Sunshine - Kritik

GB/US 2007 Laufzeit 107 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 19.04.2007

  • 8

    Sience-Fiction at its best <3

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    • 7 .5

      Danny Boyle ist so ein Regisseur, zu dem ich etwas zwiegespalten stehe.
      Einige seiner Filme können mich absolut überzeugen, andere hingegen lassen mich auch oft ratlos zurück. Bei Sunshine ist das so ein Zwischending.
      Wirkt der Film auf mich anfangs noch etwas planlos und zwischen den tollen Bildern leider doch wenig überzeugend, so schafft er es dann irgendwann ruckartig den Hebel umzulegen und mich mitfiebernd in den Sitz zu pressen.
      Anfangs läuft der Film leider nur so vor sich hin, ohne dass er ein wirkliches Ziel vor Augen zu haben scheint. Es ergeben sich einige Konflikte und der Film will dramatische Momente aufbauen, jedoch ohne diese in wirklichen Kontext einer Gesamthandlung zu setzten. Denn dass der Film nicht nur aus „Wir werden die Bombe zur Sonne bringen“ besteht, zeichnet sich doch schon von Anfang an ab. Somit existieren gewisse Problemsituationen, aber nicht innerhalb eines roten Fadens, weswegen alles, was in der ersten Hälft des Films geschieht, irgendwie einen belanglosen Eindruck macht.
      Erst ab ungefähr der zweiten Hälfte wird deutlich, welche Richtung der Film einschlagen will. Und ab hier schafft er es schlagartig Spannung ohne Ende aufzubauen. Und dazu noch eine großartig beklemmende Atmosphäre, die teilweise an Ridley Scotts Alien zu erinnern weiß, ohne jedoch zu irgendeinem Zeitpunkt abgekupfert zu wirken. Wie Sunshine es schafft, die Unendlichkeit und die Schönheit des Universums zu vermitteln, gleichzeitig einem aber auch klar zu machen, wie tödlich dieses sein kann, ist einfach grandios.
      Was Sunshine noch von vorne bis hinten so großartig macht, sind die Bilder, die uns zeigen, was es außerhalb der Icarus II alles zu sehen gibt und die einfach richtig toll anzusehen sind und auch ihren nicht allzu kleinen Teil zur Atmosphäre beitragen.
      Abgerundet wird all das noch durch den absolut – ich benutze dieses Wort weder oft noch gerne, auch weil es oft unangebracht ist, aber hier scheint es mir einfach perfekt zu passen – epischen Score, der einen unweigerlich vollkommen in den Bann zieht.
      Aber so toll viele Aspekte des Films nun auch sein mögen, war es leider doch nur die zweite Hälfte, die mich wirklich packen konnte und nach Filmstart habe ich erst einmal 40 Minuten darauf gewartet, dass der Film doch endlich voran kommt.
      Trotzdem bleibt neben einer akzeptablen ersten immer noch eine grandiose zweite Hälfte in Erinnerung.
      https://www.youtube.com/watch?v=5h0p5RSa3_c

      • 6 .5
        bascopeach 22.11.2014, 12:23 Geändert 22.11.2014, 12:28

        Über wie viele Umwege kann man an einen Film gelangen? Genial!

        Die erste Begegnung mit Sunshine hatte ich durch den Trailer zu "X-Men - Days of the future past" in dem der Score von Sunshine verwendet wurde. Der hat mich sowas von ergriffen dass ich ihn sofort kaufen musste.

        Das ist jetzt aber auch schon ne Weile her. Zum Eigentlichen, dem Film "Sunshine" kam ich dann über eine Kritik an "Interstellar", in der "Sunshine" als der Bessere der beiden Filme angepriesen wurde.

        Deshalb nichts wie ran und anschauen!

        Mein Fazit, die Filme sind überhaupt nicht vergleichbar, eins haben sie allerdings gemeinsam: Die Musik ist oscarverdächtig!!

