Sunshine - Kritik

GB/US 2007
Laufzeit 107 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Science Fiction-Film, Katastrophenfilm, Kinostart 19.04.2007

Kritiken (17) — Film: Sunshine

Andreas Stadler: http://darkagent.blog.de

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8.0Ausgezeichnet

So manch einem mag bei der Idee zum Film ein schmunzeln über die Lippen kommen. So hat die Idee die Menschheit drohe zu erfrieren in Zeiten in der die globale Erwärmung immer mehr zu spüren ist schon eine gewisse Ironie.

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SiameseAlex: SiameseMovies

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6.5Ganz gut

Man braucht lediglich die phantastisch kolorierende, atmosphärisch eintauchende Hymne von John Murphy 'Adagio In D Minor' in die Ohren strömen zu lassen, dann fühlt man es: Hier soll etwas Episches geschehen, etwas der Welt so Fernes und doch so Nahes präsentiert, einen Hauch von heroisierter Menschlichkeit vermittelt und tief ins Herz gestochen werden.
[...]
Womöglich muss sich 'Sunshine' jedoch bei zweifellos aller visuellen Stärke eine ins Stocken geratene Charakterentwicklung ankreiden lassen. Denn Cillian Murphy, dessen bisherige Darbietungen aus bspw. 'Batman Begins' und '28 Days/Weeks Later' absolut überzeugen konnten, wirkt hier trotz der fast stetigen, wärmeeinflößenden Sonnenbestrahlung blass bis nichtssagend. Der Plot ist auf ihn zugeschnitten, die übrige Crew ist hölzern gezeichnet, erinnert an schwache Stereotypdarstellungen, denen irgendwas abhanden gekommen scheint. Ohne besagten Plot hier aufzufächern, lässt Drehbuchautor Alex Garland die Eindringlichkeit der ergreifenden Momente vermissen, bricht Storylines an Stellen ab, die es erlaubten weiter erforscht zu werden, eine dramatische Vorgeschichte zu beleuchten, deren Ereignisse aber im Dunkeln verborgen bleiben und eben nicht die mögliche Einbettung in das Gesamtkonstrukt erlauben.
[...]
Die allumfassende Idee hinter 'Sunshine' spiegelt phantastische Atmosphäre in Endzeit wider, vergisst aber auf dem Weg zum rettenden Ufer die eigene Crew und den sich zuspitzenden Konflikt einer derart langen, mit Höhen und Tiefen gespickten Reise an ein unvorstellbar geglaubtes Ende allen Seins, der Sonne ins Auge blickend, die Interessen aller anderen über das Wohl des eigenen stellend, fortzuschreiten und das zu tun, wofür man sich bereit erklärt hat. [...]

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The_Comedian

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... eingemummelt... fantastisches Wort!;-)


ThomasWzS

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Sehr treffende Beschreibung, fast genauso habe ich diesen Film auch erlebt. Doch in einem Punkt vermute ich etwas anderes.
Ich habe mir den Film jetzt 2 mal angeschaut und werde es auch noch ein 3. und 4. mal tun, zu schön und eindringlich ist diese kongeniale Symbiose aus Bildern und Musik, endlosem Raum, der Faszination des gleichermassen lebenspendenden wie todbringenden Sonnenlichts, wahrlich überirdisch.
Das Vergessen die "Idee" hinter "sunshine" weiter auszuführen, wie du schreibst, scheint mir bei Boyle kein Versäumnis zu sein , sondern Mittel zum Zweckl.
Er schafft es tatsächlich durch Weglassen, des so sehnend erwarteten "Mehr" an Story, Beweggründen, Vorgeschichte oder was auch immer ein unstillbares Verlangen zu erzeugen, diese missing links doch noch in dieser so in seinen Bann ziehenden Darstellung zu suchen.
Doch es gibt nicht mehr, es kommt nichts mehr dazu, es ist alles gesagt, gezeigt, gesehen ... es bleibt diese unglaublich ausweglose Einsamkeit im Angesicht der Vernichtung, einzugehen in etwas grösseres als wir verstehen können.
Hier vielleicht auch ein Erklärungsveruch für den Antrieb des wahnsinnig gewordenen Saboteurs, der sich in engem Kontakt auf Gottes Geheiss handeln sieht.
Für mich trotz und wegen diesem ungestilltem Verlangen nach mehr,
das zurückbleibt ... ganz grosses Kino.


Oceanic6: CinemaForever

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3.0Schwach

"So if you wake up one morning and it's a particularly beautiful day, you'll know we made it. Okay, I'm signing out."

