Summer Wars
Samâ wôzu (2009), JP Laufzeit 114 Minuten, FSK 0, Science Fiction-Film, Komödie, Animationsfilm, Kinostart 12.08.2010
7 Bewertungen
Skala 0 bis 10
551 Bewertungen
49 Kommentare
Keine
von Mamoru Hosoda, mit Sumiko Fuji und Patrick Mölleken
Summer Wars ist ein Anime-Science-Fiction-Film aus dem Jahr 2009. Im Mittelpunkt der Handlung von Summer Wars (OT: Samâ wôzu ) steht der geniale, aber schüchterne Schüler Kenji Koiso. Der Versuch, ein mathematisches Problem zu lösen, führt zufälligerweise dazu, dass ein Paralleluniversum namens Oz mit der Erde kollidiert. Daraufhin versucht er zusammen mit der Familie seiner Schulfreundin Natsuki Shinohara den Zusammenbruch der virtuellen und realen Welt zu verhindern und die drohenden Summer Wars abzuwehren.
Mehr Bilder (20) und Videos (2) zu Summer Wars
Cast & Crew
-
Mamoru Hosoda
-
Sumiko Fuji
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sakae Jinnouchi
-
Patrick Mölleken
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Takashi Sakuma
-
Ryunosuke Kamiki
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kenji Koiso
-
Yoji Tanaka
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Yorihiko
Regie
Schauspieler
-
Satoko Okudera
- Genre
- Science Fiction-Film, Komödie, Anime
- Zeit
- 2009, 2009, Gegenwart, Gegenwart
- Ort
- Fantasiewelt, Parallelwelt, Simulierte Realität, Virtuelle Realität, Vorstadt
- Handlung
- Alliierte, Computer, Computer Cracker, Computerspezialist, Computervirus, Duell, Existenzialismus, Falsche Identität, Geburtstagsparty, Hacker, Herausforderung, Hochbegabt, Internet, Kampf auf Leben und Tod, Liebe, Meister, Mitschüler, Musterschüler, Schlacht, Schüler, Selbstzweifel, Showdown, Student, Täuschung, Täuschungsmanöver, Verlobte, Verlobter, Verlobung, Virtueller Kampf, Zweikampf
- Stimmung
- Aufregend, Geistreich, Romantisch, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Summer Wars
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Kritiken (5) — Film: Summer Wars
Dennis Vetter: http://www.negativ-film.de/ Dennis Vetter: http://www.negativ-film.de/
Kommentar löschenVor allem abseits der Onlinethematik, die stellenweise - vielleicht bewusst - ein wenig wie ein etwas ungeschickt präsentierter Fremdköper anmutet, weiß Summer Wars mit viel menschlicher Wärme zu bewegen und zu überzeugen. Summer Wars erzählt eine sehr unkonventionelle und daher recht interessante Geschichte, die durch ihren Subtext auch ein erwachsenes Publikum überzeugen kann. Somit ist der Film zweifellos einen Blick wert, sowohl für junge, als auch für ältere Zuschauer.
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Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenAuch wenn "Summer Wars" mit seinem Versuch, das Genre Science-Fiction-Thriller mit einer Familienkomödie zu verknüpfen, mitunter etwas den Eindruck vermittelt, sich nicht auf eine Richtung festlegen zu wollen, halte ich den Film nicht nur für optisch toll gemacht, sondern vor allem für gesellschaftlich hochaktuell und relevant. Im letzten Monat wurde das Playstation-Netzwerk gehackt, die Internet-Giganten Facebook und Google kämpfen um die Vormachtstellung im Netz und gehen dabei nicht zimperlich miteinander um. Dabei sind schon heute die Identitäten, die in den Netzwerken agieren, der wertvollste Besitz dieser Konzerne und das sollten deutlich mehr Menschen wesentlich kritischer betrachten, als es der Fall ist. Wohin und wie weit wird der Einfluss des Netzes in der nahen Zukunft gehen? Es wird so weit gehen, wie wir es zulassen und es wird in diesem Kontext immer Einflussgrössen geben, die umso mehr profitieren, je grösser der Einfluss sein wird. Sicherlich ist "Summer…
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Die zum einen überzeichnete, andererseits genau ins Schwarze treffende Zukunftsvision (oder vielleicht besser: alternative Realität) von Regisseur Mamoru Hosoda („Das Mädchen, das durch die Zeit sprang“) ist eine spannende Auseinandersetzung mit dem Thema ‚Technisierung der Welt‘. Gleichzeitig ist „Summer Wars“ aber auch ein bunter Unterhaltungsfilm, sogar für (fast) die ganze Familie. Parallelen zu „Matrix“ und „Avatar“ – wie bei so vielen jüngeren Sci-Fi-Filmen – sind zwar da, aber in diesem Fall so eigensinnig weitergedacht, dass man „Summer Wars“ nur als wirklich originell bezeichnen kann. [...]
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T. Lindemann: Die Welt T. Lindemann: Die Welt
Kommentar löschenLeider sieht man einen Film, der ein Drama übers Erwachsenwerden, eine Internet-Sci-Fi und ein Familien-Kammerspiel sein will, aber naheliegenderweise nichts davon richtig ist.
