Für mich ist "Superbad" nicht unbedingt in eine Reihe mit den American-Pie-Filmen zu stellen. Die letzten 15 Minuten machen den Unterschied. Tiefgründig kann man die zwar auch nicht nennen, aber zumindest macht das Ende eine interessante Aussage: Daß hinter pubertärem Machogehabe doch nur viel Unsicherheit steht. Und das ist zumindest bei vielen Jugendlichen realistisch und versöhnt mich etwas mit dem "Muschi-Gelaber"...
“Superbad” ist ein unterhaltsamer Film, bei dem man gut lachen kann. Zwar ist der Streifen nicht gerade sehr anspruchsvoll, aber das braucht er als Komödie auch gar nicht zu sein. Wer auf Filme wie “American Pie” steht, macht bei “Superbad” nichts verkehrt.
Eine der lustigsten Komödien der letzten Jahre, die darüber hinaus auch jede Menge Herz hat und eine wunderbare Geschichte über zwei beste Freunde erzählt. "Bromance" nennt man das, hab ich mir sagen lassen.
Von Timing hat hier wohl noch nie jemand was gehört und so wird trotz der genannten Vorzüge mit zunehmender Spielzeit deutlicher und deutlicher, dass das wohl nichts mehr wird. Hauptübel ist ein wahnsinnig klamaukiger Subplot, in dem Mintz-Plasse auf zwei Cops trifft und mit ihnen durch die Nacht streift. Ab da verliert SUPERBAD jegliche Erdung. Gegen Ende versucht man, mit einem aufgeklatschtem Teenie-Gefühlsgeseiher wieder Boden gut zu machen, allerdings ist dem Zuschauer bis dahin schon längst klar geworden, dass der Kinobesuch vor allem eins war: Überflüssig.
Um Teenie-Klamotten reiss' ich mich nicht unbedingt. Aber diese Herren haben auch "Beim ersten mal" zu verantworten, der ja eigentlich ganz oke war. Ausserdem hab' ich mich beim "He's a freak...he's the fastest kid alive..."-Trailer nicht mehr eingekriegt. Bin so leicht glücklich zu machen...
Man bekommt, was man erwartet/befüchtet. Nach dem Vorspann vergehen keine fünf Sekunden, bis einem die ersten Vagina-Weisheiten um die Ohren geklatscht werden. Es gibt später auch keine Anstalten, das verbale Niveau zu heben und würde einem Kevin Smith die Schamesröte ins Gesicht treiben, aber zu meiner Überraschung sind nur wenige Blindgänger dabei.
Im Story-Konstrukt gibt's nicht Neues. Die seit "Parker Lewis" etablierte Trio-Konstellation ärgert sich auch hier mit pubertären Problemen ausserhalb der Sport-As-Sphären herum. Zuweilen droht der Plot über Freundschaften und das übliche bißchen Sozial-Kritik unter dem Maulheldentum zu ersticken und wird öfters zum Zugeständnis ans wild kichernde Pickel-Publikum. Richtig ernst nimmt er sich leider nicht, aber da gab's schon Boden- sowie Witzloseres und kann mit nicht wenigen durchaus cleveren Spitzen aufwarten. Seths verzweifeltes Fuck-Fabulieren ist im Grunde eher rührend als anstössig. Evan gibt den farblosen Sympathieträger, während Brillenträger Fogell (klasse: Christopher Mintz-Plasse) das Haus rocken darf! Bevor der Film dem altbekannten Ausgang entgegensteuert, ist die Schülerparty im vollen Gange. Seth und Evan versuchen als Handlanger der Mädchen immer noch Alkohol zu beschaffen, während Obernerd Fogell mit seinen neuen stockbesoffenen (großartigen!) Cop-Kumpels auf brennende Polizeiautos ballern darf. "Tight".
[...] Habt ihr auch schon mal einen Film gesehen, für den man sich ob seines Niveaus eigentlich in Grund und Boden schämen müsste, den man aber dennoch irgendwie mag? Sicher habt ihr das. Aber habt ihr auch schon mal einen Film gesehen, für den man sich ob seines Niveaus eigentlich in Grund und Boden schämen müsste, der aber mit so viel Charme und Herz erzählt wird, dass man all die Obszönitäten, schlüpfrigen Peinlichkeiten und derben Dialoge einfach nur noch liebenswert findet? „Superbad“ ist solch ein Film. [...]
Die Judd Apatow-Crew wartet bei dieser Komödie um pubertierende Jungs in US-Suburbs einmal nicht mit genretypischem Gaga-Humor aus dem Pups- und Kackawitzchen-Bereich auf, sondern schlägt trotz herber Dialoge eher in eine etwas ernsthaftere Kerbe. "Superbad" verschreibt sich seinen drei Slackern, die augenscheinlich nur an Titten und den ersten Sex denken können, nämlich erstaunlich sensibel: Obwohl der Film zugespitzt und naiv erscheint, ist er grundsätzlich in einem realistischen Ton erzählt und zeigt ehrliches Interesse an seinen Figuren. Die plagen sich indes nicht nur mit Hormonschüben, sondern auch Außenseiter- und Zukunftsängsten, was den Film über seine Blödelattitüde hinaus zur schönen Geschichte über Freundschaft und das Ende der Jugend wachsen lässt. Dabei gar nicht einmal so lustig, wie man annehmen könnte, und sogar recht düster in Szene gesetzt, ist "Superbad" deshalb in gewisser Hinsicht so etwas wie die Ehrenrettung der US-Teeniekomödie.
Was zuerst nach dummer Teenieklamotte a la "American Pie" riecht, entpuppt sich schon bald als warmherzige, derbe, liebenswerte, originelle und wendungsreiche Komödie, die die Regeln des Genres gleichzeitig erfüllt und unterminiert. Und neben vielen Zoten und pubertären Sprüchen erzählt der Film ganz nebenbei die niedlichste plantonische Liebesgeschichte zwischen zwei Jungs seit langer Zeit.
