Sunshine - Kritik

GB/US 2007 Laufzeit 107 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Thriller, Katastrophenfilm, Kinostart 19.04.2007

  • 6 .5

    Die Sonne, der Licht und Wärmespender unserer geliebten Mutter Erde droht zu verglühen. Die Crew der Icarus II macht sich auf, einen allerletzten verzweifelten Versuch zu starten, das Leben auf dem ihrigen Heimatplaneten eine Zukunft zu gewährleisten. Dabei ereignen sich unglückliche Ereignisse, die den Erfolg dieser Mission in Frage stellen ...
    Doch nicht nur das Gelingen der Mission wird hier in Frage gestellt sondern auch
    der durchgehend aufrechte Unterhaltungswert.
    Zu Beginn baut Regisseur Danny Boyle eine hervorragenden Grundstimmung auf,
    die den Blick des Zusehers vorerst wie hypnotisiert auf den Bildschirm starren lässt.
    Der Film startet äusserst viel versprechend, stumpft im Verlauf aber doch gewaltig ab. Hauptproblem ist hierbei die Flut von Effekten, die zunehmend auf das Publikum hereinbricht. Diese sind durchaus sehenswert ausgefallen aber in ihrer Fülle doch zu viel des Guten sodas sie die bis dato tolle Atmosphäre erdrücken, da diese der aufkommenden Bilderflut nicht mehr viel entgegen zusetzen hat. Auch der Cast, der bis dahin sehr überzeugend agiert, fällt dem zum Opfer den mit den Charakteren gefühlsmässig mit zu gehen fällt fortan schwer, was dem Gesamtkonstrukt einen spürbaren Bruch beifügt.
    Hinzu kommt das Boyle im letzten Drittel dann versucht, Horrorelemente mit ein zubringen, die das eigentlichen Ziel der Handlung immer mehr nach hinten drängen und das eigentliche Vorhaben zunehmend verheizen.
    Erstklassig hingegen ist der Score. Passend und sehr stimmig schafft dieser es, den Zuseher bei der Stange zuhalten. Ohne diesen hätte sich dieser Film bei mir wohl spätestens im letzten Abschnitt in die Bedeutungslosigkeit verabschiedet was schade gewesen wäre denn...
    Das Finale hat mich aus meiner etwas schläfrigen Lage wieder wach geküsst denn dieses reisst dann doch wieder einiges heraus und bringt die Mission zu einem dann doch versöhnlichen Abschluss.

    20
    • 4

      Hab viel erwartet wurde selten so enttäuscht wie hier.. langweilig und seltsam. Interstellar war ein klasse Scifi Film. Dieser Film: NEIN!

      • 9
        The_Hitcher 14.07.2015, 22:28 Geändert 14.07.2015, 22:28

        Ein verdammt spanender, dramatischer, bombastischer und SCHÖNER Sci-Fi-Film! Mit einem einfach perfekt harmonierenden Soundtrack!

        2
        • 7

          Vorhersage: 7.0
          Bewertung: 7.0
          Unterhaltsamer Science Fiction-Film mit guter Atmosphäre.

          • 5 .5

            Wer die üblichen Verdächtigen aus Drehbuchschreiber Alex Garlands Feder kennt ("28 Days Later"; "Ex_Machina"), der weiß um die minimalistische Prämisse, mit dem seine Filme für gewöhnlich beginnen, was sich dann auch größtenteils durch den kompletten Film zieht. Alles wirkt auf den kleinsten Nenner gebracht (und das ist nicht negativ gemeint), Ausschweifungen gibt es kaum. Sie fühlen sich wie Kammerspiele auf mehreren Ebenen an und "Sunshine" aus dem Jahr 2007, unter der Regie von Danny Boyle, fügt sich nahtlos in dieses Schema ein.

            Die Sonne stirbt. Die Crew der Ikarus II hat nur einen Auftrag: Nahe genug an der Sonne sollen sie eine atomare Bombe zur Detonation bringen, welche die Sonne, bzw. einen daraus resultierenden neuen Stern, von neuem erstrahlen lassen soll. Die letzte Chance der Menschheit, die sich auf der Erde einem solaren Winter ausgesetzt sieht und ihrem Ende nahe ist.

