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Sunshine Cleaning

Sunshine Cleaning (2008), US Laufzeit 94 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 21.05.2009


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7.0
Kritiker
19 Bewertungen
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6.9
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1633 Bewertungen
63 Kommentare
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von Christine Jeffs, mit Amy Adams und Emily Blunt

Das Leben ist eins der schwersten. Rose, Ex-Cheerleader und mittlerweile eine Putzfrau um die 30, weiß das genau. Sie hat ein Verhältnis mit dem verheirateten Cop Mac, eine arbeitslose Schwester Norah (Emily Blunt), einen verschrobenen Vater und einen achtjährigen exzentrischen Sohn, der am besten auf einer Privatschule aufgehoben wäre. Dafür braucht Rose allerdings Geld. Viel Geld. Und das versucht sie mit einem völlig neuen Unternehmen zu verdienen, auf das ausgerechnet Mac sie bringt: Sie eröffnet die Reinigungsfirma Sunshine Cleaning, die sich auf das Saubermachen von Leichenfundorten und Tatorten spezialisiert. Für manche vielleicht eklig, doch für Rose eine Goldgrube. Doch natürlich geht längst nicht alles so glatt, wie sich Rose das so denkt.

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Cast & Crew


Kritiken (8) — Film: Sunshine Cleaning

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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9.0Herausragend

[...] Sunshine Cleaning präsentiert sich vom ersten Moment an als wahre Indie-Perle und glänzt mit einer zwar unaufgeregten, aber auch frischen Erzählweise. Nur langsam offenbaren sich Beweggründe, Motivationen und Hintergründe der Figuren, aber das ist auch gut so, denn so wachsen sie dem Zuschauer nach und nach ans Herz, fast als würde man sie immer besser kennenlernen und als würden sie nach und nach ihre Geheimnisse preisgeben. Zudem sind die Figuren alle sehr liebevoll ausgestaltet und besitzen samt und sonders ihre speziellen Eigenheiten und auch Spleens, ohne das eine Gefahr von Overacting droht. [...]

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Timo K.: Blockbuster Entertainment

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6.0Ganz gut

Zurufen möchte man Christine Jeffs: In der Tat, du weißt genau, inwiefern du das Herz deiner Zuschauer im Sturmlauf erobern kannst. "Sunshine Cleaning" wirkt wie aus dem Leben gegriffen. Eine ungewohnt warmherzige, da natürliche und herzerwärmende, da authentische Indie-Dramödie, deren überkandidelter Schenkelklopfercharakter geringfügig bleibt, sich in Grenzen dessen hält, was für den guten Geschmack erträglich ist. Die schattenhafte und bedauerlicherweise wenig Licht produzierende Lebensgeschichte zweier Schwestern – unwiderstehlich gespielt von Amy Adams und Emily Blunt, da, natürlich, natürlich –, die sich aus finanziellen Schieflagen nur daraus befreien können, indem sie einen Reinigungsjob für das matschige Danach von Tatorten annehmen, fordert es eigentlich heraus, das Blut, den Ekel, den Slapstick, die Schauwerte. Und trotzdem zentralisiert sich Jeffs auf die Einsamkeit dahinter, der Einsamkeit in einer glückversprechenden Wohlstandsgesellschaft, der Jeffs immer wieder den Spiegel vorhält, etwa wenn Rose (Adams) auf eine Party mit ihren plastikbestückten Freundinnen eingeladen wird.

Credo: Mach' aus Verlierern und Versagern ohne Existenzgrundlage die größten Gewinner mit ebenso imponierender wie individueller Arbeitsimprovisation. Es heißt, sich zu überwinden, seinem Glück allen amerikanischen Versprechungen zum Trotz auf die Sprünge zu helfen (die sowieso eine große Lüge kaschieren, sobald man ins gesellschaftliche Abseits schlittert). Wenn dann noch der Sohnemann (besser: "das Genie"; Jason Spevack) dabei beobachtet werden darf, wie er es genießt, seine Zunge als Wischmopp zu benutzen und seinem notorischen Voyeurismus per Fernglas zu huldigen, wenn sein Onkel (Alan Arkin) angeblich frische Fische verkaufen will, aber aus Hygienegründen von jeder Restaurantkette stets abgelehnt wird, wenn sich eine leise Liaison zwischen einer zweiarmigen Rose kurz vor dem Welken und einem einarmigen Verkäufer (Clifton Collins junior) anbahnt, dann ist es irgendwie fühlbar, das Glück für eine Familie, die es mehr als alle anderen braucht, um den amerikanischen Traum aus einem ganz normalen Alptraum doch noch wahr werden zu lassen. Sympathisch ohne Ende, zum Wohlfühlen, nur etwas zu kurz, was zur Folge hat, dass mancher Handlungsstrang zu hastig abgewürgt wird.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.0Sehenswert