Wahrscheinlich gibt es derzeit dennoch keinen besseren Film, um die japanische Kultur in der Klammer zwischen Traditionen und hemmungsloser Online-Moderne zu begreifen. Dass man das als Europäer aber nie ganz abkaufen mag und immer wieder vom Eindruck der Lächerlichkeit gepackt wird, wenn erwachsene Männer erbittert über der Nintendo-Konsole schwitzen und die Welt retten, gehört wohl einfach dazu.
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caedez 2010/08/18 16:52:01
Antwort löschen"wenn erwachsene Männer erbittert über der Nintendo-Konsole schwitzen" und?
Johnny 2010/08/21 11:04:02
Antwort löschenIch dachte dafür hätten sie die Wii extra gebaut?
Scheißeamschuh 2010/09/11 00:04:29
Antwort löschenWenn man sich auf ein Genre nicht einlassen will, sollte man es nicht bewerten!
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tonymontana 2010/09/22 02:21:14
Antwort löschenDa stimme ich meinen Vorrednern voll und ganz zu. Ihr nennt euch "Die Welt" und habt keine Ahnung vom japanischen Film. In Japan ist der "Anime" oder auch Zeichentrickfilm, wie wir ihn nennen, von Klein bis Groß beliebt und auch in Europa gibt es viele Fans dieses Genres, welches einfach nur unterhalten soll und nicht versucht die "japanische Kultur zwischen Traditionen und hemmungsloser Online-Moderne" verständlich zu machen.
Karstan 2010/11/30 17:01:23
Antwort löschenAn sich trifft es die die Kritik aber recht gut .
Ich liebe Anime und habe mich auf den Film gefreut, weil er eine hohe Vorhersage für mich hatte. Aber ich fand ihn stellenweise ganz schön langatmig. Habe schon bessere japanische Filme gesehen.
Dorothee Tackmann
Kommentar löschenFür Manga-Unkundige und Comic-Abstinenzler dürfte Summer Wars – auch dank der üppig gesäten Untertitel - der reinste Overkill sein. Andere erfreuen sich an einem familienkompatiblen Zeitgeistdrama in übermütigen Bildphantasien.
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Kommentare (44) — Film: Summer Wars
Kommentar schreibenLorion42 2012/05/09 07:07:13
Kommentar löschenZiemlich platte Story mit haufenweise Logiklöchern. Auch wenn der Film gut gemacht ist und Freunden von Digimon und Sailormoon sicher gefallen wird, sollte man kein 'Ghost in the Shell' oder 'Prinzessin Mononoke' erwarten. Es ist einfach eine Geschichte über eine Familie, die gemeinsam die Welt rettet, indem sie mit Avataren in einer Cyberwelt böse Gestalten bekämpft. Als Kinderfilm ganz nett, für Erwachsene nur bedingt geeignet.
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spacemonkey 2012/05/03 11:56:01
Kommentar löschenEin dynamischer Film mit liebenswerten Charakteren. Alle Szenen außerhalb des Facebookdings haben mich wirklich überzeugt. Es wird stark auf die Epicness-Tube gedrückt, wobei ich die Story aber mal so gar nicht ernst nehmen konnte. Da hat Miyazaki immer noch ein besseres Händchen für.
Die Message wurde zu flach präsentiert und die Beziehung Protagonist - Mädl kam für mich insgesamt auch zu kurz. Fürs AnimeFans jedoch auf jeden Fall sehenswert.
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Mr.Bungle 2012/05/03 09:27:05
Kommentar löschenHätte man das "Science Fiction" weggelassen, wäre sogar ein mehr als nur "ganz guter Film" rausgekommen.
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Psycho-Jesus 2012/05/03 00:39:36
Kommentar löschenTja, was soll man sagen "Summer Wars" ist einfach.... ein Anime-Film. Er hat alles, was man daran kennt und liebt: Den irgendwie verkorksten Hauptcharakter, viele schräge Charaktere drumrum, Kämpfe mit durch die Luft fliegenden Fantasiewesen, die "Du kannst es schaffen"-Mentalität und natürlich der Klassiker schlechthin: Durch Erregung hervorgerufenes Nasenbluten!
Für mich hatte der Film wirklich ansprechende Momente, von Gänsehaut über Rührung bis zu Lachern war alles irgendwie mit dabei.
Auch toll: Man könnte mit diesem Film ein super Trinkspiel veranstalten für jede Marke, die im Film auftaucht, anscheinend gibt es da keine Rechtsprobleme, wenn man die Worte Yamaha, Toyota, Dell und iPhone in einem Zeichentrickfilm verwendet.
Also um es mal kurz zu fassen: Wer Animes mag sollte sich diesen Film auf jeden Fall mal anschauen, der Rest... kann diesem Film sicherlich auch einiges abgewinnen!
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Nu55k0pF 2012/05/03 00:24:23
Kommentar löschenIch weis nicht was ich über diesen Film sagen soll. Um es mal so zu sagen... der Film kommt mir vor wie eine zugekokste Version der Romanreihe Otherland auf LSD. Die dialoge lassen zwar oft zu Wünschen übrig und am Ende des Films wird man das Gefühl nicht los auf einmal Sailor Moon zu sehen aber nichts desto troz ist der Film sehr unterhaltsam. Das liegt vorallem daran weil der Film so schräg ist und sich selbst auch nicht zu ernst nimmt. Pluspunkte gibts auch für den 8 Bit Avatar ;)
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Oldboy91 2012/05/03 00:13:49
Kommentar löschenOriginelle, dynamische, packende, amüsante und farbenfrohe Anime-Perle mit aktueller Thematik. Erwähnenswert ist die beachtliche Anzahl an liebenswerten und sympathischen Charakteren, die zu einer ganz besonders authentischen Herzlichkeit und gelungener Abwechslung beitragen.