        • 9

          Sonnenbrille auf. Audiovisuellen Orgasmus vorbereiten, anschnallen und los! Das sollte die Einstellung vor Danny Boyles „Sunshine“ sein. Ich bin begeistert – wie konnte ich den Film nur vergessen?
          Vor 7 Jahren sah ich „Sunshine“ im Kino und habe bis heute nahezu alles vergessen. Hatte nur grelle Bilder im Kopf, an deren Ende ein Monster wartete. Frei nach „True Detective“, versteht sich. Nun kam ich also endlich wieder in den Genuss und bin hin und weg. So muss Science-Fiction aussehen. Selbst das umstrittene Ende hat mir gefallen. Mysterien statt Oberlehrertum, Kreativität statt Stillstand. „Sunshine“ mutiert vom Sc-Fi-Thriller zum Horrorfilm, zur existenziellen Parabel und wieder zurück zum Thriller – ein filmisches Wechselbalg allererster Güte.
          Die Erde hat sich verdunkelt und die Menschheit sucht verzweifelt nach einer Lösung. Nachdem 7 Jahre zuvor „Ikarus“ bei der „Reaktivierung“ der Sonne versagt hat, muss nun „Ikarus II“ ans Werk. Die kleine Crew muss bis zur Sonne und dort mithilfe einer Bombe, einen neuen Stern „provozieren“. Wir starten mitten im Geschehen, mit Physiker Capa aka Cillian Murphy als Hauptcharakter. Nun erwarten uns 107 Minuten voller Existenzkrisen, Horror und Rätseln.
          „Sunshine“ macht all' das, was ich von einem Sci-Fi-Film erwarte. Er reißt faszinierende Themen an und lässt mir die Freiheit, sie zu Ende zu denken. Er zeigt grandiose Bilder, untermalt sie mit einem wundervollen Soundtrack und lässt mir dennoch die Möglichkeit, das Unbekannte darin zu sehen. Ich darf mich in einer ewigen Exposition verlieren und dennoch von einem ungewöhnlich reißerischen Slasher-Finale mitgerissen sein. Ich will mit Fragezeichen zurückbleiben, ich will mich in der Tiefe des Alls verirren und ich will die Hauptdarsteller in einem Kampf um ihr Überleben, ihre Menschlichkeit sehen. Fragen auf die Entbehrlichkeit eines Individuums, was es eigentlich bedeutet Mensch zu sein und wie klein wir im Vergleich zum Universum sind, beantwortet „Sunshine“ mit einer Leichtigkeit, ohne viel Pathos und erlaubt dennoch eigene Gedanken.
          Danny Boyles Ausflug ins Sci-Fi-Genre, kann einiges. Er ist detailverliebt, düster und hat einen memorablen Score. Ich bleibe atemlos zurück und habe erneut einen Beweis für die Grazie eines Danny Boyle. Unbedingt ansehen, das hier ist eben nicht nur ein Optik-Blender!

          „At the end of time, a moment will come when just one man remains. Then the moment will pass. Man will be gone. There will be nothing to show that we were ever here... but stardust.“

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          • 7

            Hammerspannend, Hammerscore, Toller Sound, Super Ausstattung, Imponierende Sets. Sehr gut gespielt.

            • 9

              Danny Boyle entführt uns mit diesem ScIFi Blockbuster in einen Sturm aus Emotionen, Hitze sowie Kälte und dem Abgrund der menschlichen Psyche. Fantastische Darstellung des unendlichen Raums sowie "unserem Lebensspender". Hier wird nicht mit übertriebenen Action Szenen gepunktet sondern mit der Intensität welcher der Kosmos und die ständige Bedrohung des Scheiterns auf die Protagonisten ausübt. Top !

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              • 8 .5

                Unsere Sonne stirbt...

