Sunshine
GB, US 2007 — Kritik
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Tarantino erklärt uns wichtige Filme
2009/09/15 17:05:00
Quentin Tarantino erklärt Taxi Driver – nicht nur für Fans des Inglourious Basterds-Regisseurs ein Muss. Außerdem Objekt der Filmanalyse-Lektion: There Will Be Blood, Sunshine und sein eigener Film Death Proof.
Kritiker — Geht so 5.8
Der Film Sunshine wurde von 32 Kritikern bewertet.
Stryke: inderzange.de
“Sunshine” greift finde ich ein sehr “schönes” Szenario auf, jedenfalls ein für mich noch recht wenig behandeltes. Eine Gefahr über die wahrscheinlich die wenigsten bisher richtig nachgedacht haben. Schade ist dann nur, dass der Zuschauer wenig über die Ausmaße der Katastrophe erfährt und auch sonst die Story nur gemächlich dahinplätschert. Einzig gut eingefangen wird die Situation an Bord, denn immerhin befindet sich Schiff samt Crew schon gute 6 Monate auf geplanter Mission. Doch wie gesagt, es startet sehr langsam und das Tempo bleibt auch lange Zeit so. Wirklich überraschende Wendungen gibt es kaum, die Story entwickelt sich wie erwartet und bereits viele Male gesehen. Die große Wende kommt eigentlich erst gut 20 Minuten vor Schluss. Dort nämlich begeht Regisseur Danny Boyle (“28 Days Later”) einen doch recht ungewöhnlichen Genrebruch. Aus einem Sci-Fi-Actioner entwickelt sich ein Horrorthriller und ich für meinen Teil find das eher weniger gut. Im Endef… — Mehr
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fko: filmsprung.ch
Boyle zeigt sich bei der Inszenierung äusserst variantenreich, was auch auch daran erkenntlich wird, dass er seinen Darstellern als Vorbereitung neben Sci-Fi-Klassikern wie «2001» und «Alien» auch Filme wie «The Right Stuff», «Das Boot» oder «La salaire de la peur» vorführte. «Sunshine» ist eine brillante Mischung von Versatzelementen aus diesen Filmen, die Boyle und sein Drehbuchautor Alex Garland in ein bündiges Gesamtkunstwerk zusammenfliesen lassen, das auch Anleihen aus Kubricks «The Shining» oder Francis Ford Coppolas «Apocalypse Now» erkennen lässt.
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Xander8112: at the movies
[...]
Sunshine ist unglaublich atmosphärisch, visuell atemberaubend und akustisch fast perfekt. Was ihm dann noch fehlt, ist eine vielleicht etwas weniger langgezogene erste Hälfte. Hätte man das Tempo langsam erhöht, wäre es nicht zu solch einem Bruch gekommen, der dem Film zwar letztendlich gut tut, der mit einer etwas eleganteren Überleitung allerdings auch nicht so plötzlich gekommen wäre.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Wir sind geboren um zu leiden und für die Menschheit unser Leben zu lassen. Inbrünstig wehklagen und zähneknirschen die Helden von der ersten Minute an, wenn sie sich nicht grade weltraumkollernd aufs Maul geben oder stundenlang Techbabble wiederkäuen. Die menschliche Psycho soll hier seziert werden, aber so richtig sympathisch wird einem keine der Figuren und so nimmt man auch ihr Ableben eher teilnahmslos hin. Wenn hier Moral verhandelt wird, dann nur in der inszenatorischen Zahnlücke, die bald darauf wieder einer mittelprächtigen Actionszene weicht.
Das etwas Abstraktes wie das Ende der gesamten Menschheit nicht wirklich fesselt, merkt auch Autor Garland und so zaubert er dann im letzten Akt auch noch einen messerschwingenden religiösen Psychopathen aus dem Hut, der die verbliebenen Schauspieler nach Slasher-Art durchs Raumschiff jagen darf und dabei murmelt er habe Gott gesehen. Wäre der Film trashiger, wäre das vielleicht sogar noch ganz lustig, auch “Event Horizon” war ja wenig mehr als eine aufgejazzte “Spukschloss im Weltall”-Scharade, kam aber wenigstens nicht ganz so bedeutungsschwer daher.
