbeitet. Dann schon eher mit dem Teufel aka Al oder einem gigantischen Robotor aus dem Weltall.
Vielleicht kann man diese Macho Ballerrei besser verdauen wenn man vorher eine Zitrone auslutscht und ein schmerzhaftes Grinsen an den Tag legt mit dem man andere Leute im Saal zu Tode erschreckt. Maybe kann man das ganze auch lockerer sehen und dann gibts ein bischen Bum Bum plus Popcorn.
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Dead_Eye_Dodo 2010/02/03 07:26:04
Kommentar löschenNettes Actionkino für zwischendurch. Man sollte keine großen Wendungen erwarten, aber für gute Unterhaltung sorgt der Film definitiv. Interessanter Protagonist, immer im Wechsel zwischen gut und böse. Nichts weltbewegendes, aber interessant anzusehen.
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AylaView 2010/01/10 21:43:38
Kommentar löschenKeanu Reeves auf Rachefeldzug. Keine großen Überraschungen, dafür satte harte Action.
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SaulSilver85 2009/10/23 13:53:01
Kommentar löschenIrgendwie zu vorhersehbar und ohne großen Storywendungen. Atmosphärisch schon gut, aber soooo neu auch net...
Außerdem nervt der immer gleiche Gesichtsausdruck von Reeves
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