[...]„Sunshine Cleaning“, der zuvorderst über das Leben zweier Schwestern berichtet, mit all ihren Sorgen, Nöten und Wünschen, funktioniert vor allem über seine Darsteller. Sowohl Amy Adams,als auch Emily Blunt dominieren diesen Film, der zu ihrer ganz persönlichen Bühne wird. „Sunshine Cleaning“ erzählt dabei nicht nur von der Reinigung der blutbesudelten Tatorte hinter denen sich stets menschliche Tragödien befinden, sondern auch von der Katharsis beider Protagonisten, die durch ihre neue Tätigkeit einsetzt. Während Adams als Rose von zerplatzten Träumen berichtet, sowie von dem Unvermögen zu seinem eigenem Leben zu stehen, ist es vor allem Blunts Norah, die in all der durch trotzige Aufsässigkeit kaschierten Verletzlichkeit von der durch die innerfamilären Tragödie induzierten Wunden berichtet, die niemals geheilt sind.[...]

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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7.0Sehenswert

Sunshine Cleaning ist nicht ganz so überdreht inszeniert wie "Little Miss Sunshine" und will auch nicht auf Wischmob komm raus Komödie sein. Drehbuchautorin Megan Holly und Regisseurin Christine Jeffs versuchen vielmehr eine ernsthafte Geschichte zweier grundverschiedener Schwestern zu erzählen, die unter extremen Bedingungen wie diesen nur einen dramaturgisch zugespitzten Katalysator erfährt.
Ein wenig schwarzhumoriger, ein wenig abgründiger hätte ihr Film durchaus ausfallen können - gerade angesichts der vielen menschlichen Katastrophen vor Ort, gegen die die eigenen Sorgen der Schwestern irgendwie klein erscheinen. Dagegen wirkt jeder Krimiserien-Kommissar am Tatort abgeklärter und zynischer. Aber das nur so als kleine Randbemerkung. Halten wir es wie die Schwestern: Schwamm drüber.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.0Ausgezeichnet

Die Auseinandersetzung mit sich selbst und ihrer Schwester sind das tragende Element dieser klugen Dramödie. Wer heitere Familiendramen, wie „Little Miss Sunshine“ oder „Junebug“ mag, sollte sich das sehenswerte Charakterspiel zweier exquisiter Schauspielerinnen nicht entgehen lassen.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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7.0Sehenswert

[...] Wer Drama mit viel Aufregung, Herzschmerz und Druck auf die Tränendrüse sucht, wird mit „Sunshine Cleaning“ nicht wirklich glücklich werden. Für einen gemütlichen DVD-Abend bei Kerzenschein und einem Glas Rotwein ist der Film aber bestens geeignet, auch wenn das Drehbuch doch hier und da ein wenig löchrig ist und teilweise nicht zuende bringt, was es angefangen hat. Wer auf stille Dramen der Marke „Lars und die Frauen“ steht, darf gerne einen Blick riskieren.

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TheCorey: MovieMaze

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6.5Ganz gut

An seinem überzeugenden Ensemble scheitert der Film nicht. Adams zeigt erneut, dass sie ein zuverlässiges Glied der Einwechselbank ist, dass sich allmählich an einen Stammplatz herankämpft, während Blunt ein vielversprechendes Talent ist, das kurz vor dem Durchbruch steht.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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8.0Ausgezeichnet