Was definiert einen guten Science-Fiction Film? Zunächst einmal ist eine gelungene Atmosphäre unabdingbar. Ebenso gut ausgearbeitete Charaktere. Raumschiffe, die zu "Also Sprach Zaratustra" im All zu tanzen scheinen. Oder vielleicht doch ein Monster, welches die nächsten Generationen des Filmeschaffens beeinflusst. Und dann natürlich das Wichtigste: Ein Sci-Fi Film muss seiner eigenen Logik folgen.

All das weist nun 'Sunshine' nur bedingt bis gar nicht auf. Stereotype Figuren, wobei Cilian Murphy durchaus zu überzeugen weiss, dann Effekthascherei wohin das Auge reicht, Atmosphäre suchte ich zumeist vergeblich. John Murphys Score weiss zu überzeugen, ist aber abgesehen von dem Hauptthema weit davon entfernt, etwas Besonderes zu sein. Was bleibt 'Sunshine' also?
Er scheitert an seiner eigenen Logik oder warum befindet sich die Icarus I nach 7 Jahren immer noch gut erhalten auf dem Merkur, wo der Planet doch schon zig Male durch die Hitze der Sonne heimgesucht wurde?! Danny Boyle macht es einem schon nicht einfach. Durchaus liebe ich seinen 'Trainspotting', aber wie schon '127 Hours' und 'Slumdog Millionär' erweist sich auch 'Sunshine' als technischer Firlefanz, der weit davon entfernt ist, Hintergründe und charakterliche Tiefe zu präsentieren. Philosphische Ansätze sind zwar allgegenwertig, leider jedoch auch nur sehr oberflächlich.

Soweit so gut, idiotische Charaktere werden Emotionalen vorgezogen, Langatmigkeit und Dialoge zum Mitsprechen dominieren. Zwischenzeitig wird dann Klischeehaftigkeit geboten und das unspektakuläre Ende gibt dem Streifen letztendlich den Rest.

Was bleibt, sind Punkte für die Effekte, Cilian Murphy, den Soundtrack und einige wenige gelungene Ansätze. Was jedoch nicht bleibt, sind ein gelungener Sci-Fictioner und erst recht keine Empfehlung.

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Wumz

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Also die Atmosphäre fand ich in dem Film wirklich 1A. Nur das Ende hat mich von einer Bewertung jenseits der 7 Punkte abgehalten. Sehenswert fand ich ihn allemale.


Puni

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Kann ich nahvollziehen, meiner Meinung nach einer der schlechtesten von Boyle. Obwohl da mal wieder eine neue Sichtung her muss.


Dr. Borstel: Of Bastards And Dwarves

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9.5Herausragend

Boyle und Garland schicken ihre Crew auf eine audiovisuell überwältigende Reise in Zentrum des Sonnensystems und ihrer eigenen Hoffnungen und Ängste. So brillant kann Science Fiction sein.

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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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6.0Ganz gut

[...] Unter Einsatz einer pulsierenden Musik des britischen Elektro-Duos Underworld wird das Vordringen in Grenzbereiche auch für den Zuschauer zu einer audiovisuellen Erfahrung, die sich weniger einer Ausformulierung ihres veritablen conditio-humana-Ansatzes, denn der möglichst unnarrativen Darstellung einer Raum und Zeit auflösenden Weltraumreise verschreibt. Deshalb versteht sich "Sunshine" kaum als konventionelles Genrekino, dafür entwickeln sich seine Figuren zu dürftig, erarbeitet er keine dramaturgische Dichte und auch keinen erkennbaren Spannungsbogen. Boyles Inszenierung ist vielmehr auf eine eigene Stilistik der Science Fiction angelegt. [...]

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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6.0Ganz gut

Es bedarf schon einer intensiven Affinität zum Science-Fiction Genre um “Sunshine” auf ganzer Linie lieb zu gewinnen. Die Story in Danny Boyles Film stimmt und auch die darstellerischen Leistungen bewegen sich im oberen Bereich, doch leider scheitert Boyle an der Umsetzung. Zu langsam erzählt er seine Geschichte und mit seinem Genrewechsel in der letzten halben Stunde nimmt er den Film die Chance auf eine gelungene Auflösung!

