Studentin, 19, sucht...

Mes chères études (2010),
Laufzeit 101 Minuten, FSK 18, Erotikfilm, Drama

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- Kritiker
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von Emmanuelle Bercot, mit Déborah François und Mathieu Demy

Laura ist neu an der Universität. Trotz ihres Nebenjobs kommt sie einfach nicht über die Runden. Als sie wieder einmal knapp bei Kasse ist findet sie im Internet eine Kontaktanzeige. Joe sucht eine Studentin für “zärtliche Momente”. Aus lauter Verzweiflung antwortet Laura und beschließt sich mit Joe zu treffen, nur ein einziges Mal. Vom schnellen Geld angelockt, trifft sie sich mit immer mehr Männern und rutscht tiefer in die Prostitution ab. Als sie sich in den charmanten Benjamin verliebt, will Laura damit aufhören. Doch das ist nicht so einfach.


Cast & Crew


Kommentare (4) — Film: Studentin, 19, sucht...

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Martin Quilitz

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Bewertung7.0Sehenswert

Den Film vor ein paar Tagen gesehen. Studentin fängt an, sich Geld nebenbei zu verdienen, da sie sonst nicht über die Runden kommt und gelangt immer tiefer hinein. Sie lernt Männer kennen, unter anderem auch Joe, der auf rafinitiere Art und Weise ihr mit Geld ein Widersehen schmackhaft macht...

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standec

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Bewertung1.0Ärgerlich

Werfe man einen Blick auf das Film-Cover, geziert von einen dominierenden und Brisanz garantierenden „FSK18“, und male sich ein wenig aus, was sich hinter dem Titel „Studentin,19, sucht ...“ wohl unterhaltsames verbergen mag. Vielleicht ja etwas, was unter all der Action, all dem Horror und all dem Sonstwas, nur höchst selten zu finden ist. Vielleicht ja wirklich mal ein unverklemmter, nicht moralisierender Einblick in die vielleicht fundamentalste Grundlage bewusstem Lebens – die Sexualität. Nein, nein – nichtdoch! Völlig unmöglich, nicht in dieser Welt. Bei diesem Film handelt es sich selbstverständlich um den absolut ewig gleichen Sch..., von den perversen Männern, und den einzig nach wahrer Liebe schmachtenden Frauen.

Ich kann zwar wirklich nicht sagen, dass hier explizit behauptet würde, es gäbe keine Frauen, die in dem hier vorgeführten Business, ihre Sexualität freudig auslebten. Dass behauptet wird, es würden nicht auch Frauen in solch einer Branche eine befriedigende Existenz finden. Vielleicht wirklich behauptet würde, die gesamte Branche wäre eines Verwünschens würdig. Man erwarte aber auch nicht gegenteiliges.

So führt Lauras Gewerbe auch zwangsläufig zu unüberwindlichen Differenzen zu ihrem Kuschelsex- Lover. Typisch, dass sie sich ihm gegenüber zwar moralisch überzeugend zur Wehr setzt, um aber die gleiche Moral selbst zu verkörpern – das was sie tut, ist schmutzig.

Es war die allergrößte Not, die unsere liebe Laura in die Abgründe männlicher Perversion trieb. Die Ärmste ist in der Uni doch glatt aus den Latschen gekippt, weil sie sich nichts zu beißen kaufen konnte. Es war die höchst seriöse Jobsuche, die sie auf die Spur des aller-aller-allerletzten Ausweges führte. All ihren Ekel vor Sex musste sie überwinden, weil sie das Geld so dringend brauchte. Aber das allerschlimmste war ja, dass Laura jetzt zu einer Schlampe geworden war, weil sie Sex verkauft.

Wie sozialkritisch dieser Film doch ist! Leider hatte ich aber überhaupt keine Lust auf solches, und schon gar nicht, wenn die Moral auch noch eine doppelte ist. Mein Gott, das fängt doch schon bei dem Film-Cover an. Das, was es gezielt suggeriert, ist hier erstrecht tabu – und das nenne ich wirklich peinlich. Vielleicht produziere ich selbst eines Tages einen vernünftigen Sexfilm, irgendjemand sollte es mal endlich tun.

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standec

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Genau das meine ich. Das Thema „Sex“ gehört stets genau in diese Ecken wie Youp.


wicky2

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dann sei doch so nett und erkläre uns was für dich einen "vernünftigen Sexfilm" ausmachen würde - halt gut und vor allem ohne störende sozialkritik. thx.


Kill_Diether

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Habe exakt "Studentin, 19, sucht..." in die MoviePilot-Suche oben rechts eingegeben.
Ergebnis 0 = nix, also gar nix!!!!
Den Orginaltitel eingegeben "Mes chères études".
Ergebnis 1 = "Studentin, 19, sucht...", also die Seite hier.
Hääääääääääääääääääääääääääää????????????????

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JAYonly

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also ich hab ihn genau so gefunden...


JAYonly

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Bewertung7.0Sehenswert

Realistisch dargestelltes Schicksal einer jungen Studentin die als Nebenverdienst Ihr Einkommen mit der Prostitution verdient.
Trotz einiger kleinerer Schwächen und Klischees zeigt es ungeschönt den Werdegang einer jungen Frau die diesen Weg einschlägt.

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