Anschauen.
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Teknon 2012/05/03 00:20:10
Antwort löschenNun ja, wenn man schon als Kind den Digimon-Film gesehen hat, findet man den nicht so prall (ich zumindest ;))
Schau dir jetz lieber mal The Girl Who Leapt Through Time an, das is n anständiger Film von Hosoda :P
Oldboy91 2012/05/03 00:25:58
Antwort löschenWerde ich auf jeden Fall noch machen :).
simvlacrvm 2012/05/02 23:24:44
Kommentar löschen"Wenn sie den Account des Präsidenten hacken, könnten sie vielleicht sogar Atomwaffen starten!" Ja. Genau. Weil der Präsident seine Atomwaffenprotokolle mit, sagen wir mal, Facebook verknüpft, damit er dann einfach und von überall aus den atomaren Holocaust starten kann. Mit seinem IPhone. Und dieses Beispiel steht stellvertretend für die Logik des gesamten Filmes.
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CatafalqueForFallenFlies 2012/05/03 01:08:56
Antwort löschenOhne die Bewertung herabsetzen zu wollen muss ich doch sagen, dass Logik bei einem solchen Film, der in einer Science-Fiction-Welt spielt (wie Sepf schon angedeutet hat), die der unseren zwar ähnelt, aber keineswegs völlig gleicht, nur ein sehr dürftiges Argument ist. Natürlich wirkt vieles, ja eigentlich alles absurd und überzogen, aber welcher andere Film der Wissenschaftsfiktion tut dies nicht? Lebt das Genre nicht eben davon? Sicherlich wird in manch anderem Werk der Fokus auch mehr auf besagte Logik gelegt. Ich blende diesen Aspekt zumindest, oder gerade im Animesektor großflächig aus, da er einem letztlich jeglichen Genuss verderben kann, stets Anlass zum Meckern gibt und ein Anime solcher Sorte wahrscheinlich kaum die Absicht hat jeder kleinkarierten Kritik gerecht zu werden. Oder ist 'Ghost In The Shell' so hundertprozentig logisch? Wird er dadurch schlecht?
Der Trugschluss die Welt dieses Films mit der unseren gleichzusetzen beruht doch eben nur auf besagter Ähnlichkeit zu dem Facebook-Twitter-Universum, das wir täglich erleben. Der Unterschied ist vielen wohl einfach nicht groß genug. Und selbstverständlich kann man sich an macher Stelle fragen, ob das nicht selbst in einer fiktiven Welt etwas zu weit hergeholt ist, die Frage nach dem 'Was-wäre-wenn' würde dann jedoch sehr rasch verflachen und in einem drögen Dahinplätschern enden..
simvlacrvm 2012/05/03 07:59:17
Antwort löschenJa, Ghost in the Shell ist 100%ig logisch.
simvlacrvm 2012/05/11 03:13:46
Antwort löschenOk, anders formuliert: Ghost in the Shell ist seriös. Summer Wars ist Unfug.
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CatafalqueForFallenFlies 2012/05/11 12:06:58
Antwort löschenJa, könnte man durchaus auch so formulieren. 'Summer Wars' geht höchst wahrscheinlich aber auch nicht mit dem gleichen Anspruch zu Werke, wie 'Ghost In The Shell'. Die Logiklöcher löscht es damit dennoch auf keiner der beiden Seiten, was, wie gesagt, auch kein Problem darstellt. Eine Logik, oder wie man es auch nennen will, kann schließlich nur dann akzeptiert werden kann, wenn auch deren Prämissen akzeptiert werden (was ich im einen, wie im anderen Fall getan habe). Und da nehmen sich beide Filme, trotz ihrer Unterschiedlichkeit nicht mehr allzu viel und erzeugen, zumindest bei mir, den gleichen hohen Unterhaltungswert..
simvlacrvm 2012/05/11 22:43:27
Antwort löschenUnd für mich ist es ein Unterschied wie Tag und Nacht.
HelloItsMe 2012/04/07 02:00:32
Kommentar löschenIch habe mir aufgrund der Thematik wesentlich mehr erhofft. Der einzige Moment, in dem mich "Summer Wars" beeindruckt hat, war der Einspieler von Oz zu Beginn des Filmes. Von dort an ging es bergab.
"Summer Wars" nimmt zwar gekonnt Kritik an der virtuellen Vernetzung und den dahinterliegenden Möglichkeiten, aber wirklich unterhalten konnte er nicht.
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VisitorQ 2012/03/21 20:12:45
Kommentar löschenDas Mädchen, das durch die Zeit springt hat mich damals vom Hocker gehauen. Ein unglaublich einfallsreicher, schöner und spannender Liebesfilm. Dementsprechend hohe Erwartungen hatte ich an Summer Wars. Ich wusste nicht genau worauf ich mich damals vorbereiten sollte, also bin ich ganz ohne Vorwissen in den Film gegangen und, oh boy, hat mich der Film weggeballert. Selten hat mich ein zweistündiger Film derart fesseln können wie dieser Anime... An Dramatik und Emotionen ist Summer wars kaum zu übertreffen. Eine Perle, ein Film der VIEL zu wenig Achtung geschenkt bekommt, ein Meisterwerk.