Das Klischee wird vor allem in Hollywoodfilmen gerne bedient: Die Chefcheerleaderin und der Quarterback lernen sich an der Highschool kennen und lieben, bilden danach das Für-immer-und-ewig-Traumpaar und später dann die Vorzeigefamilie. So fing es auch für Rose (Amy Adams) an, nur das mit dem Traumpaar und der Vorzeigefamilie hat nicht mehr geklappt. So hält sich die alleinerziehende Mutter aktuell mehr schlecht als recht als Reinigungskraft über Wasser. Ähnlich ergeht es Roses verpeilter Schwester Norah (Emily Blunt), die soeben ihren Job als Kellnerin verloren hat. Da kommt Rose eine Idee: Wenn sich jemand eine Kugel durch den Kopf jagt, muss irgendjemand anders die Sauerei wieder beseitigen: Sunshine Cleaning heißt die neue Firma von Rose und Norah, die sich genau darauf spezialisiert, wohl wissend, dass das wenig appetitliche Abkratzen von Blut und Gehirnresten gut bezahlt wird. Schnell machen sich die Sonnenscheine einen Namen, bis Norahs chronische Unzuverlässigkeit den zarten Keim des geschäftlichen Erfolgs zu ersticken droht. Filme mit Amy Adams sind so gut wie immer einen Kinobesuch wert, was gleichermaßen für ihre Kollegin Emily Blunt gilt, die seit „Der Teufel trägt Prada“ einem breiten Publikum ebenfalls ein Begriff sein dürfte. Kein Wunder also, dass die Beiden hier mit ihrer untereinander perfekt abgestimmten Chemie als ungleiches Schwesternpaar brillieren. Eine ebenso bezaubernde wie stets ein wenig morbide und schwarzhumorige Dramödie, in der es nicht nur um das Säubern von Tatorten geht, als vielmehr um das Großreinemachen im eigenen Leben, das ja manchmal mindestens ebenso nötig sein kann.

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Kommentare (55) — Film: Sunshine Cleaning


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Moe Szyslak

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Bewertung6.0Ganz gut

Nett und sympathisch wars, aber letztendlich leider doch nicht so gut wie ich es aufgrund der Geschichte, den Darstellern und generell den Voraussetzungen eigentlich erwartet hatte. Irgendwie gab es zu viele Handlungsstränge, was die ganze Geschichte recht unausgegoren und episodenhaft erscheinen ließ. Darunter litt auch die Grundstory rund um die Post-Mortem-Reinigungsfirma, die die beiden Schwestern aufmachen, um an Kohle zu kommen. Aber letztendlich ging es darum auch nicht wirklich sondern dass die beiden ihr mehr oder weniger verkorkstes Leben auf die Reihe kriegen und ihre Probleme bewältigen. War wie gesagt nett und sympathisch anzuschauen und auch mit einem traurig-melancholischem Unterton versehen, aber war nicht wirklich was Besonderes. Die wunderbare Amy Adams, ihre Taugenichts-Schwester Emily Blunt und Alan Arkin als ihr Vater, der immer nach der Suche nach einem guten Geschäft war, sorgten aber für einiges an Charme und machten den recht durchschnittlichen Film letztendlich dann doch ganz sehenswert.

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MartinNolan

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Bewertung6.5Ganz gut

Im Leben der Familie Lorkowskis läuft nicht alles wie geplant. Rose Lorkowski (Amy Adams), einst gefeierte Cheerleaderin und Freundin des Quarterbacks, hat mittlerweile einen kleinen Sohn und arbeitet als Angestellte in einer Reinigungsfirma. Ihre Schwester Norah lebt noch bei ihrem Vater, der mal hier, mal da seinen erfolglosen Geschäften nachgeht. Kurzum, es bedarf einer Veränderung. Doch nicht nur die Gegenwart macht, vor allem den Schwestern zu schaffen, sondern ebenso die Vergangenheit.
In leisen und sensiblen Tönen wird in „Sunshine Cleaning“ die Geschichte einer Familie erzählt, die lediglich versucht in der amerikanischen Welt Fuß zu fassen. Dabei wird größtenteils auf kitschige Darstellungen und konventionelle Handlungsverläufe verzichtet, was mich angenehm überraschte. Der Film endet ebenso abrupt, wie er begann, und das ist, wie ich finde, eine besondere Stärke von „Sunshine Cleaning“. Hier wird nämlich keine pathetische Erfolgsgeschichte erzählt, sondern vielmehr eine Momentaufnahme einiger Menschen gezeigt, die ihrem Leben ein gewisse Form zu geben versuchen und ihren Weg zum Glück finden wollen. Zwar könnte dies dazu führen, dass man als Zuschauer den Film als zu unausgereift empfinden mag, da eben nicht jeder Charakter, jeder Handlungsstrang weiterverfolgt wird. Schauspielerisch ist dem Film ebenso wenig vorzuwerfen, da die Rollen durchweg gut besetzt wurden.
„Sunshine Cleaning“ ist ein Film, der auf angenehme Art und Weise den Zuschauer unterhält, ohne große Lacher oder große Emotionen wecken zu wollen. Eine herzerwärmende Tragikomödie, die es einem schwer macht, sie nicht liebenswert zu finden.