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Nikias78

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Das war ja wohl hoffentlich geschickte Ironie--oder? ;-)


NostalgiaCritic

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Nunja, eine gelungene Auflösung? Meiner Meinung nach weiss man ab Minute 1 wie der Film enden wird, und wirklich etwas aufzulösen gibt's da ja auch nicht. Ich empfand den Genrewechsel am Ende als eine willkommene Überraschung auf dem Weg zu dem Finale, von dem ich schon zu 99,9% sicher war wie es aussehen würde ;)


Stryke: inderzange.de

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5.5Geht so

“Sunshine” greift finde ich ein sehr “schönes” Szenario auf, jedenfalls ein für mich noch recht wenig behandeltes. Eine Gefahr über die wahrscheinlich die wenigsten bisher richtig nachgedacht haben. Schade ist dann nur, dass der Zuschauer wenig über die Ausmaße der Katastrophe erfährt und auch sonst die Story nur gemächlich dahinplätschert. Einzig gut eingefangen wird die Situation an Bord, denn immerhin befindet sich Schiff samt Crew schon gute 6 Monate auf geplanter Mission. Doch wie gesagt, es startet sehr langsam und das Tempo bleibt auch lange Zeit so. Wirklich überraschende Wendungen gibt es kaum, die Story entwickelt sich wie erwartet und bereits viele Male gesehen. Die große Wende kommt eigentlich erst gut 20 Minuten vor Schluss. Dort nämlich begeht Regisseur Danny Boyle (“28 Days Later”) einen doch recht ungewöhnlichen Genrebruch. Aus einem Sci-Fi-Actioner entwickelt sich ein Horrorthriller und ich für meinen Teil find das eher weniger gut. Im Endeffekt…

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.5Herausragend

Boyle zeigt sich bei der Inszenierung äusserst variantenreich, was auch auch daran erkenntlich wird, dass er seinen Darstellern als Vorbereitung neben Sci-Fi-Klassikern wie «2001» und «Alien» auch Filme wie «The Right Stuff», «Das Boot» oder «La salaire de la peur» vorführte. «Sunshine» ist eine brillante Mischung von Versatzelementen aus diesen Filmen, die Boyle und sein Drehbuchautor Alex Garland in ein bündiges Gesamtkunstwerk zusammenfliesen lassen, das auch Anleihen aus Kubricks «The Shining» oder Francis Ford Coppolas «Apocalypse Now» erkennen lässt.

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Xander8112: at the movies

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8.0Ausgezeichnet

[...]
Sunshine ist unglaublich atmosphärisch, visuell atemberaubend und akustisch fast perfekt. Was ihm dann noch fehlt, ist eine vielleicht etwas weniger langgezogene erste Hälfte. Hätte man das Tempo langsam erhöht, wäre es nicht zu solch einem Bruch gekommen, der dem Film zwar letztendlich gut tut, der mit einer etwas eleganteren Überleitung allerdings auch nicht so plötzlich gekommen wäre.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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3.5Schwach

Wir sind geboren um zu leiden und für die Menschheit unser Leben zu lassen. Inbrünstig wehklagen und zähneknirschen die Helden von der ersten Minute an, wenn sie sich nicht grade weltraumkollernd aufs Maul geben oder stundenlang Techbabble wiederkäuen. Die menschliche Psycho soll hier seziert werden, aber so richtig sympathisch wird einem keine der Figuren und so nimmt man auch ihr Ableben eher teilnahmslos hin. Wenn hier Moral verhandelt wird, dann nur in der inszenatorischen Zahnlücke, die bald darauf wieder einer mittelprächtigen Actionszene weicht.

Das etwas Abstraktes wie das Ende der gesamten Menschheit nicht wirklich fesselt, merkt auch Autor Garland und so zaubert er dann im letzten Akt auch noch einen messerschwingenden religiösen Psychopathen aus dem Hut, der die verbliebenen Schauspieler nach Slasher-Art durchs Raumschiff jagen darf und dabei murmelt er habe Gott gesehen. Wäre der Film trashiger, wäre das vielleicht sogar noch ganz lustig, auch “Event Horizon” war ja wenig mehr als eine aufgejazzte “Spukschloss im Weltall”-Scharade, kam aber wenigstens nicht ganz so bedeutungsschwer daher.

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der cineast

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Genau!


el benko

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fehlende Empathie


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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1.5Ärgerlich

Danny Boyle verbeugt sich mit seiner verstrahlten, schmal budgetierten Weltraum-Oper vor Klassikern wie Stanley Kubricks 2001er-"Odyssee" und Ridley Scotts "Alien"; doch das Böse bei "Sunshine" ist menschlicher Natur. Und lange Zeit bereitet es nicht nur Genre-Freunden beängstigendes Vergnügen, Boyles Schreckensvision samt der sich einstellenden Konflikte innerhalb der Crew zu folgen. Bis er im ehrenwerten Bemühen zwischen Anspruchs- und Action-Kino in seinem eigenen Lichterballett zu verglühen droht. 107 Science-Fiction-Minuten zwischen Schein und Sein.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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7.0Sehenswert

Boyle hat sich an ein Genre gewagt, in dem es an prägenden Vorbildern nicht mangelt - Stanley Kubricks "2001", Andreij Tarkowskijs "Solaris", auch Ridley Scotts "Alien" -, und es ist ihm gelungen, eine eigene Ästhetik zu finden, ein eigenes Prinzip. [...]