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summerwine-lee 2012/03/22 13:50:22
Antwort löschenWer wars? Der Summer wars.
AdrianLw 2012/01/20 20:34:24
Kommentar löschenAnime, was verbindet der gewöhnliche Kinofan mit der fernöstlichen Kultur aus Japan? Tellergroße Augen , wackelnde Brüste, mannsgroße Schwerter und vor allem viel Kitsch?
Mamoru Hosoda, Regisseur von Werken wie der Digimon-Fernsehserie und dem One Piece Film, prägte diese Sichtweiße wesentlich. Nun liegt mit Summer Wars ein neues Werk des japanischen Zeichners vor.
Bereits im Vorfeld erntete dieser viele positive Kritiken, und unter anderem 3 Preise bei den Tokioer Filmfestspielen gewann? Doch kann dieser Film auch bei einem westlicheren Publikum punkten?
Um es kurz zu machen: Nein, denn Summer Wars erfüllt so ziemlich jedes der oben genannten Klischees.
Es beginnt bereits beim viel wollenden und letztlich nichts sagenden Plot, in welchem sich ein Computer Nerd als Freund des beleibtesten Mädchens der Schule behaupten soll. Hosuda verknüpft diesen Ausgangspunkt mit einer Geschichte rund um eine digitale Welt, deren Existenz über das Wohl der Menschheit entscheidet.
Eines Tages wird diese Welt von einem bösen Virus befallen, und es liegt an den mathematischen Fähigkeiten des Hauptcharakters, den Virus unschädlich zu machen. Will der Regisseur hier eine subtile Kritik an der Generation Facebook andeuten?
Falls ja, verläuft sich diese Intention in den kitschigen widerwärtigen Farben und Formen der Online Charaktere. Es wirkt wie ein Rückfall in missglückte Digimon- Zeiten. Die Kämpfe wirken mit ihren billigen Explosions- und Knalleffekten wie aus einer Folge Dragonball entnommen.
Dieser Unsinn gipfelt in einem nahezu absurden Finale, indem mit goldenen Engelsflügeln und einer dunklen Macht jedes Vorurteil bedient wird. Auch die Charaktere bleiben Stereotypen, die ein seltsam Gefühl von National Patriotismus umgibt.
Die japanische Familie als Hort der Ehrlichkeit gegen die digitale Welt, in welcher der böse Westen Schuld am Niedergang aller Werte zu sein scheint.
Warum Ich Summer Wars dennoch 5.0 Punkte vergebe? Die Animationen sind toll und der Soundtrack passt zu großen Teilen. Auch überzeugen einige Szenen außerhalb der digitalen Welt mit spaßigen Situationen.
Wer einen guten Anime sehen will, sollte lieber zum verträumt-melancholischen Vorgänger „ The Girl who leapt through time“ oder zu den Meisterwerken von Hayao Miyazaki greifen. Dieser Film bleibt ein Produkt der Generation Digimon.
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Hooded Justice 2011/12/14 19:36:30
Kommentar löschenEine ungeheuer innovativ ausgearbeitete Kritik an unserer Virtualität verhüllt in unterhaltsames Anime aus sagenhaften Zeichnungen, legendären Charakteren und ebenso viel Skurrilität wie Ernsthaftigkeit. Trifft, wirkt und sitzt. Oder wie mein Freund Johnny Controletti Kee es ausdrückt: „Wenn eine Traumwelt langsam zur Realwelt wird […] ist es Zeit für Summer Wars.“ Gewaltig gigantisch.
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VisitorQ 2011/12/14 20:20:17
Antwort löschenSummer wars <3
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JohnnyKee 2011/12/14 21:11:23
Antwort löschen*rotwerd ;>
Monkey D. ArrRti 2011/12/15 19:09:38
Antwort löschenDer wird bald Mal geschaut.
horro 2011/11/13 21:45:51
Kommentar löschenEin bunter und vor Fantasie sprühender SciFi-Anime, der zudem unglaublich sympathisch daher kommt. Hosoda schafft es hier auch ausserhalb von Digimon, seine Geschichte sehr unterhaltsam, anspruchsvoll fürs Gehirn und schillernd fürs Auge darzustellen. Eine Art von Krieg in Second-Life, bei dem alles auf spielerische Weise ausser Kontrolle gerät und dabei nur so vor teeniehaften Adoleszenz-Klischees strotzt. Ausserdem werden die japanischen Familien- und Gesellschaftstrukturen sowie deren Konflikt mit dem westlichen Einfluss aufs Genauste vorgestellt. Insgesamt ein Film der extrem viele Elemente auf spielerische, intelligente Art verbindet und es zustande bringt alle Altersgruppen von Zuschauern zu fesseln. Das soll hier erst einmal einer nachmachen! Etwas nervig ist das ständige und doch eher plumpe Product-Placement ... irgendwoher muss man die Kohle für die viele Farbe ja kriegen.