                Mit diesen Worten startet Danny Boyle (Trainspotting) eine kleine Raumfahrtsmission, die so einige Szenarien parat hält.
                Vorab sagte er deutlich es soll kein monströses Weltraumabenteuer werden, wo alle 10 Sekunden etwas in die Luft fliegen soll. Es geht mehr um Physis und Psyche. Denn die Crew, sehr International und bunt gemischt, aber durchaus mit Ambitionierten Darstellern gut besetzt, geht auch einer Zerreisprobe nach. Denn die Crew um Cliff Curtis und Hiroyuko Sanada (mein Lieblingsjapaner aktuell im Filmgeschäft) ist schon die zweite die den langen Flug zur Sonne unternimmt. Denn die erste Mission ist unter seltsamen Umständen gescheitert. In den weiteren Rollen vertraut Boyle; Rose Byrne, und Cillian Murphy. Murphy ist auch der Dreh und Angelpunkt der Story. Und zudem hat er unter Boyles Regie schon gespielt. Im Virusstreifen 28 days later.
                Ein Boyle Schützling sozusagen.
                Das bestechende an Sunshine ist die Atmosphäre und die teils schönen Bilder. Aber vor allem John Murphy's wundervoller Soundtrack so wie der Song "Surface of the sun".
                Eine der schönsten Kompositionen die ich jemals in mein Ohr liess.
                Interessant ist es für diesen Film, das er eine 12er Freigabe bekommen hat, und dabei manchmal recht heftig geworden ist.
                Ein Bildlich schöner Augenblick war das Date mit Sonne und Merkur. Das war schon imposant.
                Aber sonst hatte Boyle Recht behalten.
                Es war kein typischer Weltraumfilm. Denn Hauptaugenmerk war wirklich die Psychologische Seite. So wurden und mussten Entscheidungen gefällt werden, die Einigen mehr als schwer gefallen sind und ausserdem zu eklatanten Verungleisungen führten. Das heisst, es traf Menschenleben!
                Interessant wird es aber im weiteren Filmverlauf, als sich etwas Horror und eine gewisse Bedrohung auftat. Die der Handlung eine gewisse Richtungsänderung hinzufügte.
                Doch der Kurs blieb im ganzen der selbe.
                Das einzige was ich dem Film ankreiden kann, sind die Teilweise in die länge gezogenen Dialoge. Aber sonst ist Sunshine wahrlich eine kleine emotionale Filmgeschichte die wenigstens nicht so fies auf ein gelecktes Happy End hinarbeitet.
                Und wer nun Sonnenhungrig wurde darf sich gern auf den Sonnenschein stürzen!

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                • 9

                  Wenn man sich die Science-Fiction Filme der letzten zehn Jahre anguckt merkt man, dass dieses gewisse Etwas fehlt, was die Sci-Fi Streifen von früher haben. "Sunshine" hat vor allem in seiner ersten Hälfte dieses besondere Feeling von damals. Was aber auch daran liegt, dass er eine großartige Hommage an "2001: A Space Odyssey" und "Alien" ist. Die Atmosphäre, die herausragende epische Musik und die einzigartigen visuellen Effekte lassen die Filmherzen aller Science-Fiction Fans schmelzen. Die Darsteller sind auch allesamt spitze, wobei ich am meisten von Chris Evans und Cillian Murphy überrascht war. (Wobei Murphy ohnehin ein beeindruckender Schauspieler ist!)

                  Nun muss ich auch dazu sagen, dass ich ein riesiger Danny Boyle-Fan bin und jeden seiner Filme liebe (Vorab nur "28 Days Later", "Slumdog Millionaire", "127 Hours" und "Trance" gesehen). Da ich bei meiner Erstsichtung noch das Ende und seine heftigen Splattereinlagen kritisierte, ist es nun nach dem dritten Mal Schauen in meinen Augen ein brillianter Wechsel zur ersten Hälfte. Obwohl ich Mark Strong's übernatürliche Kräfte doch etwas übertrieben finde. Jedoch ist dies extra so gestaltet, da es schließlich ein Science-Fiction-Film ist und der Film auch nicht komplett realistisch sein will.

                  Alles in allem ein großer Schatzt für alle Sci-Fi-Fans. Vorallem Boyle's typischer Stil mit Bild und Ton ist wieder einmal herausragend und faszinierend mit anzusehen, neben dem schon erwähnten GENIALEN Soundtrack!

                  • 7 .5

                    Sunshine ist feinste Scifi - Unterhaltung bis zur 45 Minuten -Marke, anschließen schwacht der Film merklich ab und wird konfus. Es scheint beinahe so, als seien Boyle nach dem die Hälfte des Films fertig gedreht war, noch ein paar Ideen gekommen, die er in die bis dahin relativ simple aber spannende Geschichte quetschen wollte. Der Kommentar von SchorschDiego fasst eigentlich schon alles zusammen, ich hatte nur Langeweile. klare Empfehlung

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                      Mann, hab ich mich damals im Kinosessel gewunden! Event Horizon ist da wesentlich besser, was ein solches Sujet angeht...