Bedauerlich auch, dass Boyle am Ende zu viel wollte. Er führt eine surreale, pseudoreligiöse Gerichtsinstanz ein, wo er die Menschheit der Selbstzerstörungskraft ihrer eigenen Unzulänglichkeit hätte überlassen können, so wie John Carpenter es in seinem Low-Budget-Debüt "Dark Star" einst getan hat. Trotzdem hat Boyle das Genre um einen Meilenstein bereichert: Er hat den ersten großen Film über die Sonne gemacht, die so noch nie zu sehen war.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.0Sehenswert

Als ich mir vor gut einem Jahr den Science-Fiction Thriller „Sunshine“ im Kino ansah, war ich doch hinterher einigermaßen enttäuscht, obgleich ich einen recht guten Film gesehen hatte. Das lag einfach daran, dass der Film meiner Meinung nach sehr viel Potential ungenützt ließ, und nach starkem Beginn ebenso stark nachließ. Nun habe ich ihn vor kurzem ein zweites Mal auf DVD gesehen, und mein Standpunkt hat sich nicht wirklich geändert.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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9.0Herausragend

Der Sonne geht die Puste aus, sie verliert immer mehr Energie. Um sie wieder in Gang zu bringen steuern acht Astronauten einen gigantischen Hitzeschild mit einer noch gigantischeren Atombombe zu unserem Stern. Doch sie sind nicht die ersten…

Vor sieben Jahren gab es bereits eine erste Mission, um den ewigen Winter auf der Erde zu beenden. Das SOS-Signal des ersten Raumschiffs empfängt Crew Zwei im Funkloch: durch die starke Sonnenstrahlung ist kein Funkkontakt zur Erde mehr möglich. “Mission unbeirrt durchführen?”, “Erstes Raumschiff ansteuern?” oder “Warum hat die erste Mission eigentlich versagt?” - alles Fragen, die nur Crew allein beantworten kann.

Anfangs war ich recht skeptisch. Zwar gehört Danny Boyle zu meinen absoluten Lieblingsregisseuren (”Trainspotting”, “Kleine Morde unter Freunden”), aber nachdem in den ersten Filmminuten sowohl eine angenehme Computerstimme (”2001″) zu hören als auch ein Holodeck (”Star Trek”) zu sehen war, dachte ich schon, hier folge ein Sci-Fi-Mashup, das alte Ideen nur neu aufbrüht. Doch schnell wurde ich eines besseren belehrt.

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alviesinger: bummelkino

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2.0Ärgerlich

Dieser "Armageddon"-Antipol bietet in der ersten Hälfte zwischenmenschliche Kabbeleien auf einer Raumstastion, dazu noch prachtvoll langweilige Computeranimationen an denen sich Fans der "Space Night" im Bayrischen Rundfunk kaum satt sehen können und verkommt dann zu einem spannungsarmen Space-Slasher mit einem durchgeknallten Sonnenanbeter als Killer. Boyle, wat sollte das denn? Den beiden Posterboys, Yeoh mit Palmengarten-Jahreskarte und der Schmolllippe Byrne kann man nicht ernsthaft die Rollen abnehmen. Hier sollte der Zuschauer dick Lichtschutzfaktor 130 auf die Augen schmieren oder bestenfalls dieses Machwerk universell meiden und lieber im örtlichen Planetarium auf Entdeckungstour gehen.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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5.5Geht so

Die gleißend spektakulären Bilder auf den Kern, den Glutofen unseres Sonnensystems, können nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich hier um wenig mehr als eine laue Aufwärmung eines anderen Films handelt: nicht von "2001", sondern vielmehr dem Folgefilm "2010 – Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen".

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Birgit Heidsiek: dpa Birgit Heidsiek: dpa

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6.5Ganz gut

Mit diesem psychedelisch anmutenden Science-Fiction-Thriller präsentiert Boyle eine brillante, menschliche Verhaltensstudie ... Als visuell berauschendes Wunderwerk mit fulminanten Effekten in Szene gesetzt, bietet SUNSHINE sowohl optisch als auch inhaltlich eine ungewöhnliche Expedition in die unendlichen Weiten des Kosmos.