            Audiovisuell ist "Sunshine" eine Wucht. Daran lässt sich nur schwer rütteln. Wer einmal die wunderschöne Sonne im Film gesehen hat, der sollte sich eigentlich genauso fühlen wie Searle (Cliff Curtis), der von diesem Anblick förmlich angezogen wird. Diese Bilder strahlen eine Ruhe aus. Selbst in hektischen Momenten bleibt sie entspannt, lässt sich vom Geschehen nicht ablenken. Dabei umschmiegen John Murphys sowie Underworlds ruhige, aber auch elektrisierende Klänge die Bilder in perfektem Maße, vermitteln in ihrer Musik Aussichtslosigkeit und doch Hoffnung. Sie sind ein intensives Erlebnis, was unter die Haut geht. Einfach wunderschön.

            Weniger schön empfand ich allerdings den kompletten Rest des Films. Die Besetzung lässt dabei kaum Wünsche offen, vom immer gern gesehenen Cillian Murphy über Hiroyuki Sanada, von Chris Evans zu Michelle Yeoh. Und doch schaffte es kaum einer, mich fernab der schönen Bilder mit seiner Art zu fesseln. Außer Sanada und Murphy erschienen sie mir allesamt unsympathisch und viel zu klischeehaft, es nicht wert, um sie auf dieser immer heikler werdenden Mission zu bangen. Was ich allerdings dem Drehbuch ankreiden muss. Statt mich an die Hand zu nehmen, ließen mich Garland und Boyle im Regen stehen und lediglich dabei zusehen, wie eine denkwürdige Entscheidung nach der anderen gefällt wurde. Abgeholt wurde ich von ihnen als Zuschauer höchstens in den letzten Augenblicken noch einmal.
            "Sunshine" ist ja beileibe kein inhaltsloser Science-Fiction Film. Von Hoffnung und Aufopferungsbereitschaft zur Zeit des nahenden Endes aller, über das Finale, was mich zu einiger Selbstreflexion brachte. Und doch… konnte mich das Geschehen selbst nicht in seinen Bann ziehen. Die Dramaturgie verebbte, weil kein Bezug zu den Figuren vorhanden war, die dunkle angespannte Atmosphäre wurde für ein actionlastiges und unnötig konventionell gehaltenes Finale geopfert, welches den Film viel zu früh und viel zu schnell selbst aus den Angeln hob. Der philosophische Gedanke dahinter mag zwar lobenswert sein, aber an der Umsetzung hakte es im direkten Vergleich doch gewaltig. Plötzlich sieht sich der Zuschauer mit einem experimentellen Schnittgewitter konfrontiert, was den Schluss vom restlichen Film abheben lässt und sich dem selbst angeschlagenen Grundton nicht fügen will, von der plötzlichen Action ganz zu schweigen.
            Genau das ist etwas, was man von Alex Garland kennt: Einen gemächlichen Einstieg, der dann von einem unpassend aufbrausenden Finale übertüncht wird. War 2002 in "28 Days Later" schon nicht anders, ist auch drei, beziehungsweise fünf Jahre später in "Sunshine" nicht anders. "Bei Ex_Machina" hingegen war es bemerkbar, wie er sich selbst zügelt um sich in seinem Plot nicht zu überschlagen, was sein Regiedebüt wie aus einem Guss erscheinen ließ. So etwas wäre hier nur allzu begrüßenswert gewesen.

            "Sunshine" verfügt, wie man es von Danny Boyle gewohnt ist, über eine audiovisuelle Wucht der man sich nur schwer entziehen kann. Leider sorgen die Klemmbrettfiguren sowie das große Finale für Unmut, was den Film selbst zu einem sperrigen und leidlich unschönen Spektakel verkommen lässt, was höchstens im letzten Augenblick das zeigt, was es hätte werden können.