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                      • 9

                        Schöne Sci-Fi Perle in meiner privaten Mediathek, die viel zu lange darauf gewartet hat entdeckt zu werden. Klasse Film. Gute Story und gute Charaktere.

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                        • 6

                          Der Anfang ist stark und hat tolle Sci-Fi-Atmosphäre. Das Szenario ist zwar nicht besonders glaubwürdig, jedoch werden dadurch die Hoffnung(slosigkeit) an Board und die Schwere der Entscheidungen für den Zuschauer greifbar. Diese Verkettung von menschlichen (Fehl)entscheidungen bringt die Story zunächst vorwärts, diese fängt dann aber leider zu stagnieren und läuft dem tollen Anfang zu wieder. Ausgerechnet die Rolle von Mark Strong, dem wohl begabtesten Mimen des Ensembles, erweist sich als größter Schwachpunkt. Nach anfänglichen Innovationsansätzen wandelt man dann leider wieder auf ausgelutschten Slasherpfaden. Auch das "Einer bleibt zurück und opfert sich" Schema wird ein paar mal zu oft verwendet.
                          Nach einem etwas pflichtschuldig wirkenden Finale bleiben unterm Strich einige tolle Bilder und ein atmosphärische erste Hälfte. Sci-Fi-Fans können mal eine Sichtung riskieren, Slasher-Fans eigentlich auch.

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                          • 6 .5

                            fängt stark an, hört schwach auf.
                            es hätte so viele möglichkeiten gegeben die mission gekonnt an der psyche der mitglieder scheitern zu lassen, oder eine spannende schiff\crew-wechselgeschichte zu erzählen.
                            nein, stattdessen wird einfach nur der capitan des anderen schiffes verrückt und dreht durch.
                            und der erinnert einen dann auch noch stark an dr. weir aus 'event horizon'.
                            schade drum.

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                            • 8

                              Sehr starker, bildgewaltiger und atmosphärisch dichter Sci-Fi-Thriller, der sich merklich vor großen Klassikers des Genres wie "2001", "Solaris" und "Alien" verbeugt. Die Darsteller sind alle überzeugend, wobei mich Murphy und Evans am meisten positiv überrascht haben.

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                              • 7 .5

                                Ich fand ihn gut und war doch enttäuscht. Sunshine ist meiner Meinung nach ein spannender Weltraumthriller, der sein Potenzial aber bei weitem nicht ausschöpft. Mir gefällt die Story, dass ein Team eine gefährliche Mission im Weltall ausführen muss, um die Erde zu retten. Auch wenn das Neuentzünden der Sonne bzw. ein Stern in einem Stern erschaffen durch eine Bombe irgendwie merkwürdig klingt. Darüber kann ich hinweg sehen. Die Crew-Mitglieder, wenn auch sehr stereotypisch, interagieren schön miteinander und ich habe mit Freude auf den ersten Wendepunkt des Films gewartet. Als man dann das Notrufsignal der Icarus 1 entdeckt hat, wow, ich dachte jetzt geht es richtig ab. Der erste Konflikt im Kollektiv und die große Neugier, was man auf der Icarus 1 finden sollte, denn die sollte ja eigentlich verschollen sein…

                                Und da komme ich zum ersten großen Kritikpunkt. Alles, was irgendwie Spannungspotenzial hat und man richtig gut ausreizen könnte, wird irgendwie total schnell abgekanzelt. Auf einmal war die Crew auf der Icarus 1. Hier hätte man richtig Spannung aufbauen können. Das verschollen gegoltene Raumschiff ist gefunden worden! Eventuell gibt es sogar Überlebende! Ich würde vor Neugier platzen. Diese Chance wurde meiner Meinung nach verpasst…