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Kommentare (144) — Film: Sunshine

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Andre Jonas

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Bewertung7.0Sehenswert

Schickes Design, gute und vorallem nicht allzu künstlich daherkommende Effekte, ein toller Soundtrack und größtenteils überzeugende Darsteller treffen in »Sunshine« auf eine letztendlich leider zu generische Inszenierung, die sich im Verlauf des Films immer mehr im Horror-Genre bedient und damit die richtig guten Ansätze im wahrsten Sinne des Wortes verheizt – denn diese leuchten immer wieder auf und schreien fömlich (zumindest bei mir ^^) nach einer ihnen würdigen Verwurstung: Was man allein aus der Grundidee nicht schon alles hätte machen können, hätte man die Finger von all den konventionellen Motiven gelassen die den Film durchziehen.

Das fängt schon bei den Charakteren an, die sich dann noch nur als ziemliche typische Figure für so einen »Wir fliegen in den Weltraum und retten die Welt«-Film entpuppen und zu oft hinlänglich bekannte Muster abspulen (was besonders im Fall der ziemlich heroisch-klischeehaft dargestellten Aufopferungshandlungen zu nerven beginnt), sodass sie mehr wie bloße Werkzeuge der Handlung wirken.

Wie bereits angedeutet wird jene dann auch recht konventionell dargeboten, auch wenn festzuhalten bleibt, dass es doch immer wieder Überraschungen gibt, die die gewohnten Muster durchbrechen. Ganz allgemein schafft es der Film tatsächlich hier und da eigenständige Akzente zu setzen, die ihn im Gesamtvergleich wohltuend von der Masse abheben, wenn eben auch nicht besonders weit.

Was »Sunshine« letztendlich aber zusammenhält, ist die durchweg dichte und schon allein optisch gut in Szene gesetzte Atmosphäre, die für Spannung sorgt und oft genug jene Anteile des Films vergessen lässt, die man schon (zu) oft woanders gesehen hat.

Somit bleibt unterm Strich ein stimmungsvoller und sehenswerter Weltraumweltrettungs(horror)film, der weit davon entfernt ist zu scheitern (»Event Horizon« lässt grüßen) und hier und da eigene Ideen einbringt, auch wenn es nicht zur gänzlichen Eigenständigkeit (»Moon«) oder zu philosophischen Kunstwerken (»2001 – A Space Odyssey« – von dem sich Danny Boyle hinsichtlich so mancher Szenen deutlich »inspiriert« zu lassen haben scheint...) reicht.

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Fineout

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Bewertung7.0Sehenswert

Da ich vor Beginn von "Sunshine" nur wusste das es ein Weltraumfilm ist, da es meine Freundin mitgebracht hat, wurde ich wirklich von Minute zu Minute überrascht. Dieser Film hat alles was man braucht. Action, Spannung und vieles mehr. Wenn es nach mir gehen würde, wäre eine 16er Version mit etwas mehr "Gewalt" angebrachter. Aber das spielt keine Rolle, denn gruselige Atmosphäre ist auch vorhanden! -Was ich nie gedacht hätte, da ich es erstmal für eine Art "Armageddon"- Weltraum-Action hielt.

Ein sehr gelungener Film, der schon vor langer Zeit einen Platz in meiner Sammlung gefunden hat.

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movie.max

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Bewertung7.0Sehenswert

[SPOILER]
Boyle präsentiert seinen Stil mal wieder makellos und setzt Licht und Schatten gekonnt und ästhetisch in Szene. Wie viele andere fand ich jedoch den übermächtigen Widersacher gegen Ende zu unpassend. Ich erhoffte mir, nachdem ich erfuhr, er hätte überlebt und befände sich nun an Bord, eher ein paar philosophische Worte und apokalyptische Gedanken, als einen gottesfürchtigen Übermenschen. Das hätte zum eigentlich stabilen und nachdenklichen Grundkonzept gepasst.
Aber da man nicht alles haben kann, Darsteller und Ideen 'himmlisch' sind und Boyle bei der Inszenierung einen höllischen Sonnenstich gehabt haben muss, kommt schlussendlich ein schönes Filmchen heraus. Mehr Moon und 2001 hätten ihm aber dennoch gut getan!

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liquiem

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Bewertung9.5Herausragend

Schrecklich gut. Nicht viel daher prabbeln. Philosophische Bombe mit klasse Bildern.