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JohnnyKee 2011/11/13 22:18:26
Antwort löschenToll, toll, toll! :D
horro 2011/11/13 22:51:52
Antwort löschenHast mich mit deinem Kommentar animiert, mir den Film endlich anzuschauen :)
filmschauer 2011/11/14 18:59:19
Antwort löschenDer wurde jetzt des öfteren schon empfohlen, vielleicht sollte ich mal wirklich einen Blick riskieren. Der SciFi-Begriff macht mich in der Beziehung ja schon neugierig.
horro 2011/11/14 19:01:09
Antwort löschenEher "Cyber" als "SciFi", aber doch sehr ansprechend, wenn man diese Art von Filmen mag
filmschauer 2011/11/14 19:29:07
Antwort löschenIch muss mich ja zugegebenermaßen richtiggehend aufraffen, um einen Anime zu schauen, auch wenn es sich im Nachhinein oftmals auch wirklich gelohnt hat (absolut nicht mein Gebiet). Mal sehen, wann es das nächste Mal soweit ist...
horro 2011/11/14 20:13:15
Antwort löschenNur Mut ... wie du sagst, man erlebt oft sehr angenehme Überraschungen
horro 2011/11/15 23:20:08
Antwort löschen@filmschauer: komm wir machen einen Deal ... du einen Anime, ich dafür einen Western ... mal schauen wer gewinnt ;)
filmschauer 2011/11/16 08:42:38
Antwort löschenIch weiß zwar jetzt nicht genau, wie man bemessen soll, ob und wie man "gewonnen" hat (wenn der Film einem gefällt?), aber auf deinen Wunsch hin kann ich mir gerne mal wieder einen Anime ansehen (und auch rezensieren). Einen passenden Kandidaten hätte ich noch ungesehen vorliegen.
horro 2011/11/16 09:15:53
Antwort löschenwer am längsten durchhält hat gewonnen ... nein, wollte nur mein Manko an Western aufholen ... was ist denn das für ein Film, den du noch ins Rennen werfen könntest?
filmschauer 2011/11/16 13:07:16
Antwort löschenAch, ich dachte, es wäre spannender, das noch etwas geheim zu halten. :) Mein Vorschlag: Bis nächsten Mittwoch (ich hoffe mal, du hast entsprechend Zeit und auch einen passenden Western-Kandidaten) hat jeder seinen Film gesehen und hier kommentiert. Deal?
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horro 2011/11/16 16:18:29
Antwort löschenAn passenden Western-Kandidaten liegst sicher nicht; muss mich nur endlich mal selber in den Hintern treten und einen davon anschauen ... Deal!
filmschauer 2011/11/16 16:51:46
Antwort löschenCool, bin dann schon jetzt auf nächsten Mittwoch gespannt!
JohnnyKee 2011/11/08 22:05:54
Kommentar löschen„Willkommen in der Welt von Oz wo sich Menschen aus der ganzen Welt treffen, um gemeinsam miteinander Spaß zu haben!“
Raffiniertes, bombastisches und bildgewaltiges Filmchen das mit der ein oder anderen goldigen Weisheit auftrumpft. Wenn eine Traumwelt langsam zur Realwelt wird, die Technik langsam die Oberhand gewinnt, wenn ein Kampf in der virtuelle Welt über die Zukunft der richtigen Welt entscheidet ist es Zeit für Summer Wars. Eine Unterhaltungsexplosion, ein kleiner Witzwild tief drinnen und doch ernst und erschreckend real. Ein Film der die unerschütterliche Familiengemeinschaft huldigt und zum Kampf für das Richtige aufruft. Egal ob als kleines Kind oder als alter Mann. Summer Wars macht einfach Spaß und ist mehr als nur weiteres Unterhaltungskino. Summer Wars lässt nämlich niemanden allein mitten im Regen stehen sondern nimmt jeden mit offenen Armen, liebevoll und verständlich auf, zum gemeinsamen Beieinander sein. Ob man vor lacht, heult, trauert, mitfiebert, verzweifelt, aufgeregt hin und her wippt, sich überrascht in den Sitz zurückfallen lässt, mitgrölt, gespannt das Geschehen verfolgt hängt natürlich ganz von der Situation ab. Denn Summer Wars bietet jede einzelne. Wunderschön, verdammt gut, ein weiteres Anime-Meisterwerk!
„Krieg im Wohnzimmer!“
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hoffman587 2011/11/08 22:29:59
Antwort löschenMuss ich jetzt irgendwie unbedingt sehen! Oder so sagt man das, doch, denke ich...;)
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Bandrix 2011/11/08 22:35:56
Antwort löschenNa den werde ich mir dann wohl auch bald besorgen!
JohnnyKee 2011/11/09 13:19:59
Antwort löschenWenn ihr es nicht tut zwing ich euch dazu!^^
Gantu 2011/10/22 01:32:54
Kommentar löschenEin wirklich guter Anime
meine Kritik auf hohem Niveau bezieht sich vor allem auf das Ende des Films. Hier habe ich ein ganz starkes Unwohlsein aufgrund von Fremdschämen empfunden und muss deswegen wenigstens einen Punkt abziehen. Klar sind japanische Anime häufig schnulzig aber bei Summer Wars wird dies auf die Spitze getrieben.
Ich meine, ein Engelavatar schlägt das Böse beim Kartenspiel ? - keine gute Entscheidung für den den Showdown des bis dato recht spannenden Films.
Hinzu kommt der sehr stark ausgeprägte und explizit formulierte Nationalstolz und der Rückbezug auf die japanischen Grundwerte,
da rettet eben die japanische Familie die Welt, statt Mel Gibson mit der Amerikaflagge in der Hand die Unabhängigkeit von den Briten.