                                Auf einmal war der Captain der alten Crew (Pinbacker) auf der Icarus 2. Dieser Schock, diese Wendung hätte man auch besser ausschlachten können. Die religiösen Gründe Pinbackers? Auch nur beiläufig erwähnt. Das Ausmaß oder die Vorgeschichte der Katastrophe? Nur kurz angerissen. Die Zeit, in der sich der Sci-Fi-Thriller zum Horrorthriller wird (Die Jagd des alten Captains des Icarus 1) geht auch sehr schnell vorüber und Szenen, in denen Pinbacker wirklich agiert, gibt es auch kaum zu sehen. Insgesamt zu viele Ansätze, die nicht vollständig entfaltet wurden. Auch wenn mir das alles nichtsdestotrotz gefallen hat, finde ich, hätte man es besser machen können. Und mit 107 Minuten ist der Film auch nicht gerade lang, also wäre Platz für mehr Details und Spannungsaufbau durchaus vorhanden gewesen.

                                Gerade weil vieles so plötzlich oder schnell kommt, fehlte auch eine gewisse Charaktertiefe. Bis auf „Capa“ und „Mace“ wirkten alle anderen recht farblos. Zu den wenigsten bekommt man einen wirklichen Zugang oder entwickelt großartig Sympathie. Wenn jemand stirbt, okay, akzeptiert! „Wie hieß der Tote nochmal? Keine Ahnung…“ Und das sollte man als Zuschauer eigentlich nicht so einfach hinnehmen. Die Schnelligkeit und Knappheit der Story/Szenen hatte auch zur Folge, dass ich hier und da mal etwas orientierungslos war. Ein Vorredner hat es treffend beschrieben: „Ich kapiere nicht mehr, wer wo und warum is.“ Genau dieses Gefühl hatte ich auch viel zu oft.

                                Der Film enthält aber eine Passage, die zu den besten gehört, die ich seit langem gesehen habe. Als „Capa“ alleine die Bombe zünden muss und in dem schweren Raumanzug noch zur anderen Station rüber „fliegen“ muss. Im Hintergrund läuft Murphys 'Adagio In D Minor' (was einfach ein universell einsetzbarer und unfassbar geiler Soundtrack ist) und die ganze Dramatik, der ganze Überlebenskampf wird auf einem Schlag so deutlich spürbar. Das war einfach die perfekte Symbiose aus Musik und Bild. Allein diese Szene hat den gesamten Film noch einmal aufgewertet.

                                Sunshine ist für mich ein Sci-Fi-Thriller im All, der als geeignetes Gegenstück zum gefeierten Gravity herangezogen werden kann. Überlebenskampf, Spannung und Dramatik sowie Symbiose aus Musik und Bild sind (meiner Meinung nach) um Längen besser als bei Gravity. Da kann Gravity meinetwegen realistischer und tollere 3D-Bilder haben, das ist mir völlig egal.

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                                • 9

                                  Extrem stylisher und flashiger Science Fiction Leckerbisse. Der Film lebt von seiner Athmosphäre auch wenn die Handlung stellenweise stockt

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                                  • 4 .5

                                    'Sunshine' wirkt auf mich überkonstruiert, statisch und ziemlich absurd. Ständig flimmern goldgelbe Gesichter, Bilder der Sonne und von ihr angestrahlte Objekte bedeutungsschwanger über den Bildschirm, doch die Story ist eher konfus und kommt kaum voran. Die Atmo erinnert etwas an 'Event Horizon', aber 'Sunshine' ist Lichtjahre von dem intressanten Plot und der Spannung von EH entfernt. Geplätscher in goldgelb.

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                                    • 5

                                      Die recht klassische Wir-müssen-die-Welt-im-Weltall-retten Prämisse funktioniert Spannungstechnisch ganz gut. Für meinen Geschmack gibt es etwas zu viele von den - leider eben auch sehr klassischen -. Momenten, in denen es innerhalb der Crew darum geht, wer sich opfert: zwei müssen raus, um den Schirm zu reparieren, aber dann wird klar, nur einer kann zurück; sie sind auf dem anderen Raumschiff, aber durch eine defekte Schleuse kann man nur mit einem Raumanzug zurück gelangen. Leider gibt es nur einen, die anderen müssten sich also opfern. Dann finden sie doch noch einen Weg, aber: einer muss die Schleuse von Hand öffnen und kann somit nicht mit rüber. Es muss sich also einer opfern. Dann wird klar, dass der Sauerstoff nicht reicht. Einer muss sich noch opfern...
                                      Aber gut, trotz diesen und anderen Kleinigkeiten ist der Film spannend. Doch leider übertreibt es der Film irgendwann mit seinen expressionistischen und mitunter psychodelischen Bildern, wirren Schnitten und seltsamen Standbildern. Bei Zweikämpfen oder den Außenmissionen am Raumschiff geht für mich somit die Geographie verloren. Ich kapiere nicht mehr, wer wo und warum ist. Gerade im Showdown verliere ich den Verlauf der Szene komplett.
                                      DEN EINZIGEN AHA-MOMENT HATTE ICH BEIM ABSPANN. REGIE: DANNY BOYLE! ALLES KLAR. DAFÜR WAR DER FILM ERSTAUNLICH ERTRAGBAR!

