Sullivans Reisen

Sullivan's Travels (1941), US
Laufzeit 87 Minuten, FSK 6, Komödie, Abenteuerfilm

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8.0 Kritiker
6 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.7 Community
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4 Kommentare
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von Preston Sturges, mit Joel McCrea und Veronica Lake

Bissig-sarkastische Satire auf das Pseudo-Engagement und Profitinteresse in der Filmindustrie, speziell auf sozialkritische Ambitionen der Hollywood-Gewaltigen; zugleich eine Hommage an Spaßmacher, Clowns und Komiker aller Zeiten. Der Filmregisseur John L. Sullivan, der zur frühen Tonfilmzeit Hollywoods auf erfolgreiche Glamour-Lustspiele spezialisiert ist, entdeckt sein Faible für realistisch-sozialkritische Filme und macht sich deshalb als Landstreicher verkleidet auf den Weg um das “wahre Leben kennen zu lernen”. Dabei trifft er auf die arbeitslose Schauspielerin. Die Komödie wird zum Drama als Sullivan nach vielen Ereignissen als sein eigener Mörder als Kettensträfling in einem Arbeitslager landet. Durch eine List gewinnt er die Freiheit zurück und geht daraufhin wieder nach Hollywood um künftig nur noch Filme zu drehen, die die Menschen zum Lachen bringen.


Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Sullivans Reisen

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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9.0Herausragend

„There‘s a lot to be said for people making laugh. That‘s all some people have.“ -

Es ist ein langer Weg, den Preston Sturges seine Figur und das Publikum beschreiten lässt, bis sein Sullivan zu dieser Einsicht kommen darf. Und doch ist der vierte Film des Amerikaners nicht nur ein Bekenntnis zum Kino und dessen Funktion als Unterhaltungsmedium, sondern auch die Reflexion über seine Akteure, wahrscheinlich sogar über den Regisseur selbst: Fellinis späteren „8 1/2“ nicht unähnlich, ist auch „Sullivan‘s Travel“ auf seine Art eine Auseinandersetzung mit der Rolle als Filmemacher und der stetig damit verbundenen Suche nach dem Mittelweg zwischen eigenem Anspruch und externer Erwartungshaltung.

„Was kann Kino schaffen?“ - Die Antwort, die „Sullivan‘s Travel“ in seinem Schlussmonolog darauf findet, ist einerseits einfach, und doch wird sie von Sturges während des Films selbst wenn auch nicht widerlegt, so doch geflissentlich erweitert: Hinter…

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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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9.5Herausragend

[...] Sturges ist ein Meister darin, seine Geschichte mit lebendigen Charakteren und furiosen Dialogen zu erzählen. Kein Moment vergeht, in dem nicht irgendeine Skurrilität hervortritt, und keine Szene, die nicht mit einem Twist schließt. So dynamisch und gleichzeitig so überraschend wie in "Sullivan’s Travels" kennt man den Regisseur, der mit den Erwartungen des Publikums spielt, der eine wahre Freude an den Reaktionen seiner Zuschauer gehabt haben muss. [...]

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

der cineast

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Ein schwarz humoriger Satiriker also...?


Mr Vincent Vega

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Öhm, keine Ahnung. Schwarzhumorig finde ich Sturges aber eigentlich nicht.



Kommentare (2) — Film: Sullivans Reisen

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The MovieBrothers

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Als Penner hast du mir besser gefallen"

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Tobias

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Bewertung7.0Sehenswert

Aus meiner Sicht deutlich schwächer als "The Lady Eve" von Sturges. Aber immer noch eine raffinierte und überraschend bissige Satire, die sich lohnt. Gehört sicherlich zu den sehenswerten Klassikern. Jawoll.

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