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cts

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Bewertung4.0Uninteressant

Grundidee war nicht verkehrt, aber als dann die Crew von der Icarus II gezeigt wurde, fragte ich mich ernsthaft, wer diesen Kindergarten zur Rettung der gesamten Menschheit für diese Mission ausgewählte... Spätestens als "Freddy Krueger" aufgetauchte, war der Film für mich gelaufen... Immerhin die Bilder waren toll, gerade die Sonne in diesem einen Raum (Name schon vergessen) fand ich großartig, die Leute von Bioware wohl auch, sieht in MassEffect 2 genauso aus, bis auf die Farbe. Score von Clint Mansell fand ich etwas dünn, normalerweise macht der bei den anderen Filmen fast 50% meiner Wertung aus :F

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Ichundso

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Bewertung6.0Ganz gut

Minute 10: Soso, recht minimalistisches Setup. Könnte was werden.
Minute 30: Endlich kommt mal Bewegung in die Sache.
Minute 50: Mann, ist das gut.
Minute 70: Wie, was, hä? Ernsthaft?
Minute 90: Ach komm schon! Ich hab's mitgekriegt, die Sonne ist groß und heiß und gelb! Das ist kein Grund, eine Verfolgungsjagd in ihr zu inszenieren.
Minute 100: Pff, na gut. War ja in Ordnung.

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BlueSquirrel

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Ja.


JanoX

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Bewertung6.5Ganz gut

SPOILER ALERT

Mal wieder Film der Abteilung, erste Stunde TOP! zweite Stunde FLOP! nein, eher FLOPISSIMO!

So tolle Bilder, eine super Sci-Fi Idee, intelligente Dialoge im Raumschiff. Allein der Anfang im Observatorium. Mein Eindruck nach dieser Szene: WOOOOOOW! Das muss ein geiler Film werden!

Naja. Mit dem Auftritt von Aliens war dann jegliche Ernsthaftigkeit und Authenzität genommen und der Film bricht einfach nur ein. Schade. Trotzdem gibts für die erste Stunde 6,5 von mir!

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JanoX

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super, danke dir benko! um einiges weiser ich bin! :)


Pablo.CH

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Sauber aufgeklärt benko((o; hatte über Ostern eh keine Zeit..


Outrage

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Super Bilder, guter Film. Leider hält das Ende nicht ganz, was uns die erste Stunde des Films verspricht.

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Kreaexo

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Bewertung9.0Herausragend

Was Danny Boyle uns hier präsentiert ist an Ästhetik nicht mehr zu übertreffen.
Dieses Science Fiction Spektakel ist ein virtuoses Vorspiel für die Ohren und ein effektvoller Orgasmus für die Augen.
Außerdem knausert der Film nicht mit der nötigen Portion Menschlichkeit, Dramaturgie und legt zudem noch eine gehörige Spur Nervenkitzel oben drauf. Das komplette Ensemble tritt verdammt cool auf und überzeugte mich durch die Bank weg. Das bin ich bei Cillian Murphy gewohnt, da er's einfach drauf hat; doch auch Chris Evans, den ich eigentlich gar nicht ausstehen kann, schaffte das mit Leichtigkeit.
'Sunshine' ist mit seiner 103 minütigen Laufzeit keine Minute zu lang und hat ein für die vorher stattgefundene Handlung ein perfektes Ende.
Um nicht zu spoilern werde ich auf die riesige Überraschung, die den Film in eine ganz andere Richtung lenkt, nicht genau eingehen. Nur so viel: Damit habe ich wahrlich nicht gerechnet. Es war mir leider auch ein wenig zu viel des Guten. Mir hat die fast schon idyllische Richtung vor der Überraschung eigentlich besser gefallen. Schlecht ist die Handlung danach aber wahrlich nicht.