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Tytus 2009/11/20 18:06:15
teilnahmslos,, nee ich hab schon fast geklatscht
nebenbei fand ich Starfire deutich besser!
Gruß
BlauesEichhorn 2010/01/23 03:30:34
Pack da eine Spoiler Warnung rein du Profi!
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Danny Boyle verbeugt sich mit seiner verstrahlten, schmal budgetierten Weltraum-Oper vor Klassikern wie Stanley Kubricks 2001er-"Odyssee" und Ridley Scotts "Alien"; doch das Böse bei "Sunshine" ist menschlicher Natur. Und lange Zeit bereitet es nicht nur Genre-Freunden beängstigendes Vergnügen, Boyles Schreckensvision samt der sich einstellenden Konflikte innerhalb der Crew zu folgen. Bis er im ehrenwerten Bemühen zwischen Anspruchs- und Action-Kino in seinem eigenen Lichterballett zu verglühen droht. 107 Science-Fiction-Minuten zwischen Schein und Sein.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Boyle hat sich an ein Genre gewagt, in dem es an prägenden Vorbildern nicht mangelt - Stanley Kubricks "2001", Andreij Tarkowskijs "Solaris", auch Ridley Scotts "Alien" -, und es ist ihm gelungen, eine eigene Ästhetik zu finden, ein eigenes Prinzip. [...]
Bedauerlich auch, dass Boyle am Ende zu viel wollte. Er führt eine surreale, pseudoreligiöse Gerichtsinstanz ein, wo er die Menschheit der Selbstzerstörungskraft ihrer eigenen Unzulänglichkeit hätte überlassen können, so wie John Carpenter es in seinem Low-Budget-Debüt "Dark Star" einst getan hat. Trotzdem hat Boyle das Genre um einen Meilenstein bereichert: Er hat den ersten großen Film über die Sonne gemacht, die so noch nie zu sehen war.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Als ich mir vor gut einem Jahr den Science-Fiction Thriller „Sunshine“ im Kino ansah, war ich doch hinterher einigermaßen enttäuscht, obgleich ich einen recht guten Film gesehen hatte. Das lag einfach daran, dass der Film meiner Meinung nach sehr viel Potential ungenützt ließ, und nach starkem Beginn ebenso stark nachließ. Nun habe ich ihn vor kurzem ein zweites Mal auf DVD gesehen, und mein Standpunkt hat sich nicht wirklich geändert.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Der Sonne geht die Puste aus, sie verliert immer mehr Energie. Um sie wieder in Gang zu bringen steuern acht Astronauten einen gigantischen Hitzeschild mit einer noch gigantischeren Atombombe zu unserem Stern. Doch sie sind nicht die ersten…
Vor sieben Jahren gab es bereits eine erste Mission, um den ewigen Winter auf der Erde zu beenden. Das SOS-Signal des ersten Raumschiffs empfängt Crew Zwei im Funkloch: durch die starke Sonnenstrahlung ist kein Funkkontakt zur Erde mehr möglich. “Mission unbeirrt durchführen?”, “Erstes Raumschiff ansteuern?” oder “Warum hat die erste Mission eigentlich versagt?” - alles Fragen, die nur Crew allein beantworten kann.
Anfangs war ich recht skeptisch. Zwar gehört Danny Boyle zu meinen absoluten Lieblingsregisseuren (”Trainspotting”, “Kleine Morde unter Freunden”), aber nachdem in den ersten Filmminuten sowohl eine angenehme Computerstimme (”2001″) zu hören als auch ein Holodeck (”Star Trek”) zu sehen war, dachte ich schon, hier folge ein Sci-Fi-Mashup, das alte Ideen nur neu aufbrüht. Doch schnell wurde ich eines besseren belehrt.
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alviesinger: Frankfurter Stadtkurier
Dieser "Armageddon"-Antipol bietet in der ersten Hälfte zwischenmenschliche Kabbeleien auf einer Raumstastion, dazu noch prachtvoll langweilige Computeranimationen an denen sich Fans der "Space Night" im Bayrischen Rundfunk kaum satt sehen können und verkommt dann zu einem spannungsarmen Space-Slasher mit einem durchgeknallten Sonnenanbeter als Killer. Boyle, wat sollte das denn? Den beiden Posterboys, Yeoh mit Palmengarten-Jahreskarte und der Schmolllippe Byrne kann man nicht ernsthaft die Rollen abnehmen. Hier sollte der Zuschauer dick Lichtschutzfaktor 130 auf die Augen schmieren oder bestenfalls dieses Machwerk universell meiden und lieber im örtlichen Planetarium auf Entdeckungstour gehen.