Ja, das hatte ich beinahe vergessen. Diese wunderbaren Nasenstupser am Ende. Es gibt nicht viele Komödien, die derart warmherzig mit ihren Charakteren umgehen.
Auch der in den USA ungemein erfolgreiche Superbad weißt einen gewissen Abstand zu American Pie (1999) und Konsorten auf, auch wenn diese Differenz weitaus geringer ausfällt als im Falle von Napoleon Dynamite. Auf den ersten Blick gehorcht der Film den Regeln des Genres fast in vollem Umfang.
Seth Rogen und Evan Goldberg verfilmen ihre Jugenderlebnisse. Und die beschränken sich auf: Pornofilme, Alkohol und Freundschaft. Teils haarsträubend komisch, teils herzerwärmend. Ein modernes "American Graffiti" mit R-Rated-Language.
"Superbad" mag über weite Strecken dümmlich-pubertär wirken, trifft mitunter aber ins Schwarze. Seth Rogen (Buch) und Judd Apatow (Produktion), als Darsteller und Regisseur gerade mit "Beim ersten Mal" gemeinsam erfolgreich, haben ihrem Teenager-Film einige radikale Momente verpasst, allein die subversive Grundhaltung der beiden Polizisten hebt den Film von reinem Klamauk ab.
Nachdem ich den Film lange gemieden hab, bin ich doch positiv überrascht.
Die ausgeflippten Cops sind für mich die lustigsten Szenen und die Geschichte über Freundschaft die in einer Amoknacht endet.. Köstlich.
Er ist von allem ein wenig da, aber im Grunde nicht richtig überzeugend. Ich mag ja auch die Darsteller und die sind auch voll ok und so...aber das ist leider nicht genug. Wahrscheinlich bin ich zu wenig Amerikaner.
Mit Superbad ist das kompliziert. Man kann nicht sagen dass es ein blöder Teeniefilm ist. Superbad hat ein paar echt richtig geile und echt lustige Szenen aufzuweisen und kann mit guter Situationskomik punkten. Blöd ist aber auch, dass der Film nur so vor Ami-Klischees strotzt (Superblödes sexistisches dahergelaber, leicht zu habende Amiweiber etc. etc.) was den Film an manchen Stellen etwas unrealistisch macht. Ansonsten bleibt ein eigentlich recht unterhaltsamer Partyfilm, bei dem man auch manchmal etwas mitdenken kann, aber nicht muss. Insgesamt ist es eher so ein Hirn-aus Film den man sich lustig mit Freunden reinzieht.
Dritter Versuch, drittes Scheitern. Wenn ich es nach dem dritten Mal nicht schaffe, einen Film bis zu der 26sten Minuten zu gucken, ohne einzuschlaffen- dann sollte ich einfach zugeben, daß dieser Film nichts für mich ist. Doch ich möchte verstehen: warum?!!
Ja, Supersuperbad, Sex cream academy musical und anderen Zoolander! Ich würde euch so gern mögen, aber ihr langweilt mich. Und nicht, weil ich nicht mehr in dem Alter bin, wo es spannend sein kann zu schauen wie sich zwei schwer verspäteten Vorpubertären Mühe geben um Sex zu haben, ohne irgendwann sich zu interessieren wie die Frauen gegebenüber ticken. Das hat mich tatsächlich damals auch nie so wirklich angeregt.
Vielleicht sind solche Filmen einfach SO von, mit und für Männer gemacht das ich gender, kulturell und allgemein von diesem Genre zu weit entfernt bin, um da irgendwas greifen zu können.
Vielleicht hätte ich bis zu Ende schauen müssen, zu sehen daß die zwei Vollidioten des Anfangs des Filmes es doch schaffen, die Weibchen ihres Verlanges zu verstehen und vernaschen.
Viellecht war der Film einfach wirklich schlecht. Kann es sein?
OK- werde ich machen. Und morgen kommentiere ich wieder auf meinem Kommentar. Ein Glück daß die moviepilot Moderatoren mich kennen, und meine Rechtschreib- Grammatik- usw fehler verzeihen. (Hab beim wiederlesen meines kommentars Schrecken bekommen)
Schade, dass er dir nicht gefallen hat. Einer meiner Lieblingskomödien. Alleine schon wegen Michael Cera. Ich kann die zwei irgendwie gar nicht als Vollidioten betiteln, sondern eher als sympathische Loser! :)
OK, Ich war ein bisschen harsch. Gestern bin ich sogar im Kino vor Kurosawas Der Idiot eingeschlafen. Also vielleicht bin ich einfach zur Zeit etwas müde... ;)
‘What if Quentin Tarantino collaborated with John Hughes on a teen comedy?’
James Berardinelli (ReelViews)
… dabei würde sicher so etwas wie ’Superbad’ rauskommen. Einer meiner Lieblingsfilme.
Ja, es stimmt: ’Superbad’ ist einer meiner Lieblingsfilme.
Ich weiß es noch genau, es war ein klassischer Spontaneinkauf. Ich las auf dem Cover „... vom Macher von ’Jungfrau (40), männlich, sucht...’“. Der Streifen gefiel mir. Also los, ab in den Einkaufswagen! Und eh ich mich versah war ich stolzer Besitzer der “Unrated McLovin Edition“.
Ich erwartete eine simple und dennoch lustige Komödie. „Was für zwischendurch“ halt. Doch ich wurde überrascht. Der Film traf von Beginn an einfach (m)einen Nerv. Anders kann ich es nicht sagen. Schon das Design und der Rhythmus sind untypisch. Der Film beginnt z.B. mit dem alten und sehr verwackelten „Columbia Pictures“-Logo. Gleich zu Beginn hört man 70er Jahre Musik. Funk! Ich mag diese Musik (-Ära).