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Hooded Justice

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Sonne stirbt. Kein Licht. Kein Sehen. Keine Freude. Die Menschheit wird im Dunkeln stehen gelassen. Kontinuierliche Finsternis. Bedrücken. Hoffnungslosigkeit. Vielleicht möchte Danny Boyle uns genau das sagen. Die Verzweiflung an Auslöschung unserer Lichtquelle und gleichzeitig unserer Kraftbasis, die der Mensch in der UV-Strahlung durch Umwandlung unseres Körpers in Vitamin D findet. In Angesicht der Crewmitglieder der Icarus II wird exakt dies sichtbar. Panik herrscht, Verwirrung, Schuldgefühle. Alles andere als Sonnenschein, sondern tiefe humane Ängste. Danny Boyle gelingt es, zwischenmenschliche Konflikte einer Krisensituation um Leben und Tod in einer in der Form nie zuvor dagewesenen Science-Fiction-Poesie zu manifestieren und bezieht sich dabei nicht auf den Kampf und den Kernpunkt der Mission, die Sonne neu zu beleben, sondern stellt charakterbezogen die emotionale Zuspitzung eines immer weiter scheiternden Versuchs, die Menschheit zu retten. Es geht um den Todestrieb, dessen Erlösung [Achtung Spoiler] der an Schuldgefühlen geplagte Trey nur im Suizid findet [Spoiler Ende]; und es geht um den Überlebenstrieb, der sich über die Crewmitglieder nach und nach weiter ausbreitet oder verliert.
Ganz abgesehen davon, dass 'Sunshine' vielleicht viel mehr als überwältigendes Science-Fiction-Kino ist, begleitet Meisterkomponist John Murphy in Zusammenarbeit mit Underworld den Film mit einem numinosen Score der Weltklasse; zugleich 'Sunshine' allenfalls einer der optisch gewaltigsten Filme von Danny Boyle ist. Effekte wie aus einer anderen Welt und dabei so wunderschön und kunstvoll und niemals überladen. Außerordentlich und grandios. Für mich einer der stärksten Science-Fiction-Filme meines Lebens – bisher.

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FlintPaper

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So ungefähr wahrscheinlich, vorallem dieses ganze Herumgewackele in der "Endgegner-Sequenz".


Hooded Justice

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Das Ende ist auch einer der Schwächen des Films. Vielleicht hätte er ohne dies sogar mehr als 8 Punkte erreicht. Das Gewackel war seltsam, vor allem, weil der Rest des Films ziemlich "sauber" gefilmt ist. Fand ich insofern aber noch verzeihlich, mich störte viel mehr, dass dieser Pinbacker, der ja eigentlich irgendwo ums Leben kam, nun doch lebt und auch wieder auf dem Schiff ist und alle versucht abzumurksen. Eben wie du schon sagst, diese Endgegner-Sequenz hätte nicht sein müssen.


Django1966

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Bewertung7.5Sehenswert

"Sunshine" von Danny Boyle ist ein überdurchschnittlich guter Science-Fiction-Film, der mit herrvorragenden Bildern und guter Musik überzeugt. Die Schauspieler agieren nicht preisverdächtig, aber auch nicht schlecht. Das eigentliche Sahnestück sind jedoch,
die psycho-esoterische Tendenzen aufweisende Grundprämisse des sehr guten Drehbuchs
von Alex Garland (u.A. Drehbuch für "28 Days Later") und die vom Kameramann
A.H. Kuchler eingefangenen Bilder.
Vor allem ist es aber endlich wieder einmal ein echter Science-Fiction-Film,
der intelligent und einfühlsam erzählt wird und ein wahrhaft tolles Finale bietet.
Spoiler:
Als der Stern in einem Stern erzeugt wird, erscheinen plötzlich alle menschlichen Anstrengungen, Verfeindungen und Bindungen nur noch als Nebensächlichkeit.
Durch die selbstinszenierte Aufopferung des Protagonisten wird die Unterordnung individueller Existenzberechtigung gegenüber des normativen Moraldrucks der Gesellschaft thematisiert. Denn je größer und komplexer das Umfeld um uns herum ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit das wir uns zu ernst nehmen und an uns selbst scheitern.
Aber dann auch bitte "richtig" scheitern, nämlich als Mittelpunkt einer neuentstehenden Sonne die mit ihrer Wärme und Strahlkraft das Leben aller übrigen Menschen auf der Erde rettet.
Was für ein Finale!

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keinohrhase20

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Es hat etwas ironisches das ausgerechnet das sci fi genre eines der Genres ist das eigentlich seit den achtziger Jahren bereits ausgeschöpft ist. Ironisch deswegen weil das All selbst unendlich ist die Ideen der Macher jedoch arg begrenzt. Klar es gab Matrix, Avatar und District 9 um nur einige zu nennen. Dennoch die grossen Ahs uns Ohs blieben in den letzten Jahren aus und die Hoffnung liegt erneut bei Ridley Scott mit Prometheus.

Was hat das alles nun mit Sunshine zu tun? Eigentlich nicht viel. Der Punkt ist nur das Danny Boyle das einzige getan hat das man im sci fi Genre tun kann um nebst Innovationen zu überzeugen. Er siedelt seine Handlung realistisch an(was er bereits in 28 days later erfolgreich tat) versammelt einen Cast von tollen Darstellern die mal nicht nach Bekanntheitsgrad ausgewählt wurden und schicke sie zur Abwechslung mal nicht auf einen fremden Planeten sondern Richtung Sonne.