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BlauesEichhorn 2010/01/23 03:46:09
Was soll immer diese 0,0? Was für Filmen wollt ihr denn noch so eine Wertung geben? Vergesst nicht es gibt auch noch den richtigen Müll. Ich erkenne in solchen Wutausbrüchen überhaupt kein System. Alles, aber auch Alles war schlecht an dem Film. Ja sicher!
Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Die gleißend spektakulären Bilder auf den Kern, den Glutofen unseres Sonnensystems, können nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich hier um wenig mehr als eine laue Aufwärmung eines anderen Films handelt: nicht von "2001", sondern vielmehr dem Folgefilm "2010 – Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen".
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Birgit Heidsiek: filmecho | filmwoche
Mit diesem psychedelisch anmutenden Science-Fiction-Thriller präsentiert Boyle eine brillante, menschliche Verhaltensstudie ... Als visuell berauschendes Wunderwerk mit fulminanten Effekten in Szene gesetzt, bietet SUNSHINE sowohl optisch als auch inhaltlich eine ungewöhnliche Expedition in die unendlichen Weiten des Kosmos.
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Kommentare — Ganz gut 6.8
Der Film Sunshine wurde von 1512 Mitgliedern bewertet.
Gaston 2010/02/04 22:23:03
Ich vergesse jetzt einfach mal die, wie immer, dämliche Prämisse des Films.
Was bleibt ist ein großartiger SF- Film in der ersten Stunde. Da wird viel geredet und gezeigt, wie schwierig es ist, einen laaaangen Raumschifflug gut zu überstehen.
Leider läuft der Streifen von dem Moment an, wo er eigentlich Fahrt aufnimmt völlig aus dem Ruder. Das "Monster" ist langweilig, die Geschichte wird immer abstruser und hat zudem noch ein erwartbares Ende.
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JimSommer 2010/01/31 19:12:45
Der Film war im Kino fast schon ein Metaphysisches Ereignis, ich kann mich derzeit an keinen Film erinnern der mich visuell derart nachhaltig beeindruckt hat.
Klar bietet der abenteuerlich mutige Drehbuch-Kniff Ansatz zur Kritik, auf der anderen Seite steckt in dem Begriff Sci-Fi halt auch das Wort Fiktion und dramaturgisch ist es gelungen die Spannung bis zum Ende Aufrecht zu erhalten.
Der Film lebt enorm von seiner Atmosphäre, bitte möglichst in totaler Dunkelheit gucken, auch sind Full-HD und fetter Sound optimal, damit der Film seine packende Urgewalt entwickeln kann. ;)
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BlauesEichhorn 2010/01/23 03:21:07
Mit gleißenden Lichstrahlen und einem botanischen Sauerstoff Garten will sich "Sunshine" bei den anderen Si-Fi Größen einen Platz an der Sonne sichern. Die Geschichte vom gigantischen Raumschiff mit wenig Crew im Nirgendwo ist leider nicht neu, und so borgt sich der Film hier und da ein paar graue Zellen von dir, und gibt sie dir mit einem Gelbstich wieder zurück. Gegen eine gut inszinierte Wiederholung empfinde ich keinen Groll, dennoch lässt die leichte Ähnlichkeit mit "Event Horizon", ohne die Blutbäder, ein leicht mulmiges Gefühl im Magen zurück. Zum Ende hin macht der Film seine Drohung wahr und kopiert ohne Gnade bei besagtem anderen Film, der selbst zuvor die Lachnummer "Das Schwarze Loch" bestahl. Trotzdem bleibt hier eine Supernova die sich nicht verstecken muss aber mehr hätte erreichen können.
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Xellus 2010/01/10 19:46:08
Obwohl ich im Kino zwischenzeitlich gedacht hatte, ich sehe Geister (Die, die den Film gesehen haben, wissen was ich meine), hat mich der Film wirklich gepackt. Sehr spannend erzählt, auch die Grafik war einfach bombastisch.
