Suchkind 312

Suchkind 312 (2007), DE
Laufzeit 90 Minuten, FSK 6, Drama

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von Gabi Kubach, mit Oliver Stritzel und Jannis Michel

Ursula Gothe ist glücklich verheiratet und liebt ihren kleinen Sohn Helmut über alles. Ihr Mann Dr. Richard Gothe steht in seiner Firma kurz vor der Beförderung zum Direktor. So sind die materiellen Entbehrungen des Zweiten Weltkrieges für die Familie Vergangenheit. Ursulas Leben scheint perfekt, doch dann wird ihre traurige Vergangenheit auf einen Schlag wieder aufgewühlt. In einer Zeitschrift entdeckt sie das Foto eines kleinen Mädchens, das im Krieg auf der Flucht auf tragische Weise von seiner Mutter getrennt wurde und seitdem in einem Kinderheim lebt. Ursula ist fassungslos vor Freude und Schmerz, denn in dem “Suchkind 312” erkennt sie ihre lange vermisste Tochter Martina. Ursula schwankt zwischen dem tiefen Bedürfnis, ihre Tochter zu sich zu nehmen, und der Angst, mit dem Geständnis, ein uneheliches Kind zu haben, ihre Ehe aufs Spiel zu setzen. Denn ihr Mann Richard weiß nichts von Martina. In dieser schwierigen Situation tritt plötzlich Achim Lenau wieder in ihr Leben, Martinas Vater und Ursulas große, unvergessene Liebe, von dem sie annahm, dass er im Krieg gefallen sei. Ursula steht vor der schwierigsten Entscheidung ihres Lebens.


Cast & Crew


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Tina Scheidt

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Bewertung7.0Sehenswert

Mir hat der Film gut gefallen, doch störte mich etwas die mir ungewohnt hölzern spielende (evtl. durch ihre gestelzte Ausdrucksweise) Christine Neubauer. Hier fesselte mich das Spiel ihrer Filmtochter Martina, wie sie nach ihrer Mutter sucht, dann beim leiblichen Vater ein Zuhause zu finden scheint und es gleich wieder zu verlieren droht, weil Ursula, ihre Mutter, verheiratet ist und der Ehemann nichts von der Existenz der unehelichen Tochter wissen darf.
Vor Gericht entscheidet sich Ursula (kämpfend gegen eine "Rivalin" ähnlich wie im Kaukasichen Kreidekreis, nur das hier die leibliche Mutter das Kind zugesprochen bekommt) für Martina, will aber die Ehe und ihren kleinen Jungen nicht aufgeben. Erst nach dramatischen Verwicklungen findet Martina mit ihrem leiblichen Vater, Ursula und deren kleinen Sohn ihre richtige Familie.
Ein, dank Martina, für mich sehr schöner Film der für mich den Zeitgeist von damals sehr gut wiederspiegelt.

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ComicFan

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Bewertung5.0Geht so

Obwohl ich finde das Deutschland ein Film-Mach-Verbot kriegen sollte, ist der Film hier ganz ok. Die Geschichte ist gut, nicht sonderlich spannend aber nett gespielt.

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