Die Story ist simpel: 3 Freunde. Letztes Jahr auf der High School. College steht an. Einer von Ihnen kann einen gefälschten Ausweis besorgen (von Mike Snider, für alle Interessierten). Damit könnten Sie den ganzen Alkohol für eine Party besorgen (Anm. d. Redaktion: In den USA darf man erst ab 21 Jahren legal Alkohol konsumieren/kaufen). Das würde Ihre eigentlich nicht vorhandene Coolness in astronomische Höhen steigen lassen. Die Mission lautet also: Alkohol besorgen, ab zur Party, mit dem Mädchen der Träume Sex haben. Und fertig ist das Tiramisu.
Der Humor des Filmes ist herrlich. Er besteht fast ausschließlich in Dialogen. Hin und wieder gibt es Slapstick-Comedy (Stichwort: Autounfall), aber das Herzstück des Films sind nun mal die Dialoge. Der Humor, oder besser gesagt die Sprache, des Films ist zwar ziemlich ’bad’, aber vielleicht gerade deswegen so ’super’ Hmm, cooles Wortspiel! Bravo!
So, aber, was genau macht Superbad zu einem meiner Favoriten?
Es ist halt das Komplettpaket. Schon die 5 Hauptpersonen sind allesamt urkomisch. Noch besser als den kultigen McLovin finde ich eh Slater & Michaels! Die auf den Straßen für Recht und Ordnung sorgen. Oder so ähnlich.
Officer Michaels: [hears a siren] Oh shit, the cops!
Außerdem: Selten passiert es mir, dass ich bei Filmen laut auflachen muss. Obwohl ich unzählige Komödien richtig witzig finde, passiert mir das eher selten. Aber hier wurde ich zum herzhaften LOLen gezwungen!
Zudem ist es auch ein Film über Freundschaft. So wie man sie auch selber kennt. Nicht gerade oft erkenne ich Teile meines persönlichen Freundeskreises in einem Film wieder. Ich weiß, irgendwie beängstigend...
Meiner (bescheidenen) Meinung nach hat ’Superbad’ auch einen Hauch von ’Stand by me’ [auf Drogen]. Mit dem Unterschied, dass sie dieses Mal keine Leiche als Ziel haben, sondern eine Party. Dort findet man ja normalerweise höchstens Alkohol-Leichen.
So, das war’s nun. Muss jetzt los. Die vaginastischen Spritztouren warten auf mich. Und nachher muss ich noch zu Jules’ Party. (Erinnerung: An Goldslick-Vodka denken!)
Als ich Superbad damals vor 4 Jahren in der Sneak gesehen habe, fand ich den irgendwie ziemlich dämlich... heute abend zweite Sichtung: bäm, weiß gar nicht, was ich hatte. :D Superbad ist eine Komödie, die sich definitiv vom Einheitsbrei Hollywoods abhebt.
Natürlich dürfen die ein oder anderen Witze unter der Gürtellinie nicht fehlen, aber die zum Großteil mehr als schrägen Charaktere und tollen Darsteller (insbesondere Bill Hader und Seth Rogen als ziemlich unfähige Cops) und die irrwitzigen Erlebnisse und Dialoge machen den Unterschied aus.
Der Film ist ziemlich gut getroffen. Hier hat man das Gefühl, dass die "Macher" selbst noch Teenager geblieben sind. Die Gags treffen auf den Punkt und sind recht vergleichbar mit denen, die man so in der Art aus seiner eigenen Jugend kennt.
Eigentlich habe ich mir den Film nur zu Gemüte geführt, weil immer mit dem McLovin-Witz rungewedelt wurde. In dem Glauben, dass es sich hierbei um eine einfallsreiche Komödie handelt, habe ich ihn mir also gekauft. Ein wenig war das Geldverschwendung, dabei hat doch alles so gut angefangen:
Gerade nach Fogells Erscheinen erlebt der Film ein unglaubliches Hoch, weil er als einziger zumindest platteste Klischees erfüllt und nicht wie Evan (Michael Cera) bedröppelt in der Gegend rumsteht. Als dann Seths "Krankheit" behandelt wird, verfällt der Film in den Pubertären-Overkill und steht auf der Höhe von American Pie.
Freuen konnte man sich dafür immer, wenn der gute Fogell mal wieder von den beiden Polizisten in die Sch***e geritten wird.
Der Film konnte mehrmals mein Komikzentrum treffen und ist daher nicht völlig gefoppt und da ich weiß, dass es einige Personen gibt, die auf diesen kindlich pubertären Humor um Alkohol und Sex stehen, muss ich meine leichte Abneigung relativieren.
Besonders der erste Teil von "Superbad" beinhaltet jede Menge jugendlicher Witze, die weit unter die Gürtellinie gehen. Wer mit so etwas nicht umgehen kann, sollte unbedingt die Finger von diesem Film lassen. Alle Anderen kommen jedoch in den Genuss einer total schrägen und irre witzigen Komödie, die auf den ersten Blick höchst primitiv erscheint, aber die Denkweise eines Teenagers fast 1:1 reflektiert und ihnen letztendlich weise Lehren auf den Weg gibt. ;)
"McLovin? What kind of a stupid name is that, Fogell? What, are you trying to be an Irish R&B singer?"
Einfach gestrickte , ein bisschen an Möchtegern-Hangover errinerde Bromanze. Ganz klar massentauglich und den einen oder anderen Lacher wird man auch haben.