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chmul_cr0n

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Bewertung6.5Ganz gut

Legt nen echt coolen und originellen Start hin, schlägt dann aber leider die Klischee-Route ein.
Aber cool gespielt. Besonders von Clifton Collins Jr.

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patcharisma

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Bewertung5.5Geht so

Ach, wie sehr ich Emily Blunt liebe - diese Mixtur aus der immer so coolen und leicht abschätzigen Mimik, dieser Hang zu etwas Trash, dieser oberbritische Twinkle-Sarkasmus, diese etwas bewusste little arrogante Zickigkeit und dem trotzdem so grossen Herz. Wenn sie dazu noch mit Amy Adams ein Duo bildet, müsste eigentlich nichts schiefgehen, könnte man meinen. Der US-Hit "Sunshine Cleaning" ist bestimmt nicht uncharmant und die Grundidee, dass man aus chronischer Geldnot ein Putzinstitut gründet, um Leichenüberreste und vollgestopften Messie-Wohnungen den Garaus zu machen zieht auch. Doch leider fehlte mir in der Feel-Good-Komödie die Zügigkeit, der Biss, wahre Schlüsselszenen, auch der richtig grosse Humor und ebenso die rührenden Momente. Das Ganze mochte bei mir einfach nicht richtig zünden und auch Alan Arkin's Rolle als leicht verrrückter, aber fürsorglicher Granddaddy half nicht wirklich.

Das Drehbuch von "Sunshine Cleaning" ist mir persönlich summa summarum einfach viel zu brav ausgefallen, aber die Leute scheinen es ja zu mögen (vergl. all die positiven MP-Bewertungen). Aber denen gefiel auch schon das masslos überschätzte "Little Miss Sunshine" der selben Machern und zuviel Sonne gibt eben irgendwann den berüchtigten Sonnenbrand.

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J0J0

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...und ich sehe grade, dass wir auch bei dem hier die gleiche Meinung zu haben scheinen, auch wenn ich bei der Quantifizierung meiner Meinung geringfügig gnädiger war.
(Sauschade nur, dass Frau Blunt hier amerikanisch gesprochen hat. ;-)


annaberlin

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Bewertung7.0Sehenswert

Nett und unnötig. Kann man sich gut im Flieger oder im Zug ansehen.

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AlexMartin

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr intelligenter Film, mit einer klaren Message. Leider hatte er mittendrin auch seine längen. Wer auf Tragikkomödien steht wird hier auf jeden Fall gut bedient.

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Amadis

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine originelle Tragikkomödie mit guter Geschichte und vielen Emotionen. Trotzdem wirkt die Geschichte nie rührselig oder gekünstelt. Die Story hat Tiefgang und eine schlüssige Handlung - also alles Komponenten, die man in den meisten Hollywood-Produktionen nicht findet.
Auch die schauspielerische Umsetzung ist hervorragend. Emily Blunt halte ich sowieso für eine der begabtesten Schauspielerinnen der Gegenwart aber auch alle anderen spielen hier überzeugend und wirklich gut.

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fischflosse

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film beginnt mit einer ausführlichen Einleitung und Charakterisierung der Protagonisten, sodass der Zuschauer schnell mit ihnen sympathisieren kann, da der schrullige Opa mit seinen verrückten Geschäftsideen und der nicht weniger schrullige Sohn, die sich noch nicht gefundene Schwester und die verunsicherte Mutter mit ihren Macken und Liebenswürdigkeiten einfühlsam gezeichnet wurden. Im Laufe des Films werden einige kritische Fragen aufgeworfen, wie z.B. ob es richtig ist ein Kind Medikamente zu geben, wenn es nicht gehorcht oder sich anders benimmt als seine Mitschüler und die Schulleitung der Mutter droht sie beim Jugendamt anzuzeigen, wenn sie der Medikamenteneinnahme nicht zustimmt....