Trotzdem muss ich nochmal betonen - vor allem für Freunde des Animee ein Muss insbesondere wegen der coolen Grundidee, wer dem jedoch skeptisch entgegensteht sollte vielleicht die Hände davon lassen.
cu gantu
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>MARVEL< 2011/08/30 23:34:33
Kommentar löschenEs gibt Filme die sieht man sich einmal an und weiß, in 2 Jahren vielleicht mal wieder. Filme die einem nach dem Schauen schon wieder total egal sind.
Leider sind solche Filme wohl das Gros derer, die wir schauen. Aber ab und an findet man eine kleine Perle, einen Film den man am liebsten gleich noch einmal schauen möchte, der einen einfach mit einem guten Gefühl zurücklässt und nicht mit Gleichgültigkeit.
Einen solchen Film entdeckte ich für mich mit Summer Wars.
Der Titel passt und wiederum auch nicht. Im Prinzip ist er genauso verrückt wie der ganze Film, der eine Mischung aus Cyber-Thriller, Familien-Drama und romantischer Teenie-Komödie ist.
Natsuki bittet ihren Schulfreund Kenji für ein paar Tage um Hilfe. Sie muss zu einem Familientreffen und braucht dafür eine helfende Hand. Kenji begleitet sie und muss zu seinem Entsetzen feststellen das Natsuki ihn ihrer Familie als ihren Freund vorstellt.
In der Nacht erhält Kenji eine merkwürdige SMS mit einer langen Zahlenreihe. Da er ein Mathe-Genie ist und es für ein Rätsel hält macht er sich daran es zu lösen. Er schafft es über Nacht tatsächlich und schickt die Lösung an den Absender der SMS.
Damit löst er in der Virtuellen Welt OZ allerdings das totale Chaos aus, was dann auch Auswirkungen auf die Realität hat.
Die ganze Handlung in einigen wenigen Sätzen wiederzugeben ist nicht leicht, passiert doch noch so viel mehr.
Natsukis Familie ist riesig und total verrückt. Kenji wird beschuldigt für alles verantwotlich zu sein. Ein ungeliebter Onkel kehrt heim. Und immer wieder OZ und die Auswirkungen auf die Realität.
Dieser abgedrehte Genre-Mix wird nicht jedem zusagen. Für mich war er jedoch perfekt.
Der Film steigert sich von Minute zu Minute, hat tolle Charaktere und 3 Handlungsstränge die verschiedener nicht sein könnten und trotzdem so toll miteinander harmonieren.
Zeichnerisch bewegt sich der Summer Wars auf sehr hohem Niveau. Der Kontrast zwischen der realen Welt und der virtuellen Welt OZ sind hervorragend gelöst. GCI kommt vor, wird aber immer nur unterstützend eingesetzt. Einzig am Schluss gibt es etwas mehr aus dem Computer.
Ich glaube kaum, dass meine kleine Besprechung dem "herausragenden" Summer Wars gerecht wird. Dennoch kann ich nur jedem Filmfreund der Animes mag und nichts gegen etwas abgedrehte Filme hat, dieses Kleinod ans Herz legen.
Mich hat Summer Wars mit einem zufriedenen Grinsen zurück gelassen. Und ich werde Kenji bald wieder zu Natsukis Familie begleiten und wünschte ich könnte wirklich dabei sein: beim Summer War!
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>MARVEL< 2011/08/30 23:40:27
Antwort löschenAch ja, und ich sage Koi Koi, sagt noch wer Koi Koi? ;)
Dincs 2011/09/13 15:49:37
Antwort löschenKoi Koi :)
Wobei ich noch etwas ergänzen würde:
Mir gefiel vor allem die Intention dieses Films. Diese wurde einem nicht in jedem zweiten Satz oder mit jeder zweiten Szene aufgedrängt, was ich persönlich sehr angenehm fand.
Er macht trotz wichtigem Hintergrund Spaß :), das schafft nicht jeder neben Ghibli!
C4Rn1f3x 2011/08/24 01:33:42
Kommentar löschenGanz schön abgefahrener Film. Hier wird vom Familien/Beziehungsdrama über Beat-Em-Up bzw. Anime Games â la Pokemon bis hin zu Ansätzen von Verschwörungsfilmen alles miteinander verrührt und mit sicher vielen Logikfehlern zu einem einzigen Ganzen verschmolzen. Wenn man darüber hinwegsehen kann bekommen man aber einen sehr liebevoll inszenierten Film aufgetischt. Mit Dramatik wurde zum Glück nicht übertrieben, weswegen immer der Anime-typische Humor im Vordergrund steht. Der Film macht Spaß! ;)
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leberwurst 2011/07/15 23:45:31
Kommentar löschenAch war das schön...
Bin immer sehr dankbar, dass es auch seichte Filme wie diesen gibt.
"Summer Wars" strahlt einfach etwas total schönes und liebevolles aus. Diese Austrahlung hat mich ein bisschen an "Chihiros Reise ins Zauberland" erinnert.
Natürlich ist dieser Film nicht die absolute inhaltliche Offenbarung, aber für mich war das auch nicht die entscheidende Message, sondern vielmehr diese spezielle Hoffnung, die der Film ausstrahlt.
Hier konnte man sich einfach zurücklehnen und über das gesehen freuen.
