Streets of Philadelphia - Unter Verrätern

10th and Wolf (2006), US
Laufzeit 107 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Drama

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- Kritiker
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von Robert Moresco, mit James Marsden und Brian Dennehy

Tommy, Soldat im Irakkrieg, hatte seinem Vorgesetzten den Jeep geklaut und ist damit dreißig Kilometer ins feindliche Hinterland gefahren. Die US-Behörden haben ihn nun in der Hand. Damit er nicht in den Knast muss, lässt er sich auf einen Deal ein. Er soll seinen Cousin Joey, der Pate eines kleinen Mafia-Bertiebes ist, bespitzeln. Der zwielichtige Agent Horvath will so an die dicken Fische herankommen. Doch der Job als Undercover-Agent ist alles andere als leicht, denn Joey und Tommys Bruder Vincent wollen mehr. Auf einmal reichen ihnen ihre kleinen Drogengeschäfte nicht mehr, sie wollen groß rauskommen und die Vorherrschaft in ihrem Distrikt übernehmen. Und so beginnt ein gnadenloser und blutiger Bandenkrieg innerhalb der Reihen der Mafia, und Tommy gerät zwischen die Reihen.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Streets of Philadelphia - Unter Verrätern

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dbeutner

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einen Vergleich mit dem Paten oder Good Fellas halte ich für tendenziell abwegig - hier spielen kleine Leute ein kleines Spiel, und wollen etwas mehr, ohne Sinn und Verstand, und das geht natürlich schief. Das ist nicht sonderlich originell, aber vor allem dank Giovanni Ribisi sehr nett anzuschauen.

Der Film hat einen angenehmen Rythmus, kommt nur in der Mitte etwas außer Fahrt; dazu kommt der Showdown am Ende, in dem die treffenden und nicht-treffenden Kugeln jeweils arg einseitig verteilt sind, die coolen Jungs noch mit Kugel im Bein weiter laufen, sich aber ansonsten reichlich doof anstellen - hier wird (etwas zu) deutlich, dass es Spaßkino sein soll, Unterhaltung, ohne wirklich etwas Seriöses sein zu wollen.

Wenn man die entsprechenden anderthalb Augen zudrückt, macht es denn dann auch Spaß. Ein Zusatzhighlight ist Brian Dennehy als Oberbulle, der zwar nur kleine Auftritte hat, diese aber extrem cool in schlurfender Haltung hinlegt. Gerade dort lohnt es sich, den Film im Original zu sehen.

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AgentGuhl86

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Bewertung3.0Schwach

Als Mafiafilm muss man sich wohl unweigerlich messen lassen mit den großen Klassiker, wie "Der Pate" oder "Good Fellas". In der Hinsicht gäbe es dann klare 0 Punkte. Solo betrachtet ist es dann nicht ganz so schlimm, allerdings gibt es auch nicht viel Anlass zur Freude. Kurz die Story: Mann baut Scheiße und kommt in den Knast. Polizei macht einen Deal mit ihm. Er soll seinen Cousin - welcher ein kleiner Mafiaboss ist - hinter Gitter bringen. Mann zögert erst und stimmt dann zu. Man möchte doch meinen, dass einem einige Gewissensbisse plagen, wenn man ein Familienmitglied - sei es noch so kriminell - überführen will. Scheint hier nicht so. Hier ist alles locker - ob aus Sicht des Hauptcharakters oder auch der Polizei, die gar nicht böse ist, wenn mal eine Beweisaufnahme etwas schief geht. Und was die Mafia angeht - da kann man nur leise schmunzeln. Die Gewaltszenen sind zwar brutal und somit dem Metier angepasst, allerdings wirkt das Auftreten der Mafiabrüder hier eher wie ein KITA-Club.
Ich bleib lieber beim Paten - solltet ihr auch!

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