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            • 9 .5

              Sollte man sich ohne Gedanken um Story etc. ansehen, in dem Genre kann man das Rad kaum noch neu erfinden, war alles schon mal da. Logiklöcher in Sci-Fi-Filmen zu bemängeln, sorry, das macht sowas von keinen Sinn, also lass ich das auch.
              Sunshine sollte man als überlanges, bildgewaltiges Musik-Video betrachten, das irgendwo anfängt, eine Handlung hat und irgendwo aufhört. Der Soundtrack ist gigantisch, so ziemlich einer der besten, die ich je gehört habe, allein das Adagio in D-Minor ist Bombast pur. Wenn man bereit ist, den Film ohne Vorbehalt oder eine Erwartungshaltung anzuschauen, kann man diesen Film wirklich geniessen.

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              • 7 .5

                "At the end of time, a moment will come when just one man remains. Then the moment will pass. Man will be gone. There will be nothing to show that we were ever here... but stardust."
                --Pinbacker

                Ein Freund von mir meinte, ich müsse mir "Sunshine" unbedingt anschauen, denn er sei um einiges besser als "Interstellar"! Da ich "Interstellar" für einen der besten Filme halte, die ich je gesehen habe, wurde sofort mein Interesse geweckt.

                Leider ist "Sunshine" aber bei weitem nicht so einzigartig, wie Christopher Nolans Beitrag zu diesem Genre. Er kopiert lediglich das, was man schon aus anderen Filmen kennt und hat somit kein Alleinstellungsmerkmal wie Interstellar!

                Dennoch bietet der Film wunderschöne Bilder, einen coolen Soundtrack sowie eine sehr düstere und beklemmende Atmospähre.

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                • 7
                  BenAffenleck 25.04.2015, 20:01 Geändert 25.04.2015, 20:03

                  Ain't no sunshine when she's gone...

                  Die Sonne hat keine Lust mehr, und möchte den Job an den Nagel hängen. Da die Kollegen (Menschheit) damit nicht einverstanden sind, wird das gesamte restliche spaltbare Material auf der Erde zusammengekratzt, um es der faulen Sau in den Rachen zu stopfen...

                  Danny Boyle, der schon einige geniale Filme abgeliefert hat, versucht sich hier an seiner eigenen Space Oddity. Das funktioniert gerade die erste Stunde über hervorragend, kommt doch alles Gezeigte und Erklärte wissenschaftlich korrekt und sehr realistisch rüber. Manches Logikloch muss man dann zwar in kauf nehmen, dafür wird man allerdings mit einem grandiosen akustischen und optischen Erlebnis belohnt. Interessant auch, dass hier die Frage aufgenommen wird, wann und ob man einen Menschen zum Wohle Anderer töten darf.

                  Im letzten Drittel fällt SUNSHINE dann ein wenig ab, weil er unnötigerweise in die Horror-Ecke gepusht wird. Das hätte so nicht sein müssen, und leider nimmt es dem Film viel von seiner Subtilität. Dagegen halten aber immer noch die großartigen Kamerafahrten, der Boyle-typische Schnitt und der wirklich sensationelle Score von John Murphy, der mich auch schon zum Boyle-Film (Produzent) 28 WEEKS LATER begeistern konnte. Hier eine Kostprobe:

                  https://www.youtube.com/watch?v=hYMseN4XzxI

                  Somit ist SUNSHINE einer der wenigen Filme, der vor allem durch seine Bilder in Verbindung mit dem Score ordentlich Punkte macht. Cillian Murphy und Rose Byrne dürfen hier zeigen was sie können, und selbst Chris Evans hebt sich positiv hervor.

                  Fazit: Zu kritisieren gibt es hier genug, aber die Atmosphäre, Bilder und der Score sind eine Wucht.

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                  • 3 .5

                    -Spoilergefahr-

                    Das war also Sunshine... Muss da immer an den Song "Sunshine, Lollipops..." aus den 60ern denken. Hätte auch als Einstieg ein bisschen mehr Heiterkeit versprüht aber lassen wir das.

                    Der erste Teil war Odel, ich hätte eine Einführung der Charaktere (schlagt mich aber wie z. B. bei Armageddon) etwas spannungssteigernd gefunden und man hätte u. U. so etwas wie eine Bindung aufbauen können.