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                                      • 7

                                        Da tue ich mich sehr schwer dran. Zum Teil packende Szenen in großartigen Bildern. Visuell, zumindest technisch, gar nicht so weit weg von Gravity, man könnte meinen, einige Ideen zur bildlichen Umsetzung wurden in Sunshine geboren. Die Story, mal so mal so. Zur Sonne reisen und da ne Bombe reinwerfen, nehme ich erstmal weniger ernst. Ein altes Schiff finden hat einen atmosphärischen Reiz der ausgekostet wird. Die Lückenfüller und der Ausgang, ein Großteil des Feinschliffs, wirken teilweise wie ein Alibi, um die Bilder so zu zeigen wie man es gerne wollte. Eigentlich fand ich den Film eher doof, ähnlich wie Event Horizon. Im Gegensatz zu EH gefiel mir was ich sah aber zum Teil richtig gut. Was die Schwächen zum Teil überwiegt, hat einfach Spaß gemacht zu Schauen. Und das ist wichtig.

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                                        • 7 .5

                                          Event Horizon für Arme. Und doch hat er mir gefallen. Ist sehr düster und extrem atmosphärisch. Aber der Realismus versagt auf ganzer Linie. Die wollen einen Stern, der eine Million Erdmassen hat, mit einer Atombombe wieder in Gang bringen. Das ist genauso als würde man versuchen einen Hochofen mit einem Judofurz wieder in Gang zu bringen. Aber deswegen gehört der Film ja zur Science Fiction. Zudem mag ich Cillian Murphy.

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                                          • 8

                                            visueller und tontechnischer trip mit einem umwerfenden soundtrack.
                                            dieser film hat eine ziemlich bizarre prämisse.. und der fokus liegt auf dem setting... ich würds fast als anti 2001 setting bezeichnen, zerspringende körper blut und hautfetzen sind hier keine seltenheit und mit einem visuellem stil gepaart der das erlebte noch ne stufe zu steigern vermag.leider wird am anfang nicht klar was eigentlich der hauptteil ist und so muss man sich ersteinmal hineinsehen und nachdenken was überhaupt gezeigt wird, warum dieser pasting-wechsel geschieht und was uns das ganze überhaupt sagen will. wenn man drin ist erlebt man einen ganz großartigen thriller der von schwachsinnigen disasterflicks wie the core startet und dann zu einem event horizon transformiert. interessant in seinem werdegang und gut gespielt. sehenswert

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                                            • 8

                                              Jetzt schon das 5. mal gesehen und er ist immer noch sehr bewegend, realistisch und mitreißend, bis auf winzige Szenen die mir noch ein kleines Rätsel sind. Wie der Sinn vom kurzen einblenden der Crew von Icarus 1 und der komische "Toastbrot-Mensch" der für Unruhe sorgt, macht den Film etwas zu sehr mysterisch und behält somit nicht den realistischen Touch, der lange angehalten hat und eher sehenswert ist.

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                                              • 7

                                                Gewaltige Bilder und die epische Musik John Murphys tragen diesen Film. Die Handlung finde ich etwas zäh. Für die 7 reicht's.

                                                • 10

                                                  Einer der besten Filme den ich je gesehen habe, vor allem durch diesen Hammersoundtrack. Hat eigentlich 20 Punkte verdient, aber geht leider nur bis 10.

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                                                  • 9

                                                    Verwirrende Mischung aus Sci-Fi und Horror. Trotzdem feuriges Ende.