Entschuldige^^
a) eine Bromanze ist einer Romanze ähnelender Beziehung zwischen Bro's (besten Freunden)
b) mein Fehler , zuerst googeln dann antworten^^
ich bin 42 und ich fand eine teenykomödie lustig.
mir ist klar, dass das falsch ist, aber die dialoge waren cool, die typen keine STEREOtypen und die situationen so herrlich abstrus, dass ich nicht versprechen kann, den film nicht noch einmal lustig zu finden.
ich bin 42, mein leben läuft ansonsten gut, danke für eure aufmerksamkeit.
ick habe mich weggeschmissen vor lachen...besonder dieser vogel...der hammer richtig gut gemacht die story ist zwar schrott aber wie sie aufgezogen ist echt genjal...man kann sich einfach nur krank lachen bei den dummen aktionen die die drei anstellen..kann ick nur weiter empfehlen
Zugegeben - die sinnvolste und komplexeste Handlung aller Zeiten hat dieser Film nicht.Macht in diesem Fall allerdings auch nicht viel aus, weil man sowiso größtenteils damit beschäftigt ist sich einen abzulachen :D
Starkes erstes Drittel, nach dem "Superbad" aber leider nachlässt. Zwischenzeitlich ist er wirklich langweilig, insgesamt kriegt man dennoch gute Unterhaltung geboten. Der Cast weiß auf ganzer Linie zu überzeugen!
Wie aus dem Nichts kommt im Jahr 2007 der vielleicht erste gute bzw. der wohl mit Abstand beste Highschool-Film seit American Pie - der, die Welle 1999 irgendwie neu entfacht hat - raus. Und ganz nebenbei hat der noch viel mehr Witz und noch mehr Tiefgang, als der ganze Schrott, mit dem man uns im Zuge der großen Teeniefilm-Welle Anfang 2000 zugeschmissen hat. Die Story ist simpel, aber schon die Charaktere haben Kultcharakter, jede Menge Herz, und sind zum schreien komisch. Im Mittelpunkt des Films steht dann natürlich der Witz, der Klamauk - und auch so einige Sexwitzchen unter der Gürtellinie sind dabei (wobei diese Neurose mit dem Malen von Penisen wohl das witzigste ist, was mir in Sachen Fäkalhumor bisher unter gekommen ist). Trotzdem aber geht "Superbad" einen etwas anderen Weg, und konzentriert sich neben den ganzen Pubertäts-, SchulabschlussFickiFickiAlkohol-Witzen und der gängigen "das erste Mal" bzw. die erste Liebe-Thematik vor allem auf die Freundschaft zweier Jungs, die im Zuge des Erwachsenwerdens vor einem einschneidenden Punkt in ihrem Leben stehen. Und das ist mit soviel Herz und so rührend inszeniert und geschauspielert, dass der Film eindeutig mehr ist, als "nur" eine Komödie. Trotzdem gibt es Lacher von vorne bis hinten. Der Film verkommt zu keinem Zeitpunkt zur Tragik-Komödie, und tritt an den richtigen Stellen auf's Gas. Hinzugesellen sich unglaublich witzige Figuren wie Fogel aka McLovin, die Bullen, oder auch nur der merkwürdige Typ im Auto, der die Jungs auf eine Party mitschleppt. "Superbad" ist vor allem super lustig, kurzweilig, toll geschauspielert, und zeigt mehr als den gängigen Teeniekram. Mit Michael Cera und Jonah Hill vereint der Film dann außerdem zwei der talentiertesten und individuellsten Nachwuchsstars im Bereich Comedy/Tragikgkomödie. Und eine Spur Melancholie und Sentimentalität flackert bei jedem Durchlauf auf, wenn man sich an die eigenen ersten Reifeprüfungen, Parties, Freundschaften, Liebeleien und Konflikte erinnert, mit denen man in der frühen Jugend konfrontiert wird. Einfach ein saulustiger und schöner Film, der von mir mit 8 Punkten die fast-Höchstnote bekommt, die ich für Komödien vergebe.
Superbad - Kritik
US 2007 Laufzeit 113 Minuten, FSK 16, Komödie, Kinostart 02.10.2007
Kritiken (12) — Film: Superbad
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenFür mich ist "Superbad" nicht unbedingt in eine Reihe mit den American-Pie-Filmen zu stellen. Die letzten 15 Minuten machen den Unterschied. Tiefgründig kann man die zwar auch nicht nennen, aber zumindest macht das Ende eine interessante Aussage: Daß hinter pubertärem Machogehabe doch nur viel Unsicherheit steht. Und das ist zumindest bei vielen Jugendlichen realistisch und versöhnt mich etwas mit dem "Muschi-Gelaber"...
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen“Superbad” ist ein unterhaltsamer Film, bei dem man gut lachen kann. Zwar ist der Streifen nicht gerade sehr anspruchsvoll, aber das braucht er als Komödie auch gar nicht zu sein. Wer auf Filme wie “American Pie” steht, macht bei “Superbad” nichts verkehrt.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
facepalm 2010/08/19 18:12:09
Antwort löschenSowas von meine Meinung!
HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschenEine der lustigsten Komödien der letzten Jahre, die darüber hinaus auch jede Menge Herz hat und eine wunderbare Geschichte über zwei beste Freunde erzählt. "Bromance" nennt man das, hab ich mir sagen lassen.
20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
Einfrosch 2010/09/04 19:47:20
Antwort löschenda schließ ich mich an!
Gchris 2011/01/06 21:38:40
Antwort löschenwahre worte :D
Mr.Film 2011/04/23 00:19:13
Antwort löschenTrue Story.
Alle 5 Antworten zeigen
Elena90 2011/05/01 18:40:11
Antwort löschenDa stimme ich zu.
Burki84 2011/07/01 14:04:30
Antwort löschenMcLovin... für wen hälst du dich, Seal?!
Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM
Kommentar löschenVon Timing hat hier wohl noch nie jemand was gehört und so wird trotz der genannten Vorzüge mit zunehmender Spielzeit deutlicher und deutlicher, dass das wohl nichts mehr wird. Hauptübel ist ein wahnsinnig klamaukiger Subplot, in dem Mintz-Plasse auf zwei Cops trifft und mit ihnen durch die Nacht streift. Ab da verliert SUPERBAD jegliche Erdung. Gegen Ende versucht man, mit einem aufgeklatschtem Teenie-Gefühlsgeseiher wieder Boden gut zu machen, allerdings ist dem Zuschauer bis dahin schon längst klar geworden, dass der Kinobesuch vor allem eins war: Überflüssig.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenpubertierender Suburb-Klamauk. Ja, stellenweise zum schmunzeln, aber auch zum fremd schämen. Gibt mir so - gar nichts.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenUm Teenie-Klamotten reiss' ich mich nicht unbedingt. Aber diese Herren haben auch "Beim ersten mal" zu verantworten, der ja eigentlich ganz oke war. Ausserdem hab' ich mich beim "He's a freak...he's the fastest kid alive..."-Trailer nicht mehr eingekriegt. Bin so leicht glücklich zu machen...