                    Der Teil als das andere Schiff betreten wurde war dann schon besser und man verzeiht auch den ganzen Schmarrn mit den ca. 3 Tonnen Staub aus Menschenfleisch, die sich durch den fiesen Spacewind im ganzen Schiff verteilt haben (wer soll das nur sauber machen...).

                    Dann wurd's irgendwie seltsam mit dem mordenden Schmoorbraten, der sich mal nach 6 Jahren mit Verbrennung 4. Grades (+x) so mir nichts dir nichts auf den zweiten fliegenden Regenschirm mogelt (ohne vom Computer entdeckt zu werden) und dann noch schnell die zwei Schiffe auseinanderreißt... Haben wir zwar alle schonmal gemacht, ist aber ebenfalls Schmarrn.

                    Dann noch das psychedelische Ende und fertig ist der Murks.
                    Jeder darf und sollte sich seine eigene Meinung bilden, ich fand ihn aber relativ doof.

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                    • 2 .5

                      Musste abbrechen. Typisches Chargieren 6 ewig gleichen englischen Darsteller.

                      • 7
                        lars.voigtlander.16 06.03.2015, 21:12 Geändert 06.03.2015, 21:19

                        Es gibt tatsächlich (wie in fast jedem Film) Logiklöcher... Auch auf eine story hätte man mehr eingehen können. Aber insgesamt guter Weltraum- sci-fi mit top visuellen Effekten

                        • 8
                          Fenrisúlfr 18.02.2015, 02:52 Geändert 18.02.2015, 02:54

                          Was soll ich denn dazu sagen? Nun, ich versuch's mal.

                          Meine Erwartungen waren jetzt nicht die Wucht, da die meisten meiner MP-Freunde eher bescheiden werteten und der Film von der Story her nicht so die Wucht sein soll - und mein Augenmerk in der Regel auf ebenjener liegt. Visuell beeindruckend und mit geilem Soundtrack? Klingt gut, aber ohne Story eher nicht. doch Sci-Fi + Cillian Murphy + Rose Byrne + Chris Evans haben mich dann dazu getrieben, ihn anzusehen.

                          Ich muss sagen, es gibt durchaus Parallelen zu Interstellar: Könnte jetzt ja Schlagwörter nennen, aber das wären zu krasse Spoiler für beide Filme. Trotz allem sind die Filme jedoch total verschieden und nicht wirklich zu vergleichen.

                          So viel lässt sich zur Story des Films von meiner Seite aus sagen:
                          Die Thematik hat mich schon mal überaus angesprochen, weil ich Menschlichkeit und Co. schon immer sehr interessiert, weshalb ich auch so begeistert von Interstellar, aber genug von dem Film, es geht hier um einen anderen. Wie gesagt, Thematik war überaus interessant und was der Film sofort geschafft hat, war, mich schon nach wenigen Minuten zu packen.
                          Und genau das wünsche ich mir von meinen Filmen. Mitfiebern, Spannung. Na ja: Handlung!
                          Diese liefert der Film meiner Meinung wesentlich geiler als von vielen hier beschrieben und ich war sehr positiv überrascht von den guten Wendungen und dem ganzen Drumherum.

                          Was allerdings eher ein Minuspunkt ist, ist, dass ich das Ende für etwas wirr hielt. Ich musste dann nochmal im Internet checken, ob ich da jetzt nicht einen Schritt verpasst habe. Im Kern hab ich auch alles mitbekommen, trotzdem ging das da wohl ein wenig zu schnell. Also, wie die jetzt da hingekommen sind, meine ich.

                          Weiterer Minuspunkt waren teilweise die Charaktere. Diese waren zwar durchaus glaubwürdig, aber eben auch wieder nicht SO glaubwürdig. Man konnte den Charakter erkennen, aber es wurde nicht viel tiefer auf sie eingegangen. Sie waren halt da. Sie waren halt Menschen. Aber gut, der Film dauert auch nur fast 100 Minuten.

