Süßes Gift

Merci pour le chocolat (2000), CH/FR
Laufzeit 97 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 04.01.2001

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Süßes Gift - Bild 36807
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von Claude Chabrol, mit Rodolphe Pauly und Anna Mouglalis

Der weltberühmte Pianist André und die Geschäftsführerin von “Müller Schokolade”, Mika, versuchen nach einigen Jahren ein zweites Mal ihr eheliches Glück miteinander. Da findet die 18-jährige Jeanne zufällig heraus, dass sie bei der Geburt beinahe vertauscht worden wäre: und zwar mit Guillaume, Andrés Sohn aus der Ehe mit Lisbeth, die bei einem Autounfall ums Leben kam. Kam der Tausch zustande – oder nicht? Hat Jeanne, die an einem internationalen Klavierwettbewerb teilnimmt, Andrés Talent geerbt?

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Kritiken (1) — Film: Süßes Gift

Ulrich Behrens

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8.5Ausgezeichnet

Chabrol untermalt im wahrsten Sinn des Wortes diese Geschichte mit den phantastischen Bildern Renato Bertas, der das Schöne, das Ästhetische, das Reine – ob in den Landschaftsaufnahmen oder in den Bildern des Interieurs in der Villa Andrés – zur Sprache der bürgerlichen Fassade bringt, zum Schein, der alles zu verdecken hat. Gleichfalls tragen die Musik Matthieu Chabrols und Liszts Trauermarsch genau dazu bei, diesen Schein zu reproduzieren. Neben Huppert glänzen Jacques Dutronc in der Rolle des weltfremden und doch im richtigen Moment die Spielregeln des bürgerlichen Daseins erkennenden André sowie Anna Mouglalis als willensstarke Jeanne.

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