Das Ende jedoch ... naja, ich sage mal so, es gibt Enden, die mich mehr überzeugt haben. Aber ansonsten kann ich für diesen Film eine klare Empfehlung aussprechen.
Tipp: Unbedingt auf Bluray holen ... nicht wirklich teuer, und es lohnt sich absolut.
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endlesssporadic 2010/01/09 19:01:21
Okay, okay. Die Story ist echt nicht der Kracher. Brauchte zwei Anläufe um mir den verdammten Film ganz anzusehen(eingeschlafen). Aber die Bilder und die Musik...wie aus einem Traum. Plus, Cillian Murphy.
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alvin 2010/01/04 15:53:58
Purer Schwachsinn aus der "so schlecht, dass es einfach nur schlecht ist"- Kategorie. Über weite Strecke dröge und langatmig, ausgenommen eventuell die hübschen Bilder, die gegen Ende zunehmend in MTV-Videoclip-Ästhetik untergehen. Ein Film zum Vergessen.
Update nach der Aufwertung von 0.0 auf 1.5:
Was hat dieser Film zu bieten? Zunächst einmal ganz nette Bilder von der Sonne, die sich aber zumeist in "Dunkles Raumschiff-Helle Sonne"-Konstrasten erschöpfen. Und sonst? Der Film versucht offenkundig, bedeutungsvoll zu sein - aber was ist die Bedeutung? Irgendetwas Erwähnenswertes? Ein bißchen Menschheit-steht-vor-Abgrund-Sonne-Leben-Tod-Philosophie-2001-Augen-Mischmasch, aber das wars dann auch. Hinzugemixt wird dann noch ein bißchen Slasher-Trasher-Alien-Event-Horizon-Krams in unerträglich modern-cooler Wickel-Wackel-Wisch-Optik. Und leider ist der Slasher-Part auf seine Weise genauso langweilig wie das Nichts zuvor und trotz ein, zwei milden Schockeffekten nahezu familientauglich, nicht zu vergleichen mit "Event Horizon" oder "Alien".
Hinzu kommt, dass der Handlungsverlauf, höflich ausgedrückt, konstruiert wirkt - was ist der Witz eines supertollen denkenden Sonstwas-Computers, wenn ein halbwegs sinnvoll programmierter moderner Gameboy für die Besatzung wahrscheinlich nützlicher wäre? Nicht dass man unbedingt erwarten würde, dass diese Big-Brother-Truppe imstande wäre, ihn sinnvoll zu bedienen. Irgendwo in der IMDB schrieb jemand sinngemäß: "Der Film beschreibt nicht den letzten Rettungsversuch der Menschheit, sondern den Versuch, die acht dümmsten Menschen des Planeten in die Sonne zu schießen." Das trifft es ganz gut. Anders ausgedrückt, jeder bessere Fischerkahn besitzt eine professionellere Besatzung.
Was bleibt, sind Bilder eines schwarzen Raumschiffs vor der hellen Sonne und eine recht gute Musikuntermalung, mal abgesehen von der grottigen Abspannmusik. Wer die "zitierten" (kopierten) Filme nicht kennt, wird vielleicht ein wenig unterhalten. Ansonsten nicht empfehlenswert.
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BlauesEichhorn 2010/01/06 05:42:31
Nur um dein Bewertungs-System zu verstehen. Wenn du ein paar Bilder mochtest, wieso 0,0? Benutzt diese Bewertung doch mal "verantwortungsvoll" und nicht so wie euer Schwanz es gerade mag! Der Film war nicht genial, aber 0,0? Komm mal klar!
alvin 2010/01/06 13:27:44
Ich gebe auch nicht gerade oft 0.0, das ist bis jetzt mein einziger Film mit dieser Wertung. Hübsche Bilder retten für mich keinen Film. Sunshine hat 0.0 bekommen, weil ich wirklich noch nie einen Film gesehen habe, der mich von Anfang bis Ende derartig gelangweilt hat. Nichts an dem Film ist originell, praktisch alles kam mir aus Event Horizon, Alien, 2001 bekannt vor, und wie eine Hommage wirkte es auch nicht.