Dabei setzt er sich gekonnt mit Wahnsinn, Klaustrophobie, Ängsten und dem Mensch sein per se auseinander. Im grossen und ganzen Löbliche Ansätze die letztlich dazuführen das der Film mehr noch als zu unterhalten zum nachdenken anregt.

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1000Mindhunter

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Bewertung9.5Herausragend

Es gab selten einen Film in dem ich so mitgefiebert habe als in diesem,der Film ist optisch einfach genial und ein augenschmaus.Cillian Murphy spielt wie immer herausragend und macht den Film noch ein bisschen besser. Die Musik von John Murphy schaft wie auch in 28 days later eine unheimliches,bedrückendes und zugleich faszinierendes feeling das man so schnell nicht mehr vergisst.Die Logikfehler haben mich im grunde nicht sonderlich gestört und auch das Finale ist einfach fantastisch.

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deevaudee

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine schöne bunte Multi Kulti Truppe, dazu echt klasse Bilder. Allein in der Szene um den Merkur, wie winzig im Gegensatz zur Sonne. Aber auch der Soundtrack. John Murphy's- Surface of the sun. Geniales Lied. Auch schön zu betrachten wie dünn doch Nervenkostüme in Stresssituationen sein können. Da viele Mentale Elemente einfliessen, ist auch schwer geordnete Gefühle zu haben. Allerdings, nach Handbuch der Filmindustrie leider mit "Happy ending". Wär doch mal schön, wenns doch schief gehen würde.... ;)

Sunshine ist auf jeden Fall, ein sehr bewegender und schöner Film.

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as-aka-der-streuner

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

wow damit hatte ich nicht gerechnet: was ein starkes stück film, das cast ist wirklich erfrischend, die bilder der oberhammer, die unterlegte musik ist so fein gewählt...
auch die kameraführung besonders am ende einfach nur genial.
Die ersten 60min sind wirklich gut, die letzten 40 haben mich einfach nur umgehauen !!!

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Lori007101

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film ist gut. Es hat Spannung und eine gewisse Düsternis. Was aber die dumme Figur am Schluss soll, ist für mich ein Rätsel. Diese schemenhafte geistliche was auch immer! Ist völlig überflüssig!

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Ragnasha

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich war kurz davor den Film auszuschalten, da ich ihn bis zum betretten der Icarus 1 doch ziemlich langweilig fand. Ab da fand ich den Film zunehmend immer besser. Bis auf die komischen Effekte, wo ich doch anfangs dachte mein Abspieler is kaputt oder die DvD bereits total hinüber. Scheint wohl aber doch so gewollt zu sein.
Top investierter Euro.

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Punsha

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Bewertung6.0Ganz gut

Danny Boyles SUNSHINE beginnt mit atemberaubenden Bildern und einer fesselnden Atmosphäre, die beinahe schon an den Sci-Fi-Klassiker ALIEN erinnert. Und als seiner Crew auf Weltrettermission so ziemlich alles misslingt, was misslingen kann und immer wieder vor Entscheidungen gestellt werden, die ihre eigene Moral und Menschlichkeit herausfordern, kann man immer noch von einem starken Blockbuster sprechen. Da macht es auch nicht viel, wenn die Figuren ein wenig blass und klischeehaft wirken. Doch wenn Boyle dann auch noch diesem Film unbedingt philosophische Ansätze aufzwingen will, die nebenbei gesagt völlig daneben sind, und sich zunehmends in Spektakel und hektischen Schnitten verliert, dann fühlt man sich zugegebenermaßen schon ein bisschen verarscht.
Schließlich bleibt zu sagen, dass SUNSHINE besonders im ersten Teil einige gelungene Momente hat und mit seiner Atmosphäre, sowie Cillian Murphy erheblich punkten kann, jedoch in der zweiten Hälfte mit Effekthascherei und überzogener Dramaturgie deutlich abschwächt. Wieder einmal ein gutes Beispiel, wie Potential auf unerklärliche Weise verschenkt wird.

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M4x1k1ng

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Bewertung6.5Ganz gut

Ziemlich gute Idee, die Umsetzung ist auch gelungen, allerdings hätte ich den Film ab 16 gemacht und dafür die Kampfszenen "gezeigt". Dennoch ziemlich gut.

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André Rudolph

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Sunshine" überzeugt nach meinem Dafürhalten mit einer brillianten Atomosphäre, unterstrichen durch eine eindrucksvolle Musikunterstützung. Die Parallelen, die Sunshine zu ähnlichen Filmen / Ideen aufbaut schaden dem Film keineswegs - im Gegenteil.

Ein durch und durch sehenswerter Film mit einer ebenso, wenn nicht sogar besseren Musikunterstützung.

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