Mehr unter: http://neoretrospektive.wordpress.com/2011/11/23/sunshine-cleaning-sunshine-cleaning/#more-105

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cruzha

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine wunderbare, kleine Tragikomödie mit zwei glänzend aufgelegten Hauptdarstellerinnen und erfreulich konturenreich gezeichneten Charakteren. Die erste Hälfte erfreut den Zuschauer mit Augenzwinkern und Ironie, danach stürzt sich Sunshine Cleaning in den alltäglichen Kampf gegen Desillusionierung, Mutlosigkeit, Rückschläge und Enttäuschungen anzukommen. Mit viel Herz umgesetzt, dazu wirklich gut gelungene Dialoge. Prima Independent-Film.

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Kraki

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Bewertung2.0Ärgerlich

Nach der Hälfte bin ich eingeschlafen, das ist definitiv keine Komödie. Frauenfilm.

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doctorgonzo

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Strg und F4 öffnet das Bewertungsmenü für halbe Filme...


kamerakind

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:)


moviee

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehenswerte Tragikomödie mit einer attraktiven Emily Blunt und Charakteren, die man nach einiger Zeit einfach in sein Herz schließt.

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kronenhummer

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Bewertung7.0Sehenswert

Ruhig erzählte Tragikomödie mit einer feinen Besetzung und netten, kleinen Ideen im Rahmen einer schönen und eigensinnigen Rahmenhandlung. Zwei Schwestern, die gemeinsam einen Reinigungsdienst für besonders schwere Fälle aufmachen und damit anfangs auch guten Erfolg haben, wobei aber natürlich nicht alles reibungslos verläuft. „Sunshine Cleaning“ erzählt sicherlich nicht die innovativste Story und kann so auch nicht durchgängig fesseln, ist aber dennoch eine schöne kleine Familiengeschichte, die wirklich gefühlvoll erzählt ist und vor allem mit dem Ende ein Lächeln ins Gesicht bringt und gleichzeitig aber auch zu Tränen rührt. Das hervorragende Spiel der beiden dominanten Hauptdarstellerin tut sein übriges dazu.

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angelmoonsoul

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Bewertung7.0Sehenswert

nett anzusehen!
Emily Bunt und Amy Adams sind zwei tolle Schauspielerinnen!!

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Der_Phil

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Bewertung6.5Ganz gut

Sunshine Cleaning ist eine zahme, aber dennoch gute Komödie mit dramatischen Untertönen.
Mir gefiel die Story an sich, sowie die vielen Kleinigkeiten (Funk, Sprechrolle), die sympathischen Darsteller und der (leider zu selten bissige) lustige Part.
Verlaufen tut Sunshine Cleaning nach Schema F, soll heißen, die anfängliche Heiterkeit und Leichtigkeit weicht zunehmend dem Dramatischen. Dabei sei dem FIlm anzumerken, dass er dennoch nie übertreibt, er hält die Waage zwischen beidem.

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CousinFly

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Bewertung7.5Sehenswert

Amy Adams beweist wirklich immer wieder ein tolles Händchen in der Auswahl ihrer Projekte ... Auch hier erwartet man zunächst einen recht durchschnittlichen Film, bekommt aber einen absoluten Wohlfühlfilm mit Herz und Humor geboten!

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Mr. Pink

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Bewertung7.0Sehenswert

"Sunshine Cleaning" ist eine nette, sehenswerte Komödie, die eine tolle Geschichte erzählt, wie sie das Leben nicht besser schreiben könnte. Sehr gute Inszenierung, eine angemessene Portion dramatischer Elemente, und ausgezeichnete Darsteller!