                          Insgesamt hat mich der Film durchgehend gepackt und ich hab oft schon die Zähne zusammenbeißen müssen. Was die Logik angeht, so kann ich nichts dazu beitragen, da ich nicht mal Hobby-Physiker bin und mich damit auch nicht sonderlich auskenne. Ich gehe damit immer davon aus, dass das, was man sieht, immerhin IM Filmgeschehen realistisch ist und dort eben Sinn ergibt. Ob das hier "draußen" wieder "umsetzbar" wäre, ist mir damit egal, wenn's jetzt nicht gerade Transformers sind (obwohl die mit einer geilen Story und interessanten Charakter[entwicklungen] wohl auch cool wären, aber dann wär's eher Camorans Idee gewesen).

                          Der Soundtrack des Films war oscarverdächtig. Mehr muss ich dazu wirklich nich tsagen. Spitzenklasse.

                          Die Schauspieler haben sehr gute bis gute Arbeit geleistet. Dass sie nicht umwerfend waren, ist allerdings eher dem Drehbuch bzw. den nicht allzu ausgereiften Charakteren zuzuschreiben, denn Evans hat sehr ordentlich gespielt und bei Murphy und Byrne kam es mir immer so vor, als ob ihre schauspielerische Leistung geradezu danach schreit, genutzt zu werden, wobei die beiden auch sehr gut gespielt haben.

                          Ach so: Der Film war in der Tat visuell atemberaubend und sollte unbedingt auf einem schönen leistungsfähigen großen Fernseher gesehen werden. Wie so oft wünschte ich mir, den im Kino gesehen zu haben.

                          Teilweise war ich übrigens ein wenig an Alien erinnert, was aber sehr positiv zum Film beitrug. Die Witze haben übrigens alle sehr gut eingeschlagen. ;)

                          Jop, so viel zum Film.

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                          • 5 .5

                            Zum Teil packend und visuell bombastisch, zum Teil voll übertrieben und sehr nervig.

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                            • 0 .5

                              Achtung Spoiler !!!!
                              Der Film beginnt gleich im Weltraum auf dem Raumschiff das auf dem Weg ist die Sonne neu zu entzünden . Der Verzicht auf die ganze Vorgeschichte ,wie Auswahl der Mannschaft ,Training und Vorbereitung wäre bei einen Actionfilm durchaus vom Vorteil . Doch Sunshine driftet dann schnell ab ins Drama und die Frage darf man einen Menschen opfern um die Menschheit zu retten .So ein Genre-Mix kann durchaus funktionieren ,wenn man das positive aus den Genres rausholt . Bei diesen kruden unausgegorenen Mix werden aber die schwachpunkte kombiniert !!! Logiklöcher die groß genug sind um die Sonne zu verschlingen und die Langsamkeit des dramas ohne aber dessen Charakterzeichnung und Tiefe zun haben . Zum schluß kommt dann noch der Horrorfilm dazu was das ganze dann komplett lächerlich macht !!! Untermalt ist das ganze dann von extrem schwacher Musik . Denkt man an Hans Zimmers Meisterleistung in Interstellar so ist das hier nur eins -Schrott . Höhepunkte des Unsinns sind zum Beispiel das Feuer mit Sauerstoff gelöscht wird ???!!!!! Blöder gehts kaum . Auch der Freddy Krüger für Science Fiction Fans ist ,sagen wir mal recht seltsam . Was das ganze soll fragt sich zu diesem Zeitpunkt des Film eh niemand mehr ,man wartet nur darauf das dieser Oberunsinn zu ende geht . Erkennt man bei manchen Film noch was wohl mal angedacht war ist das hier nur ein Mix bei dem vorne und hinten aber mal so gar nichts paßt . Wie man für so einen Blödsinn die Gelder für die wirklich guten F/X bekommen hat bleibt ein Rätzel !!!

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                              • 7 .5

                                Wie bereits oft erwähnt: Wirklich klasse Bilder und ein starker Soundtrack. Etwas unkonventioneller Sci-Fi und extrem spannend bis zum Schluss. Lediglich die Charaktere bleiben für mich ein bisschen zu blass.
                                Dennoch Pflicht für alle Freunde von spannenden Sci-Fi-Streifen, die sich auch gern von toller Musikuntermalung mitreißen lassen!