Zugegebenermaßen fehlt in meinem Kommentar eine Begründung für diese Wertung; wird bei Gelegenheit nachgeholt - und ich ziehe nochmal in Erwägung, 0.5 oder 1.0 zu geben.
BlauesEichhorn 2010/01/06 16:41:45
Danke! Immerhin etwas :)
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alvin 2010/01/11 00:40:18
Nach einigem Überlegen kann ich zu meinem großen Bedauern die 0.0 tatsächlich nicht rechtfertigen; in gewisser Weise war das wohl auch eine Überreaktion auf die vielen sehr positiven Kritiken, die ich (nicht nur hier) gelesen habe. Es werden 1.5 Punkte. Demnächst wird der Kommentar oben noch erweitert.
BlauesEichhorn 2010/01/11 03:25:31
Ich kenn' das Gefühl. Danke!
Mr.Floppy 2010/01/03 20:42:40
10 Jahre vor Sunshine legte Event Horizon vor und das mit Bravour!! Sunshine muss sich hinter seinem Alter-Ego aber keineswegs verstecken!! Mit vielen eigenen Ideen ist diese Weltraummär in jeder Sekunde, wie auch schon Event Horizon, spannend!!
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Manuciao 2009/12/26 01:47:58
Krass.
Einfach Krass, wobei das sowohl positiv als auch negativ ist. Ein Film der deutlich Eindruck hinterlässt. Es gibt einige Bilder die einem noch länger in Eriinnerung bleiben. Das Screensetting ist genial. Die Athmosphäre des Films fesselt. Den ganzen Film. Was den Inhalt angeht, so ist wie schon gesagt die Grundidee sehr interessant. Man kann den weiteren Verlauf mögen oder nicht, der Film fesselt.
Was den tieferen Sinn angeht, so bin ich mir immer noch nicht sicher was ich genau davon halten soll. Es ist weit entfernt von einem plumpen Endzeitszenario, aber das Ende fesselt mich nachhaltig. Die Story hat einen Beigeschmack der zwar Augenscheinlich im "happy end" endet, aber trotzdem einen schaurigen Gänsehaut-charakter hinterlässt. Urteilt selbst.
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Aufgabe 2009/11/30 21:57:21
ich bin schlichtweg begeistert. der film ist ein einziger rausch, wieder einmal hervorgerufen durch die unglaubliche tonale inszenierung. in ähnlicher weise, wie "28 days later" seine spannung, sein tempo und seine energie durch die musikalische untermalung entwickelt, funktioniert das hier auch bei "sunshine".
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Tytus 2009/11/20 18:21:39
Mit großen tamtam und viel Blabla inszenierter Film, der alles sein will aber im endeffekt nichts ist!
Nebenbei ist die grundidee aus Starfire geklaut, der auch deutlich besser ist!
OK ich gebe es zu, besser zu sein als dieser schund, ist nicht wirklich schwer ;)
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Weltensegler 2009/09/06 16:39:12
Ein typischer „Was wäre wenn…“ End-Zeit Action Movie. Diesmal stirbt die Sonne und es wird ein typisches Hollywood-Team zur Rettung der Menschheit einberufen. Der Anfang ist unspektakulär, es werden die Hintergründe erklärt. Doch leider bleibt das Tempo langsam, hier gibt's im Gegensatz zu ähnlichen Filmen keine wirkliche Action zu sehen, ebenso keine geistreichen Dialoge. Es wird nur technisches Blabla ausgetauscht, herumgeredet, was ermüdend wirkt. Spannung kommt nie wirklich auf, der Pinchbacker (oder wie der Typ heißt) ist zwar ganz nett, aber passt nicht hinein. Gegen Ende wird der Film zu einer Art „Event Horizon“ Kopie, die Crewmitglieder sterben nach der Reihe, der Verlust ist leicht zu verkraften, da die Darsteller sowieso farblos wirkten. Den Rest kann man problemlos bis zum Ende überspringen, der Held überlebt, zumindest bis er die Bombe in die Sonne pflanzt und man sieht für eine(!) ganze Minute Szenen von seiner Familie auf der Erde, wie die Sonne auf geht und Cut, es folgt der Abspann…
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Tyler 2009/09/06 21:49:31
Sehr schön :) Die Bewertung von 4,0 find ich aber fast noch zu nett^^
Weltensegler 2009/09/06 22:05:07
Ich weiß. :( Manchmal bin ich echt zu nett. ;)
fontanus 2009/09/01 11:26:39
Danny Boyles Spaziergang ins Sience Fiction Genre. Angelehnt an Vorbilder wie Soderberghs Solaris oder Caros Dante 01 schafft er es meiner Meinung nach mit diesem Film nicht, Spannung, thematischen Anspruch und visuelles Erleben in richtigen Einklang zu bringen.