Man bekommt, was man erwartet/befüchtet. Nach dem Vorspann vergehen keine fünf Sekunden, bis einem die ersten Vagina-Weisheiten um die Ohren geklatscht werden. Es gibt später auch keine Anstalten, das verbale Niveau zu heben und würde einem Kevin Smith die Schamesröte ins Gesicht treiben, aber zu meiner Überraschung sind nur wenige Blindgänger dabei.
Im Story-Konstrukt gibt's nicht Neues. Die seit "Parker Lewis" etablierte Trio-Konstellation ärgert sich auch hier mit pubertären Problemen ausserhalb der Sport-As-Sphären herum. Zuweilen droht der Plot über Freundschaften und das übliche bißchen Sozial-Kritik unter dem Maulheldentum zu ersticken und wird öfters zum Zugeständnis ans wild kichernde Pickel-Publikum. Richtig ernst nimmt er sich leider nicht, aber da gab's schon Boden- sowie Witzloseres und kann mit nicht wenigen durchaus cleveren Spitzen aufwarten. Seths verzweifeltes Fuck-Fabulieren ist im Grunde eher rührend als anstössig. Evan gibt den farblosen Sympathieträger, während Brillenträger Fogell (klasse: Christopher Mintz-Plasse) das Haus rocken darf! Bevor der Film dem altbekannten Ausgang entgegensteuert, ist die Schülerparty im vollen Gange. Seth und Evan versuchen als Handlanger der Mädchen immer noch Alkohol zu beschaffen, während Obernerd Fogell mit seinen neuen stockbesoffenen (großartigen!) Cop-Kumpels auf brennende Polizeiautos ballern darf. "Tight".
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
CineKie: CineKie.de
Kommentar löschen[...] Habt ihr auch schon mal einen Film gesehen, für den man sich ob seines Niveaus eigentlich in Grund und Boden schämen müsste, den man aber dennoch irgendwie mag? Sicher habt ihr das. Aber habt ihr auch schon mal einen Film gesehen, für den man sich ob seines Niveaus eigentlich in Grund und Boden schämen müsste, der aber mit so viel Charme und Herz erzählt wird, dass man all die Obszönitäten, schlüpfrigen Peinlichkeiten und derben Dialoge einfach nur noch liebenswert findet? „Superbad“ ist solch ein Film. [...]
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenDie Judd Apatow-Crew wartet bei dieser Komödie um pubertierende Jungs in US-Suburbs einmal nicht mit genretypischem Gaga-Humor aus dem Pups- und Kackawitzchen-Bereich auf, sondern schlägt trotz herber Dialoge eher in eine etwas ernsthaftere Kerbe. "Superbad" verschreibt sich seinen drei Slackern, die augenscheinlich nur an Titten und den ersten Sex denken können, nämlich erstaunlich sensibel: Obwohl der Film zugespitzt und naiv erscheint, ist er grundsätzlich in einem realistischen Ton erzählt und zeigt ehrliches Interesse an seinen Figuren. Die plagen sich indes nicht nur mit Hormonschüben, sondern auch Außenseiter- und Zukunftsängsten, was den Film über seine Blödelattitüde hinaus zur schönen Geschichte über Freundschaft und das Ende der Jugend wachsen lässt. Dabei gar nicht einmal so lustig, wie man annehmen könnte, und sogar recht düster in Szene gesetzt, ist "Superbad" deshalb in gewisser Hinsicht so etwas wie die Ehrenrettung der US-Teeniekomödie.
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenWas zuerst nach dummer Teenieklamotte a la "American Pie" riecht, entpuppt sich schon bald als warmherzige, derbe, liebenswerte, originelle und wendungsreiche Komödie, die die Regeln des Genres gleichzeitig erfüllt und unterminiert. Und neben vielen Zoten und pubertären Sprüchen erzählt der Film ganz nebenbei die niedlichste plantonische Liebesgeschichte zwischen zwei Jungs seit langer Zeit.
10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Prestigeww 2009/10/09 20:20:54
Antwort löschenJa, das hatte ich beinahe vergessen. Diese wunderbaren Nasenstupser am Ende. Es gibt nicht viele Komödien, die derart warmherzig mit ihren Charakteren umgehen.
Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenAuch der in den USA ungemein erfolgreiche Superbad weißt einen gewissen Abstand zu American Pie (1999) und Konsorten auf, auch wenn diese Differenz weitaus geringer ausfällt als im Falle von Napoleon Dynamite. Auf den ersten Blick gehorcht der Film den Regeln des Genres fast in vollem Umfang.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenSeth Rogen und Evan Goldberg verfilmen ihre Jugenderlebnisse. Und die beschränken sich auf: Pornofilme, Alkohol und Freundschaft. Teils haarsträubend komisch, teils herzerwärmend. Ein modernes "American Graffiti" mit R-Rated-Language.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschen"Superbad" mag über weite Strecken dümmlich-pubertär wirken, trifft mitunter aber ins Schwarze. Seth Rogen (Buch) und Judd Apatow (Produktion), als Darsteller und Regisseur gerade mit "Beim ersten Mal" gemeinsam erfolgreich, haben ihrem Teenager-Film einige radikale Momente verpasst, allein die subversive Grundhaltung der beiden Polizisten hebt den Film von reinem Klamauk ab.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (143) — Film: Superbad
Kommentar schreibenAmo 2012/02/10 21:18:37
Kommentar löschenNachdem ich den Film lange gemieden hab, bin ich doch positiv überrascht.