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                                • 8 .5

                                  Wunderschöne Bilder einfach atemberaubend <3

                                  • 9

                                    Ambient music <3
                                    Bilder hell. Grell. Umwerfend.
                                    Story gut.
                                    Actors & actrices gut.
                                    Sehr schöner Sonntagvormittagfilm.
                                    Kurz: SHINY!

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                                    • 8

                                      Sience-Fiction at its best <3

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                                      • 7

                                        Danny Boyle ist so ein Regisseur, zu dem ich etwas zwiegespalten stehe.
                                        Einige seiner Filme können mich absolut überzeugen, andere hingegen lassen mich auch oft ratlos zurück. Bei Sunshine ist das so ein Zwischending.
                                        Wirkt der Film auf mich anfangs noch etwas planlos und zwischen den tollen Bildern leider doch wenig überzeugend, so schafft er es dann irgendwann ruckartig den Hebel umzulegen und mich mitfiebernd in den Sitz zu pressen.
                                        Anfangs läuft der Film leider nur so vor sich hin, ohne dass er ein wirkliches Ziel vor Augen zu haben scheint. Es ergeben sich einige Konflikte und der Film will dramatische Momente aufbauen, jedoch ohne diese in wirklichen Kontext einer Gesamthandlung zu setzten. Denn dass der Film nicht nur aus „Wir werden die Bombe zur Sonne bringen“ besteht, zeichnet sich doch schon von Anfang an ab. Somit existieren gewisse Problemsituationen, aber nicht innerhalb eines roten Fadens, weswegen alles, was in der ersten Hälft des Films geschieht, irgendwie einen belanglosen Eindruck macht.
                                        Erst ab ungefähr der zweiten Hälfte wird deutlich, welche Richtung der Film einschlagen will. Und ab hier schafft er es schlagartig Spannung ohne Ende aufzubauen. Und dazu noch eine großartig beklemmende Atmosphäre, die teilweise an Ridley Scotts Alien zu erinnern weiß, ohne jedoch zu irgendeinem Zeitpunkt abgekupfert zu wirken. Wie Sunshine es schafft, die Unendlichkeit und die Schönheit des Universums zu vermitteln, gleichzeitig einem aber auch klar zu machen, wie tödlich dieses sein kann, ist einfach grandios.
                                        Was Sunshine noch von vorne bis hinten so großartig macht, sind die Bilder, die uns zeigen, was es außerhalb der Icarus II alles zu sehen gibt und die einfach richtig toll anzusehen sind und auch ihren nicht allzu kleinen Teil zur Atmosphäre beitragen.
                                        Abgerundet wird all das noch durch den absolut – ich benutze dieses Wort weder oft noch gerne, auch weil es oft unangebracht ist, aber hier scheint es mir einfach perfekt zu passen – epischen Score, der einen unweigerlich vollkommen in den Bann zieht.
                                        Aber so toll viele Aspekte des Films nun auch sein mögen, war es leider doch nur die zweite Hälfte, die mich wirklich packen konnte und nach Filmstart habe ich erst einmal 40 Minuten darauf gewartet, dass der Film doch endlich voran kommt.
                                        Trotzdem bleibt neben einer akzeptablen ersten immer noch eine grandiose zweite Hälfte in Erinnerung.
                                        https://www.youtube.com/watch?v=5h0p5RSa3_c

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                                        • 6 .5
                                          bascopeach 22.11.2014, 12:23 Geändert 22.11.2014, 12:28

                                          Über wie viele Umwege kann man an einen Film gelangen? Genial!

                                          Die erste Begegnung mit Sunshine hatte ich durch den Trailer zu "X-Men - Days of the future past" in dem der Score von Sunshine verwendet wurde. Der hat mich sowas von ergriffen dass ich ihn sofort kaufen musste.

                                          Das ist jetzt aber auch schon ne Weile her. Zum Eigentlichen, dem Film "Sunshine" kam ich dann über eine Kritik an "Interstellar", in der "Sunshine" als der Bessere der beiden Filme angepriesen wurde.

                                          Deshalb nichts wie ran und anschauen!