Wundervoll!
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Kill_Diether 2011/07/07 11:57:17
Kommentar löschenSelten, aber hier liegt MP gewaltig daneben, mit seiner Einschätzung. Von wegen, mir würde der Film "sicher" mit 8 Punkten gefallen. Klar, ich mag gute Animationsfilme. Aber "Summer Wars" ist aus vielen Gründen nicht gut, zumindest nicht für den anspruchsvollen Erwachsenen aus dem modern-westlichen Kulturkreis.
Da wäre zum einen dieser asiatische Animationsstil. Gruselig schlecht, die oft hölzernen 2D-Bewegungen, so wie sie aus den 0815-Pokemon-Kinderquatsch-Serien bekannt sind. Dazu diese extrem künstlichen Blicke und Ausdrucksgesten. Genau so die Kampf-Szenen. Billiges Kawumm, Peng, Wrrrruuuummm, u.s.w., wie gefühlte 107349 Mal in diesen austauschbaren Anime-Serien gesehen. Das knallbunte hat ein bisschen Reiz, reicht aber nicht, um wenigstens das Auge zufrieden zu stellen.
Richtig nervend ist das ganze asiatische Schnulz-Gedöns um die Kerngeschichte, für welche ich die 2,5 Pt, weil halbwegs originell, vergeben habe. Oma, Familie mit allen Stereotypen, die ätzender als Charktere aus "Verbotene Liebe" daher kommen. Jugendlicher Nerd und schönstes Mädchen der Schule. Der ganze Krempel mündet, wie solls in einer japanischen Anime-Teenheld-Schmonzette anders sein, in überflüssigster Endkampf-Familien-Ponyhof-Moral.
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Falkenfluegel 2011/07/09 00:23:28
Antwort löschenHab den Text ja noch ernst genommen... bis zu den "hölzernen 2D-Bewegungen" ... ja ne, is klar. Und dann das Pokemon-Argument. Autsch. Lalala anime pokemon für Kinder hahaha ...
Ist ja jedem selbst überlassen. Und wenn man eine Abneigung gegen japanische Animation hat, dann ist das OK. Aber dann doch bitte nicht mit soviel Blödsinn um sich schmeißen und anderen den Film madig machen.
Kill_Diether 2011/07/10 14:08:21
Antwort löschen@Falkenfluegel ...ja ne nö so la la bla bla, dir is gar nix klar und ein Argument auf deine überflüssige Antwort Zeitverschwendung.
faggot 2011/07/28 12:21:43
Antwort löschenwenn dich diese "hölzernen 2D-Bewegungen" und das "Kawumm, Peng, Wrrrruuuummm" stören, dann solltest du dich lieber von Animes fernhalten. Denn das wirst in nahezu jedem Anime vorfinden ;)
Kill_Diether 2011/07/28 17:22:43
Antwort löschen@faggot ...da haste vollkommen recht ;-) Dachte halt, weil mir MP den Streifen empfohlen hat...wahrscheinlich deswegen, weil ich viele Animations-Filme wie z.B. "Rango" gut bist sehr gut bewertet habe. Sowas gefällt mir, auch von der Story und vom Humor. Anime wirkt auf mich, von der Story und vom Stil, wie Kinder-Zeichentrick von 1984.
>MARVEL< 2011/08/30 23:38:54
Antwort löschenWer Animationsfilme und Anime in einen Topf wirft hat aber auch mal so überhaupt keine Ahnung.
Wer Disney mag, muss nicht zwingend Bud Spencer lieben. ;)
Kill_Diether 2011/08/31 10:47:04
Antwort löschen@ MARVEL< "Wer Animationsfilme und Anime in einen Topf wirft hat aber auch mal so überhaupt keine Ahnung...." Wie sonst kommt MP dazu, mir den Streifen mit 8 Pt zu empfehlen?
Stimmt aber, von Anime habe ich keine Ahnung und 0% Interesse daran. Auch Erwachsenen-Anime finde ich nervend-öde und ich frage mich, was das soll? Für wen oder was werden Teenies in kurzen Schuluniformen, mit Riesen-Schmachtaugen als Hauptakteure in Storys gezeichnet? Auch diese Phantasy-Figuren, mit ihren edelen, heldenhaften und doch kindlichen Zügen. Wie muss ich denn drauf sein, um so was gut zu finden?
Dabei gibt es gute Erwachsenen-Comics, wie z.B. Möbius, der mir gerade so einfällt.
Falkenfluegel 2011/08/31 16:35:58
Antwort löschenKomischer weise treffen diese Beschreibungen überhaupt nicht auf Summer Wars zu.
Und wie muss man drauf sein um das gut zu finden? Granatenstark würde ich sagen.
Kill_Diether 2011/09/01 18:56:05
Antwort löschenSo granatenstark wie ein Superheld, so was wie ein toller Hecht, wa?
Raisouli 2011/10/05 22:01:54
Antwort löschennicht jeder mag Animes/japanische Zeichentrick >.>
>MARVEL< 2011/12/13 07:40:04
Antwort löschen@Kill_Diether: Wie MP darauf kommt weiß ich auch nicht... hängt aber wohl eher mit deiner Jury zusammen. ;)
In jedem Fall sind Animes etwas spezielles. Und das du Animes mit Schuluniformen gleich setzt zeigt einmal mehr das du davon, mit verlaub, keine Ahnung hast.