Die ausgeflippten Cops sind für mich die lustigsten Szenen und die Geschichte über Freundschaft die in einer Amoknacht endet.. Köstlich.
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Cyrano1619 2012/01/21 05:42:46
Kommentar löschenEr ist von allem ein wenig da, aber im Grunde nicht richtig überzeugend. Ich mag ja auch die Darsteller und die sind auch voll ok und so...aber das ist leider nicht genug. Wahrscheinlich bin ich zu wenig Amerikaner.
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HxC_Moe 2012/01/05 23:22:32
Kommentar löschenMit Superbad ist das kompliziert. Man kann nicht sagen dass es ein blöder Teeniefilm ist. Superbad hat ein paar echt richtig geile und echt lustige Szenen aufzuweisen und kann mit guter Situationskomik punkten. Blöd ist aber auch, dass der Film nur so vor Ami-Klischees strotzt (Superblödes sexistisches dahergelaber, leicht zu habende Amiweiber etc. etc.) was den Film an manchen Stellen etwas unrealistisch macht. Ansonsten bleibt ein eigentlich recht unterhaltsamer Partyfilm, bei dem man auch manchmal etwas mitdenken kann, aber nicht muss. Insgesamt ist es eher so ein Hirn-aus Film den man sich lustig mit Freunden reinzieht.
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the comedian 2011/11/13 11:37:08
Kommentar löschenDie beste Teeny Komödie die ich je gesehen hab!!!
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
bordelaise 2011/09/19 10:53:43
Kommentar löschenDritter Versuch, drittes Scheitern. Wenn ich es nach dem dritten Mal nicht schaffe, einen Film bis zu der 26sten Minuten zu gucken, ohne einzuschlaffen- dann sollte ich einfach zugeben, daß dieser Film nichts für mich ist. Doch ich möchte verstehen: warum?!!
Ja, Supersuperbad, Sex cream academy musical und anderen Zoolander! Ich würde euch so gern mögen, aber ihr langweilt mich. Und nicht, weil ich nicht mehr in dem Alter bin, wo es spannend sein kann zu schauen wie sich zwei schwer verspäteten Vorpubertären Mühe geben um Sex zu haben, ohne irgendwann sich zu interessieren wie die Frauen gegebenüber ticken. Das hat mich tatsächlich damals auch nie so wirklich angeregt.
Vielleicht sind solche Filmen einfach SO von, mit und für Männer gemacht das ich gender, kulturell und allgemein von diesem Genre zu weit entfernt bin, um da irgendwas greifen zu können.
Vielleicht hätte ich bis zu Ende schauen müssen, zu sehen daß die zwei Vollidioten des Anfangs des Filmes es doch schaffen, die Weibchen ihres Verlanges zu verstehen und vernaschen.
Viellecht war der Film einfach wirklich schlecht. Kann es sein?
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
Fuzzy Dunlop 2011/09/19 13:59:51
Antwort löschenNa wenn du den Film schon nich guckst, dann schau dir wenigstens den Abspann an.
bordelaise 2011/09/19 17:07:51
Antwort löschenOK- werde ich machen. Und morgen kommentiere ich wieder auf meinem Kommentar. Ein Glück daß die moviepilot Moderatoren mich kennen, und meine Rechtschreib- Grammatik- usw fehler verzeihen. (Hab beim wiederlesen meines kommentars Schrecken bekommen)
slangbanger! 2011/09/20 10:35:14
Antwort löschenSchade, dass er dir nicht gefallen hat. Einer meiner Lieblingskomödien. Alleine schon wegen Michael Cera. Ich kann die zwei irgendwie gar nicht als Vollidioten betiteln, sondern eher als sympathische Loser! :)
bordelaise 2011/09/20 11:14:38
Antwort löschenOK, Ich war ein bisschen harsch. Gestern bin ich sogar im Kino vor Kurosawas Der Idiot eingeschlafen. Also vielleicht bin ich einfach zur Zeit etwas müde... ;)
Alle 6 Antworten zeigen
slangbanger! 2011/09/20 12:40:29
Antwort löschenDann empfehle ich dir LOST IN TRANSLATION zu gucken! :D
White_Tip 2011/10/18 15:07:05
Antwort löschennönönö keine Sorge. Ich fand den Film auch als Junge schlecht. Kann mit diesem Filmthema auch nichts anfangen.
Coach T 2011/08/25 14:36:29
Kommentar löschen‘What if Quentin Tarantino collaborated with John Hughes on a teen comedy?’
James Berardinelli (ReelViews)
… dabei würde sicher so etwas wie ’Superbad’ rauskommen. Einer meiner Lieblingsfilme.
Ja, es stimmt: ’Superbad’ ist einer meiner Lieblingsfilme.
Ich weiß es noch genau, es war ein klassischer Spontaneinkauf. Ich las auf dem Cover „... vom Macher von ’Jungfrau (40), männlich, sucht...’“. Der Streifen gefiel mir. Also los, ab in den Einkaufswagen! Und eh ich mich versah war ich stolzer Besitzer der “Unrated McLovin Edition“.
Ich erwartete eine simple und dennoch lustige Komödie. „Was für zwischendurch“ halt. Doch ich wurde überrascht. Der Film traf von Beginn an einfach (m)einen Nerv. Anders kann ich es nicht sagen. Schon das Design und der Rhythmus sind untypisch. Der Film beginnt z.B. mit dem alten und sehr verwackelten „Columbia Pictures“-Logo. Gleich zu Beginn hört man 70er Jahre Musik. Funk! Ich mag diese Musik (-Ära).