                                          Mein Fazit, die Filme sind überhaupt nicht vergleichbar, eins haben sie allerdings gemeinsam: Die Musik ist oscarverdächtig!!

                                          • 9

                                            Sonnenbrille auf. Audiovisuellen Orgasmus vorbereiten, anschnallen und los! Das sollte die Einstellung vor Danny Boyles „Sunshine“ sein. Ich bin begeistert – wie konnte ich den Film nur vergessen?
                                            Vor 7 Jahren sah ich „Sunshine“ im Kino und habe bis heute nahezu alles vergessen. Hatte nur grelle Bilder im Kopf, an deren Ende ein Monster wartete. Frei nach „True Detective“, versteht sich. Nun kam ich also endlich wieder in den Genuss und bin hin und weg. So muss Science-Fiction aussehen. Selbst das umstrittene Ende hat mir gefallen. Mysterien statt Oberlehrertum, Kreativität statt Stillstand. „Sunshine“ mutiert vom Sc-Fi-Thriller zum Horrorfilm, zur existenziellen Parabel und wieder zurück zum Thriller – ein filmisches Wechselbalg allererster Güte.
                                            Die Erde hat sich verdunkelt und die Menschheit sucht verzweifelt nach einer Lösung. Nachdem 7 Jahre zuvor „Ikarus“ bei der „Reaktivierung“ der Sonne versagt hat, muss nun „Ikarus II“ ans Werk. Die kleine Crew muss bis zur Sonne und dort mithilfe einer Bombe, einen neuen Stern „provozieren“. Wir starten mitten im Geschehen, mit Physiker Capa aka Cillian Murphy als Hauptcharakter. Nun erwarten uns 107 Minuten voller Existenzkrisen, Horror und Rätseln.
                                            „Sunshine“ macht all' das, was ich von einem Sci-Fi-Film erwarte. Er reißt faszinierende Themen an und lässt mir die Freiheit, sie zu Ende zu denken. Er zeigt grandiose Bilder, untermalt sie mit einem wundervollen Soundtrack und lässt mir dennoch die Möglichkeit, das Unbekannte darin zu sehen. Ich darf mich in einer ewigen Exposition verlieren und dennoch von einem ungewöhnlich reißerischen Slasher-Finale mitgerissen sein. Ich will mit Fragezeichen zurückbleiben, ich will mich in der Tiefe des Alls verirren und ich will die Hauptdarsteller in einem Kampf um ihr Überleben, ihre Menschlichkeit sehen. Fragen auf die Entbehrlichkeit eines Individuums, was es eigentlich bedeutet Mensch zu sein und wie klein wir im Vergleich zum Universum sind, beantwortet „Sunshine“ mit einer Leichtigkeit, ohne viel Pathos und erlaubt dennoch eigene Gedanken.
                                            Danny Boyles Ausflug ins Sci-Fi-Genre, kann einiges. Er ist detailverliebt, düster und hat einen memorablen Score. Ich bleibe atemlos zurück und habe erneut einen Beweis für die Grazie eines Danny Boyle. Unbedingt ansehen, das hier ist eben nicht nur ein Optik-Blender!

                                            „At the end of time, a moment will come when just one man remains. Then the moment will pass. Man will be gone. There will be nothing to show that we were ever here... but stardust.“

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                                                Danny Boyle entführt uns mit diesem ScIFi Blockbuster in einen Sturm aus Emotionen, Hitze sowie Kälte und dem Abgrund der menschlichen Psyche. Fantastische Darstellung des unendlichen Raums sowie "unserem Lebensspender". Hier wird nicht mit übertriebenen Action Szenen gepunktet sondern mit der Intensität welcher der Kosmos und die ständige Bedrohung des Scheiterns auf die Protagonisten ausübt. Top !

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                                                  Unsere Sonne stirbt...