Die Story:
In der Zukunft beginnt die Sonne zu erlöschen. Ein Astronauten- und Forscherteam wird von der bereits vereisten Erde losgeschickt um unseren Leben spendenden Planeten durch eine interstellare Bombe wieder zu voller Leucht- und Lichtkraft zu verhelfen. Breits vor ihnen wurde ein Raumschiff mit derselben Mission losgeschickt, die jedoch gescheitert ist. Das Schiff taucht im Verlauf der Reise auf und somit auch einige grundlegende Probleme, mit denen sich die neue Crew auseinanderzusetzen hat.
Mit beindruckenden Bildern und einem wirklich guten Sound, schickt uns Boyle auf diese Reise. Diese im Vergleich wenigen Einstellungen sind jedoch in Verbindung zu einer recht einfach gestrickten Story recht schnell angeguckt und verdaut. Dem unschlüssigen Plot werden lediglich ein paar Suspenseaugenblicke und Goresequenzen beigestellt. Auch die Charaktere sind schließlich letztendlich zu wenig ausgefeilt, um hier wirklich bleibenden Eindruck zu hinterlassen.
Trotzdem meine ich, dass der Film wegen seiner Atmosphäre und auch in seiner technischen Perfektion durchaus sehenswert ist - vielleicht an einem verregneten Nachmittag, bei Sonnenschein rentiert es sich nicht.
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Punk 2009/08/26 23:08:31
Ein absoluter Knaller. Sehr Atmosphärisch, spannend und ein Soundtrack, klasse. Wer das MMORPG Eve Online kennt weiß, wo von ich rede. Denn bei dem Spiel trägt der Soundtrack auch zur Atmosphäre bei wie bei Sunshine. Empfehlenswert!
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TheJoker 2009/08/20 21:40:35
Atemberaubende Bilder, super Thriller-Elemente, gute Schauspieler. Dieser Film hat eigentlich alles, was ein guter Film braucht.
Wird sich wohl einen Platz zwischen den ganz Großen des Sci-Fi-Genres sichern!
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Eneb 2009/08/04 15:07:28
Optisch und atmosphärisch gefielen die ersten 2/3. Aber als der Film dann plötzlich ein Slasher wurde erlosch bei mir jegliches Interesse. Das fühlte sich so egal an, da hätte ich auch Gras beim Wachsen zuschauen können und wäre faszinierter gewesen.
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fearmymind 2009/07/28 10:41:42
der Soundtrack macht für mich 70% der Wertung aus. Auch sonst ein toller Film mit jedermenge Atmosphäre
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Bandrix 2009/07/16 20:51:21
Traurig, spannend, actionreich, magisch!!! Einer der besten Science-Fictionfilme der letzten Jahre!!!
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Bauglir 2009/06/04 18:34:55
Es bleibt zwar mehr als zweifelhaft, ob ein noch so großer Nuklearsprengsatz irdischer Herkunft den angenommenen Effekt erzielen kann, was aber umso klarer im heftigen Strahlen der Sonne sichtbar wird, ist die gekonnte Inszenierung des Themas. Wirklich erneuert wird das Genre nicht, es finden sich inhaltliche oder atmosphäriosche Zitate aus "Event Horzion", "Alien" und "2010", doch die Mischung ist stimmig.
Die Ohnmacht gegenüber dem lebensspendenden Muttergestirn erfährt eine Transzendierung in Mysthik und Wahnsinn, in die sich das Ensemble engagiert hineinspielt. Einer der immer seltener werdenden empfehlenswerten Science Fiction Filme, optisch-akustisch bestechend, inhaltlich von den klaren Konturen bewährter Konventionen umrissen.