Die Story ist simpel: 3 Freunde. Letztes Jahr auf der High School. College steht an. Einer von Ihnen kann einen gefälschten Ausweis besorgen (von Mike Snider, für alle Interessierten). Damit könnten Sie den ganzen Alkohol für eine Party besorgen (Anm. d. Redaktion: In den USA darf man erst ab 21 Jahren legal Alkohol konsumieren/kaufen). Das würde Ihre eigentlich nicht vorhandene Coolness in astronomische Höhen steigen lassen. Die Mission lautet also: Alkohol besorgen, ab zur Party, mit dem Mädchen der Träume Sex haben. Und fertig ist das Tiramisu.
Der Humor des Filmes ist herrlich. Er besteht fast ausschließlich in Dialogen. Hin und wieder gibt es Slapstick-Comedy (Stichwort: Autounfall), aber das Herzstück des Films sind nun mal die Dialoge. Der Humor, oder besser gesagt die Sprache, des Films ist zwar ziemlich ’bad’, aber vielleicht gerade deswegen so ’super’ Hmm, cooles Wortspiel! Bravo!
So, aber, was genau macht Superbad zu einem meiner Favoriten?
Es ist halt das Komplettpaket. Schon die 5 Hauptpersonen sind allesamt urkomisch. Noch besser als den kultigen McLovin finde ich eh Slater & Michaels! Die auf den Straßen für Recht und Ordnung sorgen. Oder so ähnlich.
Officer Michaels: [hears a siren] Oh shit, the cops!
Außerdem: Selten passiert es mir, dass ich bei Filmen laut auflachen muss. Obwohl ich unzählige Komödien richtig witzig finde, passiert mir das eher selten. Aber hier wurde ich zum herzhaften LOLen gezwungen!
Zudem ist es auch ein Film über Freundschaft. So wie man sie auch selber kennt. Nicht gerade oft erkenne ich Teile meines persönlichen Freundeskreises in einem Film wieder. Ich weiß, irgendwie beängstigend...
Meiner (bescheidenen) Meinung nach hat ’Superbad’ auch einen Hauch von ’Stand by me’ [auf Drogen]. Mit dem Unterschied, dass sie dieses Mal keine Leiche als Ziel haben, sondern eine Party. Dort findet man ja normalerweise höchstens Alkohol-Leichen.
So, das war’s nun. Muss jetzt los. Die vaginastischen Spritztouren warten auf mich. Und nachher muss ich noch zu Jules’ Party. (Erinnerung: An Goldslick-Vodka denken!)
Adieda, Gangsters!
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Mr.Film 2011/08/25 14:43:18
Antwort löschenToll geschrieben & schön beschrieben warum es dein Lieblingsfilm ist :)
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Broda 2011/08/25 14:46:13
Antwort löschenSehr schön! :) Toller Film.
Coach T 2011/08/25 14:51:09
Antwort löschenVielen Dank euch beiden! :)
raffar 2011/08/17 20:22:18
Kommentar löschenAus meiner Sicht zum Totlachen...
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SpiceWeasel 2011/08/18 13:28:52
Antwort löschen... von hier hinten sieht er auch noch witzig aus! ;-)
raffar 2011/08/18 17:27:36
Antwort löschenhaha;)
Kloina1893 2011/07/21 22:56:55
Kommentar löschenAls ich Superbad damals vor 4 Jahren in der Sneak gesehen habe, fand ich den irgendwie ziemlich dämlich... heute abend zweite Sichtung: bäm, weiß gar nicht, was ich hatte. :D Superbad ist eine Komödie, die sich definitiv vom Einheitsbrei Hollywoods abhebt.
Natürlich dürfen die ein oder anderen Witze unter der Gürtellinie nicht fehlen, aber die zum Großteil mehr als schrägen Charaktere und tollen Darsteller (insbesondere Bill Hader und Seth Rogen als ziemlich unfähige Cops) und die irrwitzigen Erlebnisse und Dialoge machen den Unterschied aus.
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facepalm 2011/07/21 23:01:21
Antwort löschenKorrekt. "Easy A" ist auch sehr zu empfehlen, Emma Stone endlich in einer Hauptrolle
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Kloina1893 2011/07/21 23:31:39
Antwort löschenPah, das ist ja nix Neues. Hab ich ja schon im Kino gesehen. ;)
alanger 2011/07/22 10:07:22
Antwort löschengenau
aggrotainment 2011/07/11 10:21:09
Kommentar löschenDer Film ist ziemlich gut getroffen. Hier hat man das Gefühl, dass die "Macher" selbst noch Teenager geblieben sind. Die Gags treffen auf den Punkt und sind recht vergleichbar mit denen, die man so in der Art aus seiner eigenen Jugend kennt.
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Frank Farmer 2011/07/08 21:30:09
Kommentar löschenTatsächlich tiefgründig!
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Fricke28 2011/07/04 17:39:40
Kommentar löschenEigentlich habe ich mir den Film nur zu Gemüte geführt, weil immer mit dem McLovin-Witz rungewedelt wurde. In dem Glauben, dass es sich hierbei um eine einfallsreiche Komödie handelt, habe ich ihn mir also gekauft. Ein wenig war das Geldverschwendung, dabei hat doch alles so gut angefangen:
Gerade nach Fogells Erscheinen erlebt der Film ein unglaubliches Hoch, weil er als einziger zumindest platteste Klischees erfüllt und nicht wie Evan (Michael Cera) bedröppelt in der Gegend rumsteht. Als dann Seths "Krankheit" behandelt wird, verfällt der Film in den Pubertären-Overkill und steht auf der Höhe von American Pie.
Freuen konnte man sich dafür immer, wenn der gute Fogell mal wieder von den beiden Polizisten in die Sch***e geritten wird.
Der Film konnte mehrmals mein Komikzentrum treffen und ist daher nicht völlig gefoppt und da ich weiß, dass es einige Personen gibt, die auf diesen kindlich pubertären Humor um Alkohol und Sex stehen, muss ich meine leichte Abneigung relativieren.