                                                  Mit diesen Worten startet Danny Boyle (Trainspotting) eine kleine Raumfahrtsmission, die so einige Szenarien parat hält.
                                                  Vorab sagte er deutlich es soll kein monströses Weltraumabenteuer werden, wo alle 10 Sekunden etwas in die Luft fliegen soll. Es geht mehr um Physis und Psyche. Denn die Crew, sehr International und bunt gemischt, aber durchaus mit Ambitionierten Darstellern gut besetzt, geht auch einer Zerreisprobe nach. Denn die Crew um Cliff Curtis und Hiroyuko Sanada (mein Lieblingsjapaner aktuell im Filmgeschäft) ist schon die zweite die den langen Flug zur Sonne unternimmt. Denn die erste Mission ist unter seltsamen Umständen gescheitert. In den weiteren Rollen vertraut Boyle; Rose Byrne, und Cillian Murphy. Murphy ist auch der Dreh und Angelpunkt der Story. Und zudem hat er unter Boyles Regie schon gespielt. Im Virusstreifen 28 days later.
                                                  Ein Boyle Schützling sozusagen.
                                                  Das bestechende an Sunshine ist die Atmosphäre und die teils schönen Bilder. Aber vor allem John Murphy's wundervoller Soundtrack so wie der Song "Surface of the sun".
                                                  Eine der schönsten Kompositionen die ich jemals in mein Ohr liess.
                                                  Interessant ist es für diesen Film, das er eine 12er Freigabe bekommen hat, und dabei manchmal recht heftig geworden ist.
                                                  Ein Bildlich schöner Augenblick war das Date mit Sonne und Merkur. Das war schon imposant.
                                                  Aber sonst hatte Boyle Recht behalten.
                                                  Es war kein typischer Weltraumfilm. Denn Hauptaugenmerk war wirklich die Psychologische Seite. So wurden und mussten Entscheidungen gefällt werden, die Einigen mehr als schwer gefallen sind und ausserdem zu eklatanten Verungleisungen führten. Das heisst, es traf Menschenleben!
                                                  Interessant wird es aber im weiteren Filmverlauf, als sich etwas Horror und eine gewisse Bedrohung auftat. Die der Handlung eine gewisse Richtungsänderung hinzufügte.
                                                  Doch der Kurs blieb im ganzen der selbe.
                                                  Das einzige was ich dem Film ankreiden kann, sind die Teilweise in die länge gezogenen Dialoge. Aber sonst ist Sunshine wahrlich eine kleine emotionale Filmgeschichte die wenigstens nicht so fies auf ein gelecktes Happy End hinarbeitet.
                                                  Und wer nun Sonnenhungrig wurde darf sich gern auf den Sonnenschein stürzen!

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                                                    Wenn man sich die Science-Fiction Filme der letzten zehn Jahre anguckt merkt man, dass dieses gewisse Etwas fehlt, was die Sci-Fi Streifen von früher haben. "Sunshine" hat vor allem in seiner ersten Hälfte dieses besondere Feeling von damals. Was aber auch daran liegt, dass er eine großartige Hommage an "2001: A Space Odyssey" und "Alien" ist. Die Atmosphäre, die herausragende epische Musik und die einzigartigen visuellen Effekte lassen die Filmherzen aller Science-Fiction Fans schmelzen. Die Darsteller sind auch allesamt spitze, wobei ich am meisten von Chris Evans und Cillian Murphy überrascht war. (Wobei Murphy ohnehin ein beeindruckender Schauspieler ist!)

                                                    Nun muss ich auch dazu sagen, dass ich ein riesiger Danny Boyle-Fan bin und jeden seiner Filme liebe (Vorab nur "28 Days Later", "Slumdog Millionaire", "127 Hours" und "Trance" gesehen). Da ich bei meiner Erstsichtung noch das Ende und seine heftigen Splattereinlagen kritisierte, ist es nun nach dem dritten Mal Schauen in meinen Augen ein brillianter Wechsel zur ersten Hälfte. Obwohl ich Mark Strong's übernatürliche Kräfte doch etwas übertrieben finde. Jedoch ist dies extra so gestaltet, da es schließlich ein Science-Fiction-Film ist und der Film auch nicht komplett realistisch sein will.

                                                    Alles in allem ein großer Schatzt für alle Sci-Fi-Fans. Vorallem Boyle's typischer Stil mit Bild und Ton ist wieder einmal herausragend und faszinierend mit anzusehen, neben dem schon erwähnten GENIALEN Soundtrack!