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Muffin Man 2009/05/23 22:52:31
In seinen besten Momenten erinnert "Sunshine" (ein treffend-zynischer Titel übrigens) an das Weltraumüberepos "2001". Es sind die erdrückenden Bilder der Sonne, die unsere Existenz sichert, hier aber in all ihrer Gefährlichkeit und schieren Grösse gezeigt wird, die lange haften bleiben. Dort, wo das Licht ist, ist die Gefahr... eine interessante Umkehr der Symbolik.
Der Film ist überdies sackspannend und die Überführung von "2001" zu "Alien" gegen Ende meiner Meinung nach geglückt.
Die Frage, was geschehen wäre, hätte die "Icarus 2" ihre Laufbahn nicht verändert, um zur "Icarus 1" zu gelangen, spukt dem Zuschauer weiter im Kopf herum, zusammen mit den gloriosen Aufnahmen der Sonne und dem Widerhall des brillanten Scores.
Alles in allem ein exzellentes Werk von Danny Boyle und ein Zugang in die Liste der intelligenten Sci-Fi-Filme.
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Mawazh 2009/05/13 01:10:29
Spannender Sci-Fi-Thriller mit einem fantastischen Soundtrack.
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Blade_Runner 2009/04/15 00:23:36
Nach einer viel zu langen Durststrecke serviert Multitalent Danny Boyle („Trainspotting“, „28 Days later“) dem geneigen Publikum endlich mal wieder einen prickelnden Science-Fiction-Thriller, der nicht nur mit einem über weite Strecken ausgiebigen Spannungsbogen fesselt, sondern daneben auch dank ausgereifter Tricktechnik und einer faszinierenden Prämisse überzeugt.
Genrefans werden sich jedenfalls gewiss über das frische Futter freuen, auch wenn ein unnötiger Drehbuchkniff im letzten Akt den Filmspaß ein wenig trübt.
In „Sunshine“ hat die Menschheit ein riesiges Problem: Die Sonne geht aus. Deshalb kratzt man alles spaltbare Material auf der eingeschneiten Erde zusammen, bastelt daraus eine riesige Atombombe und hofft darauf mit ihr die Sonne fremdzustarten. Die Crew der Icarus II soll die heikle Fracht dorthin schippern, abladen und dann schnellstens die Biege machen. Natürlich kommt auf dem Flug dorthin aber erstens alles anders und zweitens als man denkt.
„Sunshine“ bringt frische Luft in den miefigen Science-Fiction-Sektor, der nach dem Ende von „Star Trek“ und „Star Wars“ trotz gelungener Genrebeiträge wie „Serenity“ momentan nicht sonderlich salonfähig ist. Die üblichen Klischees werden weitestgehend vermieden, die klaustrophobischen Sets sind eine Wucht und die angespannte Atmosphäre ein echter Bringer.
Boyle hält sich auch gar nicht lange mit ausufernden Erklärungen der Katastrophe auf, sondern konzentriert sich ganz auf die Crew von Spezialisten, die auf sich allein gestellt bald vor massiven Problemen steht, weil der unberechenbare Faktor Mensch die gesamte Mission zum Scheitern verurteilen könnte.
Genüsslich dreht Boyle an der Spannungsschraube seines visuell atemberaubenden Science-Fiction-Thrillers und treibt dabei eine Riege spielfreudiger Akteure voran, die sonst zumeist leider zu oft in Nebenrollen vergammeln (Cliff Curtis, Rose Byrne) oder sich in mittelprächtigen Blockbustern wiederfinden (Chris Evans, Cillian Murphy), hier aber überraschend ihr ganzes Spektrum abrufen.
Denn in dieser Extremsituation behalten nicht alle ihre Nerven, ziehen folgenschwere Fehler ungeahnte Konsequenzen nach sich und setzt schließlich die Entdeckung des verschollenen Schwesterschiffs Icarus I eine Kettenreaktion in Gang, die die Mission scheinbar zum Scheitern verurteilt.