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Punsha 2011/06/29 17:59:58
Kommentar löschenBesonders der erste Teil von "Superbad" beinhaltet jede Menge jugendlicher Witze, die weit unter die Gürtellinie gehen. Wer mit so etwas nicht umgehen kann, sollte unbedingt die Finger von diesem Film lassen. Alle Anderen kommen jedoch in den Genuss einer total schrägen und irre witzigen Komödie, die auf den ersten Blick höchst primitiv erscheint, aber die Denkweise eines Teenagers fast 1:1 reflektiert und ihnen letztendlich weise Lehren auf den Weg gibt. ;)
"McLovin? What kind of a stupid name is that, Fogell? What, are you trying to be an Irish R&B singer?"
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seven 2011/06/29 18:13:16
Antwort löschenScheiße, die Bullen!^^
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Punsha 2011/06/29 18:20:20
Antwort löschenJa, man. Die waren eh die Besten. :D
seven 2011/06/29 18:23:42
Antwort löschenStimmt!^^
Nicki Minaj Lover 2011/06/29 17:41:22
Kommentar löschenEin Film der Spaß macht ihn zu schauen
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theProphet 2011/06/29 17:04:11
Kommentar löschenEinfach gestrickte , ein bisschen an Möchtegern-Hangover errinerde Bromanze. Ganz klar massentauglich und den einen oder anderen Lacher wird man auch haben.
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theProphet 2011/06/29 18:10:01
Antwort löschenEntschuldige^^
a) eine Bromanze ist einer Romanze ähnelender Beziehung zwischen Bro's (besten Freunden)
b) mein Fehler , zuerst googeln dann antworten^^
helmut-halm 2011/06/19 01:01:45
Kommentar löschenhallo gruppe,
ich bin 42 und ich fand eine teenykomödie lustig.
mir ist klar, dass das falsch ist, aber die dialoge waren cool, die typen keine STEREOtypen und die situationen so herrlich abstrus, dass ich nicht versprechen kann, den film nicht noch einmal lustig zu finden.
ich bin 42, mein leben läuft ansonsten gut, danke für eure aufmerksamkeit.
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Jack 2011/06/14 00:03:39
Kommentar löschenick habe mich weggeschmissen vor lachen...besonder dieser vogel...der hammer richtig gut gemacht die story ist zwar schrott aber wie sie aufgezogen ist echt genjal...man kann sich einfach nur krank lachen bei den dummen aktionen die die drei anstellen..kann ick nur weiter empfehlen
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|Krissi 2011/06/08 19:33:59
Kommentar löschenZugegeben - die sinnvolste und komplexeste Handlung aller Zeiten hat dieser Film nicht.Macht in diesem Fall allerdings auch nicht viel aus, weil man sowiso größtenteils damit beschäftigt ist sich einen abzulachen :D
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Pu3pp 2011/05/31 13:23:01
Kommentar löschenHat mMn mehr Niveau als American Pie wird wegen "McLovin" lange im Gedächtnis bleiben :D
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Imran 2011/05/30 12:40:35
Kommentar löschenStarkes erstes Drittel, nach dem "Superbad" aber leider nachlässt. Zwischenzeitlich ist er wirklich langweilig, insgesamt kriegt man dennoch gute Unterhaltung geboten. Der Cast weiß auf ganzer Linie zu überzeugen!
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MoeByDays 2011/05/13 20:23:39
Kommentar löschenWie aus dem Nichts kommt im Jahr 2007 der vielleicht erste gute bzw. der wohl mit Abstand beste Highschool-Film seit American Pie - der, die Welle 1999 irgendwie neu entfacht hat - raus. Und ganz nebenbei hat der noch viel mehr Witz und noch mehr Tiefgang, als der ganze Schrott, mit dem man uns im Zuge der großen Teeniefilm-Welle Anfang 2000 zugeschmissen hat. Die Story ist simpel, aber schon die Charaktere haben Kultcharakter, jede Menge Herz, und sind zum schreien komisch. Im Mittelpunkt des Films steht dann natürlich der Witz, der Klamauk - und auch so einige Sexwitzchen unter der Gürtellinie sind dabei (wobei diese Neurose mit dem Malen von Penisen wohl das witzigste ist, was mir in Sachen Fäkalhumor bisher unter gekommen ist). Trotzdem aber geht "Superbad" einen etwas anderen Weg, und konzentriert sich neben den ganzen Pubertäts-, SchulabschlussFickiFickiAlkohol-Witzen und der gängigen "das erste Mal" bzw. die erste Liebe-Thematik vor allem auf die Freundschaft zweier Jungs, die im Zuge des Erwachsenwerdens vor einem einschneidenden Punkt in ihrem Leben stehen. Und das ist mit soviel Herz und so rührend inszeniert und geschauspielert, dass der Film eindeutig mehr ist, als "nur" eine Komödie. Trotzdem gibt es Lacher von vorne bis hinten. Der Film verkommt zu keinem Zeitpunkt zur Tragik-Komödie, und tritt an den richtigen Stellen auf's Gas. Hinzugesellen sich unglaublich witzige Figuren wie Fogel aka McLovin, die Bullen, oder auch nur der merkwürdige Typ im Auto, der die Jungs auf eine Party mitschleppt. "Superbad" ist vor allem super lustig, kurzweilig, toll geschauspielert, und zeigt mehr als den gängigen Teeniekram. Mit Michael Cera und Jonah Hill vereint der Film dann außerdem zwei der talentiertesten und individuellsten Nachwuchsstars im Bereich Comedy/Tragikgkomödie. Und eine Spur Melancholie und Sentimentalität flackert bei jedem Durchlauf auf, wenn man sich an die eigenen ersten Reifeprüfungen, Parties, Freundschaften, Liebeleien und Konflikte erinnert, mit denen man in der frühen Jugend konfrontiert wird. Einfach ein saulustiger und schöner Film, der von mir mit 8 Punkten die fast-Höchstnote bekommt, die ich für Komödien vergebe.
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GRooGGer 2011/10/03 01:19:08
Antwort löschen*sighn*
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