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sweetForgiveness

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Schon wieder einen Mord geplant? Und sie wissen immer noch nicht wie sie die Flecken des letzten Mordes aus ihrem Lieblings-Velourteppich rausbekommen? Kein Problem! "Sunshine Cleaning" ist ihre Lösung. Unser kompetentes Personal, bestehend aus zwei Schwestern, die eher schlecht als recht durchs Leben kommen, wird sofort bei ihnen sein um sich um ihr Problem zu kümmern. Allerdings schaffen sie bitte die Leiche vorher in den Kofferraum. Beim nächsten antreffen werden sie nach "Sunshine Cleaning" einen wohlriechenden Duft in ihrer Wohnung verspüren der irgendwie nach feel-good riecht.
Unseren Familienbetrieb gibt es nun ca. schon seit 2 Wochen und wir wollen ihnen unsere Geschichte nahe bringen. Die Gründerin von "Sunshine Cleaning" Rose ,schläft mit einem verheirateten Polizisten, den sie noch aus High-School-Zeiten kennt. Da sie als normale Putzkraft nichts verdient schlägt er ihr vor Tatorte zu säubern, da man dort viel mehr Geld verdienen kann. Ihre Schwester Norah ist arbeitslos und genehmigt sich gerne mal den ein oder anderen Joint. Beide Schwestern sind traumatisiert von dem Tod ihrer Mutter, die sich umbrachte als sie im Kindesalter waren. Das klingt doch nach einem Personal, dem man gerne seine Drecksarbeit anvertraut, oder?
Rose's Sohn ist verhaltensauffälig und wird deswegen von seiner Schule geworfen und tingelt nun mit seinem Großvater, der auch ziemlich schräg drauf ist, durch die Gegend.
Unsere genialen Produkte zum säubern ihrer Wohnung kriegen wir aus einem kleinen Laden für Putzmittel der von einem einarmigen Verkäufer geführt wird, der allerdings äußerst sympatisch wirkt.
Unser Personal ist hochradig qualifiziert für ihre Arbeit und wir hoffen, dass es sie nicht abschreckt das sie manchmal Amy Adams und Emily Blunt genannt werden wollen. Denn diese zwei wissen trotzdem wie es richtig gemacht wird.
Es könnte sein das sie durch unseren Service in manche emotionalen hochs sowie tiefs geschleudert werden, dennoch werden sie uns am Schluss lieben. Ein Kunde sagte einmal zu uns wir wären eine Mischung aus "Little Miss Sunshine" und "Up In The Air", diese andeutung haben wir allerdings nicht ganz verstanden, da diese keine eingetragenen Reinigungsfirmen sind, sondern irgendwelche Filme.
Wir sind zwar etwas verrückt und außergewöhnlich aber wie verrichten unsere Arbeit mit sorgfalt und viel Herz. Sie werden auf keinen Fall enttäuscht von uns sein.
Ihr "Sunshine Cleaning"-Team

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Chris12zero

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:) Klasse und seeeehr kreativ beschrieben !! Genau soooo wird man gerne an einen sehr ungewöhnlichen und dennoch sympathischen Film erinnert !! Thx !! ;)


Sozionaut

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das Leben ist voller Schicksalsschläge, arabische Dikatoren machen den Abgang, Guttenberg hat abgeschrieben und geht, irgendwo erschießt irgendwer irgendjemanden, einer verliert seinen Job, ein anderer sein Bein oder die Niere, andere hingegen gewinnen im Lotto und erfahren, dass sie Krebs haben...das Leben ist echt kompliziert. Was mir an diesem Film besonders gefällt ist, dass er ungeschönt und glaubwürdig daherkommt. Es sind ausgeprägte Elemente aus dem Alltag, die die Hauptfiguren authentisch vermitteln: Der Kampf um ein besseres Leben, die Suche nach etwas Freude in einem vertrackten Leben, das Alleinsein, die Desillusionierung ursprünglicher Lebensziele und das sich ständige Aufrappeln stellen zwar den harten thematischen Kern der Filmhandlung dar, erdrücken aber nicht die wichtige Hauptaussage, dass es im Leben immer irgendwie weiter geht. Ausgezeichnet, kann ich nur weiter empfehlen.

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Muhnie

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Amy Adams wie immer super. Der Film rührt zu Tränen und ist einfach nur wieder einmal ein super Independent Film. Tolle Dialoge, interessante Charaktere und alles ohne den übertriebenen Hollywood-Flair. Einfach schön!

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Frollein B

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wieder einer dieser Filme, die aufgrund des niedlich klingenden Titels, fehlinterpretiert werden können. Ein sehr sehenswerter Independent-Film, der wieder beweist, das man auch ohne großes Hollywood-Blockbuster-Gedöns auskommen kann.

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