Von kniffeligen Reparaturmaßnahmen im Weltall vor wunderschönen Aufnahmen der Sonne über hektische Notfälle im Inneren des Schiffs bis hin zu Mord & Totschlag an Bord bietet „Sunshine“ eine Spannungsspitze nach der nächsten, bekommt im letzten Viertel aber nicht mehr ganz die Kurve, als man an die Icarus I andockt und auf ein ziemlich abstruses Ende zusteuert. Zugunsten des bis dahin nachvollziehbaren und unangenehm real scheinenden Szenarios driftet der Film in ein phantastisches Szenario ab, um eine religiös-philosophische Sprosse zu erklimmen, die man zugunsten einer glaubwürdigen Weiterführung lieber opfern hätte sollen.
Fazit:
Letztlich macht „Sunshine“ aber trotzdem sehr viel Spaß. Die beeindruckende Inszenierung und der wuchtige Sound laden jeden Zuschauer zum Genießen ein. Die dichte Atmosphäre und die überbordende Spannung muss man selbst erlebt haben, auch wenn der Film diese Wirkung natürlich nur beim ersten Mal vollends entfalten kann. Die hervorragende Tricktechnik, atemberaubende Aufnahmen des Weltalls, die durch die Bank weg überzeugenden Darsteller erheben diesen Science-Fiction-Thriller trotz der finalen Drehbuchschwäche eindeutig in die Oberliga des Genres. Aliens gibt es übrigens nicht. So viel sei verraten.
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Nemsis 2009/04/03 02:05:57
Ein gut gemachter Film, aber sonst nicht wirklich was.
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Asiatix 2009/03/26 13:03:01
Ein Film, den man ruhig verpassen darf. Irgendwie hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass ich den Film schon mal gesehen hatte. Naja, Science Fiction ist eh nicht so mein Ding, aber das ist echt so ein typischer "Leute fliegen ins All, ein paar gehen kapott und der Held bleibt übrig"-Film.
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Kubrick_obscura 2009/03/04 10:22:36
Alte Geschichten im hochstylishen Gewand. Zwar können die visuellen Effekte begeistern und das Cilian Murphy mitspielt ist auch noch ein Plus-Punkt, aber der ganze Rest langweilt doch sehr schnell.
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stalker 2009/02/15 02:49:33
Weltraummüll. Und zugleich eine Beleidigung des Genres.
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lilblind 2008/12/10 17:41:44
Deiser Film hat irgendwie ein Bruch am Ende, Dieser Irre der vom anderen Schiff immer nur in schnellen und verwirrenden Bildern gezeigt wird ist extrem störend und fehl am Platz. Auch diese "kampf" Sequenzen erzeugen eher Übelkeit da der Schnett zu schnell und zu irgendwie zu bunt ist.
Aber abgesehen vom Ende hat mich dieser Film komplett in seinen Bahn gezogen. Es gibt nur wenige Werke wo ich noch nach dem Film an den Film denken muss...aber dieser hier ließ mir keine Ruhe.
Auch wenn ich allein mit meienr meinugn stehe, ich finde diesen Film trotz seiner Fehler grandios
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sevenseals 2008/10/31 22:01:20
einfach nur langweilig, und die wild aneinander gereihten filmsequenzen und undeutlichen bilder sind einfach nur nervend.
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Manuciao 2009/12/26 01:53:15
schlechter kommentar.
Deviant 2008/09/25 22:04:57
Nicht der, bereits aus zahlreichen Genrefilmen wie "The Core" bekannte, Plot, viel mehr die unglaublichen visuellen Effekte und die nervenaufreibende Soundkulisse sind der Grund, warum "Sunshine" für mich bereits jetzt zu den Science-Fiction Klassikern gehört. Dieser Film ist für alle empfehlenswert, die zur Abwechslung auch mal auf eine anspruchsvolle Handlung und vielschichtige Charaktere verzichten können und lieber Augen und Ohren auf ihre Belastbarkeit prüfen wollen.
Das Ende war zwar nicht sonderlich kreativ, aber da will ich mal ein Auge zudrücken.
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Luciusperca 2008/09/08 23:00:08
Trotz einer physikalisch sowie in Sachen Kreativität hanebüchenen Geschichte (nicht umsonst belegt er Platz 2 der "Cinema and Science" Topliste), weiß dieser Film zu unterhalten.
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AylaView 2008/07/26 22:03:59
Faszinierende Bilder, atemberaubende Musik und super Darsteller. Sunshine für mich eines der Filmhighlights im Jahr 2007.
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