Wenn du auf gute Thriller stehst schau dir mal Perfect Blue an. Ein Anime in bester Hitchcock-Manier.
Oder auch Tokyo Godfathers. Eine bezaubernde Weihnachtskomödie in der der Holzhammer (trotz Weihnachten) die meiste Zeit nicht ausgepackt wird.
Und das ist auch das tolle am Anime, er kann noch überraschen. Hollywood schafft das, dank selbstauferlegter Konventionen, leider kaum noch.
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Kill_Diether 2011/12/14 18:10:23
Antwort löschen@MARVEL Wer behauptet denn, dass ich Anime-Fachmann bin. Für mich ist alles gemalte, gezeichnete, Zeichentrickfilmanimierte eine große Krabbel-Kiste. Vieles was ich da finde, gefällt mir, und manches sortiere ich aus. Reine Kinder- oder Teenie-Geschichten interessieren mich nicht. Bestimmte Zeichenstile gefallen mir nicht. Je bunter und knalliger, desto weniger gefällts mir.
"Ghost in the Shell" hat mir einer empfohlen, wobei mich dieser asiatische Geister-Kram auch nicht interessiert. Oder "Akira" war's glaube ich, wo der Autor einen ganz eigenen Zeichenstil hat. Hab' da aber strake Zweifel, allein schon von den knalligen Bildern, die mich vom Ausdruck her an Yo-Gi-Jo erinnern. Alles so mystisch und immer der (Märchen)Held mit geradem Blick, der für mich trotzdem so guckt wie Micky Mouse als wenn sie gleich sagt: "Ich mach' euch alle platt".
Was ich außergewöhnlich gut fand, als Zeichentrick im weitesten Sinne, war "Waltz with Bashir". Auch vom Thema her, gefällt mir sowas wesentlich besser, als Phantasie-Märchen-Quatsch.
Vegeta 2012/05/06 01:07:26
Antwort löschenUnd deswegen muss man Anime runter werten, weil man selbst diesen Geschmack nicht teilt und das ganze zu Kinderkram erklären?
Du gibst nur die Klischees wieder und zählst die Anime für Jüngereauf und misst jeden Anime an diesem Standart. Man muss Anime nicht mögen und sicher haben diese einen eigenen Zeichenstil, auch wenn es viele Unterschiede innerhalb des Anime Bereiches gibt. Aber ebenso haben die normalen Trickfilme ihre Zeichenstandarts. Grade dieses ganze Superhelden Genre sind oft Einheitshandlungen, die sich vom Gerüst nicht unterscheiden, ähnlich wie die Hollywood Filme.
Dein Geschmack ist deine Meinung, aber es wäre schön, wenn du nicht mit deinem Halbwissen Anime zu sog. " Kinderkram" erklärst.
Das machen schon genug Leute und fühlen sich dann ach so erwachsen.
Zudem, MP ist kein unfehlbares System. Mir werden Filme wie "Der Pate" wärmstens von MP empfohlen (8 Punkte als Vorhersage), den Film will ich aber nichtmal ansehen, nichtmal für Geld, da er einfach nicht meinen Geschmack trifft. Ebenso hab ich schon Filme für die mir 7, 8 oder 9 anzeigeigt wurde mit 2 bewertet und Filme die mir mit 2-4 Punkten angezeigt wurden selbst mit 6, 7 oder höher bewertet.
Wenn du dich blind darauf verlässt, wirst du so einige gute Filme verpassen.
adamma 2011/07/05 16:24:29
Kommentar löschenIch fand den richtig gut, liebevoll inszeniert,schön bunt, einfache handlung, genau das richtige, wennman mal krank zu hause rumliegt. ach was will man mehr.
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Galaxysinger 2011/06/23 05:02:11
Kommentar löschenAlso "Summer Wars" bietet wirklich eine Menge: massenweise durchgeknallte Charaktere, zaghafte Romantik, Action, Humor, Bildgewalt und wenn man will auch Kritik an der zunehmenden Vernetzung der Welt a la Facebook, Google oder Second Life. Als Gegenpart zu dieser die Apokalypse heraufbeschwörenden Allgegenwärtigkeit des Internets steht dann die matriarchalische Oma, die einfach noch jeden durch das echte Leben kennt und gefühlt die ganze Welt anruft und so Menschenleben rettet.
Als Mathematiker freut mich übrigens, dass die Welt eben mal nicht ausschließlich durch Martial Arts gerettet wird, sondern vor allem auch durch einen schüchternen Nerd, Blatt Papier, Stift und Kopfrechnen ... und da fragen die Schüler wozu sie komplexere Algebra im späteren Leben brauchen. Wobei der Film mich natürlich gelehrt hat, dass nur die vereinigten Stärken vieler Charaktere addiert letztendlich zum Erfolg führen können. Dieser Team-work-Aspekt plus Familienethos ist sicherlich alles andere als neu, hält sich aber in ordentlichem Abstand zur Grenze des nervenden Zeigefingers.
So bleibt zu sagen, dass "Summer Wars" definitiv ein überaus unterhaltsamer Film ist, der nicht mit revolutionären Ideen, undurchsichtigen Handlungsebenen oder Twists daherkommt, dafür aber eine rasante, sympathische und witzige Einheit bildet, die vielleicht nicht immer logisch ist, aber trotzdem rund.
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